Dienstaufsichtsbeschwerde - Chaos, unqualifizierte Mitarbeiter, unsinnige Maßnahmen... (1 Betrachter)

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Fra1212

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Hallo liebe Leser,

seit einiger Zeit lese ich in diesem Forum mit und habe mich heute endlich angemeldet, um meine Erfahrungen ebenfalls mit Euch zu teilen.

Nach mehreren katastrophalen Interaktionen mit der Agentur für Arbeit in Offenbach habe ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Regionaldirektion Hessen als auch bei der Bundesagentur in Nürnberg gestellt.

Ich hatte es wiederholt mit unmotivierten, unqualifizierten und/ oder Mitarbeitern mit mangelnden sozialen Fähigkeiten zu tun. Die "Beratung" war ein Witz! Die getroffenen Maßnahmen von Seiten der Arbeitsagentur waren bislang komplett am Thema vorbei. Sinnvolle Maßnahmen wurden hingegen bislang nicht genehmigt.

Auch wurde wiederholt gegen Gesetze verstoßen und kein Grund für eine Änderung gesehen.

Direkte Klärung der Angelegenheiten war von Seiten der Agentur für Arbeit in Offenbach nicht erwünscht, nicht einmal über das Kundenreaktionsmanagement oder die Geschäftsführung in Offenbach.

Die Gesetzesverstöße habe ich entsprechend mittlerweile bei der zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht.

Da ich mit meiner Beschwerde in Offenbach nicht locker gelassen habe, hat mich die Agentur "gegen" Arbeit in Offenbach ins Team für Schwerstbehinderte Jugendliche eingegliedert, die erstmals einen Beruf ergreifen sollen (Anmerkung: ich bin knapp 40 Jahre alt, kerngesund und seit vielen Jahren am Arbeitsmarkt aktiv gewesen, verfüge über Studium und Dr.). Abgesehen davon, dass ich eine Bezeichnung meiner Person als „behindert“ als Beleidigung empfinde, empfinde ich diese Bezeichnung mir gegenüber auch als Beleidigung gegenüber jedem, der tatsächlich mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung zu tun hat. Soviel zur „Qualifikation“ des Arbeitsamtes in Offenbach.

Im Folgenden schildere ich zuerst
a) meine Erfahrungen detaillierter
und führe danach
b) meine Rückfragen an die Regionaldirektion sowie Bundesagentur in Nürnberg genauer auf.
--> Falls Euch nur einer der Teile interessiert, könnt Ihr entsprechend über die Absätze navigieren (Teil b) ist mit den Ziffern 1.-13. markiert, Teil a) ist ohne Zahlen)

Meine Erfahrungen etwas detaillierter:

Die Meldetermine sind aufgrund des unausgereiften Vorgehens der „Berater“ meistens leider komplett unproduktiv und sinnlos. Dies ist sehr schade, da das Ganze Zeit und damit Geld der Steuerzahler kostet und nicht zur Rückführung an den Arbeitsmarkt hilft. Folgende Punkte sind verbesserungswürdig:

Bislang habe ich in jedem Termin mit einem anderen Berater zu tun gehabt. Hierdurch entsteht keine entsprechende Unterstützung und bereits besprochene Punkte müssen durch den Wechsel mit dem jeweils neuen Berater immer wieder neu besprochen werden. Hierdurch wird viel Zeit verloren. Weiterhin werden teilweise bereits abgestimmte Punkte wieder rückgängig gemacht, je nach Geschmack des jeweiligen Beraters, so dass eine Planung für den Stellensuchenden erschwert wird. Die Berater sind untereinander nicht in der Lage, den aktuellen Stand aus den Unterlagen zu ersehen und dort nahtlos anzuknüpfen. Mindestens die Hälfte der Zeit für jeden Termin geht nach einem Betreuerwechsel also mit Wiederholungen drauf. D.h. ca. die Hälfte der Arbeitszeit der Betreuer könnte eingespart werden, wenn man nicht immer und immer wieder Betreuerwechsel vornehmen würde. Diese Zeit könnte dann sinnvoller in qualitativ höherwertige Beratung investiert werden (statt wie aktuell reine Aktenverwaltung).

Zuerst bin ich dem Akademikerteam zugeordnet worden, danach wurde ich einem Team namens "Jobmaster" zugeordnet. Auf meine Rückfrage, was "Jobmaster" bedeutet, bekam ich die Rückmeldung, dass Jobmaster bedeutet, dass man sich häufiger trifft. Hier wird allerdings Quantität mit Effektivität und Effizienz verwechselt, denn auch bei den Kollegen von Jobmaster ist die Unterstützung genauso unzureichend.

Die meisten der bislang kennengelernten Betreuer sind entweder unmotiviert, schlecht ausgebildet oder es mangelt ihnen an sozialen Fähigkeiten. Zum Teil auch eine Mischung aus mehreren dieser Punkte. Zur Illustration greife ich einige Erfahrungen heraus:

Bei meinem ersten Termin war meine Betreuerin im Akademikerteam krank, so dass ein Herr, dessen Name mir leider nicht bekannt ist, da er sich mir nicht vorgestellt hat, den Termin übernommen hat. Begrüßt wurde ich nicht. Dieser Herr hat ca. 2 Sekunden auf meinen Lebenslauf geschaut und dann gesagt, dass dieser gut sei. Mit Verlaub, eine solche Einschätzung ist innerhalb von 2 Sekunden nicht möglich. In dem Termin wurde die Eingliederungsvereinbarung vom "Berater" erstellt und zur Unterschrift vorgelegt. Eine Aufklärung darüber, was die einzelnen Punkte bedeuten (u.a. der Verweis auf diverse Gesetze) fand nicht statt. Die Aufklärung ist allerdings vorgeschrieben, wie der Arbeitsagentur bekannt ist. D.h. der Berater hat bewusst gegen seine Aufklärungspflicht verstoßen. Ich hatte mich auf den Termin vorbereitet und einige konkrete Fragen mitgebracht, deren Beantwortung wichtig war, um möglichst schnell wieder in Arbeit zu kommen. Der Herr war jedoch nicht bereit, meine Fragen zu beantworten. Zuerst dachte ich, dass es sich um ein Missverständnis handelte, so dass ich noch einmal rückmeldete, was ich verstanden hatte. Ich sagte, ich hätte verstanden, dass er gesagt hätte, dass er meine Fragen nicht beantwortet, auch wenn dies bedeutet, dass ich dadurch langsamer oder nicht wieder in Arbeit komme, und dass er heute nur die Eingliederungsvereinbarung unterschrieben haben wollte, deren Inhalt er mir auch nicht erklären möchte. Ich fragte also rück, ob ich dies richtig verstanden hätte. Seine Antwort war "ja". Ansonsten führte der "Berater" (denn eine Beratung gab es nicht, deshalb in Anführungsstrichen) noch einen Stellensuchlauf durch. Während er sich seinem Rechner zuwandte und ca. 5 min. darin herumtippte und schaute, hielt er es nicht für nötig, mich zu informieren, was gerade passiert, was einen sehr unprofessionellen Eindruck hinterlässt - wie übrigens der Rest des Gesprächs auch. Kurz zu meinem Profil: Ich bringe eine Berufsausbildung, Studium, Promotion (Dr.), 10 Jahre Berufserfahrung bis auf Vorstandsebene eines Unternehmens mit über 200.000 Mitarbeitern und diverse mehr als 1-jährige Weiterbildungen mit. Der "Berater" führte eine Suche unter "Manager" durch und fand eine Stelle zum Thema "Shop-Manager", die sich bei näherem Hinsehen als Verkäuferstelle herausstellte. Realistisch aus Arbeitgebersicht betrachtet: Würde dieser mich einstellen? Wohl kaum! Der "Berater" war leider außer Stande, einen Abgleich zwischen Profil und Arbeitsangebot durchzuführen. Am Ende des Gesprächs verabschiedete sich der "Berater" nicht. Im Gespräch hatte mir der "Berater" mitgeteilt, dass ich mein Profil online anlegen sollte. Ich teilte ihm mit, dass ich dies bereits getan hätte. Er konnte mein Profil jedoch nicht einsehen. Der "Berater" versprach, zu klären, woran dies liegt und sich wieder bei mir zu melden, da er selbst keine Idee hatte, woran dies liegt. Diese Zusage hat er jedoch nicht eingehalten und sich nie wieder bei mir gemeldet (was entweder einer Unzuverlässigkeit oder einem Anlügen gleichkommt). Ich habe daraufhin im Servicecenter der Arbeitsagentur angerufen. Hier sprach ich mit einer sehr kompetenten Dame, die mir mitteilte, wie das Profil freigeschaltet werden kann. In weniger als 5 Minuten war das Thema erledigt. --> Mein Fazit: Bei diesem Herrn fehlten sowohl fachliche als auch soziale Fähigkeiten, Motivation war nicht zu beobachten. Hier ist dringend (!) Handlungsbedarf angezeigt.

Der zweite Termin fand bei „meiner“ „Beraterin“ aus dem Akademikerteamstatt. Auch diese Dame begrüßte mich nicht (Stichwort Höflichkeit). Sie stellte fest, dass wir uns heute das erste Mal persönlich kennenlernten und meinte dann, dass dies daran läge, dass entweder sie oder ihre Kinder häufig krank seien und sie deshalb oft fehle. Das erste, was sie mir im Gespräch mitteilte, war, dass ich bei ihr falsch eingeordnet sei, sie sei für Leute zuständig, die Pädagogik studiert hätten, nicht aber für Leute mit meinem Studiengang, dafür sei eine andere Kollegin zuständig. Sie sagte, dass ich ab dem nächsten Mal zu der neuen Kollegin zugeordnet werden sollte. Die Dame machte sich nicht die Mühe, im Gespräch herauszufinden, wo ich aktuell im Bewerbungsprozess stehe, was gut läuft und wo es ggf. hängt, um entsprechend zielgerichtet weiterzuarbeiten. Stattdessen informierte sie mich über verschiedene Möglichkeiten und Angebote der Arbeitsagentur, was ich grundsätzlich positiv bewerte. Allerdings hätte sie, wenn sie sich die Mühe gemacht hätte, irgendwann im Gespräch einmal zuzuhören, anstatt die fast gesamte Zeit selbst zu sprechen, eine Fokussierung auf für meinen Fall sinnvolle und zielführende Themen vornehmen können. Weiterhin sind die drei Themen, die sie mir vorgestellt hat, einfach zu verstehen und man kann dies in ca. 5 Minuten abhandeln. Die „Beraterin“ redete allerdings insg. über 30 Minuten zu diesen sehr einfachen Punkten. Ihre große Redefreude führte auch dazu, dass der Termin deutlich länger dauerte, als von ihr geplant und bereits eine Kollegin von ihr in den Raum kam mit einer Anfrage, so dass ich meine Fragen wieder nicht alle loswerden konnte, denn meine „Beraterin“ meinte, wir wären ja auch schon fertig. Ich allerdings hatte noch ein paar Fragen, aber das interessierte sie nicht. Im Gespräch führte die „Beraterin“ einen Stellensuchlauf durch. Wie der Kollege zuvor, war sie jedoch außer Stande, darüber zu informieren, was sie tut und tippte längere Zeit in ihrem Computer herum. Wie beim Kollegen zuvor liegt die Stärke der Dame allerdings nicht im Abgleich zwischen Arbeitsangebot und Profil des Bewerbers, indem sie völlig unpassende Vorschläge heraussuchte. --> Mein Fazit: Eine Verbesserung gegenüber meinem ersten Besuch, diese Dame war motiviert - zumindest für die Themen, die sie loswerden wollte. Allerdings ging die Beratung an vielen Stellen am Thema vorbei, weil die soziale Fähigkeit des Zuhörens wenig ausgeprägt ist. Die fachlichen Fähigkeiten waren besser als beim Herrn zuvor, indem sie mich über verschiedene Angebote informieren konnte, allerdings fehlte auch hier die Fähigkeit zum Profilabgleich beim Suchlauf. Letzteres ist für mich insofern überraschend, da mir die „Beraterin“ mitteilte, sie habe früher als Headhunter gearbeitet.

Der dritte Meldetermin war nicht mehr im Akademikerteam, sondern im Jobmasterteam angesetzt. Als Betreuer war also ein neuer Herr als zuständiger Berater auf der Einladung angegeben. Eine aktive Information über die Umsortierung zum neuen Team fand nicht statt, ebenso wenig eine Information, was "Jobmaster" bedeutet, so dass ich diese aktiv erfragen musste. Als ich zum Termin erschien, war der „Berater“ nicht aufzufinden, so dass ich im Büro nebenan nachfragte. Dort wurde mir mitgeteilt, dass man nicht wisse, wo er sei, und ihn auch schon die ganze Zeit suche. Die Kollegin aus dem Nachbarbüro hat den Termin dann übernommen. Im Gegensatz zu den vorherigen beiden Kollegen verfügt diese Kollegin über sehr gute soziale Fähigkeiten und hat einfach erst mal gefragt, wo ich aktuell stehe und wie es läuft. Dadurch hat sie eine sehr gute Einschätzung bekommen können.

Der vierte Meldetermin war bei dann bei dem „Berater“, der beim Termin zuvor nicht auffindbar gewesen war. Auch hier muss ich sagen, dass der Herr gut zugehört hat. In diesem Gespräch wurde nochmals herausgearbeitet, an welchen Punkten es "hängt" und es wurde als weitergehende Maßnahme vereinbart, dass ich ein entsprechendes Intensivcoachingangebot ausfindig mache, das auf meine Problemstellung zugeschnitten ist. Diese Aufgabe habe ich durchgeführt und mich wieder über das Servicecenter gemeldet, um die Ergebnisse und nächsten Schritte mit meinem Betreuer zu besprechen. Rückgerufen wurde ich von einer Dame, die - wie sich im Nachhinein herausstellte - meine neue Betreuerin war, da mein eigentlicher Berater das Team zu Jahresende verlassen hatte. Leider kenne ich den Namen dieser Dame nicht, da sie sich mir bis heute nicht vorgestellt und ich sie auch nie persönlich getroffen habe. Im Telefonat setzte sie mich auch nicht in Kenntnis über den Betreuerwechsel. Ich ging zu dem Zeitpunkt davon aus, dass ich es mit der Urlaubsvertretung meines eigentlichen „Beraters“ zu tun hätte, da es Anfang des Jahres war. Leider hatte diese Dame keinerlei Interesse daran, mir richtig zuzuhören - also auch hier wieder fehlende soziale Fähigkeiten - und schickte mir einfach einen Bildungsgutschein, obwohl wir darüber gesprochen hatten, dass das Angebot, das ich suche, sich nicht in der allgemeinen Kursnet-Datenbank befindet. Das wir Ihr egal und sie meinte lediglich, dann soll ich "halt noch mal schauen". Ich fragte rück, ob sie ggf. für mich noch eine Suchempfehlung hätte, da ich bereits alles im Kursnet durchsucht hatte. Auch hier meinte sie, ich solle "halt noch mal schauen". Insgesamt ist der Eindruck einer sehr geringen Motivation bei dieser Dame entstanden, der sich in der weiteren "Zusammenarbeit" noch erhärtete. An diesem Beispiel zeigt sich auch noch mal, dass eine Übergabe zwischen Betreuern auf der Grundlage der Aktenlage nicht funktioniert. Das Thema Intensivcoaching ist mittlerweile seit mehr als 3 Monaten (!!!!) in der Abstimmung. --> Mein Fazit: Die vierte Betreuerin bringt eine geringe Motivation und sozialer Kompetenz mit. Wie sich in den folgenden Erläuterungen zu einem Bewerbertag zeigen wird, fehlen auch fachliche Fähigkeiten. Diese vierte Betreuerin scheint für ihren Arbeitsplatz komplett ungeeignet zu sein.

Als nächstes wurde ich zu einem Bewerbertag mit Zeitarbeitsfirmen eingeladen. Die Einladung wurde über den Arbeitgeberservice durchgeführt. Wie ich nach der Veranstaltung erfuhr, wurde die Empfehlung für die Einladung von meiner "Betreuerin", die ich im Punkt zuvor genannt habe, getätigt. Die geladenen Zeitarbeitsfirmen suchten entweder ungelernte Kräfte oder Mitarbeiter mit handwerklicher Ausbildung (z.B. Tischler). Zu beidem passte ich natürlich mit meiner Ausbildung gar nicht. Auch hier muss man sich wieder fragen: Wenn ich mich in die Situation der Zeitarbeitsfirmen versetze, würde ich, wenn ich jemanden suche, der ungelernt ist oder eine handwerkliche Ausbildung hat, jemanden nehmen, der ziemlich genau das Gegenteil ist, nämlich promovierter Akademiker, der hauptsächlich strategisch gearbeitet hat? Sicherlich nein! Vor dem Termin habe ich beim Arbeitgeberservice angerufen, um mich über die anwesenden Firmen zu informieren, um mich auf den Termin vorzubereiten - denn leider ist man beim Arbeitgeberservice derart nachlässig, dass man nicht aktiv im Einladungsschreiben informiert (auch unter "unmotiviert" bekannt). Dann habe ich mir die Stellenangebote all dieser Zeitarbeitsfirmen vorab angesehen, um mich so vorzubereiten, dass ich mich optimal präsentieren kann. In der Vorbereitung hatte ich allerdings bereits den Eindruck, dass ich auf dieser Veranstaltung komplett falsch sein könnte, weil mein Profil wie gesagt nicht annähernd passte. Am Bewerbertag sagten mir alle anwesenden Zeitarbeitsfirmen - die im Übrigen z.T. von den Firmen abwichen, die man mir vorab als anwesend mitgeteilt hatte - dass ich kein Zeitarbeitsprofil hätte. Ein Zeitarbeitsprofil mache aus, dass man Mitarbeiter kurzfristig einsetze. Mein Profil sei jedoch stark strategisch und strategisch bedeute generell längerfristige Einsätze. Man könne also nichts für mich tun. Am Bewerbertag war zudem der Datenschutz nicht sichergestellt. Beispielsweise konnte ich die Gespräche der anderen Teilnehmer mithören.

Nach dem Bewerbertag habe ich mich um ein Feedback an die Arbeitsagentur zum Bewerbertag bemüht. Allerdings war dies bislang wenig erfolgreich. Zuerst habe ich beim Arbeitgeberservice bei der Dame angerufen, die mich eingeladen hat - doch dort ging niemand ans Telefon. Daraufhin habe ich alle ihre Kollegen durchtelefoniert, die man über eine Suche bei Google in einem Dokument zum Arbeitgeberservice findet. Nicht ein einziger ist ans Telefon gegangen. Daraufhin habe ich das Servicecenter angerufen mit der Bitte um einen Rückruf durch die Leitung des Arbeitergeberservices. Der Mitarbeiter des Servicecenters sagte jedoch: "Das machen wir nicht." Der Mitarbeiter beim Servicecenter versuchte also, Feedback zu vermeiden - sehr unprofessionell! Schließlich habe ich mein Feedback schriftlich an die Dame beim Arbeitgeberservice gesendet mit der Bitte um Stellungnahme und mit der Bitte um konkrete Qualitätsverbesserungsmaßnahmen für die Zukunft. Ich erhielt die Rückmeldung, dass die Maßnahme von meiner "Betreuerin" vorgenommen worden sei und die Angelegenheit wurde an die Geschäftsführung der Arbeitsagentur in Offenbach kommuniziert und die weiter Kommunikation lief über das lokale Kundenkontaktmanagement. Mir wurde zugesagt, dass sich die Teamleiterin bis zu einem bestimmten Termin telefonisch bei mir melden würde. Leider hat mich das Kundenkontaktmanagement angelogen – die Teamleitung hat mich bis heute nicht angerufen. --> Mein Fazit: Ein wenig interessiertes Kundenkontaktmanagement und eine sehr unzuverlässige Teamleiterin!

Letztendlich erhielt ich ein Schreiben von der Arbeitsagentur, in der mir eine mir unbekannte Bereichsleitung u.a. Folgendes mitteilt:

"Die von Ihnen beanstandete Einhaltung des Datenschutzes habe ich zur Kenntnis genommen." (Zitat aus dem Schreiben) --> Mein Fazit: Dies ist nicht lösungsorientiert. Lösungsorientiert wäre gewesen, einen Vorschlag zu machen, wie man den Datenschutz zukünftig einhalten wird. Aus der Zusammenfassung ist zu erwarten, dass der Datenschutz auch zukünftig vorsätzlich verletzt wird. Wenn man berücksichtigt, dass die Bereichsleitung zusätzlich Rechtsanwältin ist, heißt dies sogar, dass die Arbeitsagentur in Offenbach in Zukunft vorsätzlich den Verstoß gegen Datenschutzgesetzte plant.

"Es war sinnvoll Sie einzuladen, weil, auch wenn die Einladung auf den ersten Blick nicht passt, Ihnen das Speed Dating die Möglichkeit bot, mit Personaldienstleistern ins Gespräch zu kommen, die nicht nur stellen im gewerblichen Bereich zur Besetzung haben." (Zitat aus dem Schreiben) --> Mein Fazit: In dieser Aussage zeigt sich die mangelnde fachliche Kompetenz der Bereichsleiterin. Keiner der Personaldienstleister wollte meinen Lebenslauf haben. Ich habe von den Personaldienstleistern Kommentare gehört wie: "Da sind Sie bei uns ganz falsch." "Sie haben einen tollen Lebenslauf. Als Zeitarbeitsfirma können für Sie aber leider gar nichts tun." "Bei uns sind Sie falsch. Sie haben ja sehr stark strategisch gearbeitet, das passt nicht zur Zeitarbeit. Bei der Zeitarbeit werden Sie ja oft nur wenige Wochen eingesetzt. Bei strategisch sind die Einsätze generell mindestens mehrere Monate." In meinem Feedback an die Arbeitsagentur in Offenbach hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass die Zeitarbeitsfirmen mir gesagt haben, ich habe kein Zeitarbeitsprofil. Die o.g. Antwort der Bereichsleiterin auf meine Rückmeldung zu den Aussagen der Zeitarbeitsfirmen zeugt, mit Verlaub, nicht gerade von der Bereitschaft, zukünftig Verbesserungen vorzunehmen bei der Auswahl von Teilnehmern für solche Veranstaltungen. Ganz im Gegenteil zeugt es von mangelnder Reflexionsfähigkeit und Offenheit gegenüber Feedback und Verbesserungsmöglichkeiten. Die Antwort der Bereichsleiterin ist genau genommen absolut unreflektiert und bezugslos zu den Rückmeldungen der Zeitarbeitsfirmen. Dies sind Fähigkeiten, die für eine Führungskraft jedoch essentiell sind. Ich rege an, die Bereichsleiterin in grundlegenden Führungsfähigkeiten sowie logischem Schlussfolgern zu schulen.

Als nächsten Berater hatte ich dann wieder einen Herrn. Er hat auch das immer noch nicht abgeschlossene Thema Intensivcoaching wieder aufgegriffen, das die fachlich inkompletente und des Zuhörens wenig mächtige vierte "Beraterin" verzögert hatte. Leider hat die Bereichsleiterin mich nun wieder zurück zur Akademikerbetreuung zugeordnet und hier zu der Dame, mit der ich beim zweiten Termin sprach. Wie oben beschrieben, hat diese Beraterin ja bereits in der Vergangenheit mitgeteilt, dass sie nicht für mich zuständig ist. Entsprechend irritiert bin ich. Vor dem Hintergrund des sehr eigenartigen Feedbacks der Bereichsleiterin auf mein Feedback zum Bewerbertag und das darin ausgedrückte mangelnde logische Schlussfolgern wundert mich diese unsinnige Entscheidung nun auch nicht mehr wirklich.

Ergänzen möchte ich auch die Sicht einiger Angestellter bei der Arbeitsagentur in Offenbach, die mir auch nicht entgangen ist und zum Verständnis der Gegebenheiten innerhalb der Agentur für Arbeit in Offenbach hilfreich sein kann: Ich habe mit Mitarbeitern zu tun gehabt, die durchblicken haben lassen:

"Da hat man studiert... und dann landet man hier" (Zitat eines Betreuers aus einem Gespräch) --> Was könnten Gründe dafür sein, dass ein Mitarbeiter der Arbeitsagentur so etwas sagt? Hierzu kann ich nur Vermutungen anstellen, aus dem, was ich beobachtet habe. Die Organisation der Arbeitsagentur in Offenbach ist so angelegt, dass die Termine oft ähnlich aufgebaut sind: Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, Suchlauf machen, Eintragungen ins System vornehmen. Dass die Mehrzahl der Stellen vom Markt nicht in der Jobbörse der Arbeitsagentur sind, wissen auch die Arbeitsvermittler. Tagein, tagaus der gleiche Ablauf. Das, was man eigentlich bewirken könne, nämlich mit dem einzelnen diskutieren und unterstützen - und damit Erfolge zu erzielen, ist im Programm nicht wirklich vorgesehen. Das würde auch nicht länger dauern als die Pseudomaßnahmen, die man vorgibt, durchzuführen. Den Mitarbeitern, die gut sind (und auch davon habe ich den ein oder anderen getroffen) vergeht doch letztendlich die Lust, wenn sie wissen, dass sie nichts bewirken können oder sollen und letztendlich nur Verwalter für Akten sind - weshalb die Definition "Arbeitsamt" früher auch ehrlicher war als "Agentur für Arbeit". Oder gar der Begriff "Kunde": Ich habe mich mit Ausnahme eines einzigen Gesprächs bislang nicht als "Kunde" behandelt gefühlt. "Kunde" bedeutet immer, das Problem des Kunden anzugehen und die Bedürfnisse des Kunden zu berücksichtigen. Und dies tut die Arbeitsagentur in Offenbach absolut nicht. Ich möchte niemanden demotivieren, doch wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich in meinem Leben noch keiner derart inkompetenten Organisation oder Firma begegnet bin, wie es die Arbeitsagentur in Offenbach ist.

Mir ist es wiederholt passiert, dass meine Betreuer krank waren und auch habe ich aus Gesprächen entnommen, dass man nur "mit halber Mannschaft" arbeitet. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf die Grundzüge der Personalführung referieren, diese werden Ihnen bekannt sein. Wenn es einen so hohen Krankenstand gibt, hat dies immer Gründe in der Führung und im System. D.h. es bedarf dringend einer Arbeit mit der Führung!

In meiner Dienstaufsichtsbeschwerde habe ich die übergeordneten Stellen gebeten, zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen:

1. Unzureichende und nicht auf den Einzelfall zugeschnittene Angebote der Arbeitsagentur, stattdessen vornehmlich sinnlose Angebote aus der Kategorie "Thema verfehlt", und das auf Kosten der Steuerzahler --> Wie wird zukünftig sichergestellt, das mit sinnvollen Maßnahmen gearbeitet wird, das Thema nicht verfehlt wird und Steuergelder somit nicht vergeudet werden?

2. Die Agentur für Arbeit in Offenbach agiert aktuell lediglich als Aktenverwalter, inhaltliche Arbeit fehlt komplett --> Wie wird die Arbeitsagentur vorgehen, um einen Mehrwert zu bieten, anstatt lediglich Akten zu verwalten? Was wird die Arbeitsagentur tun, um die Verwaltung zu effektivieren und zu reduzieren?

3. Das Verhalten der Arbeitsagentur geht komplett an der normalen Wirtschaft vorbei, sicherlich u.a. darauf zurückzuführen, dass einige der Verantwortlichen noch nie in der freien Wirtschaft gearbeitet haben und nicht wissen, was dies bedeutet (wenn sie es wüssten, wüssten sie auch, dass so, wie die Arbeitsagentur in Offenbach geführt wird, eine einzige Katastrophe ist und am freien Markt mangels Führung dicht gemacht würde) --> Was werden die Führungsverantwortlichen der Arbeitsagentur in Offenbach zukünftig tun, um die Arbeitsagentur endlich zum Laufen zu bringen? An welchen Kriterien wird das gemessen werden? Welcher Zeitraum wird für die Umsetzung und kurz-, mittel- sowie langfristige Erfolge angesetzt?

4. Mangelnde Motivation vieler Mitarbeiter --> Was wird getan werden, um die Motivation der Mitarbeiter zu steigern? Wie wird dies gemessen und feinjustiert werden?

5. Mangelnde fachliche Qualifikation mehrerer Mitarbeiter, insbesondere was die Fähigkeit zum Abgleich zwischen Bewerberprofilen und Jobangeboten angeht

6. Unzureichende soziale Fähigkeiten (und ich meine hier lediglich soziale Fähigkeiten auf Basisniveau!) wie Höflichkeit und Zuhören bei sehr vielen der Betreuer! --> Wie wird dafür gesorgt werden, dass die Mitarbeiter per sofort angemessenes soziales Verhalten zeigen, d.h. Höflichkeit und Zuhören als erster Schritt? Wie wird man gegenüber Mitarbeitern vorgehen, die sich weiterhin daneben benehmen?

7. Hoher Krankenstand infolge katastrophaler Arbeitsbedingungen in der Arbeitsagentur Offenbach --> Was wird die Führung der Arbeitsagentur in Offenbach unternehmen, um den Krankenstand zu reduzieren?

8. Mangelnde Führung der Arbeitsagentur Offenbach, die u.a. für einige der vier zuvor genannten Punkten mitverantwortlich ist --> Wie wird die Führungsmannschaft der Arbeitsagentur in Offenbach an Ihren Führungsfähigkeiten arbeiten? Welche Messkriterien werden aufgestellt? Wie wird die Erreichung der Ziele überprüft werden? Wie sieht der kurz-, mittel- und langfristige Plan aus? Wird es personelle Konsequenzen geben für diejenigen, die ihre Führungsaufgabe weiterhin nicht übernehmen? Wenn nein, wieso nicht?

9.Verweigerung der Betreuer mit den Stellensuchenden zusammenzuarbeiten (vgl. mein erster "Betreuer") --> Wie sieht man vor, mit solchen Mitarbeitern umzugehen? Ist Arbeitsverweigerung aus Ihrer Sicht ein Grund für eine Abmahnung (so wird dies in der freien Wirtschaft gehandhabt)?

10. Anlügen der Stellensuchenden --> Wie stehen Sie dazu? Was soll geändert werden? Wie?

11. Unfähigkeit, eigenständig Feedback aufzugreifen und Verbesserungen einzuleiten --> Wie bringen Sie das Ihren Mitarbeitern und vor allem Führungskräften bei?

12. Fehlende Aufklärung zur Eingliederungsvereinbarung, obwohl vorgeschrieben --> Wie werden Sie dafür sorgen, dass die Vorschriften zukünftig eingehalten werden? Was werden Sie tun, soweit wieder gegen die Vorschriften verstoßen wird?

13. Verstöße gegen den Datenschutz --> --> Wie werden Sie dafür sorgen, dass die Agentur für Arbeit in Offenbach, die keine Notwendigkeit sieht, die Vorschriften zukünftig einzuhalten, die Vorschriften trotzdem einhält? Was werden Sie tun, soweit wieder gegen die Vorschriften verstoßen wird?

Ich bin ohne irgendeine Erwartung zur Agentur für Arbeit in Offenbach gegangen. Selbst die nicht vorhandenen Erwartungen wurden haushoch unterboten. Das ist eine extrem starke - oder genauer gesagt schwache - Leistung!
 
H

hierheute

Gast
AW: Dienstaufsichtsbeschwerde - Chaos, unqualifizierte Mitarbeiter, unsinnige Maßnahmen.

Hallo Fra1212 und willkommen im Forum!

Du hast ja im ZAF-Bereich schon deine Erfahrungen gepostet und ich finde es gut, was du machst.

Habe jetzt nicht so viel Zeit um ausführlich zu "diskutieren" aber Eines möchte ich loswerden:

Es geht um bewusste und gezielte De-Qualifizierung. "Hochkaräter" sind einfach zu teuer für den "Arbeitsmarkt".

Das ist eine ganz banale Strategie, die da verfolgt wird. Wenn einem das erstmal klargeworden ist, lässt es sich ein wenig "entspannter" kämpfen.

Mach weiter so und alles Gute! :icon_daumen:
 

Anna B.

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AW: Dienstaufsichtsbeschwerde - Chaos, unqualifizierte Mitarbeiter, unsinnige Maßnahmen.

Hallo,

also...mein Fazit: völlig normales Verhalten der Mitarbeiter der ARbeitsagentur.

Beantrage mal Akteneinsicht..auch über die Einträge in Verbis...da wirst du dann feststellen, dass deine Anschreiben, anfragen, Hinweise und Beschwerden gar nicht erfasst werden...d.h. ...du bekommst keinerlei Rückmeldung.
So ging es zumindest mir.

Man wollte mich, eingeschränkt erwerbsfähig, in den gleichen Job bei einem anderen Unternehmen..120km Entfernung..vermitteln..den ich noch innehatte...d.h. ich hatte noch einen festen Arbeitsvertrag bei meinem Arbeitgeber...
ich bin wegen Erkrankung ausgesteuert gewesen und es lief ein Rentenantrag...das Ergebnis des Rentenantrages hätten die Damen und Herren der Agentur erst einmal abwarten müssen oder ein Gutachten veranlassen müssen...mit dem dann Herausgearbeitet worden wäre, welche Tätigkeiten in welchem Umfang ich noch durchführen könne.
Aber nein, wie gesagt, 120km Entfernung..der gleiche Job, nur bei einem anderen Unternehmen...

auf meine Frage: warum das Ganze? gab es Schulterzucken und die Drohung: wenn sie jetzt die EGV nicht unterschreiben, dann muß ich einen Verwaltungsakt erlassen..

naja..meine Reaktion war ebenfalls Schulterzucken und die Aussage: dann machen Sie das doch.

Bis heute kam kein VA.

die sind unmotiviert, haben keine Ahnung und sitzen ihre Zeit ab und warten sehnsüchtig auf den Feierabend.


lt. Öffnungszeiten-Schild an der Eingangstür haben die bei uns bis 16.30 Uhr geöffnet. Ich kam um kurz vor 16.00 Uhr um der Beraterin noch eine Kopie in die Hand zu drücken..bzw. bat sie, sich das doch bitte zu kopieren. Da pflaumt die mich an: äh...wie blöd..ist schon kurz vor 4 und ich muß den Zug kriegen.
Meine Antwort: wieso den Zug um 16.00 Uhr? ich denke sie haben hier bis 16.30 Uhr geöffnet?..da wurde sie rot und sagte nichts mehr..nahm das Original..kopierte es und ich zog von dannen..

ich bin so froh mit diesem Laienspielerverein nichts mehr zu tun zu haben..
 

Sonne11

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AW: Dienstaufsichtsbeschwerde - Chaos, unqualifizierte Mitarbeiter, unsinnige Maßnahmen.

Hallo!
Das Verhalten und die Abläufe sind völlig gewollt. Es soll nur verwaltet werden. Zudem sollen Einsparungen erfolgen. Wie? Durch Sanktionen oder Maßnahmen.

Man darf keine Hilfe, Respekt oder das Befolgen von Gesetzen erwarten. Eher muss man aufpassen, dass man nicht in eine Sanktion tappt. Die Abläufe sind wie erwähnt immer gleich, es wird nie auf außergewöhnliche Situationen oder Bedürfnisse der Kunden eingegangen, dass können die nicht und das ist auch so gewollt. Es wäre auch zu Aufwendig da man sich mit jedem Kunden vorher intensiv befassen müsste.

Beschwerden oder das Aufführen von Rechtsbrüchen führen zu Sonderbehandlung. Natürlich stark im negativen Sinne. Habe ich hinter mir. Selbst auf Anträge wird dann nicht reagiert! Du wirst keine Antwort auf die aufgeführten Probleme bekommen, da diese ja angewiesen werden! Der Berater führt nur aus und gibt dabei sein Bestes! Ich hatte zwei Sachbearbeiter, die halbwegs ehrlich, gesetzestreu und informierend gearbeitet haben. Natürlich waren diese nach einigen Monaten nicht mehr anzutreffen. Warum wohl?

Mit der Zeit lernt man, dass man selbst parallel arbeiten muss! Vorgaben befolgen und gleichzeitig versuchen, alles Mögliche und Machbare anzustrengen, um für sich die passende Tätigkeit zu finden, ohne dass der Vermittler davon erfährt!
 

Fra1212

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AW: Dienstaufsichtsbeschwerde - Chaos, unqualifizierte Mitarbeiter, unsinnige Maßnahmen.

Beschwerden oder das Aufführen von Rechtsbrüchen führen zu Sonderbehandlung. Natürlich stark im negativen Sinne.
Ja, das merke ich grade, werde seit Ende März als schwerbehinderter Jugendlicher, der erstmals an den Arbeitsmarkt herantreten möchte, geführt. "Jugendlicher" fasse ich dabei einfach mal als Kompliment auf, dass ich mich gut gehalten habe für mein Alter.

Mhm, sollte ich mal über eine Anzeige bei der Polizei wegen Diffamierung nachdenken?
 
H

hierheute

Gast
AW: Dienstaufsichtsbeschwerde - Chaos, unqualifizierte Mitarbeiter, unsinnige Maßnahmen.

Mhm, sollte ich mal über eine Anzeige bei der Polizei wegen Diffamierung nachdenken?
:icon_evil: Solche Gedanken lege mal ganz schnell beiseite, damit schadest du dir nur selbst.

Es gibt einen Haufen "elegantere" Methoden, um denen zu zeigen wo der Hammer hängt. Wenn du es mit jedem Schritt schaffst, die "an sich selbst verzweifenl" zu lassen, bist du schon ganz gut. Um das zu können, benötigst du aber ein gewisses Maß an Kenntnis über deine "Rechte" und den SGB-Bereich.

Bevor du dich sinnlos an dir selber aufreibst, und denen nur als Spielball dienst, über den sie sich schlapplachen können, halte lieber mal ne Weile "inne" und forsche hier im Forum und in den Gesetzesbüchern nach und LERNE.

Derartig gewappnet kannst du denen dann ganz geschmeidig in fast jeder Situation Paroli bieten und..... evtl. dann auf dieser Grundlage auch evtl. "darüber hinausgehen", denn dann hat das "Hand und Fuß" :biggrin:
 

Sonne11

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AW: Dienstaufsichtsbeschwerde - Chaos, unqualifizierte Mitarbeiter, unsinnige Maßnahmen.

Ja, das merke ich grade, werde seit Ende März als schwerbehinderter Jugendlicher, der erstmals an den Arbeitsmarkt herantreten möchte, geführt. "Jugendlicher" fasse ich dabei einfach mal als Kompliment auf, dass ich mich gut gehalten habe für mein Alter.

Mhm, sollte ich mal über eine Anzeige bei der Polizei wegen Diffamierung nachdenken?
Keine Sorge, die Beschwerde hat schon sehr, sehr viel bewegt! :wink::biggrin:

Natürlich ist das ein Kompliment. Wie soll Mann das denn sonst verstehen? Wenn man nachfragen würde, käme heraus, dass etwas völlig schwachsinniges dahinter steckt! Oder erscheint diese Entscheidung jemanden in dem Alter so einzustufen logisch?

Man darf Dinge die einem unfair oder willkürlich erscheinen (und es auch sind) nicht an sich heranlassen oder gar persönlich nehmen! Es wird nur der Zweck verfolgt: Selbsterhaltung. Wie in jeder Verwaltung :wink:

Es wird keine ehrliche Antwort geben, zu keinem "absichtlichen Fehlverhalten" Es wird sich nichts ändern. Soll es auch nicht!

Es lohnt sich fast schon nicht, sich über etwas aufzuregen! Und keine Sorge, es kommt noch mehr! Nur die, die ihr Hirn ausschalten und sich mit allem abgeben, alles stumpf annehmen, leben gefühlt sorgenfrei!

Ebenfalls meine Glückwünsche für Dein Vorgehen! Ich wünsche Dir das Beste!
 

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Hallo liebe Leser, ...
Ein vergleichbarer Fall liegt auch bei mir vor begangen vom Arbeitsamt Darmstadt bei dem Inkompetenz auf Ignoranz und Arroganz trafen und ich mich umgehend über die sogenannte Beraterin beschwert habe rief mich ihr Teamleiter an und sagte dass er sieht seit acht Jahren kennen würde und sich das gar nicht erklären könnte daraufhin antwortete ich ihm wenn Sie Ihr Teamleiter sind denken sie wird sich bei Ihnen so verhalten wie bei mir seine Antwort darauf war ja wenn eine gewisse Grund Aggression vorhanden ist so wie in etwa beim Finanzamt wenn sie steuern zurückzahlen müssen dann können gewisse Dinge falsch aufgenommen werden zudem nannte er den Stress den seine Mitarbeiter haben davon 20 Leuten nur 5 verfügbar sein da stellt sich doch die Frage wer über eine Grund Aggression verfügt werden 20 % nur zur Arbeit erscheinen im Endeffekt hat er sich rausgeredet und ich habe es vorerst auf sich beruhen lassen sollte ich erneut würdelos behandelt werden werde ich mich mit der Rechtsschutz auseinandersetzen und es juristisch klären da die keine andere Sprache verstehen Charakterlosigkeit in Hochmut aufgehen offensichtlicherweise gibt es ein Machtgefühl wenn man Leute schikaniert die Hilfe brauchen nix für ungut Leute aber das sind typisch deutsche
 
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