DieLinke Rheinland-Pfalz

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hallo zusammen,

nun heut war es soweit, was schon vor längerer zeit absehbar war ist nun eingetreten. trotz guter basisarbeit, die genügend stimmen zum einzug in den landtag von Rhl-Pf beschert hätten, hat nun alexander ulrich hingeworfen und den landesvorsitz niedergelegt. manchmal frag ich mich, wie soll man denn angesichts solcher oftmals interner und auch persönlicher animositäten etwas in der politischen geographie verändern? wie mit sind wir ehrlich die Rheinland-Pfälzer sind ein S**haufen, das sage ich selbst als Linke...:cool:Rheinland-Pfalz: Linke-Landeschef Alexander Ulrich zurückgetreten - Politik - Deutschland - Handelsblatt.com



liebe grüße von barbara derzeit etwas ratlos
 
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Hmm? schau mal hier Barbara... ich glaube Ulrich war auch nicht nur gut

Die LINKE.Rheinland-Pfalz hat an diesem Wochenende in Kaiserslautern ihre Landesliste für die Landtagswahl 2011 aufgestellt. Dabei kandidierten für 7 der ersten 10 Listenplätze Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei rheinland-pfälzischen Bundestagsabgeordneten. Die Aussicht auf eine solche Landtagsfraktion hat der VertretrerInnenversammlung offenbar nicht gefallen. Sie entschied sich nach Persönlichkeit und politischen Verdiensten nicht immer für die schon hauptamtlich Tätigen.

An die Spitze der Liste wurde so nicht Frank Eschrich, ein Mitarbeiter von Alexander Ulrich MdB, sondern der 59jährige hoch erfahrene Kommunalpolitiker Robert Drumm aus Ruthweiler gewählt. Drumm hatte 1995 aus Protest gegen die Zustimmung der SPD zum Auslandseinsatz der Bundeswehr in Bosnien-Herzegowina die Partei verlassen, danach erfolgreich als Parteiloser Kommunalpolitik gemacht und hatte sich 2006 der Linkspartei angeschlossen. Im Kreisverband Kusel hat er Anteil am erfolgreichen Parteiaufbau und hervorragenden Kommunalwahlergebnissen. Seinen politischen Schwerpunkt sieht Drumm in der Stärkung der Kommunen durch das Land.
...
Ulrichs Rücktritt und die Begründung dafür muten merkwürdig an. Der ausgewiesene Machtpolitiker hat in der Vergangenheit ausgewogenen Listenaufstellungen und Vorstandszusammensetzungen nur wenig Bedeutung zugemessen. Vielmehr hatte er mit Ausgrenzungen und Basta-Politik im Landesverband stark zur Spaltung beigetragen. Sein Rücktritt nach einer teilweisen Niederlage bei der Listenaufstellung wurde von vielen im Landesverband der Linkspartei eher erleichtert aufgenommen.
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IG METALL TARIFRUNDENTHEATER 2008/2009[tt_news]=10965&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=d7643c3335
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hallo clementwut,

ja insoweit stimme ich dir zu. und was ich so daran hasse ist die tatsache das F.Eschrich und A. Ulrich das so ignoriert haben was die basis eigentlich will und wollte, statt zu kooperieren lieber die beleidigte mina geben. ich selbst bin auch nicht gerade das gwesen was Ulrich oder Eschrich das maul redet, und ich bekam durchaus auch zu spüren was sie von "eigenständigen" seiteneinsteigern halten.

nun bleibt allerdings immer noch die große frage: mein gott was wollt ihr denn? feste rente nach 4 jahren landtag? oder allen ernstes etwas verändern herr Ulrich und herr Eschrich?
ich weiß es nur für mich, ich wollt etwas verändern.

liebe grüße von barbara
 
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Ich denke es ist sehr gut, dass der Ulrich da die Fliege gemacht hat.
Aber ziemlich unerträglich wie der seinen Abgang gestaltet.
Was will der eigentlich. Wieso sitzt der eigentlich im BT :confused:

Aber hier eine gute Nachricht
Im Interesse der Menschen von Rheinland-Pfalz - jetzt erst recht!


Wir Mitglieder der LINKEN aus dem Norden stehen zu unserer Partei und werden einen engagierten Landtagswahlkampf führen.

Auch nach der Wahl der Landesliste fühlen wir LINKE uns gut für die kommende Landtagswahl gerüstet. Das Kriterium, einen aktiven Wahlkampf zu machen, ist für uns nicht der Fakt, dass jemand aus dem Norden auf der Landesliste stehen muss. Vielmehr ist es uns wichtig, mit unserer Partei im Wahlkampf einen Beitrag zur Lösung der drängendsten Probleme der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer zu leisten!

Wir wollen den anstehenden Wahlkampf nutzen, um die politischen Alternativen unserer Partei bekannt zu machen:
Wir wollen, dass DIE LINKE in den Landtag einzieht, damit es den Menschen, vor allem auch den sozial Benachteiligten besser geht.
Wir wollen, dass es für unsere Kinder wirkliche Chancengleichheit gibt, die sich vor allem in einer besseren Bildungspolitik widerspiegelt.
Wir wollen, dass auch von rheinland-pfälzischem Boden kein Krieg mehr aus geht. Deshalb sind wir für Rüstungskonversionsprojekte, die die Militärbasen in der Südwestpfalz überflüssig machen.
Wir wollen, dass der Erhalt und die Schaffung neuer sozialversichungspflichtiger Arbeitsplätze in den Mittelpunkt der Landespolitik rückt.
Wir wollen, dass unser Land seinen Energiebedarf bis zum Abschluss der nächsten Wahlperiode (2016) ausschließlich aus regenerativen Energiequellen speist.
Wir wollen, dass im rheinland-pfälzischen Polizeigesetz die Überwachung der BürgerInnen wieder rückgängig gemacht werden.
Wir wollen, dass die Bedingungen für mehr direkte Demokratie - also Volks- und Bürgerentscheide - verbessert werden. Derzeit findet - nach Angaben des Vereins Mehr Demokratie - nur alle 280 Jahre ein erfolgreiches Bürgerbegehren in Rheinland-Pfalz statt.
...
Detail Linksparteidebatte[tt_news]=11043&tx_ttnews[backPid]=62&cHash=84b319e3c1
 
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hallo zusammen,

hallo clementwut,

a. ulrich wollt am liebsten seinen gemütlichen bundestagssitz zum rente scheffeln nutzen, ist so mein eindruck. die kommunalen und basisleute sind in der tat froh (ich auch) das wir so einen neustart hinlegen können, und zwar mit denen wo man echt vertauen haben kann. ok, zumeist seiteneinsteiger, aber das gibt eine herrlich erfrischende sicht auf viele dinge.

liebe grüße von barbara
 

hemmi

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Jo, so is das nun mal mit relativ neuen Parteien, da gibt es den ehrlichen Arbeiter/in und den Profilierungssüchtigen, doch im Laufe der Zeit wird sich das bereinigen, so hoffe ich es jedenfalls.
Profilierungssüchtige haben wir in Berlin schon genug, allen voran Westerwelle, es wird Zeit daß der politische Arbeiter/in wieder in die Verantwortung kommt.
:icon_daumen:
 

spin

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Schnarchnasen gibt's überall. In einigen Parteien sind es 100%. Das macht noch den Unterschied.

Alle denken nur an sich!
Nur ich, ich denk an mich!

Nebenbei: ich habe heute Brüderle live erlebt. So ein Erlebnis formt. Schlimmer geht's nimmer.
 
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Quo vadis Partei Die Linke

In Rheinland-Pfalz wird derzeit heftig gestritten
LINKE. Rheinland-Pfalz: Zukünftige Landtagsabgeordnete wollen Doppelspitze stellen


Bildmontage: HF

24.10.10
Linksparteidebatte, Rheinland-Pfalz, TopNews



Um die Trennung von Amt und Mandat wird erbittert gestritten

Von Edith Bartelmus-Scholich

Elke Theisinger-Hinkel und Wolfgang Ferner wollen LandessprecherInnen der rheinland-pfälzischen Linkspartei werden. Theisinger-Hinkel gehört aktuell dem Landesvorstand an und ist zudem bei MdB Alexander Ulrich beschäftigt. Wolfgang Ferner fungierte über Jahre als Sprecher der Landesschiedskommission. Beide stehen auf aussichtsreichen Plätzen (3 und 4) der Landesliste zur Landtagswahl und dürfen hoffen 2011 in den Landtag einzuziehen. Derzeit wird die LINKE.RLP mit 5% umgefragt.
...
LINKE. Rheinland-Pfalz: Zukünftige Landtagsabgeordnete wollen Doppelspitze stellen

Und im Saarland löst ein Vorschlag (von einem Genossen + Gewerkschafter) derweil heftiges Kopfschütteln aus
Linke.Saar: Parteiausschlüsse sollen demnächst hinter verschlossenen Türen verhandelt werden


Bildmontage: HF

21.10.10
Linksparteidebatte, Saarland, TopNews



Beistände sollen nur noch zugelassen werden, wenn "die Partei Vertrauen zu ihnen hat"

Von Edith Bartelmus-Scholich

Der Landessprecher der saarländischen Linkspartei, Rolf Linsler MdL, hat zum Landesparteitag einen satzungsändernden Antrag eingebracht, der die Rechte der Mitglieder in Schiedsverfahren drastisch einschränken soll. Gleichzeitig soll über die Verfahren faktisch Nachrichtensperre verhängt werden. Der Öffentlichkeit und selbst der Parteiöffentlichkeit soll der Einblick in Schiedsverfahren künftig verwehrt sein.

Bislang gilt auch im Saarland die Bundesschiedsordnung der Partei DIE LINKE. Dort ist u.a. festgelegt, dass Schiedsgerichtsverhandlungen öffentlich stattfinden und, dass die Beklagten sich durch einen Beistand eigener Wahl - dies kann auch ein Rechtsanwalt sein - unterstützen lassen können. Diese Bestimmungen der Bundesschiedsordnung will Linsler mit einer Satzungsänderung aushebeln.
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Linke.Saar: Parteiausschlüsse sollen demnächst hinter verschlossenen Türen verhandelt werden
 
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Gast
hallo zusammen,

hallo cementwut,

ein trauriges bild das die LINKE in südwest bietet. diese art von "stalinistischem stil" wurde schon nach dem zusammenschluß von Linke und WASG klar. eine kleine clique bestimmt, der rest darf sich als wasserträger betätigen oder darf "fremdgesteuert" als aushängeschild fungieren....

ich wähle nach wie vor die LNKE, bin auch mit parteibüchlein, aber meine zustimmung auf landesebene oder in den regionalen hat diese sache bestimmt nicht....

wenn ich mir im rückblick 2006/7 vor augen führe; den meisten hätt ich ohne parteianliegen privat nicht mal die hand gegeben.

liebe grüße von barbara
 
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