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Die Zahl der offenen Stellen ist so hoch wie noch nie

swavolt

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#2
Da würd ich mal die Gehälter erhöhen. Wahrscheinlich finden sich dann welche.
 

hartzerkaese

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#3
Achso?

Habe erst letztens in der Dschobbörse des Dschobcenters gezielt nach einem Bürojob gesucht. Schon auf der ersten Seite habe ich auf der Dschobcenter-Dschobbörse ein halbes Dutzend PAV-Inserate gehabt - auf die zweite Seite habe ich keine Lust mehr gehabt ...

PAV-Blubablub, PAV-Bubadiblub, PAV-Blubblub, PAV-Blubdiblub


so .... hab die geöffnet und ominöserweise fand sich überall die haargleiche Stellenbeschreibung + gleicher Arbeitsort ....



:icon_hihi:

Bin dann wieder auf morgenpost.de und habe da nach weiteren Firmen/Stellenangebote gesucht. Dschobbörse des Dschobcenters/der Arbeitsagentur ist für die Tonne und mich interessierts nicht mehr, was und wieviele offene Stellen die dort haben. Neben vielleicht einigen brauchbaren Stellen - muss man sehr sehr viel Fake runterrechnen. Und selbst wenn in meinem Beispiel diese einer Stelle existent ist - 9.50€ ist knapp über dem Mangellohn (offiziell Mindestlohn genannt) und da private Arbeitsvermittler (nach 7 PAVs wollte ich keinen Screenshot mehr machen) ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine ZAF im Hintergrund.

Spaßeshalber habe ich meine Screens als JPG zusammengebastelt! Ich werde diese Müllbörse nur noch dann aufsuchen, wenn vom Dschobcenter eine Stelle mit RFB vorliegt und ich eventuell weitere Informationen benötige.

Ist jemand im Spiegel-Forum angemeldet - er darf gerne dieses Bild im Anhang verwenden.

ps. schade, das Bild wurde hier stark verkleinert. Und ein I M G U R-Bilder-Link kann ich hier nicht posten. Dieser Screen ist ziemlich erhellend. 7 mal die gleiche Stellenbeschreibung :icon_stop: Im Forum www.chefduzen.de - Rubrik OffTopic / Sammel-Thread "Lachnummer in der Stellenanzeige" - da werde ich diesen Screen posten.
 

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Wholesaler

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#4
@hartzerkaese: Etliche Jahre alte Karteileichen, Pseudo-Vakanzen, eine Stelle, die von mehreren ZAF ausgeschrieben wird, usw.

Mindestens zwei Drittel der Inserate kannste getrost in die :icon_tonne:kloppen.
 

Wholesaler

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#6
Warum wird in der AfA-Jobbörse nicht einmal aufgeräumt? Das geht alles von Nürnberg aus und dort muss dafür doch irgendjemand zuständig sein.
 

swavolt

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#7
Nö, da macht doch keiner mehr was manuell.
Ist alles automatisch und bleibt automatisch drin, solange der AG es nicht rausnimmt oder das JC die Stelle vermittelt, dann wird es automatisch rausgenommen da besetzt.

Fragt sich auch wieviel Stellen drin sind die hier nicht mehr vermittelt werden können wie Spargelstecher oder Erdbeerpflücker.
Schade für die Unternehmer das man das nicht auslagern kann.
Mehr Gehalt können sie auch nicht zahlen, da die Konkurrenz dann billiger produziert.
Da sollte auf Produkte die Gewinn bei guten Gehältern erwirtschaften ausgewichen werden. Aber die Regierung subventioniert ja. Wieso wechseln.
 

erwerbsuchend

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#8
Habe erst letztens in der Dschobbörse des Dschobcenters gezielt nach einem Bürojob gesucht. Schon auf der ersten Seite habe ich auf der Dschobcenter-Dschobbörse ein halbes Dutzend PAV-Inserate gehabt - auf die zweite Seite habe ich keine Lust mehr gehabt ...
Warum wählst du dann in den Einstellungen/Branchen nicht die PAV und ZAF ab?
 

hartzerkaese

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#10
Ja ok, solte ich machen - aber ich schaue eh meistens auf morgenpost.de rein. In meiner Region gibts eh nur Niedriglohnjobs (Südbrandenburg). Vor zwei drei Jahren habe ich ähnliche Datenredundanz auf der BA-Börse gehabt.

FIRMA XYZ sucht
Bürokaufmann


FIRMA XYZ sucht
Sekräter/in


FIRMA XYZ sucht
Großhandelskaufmann


FIRMA XYZ sucht
Industriekaufmann


FIRMA XYZ sucht
Kaufmann für Büromanagement


das lustige - die Stellenbeschreibung war auch in dieser einen Firma überall identisch.
 

Kerstin_K

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#11
Wenn man die Jobboerse mal ernsthaft aufräumen würde, bliebe wohl nicht mehr viel übrig. Dann kann man nict mehr Do schön mit offenen Stellen das Arbeitslosigkeitsproblem vertuschen.
 
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#12
Hallo Kerstin_K,


psssssssst du verräts hier Staatsgeheimnisse :icon_mrgreen:

Denn du hast den Sinn und Zweck des ganzen erkannt, weil so kann man Druck auf die Arbeitslosen ausüben,getreu dem Motto,es gibt doch genug Stellen.
 
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#13
@hartzerkaese: Etliche Jahre alte Karteileichen, Pseudo-Vakanzen, eine Stelle, die von mehreren ZAF ausgeschrieben wird, usw.
Mindestens zwei Drittel der Inserate kannste getrost in die :icon_tonne:kloppen.
Typischer Fall der heute gängigen Statistikfälschung der Bundesagentur für Arbeit. - Warum hängt sich bei diesem offensichtlichen Betrug nicht 'mal ein Journalist dran, und forscht im konkreten Einzelfall nach?

Ansonsten: Gibt's da nicht eine Beschwerdestelle bei der BA? - Aber die ist bestimmt die letzte Institution in diesem Land, die dagegen tätig werden würde.
 

Kerstin_K

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#14
Aus meiner Sicht gehört die ganze Jobbörse eingestampft. Für Statistikzwecke würde sie eh nur taugen, wenn es ene Pflicht gäbe, dass alle Arbeitgeber alle offenen Stellen sort melden müssen.

Ich finde aber auch zum Beispiel die Filtermöglichkeien usw. echt gruselig. Das können andere Stellenportale wesentlich besser.

Meine Arbeitsvermittlerin sagte mir letztes Jahr ja gleich, dass es dort für mich nichts passendes gebe und ich solle doch besser wo anders suchen. Ich hab dann trotzdem mal geschaut, genau ein einziges Mal: Für mich stellen sich die Filtermöglichkeiten so dar, dass ich entweder gar nichts angezeigt bekomme oder ich muss mich von Hand durch mehrere hundert Stellenangebote wühlen, um dann nach Stunden eventuell vielleicht mal eine einzige Stelle zu finden, auf die sich eine Bewerbung vielleicht eventuell lohnen könnte. Nach ca. 2 Stunden hatte ich keine Lust mehr. Ausbeute: 0

Bei etlichen Stellen fehlen auch ganz wesentliche Angaben wie das Gehalt. Kein Tarif ist keine Gehaltsangabe, nach der man die Zumutbarkeit beurteilen könnte. Und nach übertariflicher Bezahlung sah mir das eher nicht aus.

Ich wage es sogar z behaupten, dass die Jobbörse nicht die echten Verhältnisse am Arbeitsmarkt wiederspiegelt. Es gibt nämlich auch noch gut bezahlte Arbeitsstellen mit fairen Bedingungen, aber die sucht man wirklich besser anderswo.
 
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#15
Warum wird die Jobbörse von den LE genommen? Wenn ich doch weiss, das da keine passenden Stellen zur Verfügung stehen, dann schaue ich doch automatisch bei anderen Stellenportalen rein.
Letztendlich würde ich behaupten ohne eine Quelle dafür zu haben, dass auf die 1,2 Millionen Stellen keine 1,2 Millionen LE kommen. Aus meiner Sicht ist nur ein geringer Teil an LE für die Stellen qualifiziert.
Schaut man sich die großen Stellenanzeigen in den Samstagszeitungen an, soweit noch verhanden, wird da vielfach unmögliches verlangt, was mit Sicherheit nur wenige LE bieten können. Da treffen halt Angebot und Nachfrage aufeinander und es wird am Ende kein Vertrag geschlossen, weil keine Einigkeit herrscht. Weiterhin sollte man nicht vergessen, dass ca. 40% der LE keine abgeschlossene Ausbildung haben. Die würden pauschal schon mal bei den 1,2 Millionen Stellen hintenrüber fallen oder anders gesagt müssten ca. die Hälfte der Stellen für LE ohne Berufsausbildung angeboten werden. Dieses kann ich mir nicht vorstellen.
Leider konnte ich nicht sehen, woher die 1,2 Millionen Stellen stammen, vielleicht hat da jemand eine Antwort drauf.
 
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#16
Hallo Maximus,

die Jobbörse der Bafa wird zwangsweise von den LE (vor allem bei ALG II ) genutzt, weil du nur so nämlich den "Nachweis" erbringst, das du "Fleißig" Arbeit suchst.

Denn die VV der JC stammen ja alle aus der Jobbörse oder direkt von ZAF.
 
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#17
Denn die VV der JC stammen ja alle aus der Jobbörse oder direkt von ZAF.
Was spricht dagegen als LE sich auch in anderen Jobbörsen umzugucken und auf die freien Stellen in Eigeninitiave zu bewerben?
Wieso kann man nur darüber "fleißig" Arbeit suchen? Das erläutere doch mal ein wenig genauer.
 
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ExitUser

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#18
Was spricht dagegen als LE sich auch in anderen Jobbörsen umzugucken und auf die freien Stellen in Eigeninitiave zu bewerben?
Wieso kann man nur darüber "fleißig" Arbeit suchen? Das erläutere doch mal ein wenig genauer.
Natürlich kann man sich auch woanders umsehen.
Aber in der Regel legen die JC bei denen, denen alles egal zu sein scheint einen Account bei der Jobbörse an. Und verlangen sehr oft, dass man sich darüber bewirbt.
 

Kerstin_K

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#19
Was spricht dagegen als LE sich auch in anderen Jobbörsen umzugucken und auf die freien Stellen in Eigeninitiave zu bewerben?
Wieso kann man nur darüber "fleißig" Arbeit suchen?
Da spricht gar nichts dagegen. Hab ich dann ja auch gemacht, sogar auf Empfehlung meiner SB. Die gab mir eine ganze Liste mit.

Aber die AfA und die JCs hat ben für VVS wohl nur diese eine Quelle. Und weil da eben nichts vernünftiges drin ist, bekommt man nur Schrott als VV.

früher war das anders. Da kannten die Vermittler die Betriebe vor Ort und deren Bedarf. Da hat en Vermittler auch mal mal spontan zum telefon gegriffen, wenn er einen passenden Bewerber unter seinen LEs hatte. Oder die Vermittler sind sogar selber in die Betriebe rausgefahren.

Heute findet nur noch Massenverwaltung statt und ich habe den Eindruck, dass viele "Vermittlungsfachkräfte" den lokalen Arbeitsmarkt und den Bedarf der Arbeitgeber gar nicht kennen. Da wird nur noch mit Stichworten die Jobbörse abgefragt ud dann ohne sich die gefundenen Stellen genauer anzusehen einfach ausgedruckt.

Meine Vermittlerin hat damals mein Profil sogar extra so modifiziert, dass beim Stellensuchlauf nichts mehr gefunden wurde. Wir waren uns einig, dass Bewebungen bei ZAF usw. erstens für mich nicht zumutbar sind und zweitens durch meine Behinderung eh sinnfrei. Sie sagte mir auch, wenn ich VVs vom Arbeitgeberservice oder so bekäme, ic mich nicht bewerben müsse, die Kollegen würden oft nicht so genau hinscauen, ich solle mich nicht wundern, wenn da Schrott kommt.
 
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#20
Hallo Kertsin_K,

dann sei mal froh,das du noch so einen guten SB hast.Die Masse arbeitet nach System 08/15 und schicken dir einfach VV.
Am schlimmsten ist es immer in der Somemrzeit, wenn bei den JC der Urlaub abgewickelt wird und du vom Computersystem irgendeinen SB in Posemuckel zugeteilt wirst.Da kriegste VV, die überhaupt nicht mit deinem Profil harmonieren.


@Maximus
Weil Bafa oder JC nur "ihre" Jobbörse kennen (technisch gesehen).Nur da können sie bequem nachlesen, was du so treibst und die AG "müssen" dort ja bei einer Veröffentlichung eines Stellenangebotes der "Zusammenarbeit" zustimmen.
Bei privaten Stellenbörsen können die SB nämlich nicht einfach den AG anrufen und ihn über Bewerber (ELO) ausfragen.
 

Kerstin_K

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#21
Hallo Bettelstudent,

ich hatte wirklich eine gute SB. Aber nur für drei Monate. Dann hatte ic meinen Arbeitsplatz zurück.
 
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#22
Den Antworten nach sind die anderen Jobportale qualitativ genauso miserabel wie die von der Jobbörse. Wären die besser, hätten sie vielfach zum Erfolg geführt. Ausserdem warum wird nur auf Vermittlungsvorschläge gewartet? Eigentlich wird man doch selber aktiv und schreibt Bewerbungen auf geeignete Stellen. Deshalb verstehe ich nicht, dass sich so auf die Jobbörse fixiert wird, obwohl sie so miserabel sein soll.
 

RobbiRob

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#23
Es herrscht hier im Forum insoweit auch ein verzerrtes Bild.

Es ist leider Fakt, dass >40% der Alg2- Empfänger gar keine Ausbildung hat.

Gerade die Helferstellen haben aber viele Unternehmen entsprechend ausgelagert.
Dann wären wir wieder bei Zaf und Co.

Die Stellen ohne Ausbildung sind nunmal logischerweise auch nicht qualitativ hochwertig.

Vom Lohn her auch nicht.
Dann sind wir wieder beim Thema, lohnt es sich einen entsprechend niedrig bezahlten Job anzunehmen, der kaum mehr einbringt als die staatlichen Leistungen, plus Befreiungen und Vergünstigungen.

Hat schon seinen Grund, warum es kaum Aufstocker in Vollzeit gibt.
 

Kerstin_K

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#24
Den Antworten nach sind die anderen Jobportale qualitativ genauso miserabel wie die von der Jobbörse. Wären die besser, hätten sie vielfach zum Erfolg geführt. Ausserdem warum wird nur auf Vermittlungsvorschläge gewartet? Eigentlich wird man doch selber aktiv und schreibt Bewerbungen auf geeignete Stellen. Deshalb verstehe ich nicht, dass sich so auf die Jobbörse fixiert wird, obwohl sie so miserabel sein soll.
Klar bewirbt man sich auf geeignete Stellen. Aber die muss mann erstmal finden. Die Stellenteile der Zeitungen am Samstag werden immer kleiner. Läuft heute alles übers Internet.

Viele der online Stelenbörsen enthalten ähnkich viel Müll. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass die voneineneder abschreiben. Aber die Möglichkeiten, passendes herauszufiltern, einfach die ganze Bedienung sind meistens um Klassen besser.

Es kommt ach immer darauf an, in welchem Bereich man sucht. Nicht alle Stellenportale decken alle Berufsbereiche ab.

Mir hat jedenfalls der eine Ausflug in die AfA Jobbörse gereicht. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.
 
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#25
Hallo Maximus,


1.weil man schon als ALG I - Empfänger auf seine Pfennige achten muß und sobald du Hartzer bist,bleiben dir nicht mehr viele Möglichkeiten,wo du nach Stellen suchen kannst.
Denn die Zeiten, als am Samstag in den WE-Ausgaben der Tageszeitungen noch 20 oder mehr Seiten mit Stellenanzeigen enthalten waren sind lange vorbei.

2.weil viele Portale Geld dafür haben wollen und du dir das als Harzer gar nicht leisten kannst.


Ab jetzt auch für @RobbiRob

Außerdem gibt es viele Stellen gerade für einfach angelernte oder Leute ganz ohne Ausbildung gar nicht mehr.
Beispiel der Putzmann in der Werkhalle, der dort den ganzen Tag mit Besen und Eimer für Sauberkeit sorgte, das macht heutzutage die Akkord-Kolonne einer Reinigungsfirma am Samstag nachmittag mit 450 € -Kräften (dabei übrigens viele Studenten weil ja billiger).
Aber selbst Stellen mit Ausbildung sind betroffen, denn wo findest du heutzutage noch einen Bürokaufmann zum B.
Oder ganze Abteilungen, die es durch die heutige Technik gar nicht mehr gibt.Beispiel Post-und Telefonzentrale bei großen Firmen, das war zum B.bei Klöckner eine eigene Abteilung mit 100 MA.Zu ihren Aufgaben gehörte neben Postein-und Ausgang das Aktenlagern/Transportieren, Vervielfältigungen,Transport der internen Postunterlagen usw.

Heute nix mehr von da......und diese Liste läßt sich ja fortsetzen.
 

erwerbsuchend

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#26
die Jobbörse der Bafa wird zwangsweise von den LE (vor allem bei ALG II ) genutzt, weil du nur so nämlich den "Nachweis" erbringst, das du "Fleißig" Arbeit suchst..
Aber in der Regel legen die JC bei denen, denen alles egal zu sein scheint einen Account bei der Jobbörse an. Und verlangen sehr oft, dass man sich darüber bewirbt.
In welcher Art und Weise ist man als Erwerbsloser verpflichtet, die Jobbörse der AfA zu nutzen? Selbst wenn von der AfA oder dem JC ein Account erstellt wurde, heißt das noch lange nicht, dass man den auch nutzen muss, oder habe ich da eine Gesetzesänderung verpasst?

Ich finde aber auch zum Beispiel die Filtermöglichkeien usw. echt gruselig. Das können andere Stellenportale wesentlich besser.
Dann nenne doch bitte jene Stellenportale, die aus deiner Sicht besser zu bedienen sind und auch bessere Ergebnisse liefern.

Bei etlichen Stellen fehlen auch ganz wesentliche Angaben wie das Gehalt.
Kennst du Stellenportale, die bei jeder Stellenanzeige auch die jeweiligen Verdienstmöglichkeiten angeben? Es ist leider fast überall so, dass die konkreten Verdienstmöglichkeiten nicht angegeben werden, sondern die Bewerber um ihre Einkommensvorstellungen gebeten werden. Warum ist das wohl so? Richtig, damit sich die AG die günstigsten Bewerber aussuchen können.
 

Wholesaler

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#27
@Maximus Decimus: Deine unterschwelligen Provokationen kannste für dich behalten. Niemand hier im Forum sucht nur nach Stellen in der Jobbörse der AfA. Genauso ist es Mumpitz, LZA fehlende Eigenbemühungen zu unterstellen. Dass du das Wort fleißig in Anführungszeichen gesetzt hast, sagt schon einiges über deine Betrachtungsweise aus.

@RobbiRob: Inzwischen hat es jeder begriffen, dass mehr als 40 % der ALG2-Empfänger keine Ausbildung hat. Für die bleibt lediglich der Niedriglohnsektor übrig. Aber was ist mit dem Rest? Da sprechen wir von (sehr) gut qualifizierten Leuten, die teilweise mehrere Ausbildungen und Fortbildungen besitzen und trotzdem in der Langzeitarbeitslosigkeit verharren. Woran liegt es, dass diese Gruppe keine Chance (mehr) hat? Dass sich solche Menschen erbittert gegen prekäre Beschäftigung wie Zeitarbeit und Niedriglohnjobs zur Wehr setzt, ist nur allzu verständlich.

Und was die Stellensuche betrifft: Die Vielzahl der wirklich guten Jobs geht unter der Hand über Vitamin B weg. Wenn man dann zusätzlich einen lückenlosen Lebenslauf hat, ist das noch idealer.
 

Kerstin_K

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#28
Dann nenne doch bitte jene Stellenportale, die aus deiner Sicht besser zu bedienen sind und auch bessere Ergebnisse liefern.



Kennst du Stellenportale, die bei jeder Stellenanzeige auch die jeweiligen Verdienstmöglichkeiten angeben? Es ist leider fast überall so, dass die konkreten Verdienstmöglichkeiten nicht angegeben werden, sondern die Bewerber um ihre Einkommensvorstellungen gebeten werden. Warum ist das wohl so? Richtig, damit sich die AG die günstigsten Bewerber aussuchen können.
Ich weiss auch, warum die Arbeitgeber oft kein Gehalt angeben in einer Stellenanzeige.

Die Jobbörse hat hier aber aus meiner Sicht eine Sonderposition, weil eben aus der Jobbörse auch die VVs gezogen werden. Und wenn ein Arbeitsvermittler seine Arbeit richtig macht, dann prüft er vor Versand des VV, ob die Stelle zumutbar ist für den Leistungsempfänger. Das kann er aber nur, wenn er auch die zu erwartende Entlohnung kennt. Die ist nämlich zumindest bei ALG I ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Zumutbarkeit. Deshalb muss das eigentlich Pflicht sein für die Arbeitgeber, wenn sie eine Stelle in der Jobbörse anbieten.

Ich werde hier keine bestimmten Stellenportale nennen, weil das berufsspezifisch ist. Und bessere oder schlechtere Ergebnissse gibt es da schon deshalb nicht, weil das darauf ankommt, was man sucht. Wenn es für einen bestimmten Bereich nur wenige offene Stellen gibt, kann auch das beste Stellenportal nicht Ergebnisse in Massen liefern.

Ich schrieb ja schon, dass meine SB mir eine ganze Seite voll Adressen von Stellenportalen gabe. Ichabe die auch hoer im Forum schonmal gepostet. Ich habe mich dann Durch die Portale, die zu meiner Berifsrichtung passten und die nicht berufsspezifischen mal durchgearbeitet und eigentlich überall fand ich die Bedienung, Filtermöglichkeiten usw. anwenderfreundlicher als in der Jobbörse. Bei einigen Stelelnportalen stellte ich schnell fest, dass die dort enthaltenen Stellen nur eine Teilmenge der Stellen waren, die ich schon bei anderen größeren Portalen gesehen hatte, teilweise wurde sohar auf die größeren Portale verlinkt, das machte dann für mich auch wenig Sinn, dort weiter zu suchen. Am Ende bleib ein grosses Portal übrig, auf dem ic eine Agenten einrichten konnte, so dass ich jeden Tag die aktuellen Stellenanzeigen per mail zugeschickt bekan, die meinen Suchkriterien entsprachen. Das waren in der Regel höchstens 20, oft aber auch nur 5 oder weniger. Die habe ich mir dann genauer angesehen und entschieden, ob ich mich bewerbe oder nicht. Dazu kamen eine handvoll kleine Stellenbörsen, in die ich ca. einmal pro Woche hineingeschaut habe. Dabei handelte es sich teilweise um Stellenbörsen, die teilweise sehr spezifisch sind und die nur eine geringe Anzahl von Stellen veröffentlichen, oft ist die Stellenbörse dort nur ein kleiner Bereich der Webseite. Die Stellen sort werden oft nicht so häufig aktualisiert, aber wenn ich dort etwas fand, dann waren es hochwertige, sehr passgenau Stellen.

Vielleicht waten viele dieser Stellen auch in der Jobbörse der Afa zu finden, aber für mich macht es einen großen Unterschied, ob ich die für mich relevanten Stellen aus 20 oder aus 200 und mehr Stellenanzeigen manuell heraussuchen muss. Ich kann meine Tätigkeit ganz schwer in eine feste Berufsbezeichnung fassen. Und in der Jobbörde kann man schlecht mit freien Begriffen suchen. AUsserden empfinde ich die bedienung als wenig intuitiv. Da sind andere Anbieter durch Bank besser.
 
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ExitUser

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#29
In welcher Art und Weise ist man als Erwerbsloser verpflichtet, die Jobbörse der AfA zu nutzen? Selbst wenn von der AfA oder dem JC ein Account erstellt wurde, heißt das noch lange nicht, dass man den auch nutzen muss, oder habe ich da eine Gesetzesänderung verpasst?
Nö, aber wenn es in einer EGV festgehalten wurde, die von beiden Seiten unterschrieben wurde.
 

Kerstin_K

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#30
Mal wieder ein Grund, nur Verträge zu unterschreiben, mit denen man auch einverstanden ist.
 

RobbiRob

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#31
sprechen wir von (sehr) gut qualifizierten Leuten, die teilweise mehrere Ausbildungen und Fortbildungen besitzen und trotzdem in der Langzeitarbeitslosigkeit verharren. Woran liegt es, dass diese Gruppe keine Chance (mehr) hat?
Sollte doch jedem klar sein, denke ich.

AG sucht:

- < 50
- Qualifikation A,B,C
- min. 5 Jahre Erfahrung in A,B,C
- möglichst Gehalt unterhalb Stammbelegschaft
- einsetzbar an Standort A,B,C, mobil mit PKW und Fahrerlaubnis
- einsetzbar 7 Tage a 24h
- keine gesundheitlichen Einschränkungen
- keine lange EloZeit

AN hat / ist / möchte:

- > 50
- kleinere gesundheitliche Einschränkungen
- > 1 Jahr Elo
- will nur Mo-Fr
- nur am Standort A
- kein PKW, keine Fahrerlaubnis
- Gehalt min. andere vermeintlich Vergleichbare AN
- Ausbildung und Qualität veraltet
- kennt seine Rechte


Das ist eine Darstellung der Faktenlage, wie AG analysieren.
Wir brauchen also kein PingPong spielen und uns zerreißen. ;-)

Deine Einschätzung mit Vitamin B teile ich -nicht- mehr.
Da hat sich was gewandelt und meistens gibt es bestimmte AN nicht im Umfeld.
In größeren Unternehmen kommt dann noch Betriebsrat und Compliance hinzu.

Für 0815 Jobs ist das aber weiterhin so, da stimme ich Dir zu.
Nur in den Betrieben die ich bis letztes Jahr kannte, wurden diese Jobs fast alle ausgelagert.
 

Kerstin_K

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#32
Naja, gegen Ausbildung und Qualität veraltet kann man ja was tun. Ledenfalls wäre das sinnvoller, als das Geld ominösen MT in den Rachen zu schmeissen.

Damit tut man gleichzeitig was gegen den Fachkräftemangel.
 

Fairina

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#33
Es ist schon komisch, aber trotz der angeblich so hohen Arbeitsplatznot kriegen die Leute keinen Job. Oder es werden die Bewerber hingeschickt, die auf keinen Fall ins erforderliche Berufsbild passen. Das war früher schon so beim Arbeitsamt, zieht sich durch den Bereich ARGE bis zur Afa und den JC. Seit nunmehr ca. 50 Jahren kann man dieses Spiel sehen. Habe ich als Arbeitgeberin und als leitende Angestellte und als Arbeitsplatzsuchende selbst erlebt. Selbst meinen Ausbildungsplatz zu Beruf Nr. 1 und zu Beruf Nr. 2 habe ich selbst gefunden dito alle Arbeitsstellen im Laufe meines Berufslebens. Die Leute die sich bei mir vorstellten waren zum Teil todunglücklich das sie sich vorstellen mussten. Gleiches betrifft den Ausbildungsbereich. x Ausbildungsstellen jedes Jahr wieder die nicht besetzt werden und gleichzeitig x Ausbildungsplatzsuchende die nichts erfahren von der Afa oder nicht eingestellt werden.

Ich bin der Meinung, das die ganze Afa und die JC abgeschafft gehören, denn außer ihren Popo da zu besetzen, passiert nichts. Und dafür brauchen wir keine Behörden die den größten Etat im Bundeshaushalt und in den Länder- und Kommunalhaushalten verschlingen. Das was die machen, kann jeder selbst machen.
 

peter-55

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#34
Angebote sind nicht gleich Angebote. Alles muss man mit Vorsicht sehen und nur dann sieht man manchmal viel mehr.
 

RobbiRob

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#35
Naja, gegen Ausbildung und Qualität veraltet kann man ja was tun. Ledenfalls wäre das sinnvoller, als das Geld ominösen MT in den Rachen zu schmeissen.

Damit tut man gleichzeitig was gegen den Fachkräftemangel.
Volle Zustimmung.

Mich nervt eher, dass es den meisten AG zu teuer ist, entsprechend Geld zu investieren und on the Job auszubilden.

Abgesehen von ein paar Programmen für high Potential, muss man doch ab Tag 1 volle Leistung bringen oder zumindest nach 1-3 Monaten voll auf dem Niveau der Stammbelegschaft sein.

Abseits von Produktionsjob etc. ist das aber meistens Utopie.

————
Was aber manche hier nicht verstehen oder einsehen wollen, ist die Tatsache, dass Arbeitslosigkeit > 1 Jahr ein k.o.-Kriterium ist und es evtl. manchmal besser ist, zunächst einen schlechten Job anzunehmen.

Die Bedenken ala „dann hänge ich da fest“, „Zeitarbeit versaut den Lebenslauf“ sind da eher weniger ein Malus wie „ich bin seit einem halben Jahrzent arbeitslos“

Man kann solche Auswahlkriterien („nehme keine länger arbeitslosen“) der AG kritisieren, negieren finde ich naiv.
 

swavolt

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#36
Dann sollen die AG ihre Arbeitsplätze nach China und Co. auslagern.

Unsere Politiker haben das bis heute nicht kapiert, das wenn überhaupt Arbeitskräfte gebraucht werden, diese alle in Billiglohnländer ausgelagert werden.

Und die, die man nicht auslagern kann, da wollen die AG keinen anständigen Lohn bezahlen.

Deshalb werden diese Arbeitsplätze nicht besetzt und die AG jammern.

Hauptsache Vorstand, Aufsichtsrat, Geschäftsführer und Co. bekommen exorbitante Gehälter für Müll-Arbeit, die auch Schimpansen mit Ja-Nein-Zufallsknopf erledigen können.

Werdet Politiker - Null-Ahnung aber gute Gehälter. Ihr müsst bloss eurer Gewissen ablegen.
 

RobbiRob

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#37
Warum machst Du es dann nicht oder hast es in der Vergangenheit nicht getan, wenn das alles so einfache Jobs sind ?

Naja, ganz so einfach und pauschal ist es ja dann doch nicht.
Es gibt auch viele gut geführte Unternehmen mit verantwortungsvollen GF oder Eigentümern.

Und Politiker der ersten Reihe würde ich mir nicht antun.
Außer guter Pension war es das auch schon mit den Vorteilen.

Miese Bezahlung (relativ zur freien Wirtschaft) und Dauerprügel vom Volk. Nein, danke.
 

ela1953

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#38
Ja ok, solte ich machen - aber ich schaue eh meistens auf morgenpost.de rein. [...]
Da war auch nur eine Stelle frei. Aber die konnte von all den genannten Berufen ausgeübt werden.

Bei Callcenter werden auch Bürokaufleute, Industriekaufleute gesucht und keine Telefonisten.
 
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ela1953

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#39
Die Anzahl der freien Stellen zeigen nicht den wirklichen Bedarf.

Anfang der 1970er Jahre kam ich nach der Ausbildung in das Sachgebiet Personalplanung, Statistik, Berichtswesen.

Es wurden dort auch die monatlichen Bedarfsmeldungen an das Arbeitsamt erstellt.

Obwohl keine Arbeitskräfte benötigt wurden war ich sehr erstaunt, dass Bedarf gemeldet werden MUSSTE.
Den mir genannten Grund weiß ich aber nicht mehr genau; war aber wohl eine Vorgabe des Arbeitsamtes.

Irgendwas mit: Wenn ihr einen braucht und keinen gemeldet habt, gibts auch keinen von uns.

Wenn dann mal Jemand vom Arbeitsamt geschickt wurde, war der nicht geeignet.
 

Wholesaler

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#40
@RobbiRob: Was meinst du mit 0815-Jobs? Wenn man sieht, was für Nieten in Führungspositionen sitzen und man genau weiß, dass die dort lediglich tätig sind, weil Vater, Mutter, Bruder oder Schwester ebenfalls in dem Unternehmen arbeiten, kann man sich nur noch an den Kopf packen.

Kommste jetzt wieder mit deiner "Hauptsache Arbeit, egal wie schlecht sie auch ist-Einstellung"? Arbeit dient nicht nur dem Broterwerb, sondern sie trägt ebenso zu einer gewissen Selbstzufriedenheit bei. Wieso prangerst du immer nur das Verhalten der Arbeitslosen an? Warum tadelst du nicht einmal diejenigen, die diese miesen Bedingungen (vor allem in der Zeitarbeit) zu verantworten haben? Wenn die nicht wären, würden viele Betroffene auch anders denken und für ZAF arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:

RobbiRob

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#41
? ? ?

@RobbiRob: ...Wieso prangerst du immer nur das Verhalten der Arbeitslosen an? Warum tadelst du nicht einmal diejenigen, die diese miesen Bedingungen (vor allem in der Zeitarbeit)


Falscher Thread oder pawlowscher Reflex?
Übrigens solltest Du es nicht wissen, ich arbeite auch nicht mehr.
 
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#44
Hallo RobbiRob,

du vergisst da aber die ganz einfachen Jobs wie

-Manager

Hauptqualifikation, die du haben must ist erstmal Personal streichen als erste Amtshandlung.
Und dann nach Billiglohnländer ausschau halten, wohin man die Firma verlagern kann.

DAS kann jeder ohne Asubildung............:icon_mrgreen:
 

RobbiRob

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#45
Definiere erstmal wer oder was für Dich „Manager“ ist?

Ich war übrigens selber „Manager“, ich glaube nicht, dass Du Dir überhaupt vorstellen kannst, was das an Entbehrungen und Stress und Verantwortung bedeutet.

Magst Du als Nichtwissender drüber lachen und Häme ausschütten, ich sehe das aus langer Erfahrung anders.

Gerade die mittlere Managementebene ist nicht zu beneiden.

Zumindest lese ich Unwissenheit aus Deinem Beitrag oder mindestens Pauschalisierung.

Sorry für OT.
 

Wholesaler

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#46
Übrigens solltest Du es nicht wissen, ich arbeite auch nicht mehr.
Doch, das weiß ich. Das haste schon mehrfach gepostet. Wem das nicht bewusst ist und deine Beiträge liest, kommt aber auch so darauf.
 

RobbiRob

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#47
evtl. kriege ich ja doch meine mir zustehende EMR, dank der guten Tipps hier ;-)

Um mal wieder zurück zum Thema zu kommen und da Zeitarbeit ja Dein Lieblingsthema ist:

Trotz steigender Tendenz ist der Anteil der Zeitarbeit an der Gesamtbeschäftigung immer noch gering.

37,18 Mio. Gesamtbeschäftigte / 1,03 Mio. Leiharbeitnehmer

Glaubst Du ernsthaft, dass es nur noch freie Stellen im Bereich Zaf gibt?(ja, das ist unattraktiv, da brauchen wir nicht debattieren)

Und komm mir bitte nicht mit der Jobbörse, da sind wir uns glaube ich alle einig, dass dort kein vernünftiger Arbeitgeber Stellen ausschreibt.

Viele Unternehmen haben einen hohen Altersdurchschnitt, im Bereich > 45 .
Aus dieser Fluktuation heraus kommt schon ein großer Pool an Stellen.
 

Wholesaler

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#48
Wenn man den prozentualen Anteil nimmt, ist es minimal. Zu der AfA-Jobbörse ist alles gesagt. Jede dritte über die BA zu besetzende Stelle ist Zeitarbeit. In meiner Region ist es sogar jede zweite.

Schau mal in stepstone. Dort wimmelt es ebenfalls vor ZAF. PAV muss man auch berücksichtigen (die stecken in den 1,03 Mio. nicht drin). Zusätzlich treiben sich etliche Personaldienstleister bei Xing rum.

Das scheint also kein reines AfA-Phänomen zu sein.
 

Fairina

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#49
RobbiRob, hier muss ich dir einmal recht geben.

Viele wissen gar nicht, das die Hauptverantwortung nicht im obersten Management liegt, sondern in der mittleren Führungsebene oder bei kleinen Firmen demjenigen der unterm Chef sitzt. Der Stress, die Verantwortung, das Gewissen, das Wohl der Firma, alles hängt davon ab, wie gut oder schlecht dieser Mensch oder diese Menschen teilweise auch bis zur Selbstaufgabe arbeiten.
Diese Menschen liefern sich sozusagen der Firma, den Chefs und den höheren Vorgesetzten aus. Solange sie das Spiel mitmachen, geht alles gut, es sei denn denen ist plötzlich ihr Gehalt zu hoch. Doch sobald sie aufmucken oder das Pensum auch mit der 80igsten Stunde in der Woche nicht mehr zu schaffen ist, ist ihr Schicksal besiegelt. Es gibt immer Leute, die meinen, sie könnten es besser. Und wenn nicht, wird einer gefunden.

Ich habe das getan und der "Dank" war mir gewiss, Mobbing und Bossing, Lügen und Betrügen, Verarschung bis zum geht nicht mehr. Und das alles von jemanden, den mal einen der engsten Freunde nannte. Das zerbricht einen Menschen.
 

Holler2008

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#50
Was nehme ich denn im Fazit aus dem Thread für die Praxis mit?

Sagt der SB "Die Zahl der offenen Stellen ist so hoch wie noch nie" erwidere ich, dass alles Karteileichen sind und der Rest viele ZAFs die alle Ausschreibungen für die selbe Stelle machen. Noch was das ich erwidern kann?
 

hansklein

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#51
Dann sind wir wieder beim Thema, lohnt es sich einen entsprechend niedrig bezahlten Job anzunehmen, der kaum mehr einbringt als die staatlichen Leistungen, plus Befreiungen und Vergünstigungen.

Hat schon seinen Grund, warum es kaum Aufstocker in Vollzeit gibt.
Das seh ich soweit ähnlich. Allerdings arbeiten doch recht viele "aufstockend", jeder 6. AN: Quelle, bei den Alleinstehenden ( Singles) erhöht sich die Quote derer sogar, die trotz Vollzeit zuwenig verdienen. Es gibt einfach zuviel Niedriglohnarbeit.

Würde man bei den Stellenangeboten die mehrfach angebotenen Stellen und die Niedriglohnangebote streichen - was würde da an offenen Stellen noch übrigbleiben...
 

RobbiRob

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#52
Ja es gibt relativ viele Aufstocker, aber eben nicht in Vollzeit.

Dass man aber von Teilzeitarbeit und schon gar nicht bei Mindestlohn unabhängig vom Alg2 wird, sollte einleuchten.

Die Gruppe der Vollzeitaufstocker müssen also schon wirklich hartgesotten sein.
Der Ausweg für die meisten ist dann ein Teilzeit- oder Minijob.

Zum Thema mal:

https://statistik.arbeitsagentur.de...utschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf

Seite 22:
„Auch der Anteil der gemeldeten Stellen aus der Zeitarbeit an allen bei der Bun- desagentur für Arbeit gemeldeten Stellen war in den Jahren
zwischen 2005 und 2011 stärkeren Schwankungen unter- worfen und reichte von einem Fünftel bis zu deutlich über ei- nem Drittel. Seither hat sich dieser Anteil aber bei rund ei- nem Drittel eingependelt.“

Anscheinend liegt der Anteil an den Stellen der Jobbörse „nur“ bei einem Drittel?
Klar ist, dass die relativ gut bezahlten Stellen eh nicht bei der BA vermittelt werden.
Die tauchen auch erst gar nicht dort auf.

Trotzdem scheint der Anteil der Zeitarbeit an den Stellen in der Jobbörse nicht so hoch wie subjektiv gedacht.
Oder mache ich da einen Gedankenfehler aus der Statistik?

Grundsätzlich sind die Statistiken schon valide.
 

Gaestin

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#53
Die FAZ hatte einen Artikel, wo
die Bundesländer nach
Prozenten Arbeitslosen
nach Ausbildung, Abschlüsse, Studium
aufgeschlüsselt wurden.
Die Unterschiede zwischen den Möglichkeiten
in den alten und neuen Bundesländern waren gravierend.
Ich stelle immer bei den echten Stellenanzeigen fest,
wie viel weniger in den neuen Bundesländern gesucht wird.
 

Matt45

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#54
Vor gut 20 Jahren habe ich mich über "Faule" selber aufgeregt, heute sehe ich den Arbeitsmarkt völlig anders.

Was nützen Stellen bzw. Lohn mit dem man nicht leben kann? Sobald man Kinder hat wird es noch deutlich schlimmer.
Die Mieten steigen auch schneller als man schauen kann.

Im Einzelhandel gibt es fast nur noch TZ, weil es für die AG bequem ist. Eine Bekannte ist froh wenn Sie noch 80 Stunden arbeiten kann in einem Geschäft, zu Weihnachten sind es auch 100 Stunden. Durch Aufstockung ändert sich Netto allerdings so gut wie nichts. Für mich ein Unding oder wieder ein Beweis:Arbeit lohnt sich nur noch bedingt, genau dies kann aber so nicht richtig sein!

Wo sind die Jobs mit 2500,- oder 3000,- Brutto? Ich sehe es im Moment nicht!

Ich bin selber Aufstocker und kenne viele Familien die auch aufstocken müssen. Bei mir würde VZ mit Mindestlohn nichts mehr ändern(Habe Kinder)! Trotz Ausbildung......
Ab 40 Jahren ist man schon "alt" in einigen Branchen!

Für eine Rente ohne Grundsicherung sind schon 40 Jahre mit 2500,- nötig! in 10 Jahren wird es noch "lustig" werden.

Diese Probleme haben allerdings Mio.
 

Gollum1964

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#55
in den alten und neuen Bundesländern waren gravierend.
Ich stelle immer bei den echten Stellenanzeigen fest,
wie viel weniger in den neuen Bundesländern gesucht wird.
Hallo Gaestin,

ich komme aus dem schönen Hamburg. Das letzte VG auf eine Vollzeitstelle als Debitorenbuchhalter bei einem Hörgeräteanbieter hatte ich im März diesen Jahres. Ich frage bei diesen Terminen immer nach der Anzahl der Bewerbungen auf solche Stellen. Knapp 90 sollen es gewesen sein, davon bekamen 8 die Chance auf ein VG. Ich habe leider nicht den 1. Preis gemacht.
Also qualifizierte Stellen fallen auch in den alten Bundesländern nicht vom Baum.
Etwas besser sehen die Chancen bei Teilzeitstellen und Minijobs sowieso aus. Auch ZAF sehe ich bei vielen Jobbörsen zuhauf, nicht nur bei der vom Jobcenter. Aber wer möchte sich das dauerhaft antun. (Klebeeffekt laut BA liegt bei läppischen 14%).
 
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#56
Ich weiss auch, warum die Arbeitgeber oft kein Gehalt angeben in einer Stellenanzeige.
Ganz einfach: Weil sie's gesetzlich nicht müssen!

Ein Bekannter (auch Hartz-IV-Empfänger) war letztes Jahr mal in Österreich. Dort studierte er interessehalber einmal die Stellenanzeigen.

Und was sah er da? - Bei jeder Stellenanzeige stand dort der gebotene Stundenlohn (oder das Monatsgehalt).

Er war dann doch etwas erstaunt, und fragte daraufhin seine Bekannte, die dort wohnt, wieso das so wäre. Die sagte, in Österreich sei das Pflicht!
 

Gaestin

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#57
Gollum, glaube ich sofort.
Aber ich glaube auch, dass in den neuen
Bundesländern noch weniger angeboten wird.
 
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#58
Ja es gibt relativ viele Aufstocker, aber eben nicht in Vollzeit.
Es gibt vermutich auch viele Vollzeitaufstocker. Nicht vergessen: 1/3 aller Deutschen arbeitet unterhalb des Durchschnittslohns!

Allein wenn nur der Vater zu einem unterdurchschnittlichen Lohn arbeitet, sagen wir mal 12 €/Std., reicht es für die Ernährung einer 3 oder 4-köpfigen Familie schon nicht mehr. Und dann ist diese Familie halt Aufstocker.

Grundsätzlich sind die Statistiken schon valide.
Haha.... der war gut! - Ich blättere ja nur ganz selten einmal in der Jobbörse....

Aber bei letzter Durchsicht sind mir da noch Stellenangebote aus dem Jahr 2016 (!) aufgefallen. So lange die der Arbeitgeber nicht selbst rauslöscht, bleiben die einfach drin. Sowas schönt die Statistik doch ungeheuer!
 
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#59
Ganz einfach: Weil sie's gesetzlich nicht müssen!

Ein Bekannter (auch Hartz-IV-Empfänger) war letztes Jahr mal in Österreich. Dort studierte er interessehalber einmal die Stellenanzeigen.

Und was sah er da? - Bei jeder Stellenanzeige stand dort der gebotene Stundenlohn (oder das Monatsgehalt).

Er war dann doch etwas erstaunt, und fragte daraufhin seine Bekannte, die dort wohnt, wieso das so wäre. Die sagte, in Österreich sei das Pflicht!
Andere Länder, andere Gesetze/Sitten ... find ich aber gut, dass man das vorher angeben muss gesetzlich - nur die wenigsten Stellenangebote geben noch den Monatslohn/Stundenlohn/Jahreslohn an, und manche die es tun, da ist es auch ein Witz was da angeboten wird, so suchte eine Bio-Bäckerei in Berlin einen Bürokaufmann - 38h Woche - für 21.000€ pro Jahr. 21.000/12 Monate => 1750€ brutto pro Monat, dazu sollte man noch mindestens 3 Jahr Berufserfahrungen mitbringen :icon_stop: - hab mich selbstverständlich da erst gar nicht beworben. Scherzangebot in meinen Augen.

Und noch was, meine Mutter kommt aus Polen, und in kommunsitischen Zeiten wurden da die Löhne/Gehälter auf einer schwarzen Tafel veröffentlicht, so wusste jeder über den anderen bescheid, was er/sie verdiente. Muss mal meine Verwandtschaft da fragen, ob es da noch so immer ist.
 

Wholesaler

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#60
@hartzerkaese: Wahrscheinlich sind das ganz einfache Tätigkeiten, die ein frisch ausgelernter Auszubildender nach ein paar Wochen mit links erledigt.

Für Sachbearbeiterstellen ohne Führungsfunktion wird gelegentlich schon ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt. Teilweise werden Fremdsprachenkenntnisse auf Niveau eines Muttersprachlers verlangt, obwohl dafür auch (sehr) gute Schulkenntnisse ausreichen.

Die Vorstellungen einiger Arbeitgeber grenzen schon an Größenwahn...
 
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#61
Ja, und das 'Lustige' es war kein Stellenangebot vom JokeCenter, sondern in einer großen Berliner Zeitung - der Berliner Morgenpost.
 

hostdreamer

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#62
Werdet Politiker - Null-Ahnung aber gute Gehälter.
Ja und das Gute wäre, JEDER deutsche Bürger kann für mindestens einer Legislaturperiode zum Politiker gewählt werden, sei es in einer Kommune oder beim Bund und nach dieser Zeit, auch wenn sie nur kurz war, erhält derjenige lebenlang eine ordentliche Pension und braucht sich über seine Zukunft KEINE Gedanken mehr machen.


Gruß
Hostdreamer
 

RobbiRob

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#63
Ja, die Pensionen sind zu hoch nach einer Legislatur.

Aber „KEINE Gedanken mehr machen“ ist ein wenig übertrieben.
Wovon soll der denn nach dem Übergangsgeld leben?

Und wenn er oder sie nur die 932€ hat ist das ja auch nicht der Brüller.
Also ich würde damit nicht ohne mir Gedanken zu machen weiterleben.

Lösung: Diäten für MDB entsprechend erhöhen und in die SV aufnehmen.

Ansonsten kann ich dem zustimmen. Jeder kann doch in die Politik wechseln, wenn das doch alles so toll ist und man meint soviel Ahnung von allem zu haben.

Auf gehts.
——————-
Zum Thema:

Hier in meiner Gegend sehe ich vermehrt Aufsteller und ähnliches mit Stellenangeboten für alles Mögliche.

Also sowohl Vollzeit für Fachkräfte, als auch Azubis und auch Minijobs.
Zahnarzt, Bäckerei, Reisebüro, Spedition.
 
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#64
Auf gehts.
[>Posted via Mobile Device<]
Aber dann kann man ja nicht mehr meckern, über die da oben. Andererseits sollte man dann mal sehen, wie komplex doch Politik ist und wie sich einige Entscheidungen zusammensetzen.
Trotzdem wird dein Appell keinen Anklang finden. Weiterhin wird nur gemeckert werden auf die Politiker, wie unfähig diese doch sind, dass sie total faul sind usw.
 

RobbiRob

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#65
Gerade die politischen Ämter der ersten Reihe würde ich mir nie antun.

Dann lieber 24/7 Stress im operativen Bereich.
Ist zwar auch Shit, aber wenigstens fürstlich bezahlt und keine Gemecker von Unbeteiligten.

Gemecker gibts da aber auch, klar.

———-/-/
Für Sachbearbeiterstellen ohne Führungsfunktion wird gelegentlich schon ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt.
Die Vorstellungen einiger Arbeitgeber grenzen schon an Größenwahn...
Ich kann das einerseits bestätigen, aber die HR-Jungs kommen da in der Regel schnell von der Papiervorstellung weg und besinnen sich.

Da ist vieles aufgrund von deren unsinnigen Vorgaben drin.
Also Quasi Wunschkonzert.

Ist selbst bei internen Stellen so, obwohl jeder weiß, wer da nachher landet.

Richtig gute Leute muss man teilweise sogar ziehen lassen, weil die nicht in die Gehälterstruktur passen.
Meckern vom GF und BR lassen das mal gerne platzen.

Fachkräfte, Spezialisten, noch nicht mal Führungskräfte.
 
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#66
Gerade die politischen Ämter der ersten Reihe würde ich mir nie antun.
Und das für die paar Kröten. Ab einer gewissen Managementsebene ist das viel viel lukrativer für einen Konzern oder große Firma zu arbeiten. Dabei ist man viel unauffälliger und nicht jede Entscheidung wird irgendwie in der Öffentlichkeit kritisiert. Letztendlich wird es die Politik nie allen recht machen. Es ist immer einer benachbeitiligt oder einer profitiert mehr als der anderen. Jede Sparte will immer einen großes Stück Kuchen von überschussigen Haushaltsmitteln abhaben. Eigentlich ist das nur menschlich.
 

evelyn62

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#67
Warum es so viele freie Stellen gibt? Gibts gar nicht, die werden künstlich generiert. Mal nen Schnack aus dem wirklichen Leben gefällig?

Angenommen, ein grosser Flugzeugbauer sucht 5 Leute. Das heisst, eigentlich braucht er nur drei, aber er nimmt erstmal fünf, um dann on the job noch mal 2 rauszuwerfen.

Das teilt er den Leihfirmen mit. Die schreiben dann Stellen für 25 Leute aus. Um Auswahl in ihrem Stellenpool zu bieten, wo sich der Flugzeugbauer dann seine 5 raussuchen kann.

Nun gibts ja nicht nur 1 Leihbude, auch nicht nur fünf, es gibt so ca. 30, die sich auf diese Art von Fachpersonal spezialisiert haben. Und dann gibts da noch die grossen üblichen Verdächtigen, wie DIS, Randstadt, Persona, Tuja... Die sind immer dabei. Also erscheinen in der Jobbörse dreissig bis fünfzig identische Stellenaussschreibungen für jeweils 25 Flugzeugmechaniker. Macht 750 bis 1250 offene Stellen. Dabei sucht der Flugzeugbauer nur drei.

Der SB im Jobcenter springt im Dreieck. Bewerben sie sich, 1250 Stellen! Da muss doch eine für sie dabei sein! und wenn nicht, dann stellen sie sich absichtlich doof! Sie wollen gar nicht! Ich werde sie sanktionieren, wenn man sie da nicht nimmt!

Also bewirbt man sich. Zu meinen besten Zeiten war ich bei 60 ZAF im Stellenpool. Bekommen tut man die Stellen natürlich nicht, weil es sie gar nicht gibt. Für die drei, die der Flugzeugbauer letztendlich sucht, finden sich meist intern welche, oder ehemalige mit Vitamin B.

Aber erklär das mal Lieschen Müller, die nur die Nachrichten sieht oder zufällig mal in die Jobbörse guckt. "Mensch da sind doch soooo viele Stellen! Ich verstehe nicht, warum sich die Leute da nicht bewerben. Die wollen doch gar nicht. Die sitzen zu Hause vor ihren Flachbildschirmen mit ihren Handys und Playstations, gucken Frauentausch und Familien im Brennpunkt und leben von meinem Geld! was für ein faules Pack!"
 

hostdreamer

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#68
Ja, die Pensionen sind zu hoch nach einer Legislatur.
Und wenn er oder sie nur die 932€ hat ist das ja auch nicht der Brüller.
.
Das aber nach ca. vier Jahren, andere bekommen man gerade nach 45 Jahren Vollzeitjob um die 900.- - 1.000,- € Rente und müssen noch KK - Beitrag und Pflegeversicherung davon abziehen, wer von dem Beiden muß sich mehr um seine Zukunft Gedanken machen ???

Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#69
Hallo evelyn62,


Die sitzen zu Hause vor ihren Flachbildschirmen mit ihren Handys und Playstations, gucken Frauentausch und Familien im Brennpunkt und leben von meinem Geld! was für ein faules Pack!"
Ich bin jetzt auch faul, aber habe meine Pflicht in meinem Leben ( 46 Beitragsjahre ) erfüllt.


Du hast im Prinzip aber Recht.


Nachtrag:

Es werden händeringend Facharbeiter gesucht, die noch anpacken können, doch leider möchten die lieben jugendlichen Herrschaften doch lieber im warmen Büro vorm PC sitzen und gelegentlich Online-Bestellungen machen. Und wenn die 8 Stunden am Tag nicht reichen, dann wird die Arbeit eben am nächsten Tag gemacht und der verärgerte Kunde hat zu warten.

Es gibt ja schon Firmen, die lehnen Kundenaufträge ab, haben die es nicht mehr nötig ?

Geht's noch ???


Gruß
Hostdreamer
 
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Gaestin

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#70
Ja,

Zum Thema:

Hier in meiner Gegend sehe ich vermehrt Aufsteller und ähnliches mit Stellenangeboten für alles Mögliche.

Also sowohl Vollzeit für Fachkräfte, als auch Azubis und auch Minijobs.
Zahnarzt, Bäckerei, Reisebüro, Spedition.
Ich auch, besonders lokale Handwerksfirmen suchen Azubis und
Fachkräfte. Und nicht über ZAF, sondern mit Bewerbung in der örtlichen Zeitung. Tarifgemäße Bezahlung.
 
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