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Die Zahl der Arbeitslosen als politisches Konstrukt

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edy

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6
#1
Die Zahl der Arbeitslosen als politisches Konstrukt. Was die amtliche
Statistik abbildet, ist eine Frage der Definition und Ausgrenzung

„Arbeitslosigkeit ist nicht nur ein drängendes gesellschaftliches Problem,
sondern statistisch gesehen auch eine Definitionsfrage, mit der sich die
Politik je nach Gusto ihre eigenen Arbeitslosenzahlen basteln kann. So
ändert die Bundesagentur für Arbeit jetzt im Zuge einer gesetzlichen
Regelung der Neuordnung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente ab Mai
ihre Zählweise: Arbeitslose, die von der Arbeitsagentur an externe Träger
zur Betreuung und Vermittlung weitergereicht werden, tauchen nun nicht
mehr in der Arbeitslosenstatistik auf…“ Artikel von Rudolf Stumberger in
telepolis vom 09.06.2009
TP: Die Zahl der Arbeitslosen als politisches Konstrukt
 
E

ExitUser

Gast
#2
Die behördlichen Aktivitäten fallen dagegen kaum ins Gewicht. Lediglich 14,4 Prozent der Arbeitssuchenden fanden über die Vermittler der Bundesagentur für Arbeit eine neue Stelle. Für die Gruppe der Langzeitarbeitslosen, denen die Hartz-Gesetze vor allem zugute kommen sollten, konnten kaum Fortschritte erreicht werden.
So etwas passiert eben wenn man ein Hartz Regime installiert. Die Menschen vereinsamen. Und die Erwerbslosigkeit steigt. Durch Bestrafung erreicht man immer das Gegenteil von dem was man eigentlich möchte. Es ist so dumm die Menschen zu bestrafen, -für nicht Wohlgefallen- das ich mich manchmal frage ob das Absicht ist, die Menschen auszuschließen. Um sie dann abzuschieben. Ich vermute es. Das die Vermittler den Erfolg der Erwerbslosen, die sich selbst eine Stelle beschafft haben trotzdem schamlos für sich verbuchen, das müsste viel mehr in (der Gesellschaft)den Vordergrund treten.
 
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