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Die wahren Schmarotzer

2010

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Geholfen habe den Betrieben in der Krise die „Mechanismen der internen Flexibilisierung“. Dazu gehörten der Abbau von Zeitkonten und die Kurzarbeit. Aber: „Hartz IV setzt auf externe Flexibilisierung“, und das mit katastrophalen Folgen“, sagte Janczyk. Der Arbeitsmarkt sei gespalten. Hier die relativ gut gesicherte Stammbelegschaft, daneben eine wachsende, schlecht gesicherte prekäre Beschäftigung. Menschen, die mal dort gelandet sind, kommen nicht mehr raus. Inzwischen gebe es 1,3 Millionen Aufstocker, deren Erwerbseinkommen das Existenzminimum nicht decke. Etwa 300 000 davon haben sogar einen Vollzeitjob. „Für den Steuerzahler ist das teuer“, so Janczyk, mit Kosten von 11,5 Milliarden Euro im Jahr.
Wie Hartz IV das Normalarbeitsverhältnis zur Ausnahme machte - Reutlingen - Schwäbisches Tagblatt Tübingen
Diese Summen werden natürlich gerne der staatlichen Propaganda fern gehalten.
Es könnten ja die wahren Schmarotzer geoutet werden.
 

HartzVerdient

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Ich erzähl dir mal, wie ich das so sehe.

HartzIV. Das Ding, was von McKinsey und Co. für die Bundesbedürftigkeit Deutschlands zusammengeschustert wurde. 20 People aus der Unternehmensberatung, welche von nix die Peilung haben. Schnell mal ein Projekt akquiriert und juhu 50 People für 2 Jahre beschäftigt.

Das ist so eigentlich die Regel in der Unternehmensberatung bzw. Consulting Branche. Ich habe das selbst die letzten Jahre so oder so ähnlich miterlebt.

Frage eins war jeden Tag "Woher bekommen wir ein Langzeitprojekt, damit unsere Damen und Herren für die nächsten zwei Jahre am malochen sind und sich selbst fakturieren können". Da war nicht die Frage nach der Kompetenz oder dem Wissen das man mitbrachte. Da wurden Junioren als Senioren verkauft, nur um an das Projekt selbst zu kommen. Brainstorming und tolles Palaber an weisen Wänden mit Filzsstift und der tollen Wolke.

Projektangebot abgegeben, Leistungsbeschreibung selbst erstellt, Sehr viel Palaber (Da sitzen sie dann alle schön vor Powerpointfolien mit Anzug und Krawatte. Kaffee saufend, Kekse fressend und sich hinterher am Buffet ergötzend).

Abends am besten noch zu irgendeiner teuren Party eingeladen usw. Vom Inhalt selbst haben dann die wenigsten so wirklich eine Peilung oder Überblick. Am besten man hält von Seiten des mittleren Managaments (aufwährts) einfach mal die Klappe und erzählt dem Arbeitnehmer nur die Hälfte.

Dann gehts los -. achselzuckend - Leistungsbeschreibung umsetzen. Mit schönen Powerpointfolien und dem ekzellenten Umgang mit Word zur Folge werden tonnenweise Dokumente geschrieben und der Qualitätskontrolle vorgelegt. Diese - vom Inhalt sowieso keinen Plan habend - schauen auf formale Fehler wie Layout, Grammatik, Rechtschreibung, Formulare, Fonts usw. Das wars.

Schön mit UML und EPK's Geschäftsprozesse hingefrickelt, die eh keiner versteht und voila. Fertig ist das HatzIV Produkt, welches dem Schröder dann mittels USB Stick ausgehändigt wurde.

Hier ist es also "HartzIV auf USB".

Das Jahre danach, Menschen keine Arbeit mehr bekommen oder nix mehr zu fressen haben. Das wurde damals wohl irgendwie unter dem Tisch gekehrt. Hat wohl auch keiner kommen sehen, oder es war einem einfach sche*ßegal.

Aber so ist das in Deutschland mittlerweile. Die ganzen Projekte und Produkte die als Dienstleistung vertickt werden, taugen nicht die Bohne.

Unternehmensberatung machen nur Papier schwarz mehr nicht.
 

warpcorebreach

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passend dazu:

Wir müssen punktuell Methoden strukturieren. Deswegen plädiere ich für eine abstrakte Reversibilitäts - Offensive. Mit anderen Worten eine so genannte, tragfähige Strukturanalyse wäre ein Plus.

Der Floskel-Generator ~ ddahlke.de :biggrin:
 

xyz345

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:icon_lol:

"Wir müssen ad hoc Befindlichkeiten disponieren.
Deswegen plädiere ich für eine prätentiöse Aktivierungs - Minimierung.
Mit anderen Worten... die so genannte, modulbezogene Diversifikation erwartet uns."

:icon_twisted:

:icon_party:

Gruß von MäcDoofKinsey und Roland Berger

@HartzVerdient: Sehr schön beschrieben, Kollege.
 

Der Brian

Neu hier...
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Ich erzähl dir mal, wie ich das so sehe.

HartzIV. Das Ding, was von McKinsey und Co. für die Bundesbedürftigkeit Deutschlands zusammengeschustert wurde. 20 People aus der Unternehmensberatung, welche von nix die Peilung haben. Schnell mal ein Projekt akquiriert und juhu 50 People für 2 Jahre beschäftigt.

Das ist so eigentlich die Regel in der Unternehmensberatung bzw. Consulting Branche. Ich habe das selbst die letzten Jahre so oder so ähnlich miterlebt.

Frage eins war jeden Tag "Woher bekommen wir ein Langzeitprojekt, damit unsere Damen und Herren für die nächsten zwei Jahre am malochen sind und sich selbst fakturieren können". Da war nicht die Frage nach der Kompetenz oder dem Wissen das man mitbrachte. Da wurden Junioren als Senioren verkauft, nur um an das Projekt selbst zu kommen. Brainstorming und tolles Palaber an weisen Wänden mit Filzsstift und der tollen Wolke.

Projektangebot abgegeben, Leistungsbeschreibung selbst erstellt, Sehr viel Palaber (Da sitzen sie dann alle schön vor Powerpointfolien mit Anzug und Krawatte. Kaffee saufend, Kekse fressend und sich hinterher am Buffet ergötzend).

Abends am besten noch zu irgendeiner teuren Party eingeladen usw. Vom Inhalt selbst haben dann die wenigsten so wirklich eine Peilung oder Überblick. Am besten man hält von Seiten des mittleren Managaments (aufwährts) einfach mal die Klappe und erzählt dem Arbeitnehmer nur die Hälfte.

Dann gehts los -. achselzuckend - Leistungsbeschreibung umsetzen. Mit schönen Powerpointfolien und dem ekzellenten Umgang mit Word zur Folge werden tonnenweise Dokumente geschrieben und der Qualitätskontrolle vorgelegt. Diese - vom Inhalt sowieso keinen Plan habend - schauen auf formale Fehler wie Layout, Grammatik, Rechtschreibung, Formulare, Fonts usw. Das wars.

Schön mit UML und EPK's Geschäftsprozesse hingefrickelt, die eh keiner versteht und voila. Fertig ist das HatzIV Produkt, welches dem Schröder dann mittels USB Stick ausgehändigt wurde.

Hier ist es also "HartzIV auf USB".

Das Jahre danach, Menschen keine Arbeit mehr bekommen oder nix mehr zu fressen haben. Das wurde damals wohl irgendwie unter dem Tisch gekehrt. Hat wohl auch keiner kommen sehen, oder es war einem einfach sche*ßegal.

Aber so ist das in Deutschland mittlerweile. Die ganzen Projekte und Produkte die als Dienstleistung vertickt werden, taugen nicht die Bohne.

Unternehmensberatung machen nur Papier schwarz mehr nicht.

Moin,

so ist es. Nur das man den Unternehmensberatern "zugute" heißen kann, dass sie die Marktlücke der Beratung erkannt haben und absahnen können.

Das Vorhandensein von Unternehmensberater beweist übrigens eindeutig den geistigen Zustand hier im Lande: Politiker und eine Unzahl von Unternehmern sind zu blöd, ihre eigenen Geschäfte ohne Hilfe in Form von Beratung zu führen. :biggrin: Cleverness reicht dabei allenfalls, die Beraterkosten als Betriebsausgaben abzusetzen.


MfG
 
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