Die Tricks der Arbeitsagentur

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Hotti

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Die offizielle Statistik nennt 3,585 Millionen Arbeitslose für den Monat April. Die Zahl an sich ist schon bedrückend genug. Viel schwerer aber wiegt, sie vertuscht die tatsächlichen Verhältnisse. Realistischerweise müssen wir von etwa sechs Millionen Menschen ohne Job ausgehen. Doch Politik und Arbeitsagentur drücken sich davor, die Wahrheit zu sagen.

Quelle
 

Linchen0307

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Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, 10 Millionen sind realistisch.....

Abhängige von ARGE mit Minijob und aufstockende in den ZA Firmen und wir kommen kocker noch ein stück höher...
 
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Stand April 09
 

physicus

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ich persönlich sehe eine zahl bei 10 mio auch eher als realistisch an, alles was sich darunter befindet ist schönrechnung der argen hand in hand mit der politik!

frage ist nur wer glaubt den leuten noch?

ewig blinde die an der realität vorbei leben, aber ich denke es wird in diesem jahr noch viele treffen, die mit der realität leider bekanntschaft machen müssen....

die wirtschaft krischt auf dem zahnfleisch und die auswirkungen sind noch lange nicht durchgereicht wurden.

ein gutes hat die ganze sache aber dabei, nicht nur der "arbeiter" wird sich wundern, nein auch die nieten in nadelstreifen werden das jammern bekommen...

gruß physicus

ps. die angst vor sozial begründeten unruhen/ausschreitungen steigt und zwar nicht nur langsam sondern ganz rapide, viel spielraum bleibt den blendern aus dem BT nicht mehr.
wäre ich SB würde ich mir langsam gedanken machen wie ich mir einen neuen job besorgen kann oder besser noch, wenn ich den absprung zu spät schaffe, wer mich wohl verstecken kann vor der brodelnden volksseele ^^

ich nehme keinen auf ;)
 

franzi

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Daran zeigt sich also ganz klar, dass das ALG II immer mehr zu einem Sammelbecken wird. Ich denke mal, dass wir in etwa 2 Jahren überhaupt niemanden mehr haben werden, der noch ALG I bezieht. (Oder zumindest so wenige Personen, dass man das ALG I komplett abschaffen wird, da der dazu gehörende Verwaltungsapparat einfach zu teuer geworden ist.

Da ergibt sich auch die Frage, ob dann die Arbeitsagenturen noch ihre Existenzberechtigung haben. Die Aufgaben könnten dann ja komplett von den ARGEn übernommen werden.

Nachdem es kaum noch Jobs zu vermitteln gibt, da nicht vorhanden, ist auch die Tätigkeit der Vermittler überflüssig (geworden). Um sich selbstständig zu bewerben auf ein Stellenangebot aus der Zeitung, brauch ich persönlich keinen Vermittler, der mir sagt, dass ich mich bewerben soll.

Die ARGEn haben ebenfalls nix zu vermitteln und werden zwangsläufig völlig neue Aufgaben erhalten: Aufbewahrung und Verwaltung sowie Verteilung des neuen "ALG III" (Grusi für alle).
Oder es wird daraus eine Vermittlungsstelle für öffentliche Arbeitsgelegenheiten.
 
E

ExitUser

Gast
Daran zeigt sich also ganz klar, dass das ALG II immer mehr zu einem Sammelbecken wird. Ich denke mal, dass wir in etwa 2 Jahren überhaupt niemanden mehr haben werden, der noch ALG I bezieht. (Oder zumindest so wenige Personen, dass man das ALG I komplett abschaffen wird, da der dazu gehörende Verwaltungsapparat einfach zu teuer geworden ist.

Da ergibt sich auch die Frage, ob dann die Arbeitsagenturen noch ihre Existenzberechtigung haben. Die Aufgaben könnten dann ja komplett von den ARGEn übernommen werden.

Nachdem es kaum noch Jobs zu vermitteln gibt, da nicht vorhanden, ist auch die Tätigkeit der Vermittler überflüssig (geworden). Um sich selbstständig zu bewerben auf ein Stellenangebot aus der Zeitung, brauch ich persönlich keinen Vermittler, der mir sagt, dass ich mich bewerben soll.

Die ARGEn haben ebenfalls nix zu vermitteln und werden zwangsläufig völlig neue Aufgaben erhalten: Aufbewahrung und Verwaltung sowie Verteilung des neuen "ALG III" (Grusi für alle).
Oder es wird daraus eine Vermittlungsstelle für öffentliche Arbeitsgelegenheiten.

Wenn die das ALG1 abschaffen würden, müssten die auch die Abschläge dazu abschaffen, das würde dann keine Einnahmen mehr für die BA ergeben und sie würde dann vollständig vom Staat abhängen.
 

Philas

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Wenn ich mich recht entsinne, war im Vorschlag von Harz vorgesehen, dass die Argen/Arbeitsämter die Aufgaben von Leiharbeitsfirmen übernehmen und die Arbeitslosen an private Unternehmen vermieten. Weigert sich der Arbeitslose, wird ihm die komplette Unterstützung sofort gestrichen.

Ich meine, dass hätte ich letztens auf der Homepage des Ifo-Institutes gelesen.

Also macht euch keine Sorgen - die Arge-Mitarbeiter/Arbeitsämter werden immer Arbeit haben. Vielleicht müssen sich aber die ZAF's Gedanken machen.
 
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Und wenn man dann jeden Monat auf der Straße nachfragt, wie die Leute das so finden, sagen sie doch allen ernstes: "na ist doch super, 3 Mio und die sinken ja jeden Monat, klasse!" :icon_neutral:
Es gibt wirklich noch welche, die das jeden Monat glauben :icon_kotz:

Gerade erst vor ner Woche wieder 3000 Arbeitslose weniger (!!!!).
Wie passt denn das mit den ganzen Schließungen und Kündigungen zusammen? Wie?

Und genau diese (sorry) dummen Bürger braucht unsere Politik....
"ach, so schlecht gings mir ja eigentlich garnicht" *Kreuz bei CDU/SPD/FDP mach* und vergessen ward die Krise, die Rentenpleite, die Steuerverschwendungen, die ganzen Boni......

Sogar Experten sagen deutlich an, dass die Zahlen um einiges steigen werden....wetten, dass keiner von uns auch nur irgendwas davon sehen wird? :icon_twisted: (dann werden die Trainingsmaßnahmen halt bissl aufgestockt, nicht so schlimm...statt 60 Leute dann halt 80)
 

franzi

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Wenn ich mich recht entsinne, war im Vorschlag von Harz vorgesehen, dass die Argen/Arbeitsämter die Aufgaben von Leiharbeitsfirmen übernehmen und die Arbeitslosen an private Unternehmen vermieten. Weigert sich der Arbeitslose, wird ihm die komplette Unterstützung sofort gestrichen.

Ich meine, dass hätte ich letztens auf der Homepage des Ifo-Institutes gelesen.

Also macht euch keine Sorgen - die Arge-Mitarbeiter/Arbeitsämter werden immer Arbeit haben. Vielleicht müssen sich aber die ZAF's Gedanken machen.

Richtig, wenn es immer weniger Jobs gibt, können nicht so viele wie bisher am Kuchen mitnaschen. Ich denke, dass einige ZA-Firmen dicht machen werden.
Es könnte jedoch auch sein, dass die Zeitarbeit stark ausgeweitet wird und die regulären Stellen weitgehend verdrängt, weil in diesen unsicheren Zeiten kaum ein Arbeitgeber mehr jemand langfristig einstellen kann und will.
 
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