Die Talk-Republik“ – Köpfe, Konzepte Kritiker

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wolliohne

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Studierende der Universität Koblenz – Landau nehmen die Talk-Landschaft im deutschen Fernsehen unter die Lupe – Das Politikvermittlungs-Potential von Polit-Talks wird meist nicht ausgeschöpft – Analyse von 22 Talk-Formaten
Es wird ununterbrochen geredet auf Deutschlands TV-Kanälen, oder besser: getalked. Kein Abend, an dem nicht auf irgendeinem Programm eine Runde von Politikern, Wirtschafts-Vertretern, Experten oder Betroffenen, garniert mit TV-prominenten Journalisten zusammenkommt, um die aktuelle Lage Deutschlands und der Welt zu verhandeln. Die hohe Schlagzahl der Gesprächsrunden, eine gefühlte Talk-Inflation, scheint die Zuschauer schier zu überrollen, inszenierte Unterhaltung im Rahmen zugewiesener Meinungs-Rollen verdrängt meist die argumentativ unterlegte Analyse. Studierende der Universität Landau haben sich im Sommersemester 2012 intensiv mit dem Genre der Talkshow unter dem Aspekt der Politikvermittlung beschäftigt. Entstanden ist eine Dokumentation mit genauen Beobachtungen und detaillierte Analysen von 22 sehr unterschiedlichen Talk-Formaten. Die Studierenden kommen in ihren Analysen, die sich auf das gesamte Talk-Angebot beziehen, zu ähnlichen Ergebnissen wie der ARD-Programmbeirat in seiner internen Untersuchung von Mitte 2012: zuviel Gleichförmigkeit bei Köpfen und Konzepten, zuwenig Tiefe bei der Präsentation der Argumente, kurz: zuviel Show und zuwenig Substanz.
Quelle: talk-republik
 

Kleeblatt

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Das diese "Talks" auf dem Niveau von Koch-Shows bzw. Musikantenstadl laufen wissen die meisten Bürger schon lange.
Das man darüber eine Studie machen mußte, - naja.
Aber immerhin bestätigt diese den "Eindruck" und die Meinung der Mehrzahl der Bürger.

Und nun ?
Werden endlich mal die drei o.g. Dinge ersatzlos gestrichen bzw. auf Sonderkanäle ausgelagert ?

O.k. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Wie immer in D, - Problem erkannt und weiter so als Fazit.
 

arbeitslos in holland

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zuwenig Tiefe bei der Präsentation der Argumente, kurz: zuviel Show und zuwenig Substanz.

wow :eek:

da kommen die eierköppe aus koblenz-landau zur gleichen erkenntnis wie der programmrat der ard ??

bei eine talkshow(quatschrunde)tiefe und substanz zu erwarten, ist vergleichbar wie bei der formel 1, umweltschutz und sparsamkeit zu erwarten. :biggrin:

interessanter wäre die fragestellung gewesen, was politiker heutzutage tun würden wenn sie sich nicht in diversen shows den hintern plattsitzen würden ?
und was würden uns die sender denn stattdessen vorsetzen ??

insgesamt eine völlig vergeigte und überflüssige studie, die schon von der falschen erwartungshaltung und somit der falschen fragestellung beginnt.

übrigens, wurde mit der ausbreitung dieser "käseformate" politische informationssendungen, bei denen sich wie zb bei "monitor-nachgefragt" die zuschauer beteiligen konnten, auf mingröße eingedampft.

wo kommt den der ör noch seinem bildungsauftrag nach, wo wird denn noch politsche bildung vermittelt ???

schön, dass wir mal darüber "getalkt" haben :icon_neutral:
 

hemmi

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Koblenz - Landau da könnte man schon gehässig werden, tu ich aber nicht!
Solange es Zuschauer gibt wird der Quatsch auch gesendet, wenns mal interessant wird haut der/die Moderator/in dazwischen.
Antworten auf gestellte Fragen gibts selten, meistens werden Statements abgegeben und bis zum Ende der Sendung wiederholt.
Also reine Zeitverschwendung!:icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:
 
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