Die Spekulanten zocken munter weiter (1 Betrachter)

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Der Libor-Skandal hat das britische Bankwesen in Verruf gebracht. Es soll umgebaut werden. Die Finanzindustrie hat schon Wege gefunden, sich der Neuordnung zu entziehen. ...
Libor-Skandal: Die Spekulanten zocken munter weiter | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

dazu auch:

Wie ich versuchte, den Libor-Skandal aufzudecken
Zinsmanipulationen gab es wom√∂glich schon 1991. Die Beh√∂rden wollten davon aber nichts wissen. Erfahrungsbericht eines Ex-Morgan-Stanley-H√§ndlers. Das Falschausweisen des Libor l√§uft seit Jahrzehnten. Warum wird erst seit Kurzem ermittelt? Dass alle Ermittlungsbeh√∂rden jahrzehntelang nichts davon gewusst hatten, erscheint h√∂chst unwahrscheinlich. Ich vermute, dass sie nach der Finanzkrise von 2008 zu dem Schluss kamen, dass sie ihre Pflichten besser erf√ľllen sollten. Das w√ľrde erkl√§ren, warum die Ermittlungen offenbar Falschausweisungen aus der Zeit vor 2005 au√üen vor lassen: Sie wollten die Vers√§umnisse ihrer fr√ľheren Arbeit vertuschen. Eine der Ermittlungen wird vom Finanzausschuss des britischen Unterhauses gef√ľhrt. Diesen Ausschuss rief ich am 3. Juli an und sprach mit einem Experten. Ich schilderte ihm den Sachverhalt und sagte, ich sei bereit, diese Aussage unter Eid zu wiederholen. Der Experte schien √§u√üerst interessiert. Mir wurde gesagt, der Libor-Skandal sei Gegenstand einer Besprechung, und dann werde man mich zur√ľckrufen. Da ich nichts mehr h√∂rte, rief ich erneut an und fragte, was Sache ist. Der Experte sagte mir, meine Aussage sei nicht erw√ľnscht, denn sie widerspreche der offiziellen Version.
Libor-L√ľge: Wie ich versuchte, den Libor-Skandal aufzudecken | FTD.de
 

Atlantis

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besonderst dreist ist das diese spekulantenbande den weizpreis an den börsen maniepuliert,weizen ist um 20 prozent teurer geworden.
ma√ülose spekulationen mit agrarrohstoffen ‚Äď oft grundnahrungsmittel, wie etwa mais und weizen ‚Äď sind f√ľr die starken preisspr√ľnge der letzten jahre mitverantwortlich und tragen so zu globalen nahrungsmittelkrisen bei.



Nummer eins bei der Nahrungsmittelspekulation

Nach aktuell zug√§nglichen Zahlen liegt die Allianz-Gruppe, insbesondere mit ihrer Tochtergesellschaft PIMCO, bei Investitionen in Agrarrohstoff-Fonds mit mehr als 6,2 Milliarden Euro deutlich an der Spitze deutscher Banken und Versicherungen. Zahlreiche Wissenschaftler/innen und Entwicklungsexpert/innen machen die Spekulation mit Weizen oder Mais f√ľr stark schwankende Preise und die Verst√§rkung von Hungerkrisen in der Welt mitverantwortlich. Der genaue Anteil der Spekulation am Zuwachs des Hungers ist schwer zu beziffern, aber bereits ein Prozent w√ľrde millionenfaches Elend bedeuten.

Ein riesiger Konzern wie die Allianz-Gruppe, der nicht m√ľde wird seine soziale und √∂kologische Verantwortung zu betonen, darf nicht dazu beitragen, dass arme Menschen in Entwicklungsl√§ndern hungern. Der aktuelle rapide Preisanstieg aufgrund der D√ľrre in den USA und Russland wird durch Spekulant/innen an den Getreideb√∂rsen noch verst√§rkt.
Spekulation mit Nahrungsmitteln | Oxfam Deutschland
 
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