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Die SPD arbeitet weiter kräftig daran, überflüssig zu werden

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wolliohne

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#1
Wider die Reste des Sozialstaats

Von Hans-Dieter Hey
Die SPD - nicht erst seit Schröders Agenda 2010 äußerst erfindungsreich in sozialpolitischen Hinterhalten - hat sich vor einigen Monaten was Neues einfallen lassen:

. Denn: aus Gerhard Schröders Arbeitsmarktreformen wurde ein Hartz-IV-Desaster, aus der Gesundheitsreform die teuerste Sparlüge der deutschen Gesundheitsgeschichte, und Außenpolitik findet inzwischen fast nur noch militärisch statt.[....]Quelle Neue Rheinische Zeitung: Die SPD arbeitet weiter kräftig daran, überflüssig zu werden
 
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Gast
#2
Fazit: Es bleibt wohl keine Chance mehr für andere Entwicklungen in der der SPD, und es wird klar, dass ein echter Sozialstaat mit ihr keine Zukunft mehr hat. Es wäre in ihrer Geschichte nicht das erste Mal, dass sie die Menschen bitter enttäuscht hätte, die ihr vertrauten, ob als Wähler oder als Mitglieder, die mal für das Schaffen sozialer Gerechtigkeit in die Partei eingetreten waren.

Korrekte Analyse
 
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Gast
#4
Zitat:
Lauterbach: Weil sie nicht gewirkt haben. Durch die Weiterbildung haben wir aus einem weniger qualifizieren Arbeitslosen einen höher qualifizierten Arbeitslosen gemacht. Aber wir bekamen sie nicht in den Arbeitsmarkt, denn es gab schon viele hoch qualifizierte Arbeitslose, aber keine Stellen dafür.
Dann eben doch Verkürzung der Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich, Herr Lauterbach!
 

Mario Nette

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#5
Wieso @Selbstdenker? Hast du wirklich Bock, jeden Job zu machen, weil die ARGE dann sagen könnte: Gibt ja so viele. Wenn man mal guckt, wie viele Jobs überflüssig sind ... und wenn wir vielleicht in diesem Zuge auch gleich noch überlegen, ob wir den ganzen Scheibenkleister wirklich brauchen, der uns täglich umgibt, dann werden wir feststellen, dass viel weniger Menschen erwerbsarbeiten müssten - vorausgestzt, man verteilt das Geld auch vernünftig. Es hilft ja nichts, wenn wir unsere Arbeitskraft teuerer verkaufen (könnten). Jedenfalls hilft es denen nicht, die dann immer noch keine Erwerbsarbeit haben. Unsere Gesellschaft ist doch eigentlich auf dem besten Weg, sich eine Utopie wieder leisten zu können und nicht weiterhin an den beiden Machtsäulen Besitz und Staat festzukleben.

Mario Nette
 
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#6
Agenda 2010 - die Abrechnung
Haben Hartz IV und die anderen Reformen mehr Arbeit gebracht - oder mehr Armut? Die SPD-Linken Karl Lauterbach und Ottmar Schreiner im Streitgespräch.
weiter:
SPD: Agenda 2010 - die Abrechnung | Frankfurter Rundschau - Top-News
Man fragt sich in was für einer Welt leben Politiker ????????
Lauterbach ist kein Linker, "link" vielleicht, aber nicht Links.

Lauterbach: Eine Million Arbeitsplätze würden heute fehlen, wenn wir die Arbeitsmarktreformen nicht gemacht hätten. Wir brauchen heute auch weniger Wirtschaftswachstum, um neue Arbeitsplätze zu bekommen. Das war das Ziel der Reformen. Das ist gelungen
Durch Zeitarbeit, Niedriglohn, Ein-Euro-Jobs. Nix verstanden Herr Lauterbach 6, durchgefallen, setzen

Lauterbach: Tatsächlich ist der Niedriglohnsektor gewachsen. Aber nur dadurch haben Menschen wieder in Beschäftigung zurückgefunden, die ausschließlich zu niedrigen Löhnen vermittelbar sind. Diese Menschen wären sonst arbeitslos.
Wer entscheidet, wer zu "nur noch" niedrigen Löhnen vermittelbar ist? Die Politik, also Sie auch Herr Lauterbach


Lauterbach: Natürlich finden sich viele Qualifizierte unter den Langzeitarbeitlosen. Aber die Qualifikation hat nicht gepasst für den Arbeitsmarkt. Was nützt einem Ingenieur etwa in Leuna sein Diplom, wenn es das Kraftwerk nicht mehr gibt, in dem er früher gearbeitet hat? Das sind gute Abschlüsse, dennoch waren die Leute nicht vermittelbar
Wie wäre es, wenn man die Leute richtig Weiterqualifizieren würde, das auch "Ingenieur etwa in Leuna" auch mit neueren Techniken umgehen können? Das nennt sich "fit für den Job" oder "Up to date".

Dieser "Gesundheitsexperte" sollte sich lieber als Komiker bewerben, aber nicht mehr für ein politisches Amt.
 

Kikaka

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#7
Und nächstes Jahr machen Sie beide gemeinsam Wahlkampf für die Agenda-Macher Müntefering und Steinmeier?
- Scheint nicht mehr so ganz tau-frisch zu sein.
- Das Gespräch ist von 2008 ?
 
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#10
Wieso @Selbstdenker? Hast du wirklich Bock, jeden Job zu machen, weil die ARGE dann sagen könnte: Gibt ja so viele. Wenn man mal guckt, wie viele Jobs überflüssig sind ... und wenn wir vielleicht in diesem Zuge auch gleich noch überlegen, ob wir den ganzen Scheibenkleister wirklich brauchen, der uns täglich umgibt, dann werden wir feststellen, dass viel weniger Menschen erwerbsarbeiten müssten - vorausgestzt, man verteilt das Geld auch vernünftig. Es hilft ja nichts, wenn wir unsere Arbeitskraft teuerer verkaufen (könnten). Jedenfalls hilft es denen nicht, die dann immer noch keine Erwerbsarbeit haben. Unsere Gesellschaft ist doch eigentlich auf dem besten Weg, sich eine Utopie wieder leisten zu können und nicht weiterhin an den beiden Machtsäulen Besitz und Staat festzukleben.
Meine Aussage ist eine Möglichkeit. Daß wir ein Verteilungsproblem haben, habe ich hier oft genug ausgeführt. Zur Erinnerung: Die Waren sind produziert, die Menschen können es nicht kaufen (bzw. kommen nicht daran), wel sie das Geld nicht haben (weil es nicht an sie verteilt wird). Das ist ein Paradox.Trotzdem muß man rein technisch gesehen einen gangbaren Weg konstruieren, der auf dem Vorhandenem aufsetzt. Es muß ja irgendwie gemacht werden.

Und natürlich sollte man nicht jeden Scheiß arbeiten müssen. Was willst du mir an die Backe nageln?
 
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