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Die sinnlosen Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitslose - REPORT Beitrag.

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silver

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Über drei ( ! ) Milliarden Euro pro Jahr
gibt die BA für "Förderungen" in Form von "Maßnahmen" aus.
Im Raum Nürnberg waren es 2009 über 20 Millionen Euro.

Laut Bericht der Bundesagentur
befanden sich 2009 über 1,67 Millionen Menschen in einer "Maßnahme."
Und erscheinen damit nicht in der Arbeitslosenstatistik.

Doch diese Kurse sind oft Zeitverschwendung.
Andere Arbeitslose wiederum kämpfen - vergeblich -
für eine für sie passende Qualifizierung.

Erwischt hat es auch Waltraud Maußner aus Nürnberg,
eine von 3.000 Quelle Mitarbeitern.

REPORT München recherchierte
über die Willkür der Ämter und die Wut der Betroffenen.

Schlecht beraten und abgeschoben.

Hier der REPORT Beitrag vom 19.1.2010.
 
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#2
3Mrd.
Hätten sie das zu nem Häufchen getürmt und angezündet, hätte man es wenigstens warm und was davon gehabt, aber so?
Immer wieder schön zu sehen, wie flüssig doch so manche Gelder rumfliegen und andererseits dann immer rumgezausert wird, dass man doch da und da sparen muss, weil man an kein Geld rankommt....
:icon_neutral:
3Mrd um eine Statistik zu schönen, hmmm.
Wovor haben unsere Regierenden denn so Angst? Die unmündigen Bürger wählen sie doch auch so immer wieder, egal ob es 3 Mio oder 8 Mio Arbeitslose sind!
 

sogehtsnich

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#3
Seit 2002 ist das im Gespräch, jede der bisherigen Regierungen wollte das beseitigen! Es ist aber nur beim "wollte" geblieben!

Warum auch? Einmal ein gutes Polster, um die Statistik zu schönen, zum anderen werden damit eine Vielzahl von sogenannten Bildungseinrichtungen gefördert! Dort wird einem beispielsweise gut ausgebildetem Elektriker beigebracht, wie man Stoßstangen spritzt oder einem Einzelhandelskaufmann, wie ein Starkstromschalter eingebaut wird! Sehr sinnvoll!?

Am Ende kommt für Arbeitslose nix raus!

Die, denen ein Schulabschluss fehlt, oder gar eine Ausbildung, bekommen eher einen Ein Euro Job, als wirkliche "Förderung".
 

Eilig

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#4
Die Argen haben ein Problem glasklar erkannt.
Wenn sie das nicht mehr so machen können und das Geld nicht mehr so aus den Fenstern geworfen werden kann, DANN müssen sie arbeiten.
Alles was jetzt von anderen, den ganzen "Firmen" gemacht wird, muss anders und zwar in eigener Regie erledigt werden. Die jetzigen Partner und die Mitarbeiter der Argen wären bei deren Auffassung von Arbeit und deren Vermittlung nur mit und für sich sich selbst beschäftigt.

Ich frage mich seit Jahren weshalb nicht jeder Sender, jedes Politmagazin, jede Zeitung nicht einen Arbeitsuchenden komplett begleitet. Erst wenn das so oft im TV, Radio oder in den Zeitungen Thema ist , so oft wie die Werbung "Geiz ist geil" kann sich etwas ändern. Neutrale Menschen müssen Betroffene begleiten, offen und verdeckt und dann veröffentlichen.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Die Argen haben ein Problem glasklar erkannt.
Wenn sie das nicht mehr so machen können und das Geld nicht mehr so aus den Fenstern geworfen werden kann, DANN müssen sie arbeiten.
DANN müssten sie arbeiten? Selbst wenn man flächenddeckend hochpreisige Qualifizierungsmaßnahmen anbietet, werden nie wieder alle Menschen in Arbeit kommen.
Besser wäre es, wenn mit diesem ganzen Statistikfrisieren aufgehört würde, und stattdessen offen Fraktur geredet würde, dass derzeit auf einen freien Arbeitsplatz 5 Bewerber kommen. Jedenfalls nach der offiziellen Statistik.
Nur wäre es dann nicht mehr möglich im großen Stil in einer auf Angst, Repressionen und Sanktionen begründeten Kulisse Lohndumping, Demokratieabbau, Sozialraub und Desinformation zu betreiben.
Alles was jetzt von anderen, den ganzen "Firmen" gemacht wird, muss anders und zwar in eigener Regie erledigt werden. Die jetzigen Partner und die Mitarbeiter der Argen wären bei deren Auffassung von Arbeit und deren Vermittlung nur mit und für sich sich selbst beschäftigt.
Wir brauchen diese Firmen nicht. Wir brauchen Arbeitsplätze und AGs, die es sich zur Vorgabe machen, ihre ANs selbst weiterzubilden. Dazu jedoch ist ein völig anderes Klima und eine andere Einstellung zu AN nötig. Wir müssen weg von "billig will ich", und dorthin, dass gut ausgebildete ANs nicht nur Geld kosten, sondern die Unternehmen durch ihre Arbeit, Fachwissen, Routine, Engagement und Qualifizierung zum z.T. weltweiten Erfolg verhelfen.
Und es muss Schluss sein, mit dieser Lohndrückerei, die in erster Linie Subventionen und Gewinn für die AGs bedeuten, und den Steuerzahler unnötig belasten und den Staat ausbluten.
Ich frage mich seit Jahren weshalb nicht jeder Sender, jedes Politmagazin, jede Zeitung nicht einen Arbeitsuchenden komplett begleitet. Erst wenn das so oft im TV, Radio oder in den Zeitungen Thema ist , so oft wie die Werbung "Geiz ist geil" kann sich etwas ändern. Neutrale Menschen müssen Betroffene begleiten, offen und verdeckt und dann veröffentlichen.
Weil die meisten Politmagazine und Zeitungen nicht mehr unabhängig sind. Z.T werden sie von Bertelsmann bezahlt, andere schreiben nur von einander ab oder folgen aus innerer Überzeugung dem gängigen Mainstream.

LG :icon_smile:
 

Clint

Elo-User/in

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31 Okt 2005
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#6
Hallo Hamburgeryn,
Dein Vorschlag ist ja gut........aber dann kloppen sich trotzdem 5 Hochqualifizierte um nen Platz. Und 4 kucken in die Röhre.

LG

Clint
 

HajoDF

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#7
Nach der neusten Statistik kommen auf ca 400.000 offene Stellen ca. 5 Mio bewerbungspflichtige Arbeislose/ -suchende.
 

Erolena

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#8
Der Beitrag ist nicht schlecht. Selten, dass wie hier einem Mangel eine sinnvolle Lösung gegenüber gestellt wird.

In der Vergangenheit wurden durch die Medien bei der BA zwar Mängel aufgezeigt, diese aber extrem aufgebauscht. An sich nützliche Sache wurden so abgeschafft statt sie zu verbessern.

Wie langjärige ABM, einjährige ABM, Abschaffung der ABM.
Mit Hilfe medialer Unterstützung wurden die Umschulungen radikal abgebaut.

Die Vermittlung der BA wurde tot geschrieben. Es kamen die PVAs. Und die Vermittlungsgutscheine.

Die EU-Beschlüsse zu den Ausschreibungen.
Die Bildungsträger haben keinerlei Planungssicherheit
mehr. Wer die nächste Maßnahme gewinnt, stellt die frisch entlassenen
Lehrkräfte vom Konkurrenten ein. Irrsinn.

Bildungsgutscheine - Interessenten sammeln sich
ohne Orientierung nach dem Zufallsprinzip bei den
unteschiedlichen Bildungsträgern an, so dass bei keinem die nötige TN-Zahl zusammenkommt. Ergebnis: der Kurs geht nicht los. Bildungsgutschein verfällt evtl.

Systematisch wurde der zweite Arbeitsmarkt und die Qualifizierung ruiniert.
Wenn ich höre "Geldverschwendung" läuten bei mir die Alarmglocken.
 
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