Die Schuldenfrage ist eine Verteilungsfrage

wolliohne

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Artikel von Dierk Hirschel in der DGB-Gegenblende vom 19. September 2012
Gegenblende | Ausgabe 17: September/Oktober 2012 | Die Schuldenfrage ist eine Verteilungsfrage

Aus dem Text: „… Kurzum: Der Anstieg der Staatsverschuldung ist nicht das Ergebnis laxer Haushaltspolitik. Die Erzählung von der Staatsschuldenkrise entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ökonomisches Märchen.
Hierzulande sind die realen Staatsausgaben vor der Krise sogar gesunken.
Der Schuldenanstieg resultierte allein aus politischer Reichtumspflege und den Folgen der Finanzmarktkrise. Das Gemeinwohl schrumpfte zugunsten steigender Vermögen. Und jetzt sollen die Schuldenberge dadurch abgetragen werden, dass abhängig Beschäftigte, Rentner und Arbeitslose den Gürtel enger schnallen. Damit muss endlich Schluss sein. Die Schuldenfrage ist eine Verteilungsfrage. Der private Reichtum muss jetzt zum Abbau der Staatsschulden herangezogen werden…“
 
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