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no67

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Hallo zusammen,
ich bin neu im Forum. Kurz zu mir, bin 52 ledig und lebe in meiner abbezahlten Eigentumswohnung mit meiner Partnerin seit Jahren zusammen. Sie ist voll berufstätig, ich bekomme noch ALG 1 bis Ende Februar. Es ist zu befürchten, das ALG 2 nicht bewilligt wird.

Mir wurde in Aussicht gestellt, möglicherweise einen Bildungsgutschein Anfang nächsten Jahres zu erhalten zwecks Vorbereitung zur Umschulung und evtl. Umschulung im Anschluß, ich befürchte aber die Agentur sitzt das aus und Ende Februar stehe ich ohne Alles da.

Meine Fragen an Euch:

Eine Umschulung geht das überhaupt, wenn kein ALG 2 bewilligt wird bzw. ALG1 auslaufen wird?

Wie sieht die Sache mit meiner Krankenversicherung aus, ist eine Pflichtversicherung oder irre ich mich?

Muss meine Partnerin für mich aufkommen, wir sind nicht verheiratet?

Würde ein 450.- € Job aus versicherungstechnischer Sicht Sinn machen, eine Vollzeitstelle bekomme ich wahrscheinlich nicht mehr so schnell (Bandscheibenschäden, Psyche, etc.)?

Sind Kosten bzw. welche Kosten sind für die Eigentumswohnung überhaupt ansetzbar insofern die einen Antrag ALG2-Antrag wollen(Hausgeld, Strom, Telefon, Haumeister, Rücklagen usw.)?

Danke und viele Grüße
No67
 

Gollum1964

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Hallo no67,

wenn du eine Umschulung machen willst, würde ich unbedingt Druck machen, dass du diese vor Ablauf von ALG1 bekommst. Damit konservierst du deine Ansprüche in Höhe des aktuellen ALG1 und erhältst mindestens 30 Tage über die Umschulung hinaus ALG1.
Bist du erst einmal in ALG2 muß neu geklärt werden, ob dir diese Umschulung überhaupt zusteht. Ich habe hier schon viele Kommentare gelesen und mußte mir selber (53) vor einem halben Jahr anhören, dass man nur sehr ungern Fortbildungen oder gar Umschulungen an Erwerbslose Ü50 finanziert. Man versucht dich dann ohne Rücksicht auf Verluste in irgendwas zu vermitteln, ohne viel Geld in die Hand zu nehmen.
Wahrscheinlich fällst du aber garnicht in Hartz4, da deine Partnerin gut verdient und ihr als eheähnliche Gemeinschaft deklariert werdet und deine Partnerin dich mitfinanziert.
Natürlich kannst du dann 450 EURO hinzuverdienen.
 

no67

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Hallo Gollum1964,

angenommen es kommt so wie du es schilderst, muss trotzdem ALG 2 zwingend beantragt werden oder melde ich mich arbeitsuchend und das war es?

Wie funktioniert das mit der Krankenversicherung, wie schon erwähnt sind wir nicht verheiratet? Ich melde mich kurz vor ALG 2, sage dort stehe vor ALG 2, gebt mir einen günstigen Tarif und von dem 450€ Job zahle ich dann im Idealfall meine Beiträge?

Gibt es örtliche Beratungsstellen, wo diese Thematik vorab abgeklärt werden kann?
 

Gollum1964

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Wie funktioniert das mit der Krankenversicherung, wie schon erwähnt sind wir nicht verheiratet? Ich melde mich kurz vor ALG 2, sage dort stehe vor ALG 2, gebt mir einen günstigen Tarif und von dem 450€ Job zahle ich dann im Idealfall meine Beiträge?

Gibt es örtliche Beratungsstellen, wo diese Thematik vorab abgeklärt werden kann?

Da ihr nicht verheiratet seid, bin ich etwas überfragt, wie das mit der Krankenversicherung aussieht. Vielleicht weiß ein Forenmitglied besser darüber Bescheid.
Falls deine Partnerin zuviel verdient, wird dein Antrag auf ALG2 wohl keine finanziellen Auswirkungen haben.
Du kannst dich allerdings bei der BA weiterhin arbeitslos melden, allerdings ohne Leistungsbezug. Man schickt dir weiterhin Stellenangebote und du kannst evtl. Fortbildungen beantragen, wobei man dich wohl eher stiefmütterlich behandeln wird, da du der BA ja nichts mehr kostest. Evtl. hat eine Meldung bei der BA den Vorteil, dass du im Fall der Fälle deine Anwartschaft auf eine EM-Rente weiter beibehältst, während ein völliger Rückzug von der BA/ JC nach 2 Jahren zu einem Verlust von diesem führt (wie bei mir durch eine temporäre Selbständigkeit von 2,5 Jahren).
Ich würde mich bei der BA noch einmal ausführlich beraten lassen.
 

no67

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Da ihr nicht verheiratet seid, bin ich etwas überfragt, wie das mit der Krankenversicherung aussieht. Vielleicht weiß ein Forenmitglied besser darüber Bescheid. Du kannst dich allerdings bei der BA weiterhin arbeitslos melden, allerdings ohne Leistungsbezug.

Vielleicht hat jemand eine ähnlich Situation mit der Krankenversicherung und kann mir Tipps geben...

Arbeitslosmeldung ist jedenfalls ein interessanter Tipp, in Bezug auf Rentenanspruch etc.
 

tortenwilli

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Hallo no67, solltet ihr beide in einem Lebenspartnerschaftsregister eingetragen sein und deine Partnerin ist gesetzlich krankenversichert, wäre eine Familienversicherung möglich (wenn du einen Minijob ausüben möchtest). Eine andere Möglichkeit, aber mit Überzeugungsarbeit beim Arbeitgeber verbunden, ist ein Job mit mindestens 450,01 € Bruttoverdienst. Für den Arbeitgeber ist es günstiger und du hast nach den 6 Wochen Lohnfortzahlung Anspruch auf Krankengeld. Außerdem zahlt man auch Beiträge in die Pflegeversicherung ein.
 

no67

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Hallo no67, solltet ihr beide in einem Lebenspartnerschaftsregister eingetragen sein und deine Partnerin ist gesetzlich krankenversichert, wäre eine Familienversicherung möglich.

Eine andere Möglichkeit, aber mit Überzeugungsarbeit beim Arbeitgeber verbunden, ist ein Job mit mindestens 450,01 € Bruttoverdienst. Für den Arbeitgeber ist es günstiger und du hast nach den 6 Wochen Lohnfortzahlung Anspruch auf Krankengeld. Außerdem zahlt man auch Beiträge in die Pflegeversicherung ein.

Nein, eine eigetragene Partnerschaft haben wir nicht. Die Variante mit 450,01€ ist interessant, da auch Beiträge in die Rentenversicherung fließen würden, wenn ich das richtig verstehe.
 

tortenwilli

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Hallo no67, während meines ALG-1-Bezugs vor ein paar Jahren hatte ich eine Aushilfstätigkeit mit 150 € Monatsverdienst. Nach dem Ende des Anspruchs auf ALG habe ich dem Arbeitgeber klar gemacht, daß nur eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Frage käme. Ich drückte ihm eine von mir erstellte Vergleichsliste der Kosten vom Minijob (450-€-Job) und vom Midijob (hier 450,01 €) in die Hand. Hier ein Link zur Seite lohn-info.de: . Übrigens: als die „Agentur für Arbeit“ anfing mit Vermittlungen an Leiharbeitsfirmen zu nerven, war dieser Nebenjob wegen der Kündigungsfrist ein Einstellungs-Hindernis für einige dieser „Unternehmen“. Tortenwilli
 

Doppeloma

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Hallo no67, :welcome:

gehe mal auf deinen ersten Beitrag ein, ohne groß nachzulesen was dir dazu schon geschrieben wurde ... beim "Überfliegen" sind mir zumindest schon einige "Fallen" begegnet ... die mit verlässlicher Info eher wenig zu tun haben.

Kurz zu mir, bin 52 ledig und lebe in meiner abbezahlten Eigentumswohnung mit meiner Partnerin seit Jahren zusammen.

Ob dein Wohneigentum bereits abgezahlt ist, dürfte das JC weniger interessieren als die Tatsache, dass deine Partnerin dort bereits seit Jahren auch wohnt.

Selbstbewohntes Eigentum ist zunächst mal "geschützt", es muss also nicht veräußert werden, wenn du ALGII beantragen musst.

Sie ist voll berufstätig, ich bekomme noch ALG 1 bis Ende Februar. Es ist zu befürchten, das ALG 2 nicht bewilligt wird.

Wenn sie genug verdient, um deinen Mindest-Bedarf auch zu decken, dann ist das anzunehmen = Partner-Regelsatz ab 2018 = 374 € + KdU = 50 % der höchsten (zulässigen / angemessenen) Komplett-Miete, adäquat eben die regelmäßigen monatlichen Unkosten (Wohnkosten) geteilt durch 2 Personen.

Denn für ihren "Kopf-Anteil" (50 %) der Wohnkosten muss sie mindestens selbst aufkommen, dafür genügt es bereits, dass sie dort auch wohnt.

Nach mehreren Jahren (man wird das prüfen wie lange schon), dürfte auch das "Probe-Jahr" für eine Lebensgemeinschaft als abgelaufen angesehen werden, sie wird also aus ihrem Einkommen VOLL für dich mit verantwortlich gemacht, auch ohne Trauschein.

Es bringt dir wenig dazu jetzt hier neue Diskussionen zu beginnen, ob das lt. BGB überhaupt geht, lt. SGB II und JobCenter GEHT DAS oder du bekommst eben GAR KEIN Geld vom Amt. :icon_evil:

Davon gibt es schon reichlich hier im Forum und wirklich durchgesetzt hat sich bisher KEIN Paar auch NICHT an den Gerichten ...

Sie wird also (ebenso wie du selbst) ALLE Einkommens- und Vermögensverhältnisse bei der Antragstellung offen legen müssen, ob sie das wirklich WILL und ob das wirklich notwendig scheint, könnt ihr nur selbst entscheiden.

Ich gehe mal davon aus, dass du vor hast wieder eine Stelle zu finden, um dein eigenes Geld zu verdienen, woran hat es denn gelegen, dass du bei der AfA (bisher) keinen Erfolg damit hattest ???

Mir wurde in Aussicht gestellt, möglicherweise einen Bildungsgutschein Anfang nächsten Jahres zu erhalten zwecks Vorbereitung zur Umschulung und evtl. Umschulung im Anschluß, ich befürchte aber die Agentur sitzt das aus und Ende Februar stehe ich ohne Alles da.

Die AfA stellt gerne mal "was in Aussicht", nur um die Zeit bis zum Ablauf der Ansprüche zu "überbrücken", hast du das schriftlich bekommen ???

Einen Bildungs-Gutschein musst du SELBER beantragen und eine "Umschulung" bezahlt dir die AfA ganz sicher NICHT mit Ü 50 ... gibt es denn gesundheitliche Gründe dafür ???

Dann wäre für dich bereits die DRV zuständig, für berufliche Reha-Maßnahmen die Kasse zu öffnen, aber das hat man sicher nur "vergessen" dir mitzuteilen.

Da kann ich mich nicht anschließen, dass du dir darüber noch eine ALGI-Verlängerung verschaffen könntest, wenn man dich bei der AfA ernsthaft fördern wollte, warum hat man es nicht längst getan und wartet damit bis dein ALGI fast abgelaufen ist ???

Es steht dir natürlich frei dir über "KursNet" eine passende Fortbildung heraus zu suchen und noch (sehr dringend) die Förderung mit Bildungsgutschein zu beantragen (schriftlich und nachweislich natürlich).

KURSNET - Startseite

Dann wirst du ja bald merken, wie ernst man diese "Erzählungen" so gemeint hatte, OHNE eigene (gut begründete) schriftliche und nachweisbare Anräge zu stellen, bekommst du von der AfA NICHTS ... :icon_evil:

Eine Umschulung geht das überhaupt, wenn kein ALG 2 bewilligt wird bzw. ALG1 auslaufen wird?

Eine "Umschulung" bekommst du ganz sicher NICHT (schon gar nicht in der kurzen Zeit), du bist Ü 50, warum sollte man dich da noch umschulen wollen, ohne Berufserfahrung stellt dich da mit Mitte 50 (wenn du fertig bist) auch Kein AG mehr ein "frisch ausgebildet".

Wenn du noch eine sinnvolle Fortbildung (für bessere Chancen am Arbeitsmarkt mit dem was du schon KANNST und wo du Erfahrungen hast) durchbringst (schriftliche Bewilligung VOR Ende des ALGI), dann gibt es dafür eine Sonderregelung, dass ALGI weiter gezahlt wird.

Ansonsten musst du deinen Wunsch beim JC (NEUEN Antrag stellen) versuchen durchzusetzen, aber die "sitzen" noch fester auf den "Fördergeldern" und stecken dich davon lieber in irgendeine sinnlose "Ü-50- Betreuungs-Maßnahme".

Als "Nichtleistungs-Bezieher" (bei der AfA) wird man dir wahrscheinlich auch keine Fortbildung mehr bezahlen (wollen) also wenn du ALGII nicht beantragst oder nicht bekommen wirst ... und dann bei der AfA zur Arbeitsvermittlung gemeldet bleibst (wegen der Rente :bigsmile:) ...

Wie sieht die Sache mit meiner Krankenversicherung aus, ist eine Pflichtversicherung oder irre ich mich?

Richtig, es ist gesetzliche Pflicht krankenversichert zu sein, ohne Einkommen musst du dich (trotzdem) freiwillig "Pflicht"- versichern bei deiner KK und die Beiträge selber zahlen (ca. 170 € im Monat aktuell), es sei denn das würde deine Partnerin und ihr Einkommen überfordern.

Dann muss das JC (notfalls) wenigstens die Krankenversicherung übernehmen, denn eine "Familienversicherung" geht ja nicht ohne Trauschein.

Muss meine Partnerin für mich aufkommen, wir sind nicht verheiratet?

Das interessiert aber im SGB II Niemanden mehr, ob ihr verheiratet seid, das JC macht euch einfach zur "Einstehensgemeinschaft" (nach spätestens 1 Jahr in der gleichen Wohnung lebend), zu den Konsequenzen habe ich ja oben schon (fast) alles geschrieben.

Würde ein 450.- € Job aus versicherungstechnischer Sicht Sinn machen, eine Vollzeitstelle bekomme ich wahrscheinlich nicht mehr so schnell (Bandscheibenschäden, Psyche, etc.)?

Nein, mit einem regulären Mini-Job bist du NICHT Krankenversichert, wie wäre es denn mal zum Arzt zu gehen wenn du gesundheitliche Probleme hast ???
Da solltest du vielleicht keine Fortbildung anstreben, sondern zunächst mal die intensive Pflege deiner Gesundheit ... :icon_kinn:

Auch Krankengeld-Bezug kann den Weg ins SGB II zumindest noch aufschieben helfen, da darfst du aber NICHT warten bis dein ALGI ganz abgelaufen wäre ... dann bist du nicht mehr für Krankengeld versichert.

Gerade mit "Rücken und Psyche" ist nicht zu spaßen, mit den richtigen Ärzten an der Seite kann man bis zu 78 Wochen Krankengeld beziehen ...
Betrachte das BITTE als sachlichen Hinweis und nicht als Aufforderung, ich beziehe mich nur auf deine Anmerkung zu gesundheitlichen Problemen.

Wirst du noch während dem ALGI-Bezug länger krank wird man das ALGI nach 6 Wochen einstellen und dich an die KK abgeben zur Krankengeld-Zahlung.

So steht es im § 146 SGB III geschrieben, denn kranke Arbeitslose sind nicht in Arbeit vermittelbar, ein ALGI-Rest-Anspruch würde dir bleiben, bis du mal wieder gesund und Vermittlungsfähig bist.

Finanzielle Verluste gibt es dadurch NICHT, denn der Betrag des ALGI wird von der KK dann zukünftig (bis zu 78 Wochen) als Krankengeld gezahlt ...

Das machen die KK zwar auch nicht sehr gerne aber darüber musst du dir noch nicht den Kopf zerbrechen ... :icon_evil:

Sind Kosten bzw. welche Kosten sind für die Eigentumswohnung überhaupt ansetzbar insofern die einen Antrag ALG2-Antrag wollen(Hausgeld, Strom, Telefon, Haumeister, Rücklagen usw.)?

Wer sind "die", einen Antrag auf ALG II kannst du nur selber stellen "wollen", noch kann dich Niemand verpflichten Sozial-Leistungen in Anspruch zu nehmen wenn du auch anders "überleben kannst" ...

Rede mit deiner Partnerin und überlegt euch gut die weiteren Schritte ...
Die laufenden Kosten von Wohneigentum werden entsprechend der Notwendigkeiten übernommen wie eine normale Miete, für "Rücklagen" ist das SGB II allerdings NICHT zuständig, Strom nur im Rahmen "Hausstrom" aber nicht was ihr selber im Haushalt verbraucht, das muss aus dem Regelsatz bezahlt werden. ...

Soweit mal von mir, es werden sicher noch weitere Fragen auftauchen, wir wohnen zwar zur Miete aber sonst gibt es keine besonderen Unterschiede für eine SGB II-"Partner-BG", egal ob verheiratet oder nicht. :icon_evil:

Wir sind inzwischen beide EM-Rentner aber die Zeit in Hartz 4 (fast 2 Jahre) wird uns wohl nie wieder ganz los lassen ...

MfG Doppeloma
 
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no67

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Danke, Gute Idee, werde ich im Hinterkopf behalten.

Sie wird also (ebenso wie du selbst) ALLE Einkommens- und Vermögensverhältnisse bei der Antragstellung offen legen müssen, ob sie das wirklich WILL und ob das wirklich notwendig scheint, könnt ihr nur selbst entscheiden.


Woran hat es denn gelegen, dass du bei der AfA (bisher) keinen Erfolg damit hattest? Die AfA stellt gerne mal "was in Aussicht", nur um die Zeit bis zum Ablauf der Ansprüche zu "überbrücken", hast du das schriftlich bekommen ???


Wirst du noch während dem ALGI-Bezug länger krank wird man das ALGI nach 6 Wochen einstellen und dich an die KK abgeben zur Krankengeld-Zahlung. Finanzielle Verluste gibt es dadurch NICHT, denn der Betrag des ALGI wird von der KK dann zukünftig (bis zu 78 Wochen) als Krankengeld gezahlt.

Nein will Sie erstmal nicht, da wir nicht verheiratet sind. Stellt sich die Frage, welches Gesetz Sie dazu verpflichtet, für die dann doch "freiwillige Unterstützung" ohne irgendwelche eigene Vorteile aufzukommen. Sollte mir etwas passieren würde sie auch keine Rente bekommen. Das ist aber nicht das Thema.

Krankheitsbedingt war es so, dass ich mehrfach auf Reha war und ein Gutachter der RV sowie die Reha-Einrichtung der Meinung sind, dass ich aus psychischer Sicht nicht mehr über 3 Stunden im alten Job arbeiten kann, sie schlagen der RV eine Umschulung vor, nur die will trotz Widerspruch keine LTA bezahlen und hat den Ball an die AfA gespielt. Klage ist erstmal eingeleitet...Weiterhin denke ich, dass ich bisher einen SB hatte, der mir nicht wohl gesonnen war, durch den Wechsel bin ich nun etwas zuversichtlicher.

Rein Hypothetisch gesehen, müsste ich in meinem Fall dann mit sofortiger Wirkung erkranken, damit ich nicht aus ALG 1 fallen würde, und auf die Möglichkeit der Umschulung ganz verzichten... wenn ich es von der finanziellen Seite her betrachte.

Ich verstehe aber deinen Hinweis wahrscheinlich eh falsch oder wäre es tatsächlich so, dass ich in meinem Fall mit einem Restanspruch beim ALG 1 von beispielsweise einer Woche im Februar, mit einer dauerhaften Erkrankung bis zu 78 Wochen, von der KK Gelder in der Höhe von ALG1 erhalte? Theoretisch unvorstellbar, da ich Ende Februar ja kein ALG1 und keine KK mehr hätte.

Aber es ist so wie du schon geschrieben hast, ich will im Idealfall wieder mein eigenes Geld verdienen und nicht dem Staat auf der Tasche liegen.

VG
No67
 

Doppeloma

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Hallo no67,

Nein will Sie erstmal nicht, da wir nicht verheiratet sind.

Dann ist diese Frage ja soweit schon mal geklärt, ich kann sie da auch durchaus verstehen, es gibt aber keinen "Allein-Anspruch" auf Sozial-Leistungen (mehr) für dich wenn ihr schon seit Jahren zusammen lebt. :icon_evil:

Stellt sich die Frage, welches Gesetz Sie dazu verpflichtet, für die dann doch "freiwillige Unterstützung" ohne irgendwelche eigene Vorteile aufzukommen. Sollte mir etwas passieren würde sie auch keine Rente bekommen. Das ist aber nicht das Thema.

Das SGB II "verpflichtet" sie dazu und das "funktioniert" bereits seit 2005 auf dieser Basis, es geht nicht darum, dass sie daraus irgendwelche eigenen Vorteile für die Zukunft haben könnte, es geht NUR darum dem Staat soziale Gelder für dich zu sparen ...

Mehr dazu kannst du gerne im passenden Forenbereich nachlesen ...

https://www.elo-forum.org/bedarfs-haushalts-wohngemeinschaften-familie/

Auch verheiratet macht dieses "Sozial-System" nicht unbedingt immer "Spaß", denn es gibt auch keinen "Allein-Anspruch" auf Grundsicherung des SGB XII wenn ein Partner viel zu wenig Rente bekommt (trotz langem Arbeitsleben) und davon alleine auch gar nicht existieren könnte. :icon_evil:

Krankheitsbedingt war es so, dass ich mehrfach auf Reha war und ein Gutachter der RV sowie die Reha-Einrichtung der Meinung sind, dass ich aus psychischer Sicht nicht mehr über 3 Stunden im alten Job arbeiten kann, sie schlagen der RV eine Umschulung vor,

Du hast diese Reha-Berichte und das Gutachten (wofür wurde das gemacht ?) vorliegen, wann war denn die letzte Reha-Maßnahme ?

nur die will trotz Widerspruch keine LTA bezahlen und hat den Ball an die AfA gespielt. Klage ist erstmal eingeleitet...

Wie hat man denn die Ablehnung begründet bei der DRV, man wird dir natürlich nicht offen mitteilen, dass dein Lebensalter der tiefere Grund dafür ist, das wäre ja "Altersdiskriminierung", man wird es also eher mit deiner "labilen" Gesundheit begründet haben.

Eine Umschulung wird ja auch nur bewilligt wenn eine gute Aussicht besteht, das physisch und psychisch auch erfolgreich bewältigen zu können, die AfA ist schon gesetzlich gar nicht mehr zuständig dafür bei dir. :icon_evil:

Weiterhin denke ich, dass ich bisher einen SB hatte, der mir nicht wohl gesonnen war, durch den Wechsel bin ich nun etwas zuversichtlicher.

Vielleicht war der einfach nur realistischer, durfte dir aber auch nicht die "ganze Wahrheit" dazu sagen, die AfA zahlt dir KEINE Umschulung mehr, weil die DRV (gesetzlich) zuständig wäre dafür und die hat das abgelehnt ... daran ist dann auch die AfA (gesetzlich) "gebunden" ...

Du wirst auch mit deiner Klage NICHTS dazu erreichen, der Richter kann zwar verlangen, dass dir eine LTA bewilligt werden muss (von der DRV), die konkrete Leistung bestimmt aber NUR die DRV und das muss (und wird) keine Umschulung sein. :icon_evil:

Diese Klagen dauern in der Regel schon 2 - 3 Jahre inzwischen und deine Aussichten dann (mit bald 60 inzwischen) nach einer Umschulung noch Arbeit in diesem neuen Beruf zu bekommen, die liegen bei "NULL" % und das weiß die DRV auch.

So wird man dir dann (früher oder später) vielleicht eine LTA bewilligen, die sich in einem AG-Zuschuss erschöpft, den AG dafür musst du aber auch erst mal selber finden können ...
Die AfA hat ja nicht mal Stellen-Angebote für gesunde Ü 50 anzubieten.

Auch dazu kannst du hier schon viele Berichte finden und ich kann es (leider) aus eigenen Erfahrungen nur bestätigen, denn wir wurden noch beide "umgeschult" über die DRV (Mitte / Ende 40) haben aber auch nie in diesen Berufen wieder Arbeit finden können ... :icon_evil:

Das größte Einstellungs-"Hindernis" war (wahrscheinlich neben dem höheren Lebensalter) immer wieder die fehlende Berufserfahrung, die dann wenigstens erwartet wird.

Rein Hypothetisch gesehen, müsste ich in meinem Fall dann mit sofortiger Wirkung erkranken, damit ich nicht aus ALG 1 fallen würde, und auf die Möglichkeit der Umschulung ganz verzichten... wenn ich es von der finanziellen Seite her betrachte.

Wenn du verstehst, dass du auf eine Umschulung ohnehin keine realistischen Aussichten mehr hast, dann ist es wohl angebracht sich lieber frühzeitig mehr um die Gesundheit zu kümmern, noch deutlicher kann man es dir kaum mitteilen.

Ich verstehe aber deinen Hinweis wahrscheinlich eh falsch oder wäre es tatsächlich so, dass ich in meinem Fall mit einem Restanspruch beim ALG 1 von beispielsweise einer Woche im Februar, mit einer dauerhaften Erkrankung bis zu 78 Wochen, von der KK Gelder in der Höhe von ALG1 erhalte?

Du verstehst meinen Hinweis da nicht falsch und den gebe ich auch Niemandem der eher "durchblicken" lässt, in jungen Jahren (und gesundheitlich "putzmunter") keine Lust auf Arbeit zu haben, den Eindruck habe ich bei dir nicht gewonnen.

Du solltest nicht unbedingt bis "auf den letzten Drücker" warten mit deiner AU-Bescheinigung, die KK sehen das inzwischen auch schnell sehr "skeptisch", wenn Arbeitslose kurz vor "Ultimo" (beim ALGI) noch für längere Zeit krank werden.

Theoretisch unvorstellbar, da ich Ende Februar ja kein ALG1 und keine KK mehr hätte.

Es ist aber gesetzlich so, dass du aus dem ALGI bis zum letzten Leistungstag noch für den Bezug von Krankengeld (in Höhe des ALGI) versichert bist, bereits am nächsten Tag (OHNE AU VORHER) ist es damit VORBEI ...

Dein Anspruch nach Abgabe der AfA an die KK (oder nach dem Ablauf des ALGI) ergibt sich dann aus der bereits laufenden Krankengeld-Zahlung, du bleibst also krankenversichert (über die KK direkt) so lange deine AU-Bescheinigung KEINE Lücken aufweist und noch Anspruch auf Krankengeld besteht.

Es ist ähnlich wie beim AG mit der Lohnfortzahlung, die AfA zahlt für (bis zu) 6 Wochen die Leistung weiter und danach ist (nur noch) die KK zuständig, das hängt davon ab, wie lange die AfA noch zahlen muss bei Beginn dieser AU.

Endet das ALGI vor Ablauf dieser 6 Wochen muss die KK eben früher die Zahlungen als Krankengeld übernehmen ...
Sollte kein (großer) Restanspruch ALGI mehr bleiben kommt sogar wieder was dazu, denn aus Krankengeld werden auch Beiträge an die AfA entrichtet, das führt jetzt aber alles zu weit.

Es ist also NICHT "unvorstellbar" sondern gesetzlich so festgelegt, wann eine AU beginnt (bei Bezug von ALGI) ist eigentlich egal, es kommt auf die Dauer an.

Damit soll verhindert werden, dass Kranke ihr Arbeitslosengeld "verschwenden" müssen, obwohl sie (vorübergehend in der Regel aber länger als 6 Wochen durchgehend) gar nicht in Arbeit vermittelbar sind.

Aber es ist so wie du schon geschrieben hast, ich will im Idealfall wieder mein eigenes Geld verdienen und nicht dem Staat auf der Tasche liegen.

Damit "liegst" du ja dem Staat nicht auf der Tasche, Krankengeld ist eine Lohnersatz-Leistung für die du (vermutlich) auch schon sehr viele Beiträge gezahlt hast.

Und darauf gibt es einen "Allein-Anspruch" unabhängig vom Partner-Einkommen und sonstigen "Vermögensverhältnissen" ... man darf nur die richtigen Zeitpunkte nicht verpassen und muss dann IMMER für lückenlose AU-Bescheinigungen vom Arzt sorgen.

Deine Pläne kannst du dabei durchaus weiter verfolgen, es wäre ja sowieso die DRV zuständig dich beruflich (durch LTA) zu fördern und eine AU kann man auch jederzeit beenden wenn man doch wieder einen Job gefunden hat, den man gerne antreten möchte ...

MfG Doppeloma

PS: eine Klage (am SG) kann man übrigens (vor der Entscheidung durch den Richter) auch jederzeit (unbegründet und kostenfrei) zurücknehmen, wenn man darin für sich selbst irgendwann keinen Sinn mehr erkennen kann. :idea:
 

no67

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Hallo Doppeloma,

zunächst Danke für deine ausführliche Erklärungen.
Du hast diese Reha-Berichte und das Gutachten (wofür wurde das gemacht ?) vorliegen, wann war denn die letzte Reha-Maßnahme ?

Die Maßnahmen waren über die Jahre 2016 auf 2017 und die letzte im Herbst 2017. Das Gutachten wollte die DRV nach meinen Widerspruch, da eine beantragte Reha 2016 zuerst abgelehnt wurde.

Wie hat man denn die Ablehnung begründet bei der DRV, man wird dir natürlich nicht offen mitteilen, dass dein Lebensalter der tiefere Grund dafür ist, das wäre ja "Altersdiskriminierung", man wird es also eher mit deiner "labilen" Gesundheit begründet haben.

In etwa so: Nach unseren Feststellungen ist ihre Erwerbsfähigkeit nicht erheblich gefährdet oder vermindert. Sie sind in der Lage ihre letzte Tätigkeit weiterhin auszuführen. Die persönlichen Voraussetzungen zu LTA liegen nicht vor. Für die Vermittlung eines geeigneten Arbeitsplatzes ist die AfA zuständig.

Eine Umschulung wird ja auch nur bewilligt wenn eine gute Aussicht besteht, das physisch und psychisch auch erfolgreich bewältigen zu können, die AfA ist schon gesetzlich gar nicht mehr zuständig dafür bei dir.

Die AfA bzw. der ärztliche Dienst ist der Meinung eine Umschulung unter Berücksichtigung meiner Einschränkungen ist durchaus möglich, deshalb auch die Aktivität des neuen SB.

Wenn du verstehst, dass du auf eine Umschulung ohnehin keine realistischen Aussichten mehr hast, dann ist es wohl angebracht sich lieber frühzeitig mehr um die Gesundheit zu kümmern, noch deutlicher kann man es dir kaum mitteilen...

Ich werde deinen Rat im Hinterkopf behalten, noch gebe ich mich aber nicht geschlagen. Es ist nur gut zu Wissen, was da alles noch auf einen zukommen könnte.

Du solltest nicht unbedingt bis "auf den letzten Drücker" warten mit deiner AU-Bescheinigung, die KK sehen das inzwischen auch schnell sehr "skeptisch", wenn Arbeitslose kurz vor "Ultimo" (beim ALGI) noch für längere Zeit krank werden.

Endet das ALGI vor Ablauf dieser 6 Wochen muss die KK eben früher die Zahlungen als Krankengeld übernehmen ...
Sollte kein (großer) Restanspruch ALGI mehr bleiben kommt sogar wieder was dazu, denn aus Krankengeld werden auch Beiträge an die AfA entrichtet, das führt jetzt aber alles zu weit.

Damit soll verhindert werden, dass Kranke ihr Arbeitslosengeld "verschwenden" müssen, obwohl sie (vorübergehend in der Regel aber länger als 6 Wochen durchgehend) gar nicht in Arbeit vermittelbar sind.:

Sollte meine Situation derart aus dem Ruder laufen, und ich auf deine Erfahrungen zu dieser Thematik zurückgreifen müssen, würde ich mich per PN melden, wenn es dir Recht ist.

PS: eine Klage (am SG) kann man übrigens (vor der Entscheidung durch den Richter) auch jederzeit (unbegründet und kostenfrei) zurücknehmen.

Wäre ich sogar bereit dazu, wenn ein Fortgang in meiner Sache zu erkennen ist. Dazu bedarf es aber einer schriftlichen Bestätigung oder eines Bildungsgutschein der AfA, noch vor Ablauf meiner ALG1 Ansprüche Ende Februar 2018.

Viele Grüße
no67
 

Badener

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Hallo,
ich habe jetzt nicht alles genau durchgelesen. Auf jeden Fall ist es sinnvoll einen ü. 450 Euro Job zu suchen. Das ist allerdings i.d.R. recht schwierig :-( Manchmal hilft es wenn man den AG überreden kann sich die Ausgaben einmal ausrechnen zu lassen ... so viel "teurer" ist es für den AG nicht ... und der AN ist Sozialversichert ! Was "hier" Gold wert ist! ALG II sollte auf jeden Fall beantragt werden, wenn es soweit ist!
Viel Glück!
LG
 

lino

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@no67: Abermals meine Frage: Welchen Beruf hast du erlernt und welche Vorstellungen hast du bezüglich einer Umschulung?

Über 50 schulen die eh so gut wie niemanden um. Eigene Wünsche spielen da sowieso keine Rolle.
Gemacht wird das, was dem JC nützt und nicht andersherum. Man kann aber einen Antrag auf eine Umschulung oder Massnahme stellen, um seine erhöhte Bereitschaft unter Beweis zu stellen, die Arbeitslosigkeit zu beenden.
Jeder abgelehnte Antrag beiweisst nämlich, dass das JC gar nicht an einer Arbeitsaufnahme interessiert ist.
Im Übrigen gilt auch bei Hartz4, das die persönlichen Fähigkeiten berücksichtigt werden müssen.
 

Doppeloma

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Hallo no67,

In etwa so: Nach unseren Feststellungen ist ihre Erwerbsfähigkeit nicht erheblich gefährdet oder vermindert. Sie sind in der Lage ihre letzte Tätigkeit weiterhin auszuführen. Die persönlichen Voraussetzungen zu LTA liegen nicht vor. Für die Vermittlung eines geeigneten Arbeitsplatzes ist die AfA zuständig.

Dann ist doch schon "sonnenklar", dass du KEINE Umschulung bekommen wirst, die DRV sieht keine gesundheitliche Notwendigkeit dich umzuschulen, du kannst deinen bisherigen Beruf weiterhin ausüben.

Kann mich den Fragen zu deiner aktuellen Ausbildung eigentlich nur anschließen, denn es kommt (zumindest für das noch laufende Gerichtsverfahren) schon darauf an, ob der Wechsel in einen völlig anderen Berufsbereich überhaupt (aus rein gesundheitlichen Gründen) erforderlich ist.

Die AfA bzw. der ärztliche Dienst ist der Meinung eine Umschulung unter Berücksichtigung meiner Einschränkungen ist durchaus möglich, deshalb auch die Aktivität des neuen SB.

Die AfA und deren ÄD ist nur deswegen der Meinung, weil sie dann auch nicht mehr für dich weiter zahlen müsste, du hast es noch nicht verstanden, die DRV wäre gesetzlich zuständig das komplett finanzeill zu übernehmen.

Nicht nur die Kosten der Umschulung an sich, sondern auch deinen Lebensunterhalt ( Übergangsgeld von der DRV wie während der med. Reha-Maßnahmen), die DRV wird das aber NICHT machen. :icon_evil:

Diesen gesetzlichen Vorschriften KANN sich auch dein neuer SB nicht entgegen stellen, ist denn dein Reha-Bericht und das Ergebnis (mit Begründung der Ablehnung) deines Antrages auf berufliche Reha bekannt bei der AfA ???

In ein "schwebendes" Gerichts-Verfahren (wegen LTA von der DRV) hängen die sich garantiert NICHT rein ...

Normal werden Bildungswünsche in deinem Alter direkt an die DRV weitergeleitet, weil die AfA ohnehin raus wäre diese Kosten zu tragen ... es sei denn es ginge um eine relativ kurze Weiterbildung / Auffrischung für deine aktuelle / letzte Tätigkeit.

Sollte meine Situation derart aus dem Ruder laufen, und ich auf deine Erfahrungen zu dieser Thematik zurückgreifen müssen, würde ich mich per PN melden, wenn es dir Recht ist.

Es gibt reichlich Beiträge dazu (zum Teil auch schon von mir), mit AU direkt aus dem ALGI habe ich selbst KEINE Erfahrungen, ich kenne mich nur inzwischen ganz gut mit den rechtlichen Regelungen dazu aus. :idea:

Ich selbst war (direkt aus der Arbeit kommend und weiter fest angestellt) 78 Wochen durchgehend AU geschrieben, bis zur Aussteuerung aus dem Krankengeld und habe danach ALGI nach § 145 SGB III (Nahtlosigkeit) bezogen, bist auch das abgelaufen war.

Die AfA (der ÄD) hatte mich bereits für voll Erwerbsgemindert erklärt und den Antrag auf EM-Rente gefordert, das hat die DRV aber nicht besonders gestört, mein Antrag wurde trotzdem abgelehnt und erst nach fast 3 Jahren am Sozial-Gericht entschieden.

Bis dahin musste ich mit meinem Männe zusammen noch fast 2 Jahre Hartz 4 beziehen, sonst hätte ich von Allem (vermutlich) auch keine Ahnung ... ich wollte es einfach WISSEN, was die dürfen und was nicht ... :idea:

Es gibt hier aber auch einige Fälle, wo die AU erst während der (echten) Arbeitslosigkeit und im Bezug von ALGI begonnen hat und daher weiß ich, dass es dann so läuft, jedenfalls wenn die KK "mitspielt" ... zahlen "wollen" die inzwischen alle nicht mehr ... :icon_evil:

Mehr kann ich dir dazu per PN auch nicht schreiben, zudem hast du dafür noch gar nicht genug Beiträge ... und meine Signatur steht auch aus bestimmten Gründen da unten.

Wäre ich sogar bereit dazu, wenn ein Fortgang in meiner Sache zu erkennen ist. Dazu bedarf es aber einer schriftlichen Bestätigung oder eines Bildungsgutschein der AfA, noch vor Ablauf meiner ALG1 Ansprüche Ende Februar 2018.

Ich spiele nur sehr ungerne "das böse Orakel" aber du wirst dich bald daran erinnern, was ich dir dazu jetzt schon geschrieben habe.
Es wird keinen Bildungsgutschein geben von der AfA ... schon gar nicht für eine Komplett-Umschulung in einen anderen Beruf ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Wholesaler

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Ganz abgesehen davon wäre es trotzdem ganz schön zu erfahren, was er gearbeitet hat und an welche Umschulung er denkt. So kann man sich ein besseres Bild machen. Ich würde noch im ALG1-Bezug einen Bildungsgutschein beantragen und mir eine Fortbildung aussuchen. Das verlängert den ALG1-Anspruch. Sollte das nicht gewilligt werden, würde ich trotzdem einen ALG2-Antrag stellen. Mehr als eine Ablehnung kann dabei nicht herauskommen. Wenn kein Anspruch auf Hartz4 besteht (wovon leider auszugehen ist), würde ich mir zumindest einen Minijob suchen, um die Krankenversicherung zu bezahlen. Besser ist natürlich ein Midijob. Anschließend weiter bewerben. Wenn der TE bereits gute Erfahrungen mit ZAF gemacht hat, (soll es ja tatsächlich geben) könnte er diese u. U. in Betracht ziehen. Ansonsten Zeitarbeit meiden und ggf. Beziehungen spielen lassen bzw. aufbauen. Eventuell heiraten. Dann ist die Krankenversicherung wenigstens beitragsfrei.:biggrin:
 

Doppeloma

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Hallo Badener,

ich habe jetzt nicht alles genau durchgelesen.

Manchmal ist das aber sehr praktisch, um zu erkennen, dass die Partnerin nicht unbedingt scharf darauf ist, nun vom JC "durch die Mangel gedreht zu werden", damit am Ende eine Ablehnung wegen zu hohem Einkommen erfolgt.

Ich kann das schon nachvollziehen, dass man damit nicht unbedingt gerechnet hat und zu tun haben will, wenn man vor Jahren mal in die Eigentumswohnung des Lebenspartners mit eingezogen ist. :icon_evil:

ALG II sollte auf jeden Fall beantragt werden, wenn es soweit ist!

Er bekommt aber NICHTS wenn seine Partnerin dort keine Angaben machen möchte zu ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen, das ist ja der Grund warum andere Wege gesucht werden, um den Antrag schon komplett vermeiden zu können.

Sie hat offenbar ein ausreichendes Einkommen und so rechnet sich der TE ohnehin keine Chancen aus ALGII zu bekommen und die berufstätige Partnerin möchte nicht unbedingt in die "Annalen" (Akten) des JC eingehen wenn er dort den Antrag stellt.

Gegen ihren Willen ist er aber auch nicht berechtigt Angaben zu ihrere person zu machen, da darf er (eigentlich) nicht mal den Namen nennen, MUSS er aber weil sie mit in seiner Wohnung lebt und mindestens die halben KdU dann mit tragen muss.

Wie das läuft bei einer langen Lebensgemeinschaft und wer da letztlich "den Kürzeren zieht" kann man doch überall hier nachlesen ... besonders im Bereich den ich oben bereits verlinkt habe.

Der Rat mit einem Minijob wenigstens die Krankenversicherung beisteuern zu können ist ja trotzdem nicht verkehrt, das kann man ja auch von 450 € (oder weniger) dann selber bezahlen.

MfG Doppeloma
 

no67

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Ganz abgesehen davon wäre es trotzdem ganz schön zu erfahren, was er gearbeitet hat und an welche Umschulung er denkt.

Hier ein Überblick in Kurzform:

Technischer Zeichner habe ich gelernt, aber nie wirklich in diesem Beruf gearbeitet, somit fällt eine Weiterqualifizierung in dieser Sparte eher weg.

Jahrelang war ich in der Druckvorstufe für technische Dokumentation tätig, quasi von der Erstellung eines Blockschaltbildes bis zur fertig montierten Druckvorlage sowie etwas Druckweiterverarbeitung. Konkurs der Firma und leider zu lange raus aus der Branche. Chancen gleich Null...

War zuletzt über zwei Jahrzehnte lang im Betriebsschutz/Leitstellen/Leitwarten im 12 Stunden Wechselschichtdienst (ist branchenüblich) tätig. Durchschnittlich weit über 210 Monatsstunden. 100% physische und psychische Belastbarkeit sind geforderte Grundvoraussetzungen hierfür.

Im Eingangsthread habe ich bereits meine Einschränkungen erwähnt. Der damals bestimmte Gutachter, die Reha-Einrichtung und der ÄD haben das auch schriftlich bestätigt und liegt allen Beteiligten vor.

Die Umschulung soll in Richtung IT gehen, gute Hard- und Softwarekenntnisse sind vorhanden. Denkbar wären Informatikkaufmann, Informatiker, IT-Systemelektroniker / kaufmann etc. oder allgemein gesehen eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich. Der ÄD bestätigt die genannte Richtung, bis auf ein Veto beim IT-Systemelektroniker wegen Zwangshaltungen.

Ich rede mich schon wieder um Kopf und Kragen...

MfG
no67
 

Doppeloma

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Hallo no67,

Danke für deine zusätzlichen Infos, nun kann man besser nachvollziehen was du dir so vorgestellt hast, aber auch die Entscheidung der DRV dazu wird "etwas klarer".

Im Eingangsthread habe ich bereits meine Einschränkungen erwähnt. Der damals bestimmte Gutachter, die Reha-Einrichtung und der ÄD haben das auch schriftlich bestätigt und liegt allen Beteiligten vor.

Das Problem ist, dass die Entscheidung dafür ganz ALLEINE bei der DRV liegt, was die Anderen dazu bisher festgestellt und bestätigt haben nützt dir wenig, wenn die DRV das Geld NICHT ausgeben will.

Die Reha-Einrichtungen geben gerne Hinweise auf berufliche Reha und empfehlen eine LTA zu beantragen, die haben dabei aber nichts mehr zu entscheiden wenn du die Reha-Klinik verlassen hast. :icon_evil:

Es ist aber ein toller Reha-Erfolg (in deinem Reha-Bericht) dich mit dieser Empfehlung zu entlassen, es "droht" keine EM-Rente die DRV wird gerne weitere Rehas dort durchführen lassen.

Man muss diese "Empfehlung" ja nicht unbedingt umsetzen (wollen).
Zu dem Gutachten kann ich weiter nichts schreiben, ich kenne ja den Inhalt nicht, allerdings muss die DRV sich bei kostenintensiven Entscheidungen auch nicht von Gutachten und / oder Reha-Kliniken leiten lassen.

Das gilt nicht nur für Reha-Begutachtungen, sondern auch (und besonders) für die Gutachten zur EM-Rente, da wunderte sich auch schon mancher Antragsteller wenn der Gutachter eigentlich für eine EM-Rente geschrieben hatte, es gab aber trotzdem keine bewilligt.

Das kommt zwar selten vor, weil die Renten-Gutachter in der Regel "gut ausgesucht" werden (von der DRV beauftragt), aber diese Gutmenschen werden auch keine Antragsteller auf EM-Rente mehr für die DRV begutachten in der Zukunft. :icon_evil:

Die Umschulung soll in Richtung IT gehen, gute Hard- und Softwarekenntnisse sind vorhanden. Denkbar wären Informatikkaufmann, Informatiker, IT-Systemelektroniker / kaufmann etc.

Dann schau dir mal die Arbeitslosenzahlen dazu an und wie schnell gerade IT-Wissen dann nicht mehr aktuell ist weißt du sicher auch schon, wenn man nicht SOFORT nach dem Abschluss eine Stelle finden würde.

oder allgemein gesehen eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich.

Da sieht es auch nicht besser aus, der "normale" kaufmännische Bereich wird nahezu inflationär ausgebildet, besonders auch in Umschulungen, bevorzugte Ausbildung (der DRV bei Umschulungen) = "Bürokaufleute" / moderner "Kaufleute für Bürokommunikation" ... war der Umschulungs-Beruf von meinem Männe (Abschluss im Jahr 1999 mit 45 Jahren) und vom Schwiegersohn (Abschluss 2000 mit 25 Jahren).

Der erste Weg führte zum Arbeitsamt, der SB schaute Männe mitleidig an (ja damals gab es so was tatsächlich noch) und meinte nur, "mit arbeitslosen Bürokaufleuten könnte man überall die Straßen pflastern" ...

Nach gut 150 Bewerbungen (bundesweit innerhalb weniger Monate) hatte sogar mein Männe das auch endlich begriffen, in (fast) jeder Absage "lobte man seine gute Ausbildung" und wünschte ihm viel Erfolg in einem "anderen" Unternehmen, Anfangs fand er das noch "nett" ...

Dann hat er sich bei einem Wachschutz-Unternehmen beworben und wurde sofort eingestellt für 4,20 pro Stunde (damals Tarif-Lohn), 12- Stunden-Schichten kennt er auch und unter 200 Stunden im Monat hätte sich die Angabe der Konto-Nummer nicht gelohnt. :icon_evil:

Dafür hätte er KEINE Umschulung gebraucht, aber bis zur Rente arbeitslos sein war auch nicht sein Ziel ... hätte aber rückwirkend betrachtet (vermutlich) keinen großen Unterschied gemacht, vielleicht wäre er noch gesünder ... wer weiß das schon ...

Schwiegersohn bekam sehr schnell Arbeit, nur nicht als Bürokaufmann, sondern vorerst (und "bis auf Weiteres") in CallCentern ... da werden ausgebildete Kaufleute gerne genommen, jedenfalls in den etwas Seriöseren.

Weiß ich aus eigener Erfahrung, denn dort bin ich dann auch gelandet die letzten fast 10 Jahre (Umschulung zur Reiseverkehrs-Kauffrau :icon_hihi:), mindestens eine abgeschlossene Ausbildung wurde erwartet, ich hatte inzwischen 2 und dazu die gewünschte sehr nette Telefonstimme.

Es war KEIN Reise-Anbieter, es war ein Mobilfunk-Unternehmen, aber ich wurde wenigstens sehr gut bezahlt (für Schichtdienst rund um die Uhr), darum kann ich jetzt auch meinen Männe mit ernähren von meiner Rente ... :peace:

Soweit die Ergebnisse unserer Umschulungen, die Aussichten auf Arbeit danach sind nicht gerade besser geworden seit damals, schon gar nicht für Ü 50.

Der ÄD bestätigt die genannte Richtung, bis auf ein Veto beim IT-Systemelektroniker wegen Zwangshaltungen.

Der AfA-ÄD kann dir bestätigen was er will, die DRV ist zuständig, die AfA erzählt dir was und die DRV soll es bezahlen ...
Frage doch deinen freundlichen Berater mal ganz direkt nach den Aussichten für dich, am wohnortnahen Arbeitsmarkt mit dieser Ausbildung.

Wie gut deine Chancen stehen würden (so in 3 - 4 Jahren) in Konkurrenz mit IT-Fachleuten die halb so alt sind wie du, teilweise mit abgeschlossenem Studium und wie schnell die schon "weg sind vom Fenster" wenn da mal der Job verloren geht.

Ich rede mich schon wieder um Kopf und Kragen...

Ich wohl auch, aber das beziehe ich eher darauf, dass du was "in den falschen Hals" bekommen könntest, von dem was ich geschrieben habe ... :sorry:

Es ist leider die Realität und je schneller du bereit bist das zu begreifen, umso eher kannst du noch den für dich richtigen Weg einschlagen ... ich erwarte NICHT, dass du es akzeptierst. :icon_evil:

Mache ich ja auch nicht, obwohl mir das ALLES eigentlich inzwischen knapp wo vorbei gehen könnte ... :sorry:

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Hallo no67,

ich kann mich da aus meiner eigenen leidlichen Erfahrung mit der DRV (gut 5 Jahre Rentenkampf vor dem SG-/LSG mit der DRV) nur den Ausführungen von Doppeloma anschließen.

In den wenigsten Fällen dürfte leider entgegen den vielen Sprüchen aus Politik und Wirtschaft für ü50 nach einem Jahr ALG-I noch eine realistische Zukunft auf dem Arbeitsmarkt vorhanden sein, vor allem wenn sie gesundheitlich nicht mehr voll belastbar sind.

Die Realität bei der AfA und den JC zeigt vielmehr, daß diese zumeist nur noch Vermittlungen an Zeitarbeitsfirmen vornehmen können, bei denen zumeist die Ausbeutung der Mitarbeiter im Fordergrund steht (Ausnahmen mag es da natürlich geben, wenngleich meine eigene Erfahrung aus 2012 zeigte das man mir dort lediglich 30% unter dem bisherigen Tariflohn zu zahlen bereit war).

Es wäre für dich aktuell sicherlich die Frage, wie du deine Zukunft siehst.

Wenn deine Gesundheit eh schon stark angegriffen ist (zwei mal Reha in kurzer Zeit), dann scheint es sicherlich nicht abwegig sich vorerst mal um diese zu kümmern (siehe dazu Anmerkungen von Doppeloma).


Grüße saurbier
 

no67

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Ich wohl auch, aber das beziehe ich eher darauf, dass du was "in den falschen Hals" bekommen könntest, von dem was ich geschrieben habe ... :sorry:

Mach dir da mal keine Gedanken, ich bin sehr froh darüber, das ich reale Informationen erhalten habe. Wissen kann nicht Schaden, jedenfalls stehen mir scheinbar harte Auseinandersetzung bevor, egal welche Richtung ich einschlagen werde.

In diesem Zusammenhang hätte ich noch eine weitere Frage an die Forumsteilnehmer. Kennt ihr örtliche und unabhängige Beratungsstellen (also nicht die AfA, JC, KK etc.), wo man mal vertraulich mit seiner Thematik vorsprechen kann, wenn ja, welche sind das?

Weiterhin wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch!

MfG
No67
 

Wholesaler

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@no67: Dir ebenfalls alles Gute für das neue Jahr! In vielen Städten gibt es Arbeitslosenzentren. Die Linken bieten auch Beratung für Arbeitslose an (ein User aus Hamburg hat gute Erfahrungen mit denen gemacht).
 
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