Die Schildbürger haben wieder zugeschlagen (1 Betrachter)

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M

Minimina

Gast
Ist halt ein deutliches Zeichen, dass die Städte die letzten Cents aus den Kassen kratzen, weil der Bund bewusst auf Verarmung der Kommunen zur Erzwingung weitreichender Privatisierungen setzt.
Das hört man ja immer wieder, daß die Kommunen kein Geld haben. Das mag ja auch stimmen. Was mir immer wieder auffällt ist:

Sobald ich ins Umland meines Stadtstaates fahre (was dann schon die Kommunen eines anderen Bundeslandes sind) sehe ich, daß die Infrastruktur viel besser ist als in meinem Bundesland/Stadtsaat, dh. die Straßen sind gut befahrbar und ohne Schlaglöcher, es gibt viele Radwege, es gibt viele gut ausgestattete Kinderspielplätze, Schulen und Kindergärten uvm.

Das unglaublichste habe ich erst vor einem Monat entdeckt, die Bundesstraßen und Hauptstraßen einer der Kommunen in die ich regelmäßig fahre, werden Kamara überwacht.

Ich frage mich dann schon wie sich die "armen" Kommunen das alles leisten können, während in meiner Stadt, die eine der reichsten Städte Deutschlands ist, seit mind. 15 Jahren alles nur so dahinrottet?

LG MM
 

Hamburgeryn1

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Ich frage mich dann schon wie sich die "armen" Kommunen das alles leisten können, während in meiner Stadt, die eine der reichsten Städte Deutschlands ist, seit mind. 15 Jahren alles nur so dahinrottet?

LG MM
Da werden hundertfache Millionenbeträge ja auch nicht in einer Elbdisharmonie, U4 oder Hafenquerspange verbuddelt. :cool:
 

Regelsatzkämpfer

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Aber immer daran denken: Es gibt Beispiele für Städte und Gemeinden, die mit teils sehr kreativen Methoden dem finanziellen Druck trotzen. Andere, die sich dem neoliberalen Druck zu immer mehr Privatisierung beugten und heute noch mehr Probleme haben. Und es gibt viele dazwischen.

Aber eines bleibt dennoch ein Faktum: Bewußte Methoden Städte und Gemeinden zu verarmen, um neoliberale Ziele zu befördern.
 
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