Die Rente ist (un)sicher, Nichts wie weg

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wolliohne

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Flucht aus der Rentenversicherung

Die Zahlen sind erschreckend: Rund 37 Jahre, so haben Wissenschaftler errechnet, wird der Durchschnittsdeutsche zukünftig in die Rentenversicherung einzahlen müssen, um gerade einmal eine Rente in Höhe der Sozialhilfe zu bekommen. Nie war die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung so schlecht wie heute.

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2008/panoramarente100-magnifier_i-0_p-1.html

So verwundert es nicht, dass in den letzten Jahren eine Flucht aus dem System stattgefunden hat. Die Dummen sind diejenigen, die als Angestellte zur Einzahlung verpflichtet sind.
Gut verdienende Geschäftsleute bemühen Anwälte und Finanzagenturen, um nach Schlupflöchern aus der Versicherung suchen zu lassen. Und auch die Niedriglohnarbeiter, für die die gesetzliche Rentenversicherung eigentlich einmal als Absicherung im Alter erfunden wurde, sagen inzwischen "nix, wie weg". Sie machen sich selbstständig, versuchen privat vorzusorgen oder verlassen sich auf die Sozialhilfe, die im Alter sowieso jedem Menschen zusteht. Auch wenn er oder sie niemals in die Sozialsysteme eingezahlt hat. So wird die Sozialhilfe mehr und mehr zum Ersatz für die gesetzliche Rentenversicherung.
Panorama über den dramatischen Verfall der deutschen Rentenversicherung.





DasErste.de - [Panorama] - Nichts wie weg - Flucht aus der Rentenversicherung
 

Merkur

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oder verlassen sich auf die Sozialhilfe, die im Alter sowieso jedem Menschen zusteht
Nur wie lange noch ?? Wie schnell ändern sich heue Gesetze !! Oder die Alten bekommen Essen -Gutscheine und fertig .Hier kann man sich auf nix verlassen. Alles muss erkämpft werden .
 
E

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Gast
Ja wo laufen sie denn würde Loriot fragen. :biggrin: Und Geld (Papier) brennt überall - egal wo man sich auf unserem Planeten befindet.

Die Weltwirtschaftskrise wird sie überall aufspüren - egal wo. Die, die Kohle haben triffts auch :icon_sleep: - und ins Grab mitnehmen kann sowieso keiner was.

Und was in 30 Jahren ist kann sowieso niemand sagen.

Vielleicht bezahlen wir dann mit Sandkörnern oder der Tauschhandel ist wieder eingeführt - oder oder oder :icon_party:

In diesem Sinne .... irgendwie gehts immer weiter :icon_smile:

PS: Man muss sich nur mal über alles Gedanken gemacht haben. Zumindest hat man dann schon mal durchdacht was man denn tun würde wenn ........ Panik ist fehl am Platze.



.
 

peramos

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Was wird aus den "Alten" welchen Alten? die reichen Alten lachen sich kaputt und die armen Alten sollte man einschläfern.
Ich persönlich glaube, dass ich kaum mit meiner Erkrankung das gesetzliche Rentenalter erreiche, also waren über 25 Jahre die ich gearbeitet habe und eingezahlt habe um sonst.
 
E

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Gast
Was wird aus den "Alten" welchen Alten? die reichen Alten lachen sich kaputt und die armen Alten sollte man einschläfern.
Ich persönlich glaube, dass ich kaum mit meiner Erkrankung das gesetzliche Rentenalter erreiche, also waren über 25 Jahre die ich gearbeitet habe und eingezahlt habe um sonst.

Keiner bekommt die Altersrente, weil alle bis 67 Jahren arbeiten müssen. Dann hat sich die Rente sowieso erledigt. Die Arbeitenden werden direkt von der Arbeit aus ins Grab fallen. So siehts aus :icon_smile: - gerecht ist gerecht.

Wird alles gespart :icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
Da wundert mich eigentlich schon, warum Nichtleistungsbezieher sich arbeitssuchend melden und die Schikanen der Arge in Kauf nehmen.

Für Rentenbeiträge, die am Ende nötig machen, die Grundsicherung zu beantragen. Wozu also?
 
E

ExitUser

Gast
Flucht aus der Rentenversicherung

Die Zahlen sind erschreckend: Rund 37 Jahre, so haben Wissenschaftler errechnet, wird der Durchschnittsdeutsche zukünftig in die Rentenversicherung einzahlen müssen, um gerade einmal eine Rente in Höhe der Sozialhilfe zu bekommen. Nie war die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung so schlecht wie heute.



So verwundert es nicht, dass in den letzten Jahren eine Flucht aus dem System stattgefunden hat. Die Dummen sind diejenigen, die als Angestellte zur Einzahlung verpflichtet sind.
Gut verdienende Geschäftsleute bemühen Anwälte und Finanzagenturen, um nach Schlupflöchern aus der Versicherung suchen zu lassen. Und auch die Niedriglohnarbeiter, für die die gesetzliche Rentenversicherung eigentlich einmal als Absicherung im Alter erfunden wurde, sagen inzwischen "nix, wie weg". Sie machen sich selbstständig, versuchen privat vorzusorgen oder verlassen sich auf die Sozialhilfe, die im Alter sowieso jedem Menschen zusteht. Auch wenn er oder sie niemals in die Sozialsysteme eingezahlt hat. So wird die Sozialhilfe mehr und mehr zum Ersatz für die gesetzliche Rentenversicherung.
Panorama über den dramatischen Verfall der deutschen Rentenversicherung.



auswandern!
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Ganz und gar nicht neu.
Diesen Sachverhalt konnte man sich von Norbi Blüm erklären lassen lange bevor er Minister beim Gemüsekanzler wurde.
Ging ganz einfach. Man brauchte nur die damaligen Geburtenzahlen fortschreiben. Und schon kam man für 2025/30 zu sehr ungünstigen Verhältnissen zwischen Einzahlern und zu Versorgenden. Im Ergebnis: Halbe Durchschnittsrente bei doppeltem Versicherungssatz.
Halbe Durchschnittsrente war damals der Sozialhilfesatz incl. Miete für eine Einzelperson.

Der Norbi hat allerdings versäumt seinen Voraussagen Taten entgegen zu stellen. Kräftige Ansparungen, eine Bevölkerungspolitik wie bei den Franzosen, ganz ohne Mutterkreuz, wären schon möglich gewesen. Auch eine sinnvolle Zuwanderungspolitik wäre rentensichernd gewesen.
Nur heute sind wir dreißig Jahre später. Und verzichten freiwillig auf die einzigen Resources dieses Landes. Die Kinder. Wir lassen sie auf den Restschulen vergammeln, bzw. verhindern eine ordentliche Ausbildung. Nur wie sollen die meine Rente zahlen? Wovon? Von Arbeitslosenknastsatz VII? Die Zumwinkels dieser Welt werden sicherlich nichts dazu tun. Die werden noch saugen.

Blüms Einschätzung zu Riester und Rürüp braucht man auch nichts hinzuzufügen. Der Prof. beim AWD, das sagt alles.
 
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