Die Reichtumsuhr - Vermögensteuer jetzt!

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Realo

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Hmmm... Dir ist schon klar, das z.b. Immobilien auch als Vermögen gelten? Wenn es keine vermögenden gäbe, die Wohnungen vermieten würden... Wo würdest du dann leben? Wenn kein Mensch Aktien besäße... Wie würden die börsennotierten Unternehmen ihre Investitionen tätigen? Es soll auch noch Leute geben die nach dem Grundsatz "Eigentum verpflichtet'leben.
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Dagegen72

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@Realo: da sehe ich halt persönlich ein Problem darin. Erstens können andere Menschen nichts dafür, dass sie arm geboren wurden bzw. nicht so ein Vermögen haben um Immobilien bauen zu lassen um sie dann später mit Einnahmen durch Mieten abzuzahlen oder damit noch Gewinn zu machen. Das ist Profittreiberei mit dem Menschenrecht und Menschennotwendigkeit, dass Menschen zwingend ein Dach über den Kopf brauchen!

Ich finde es nicht gut, dass Wohnen im Bereich der Privatwirtschaft liegt, d.h. wenn Menschen sich Geld erarbeiten / ansparen konnten um ein Haus zu bauen, damit sie andere Menschen gegen Miete darin wohnen lassen können. Das macht Normalverdienende oder nicht oder wenig Verdienende abhängig von der Gunst der etwas besser Gesetellten und das kann es halt nicht sein. Das ist meiner Ansicht nach falsch. ich finde es ungerecht verteilt. Wohnen sollte in der öffentlichen Hand liegen. Wenn es dann ein paar leute gibt, die privat was anbieten ist es ok - aber so wie sich die Wohnsituation entwickelt finde ich es nicht gut. Das heißt Menschen können sagen: der raucht, der trinkt Alkohol, der hat einen Hund, der könnte ein Mietnomade sein .. die will ich alle nicht - ja, aber auch solche Leute brauchen einen Dach über den Kopf.

In Sachen Wohnen muss eine staatliche Grundversorgung her. Was darüber hinaus geht, kann ja privat sein wenn es denn unbedingt sein muss.

Zur Zeit gibt es die Haushaltsdebatte 2019 im Deutschen Bundestag: gestern: https://www.youtube.com/watch?v=HLxHMFnzi9k
https://www.youtube.com/watch?v=1cDfykbNtt0
heute kam auch was auf phoenix ....

Das ist nicht alles in Stein gemeißelt so wie alles oder manches ist! Die Gegebenheiten sind veränderbar! Nichts verändert sich wenn wir es nicht verändern Zitat Rio Reiser.

hier von Die Linke zum Thema Wohnen. https://www.die-linke.de/themen/wohnen/

Mit dem CDU Baukindergeld wird wohl Eigenheim für eine Familie geschaffen aber wahrscheinlich kein Mietraum - das ist der Gipfel der Verarsche!
die Reichen werden weiter gemästet, die Armen gehen leer aus und werden wütend .... !!
Ungerecht: der Staat finanziert mit Baukindergeld Familien eine Wohnung zu bauen und die Kinder können dadurch zusätzlich durch Mieteinnahmen verdienen während sie vielleicht noch eine hauptberufliche Tätigkeit haben .. so sieht es aus ! Wir brauchen keine Reiche immer reicher - Chaoten - wir brauchen auch keine CDU-CSU-Chaoten und wir brauchen auch keinen Chaosplan vom Seehopser
 
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Realo

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Staatlich geförderter Wohnungsbau hat sich ja in der Vergangenheit schon als der Renner erwiesen... Von wegen fehlende Fehlbelegungsabgabe... Außerdem würde das bedeuten dass die Steuerzahler den Wohnraum anderer bezahlen..... Und das ist wohl etwas irrsinnig... Insofern wird das hoffentlich nicht Wiederkommen... Mit der schwarzen Null sowieso nicht.... Und ein Großteil der Vermieter sind nach wie vor Privatmenschen und nicht Konzerne. Den meisten privaten geht es einfach nur um den Erhalt des Vermögens. Und daran dass einige Arm geboren werden und andere vielleicht von ihren Eltern etwas erben... Das ist halt so. Und neid bringt dich da auch nicht weiter.... Und letzten Endes wird der Staat gegen das Nachfrage Prinzip nicht gewinnen können... Jeder Eingriff von Nahles und Konsorten wird
dazu führen, dass weniger gebaut wird... Das Angebot an Wohnungen zurückgeht... Und die Preise weiter steigen... Das ist die SPD... Keine Ahnung von nichts... Aber davon ziemlich viel...
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Kerstin_K

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Weisst Du, ich kenne eine Familie. Die haben siech erst eine Wohnung gekauft und dann als die abgezahlt war, ein Hais gebaut. In dem Haus lebne sie jetzt mit Ihrem Kind. Die Wohnung ist vermietet an eine Familie mit einem behinderten Kind.

Später mal soll entweder der Sohn die Wohnung bekommen oder sie verkaufen diese und haben dann im Alter genug Geld zum Leben oder sie verkaufen das haus und leben dann wieder in Wohnung, das steht jetzt noch nicht fest.

Eine Freindin von mir ist von Geburt an schwer behindert, sie konnte nur in einer bejindertenwerkstatt arbeiten. Ihre Eltern haben ein Hais gebaut, in dem hat die Famielie gewohnt, eine kleine Einliegerwohnung war vermietet.

NAch dem Tod des Vaters ist sie mit Ihrer Mutter in die kleine Wohnung gezogen und die grosse wurde vermietet. Inzwischen ist die Mutter auch verstorben und meine Freundin lebt alleine in der Einliegerwohnung. Ihre Eltern haben ihr das Haus vererbt und zusammen mit den Mieteinnahmen reicht ihre kleine Rente zum Leben.

Was ich damit sagen will: Für viele Menschen ist Wohneigentum auch eine Form der Vorsorge für das Alter. Privatpersonen als Vermieter sind auch sicher nicht das grosse Problem.

Das Problem am Wohnungsmarkt sindd grosse Wohnungsbaugesellschafften, die nur auf Gewinnmaximierung aus sind.
 

Kampfmops

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Das Thema "Vermögenssteuer" ist kein schwarz/weiss-Thema, was viele vergessen.

Wenn sich eine Familie ein Haus baut, um darin zu leben, heisst es ja nicht, das sie Steinreich sind und auf einmal mehr verdienen. Gibt viele, die dafür jahrelange Ratenzahlungen in Kauf nehmen, damit sie im Alter wenigstens keine Miete mehr zahlen müssen. Aber um die geht es ja auch nicht bei Vermögenssteuer.

Es geht um die Menschen, die schon einen ordentlichen Batzen an Geld verdienen, zusätzlich Mieteinnahmen bekommen, durch Aktien kassieren usw.
Also um die Menschen, die wirklich sehr viel Geld haben und immer mehr wollen, sowie die Firmen, die Wohnungen aufkaufen, modernisieren und dann überteuert vermieten.
 

AsbachUralt

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Vermögenssteuer wurde doch schon 1995 vom BVerG als unzulässig eingestuft, weil nicht mit dem Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar.

BVerfG-Beschluß vom 22.6.1995 (2 BvL 37/91) BStBl. 1995 II S. 655
 

Dagegen72

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@AsbachUralt: aber wir sind doch ein "Rechtsstaat" wie die PolitikerInnen, die diese aktuelle Politik der Spaltung, des Rechtsrucks und der sozialen Ungleichheiten und Unzumutbarkeiten erst bewirkt haben, nicht müde werden zu betonen (wie Strobel CDU bei "Hart aber fair" zum Thema Abschiebungen).
???
 
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