Die Ökonomie der Gentrifizierung

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Atze Knorke

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Für Interessierte zur Linken Metropolenpolitik,

Montag, 18. Februar 2013, 19:00 Uhr in Berlin
Die Ökonomie der Gentrifizierung

Rückübertragungen, Förderprogramme, Abschreibemöglichkeiten, Renditeerwartungen

Linke Metropolenpolitik

Der Prenzlauer Berg gilt als jener Berliner Stadtteil, in dem der Prozess der Gentrifizierung an sein Ende gekommen ist. Mit dem Begriff der Gentrifizierung werden u. a. neue und teure Bars, Cafes und Kneipen in der Nachbarschaft, bauliche Aufwertung und steigende Mieten verbunden - sind dieses doch die sichtbaren Symptome eines Prozesses, der auf die Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsteile hinausläuft.
Dieser Prozess funktioniert aufgrund einer entsprechenden ökonomischen Basis, welche der Staat durch Förderprograme, Steuererleichterungen und gesetzliche Vorgaben direkt oder indirekt steuert bzw. beeinflusst. Diese finanzielle Seite der Gentrifizierung steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Referent: Dr. Andrej Holm

Moderation: Fabian Kunow

Kosten: 2,00 Euro

Veranstaltungsort: Helle Panke
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin

Quelle: Veranstaltungen (Helle Panke e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin)
 

hartaber4

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Letztens irgendwo gehört:

Wie nennt man es, wenn

25 % Reiche in einer Stadt wohnen ? Integration

50% Reiche in einer Stadt wohnen ? Gentrifizierung

100% Reiche in einer Stadt wohnen ? München (Berlin arbeitet ja daran)

:biggrin:
 

ethos07

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... und hier gibt's noch jede Menge mehr an (guter!) Theorie von Andrej Holm zu lesen:
Gentrification Blog :icon_smile:

Ich schätze ihn sehr, da er einer der wenigen intellekturellen Köpfe ist, der das eigene kluge Denken auch mit eigenen politischen Handleln vor Ort zu verbinden versteht und auch tatsächlich dort vielfach zur Stelle ist , wo's sozialpolitisch 'brennt' .

Schönes Zitat auf seinem Blog zum Stadtsoziologen Castells gerade heute zuoberst neu:


»Die bloße Empörung über unerträgliche Zustände oder die abstrakte Hoffnung auf eine bessere Welt reichen auch im 21. Jahrhundert nicht aus, um eine wirkmächtige soziale Bewegung zu tragen. Die von Castells in vielen Schattierungen betonte Verbindung von ideologischen Positionen mit unmittelbaren und kollektiven Alltagserfahrungen ist eine bis heute nicht widerlegte Grundlage für soziale Bewegungen.«


Also, lesen und schreibseln wir hier im Forum ein wenig weniger und schreiten zum Handeln vor Ort.... bis denne! :icon_kinn:
 

n-tier

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:icon_sad:
Für Interessierte zur Linken Metropolenpolitik

Hatte heute hier die Gelegenheit dabei zu sein:

https://www.fes.de/aktuell/documents 2013/130304_Wohnen_in_Berlin.pdf

Unter anderem wurde der Vorentwurf zum Entwurf StEP Wohnen vorgestellt.

Stadtentwicklungsplan Wohnen / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt - Berlin

Habe aber nicht den Eindruck als das sich die Wohnungssituation in Berlin in den nächsten 3-4 Jahren entspannen wird. Eher das Gegenteil ist wohl der Fall. Es wird aus statistischen Erhebungen heraus mit hohen Zuzügen gerechnet. Berlin braucht also schnell viele Wohnungen. Es soll daher als erster Schritt mehr verdichtet werden. Ein Verbot der sogenanten Ferienwohnungen wird laut Ephraim Gotte (Staatssekretär SPD ) auch überlegt. Die Landeseigenen Gesellschaften sollen am Erstellen von Wohnraum wohl gefallen gefunden haben, sagt Senator Müller (ehemaliger Vorsitzender der Berliner SPD). Dies und einiges mehr (ein Kotti Truppe? trat mit Banner auf und enterte die Bühne) heute in der FES.

Beste Grüße
 
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