Die neue SPD-Spitze: Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Franz Pfaff

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Der eigentlich Mächtige im HIntergrund ist gegenwärtig Juso-Chef Kevin Kühnert mit seinen Truppen. Rhetorisch geschickt, schlagfertig, sozial-ökologische Grundeinstellung, sehr gut vernetzt, intelligent. Er zieht mit seinen Vertrauten die Strippen; die Folgen wirken weit über die SPD hinaus. Vllt. ein künftiger Bundeskanzler?
Hmm....diese Beschreibung erinnert mich irgendwie an eine ehemalige Juso-Chefin, die zur SPD-Vorsitzenden mutierte und so absolut gar nix mehr gemein hatte mit ihrer alten Persönlichkeitsdarstellung.....

Vg Franz
 

noillusions

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Glückwunsch, du hast die Wette gewonnen:


Es wird schon mal zurückgerudert.:icon_party:
Was sollten sie denn anderes machen? Der Afd das Feld überlassen? PD und die Sterne haben Salvini auch nicht das Feld überlassen. Jetzt können sie versuchen Profil zu schärfen, Wahlkampf aus der GroKo heraus zu machen und neoliberale Sauereien konsequent blockieren. Sozialer wird's zwar auch nicht, aber wenn sich die SPD umgekehrt nicht mehr über den Tisch ziehen läßt können sie am ehesten Glaubwürdigkeit gewinnen.

Für Elos ist das vielleicht das beste was passieren kann: Vielleicht wird so für lange Zeit keine der kritischen Punkte aus dem BVerfG-urteil vom 5.11. umgesetzt.
 

Scenery

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Das beste was passieren kann?

Die Union und SPD haben wir lange genug erleben dürfen, die Grünen waren an der Agenda 2010 beteiligt, die FDP liebt Steuererhöhungen und die AFD hängt auch am Kapital fest. Egal was passiert, die Elos werden den Preis bezahlen. Das was im Moment passiert ist sozusagen Frühstück Pause. Die werden sich neue Schweinereien überlegen, irgendwie muss die *Wirtschaft * ja weiter laufen..
 

lino

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Hmm....diese Beschreibung erinnert mich irgendwie an eine ehemalige Juso-Chefin, die zur SPD-Vorsitzenden mutierte und so absolut gar nix mehr gemein hatte mit ihrer alten Persönlichkeitsdarstellung.....

Vg Franz
Das ist wohl ein spezielles Merkmal in der Persönlichkeit vieler ehemals "Linker":
Denen war die DKP und der Sozialismus im Ostblock nicht links genug.
Erstmal studieren, weil man kein Bock auf arbeiten hat und sich dann in den öffentlichen Dienst, oder noch besser, in die Politik retten, der gesicherten Altersversorgung wegen.

Eben noch die Phönix-Runde verfolgt. Zwei Dinge kamen immer wieder:
Das die SPD nicht weiss, was sie will.
Das Personal taugt nix, was bei der CDU aber genauso ist.
Demnach haben Nowabo und Saskes sich nicht mal über eine einheitliche Linie abgesprochen.
Ob die beiden es so lange machen ist demnach schon mal fraglich.
Dann wurde der "Linksruck" der SPD diskutiert, unter anderem wurde die Frage gestellt, was die SPD links will, da sei ja schon die Linkspartei. Ein Urgestein der SPD war auch dabei, hielt aber nix von der aktuellen Entwicklung, erzählte dann aber etwas von "demokratischem Sozialismus".
Das verstehe einer wer will, ich verstehe es nicht.

Gestern lief auf Phönix eine Runde mit Lauterbach und Diana Kinnert. So gefühlt haben beide um die 80% Müll geschwafelt. Die FAZ kalauerte zu Kinnert, das sie Politikwissenschaft studiert hätte und wenn sie rede, würde sich das wie ein Semesterarbeit anhören. Wohl wahr.
Wenn solche Leute die Zukunft der CDU sein sollen, dann sehe ich für die Zukunft der CDU so schwarz wie der Trauerflor von Frau Kinnert. Immerhin das Outfit ist schon mal passend. Was die in der CDU will frage ich mich sowieso, aber wenn sie Politik studiert hat, weiss sie ganz genau, in welcher Partei die besten Karrierechancen bestehen. Von demher ergibt das einen Sinn.
Lauterbach ist auch ein Schwätzer. Auf die Frage der Moderatorin, wie er denn die geringe Wahlbeteiligung von 54% sieht, hat er sich was zusammengeschwurbelt, das war unfassbar. Sein Fazit war, das 54% Beteiligung ein super Ergebnis und völlig in Ordnung sind.
Und Scholz oder Schulz oder wie sie alle heissen sind auch nicht besser.
 

noillusions

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Ein Urgestein der SPD war auch dabei, hielt aber nix von der aktuellen Entwicklung, erzählte dann aber etwas von "demokratischem Sozialismus".
Das verstehe einer wer will, ich verstehe es nicht.
Was verstehst du nicht an Demokratie, Sozialismus und aktueller Entwicklung?
 

lino

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@lino, auf wen stehst du denn so, politisch gesehen?
Als die Welt noch klar strukturiert war und es nur drei Parteien gab, die FDP für die Zahnwälte und Selbstständigen, die CDU als Partei der Bonzen galt und die SPD noch die Arbeiter repräsentierte hab ich SPD gewählt. !998 habe ich die Anarchos aus der Hafenstrasse gewählt und den Direktkandidaten von den Grünen oder der Linken.
Das war aber im letzten Jahrtausend und bislang meine letzte Wahl.

Was verstehst du nicht an Demokratie, Sozialismus und aktueller Entwicklung?
?????
Ich hab gesagt, das ich das SPD Urgestein, in diesem Fall Hans-Roland Fäßler nicht verstehe.
Das ist etwas anderes.
Fäßler sagt zu den Gedanken Kühnerts, Konzerne wie BMW oder Daimler-Benz zu "Vergesellschaften", das er als Juso genauso gedacht und ähnliche Gedanken gehabt hat (er nannte den Begriff "Stamokap"), als er sich dann aber mit Arbeitern solcher Firmen unterhielt gemerkt hat, das die sich dafür nicht interessieren.
Im Anschluss sagte er dann, das er "demokratischen Sozialismus" will. Dazu muss man jetzt wissen, das Hans-Roland Fäßler Wahlkampfberater von Peer Steinbrück war, demnach wird er wohl die Politik der Seeheimer vertreten, die für die Agenda 2010 und das faschistoide Hartz4-Gesetz verantwortlich sind.
Falls die Agenda 2010 "demokratischer Sozialismus" ist, dann sag ich mal herzlichen Glückwunsch an alle diejenigen in diesem Forum, die sich über Hartz4 beschweren.
Wenn ich die Aussagen des Hern Fässler richtig verstehe, müssen wir alle jubeln, das die SPD mit Hart4 uns endlich den demokratischen Sozialismus gegeben
hat.
Oder ist demokratischer Sozialismus das man den Reichen in den Hintern kriecht und die Armen in denselben tritt?
Ich verstehe die Auffassung der SPD dahingehend nicht.
Wenn du das verstehst, erklärs mir bitte. Ich bin zu doof dazu.
Hier gibts die ganze Sendung, ansehen lohnt sich.
Das hatte ich noch vergessen:
Durch die ganze Sendung zieht sich das Problem der Glaubwürdigkeit in der SPD. Das hatte Martin Schulz ja auch schon gehabt, und wie man sieht, hat das neue Kandidatenpaar das auch schon.
 

humble

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Heute um 22:45 ARD
"maischberger. die woche".
Kühnert auch dabei. Mal sehen was da kommt.
 

noillusions

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Wenn du das verstehst, erklärs mir bitte.
Hab ich ja nicht gewußt was der im einzelnen erzählt hat. Hattest du ja erst nicht geschrieben. Das scheint ein desillusionierter Mann zu sein der halt auch nicht weiß wie er die Leute mitreißen kann. Wenn er seine Ideen ernst gemeint hat hat Steinbrück sicher eh nicht auf ihn gehört. Steinbrück und demokratischer Sozialismus...
 

lino

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Hab ich ja nicht gewußt was der im einzelnen erzählt hat. Hattest du ja erst nicht geschrieben. Das scheint ein desillusionierter Mann zu sein der halt auch nicht weiß wie er die Leute mitreißen kann. Wenn er seine Ideen ernst gemeint hat hat Steinbrück sicher eh nicht auf ihn gehört. Steinbrück und demokratischer Sozialismus...
Wenn du SPD Strategiepapiere liest, stellst du fest, das die alle in der gleichen Sprache verfasst sind, egal von wem:
Das ist eine Sprache von Leuten, die einer eigenen Blase leben und sich gerne reden hören und sich dabei gut fühlen wollen. Das ist alles ein unkonkretes Geschwurbel mit vielen Worten, um konkreten Aussagen aus dem Wege gehen zu können. Das ist Marketing Gewäsch wie man es von Leitbildern der Firmen her kennt um um sich möglichst toll darzustellen und die Leute einzulullen.
Leseprobe:
Beim Thema Steuern und Abgaben geht es immer um die Frage nach sozialer Gerechtigkeit – es ist somit ein zutiefst sozialdemokratisches Thema. Wir Sozialdemokra-tinnen und Sozialdemokraten machen Tag für Tag Politik für die arbeitenden Bürgerinnen und Bürger, die sich an die Regeln halten und den Wohlstand dieses Landes er-wirtschaften. Dass die soziale Ungleichheit in diesem Land wieder zunimmt, können wir nicht hinnehmen. Wir wol-len, dass alle an diesem Wohlstand teilhaben.
Wenn die Seeheimer das wollen, warum machen sie das nicht, sondern das Gegenteil davon?
Da stehen noch mehr solche Klopper drin.
Von Arbeitslosen liest man da nichts.

Hier das Geschwalle am Anfang:
Was soll das? Feierabend.
 

Burke

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Köstlich.
Die beiden sind ja nach der Wahl schneller umgekippt als jeder Politiker zuvor. 5% kommt näher!
 

ABSW

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Der "Seeheimer Kreis" ist sehr mächtig.

Man muss den Parteitag abwarten,
 

lino

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Sehr richtig, das kann sich nämlich noch als Luftnummer herausstellen, weil die Scholz-Anhänger davon ausgegangen sind, das ihr Kandidat die Wahl gewinnt und deshalb nicht mit abgestimmt haben. Juso-Kevin hat dagegen seine Anhänger besser mobilisiert.
Das war hier bei einer Stichwahl auch mal so, wo der Amtsinhaber verloren hat, weil seine Anhänger dachten, das sie die Wahl schon gewonnen haben und zu Hause geblieben sind und deswegen der Herausforderer gewonnen hat.
 

noillusions

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Wenn nowabo und esken die groko schnell kicken wird vielleicht deren Wahl noch blockiert, eine Doppelspitze ist ja bislang gar nicht vorgesehen in der SPD
 

lino

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Dann müssen sie vor der Wahl erstmal die Satzung dahingehend ändern. Das wird der Parteitag aber sehr wahrscheinlich auch beschliessen.
Aber ob Nowabo und Esken auch gewählt werden steht ja noch nicht fest. Die ganze Sache war ein typisches Machtspiel hinter den Kulissen.
Ob Scholz das einfach so auf sich sitzen lässt?
Könnte sein, das der sich bis dahin auch noch etwas einfallen lässt und es die nächste Überraschung gibt.
 

humble

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Naja, Kühnert meinte gestern bei Maischberger, dass die Jusos an die 80.000 SPDler insgesamt aufbringen. Das ist auch eine nicht zu unterschätzende Macht, wie man an der Wahl von NoWaBo und Esken gesehen hat.
 

lino

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Dann müssen sie vor der Wahl erstmal die Satzung dahingehend ändern. Das wird der Parteitag aber sehr wahrscheinlich auch beschliessen.
Die Satzung haben sie geändert, aber so, das bei jeder Wahl zum Vorsitz neu darüber abgestimmt wird. Man ist also flexibel.
Aber ob Nowabo und Esken auch gewählt werden steht ja noch nicht fest. Die ganze Sache war ein typisches Machtspiel hinter den Kulissen.
Ob Scholz das einfach so auf sich sitzen lässt?
Könnte sein, das der sich bis dahin auch noch etwas einfallen lässt und es die nächste Überraschung gibt.
Da haben sie sich aber alle ziemlich zusammengerissen. Ein Kommentator meinte Sinngemäss, das ihnen wohl auch nichts anderes übrig bleiben würde, ansonsten würde sie sich zerlegen. Genausowenig können sie nicht so einfach mal aus der Groko aussteigen. Da ist man wohl zu der Einsicht gekommen,
das es besser ist, die Sache vorsichtig anzugehen.
Ansonsten hat sich aber zum Glück nicht viel geändert, das Meiste ist der übliche Einheitsbrei. Wirkliche Selbstkritik- Fehlanzeige.
Lediglich Kühnert unterscheidet sich vom Rest. Reichen wird das nicht.
 

humble

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Bezeichnend, wie gerade bei dem SPD-Parteitag diskutiert wird. Kann man gut bei phoenix mitverfolgen.

Angebliche Abkehr von Hartz IV, dann aber kommt Heil und labert nur von Abschaffung der Sanktionen der KdU.

Einzig Abgeordnete wie Drohsel oder Mattheis sprechen sich leidenschaftlich für die vollständige Abschaffung der Sanktionen. Wofür sie dann sofort zurecht gewiesen werden, dass das neue Programm soviel mehr Soziales enthält und man sich nicht nur auf Sanktionen fokussieren sollte.
Tja, das ist aber das Hauptthema, das strittig ist.

Ich bin auf die weitere Debatte und das Endergebnis gespannt. Bis jetzt sieht es nach hohlen Phrasen aus, denn das "Hartz IV wollen wir hinter uns lassen" hört man von der SPD seit Jahren.

Dem Götzen "Erwerbsarbeit um jeden Preis" wird weiter gehuldigt. Und die völlige Abschaffung der Sanktionen wohl gezielt nicht vorgeschlagen, sonst könnte man sich nicht genug von der Linken abgrenzen. Weiterhin reine Taktik, null echte Leidenschaft.
 
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Sowhat

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Wurde ja gestern gesagt, dass all das was Saskia Esken und Norbert Bojan (heisst er so?) fordern bzw. vorhaben, mit der CDU niemals möglich sein wird. Also alles hohle Phrasen. Dabe fand ich die Reden bzw. Pläne von den beiden gestern wirklich gut.
Schade, dass irgendwie immer die CDU das Sagen haben wird und es somit immer ein "weiter so" geben wird. Politik ist irgendwie so langweilig geworden.
Aber immerhin, ich bin froh, dass die Beiden gewählt worden sind, Olaf Scholz wäre mir in der POsition ein Graus gewesen. Soll weiter seine schwarzen Nullen schreiben und fertig, ändern können wir es sowieso nicht.
 

Gollum1964

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Schade, dass irgendwie immer die CDU das Sagen haben wird und es somit immer ein "weiter so" geben wird. Politik ist irgendwie so langweilig geworden.
Sowhat,

das würde ich nicht so sehen. Auch die CDU hat als Volkspartei ordentlich abgespeckt, Tendenz weiter fallend. Früher immer um die 40% und jetzt bei Umfragen bei ca. 26%. Und das wird weitergehen, solange die "Weiter so" und "Arbeit über alles"- Politik bei denen dominiert. Immerhin arbeitet jetzt schon jeder Fünfte im Prekärbereich und auch das Problem der Altersarmut wird immer greifbarer, nicht nur für die Arbeitslosen.

Ich bin eher optimistisch, was die Entwicklungen bei der SPD seit dem letzten Parteitag angeht. Damit habe ich eigentlich nicht gerechnet. Man sollte nicht darauf hoffen, dass das System von heute auf morgen umgedreht wird. Das wird ein schleichender Prozeß der kleinen Schritte werden.
 

Realo

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... die Frage ist nur, wie weit die SPD den Weg der kleinen Schritte noch mitgehen darf... Bei 5 % ist Schluss... Und die Partei ist so zerstritten zwischen realpolitik und wunschdenken, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die SPD noch mal auf die Beine kommt... Ich wüsste auch nicht warum sie das sollte.... Es gibt eigentlich keinen Grund mehr für eine Partei wie die SPD...
 

humble

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Die Kritik am Festhalten an Sanktionen ist doch recht massiv. Die entsprechenden Änderungsanträge eingebracht. Das könnte am Ende noch spannend werden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 68307

Gast

Arbeitslose sollen länger Arbeitslosengeld I beziehen können. Danach soll es kein Hartz IV mehr geben, sondern ein Bürgergeld. Dabei sollen vor allem die möglichen Sanktionen bei Pflichtverletzungen deutlich entschärft werden.
Abwarten...
 

Realo

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Das wird interessant in Zukunft... Die im Bundestag vertretenen SPDler (realpolitik in der groko) gegen die Basis mit dem neuen spitzenduo und Kevin als wortführer (wünsch dir was)... Aber eigentlich spielt es auch keine Rolle... Dazu hat die SPD einfach zu wenig stimmen.. ich glaube, dass die neuen Vorsitzenden genauso abgeschossen werden wie die alten bisher... Und das war's dann.. ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen...
 

Uhus

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Man könnte es doch auch umdrehen, positive Anreize setzen. Keine Sanktionen bei Hartz IV mehr, weil das Existenzminimum eben nicht gekürzt werden darf. Dafür erhält bspw. jeder, der zu einem Termin erscheint, ein Begrüßungsgeld in Höhe von 50 Euro. Einer deutlich verbesserten Atmosphäre im Jobcenter würde es auch dienen. :clap:
 
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