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Die neue e-Card,der GLÄSERNE PATIENT

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Alle Versicherten,ob Kasse oder Privat,sollen Anfang 2009 eine "elektronische Gesundheitskarte" erhalten.
Alle Versicherten werden eine lebenslang gültige "Personenkennziffer" erhalten.
Die neue Karte wird mit einem Foto versehen.
Politiker und Krankenkassen wollen, dass in Zukunft alle Krankheitsdaten (Arztbriefe, Diagnosen, vererbte Erkrankungen,verordnete Medikamente,Therapien usw.)außerhalb der Arztpraxis gespeichert werden. Diese Speicherung wird von einem privaten Unternehmen (Firma ´gematik`)vorbereitet.Auf der Karte wird fast nichts gespeichert!Die Karte dient allein als Schlüssel zu einem gigantischen Computernetzwerk, dem sich künftig alle Arztpraxen, Zahnärzte, Krankenhäuser,aber auch Apotheken, Psychotherapeuten, alle ca.300 Krankenkassen,Krankengymnasten,Sanitätshäuser und viele weitere Berufsgruppen des Gesundheitswesen anschließen müssen!Dies bedeutet, dass schätzungsweise bis zu ZWEI MILLIONEN Menschen aus dem gesamten Gesundheitsbereich Zugriff auf die Krankheitsdaten erhalten werden.Dies ist datenschutzrechtlich undurchsichtig und daher untragbar.Wollt ihr das? Dann steht auf und wehrt euch! Es gibt eine Unterschriftenliste auf der Seite "Aktion stoppt die e-Card" kopiert diese und gibt sie weiter an jeden den ihr kennt.


Es ist Fünf vor Zwölf
 

ladydi12

Mitarbeiter
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#2
Hi DieBürgerin,

setz doch bitte einmal den genauen Link dazu, denn auch ich würde gerne mitzeichnen. In eine solche Datenbank kann schließlich jeder halbwegs gute Hacker rein und das paßt mir nicht.:cool:

Danke vorab.

Ich denke mal, daß die Datenbank ELENA, wo die ganzen Arbeitszeiten etc. erfaßt werden sollen, um beispielsweise Leistungsmißbrauch auszuschließen, genauso aufgebaut ist.

Liebe Grüße

ladydi12
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
ich glaub, die Karte würde mir sofort kaputt gehen, und ein Foto von mir hab ich nicht ;-)
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#4
Ist ja auch elendig teuer so ein Foto, wo man noch gut zu erkennen sein muss.:biggrin: Kann mir seit Wochen keins mehr leisten. Wozu auch? Nur für die E- Card? nenene
 

mercator

VIP Nutzer/in
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#5
Hi DieBürgerin,
Ich denke mal, daß die Datenbank ELENA, wo die ganzen Arbeitszeiten etc. erfaßt werden sollen, um beispielsweise Leistungsmißbrauch auszuschließen, genauso aufgebaut ist.
Ja, und dann kommt noch diese lebenslang gültige Steuernummer und wer weiß, was die sich noch ausdenken, um uns Datenbanktechnisch zu erfassen, zu katalogisieren und zu kategorisieren. Man stelle sich einmal vor, man würde diese Datenbanken verbinden. Das muß gar nicht physikalisch passieren. Eine einheitliche Schnittstelle, realisiert z.B. mit SQL, reicht schon, und man (sprich: die Regierung und alle ihr zugeordneten Behörden, Polizei, Geheimdienste etc, letztlich aber auch private Interessenten) hätte eine ungeheure Macht. Und nicht zu vergessen die bereits etablierten Überwachungsmaßnahmen, wie die Wohnungs- und Telefonüberwachung, Kontenabfragen etc., die nachweislich in den letzten Jahren stark zugenommen haben.

Es sind eben nicht die Einzelmaßnahmen, sondern die Summe aller Schnüffelmaßnahmen, die peu à peu durchgesetzt werden sollen und alle Orwellschen Phantasien geradezu lächerlich erscheinen lassen.

Die Beispiele der letzten Monate hier in Deutschland, aber auch in England, zeigen, dass eine völlige Datensicherheit illusorisch ist und bleiben wird. Seien es Hacker, die sich Zugang verschaffen, oder Mitarbeiter mit genügend krimineller Energie, früher oder später wird so ein System kompromitiert. Oder aber die selbst gesetzten Nutzungseinschränkungen werden aufgeweicht. So fordern einige Unionspolitiker (seit langem natürlich unser oberster Schnüffelminister Schäuble) sowie die Polizei eine Nutzungsfreigabe der Toll Collect Daten für Fahndungszwecke.

Bewegungsprofile, Krankenakten, biometrische Erfassung, automatisierte Fahrzeugüberwachung, Kameraüberwachung auf freien Plätzen sowie in Bussen und Bahnen, Gesichtsscanner, Handyortung, E-Mail Überwachung und -filterung, Telefonüberwachung, bald vielleicht RFID Chips in Ausweisen.
Dazu kommen die freiwillig herausgegebenen Daten bei Gewinnspielen, Payback-Karten, im Internet.

Ein Paradies für Ermittler, Geschäftemacher und andere Gestalten.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#6
Dabei noch gar nicht berücksichtigt was falsche oder falsch zugeordnete Informationen für Auswirkungen haben könnten ...
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#8
Elektronische Gesundheitskarte: Bitte nicht lächeln

22. Juli 2008 (frankro)
Einige Krankenkassen fordern derzeit ihre Mitglieder auf, Fotos zur Ausstellung der neuen elektronischen Gesundheitskarte einzusenden. Dabei sind wichtige Sicherheitsfragen des Systems nicht geklärt. Der Chaos Computer Club rät allen Versicherten kein Foto einzusenden.

In den letzten Tagen erreichten uns Hinweise, dass erste Krankenkassen ihre Kunden dazu auffordern, zwecks Ausstellung einer neuen Versichertenkarte ein Foto einzusenden. Die IKK Sachsen besteht sogar auf ein
biometrisch vermessbares
Foto und verweist auf eine gesetzliche Verpflichtung, dieses Foto einzusenden.

Das dem Chaos Computer Club bekannte Konzept für die elektronische Gesundheitskarte weist gravierende Mängel unter anderem bei der Umsetzung der sogenannten "freiwilligen Dienste" auf. Bei der elektronischen Patientenakte verlassen die sensiblen Daten den geschützten Bereich der Praxis und werden auf einem zentralen Server gespeichert. Laut Spezifikation werden diese Daten zwar vor der Übermittlung verschlüsselt, jedoch gibt es noch immer kein schlüssiges Konzept dafür, wer Zugriff auf die dazu benötigten Schlüssel haben wird. ...
CCC | Elektronische Gesundheitskarte: Bitte nicht lächeln
 
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#9
Die Frage ist nur: wir sind jetzt aufgefordert worden, ein Foto zu schicken, denn meine Karte läuft Ende des Jahres aus, wird ungültig.

Wenn ich kein Foto schicke, kriege ich keine neue Karte. Was passiert dann beim Arzt? Keine Leistung?
 
Status
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