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Die Linken kommen - Einer war mal CSU-Funktionär, einer DDR-Gewerkschaftler

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Martin Behrsing

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#1
Einer war mal CSU-Funktionär, einer DDR-Gewerkschaftler, eine war Juso-Vorsitzende. Jetzt sind sie zusammen in einer Partei. Eine Reise zu den neuen Genossen

Wiebke Hollersen und Maxim Leo
Neulich hat Ulrich Maurer eine Einladung ins Bottwartal bekommen. Ein Ortsverein der Linken sollte gegründet werden, die Genossen schrieben, sie würden sich freuen, den Ulli dabei zu haben. Ulrich Maurer ist so etwas wie der Westbeauftragte der Linken, er war in den letzten Monaten bei vielen Ortsvereins-Gründungen dabei. Aber mit dem Bottwartal hatte er nicht gerechnet. "Das ist so ein schickes Weintal zwischen Ludwigsburg und Stuttgart, die reinste Oberschicht-Idylle. Ich dachte, da kommen höchstens fünf Hanseln", sagt Maurer. Er ist dann trotzdem hingefahren, und am Ende waren fünfzig Leute da, die unter der Führung eines Schulrektors die Revolution ausriefen. "Wissen Sie, wenn wir es dort schaffen, dann kann das überall klappen", sagt der Westbeauftragte und rattert genüsslich die letzten Erfolgsmeldungen runter. Er erzählt, dass nach jedem Wahlsieg hunderte Aufnahmeanträge aus allen Teilen Deutschlands in der Zentrale eingehen. Den Landesverbänden geht es ähnlich. "Da ist etwas in Gang gekommen, das niemand mehr aufhalten kann", sagt Maurer in seinem Büro im Karl-Liebknecht-Haus in Berlin.

Die Linken kommen - Magazin - Berliner Zeitung
 

ethos07

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#2
eine wirklich heiße Mischung - also ich bin einfach neugierig, was daraus wird.

Für unsere Interessen als Erwerbslose und Prekäre müssen wir aber deutliche ausserparlamentarische Akzente setzen - sonst fallen unsere Anliegen in diesem bunten Sammelsurium vermutlich auch schnell wieder unten raus.
 
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