Die Linke zerlegt sich wieder selbst - Diesmal der Unrechtsstaat DDR

XxMikexX

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Also wirklich, ich weiß nicht was diese Leute reitet.

Es gibt Chancen für eine Regierungsbildung in einem Bundesland und dann wird solch eine überflüssige und blödsinnige Grundsatzdiskussion vom Stapel gelassen.:icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

Ein Schlachtfest für die Systemmedien.


Pressartikel gibts genug, hier ein paar Links:


DDR: Linkspartei debattiert über Unrechtsstaat - SPIEGEL ONLINE

Linkspartei & Macht : Der Eiertanz um den Unrechtsstaat DDR - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT

Linke-Chefin Kipping sieht DDR als Unrechtsstaat - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT
 

gelibeh

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Für mich ist das kindisch. Da wird sich um eine Formulierung gestritten.

Natürlich kann ich die Gesetze so schreiben, dass alle Schweinereien rechtmäßig sind. Damit ist man per Definition kein Unrechtsstaat.
 

Indeclinabilis

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Sorry, doch aus meiner bescheidenen Sicht zeigen die Jungs und Mädels nur mal wieder ihre wahre Facette. Eine Facette, die die meisten einfach nur abschreckt; mich haben die mit solchen Ansätzen jedenfalls auch schon vergrault.

m.M

:icon_pause:
 
E

ExitUser0090

Gast
Hier ist das Interview mit Katja Kipping, das auch "Unrechtsstaat" zum Thema hat:
Schröder: War die DDR ein "Unrechtsstaat"?
Kipping: Ja, das ist jetzt immer die große Frage. Und ein bisschen erinnert natürlich diese Zuspitzung auf den Begriff an den "Gesslerhut" bei Wilhelm Tell, wo alle den Hut davor ziehen müssen. Ich finde, die Formulierung, die die Thüringer da gefunden haben in den Sondierungsgesprächen, vollkommen richtig. Und die Thüringer Linke hat da, konkret auch Bodo Ramelow und Susanne Hennig, haben da meine volle Unterstützung.
Schröder: Gregor Gysi, der Chef der Bundestagsfraktion, sagt: "Diktatur ja, aber kein Unrechtsstaat!" Ist das eine Differenzierung, die Sie nachvollziehen können?
Kipping: Ja, also was ich nachvollziehen kann, ist, dass Leute, die in der DDR gelebt haben, nicht wollen, dass ihre komplette Lebensleistung allein als Unrecht abgestuft wird. Das kann ich verstehen. Für mich selber sind diese Begriffsklaubereien nicht so entscheidend. Ich finde es wichtig, dass wir sagen, es hat in der DDR Unrecht gegeben, auch deutlich machen, dass es Aspekte gibt, die es wert wären, auch im vereinten Deutschland zur Geltung zu kommen, zum Beispiel längeres gemeinsames Lernen. Und ich finde auch, dass wir deutlich machen müssen, wir haben aus den Fehlern der DDR gelernt. Genau weil wir schockiert sind über das, was die Stasi alles angerichtet hat, schauen wir heute sehr kritisch auf das Wirken von anderen Geheimdiensten.
"Es geht nicht darum, einzelne Lebensleistungen zu diffamieren"
https://www.deutschlandfunk.de/katja-kipping-tuerkei-muss-kooperation-mit-dem-is-beenden.868.de.html?dram:article_id=299427

MP3 (~ 22 MB) https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/10/05/dlf_20141005_1105_ecd76e86.mp3
 

kirschbluete

Neu hier...
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Schröder: Gregor Gysi, der Chef der Bundestagsfraktion, sagt: "Diktatur ja, aber kein Unrechtsstaat!" Ist das eine Differenzierung, die Sie nachvollziehen können?
Das ist ja mal ein interessantes Zitat. Wann hat er denn das so gesagt? Kann ich mir nicht vorstellen dass er das so gesagt hat.

Und gelibeh, du bringst es genau auf den Punkt:
Für mich ist das kindisch. Da wird sich um eine Formulierung gestritten.

Natürlich kann ich die Gesetze so schreiben, dass alle Schweinereien rechtmäßig sind. Damit ist man per Definition kein Unrechtsstaat.
 
E

ExitUser0090

Gast
Natürlich ist die Debatte kindisch. Dient halt dazu die Linkspartei zu spalten und zu diskreditieren.
 
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