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Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

michael82

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#1
Wählt bitte alle die Linken den die sind die einzigste Partei die sich dem Kampf der Prekären arbeitsverhältnisse ( Leiharbeit,Werksverträge usw zum Hauptziel gemacht hat).

Wie denk ihr darüber?

So kann es definitiv nicht weitergehen mit ausufernden prekären Arbeitsverhältnissen.


Wahlprogramm: DIE LINKE


Die fordern die Rückkehr zum normal Arbeitsverhältnis.

Oder aber Regelungen wie in Frankreich wo LA Nehmer das Gleiche Geld ab dem ersten Tag plus 10 % Flexzulage bekommen.

Die Sklaverei muss ein Ende haben.

Was denkt ihr dazu?
 

warpcorebreach

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#2
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

ich denke die linke hatt an biss verloren. die haben 2 hansels die was taugen aber gefühlt wars das dann auch schon.
 

Gollum1964

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#3
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Hallo michael82,

ich fürchte es kommt Schwarz/ Gelb/ Grün und es werden in 5 Jahren 1,5 Mio Leiharbeitsverhältnisse (statt heute 1 Mio.) von der Politik als Erfolg gefeiert.
Die Wahl scheint in 2017 wohl gelaufen.
Zu hoffen bleibt, daß die sPD am 24.9. einen auf die Rübe bekommt (am besten <20%) und sich in der Opposition grunderneuert, so daß es irgendwann mal mit Rot/ Rot klappt und das SOZIAL wieder im Vordergrund steht.

wer vergibt die -Votes an Michael. Es scheinen hier im Forum wohl viele JC-Mitarbeiter und ZAF-Disponenten unterwegs zu sein!
 

Paolo_Pinkel

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#4
ich wähle seit eh und je Die Linke.

Hallo michael82,

ich fürchte es kommt Schwarz/ Gelb/ Grün und es werden in 5 Jahren 1,5 Mio Leiharbeitsverhältnisse (statt heute 1 Mio.) von der Politik als Erfolg gefeiert.
Die Wahl scheint in 2017 wohl gelaufen.
Zu hoffen bleibt, daß die sPD am 24.9. einen auf die Rübe bekommt (am besten <20%) und sich in der Opposition grunderneuert, so daß es irgendwann mal mit Rot/ Rot klappt und das SOZIAL wieder im Vordergrund steht.
Dabei hätte die SPD mit Rot-Rot-Grün eine reale Option zur jetzigen Variante. Das wird aber durch die Linken-Phobie verhindert, die in der SPD noch vorzufinden ist. Dabei ist die Linke nur durch politische Fehlleistungen der SPD entstanden und erwachsen.
 
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gelika56

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#5
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Dabei hätte die SPD mit Rot-Rot-Grün eine reale Option zur jetzigen Variante. Das wird aber durch die Linken-Phobie verhindert, die in der SPD noch vorzufinden ist. Dabei ist die Linke nur durch politische Fehlleistungen der SPD entstanden und erwachsen.

Vor zehn Jahren, am 16. Juni 2007, wurde in Berlin die Partei DIE LINKE gegründet. Vorangegangen war ein zwei Jahre dauernder Prozess des Zusammengehens und Zusammenwachsens von Linkspartei.PDS und WASG.
Von SPD steht da nix!
 

Makale

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#6
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Dabei hätte die SPD mit Rot-Rot-Grün eine reale Option zur jetzigen Variante.
Das mag durchaus sein, nur meine ich die SPD und Grüne sind genauso wie CDU/CSU, FDP und AFD zutiefst neoliberale Parteien.

Ich bin fest davon überzeugt, die neoliberalen Parteien werden immer in irgendeiner Konstellation die Regierung stellen und der bisherige Kurs wird beibehalten. Vielleicht mag es hin und wieder eine Abweichung geben, nur das Grundproblem wird niemand angehen mit Ausnahme der Linken. An dieser Stelle verweise ich auf Voträge von Prof. Butterwegge und Prof. Mausfeld, die sich mit dem Neoliberalismus eingehend auseinandersetzen. Besonders Herrn Mausfeld sollte man Beachtung schenken, weil er auch die diversen Manipulationstechniken der "Machtelite" wissenschaftlich herausgearbeitet hat.

Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass Deutschland keine Demokratie, sondern wie die USA und die meisten anderen Staaten eine Oligarchie ist. Dieses Märchen von Demokratie glauben nur unaufgeklärte Menschen.
 

vidar

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#7
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Super, kaum angemeldet und der erste Beitrag von @michael82 ist eine Parteienwerbung mit einer Wahlempfehlung. Was für eine Leistung. Der Ausgewogenheit wegen, sollten dann vielleicht auch die Befürworter anderer Parteien dies ebenso handhaben. Nun aber zum Thema:

Die wünschenswerten Veränderungen innerhalb der Sozial- und Arbeitspolitik sind leider nicht in Gänze so einfach mal mit einem Federstrich durchzusetzen. Die Linke wird in Deutschland nicht von Heute auf Morgen über Stimmanteile verfügen, die ausreichend wären die politische Richtung maßgebend beeinflussen zu können. Hierfür bedarf es zu erst einmal entsprechende Koalitionspartner, die auch gewählt sind wesentliche Teile aus dem Programm der Partei - Die Linke - auch mittragen zu wollen.

Da sowohl die CDU/CSU, die FDP und mittlerweile anscheinend auch die SPD als Koalitionspartner nicht akzeptiert werden, müsste - Die Linke - schon Wahlergebnisse erzielen, die momentan mindestens denen der C*U entsprechen. Dies sehe ich aber bei der jetzigen Parteienlage in Deutschland als unrealistisch an.
 

vidar

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#9
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

... Eine Koalition mit SPD und Grünen wird der Linken schweren Schaden zufügen und muss verhindert werden!
Soll also heißen, abtauchen und weiter im Kämmerlein Politik betreiben, die dann wahrscheinlich nicht einmal verwirklicht wird. Politik bedeutet auch auf einander zuzugehen, um mit erzielten Kompromissen einen Richtungswechsel vornehmen zu können. Mit permanenten Verharren bei seinen eigenen Zielen/Forderungen tut sich keine, welche auch immer Partei selbst einen gefallen.
 
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Realo

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#10
Seien wir doch mal ehrlich.. Rot-Rot-Grün ist das absolute Horrorszenario für eine Volkswirtschaft. Grüne Bevormundung gekoppelt mit kommunistischen Fantasien und obendrauf die Macht Geilheit der Sozen.... Arbeitsplätze entstehen so nicht...

Oder aber Regelungen wie in Frankreich wo LA Nehmer das Gleiche Geld ab dem ersten Tag plus 10 % Flexzulage bekommen

Die Wirtschaftsdaten von Frankreich sprechen wohl eine eindeutige Sprache..

Entweder macron reformiert dieses Land gegen die Gewerkschaften oder es versumpft.
 
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Paolo_Pinkel

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#11
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Vor zehn Jahren, am 16. Juni 2007, wurde in Berlin die Partei DIE LINKE gegründet. Vorangegangen war ein zwei Jahre dauernder Prozess des Zusammengehens und Zusammenwachsens von Linkspartei.PDS und WASG.
Von SPD steht da nix!
Und warum hat Oskar Lafontaine die WASG gegründet, nachdem er aus der SPD ausgetreten ist? Genau! Es war die "Sozialpolitik" unter Gerhard Schröder, der ihn diesen logischen Schritt hat gehen lassen. Und wählen würde diese Partei auch niemand, hätte die SPD mit ihrer asozialen Politik nicht Millionen Menschen in Armut und Unglück gestürzt. Insofern ist meine Aussage nach meiner Auffassung richtig.
 

22ohhappy

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#12
Wie denk ihr darüber?
Das Papier sehr geduldig ist-klar schreiben die nicht rein, mit uns geht es weiter wie bisher.

Interessant wäre es zu erfahren wie die Linkebn es zum Beispiel im Bundestag mit ihren Angestellten halten welche Verträge geben sie denen????
Nutzen der Fahrbereitschaft, obwohl bekannt ist, welche miesen Verträge die haben??

Und wie läuft es in Berlin auf Landesebene? Da haben sie sich nicht mit Ruhm bekleckert sondern ihren Leuten die Posten zugeschoben.

Die fordern die Rückkehr zu normalen Arbeitsverhältnis.-
Und dann?passiert das auch?

Die Sklaverei muss ein Ende haben.
Außer dem Parteiprogramm gibt es welche Hinweise, dass grad die Linken das durchsetzen??????
 
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Paolo_Pinkel

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#13
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Das mag durchaus sein, nur meine ich die SPD und Grüne sind genauso wie CDU/CSU, FDP und AFD zutiefst neoliberale Parteien.
Dem stimme ich zu. Aber wir alle können über eine fiktive Konstellation nicht urteilen, wenn sie noch nie in Regierungsverantwortung war. Natürlich wäre die absolute Mehrheit für Die Linke das beste, weil sie dann ihre Politik zu 100% umsetzen könnte. Aber verklicker das mal einem Volk, was sich überwiegend nicht mit politischen oder alltäglichen Fragen/Problemen befasst und sich eine Nichtwählerpartei von über 40% der Stimmberechtigten leistet. Der Beweis, dass die FDP wieder bei 9% herumdümpelt ist Beweis dafür, dass in diesem Land mehr Idioten leben als ich dachte.

Ich bin fest davon überzeugt, die neoliberalen Parteien werden immer in irgendeiner Konstellation die Regierung stellen und der bisherige Kurs wird beibehalten. Vielleicht mag es hin und wieder eine Abweichung geben, nur das Grundproblem wird niemand angehen mit Ausnahme der Linken. An dieser Stelle verweise ich auf Voträge von Prof. Butterwegge und Prof. Mausfeld, die sich mit dem Neoliberalismus eingehend auseinandersetzen. Besonders Herrn Mausfeld sollte man Beachtung schenken, weil er auch die diversen Manipulationstechniken der "Machtelite" wissenschaftlich herausgearbeitet hat.
Auch dem Stimme ich zu. Der Neoliberalismus wurde bis jetzt noch nicht ausgerottet. Obwohl es in den vergangenen Jahren durchaus Situationen gegeben hat, die diese Ideologie ad absurdum geführt hat. Dabei muss man nicht einmal auf die großen Dingen wie die Banken- und Schuldenkrise verweisen. Es reichen bereits die 10 Mrd. Euro jährlich, die der dt. Staat sich leistet, Löhne mit Aufstockerleistungen zu subventionieren. Wenn in D wirklich Marktwirtschaft ernst gemeint wäre, dann hätten all die Unternehmen, die nicht ohne solche Subventionen auskommen, am Markt NICHTS zu suchen und müssten ausnahmslos Bankrott gehen. Wie sagen die neoliberalen Jünger immer so schön: "Der Markt regelt das". Tja, warum lässt man ihn dann auch nicht das regeln? In diesen Zeiten ist es dann auch für die Neoliberalen natürlich, nach dem Staat (Sozialismus) zu schreien, wenn ihre Idee zum x-ten mal wieder gegen die Wand gefahren ist.
 

22ohhappy

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#14
Natürlich wäre die absolute Mehrheit für Die Linke das beste, weil sie dann ihre Politik zu 100% umsetzen könnte.
So im Sinne der DDR und einer Einheitspartei?
Interessant 😧
Und 100% von ihrer Politik sieht wie aus? Ganz sicher, wie das Ganze in Realität aussieht?

Der Beweis, dass die FDP wieder bei 9% herumdümpelt ist Beweis dafür, dass in diesem Land mehr Idioten leben als ich dachte.
Aha die anderen sind Idioten und du weißt 1000%, was Sache ist und wie super alles unter den Linken läuft- hast du eine Kristallkugel?]
 
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Paolo_Pinkel

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#15
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

@ 22ohappy

Meinst du nicht auch, dass diese Beissreflexe bzgl. der Partei die Linke abgehalftert sind? Wie ich schon eingangs geschrieben habe. Man kann keine Partei kritisieren, die noch nicht Regierungsverantwortung im Bund hatte. Deine Vorbehalte sind der Beweis, dass die von den Medien eingestreuten Klischees bei dir komplett verfangen haben.
22ohappy sagte :
Interessant wäre es zu erfahren wie die Linkebn es zum Beispiel im Bundestag mit ihren Angestellten halten welche Verträge geben sie denen????
Nutzen der Fahrbereitschaft, obwohl bekannt ist, welche miesen Verträge die haben??
Bevor wir diese Fragen diskutieren, sollten wir an die CSU erinnern, deren Mitglieder Familienmitglieder quasi scheinbeschäftigt haben. Oder die Bundeskanzlerin, die die Flugbereitschaft für ihren Wahlkampf nutzt oder die CDU, die noch immer nicht Auskunft über die 100.000 DM Spendengelder gegeben hat, die unser jetziger Finanzminister im Empfang genommen hat.
 

Paolo_Pinkel

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#17
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Du bleibst die Antwort schuldig, was die Linken bis jetzt besser gemacht haben als die anderen.
Dann solltest du vielleicht anfangen, richtig zu fragen? Allein durch das physische Vorhandensein der Oppositionspartei Die Linke ist es zu verdanken, dass D als eines der letzten EU-Länder einen Mindestlohn eingeführt hat, der meiner Meinung ausbaufähig ist. Man darf nicht vergessen. Jeder Mindestlohn unter 15 Euro/Stunde endet später mit der Grundsicherung in Altersarmut.
Das Armutsrisiko künftiger Rentner ist einem Zeitungsbericht zufolge deutlich höher als bekannt. Ab 2030 bekommen Arbeitnehmer, die 2500 Euro brutto im Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. In einem Brief an die Junge Gruppe der Unionsfraktion schlägt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Alarm.
===> Bei Einkommen unter 2500 Euro nur Grundsicherungs-Rente: Armut im Alter - Risiko hoher als gedacht

Der Mindestlohn ist in seiner jetzigen Form eher Placebo und als Mindesthohn gedacht.
 

Curt The Cat

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#19
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

@22ohhappy
Aus gegebenem Anlaß fordere Dich dringend auf, Dich mit der Zitierfunktion vertraut zu machen ...

Ich habe absolut keine Lust, hinter Dir her zu wischen ...!


:icon_wink:
 

AsbachUralt

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#20
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Ach Leute, es ist doch immer wieder das gleiche Szenario vor den Wahlen.

Die Regierungsparteien versprechen das zu ändern, wozu sie während ihrer Legislaturperiode eigentlich Zeit genug gehabt hätten.

Diejenigen, die keine Regierungsverantwortung getragen haben, versprechen das Blaue vom Himmel, schon mit dem Wissen, dass sie es niemals umsetzen können.

Und nach den Wahlen geht es weiter wie vorher, die Wirtschafts-Lobbyisten diktieren die Gesetze und die Opposition stänkert dagegen an, meist ohne Erfolg.

Ich habe es schon lange aufgegeben, Diskussionen mit Politikern zu verfolgen, diese ewige Wiederkäuen der üblichen Phrasen nervt mich nur.
Und eines ist ganz klar, wer regiert, der unterliegt den Zwängen der Wirtschaft und lässt sich durch die Macht korrumpieren und vergisst ganz schnell alle Wahlversprechungen und das Volk sowieso.

Ich bezweifle langsam, ob unsere Demokratie wirklich so toll ist.
Ich hätte gerne wieder einen Kaiser! :bigsmile:
 

alge

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#21
Dabei hätte die SPD mit Rot-Rot-Grün eine reale Option zur jetzigen Variante.
Die sPD wird vom rechten Flügel, d.h. dem Seeheimer Kreis dominiert. Wer ist für den Wahlkampf verantwortlich? Genau, Hubertus Heil, selbst Mitglied von dem komischen Verein.

Das wird aber durch die Linken-Phobie verhindert, die in der SPD noch vorzufinden ist. Dabei ist die Linke nur durch politische Fehlleistungen der SPD entstanden und erwachsen.
An der Phobie wird sich auch solange nichts ändern wie die LINKE den Utopisten, Trotzkisten und Marxisten eine Plattform bietet. Und trotzdem werde ich sie wählen, allein schon deswegen, da es die einzige Partei ist, die in Sachen "soziale Gerechtigkeit" eine glaubwürdige Politik verfolgt.
Von daher hat sie für mich eine elementare Daseinsberechtigung in der politischen Landschaft.
Wir alle hier, und das sage ich aus tiefster Überzeugung, sollten der Partei DIE LINKE große Anerkennung zollen.
Regelmäßig deckt sie durch Anfragen Missstände im System auf.
Ich fürchte, nein, bin überzeugt, ohne DIE LINKE würde es den Hilfsempfängern noch weitaus dreckiger gehen.
Und nie vergessen: nur das dümmste Kalb sucht sich seinen Schlächter selbst.
Deswegen mache ich meine Kreuzchen wo?
Klaro, bei DIE LINKE!

Ich bezweifle langsam, ob unsere Demokratie wirklich so toll ist.
Ich hätte gerne wieder einen Kaiser! :bigsmile:
Das ist hoffentlich nicht ernst gemeint, oder?
 
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E

ExitUser

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#22
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Ich schließe mich @AsbachUralt an. Regierende Parteien werden dort weitermachen, wo die zuvor regierende aufgehört an.
Man erinnere sich an den Turnschuh-Fischer- später war er voll auf Lilnie und vertrat all das, was er zuvor verabscheut und "bekämpft" hat.
 

Curt The Cat

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#23
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

[...] Regierende Parteien werden dort weitermachen, wo die zuvor regierende aufgehört an.
[...]
Oberste Priorität ist dann, diesen Kreis, diese Spirale zu durchbrechen ... wäre so mein Gedanke


:icon_wink:
 

alge

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#24
Seien wir doch mal ehrlich.. Rot-Rot-Grün ist das absolute Horrorszenario für eine Volkswirtschaft.
Eigentlich möchte ich nicht richtig darauf einsteigen, weil mir das zu plakativ ist. Aber von mir aus ;-)

Das eigentiche Horrorszenario ist doch der globale Neoliberalismus.
Wie kann es denn sein, dass die DAX30-Konzerne ständig neue Rekordgewinne verbuchen während der Armutssockel in Deutschland immer breiter wird?

Und ich kann dir Zeitarbeitsfirmen nennen, da ziehen die beiden Gesellschafter mal eben so jeweils 250.000 aus der Portokasse.

Ich denke auch man sollte die Arbeit der Partei DIE LINKE etwas mehr honorieren. Auch ohne Regierungsverantwortung fungiert sie als unverzichtbares Korrektiv. Die machen ihre Arbeit wirklich gut:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/135/1813507.pdf

Dies ist nur ein Beispiel der zahllosen Anfragen an die Bundesregierung. Es bleibt zu hoffen, dass dieses "Dauerfeuer" entlarvender Anfragen auch in Zukunft anhält.

Parlamentarische Initiativen: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Entweder macron reformiert dieses Land gegen die Gewerkschaften oder es versumpft.
Um sich den Verhältnissen in Deutschland anzugleichen?
Nie und nimmer, er würde bürgerkriegsähnliche Zustände heraufbeschwören.

Von den rund 73.000 als gültig in das Tarifregister eingetragenen Tarifverträgen sind zur Zeit 443 allgemeinverbindlich.

>>> Das hat selbst mich überrascht!
 
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flandry

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#25
Solange die Linke nicht mit anderen zusammen in einer Koalition regieren will, lohnt es sich überhaupt nicht, die zu wählen.
Oder glaubt jemand ernsthaft daran, dass irgendeine der Parteien über 50 % bekommt?
 

alge

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#26
Solange die Linke nicht mit anderen zusammen in einer Koalition regieren will, lohnt es sich überhaupt nicht, die zu wählen.
Wozu sollte sie? Es besteht kein Koalitionszwang.

So wie die sPD seit Schröders Agendapolitik aufgestellt ist, verbietet sich geradezu eine Regierungskoalition auf Bundesebene.

Alles andere wäre für die LINKE Verrat an der eigenen politischen Überzeugung und der Wählerschaft.

Wohin das führt, zeigt sich eindrucksvoll an der schizophrenen Selbstdemontage der sPD, die in der Wählergunst von einstmals 40 auf aktuell ~20% und damit absehbar ins Bodenlose zu stürzen droht.

Wichtig ist vor allem, dass die LINKE soviel Sitze wie möglich im Parlament erringt.

Ihre Oppositionsarbeit ist und bleibt alleine schon für den Mindesterhalt an sozialem Frieden im Lande unverzichtbar.

Es lohnt sich also doch -- in jedem Fall!
 

Indeclinabilis

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#27
Naja, wie immer halt. Alles wird als "böse" abgestempelt und gesunde Handlungsalternativen werden nicht aufgezeigt. :first:

So wird z.B den schätzungsweise 1 Millionen prekär Beschäftigten nicht verraten, wie es für sie unter Zugrundelegung von wirtschaftlich realistischen Gesichtspunkten weitergehen würde, falls man die Pläne so umsetzt, wie sie vorgesehen sind.

Oder mit anderen Worten: Die Linke ist mal wieder nicht wählbar, weil es an schlüssigen Konzepten mangelt.

Und das ist nur ein Punkt, an dem man ansetzen kann, um sich zu Fragen: Wer verfasst eigentlich deren Wahlprogramm? - der Praktikant vielleicht? ^^

m.M

:icon_pause:
 

avalanche

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#28
Nach 1949 hat im Bundestag nur einmal eine Partei mit absoluter Mehrheit regiert, nämlich die CDU 1953 unter Konrad Adenauer, meine ich.
Sonst wurde ausschließlich in Koalitionen regiert und das ist auch gut so, finde ich.

Auch mit einer absoluten Mehrheit im Bundestag hätte man ja noch keine Mehrheit im Bundesrat, so dass sich so viel auf einmal auch nicht ändern ließe.

Wenn ich Dietmar Bartsch höre, will er Hartz IV ja auch nicht grundsätzlich abschaffen, sondern lediglich die Härten abmildern.

Vor 4 Jahren forderte die Linke einen Mindestlohn von 10€/h, eingeführt hat das Mindestlohngesetz aber die SPD,
sicherlich zu spät und wohl auch zu niedrig, aber sie haben ihn eingeführt, während die anderen nur davon geredet haben.
BAP und iGZ haben daraufhin auch reagiert und ließen ihre Tarifverträge bis 2019 laufen,
so dass jetzt der existierende Mindestlohn nicht höher als E1 gesetzt werden kann, weil das dann wohl einen Eingriff in die Tarifautonomie bedeuten würde.

Mittlerweile ist auch durch die EU dieses Ausbeutungssystem so festgeschrieben, dass es Jahre brauchen wird, um diesen Staat wieder sozial zu gestalten.

Trotzdem schönes Wochenende, ave
 

humble

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#29
Mir ist Die Linke als möglichst starke Oppositionspartei lieber, als eine erzwungene Koalition mit den Verkäuflingen der SPD und das schreibe ich, obwohl ich im Kommunismus aufgewachsen bin und den Fluch dieses Systems bestens kenne. Das Zerreden der Linken finde ich aber inzwischen ähnlich dem Lächerlichmachen der Piraten damals, wobei diese sich selbst ins Knie geschossen haben.

Meine Zweitstimme jedenfalls bekommt buendnis-grundeinkommen. Das Thema gehört unbedingt in die ständige Diskussion und Politik. Wobei Wagenknecht sich strikt gegen ein BGE ausgesprochen hat. So gesehen spricht für mich mehr gegen als für Die Linke.
 

Paolo_Pinkel

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#30
Solange die Linke nicht mit anderen zusammen in einer Koalition regieren will, lohnt es sich überhaupt nicht, die zu wählen.
Oder glaubt jemand ernsthaft daran, dass irgendeine der Parteien über 50 % bekommt?
Diese Aussage ist mir neu. Die Linke hat immer ihren Willen bekräftigt, in einer Koalition die jetzige Regierung abzulösen. Ausgenommen natürlich Parteien, die mit dem Parteiprogramm der Partei in Konflikt stehen, z.B. FDP, CDU, CSU, AfD. Es liegt eher an dem mangelnden Willen der anderen Parteien, einen neuen Weg zu versuchen.

[...]

Wenn ich Dietmar Bartsch höre, will er Hartz IV ja auch nicht grundsätzlich abschaffen, sondern lediglich die Härten abmildern.
Angenommen deine Aussage entspräche den Tatsachen, dann wäre es allemal ein Fortschritt, anstatt den Fortbestand dieser unsäglichen Gesetzgebung durch regelmäßige Verschlimmerungen zu verschärfen.

Vor 4 Jahren forderte die Linke einen Mindestlohn von 10€/h, eingeführt hat das Mindestlohngesetz aber die SPD,
Ja, weil die SPD auch in der Regierung ist und Die Linke in der Opposition! Das ist ein gravierender Unterschied. Und befasst haben sich die Sozen damit auch nur, weil sie ständig Oppositionsdruck von Die Linke bekommen haben, ansonsten hätten wir heute noch keinen Mindestlohn.
sicherlich zu spät und wohl auch zu niedrig, aber sie haben ihn eingeführt, während die anderen nur davon geredet haben.
Wie gesagt. In der Opposition kann mal leider nicht mehr, als die Regierungsarbeit durch Offenlegung der Fakten zu kritisieren.
 
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Zeitkind

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#31
Wenn ich Dietmar Bartsch höre, will er Hartz IV ja auch nicht grundsätzlich abschaffen, sondern lediglich die Härten abmildern.
Dieter Bartsch alleine ist nicht die Linke.
Dagegen möchten die meisten regierenden- und kandidierenden Parteien die Härten gerne weiter verschärfen.
Die letzten Gesetzesänderungen schon vergessen? Vergessen, wer dagegen vehement protestiert hat?
kw25-ak-hartz-iv/428190 sagte :
Abgestimmt wird auch über Anträge der Linken (18/8076) und der Grünen (18/8077). Die Linke verlangt, dass die geplante Rechtsvereinfachung bei der Grundsicherung nicht auf Kosten der Betroffenen gehen darf. Die Regelung zu Ersatzansprüchen bei "sozialwidrigem Verhalten" und die Konstruktion der Bedarfsgemeinschaften sollten abgeschafft werden. Gleiches gelte für die abgesenkten Regelbedarfsstufen für Partner, Kinder und Jugendliche. Sie sollten durch einen einheitlichen Regelsatz der Stufe eins ersetzt werden. Sonderregeln für unter 25-Jährige sollte es nicht mehr geben, so die Fraktion. (Quelle: bundestag.de)
So, und jetzt überlege, wie die Stimmenverteilung wohl ausgesehen hat. :icon_mad:
Vor 4 Jahren forderte die Linke einen Mindestlohn von 10€/h, eingeführt hat das Mindestlohngesetz aber die SPD,
sicherlich zu spät und wohl auch zu niedrig, aber sie haben ihn eingeführt, während die anderen nur davon geredet haben.
:doh: Wenn man nicht weiß, wie parlamentarische Mehrheit funktioniert, glaubt man sogar daran.
 

Lighthouse

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#33
AW: Wählt bitte alle die linken!!!!!Ende der aktuellen Leiharbeitssklaverei.

Guten Morgen,

in der ehemaligen DDR waren alle politischen Richtungen in der PDS zusammengefasst obwohl es neben der PDS auch andere Partein gab.

Wir haben hier im Grunde genommen doch nichts anderes und die Medien sind ebenso gleichgeschaltet. Zwischen den einzelnen Parteien sind nur geringe Unterschiede sonst hätte die CDU/CSU nicht die Gesetze SGB II und XII weitergeführt.

Das interessante ist für mich der stoische Gleichmut des Volkes, dass seit den achtziger Jahren geschlafen hat. Schon 1982 war diese Entwicklung mit dem Lambsdorff Papier belegt. Chef war Helmut Schmidt (SPD), Otto
Graf Lambsdorff (FDP), Otto Schlecht und Hans Tietmeyer

30 Jahre Lambsdorff-Papier | NachDenkSeiten – Die kritische Website

Unser Volk von Trantüten hat den dann passierenden "Niedergang" verschlafen. Der Schlaf wurde kurzzeitig von der Euphorie der Wiedervereinigung gestört, ging aber dann von der Verschuldungsquote
begünstigt schneller weiter.

Der Punkt an dem wir heute sind hat nicht die Politik verursacht sondern der fehlende politische Wille des Volkes. Es ist nicht mehr en Vogue organisiert zu sein. Von 44,21 Millionen Arbeitnehmern sind 6.047.503 Arbeitnehmer in Gewerkschaften organisiert.

Die Entwicklung der Mitgliederzahl deutscher Partei ging ebenso dramatisch in den Keller. 2017 hat Deutschland 82,8 Millionen Bürger von denen mehr als 10 Millionen ausländische Wurzeln haben. 2016 waren im Ausländerzentralregister zehn Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit erfasst. Die Zahl nahm um knapp 1,9 Millionen Menschen zu – ein Anstieg um 23,1 Prozent. Nach deren Parteizugehörigkeit muss man sich nicht fragen.

Mitgliederentwicklung der Parteien | Infografiken | Parteien in Deutschland | bpb

Ich wüsste nicht welche Partei ich wählen sollte. Aus Ratlosigkeit vermutlich DIE LINKE.

LG Lighthouse

Noch eine persönliche Anmerkung von mir. Ein mir lieber Internetfreund und ich fetzen uns dann und wann wegen der Politik. Ich bin gedanklich noch engagiert und kann nicht verstehen, weshalb sich Betroffene im SGB II und XII Leistungsbezug nicht gegen das System wenden. Er lacht mich aus und sagt, wir können doch eh nichts ändern. Ich habe mich damit abgefunden und Du erreichst nichts außer Ärger und Magenbeschwerden.
 

swavolt

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#34
Es ist doch so:
Wählt ihr eine der etablierten Parteien (CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne) wird sich nichts ändern, da sie auch früher schon nichts geändert haben außer zugunsten der Reichen.

Wählt ihr die AFD, wählt ihr eine Partei die immer gegen Minderheiten vorgehen wird(Asylbewerber, Ausländer, Arbeitslose, Andersgläubige usw.).

Wählt ihr eine der weiteren ganz kleinen Parteien wird eure Stimme nicht für den Bundestag gezählt - da könnt ihr auch gleich nicht wählen.

Im Endeffekt zählt nur eine Stimme für Die Linke wenn man Änderungen will. Leider lassen sich zu viele Angst machen. Das kommt daher das auch Arme CDU usw. wählen weil sie nicht wollen das Ärmere mehr bekommen. Man will mehr, aber nicht für die Ärmeren, man könnte da ja reinrutschen. Nach oben buckeln, nach unten treten ist leider deutsche Tugend, andere Länder sind da aber nicht besser. Sieht man daran das es so viele unnötige Tote gibt die durch gerechtere Verteilung vermieden werden könnten.
Die ganze Welt bekommt ja nicht mal ein paar Kröten(20 Milliarden Dollar) für die UNO zusammen um allen notleidenden Menschen zu helfen.
Versorgung von Fluchtlingen: So viel Geld braucht die Uno fur Syrien - n-tv.de
Für Rüstung wird weltweit 1,5 Billionen € ausgegeben. Deutschland wahrscheinlich 69 Milliarden Dollar - alleine das ist schon mehr als das dreifache was die UNO braucht.
Sipri-Institut: Rustungsausgaben steigen weltweit | ZEIT ONLINE
Interessiert die Reichen aber nicht. Die Politiker und euch auch nicht, sonst würden nicht so viele so bescheuerte Parteien wählen.
 

Paolo_Pinkel

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#35
@ swavolt

Die Banken- und Flüchtlingskrise ist der Beweis dafür, dass für die armen und obdachlosen in unserem Land IMMER Geld da gewesen ist.
 

TazD

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#36
Wählt ihr eine der weiteren ganz kleinen Parteien wird eure Stimme nicht für den Bundestag gezählt - da könnt ihr auch gleich nicht wählen.
Was völliger Blödsinn ist:
Jede abgegebene Stimme für eine andere Partei als SPD und CDU verringert deren prozentualen Anteil.
Das einzige, was tatsächlich keine Auswirkungen hat, ist den Wahlzettel ungültig zu machen.
 
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dagobert1

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#37
Es erhöht sich aber die Geamtzahl der abgegebenen Stimmen, und damit auch die Zahl der zum Erreichen der 5%-Hürde notwendigen Stimmen.
Für Parteien die in der Nähe derselben herumkrebsen, kann das durchaus von Bedeutung sein (z.B. Die Linke bei der letzten NRW-Landtagswahl).

Einige Optimisten glauben auch, auf diesem Weg die Deppen-Alternative aus dem Bundestag raushalten zu können.
 

swavolt

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#38
Was völliger Blödsinn ist:
Jede abgegebene Stimme für eine andere Partei als SPD und CDU verringert deren prozentualen Anteil.
Nein. Wenn man eine Partei wählt die nicht in den Bundestag einzieht, dann verfällt die Stimme. Prozentual werden die Sitze nur auf die in den Bundestag einziehenden Parteien aufgrund ihren Stimmen untereinander verteilt.
Es ist so das die in den Bundestag einziehenden Parteien auf 100% hochgerechnet werden.
Ist ja auch logisch. Nehmen wir mal an es gibt 20 Parteien mit jeweils 4% und eine mit 20%. Dann kommt die eine mit 20% in den Bundestag mit 100% der Sitze.
Es erhöht sich aber die Geamtzahl der abgegebenen Stimmen, und damit auch die Zahl der zum Erreichen der 5%-Hürde notwendigen Stimmen.
Für Parteien die in der Nähe derselben herumkrebsen, kann das durchaus von Bedeutung sein (z.B. Die Linke bei der letzten NRW-Landtagswahl).
Stimmt, das ist richtig. Deshalb ist das wählen solcher Nichteinziehparteien doppelt schlimm.
Besser ist das bei der Europawahl gelöst. Dort zieht man ein sobald man die Stimmen für einen Sitz zusammenbekommt.
Die Sitzvergabe erfolgt nach einer bundesweiten Berechnung nach dem Verhältniswahlrecht, wobei die 5 Prozent Sperrklausel bis zur Europawahl 2009 angewandt wurde. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes 2011 ist die 5-%-Sperrklausel in Deutschland verfassungswidrig.
Im Juni 2013 verabschiedete der Bundestag eine Reform des Europawahlrechts, das künftig eine 3-%-Sperrklausel vorsah.
Diese letzte Sperrklausel wurde vom Bundesverfassungsgericht am 26. Februar 2014 ebenfalls gekippt.
Um mit einem Abgeordneten ins EU-Parlament einzuziehen, muss eine Partei etwa 0,5 Prozent der Stimmen erreichen.
 

TazD

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#39
Nein. Wenn man eine Partei wählt die nicht in den Bundestag einzieht, dann verfällt die Stimme. Prozentual werden die Sitze nur auf die in den Bundestag einziehenden Parteien aufgrund ihren Stimmen untereinander verteilt.
Es ist so das die in den Bundestag einziehenden Parteien auf 100% hochgerechnet werden.
Ist ja auch logisch. Nehmen wir mal an es gibt 20 Parteien mit jeweils 4% und eine mit 20%. Dann kommt die eine mit 20% in den Bundestag mit 100% der Sitze.
Damit hast du natürlich recht. Ich hatte lediglich das reine prozentuale Ergebnis im Blick ohne die Sitzverteilung im Bundestag.
Daher recht herzlichen Dank für die Weiterführung und Klarstellung hinsichtlich meines Gedankenganges. :icon_daumen:
 

Texter50

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#40
Solange die Linke nicht mit anderen zusammen in einer Koalition regieren will, lohnt es sich überhaupt nicht, die zu wählen.
Oder glaubt jemand ernsthaft daran, dass irgendeine der Parteien über 50 % bekommt?
Das mit dem nicht mit anderen Parteien in eine Koalition zu wollen - das sehe ich bei der LINKEN irgends nicht. Is wohl teils eher anders rum.

So die nur mindestens ü5% erreichen, wird da zumindest Oppositionsarbei gemacht.
Auch wenns immer nur ein Stachel is - isset immer noch besser als nix... :peace:
 

jockel

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#41
Das mag durchaus sein, nur meine ich die SPD und Grüne sind genauso wie CDU/CSU, FDP und AFD zutiefst neoliberale Parteien.

Ich bin fest davon überzeugt, die neoliberalen Parteien werden immer in irgendeiner Konstellation die Regierung stellen und der bisherige Kurs wird beibehalten. Vielleicht mag es hin und wieder eine Abweichung geben, nur das Grundproblem wird niemand angehen mit Ausnahme der Linken. An dieser Stelle verweise ich auf Voträge von Prof. Butterwegge und Prof. Mausfeld, die sich mit dem Neoliberalismus eingehend auseinandersetzen. Besonders Herrn Mausfeld sollte man Beachtung schenken, weil er auch die diversen Manipulationstechniken der "Machtelite" wissenschaftlich herausgearbeitet hat.

Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass Deutschland keine Demokratie, sondern wie die USA und die meisten anderen Staaten eine Oligarchie ist. Dieses Märchen von Demokratie glauben nur unaufgeklärte Menschen.
Die Wahlen sind in der BRD die reinste Wahlfälscherei, weil die künftigen Regierungen nach diesen Scheinwahlen über den Einfluß von Lobbyisten und ihren Parteispenden läuft - an alle Parteien gerichtet - außer an Linke. Das Affentheater aus der Flickparteispendenaffäre ist immer noch real existierend.

Die stattfindenden Wahlen bewirken nichts im Kapitalismus.

Kurt Tuchollsky: Wenn Wahlen was (fürs Volk verbessern würden), wären sie längst verboten.

Das eigentliche Problem sind die privatisierten Eigentumsverhältnisse an Produktionsmitteln. Die laden zum Raffen, Lügen und Betrügen für egoistische Unternehmer, Bürokraten und Politiker ein.

Macht und Geld verdirbt den Charakter.

Wir brauchen kollektive Eigentumsformen an Produktionsmitteln, mindestens Genossenschaften, dann machen Wahlen auch Sinn.

Und wofür stehen die Linken?

Für kollektives Eigentum an Produktionsmitteln. Der arbeitende Mensch schafft den Reichtum durch seiner Hände Arbeit und seines Verstandes. Wenn er gleichzeitig Produzent, Eigentümer und Verbraucher in einer Person ist, dann belügt und betrügt er sich nicht selbst. Er würde sich ins eigene Fleisch schneiden.

Wenn kollektives Eigentum an Produktionsmitteln existiert, gibt es keine Ausbeutung und Unterdrückung mehr.

Die Linken sind die Einzigen, die keinen Vorteil aus Parteispenden ziehen, weil sie keine von der Privatwirtschaft erhalten.

Alle anderen Parteien sind entweder Unternehmerparteien oder Hinternkriecher des Kapitals. Da hat man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera!!!

Zum Thema Demokratie und Wirtschaft empfehle ich auf 3sat - makro - Demokratie und Wirtschaft - 25.08.2017 21:00 Uhr

Heute Show ZDF 17.04.2015 - Lobbyismus in Deutschland

Gekaufte Demokratie!? Deutscher Lobbyist plaudert aus dem Nähkästchen

...
Ich bezweifle langsam, ob unsere Demokratie wirklich so toll ist.
Ich hätte gerne wieder einen Kaiser! :bigsmile:
EAV - Wo ist der Kaiser
 

dagobert1

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#42
AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Besser ist das bei der Europawahl gelöst. Dort zieht man ein sobald man die Stimmen für einen Sitz zusammenbekommt.
Sollte man auch für die Bundestagswahl mal ernsthaft in Erwägung ziehen.
In 2013 blieben wegen der 5%-Hürde über 15 % der abgegebenen Stimmen unberücksichtigt, mit Demokratie hat das nicht mehr viel zu tun.
Funf-Prozent-Hurde in Deutschland – Wikipedia
 

swavolt

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#43
Wie du gesehen hast sträuben sich die Etablierten mit Händen und Füßen dagegen. Bei der Europawahl hatten sie ja erst die 5% Hürde und haben sie nicht wie vom Bundesverfassungsgericht angeregt die Sitzwahl sondern die 3% Hürde beschlossen. Damit haben sie eine Wahl weiter ihre Hürde gehabt bis das Bundesverfassungsgericht auch diese gekippt hat.

Wenn Politiker etwas begründen wollen müssen sie erst ihre Lobbyisten fragen.
 

Paolo_Pinkel

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#44
Was die Bundestagswahl bzw. jede andere Wahl betrifft habe ich mein Wahlverhalten dahingehend angepasst, dass ich schon weit vorher per Briefwahl wähle und bewusst den Zeitraum des Wahlkampfs zu ignorieren, sondern schaue auf die Arbeit der vergangenen 3 1/2 Jahre. Dieser Wahlkampf ist ohnehin nur zum Einlullen der Bevölkerung da, wo jede Partei die soziale Karte zieht und dann nach der Wahl wieder in der Versenkung verschwinden lässt.
 

humble

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#45
Die Wahlkampfsendungen der letzten Tage/Wochen fangen alle gefühlt an mit: „Deutschland geht es gut. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem Rekordtiefstand. Wir haben eine fast Vollbeschäftigung“.

Diese Beweihräucherung ist echt nicht mehr auszuhalten.

Gestern bei „Hart oder Fair“ ( ;) ) war das Rumschmeicheln des Spahn und Lindner nicht mehr zu ertragen, nur weil die vorläufigen Umfragen eine Schwarz/Gelb-Koalition bevorzugen. Die Kack-Gelben zu wählen, nach ihren Nummern in ihrer letzten Regierungskoalition ist genauso dümmlich, wie SPD/Grüne nach Agenda 2010. Der Wähler LERNT NICHTS aus der Vergangenheit!

Kleinen Parteien, wie bsw. Bündnis-Grundeinkommen die Stimme zu geben setzt wenigstens ein Zeichen und wird registriert. Nichts zu tun ist keine Option.
 

oeeo

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#46
AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Die Kack-Gelben zu wählen, nach ihren Nummern in ihrer letzten Regierungskoalition ist genauso dümmlich, wie SPD/Grüne nach Agenda 2010. Der Wähler LERNT NICHTS aus der Vergangenheit!
Es gab seit der Kohl-Ära keinen einzigen Grund mehr, die FDP zu wählen. Nicht umsonst hat der sozialliberale Flügel die damalige Partei verlassen. Die FDP gibt niemandem etwas, sie will nur nehmen - außer, man ist Millionär, Unternehmensbesitzer, Arbeitgeber, Besitzer von Kapital anderer Arten etc.

Meiner Meinung nach wird die FDP überhaupt wieder gewählt werden, weil die Alten auf den jungen schnittigen Lindner reinfallen. Dabei ist er auch nur die gleiche Art Abzocker wie seine zurück getretenen Kollegen. Hier schon einmal ein Vorgeschmack, was uns erwartet:

FDP: Ex-Bundestagsfraktion begleicht seit Jahren Schulden nicht - SPIEGEL ONLINE
 

Tricia

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#47
Es erhöht sich aber die Geamtzahl der abgegebenen Stimmen, und damit auch die Zahl der zum Erreichen der 5%-Hürde notwendigen Stimmen.
Kleine Wortklauberei meinerseits: Da zählen aber nur die abgegebenen gültigen Stimmen... Könnte evtl. für die Grünen eng werden. Das wäre doch bestimmt für einige Nichtwähler ein Grund, doch an irgendeine Kleinpartei seine Stimme zu verschenken. ;)

Es gibt aber noch die Möglichkeit über Direktmandate in den Bundestag zu kommen:

Grundmandat – Wikipedia
Bei der Bundestagswahl 1994 erhielt die PDS 4,4 Prozent der Stimmen. Aufgrund vier errungener Direktmandate in Berlin konnte sie mit 30 Abgeordneten eine Gruppe im Bundestag bilden.

Wenn eine Partei ein oder zwei Direktmandate erhält und zugleich unter der Fünf-Prozent-Hürde bleibt, dann ziehen nur diese ein oder zwei direkt gewählten Kandidaten in den Bundestag ein, so bei der PDS nach der Bundestagswahl 2002.
Auch wenn's keinen interessiert, meine Wahlempfehlung: Erststimme Die Partei , Zweitstimme Die Linke.

Ich hoffe ja auf Kreuzberg:

Fur "Die Partei" in den Bundestagswahlkampf - Serdar Somuncu hofft auf Direktmandat in Kreuzberg | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg
 

jockel

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#48
Die Wahlkampfsendungen der letzten Tage/Wochen fangen alle gefühlt an mit: „Deutschland geht es gut. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem Rekordtiefstand. Wir haben eine fast Vollbeschäftigung“.

Diese Beweihräucherung ist echt nicht mehr auszuhalten.

Gestern bei „Hart oder Fair“ ( ;) ) war das Rumschmeicheln des Spahn und Lindner nicht mehr zu ertragen, nur weil die vorläufigen Umfragen eine Schwarz/Gelb-Koalition bevorzugen. Die Kack-Gelben zu wählen, nach ihren Nummern in ihrer letzten Regierungskoalition ist genauso dümmlich, wie SPD/Grüne nach Agenda 2010. Der Wähler LERNT NICHTS aus der Vergangenheit!

Kleinen Parteien, wie bsw. Bündnis-Grundeinkommen die Stimme zu geben setzt wenigstens ein Zeichen und wird registriert. Nichts zu tun ist keine Option.
Die Wahlen der Bürger spielen absolut keine Rolle, weil hinter den Kulissen die Millionen zwischen Privatwirtschaft und Politik durch Lobbyisten ununterbrochen hin- und hergeschoben werden und die Politiker ihre Luxus-Posten genau in dieser Privatwirtschaft zugeteilt bekommen. Wer zahlt bestimmt und nicht das Affentheater mit den Wahlen. Deshalb hat sich das Thema Demokratie im Kapitalismus erledigt. Also wird das Volk nach Strich und Faden belogen.

Ob Du wählen gehst oder nicht und wieviele wählen gehen und wo sie ihr Kreuzel machen, spielt keine Rolle. Wessen Brot ich eß', dessen Lied ich sing!

Die Klüngel- und Mafiaverhältnisse zwischen Privatwirtschaft und Politik bestimmen die Richtung dieser Ausbeuter- und Unterdrückergesellschaft. Wir leben in keinem demokratischen Rechtsstaat, sondern in einer Diktatur von Kapital und Profit.

Die CDU/CSU und FDP sind reinrassig gekaufte und geschmierte Unternehmerparteien und alle anderen sind Hinternkriecher und Speichellecker des Kapitals - bis auf eine Ausnahme - den Linken.

Wenn die Linken an die Macht kommen, dann hat sich Privatwirtschaft und das Klüngelpack erledigt. Dann müssen solche Leute endlich mal den Wunsch des ostdeutschen Kabarettisten von der Dresdner Herkuleskeule - Uwe Steimle - erfüllen: Ich habe einen Wunsch, das Leute wie Westerwelle endlich mal ehrlich arbeiten müssen!

Ich wähle links, egal, ob es fürs Volk Verbesserungen bringt.

Warum war in der DDR die Blockflöte Ost-CDU abgeschoben in der Nationalen Front?

Damit sie keinen massenhaften sozialen Schaden an der Bevölkerung anrichtet. Genau das beweist die West- und Einheits-CDU/CSU jeden Tag vor und nach der Einheitswende.

Ich kann das Schlagergejaule der Ute Freudenberg nicht mehr ertragen, die nur Lobeshymnen für ihren thüringischen Ex-CDU-Landespappi Dieter Althaus als Haus- und Hofnärrin von sich gibt - Jugendliebe

In Interviews macht sie die DDR abgrundtief schlecht, obwohl sie eine glänzende Berufsausbildung und spätere Karriere von diesem Staat DDR bekam. Sie wurde ja angeblich daran gehindert, Westschlager zu summen.

Und Dieter Althaus bekam nach seiner politischen CDU-Laufbahn seinen zugedachten Frühstücksdirektorenposten bei dem österreichisch-kanadischen Automobilausrüster Magna International ohne die Pflicht zum Arbeiten. Er hat also privat schon als CDUler seinen Luxus-Kommunismus erreicht. Und er ist nicht der einzige in der bundesdeutschen Parteienlandschaft.

Wikipedia Dieter Althaus - Wechsel in die Privatwirtschaft 2010
 
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#49
AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Die Linke ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die nicht die neoliberale Politik unterstützt. Leider wird bei uns eine wirkliche Sozialpolitik von den Öffentlich-rechtlichen und Privaten praktisch im Keim erstickt. Vorschläge von Wagenknecht zu wichtigen Themen, wie Rente und Arbeit werden als utopisch und nicht finanzierbar abgetan.

Weiter gehts mit Aushöhlung des Arbeits- und Sozialrechts. Mal sehen ,wie derMichel in fünf bis zehn Jahren wählt, dann wird der Anteil der Armutsrentner größer sein als er heute ist.

„Mit Hartz IV haben die Eliten das Dauerfeuer auf Lohnabhängige eröffnet“:
„Mit Hartz IV haben die Eliten das Dauerfeuer auf Lohnabhangige eroffnet“ | NachDenkSeiten – Die kritische Website

„Wir leben unter einer Diktatur der Oligarchien des globalisierten Finanzkapitals“:
„Wir leben unter einer Diktatur der Oligarchien des globalisierten Finanzkapitals“ | NachDenkSeiten – Die kritische Website
 

Texter50

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#50
Und weil ich pöse bin und die LINKE auch, haben se jetzt gleich beide Stimmen bekommen.
Da geht zusammen, was zusammen gehört... :cheer2:
 

jockel

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#51
Bundesmutti stellt sich immer als alternativlos und zwingend nötig mit ihrer verseuchten Klüngel-Schmierfilz-Unternehmerpartei dar - verbunden mit vielen Verschwendungsorgien und Luxusprivilegien wie jüngst mit Dobrindts Maut-Geschenkeverteilparty an pleite gegangene private Mautabkassierer.

Einer von den Linken macht für unsere Abgeordneten und Politiker einen guten Vorschlag zu deren Altersversorgung - ab in die gesetzliche Rentenversicherung ihrer Untertanen mit allen Nachteilen und Abschlägen. Sie geben sich doch immer so als nächstliebend christliche Volkspartei, was sie nicht sind. Statt Taten gibt es nur viele hohle Versprechen

dpa - Linke fordert gesetzliche Rente für Kanzler und Minister

Bundespräsidenten, Kanzler und Minister sowie Bundestagsabgeordnete sollen nach dem Willen der Linken künftig nur noch eine gesetzliche Rente beziehen. Dies sei nötig als Signal für mehr sozialen Zusammenhalt, sagte Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn der «Neuen Osnabrücker Zeitung».

Dies wäre ein starkes Zeichen dafür, «dass die Politik in ihrer Gesamtheit ihre Verantwortung für den sozialen Zusammenhalt im Lande begreift». Der Unmut über «die da oben» nehme zu, warnte er.

Zurzeit erhalten Abgeordnete eine «Altersentschädigung», die Lücken in ihrer sonstigen Versorgung schließen soll. Das Staatsoberhaupt bekommt ein Ruhegehalt in Höhe seiner vollen Bezüge, der Bundeskanzler und seine Minister eine Pension.
Dann würden die Rufe "Hau ab!" und "Volksverräter" vielleicht auch verschwinden.

Süddeutsche Zeitung: LKW-Maut: Millionenschwere Abrechnungspanne

Dem Steuerzahler entgehen viele Millionen Euro, weil der Bund privaten Autobahnbetreibern zu hohe Einnahmen überweist. Es könnte schwierig werden, das Geld zurückzufordern.

Eine millionenschwere Abrechnungspanne beim Eintreiben der Maut kommt Deutschlands Steuerzahler teuer zu stehen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung fließen privaten Autobahnbetreibern seit fast zwei Jahren zu hohe Einnahmen aus der Lkw-Maut zu.
 
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Fabiola

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#52
AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Und weil ich pöse bin und die LINKE auch, haben se jetzt gleich beide Stimmen bekommen.
Daumen hoch :icon_daumen:
Hier eine sehr lesenswerte Bestätigung für Deine Entscheidung:
"Soll die SPD wählen, wer Schwarz-Gelb verhindern will? Sind Stimmen für die Linke verloren? Über Trugschlüsse des taktischen Wählens"
Bundestag ǀ Von Russland lernen — der Freitag
 

saurbier

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#53
AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Na ja - noch stehen hierzulande keine Schlägertrupps vor den Wahllokalen, da darf jeder in der Wahlkabine sein Kreuz setzen wo er will.

Mich erstaunt derzeit vielmehr, wie wenig Betroffene z.B. in den aktuellen Wahlarena Sendungen ihre Probleme vortragen und nach Antworten fragen die ja sicherlich für sie als auch Leidensgenossen wichtig wären.

Am meisten jedoch verwundert mich, daß dort bisher (bzw. ich hab noch keinen Gehört) noch EMR weder der Kanzlerin noch Schulz gefragt hat, wie gerecht es ist das zwar ab 2014 2 Jahre mehr Anrechnung erfolgt - jedoch alle EMR davor unbeachtet bleiben. Ich sowas gerecht?

Genauso die Frage nach der Mütterrente. Wo sind denn unsere Rentner die da mal fragen, warum die Rentenkasse (arbeitende Beitragszahler) für eine gesamt staatliche Aufgabe alleine zahlen müssen, denn Nutzniesser sind auch die Frauen von Politikern/Ärzten/Juristen/Beamten etc..

Aber sowas kommt da nicht.

Nun gut, ich weiß eh bei wem ich mein Kreuz setzen werde.

Und noch eins zur Linken, wo Frau Nahles der Frau Wagenknecht in einer Diskussion vorgeworfen hat sie möge doch mal aufzählen was sie so alles fürs Volk erreicht hat, sei mal der alte Spruch angemerkt: Hochmut kommt vor dem Fall.

Das was Nahles geschafft hat, kam bestenfalls auf den ständigen Druck der Linkspartei im Bundestag zu stande, denn man sollte mal schauen seit wievielen Jahren die Linkspartei bereits den Mindestlohn u. vieles andere fordert. Ganz am Rande sei dann auch angemerkt, die Opposition kann keine Gesetze verabschieden, sie kann nur Mängel anprangern.

Übrigens zu dem was Frau Nahles so alles geschafft hat, sollte man sich mal den Kommentar von Prof. DR. Stefan Sell anhören, welcher ihr vorwirft Arbeitnehmerechte mit ihrem neuerlichen Gesetzesentwurf in die Mülltonne zu werfen.

Aktuelle Sozialpolitik: Eine weichgespulte "Reform" der Leiharbeit und Werkvertrage in einer Welt der sich durch alle Qualifikationsebenen fressenden Auslagerungen

Clevere Gesetze, bei denen man sich echt fragen muß wer sie sich ausgedacht hat, Ministerialbeamte oder Juristen von Wirtschaftskonzernen.

Und zu guter letzt bliebe noch eine Anmerkung zu machen - die Linke weist ja immer wieder darauf hin - die SPD hätte bereits schon lange so manches sozialere Gesetz unter Mitwirkung der Linken und Grünen gegen die Stimmen der CDU/CSU im Bundestag durchboxen können, wenn sie daran überhaupt interessiert gewesen wäre.


Grüße saurbier
 

jockel

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#54
... Das was Nahles geschafft hat, kam bestenfalls auf den ständigen Druck der Linkspartei im Bundestag zu stande, denn man sollte mal schauen seit wievielen Jahren die Linkspartei bereits den Mindestlohn u. vieles andere fordert. Ganz am Rande sei dann auch angemerkt, die Opposition kann keine Gesetze verabschieden, sie kann nur Mängel anprangern.

Übrigens zu dem was Frau Nahles so alles geschafft hat, sollte man sich mal den Kommentar von Prof. DR. Stefan Sell anhören, welcher ihr vorwirft Arbeitnehmerechte mit ihrem neuerlichen Gesetzesentwurf in die Mülltonne zu werfen.

Aktuelle Sozialpolitik: Eine weichgespulte "Reform" der Leiharbeit und Werkvertrage in einer Welt der sich durch alle Qualifikationsebenen fressenden Auslagerungen

Clevere Gesetze, bei denen man sich echt fragen muß wer sie sich ausgedacht hat, Ministerialbeamte oder Juristen von Wirtschaftskonzernen.

Und zu guter letzt bliebe noch eine Anmerkung zu machen - die Linke weist ja immer wieder darauf hin - die SPD hätte bereits schon lange so manches sozialere Gesetz unter Mitwirkung der Linken und Grünen gegen die Stimmen der CDU/CSU im Bundestag durchboxen können, wenn sie daran überhaupt interessiert gewesen wäre.


Grüße saurbier
Ich grüße zurück!!!

Arbeitsvertragsverhältnisse zu Mindestlohnbedingungen reichen nicht mal mehr zum Überleben. Wir brauchen flächendeckend in allen Branchen und Regionen Arbeitsvertragsverhältnisse zu weitaus höheren Tarifvertragsbedingungen und da muß man der Privatwirtschaft auch noch kräftig ununterbrochen in den Allerwertesten treten. Sonst passiert gar nichts zum Vorteil des Volkes.

Das sagte in der Wahlarena durch die Blume gesprochen auch der Schulz zu den Pflegearbeitsverhältnissen. Du erinnerst Dich an die nötige 30% versprochene Lohnerhöhung und die Personalaufstockung und daß es mit der Menschenwürde der Gepflegten nicht vereinbar ist, wenn sie in ihren eigenen Ausscheidungen liegen müssen wegen des dortigen Fachkräftemangels.

Es ist auch keine Lösung ausländisches Pflegepersonal in die EU reinzuholen. Was soll da mit der älteren Generation in deren Herkunftsländern werden?

Wir können nicht hier die Personallöcher mit Billigstarbeitskräfte schließen und in ihrer Heimat diese Löcher aufreißen. Das nenne ich dann europäische und bundesdeutsche Wiederbelebung von Kolonialverhältnissen im Sinne von Deutschland über alles in der Welt.

Zu Schulz: Ich hör' diese Botschaft wohl, allein mir fehlt der CDU-Glaube.

Wer übt die Macht im medizinischen und sozialen Bereich als Arbeitgeber und als Schein-Gewerkschaft aus?

Zunehmend börsennotierte Hedgefonds als Arbeitgeber und die christlichen CDU-Parteiengewerkschaften, allen voran die DHV.

Länger anhaltender Generalstreik in ganz Europa wäre mal heilsam!!!

Die Wahlarena-Sendung mit Schulz habe ich mir gestern auch angetan. Er bettelte förmlich um Stimmen und versprach jedem das für ihn passende Blaue vom Himmel.

Aber den Zustand haben sich die SPD-Funktionäre seit Jahren selbst angetan mit ihrer Käuflichkeit per Parteispendenmonokultur in den Keller- und Kanalisationsgewölben der Macht und ihrer Hinternkriecherei dem Kapital gegenüber.

Wie es zu der neoliberal wirtschaftsgeilen Gesetzgebung kommt, ist Dir doch bekannt. Die Privatwirtschaft hat ihre eigenen Großkanzleien, die Gesetzesentwürfe entwerfen und ihre käuflichen Politiker in den Bundes- und Landesministerien, in der Regierung und in allen Parlamenten. Dann die Lobbyistenmonokulturen und Denkfabriken wie z.B. ifo und Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft als Denkfabrik. Da werden die Gesetzesentwürfe möglichst unverändert nur durchgewunken. Das soll dann Demokratie sein. Und die Geburtstage der Konzernherren feiert man auf des Steuerzahlers Kosten im Bundeskanzleramt. Das ist heute so übliches Gewohnheitsrecht und gehört zum guten Ton.

Warum Linke wählen?

Darum!!!

CDU-Kampagne: Angela Merkel, drei Jahre alt, Werbefigur - WELT

„Für ein Deutschland, in dem jeder alles werden kann“, so steht es auf einem neuen Motiv der CDU-Wahlkampagne. Mit einem Foto, das Kanzlerin Angela Merkel im kurzen Kleidchen zeigt. Als Kind. Die Reaktionen sind deutlich.
Mir graut es vor soviel primitiver CDU-Wahlwerbung.

Das erste, was Wendehals-Bundesmutti im FDJ-Hemd vor und nach der Einheit lernte - Wie komme ich mit meinem Hintern schnell an die politische Karriere-Wand, wie beiße ich andere weg, und Blockflöte spielen.

Sie kann auf 25 Jahre erfolgreichen sozialen Flurschaden verweisen, den sie hingelegt hat und Schmierfilz zur Privatwirtschaft.
 
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Hamilkar

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#55
Mich erstaunt derzeit vielmehr, wie wenig Betroffene z.B. in den aktuellen Wahlarena Sendungen ihre Probleme vortragen und nach Antworten fragen die ja sicherlich für sie als auch Leidensgenossen wichtig wären.
weil das ausgewählte und überprüfte Leute sind.

oder glaubst Du, da kommt jemand hin, der nicht vorher sichterheitsrelevant und "geistig" überprüft wurde, also allzu kritische Fragen stellt?


ich habe mir den Schulz auch angetan, mag den auch halbwegs, weil er authentisch wirkt. aber leider leidet der scheinbar auch an Demenz.

die heutigen zu Tage tretenden sozialen Zustände sind SPD und Grünen aus 1998-2005 zu verdanken. Schröders Agenda 2010 und anderer sozialer Kahlschlag sowie ein Pro-Kapital Finanzminister Eichel. Kann man nicht oft genau wiederholen.

- Abschaffung der Arbeitslosenhilfe
- Einführung Hartz IV
- Begünstigung der Zeitarbeit (Hartz I)
- Abschaffung der Berufsunfähigkeitsrente
- Rentenabschlag bei Renten wg. verminderter Erwerbsfähigkeit von 10,8%
- Erhöhung diverser Altersgrenzen für die Altersrente (u.a. für Frauen, Schwerbehinderte)
- Erhöhung der Umsatzsteuer (im Volksmund Mehrwertsteuer) von 16 auf 19%
- Einführung Riester-Rente, Rürup-Rente, damit Entzug von Beiträgen der RV, zugunsten privater Versicherung. Alleinige Beitragslast des Arbeitnehmers. Faktisch Aufkündigung der sozialen Parität AN/AG
- Einführung Eichel-Rente (BAV faktisch dadurch für AN total unwirtschaftlich)
- Rückwirkende (!) KV-pflicht auf BAV
- Einführung diverser Energiesteuern
- Wegfall der Ertragsanteilbesteuerung bei Renten
- Rentenzahlung erst am Monatsende
- Streichung des Sterberentenmonats (sozusagen Beerdigungsgeld d. GKV)
- Kahlschlag beim sozialen Wohnungsbau


Im Gegenzug:
- Senkung des Spitzensteuersatzes auf 42%
- Senkung der Körperschaftssteuer
- Senkung der Kapitalertragsteuer
- Müheloses Einkomen wie Zinsen wird pauschal nur mit 25% besteuert


2009 gab es unter der Trulla Schmidt als SPD-Gesundheistministerin den schwachsinnigen Gesundheitsfonds und Krankenversicherungsgpflicht.



es wird genügend Leute geben, die der SPD nichts, aber auch gar nichts an sozialer Kompetenz oder gar sozialer Gerechtigkeit zutrauen. schließlich wurde das Gegenteil bewiesen.

es scheint gar ein Witz, erst einen Rentenkahlschlag zu fabrizieren und hinterher mit einer minimalen Anhebung der Grundsicherung Sand in die Augen zu streuen.

der BRD-Arbeitnehmer hat OECDweit nach Belgien die zweithöchsten Abzüge an Sozialagaben/Steuern, während die Leistungen bestenfalls im Mittelfeld liegen. es gibt auch kaum ein Land, wo wie bei uns die AN mehr Soazialabgaben zahlen als die Arbeitgeber.


Soziale Gerechtigkeit und SPD ist ein Widerspruch in sich. die Linken können natürlich groß tönen, wohlweislich, dass die nie Regierungsverantwortung erhalten.

im Grunde ist es egal, was man wählt. Lobbyistendiktatur, Korruption, Kartelle, Begünstigung des Großkapitals und der oberen Schichten samt Beamtenschaft seitens der Politik.

alles sogar in den ÖR-Sendern anschau- und verifizierbar (gerne nachts um 1.15h auf ZDFinfo, kriegen dann nicht so viele mit).


ich mein, Jüngere merken das kaum bis nicht, müssen ja auch dem neustem Eierdoof hinter rennen und auf Gesuichtsblöd posten, die kennen es nur so, aber für uns Ältere ist die Entwicklung der BRD in den letzten 20 Jahren ein Desaster.




Nicht zu vergessen, die Beamtenschaft wurde natürlich nicht angepackt. Nahezu NICHTS verändert. Die haben weiter Dienstunfähigkeitsrente und 71,75% Vollversorgung + Beihilfe Krankenversicherung im Alter.
 

Zeitkind

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#56
Ist ja alles schön und richtig, was Du in Deinem Beitrag aufzählst.
Liest sich so ein bischen, wie eine Beschwerde. Aber warum beschwerst Du Dich, wenn:
im Grunde ist es egal, was man wählt. Lobbyistendiktatur, Korruption, Kartelle,
Begünstigung des Großkapitals und der oberen Schichten samt Beamtenschaft seitens der Politik.
Und dann drehst Du auch noch dem restlichen Gegenwind die Klappen zu.
die Linken können natürlich groß tönen, wohlweislich, dass die nie Regierungsverantwortung erhalten...
... weil Dein Herr (das Kapital) Dir verboten hat, seinen größten Erzfeind zu wählen. :icon_pfeiff:
 

Dagegen72

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#58
ich unterstütze die Forderung dieses Threads und erinnere an die Landtagswahlen 2018 !!

Am 14. Oktober in Bayern und Tage später in Hessen. Geht hin!
 

jockel

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#59
Ich zweifle daran, daß der große SPD-Manitu, aktueller Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die verschröderte Hartzgesetzgebung stückweise oder völlig reformieren oder abschaffen kann. Da hat er das vor der Privatwirtschaft buckelnde Merkel-Monster und die Unternehmerverbände gegen sich.

Und dann die terminliche Zielsetzung bis weit nach 2020 sagt doch alles - Mogelpackung und unverbindliche Absichtserklärung.

Die SPD erhält auch von der Privatwirtschaft das Parteispendenschmiergeld. Also wird Heil auch nur Sozialkosmetik in altbewährter Manier veranstalten. Siehe die Diskussionen in Hart aber fair und auf Anne Will mit ihm.

Ich hör die Botschaft wohl, allein mir fehlt der Glaube an die Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit solcher Leute.

Jeder neue Bundesarbeitsminister stellt ca. 4 Millionen Fördermittel angeblich den Langzeitarbeitslosen zur Verfügung, die dann Privatfirmen abstauben und sinnlos verbrennen. So macht man sich beliebt bei den Untertanen und erst recht bei den Privatfirmen in Bildung, Sozialem und Wirtschaft. Heil ist selbst eine Mogelpackung im Auftrag der Pippi Langstrumpf-Nahles.

Viel versprechen und nichts halten. Soll er am Ende Rechenschaft ablegen und Verantwortung tragen, dann wechselt er wie viele andere schnell den Posten und das Ressort.

Und die Linke entsendet darauf ihre Sozialmahner Kipping und Inge Hannemann.
 

Gollum1964

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#60
Ich zweifle daran, daß der große SPD-Manitu, aktueller Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die verschröderte Hartzgesetzgebung stückweise oder völlig reformieren oder abschaffen kann. Da hat er das vor der Privatwirtschaft buckelnde Merkel-Monster und die Unternehmerverbände gegen sich.
moin Jockel,

exakt so ist es.
Wäre es der SPD wirklich ernst gewesen, hätte man diese Punkte schon bei den Koalitionsverhandlungen mit rein nehmen müssen, und zwar in konkreter Form. Allerdings hätte die christliche Partei das nicht geschluckt und wir stünden jetzt wieder vor Neuwahlen.
Meines Erachtens betreibt die soziale Partei Augenwischerei und möchte Nebelkerzen zünden, um sich wieder einen "sozialen Touch" zu geben. Die Diskussion ebbt spätestens in einigen Monaten ab und dann wird in Merkel-Manier weiter regiert wie eh und je.
 

AsbachUralt

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#62
Warum sollte ich einer Ideologie vertrauen, die in ihrer Geschichte zur Durchsetzung immer Zwang und Bespitzelung benötigte und die Menschen einsperren musste, damit sie ihnen nicht davon laufen konnten?
Ein besonderes Beispiel war der Millionenfache Massenmörder Stalin, der einem Hitler wenig nachstand. Einfach Archipel Gulag lesen.
Oder das System der verblichenen DDR mit ihrer Horch und Guck, die Menschen bis in ihre innerste Privatsphäre verfolgen musste, damit man sie von den Segnungen des Sozialismus überzeugen konnte.
Oder Pol Pot in Kambodscha, Kim in Nordkorea, Fidel auf Cuba und viele andere dieser Experimente, die durch die Bank alle gescheitert sind.

Und selbst wenn DIE LINKE auch nur wenige Prozent ihrer Versprechen wirklich durchsetzen wollten, glaubt jemand im Ernst, dass sie gegen die Wirtschaft anstinken könnte. Oder aber das sich die Menschen, denen es in Deutschland gut geht und das ist immer noch die Mehrheit, sich durch DIE LINKE dann etwas wegnehmen lassen wollten?
DIE LINKE hätte nur eine Chance, wenn die Wirtschaft total in die Knie gehen würde und es um einen Neuanfang ginge. Dann gäbe es vielleicht genügend Menschen die verbittert genug wären, links zu wählen.
 

Wholesaler

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#63
Beschäftige dich mal bitte mit der Gegenwart der Linken und nicht mit deren Vergangenheit, die schon etliche Jahrzehnte zurückliegt. Die Politiker dieser Partei verfügen in vielen Angelegenheiten über eindeutig mehr Sachverstand als die der Altparteien. Wenn man natürlich nur in alten Klischees denkt, kriegt man davon nichts mit.
 

jockel

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#64
Die aktuelle Groko ist in ihrer Volksfeindlichkeit, ihrer Lobbykultur zum raffenden Kapital, zur Käuflichkeit und Bestechlichkeit durchs Kapital, zur Luxusselbstbedienung mit immer mehr Schmarotzern aus eigenen Kreisen und aus der Großbourgeoisie unübertrefflich.

Der abgeschossene CSU-Bundesgesundheitsminister Gröhe krähte aus dem Gästehaus Meseburg - Hartz IV wird es mit der Unternehmer-Klüngelpartei CDU/CSU nur mit Volks - v e r a r s c h e r e i, Persönlichkeitsschnüffeleien, Bett-, Kühlschrank-, Zahnputzbecher- und Rasierzeug-Kontrollen und Sanktionen geben. Die Untertanenkuschelei lehnt CDU/CSU ab. Untertanen brauchen Zucht und Ordnung mit Knüppel und Peitsche. Klingt ganz nach Bismarck mit seiner Zuckerbrot-und-Peitschen-Politik.

Sie müssen spüren wer der Herr im bundesdeutschen Hause ist. Soviel verrohte, hinterlistige und hinterhältige Christlichkeit muß man gefälligst ertragen. Das ist Menschenwürde und christlich-jüdische Abendland- und Kreuzzugs-Lightkultur in bundesdeutscher Action.

Da kann man nur mit Lessings "Nathan der Weise" - Ringparabel gegenhalten. Aber soviel kulturelles Grund- und Sozialwissen steht einem bundesdeutschen Untertan doch nicht zu. Da schimmern noch Reste der allgemeinbildenden, polytechnischen Volksbildungskultur aus DDR-Zeiten durch, die uns seit der Wende nicht mehr zustehen dürfen.

Pioniergruß: Für Frieden und Freundschaft - seid bereit!

Jeder hat da so seine eigenen Wertevorstellungen und -erfahrungen. In der DDR gab es zum 1. Mai auch solche Losungen an Friedhofsmauern: "Heraus zum 1. Mai" für die Mauertoden. - Schwejk läßt grüßen

Darauf ein AsbachUralt!
 
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ExitUser

Gast
#65
Ich zweifle daran, daß der große SPD-Manitu, aktueller Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die verschröderte Hartzgesetzgebung stückweise oder völlig reformieren oder abschaffen kann.
Wenn du kann durch will ersetzt wird es schon stimmiger.

Die Linke macht in der Opposition gute Arbeit durch Anfragen und nötige Debattenbeiträge. Leider spricht sie eher akademisch gebildetet Wähler an und nicht diejenigen, für die sie vorgibt Politik zu machen.

In Berlin macht sie nun wieder die gleiche Sch. mit wie alle anderen Parteien auch.

Es gibt genug andere Parteien, die man wählen kann, wenn man seinen Protest ausdrücken will. Die Afd und ihre braunen Verwandten gehören sicher nicht dazu. Die beeindrucken niemanden nachhaltig, da sie sich aus etablierten Systembütteln zusammensetzen.

Diesbezüglich sollte man mal nach Portugal schauen, was vereint auftretende linke Parteien erreichen können, wenn sie den Sozialdemokraten (dazu zähle ich auch die Linkspartei) rote Linien aufzeichnen.
 
E

ExitUser

Gast
#67
Portugal ist eines der wenigen Länder, in dem Rechtspopulisten nicht punkten können.

Sinnfrei finde ich das nicht gerade, eher vorbildlich. Jede Wahl von nicht regierungsbeteiligten Parteien ist eine Form von Protest gegen die herrschenden Verhältnisse, oft die einzig mögliche.
 

Tica

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#68
@Zeitkind

Leider hat man als Wähler keine andere Alternative als eine Protestwahl, wenn man mit der Politik der etablierten Parteien nicht einverstanden ist.


Ich habe den Eindruck, dass mit jedem neuen Gesetz in den letzen Jahren alles nur noch schlimmer und ungerechter wird.
Gerade das Rentensystem ist bei einigen Nachbarländern wesentlich besser geregelt.
Aber durch irgendwelche Lobbyisten wird bei uns weiter an unserem bestehenden Finanzierungsmodell festgehalten.

Es wird sich in Deutschland erst etwas ändern, wenn es auch in Westdeutschland immer mehr Berg ab geht und dort mehr Leute in Hartz IV und Grundsicherung rutschen.
Leider wird immer vom "Jammer-Ossi" gesprochen, wenn wir auf die Straße gehen bzw. unseren Unmut äußern. Als Hartz IV auf die Menschen losgelassen wurde, waren die größten Proteste im Osten.

Haben die Menschen in Westdeutschland wirklich gedacht, dass es keinen Einfluss auf ihre Leben haben wird, wenn der Osten abgehängt wird und die Leute hier mit teils viel niedrigeren Löhnen abgespeist werden?
Es war doch klar, dass dann die Löhne und die Arbeitsbedingungen auch im Westen den Bach runter gehen.

Und die Wählbarkeit der Linken? Mehr Leute wie Wagenknecht und Lafontaine... dann könnte man darüber nachdenken. Aber die heutigen Führungsriege ist zum :icon_kotz:
 

Elgaucho

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#69
AW: Die Leute wählen die Kapitalvertreterin - Frau Merkel

Sonderlich clever ist das deutsche Wahlvolk nicht - sie wählen eine schwarze Bundeskanzlerin und damit eine Vertreterin der Kapital bzw. Arbeitgeberseite. Das die CDU nicht gerade Arbeit-
nehmerinteressen und Soziales dominiert scheint niemanden zu interessieren. In 12 Jahren Kanzlerschaft habe ich Sie nur einmal an einem sozialen Brennpunkt gesehen - in Duisburg Marxloh. Für eine Kanzlerin aller Deutschen verschwindend wenig pragmatisches Interesse am Rand der Gesellschaft. Es würde Ihr mehr als gut zu Gesicht stehen mal einen Tag lang bei der Tafel mitzuarbeiten und wesentlich mehr Zeit für die sozial Benachteiligten aufzubringen. Aber Gas-Gerd von der SPD hat das auch nicht getan und hat sich und seine SPD mit der Agenda 2010 lebenslänglich am deutschen Volk versündigt. Er sitzt mittlerweile mehr als gut dotiert im Gazprom Aufsichtsrat und heiratet seine xte Ehefrau - wirkliches Interesse am Sozialen kann ich Gas-Gerd und der SPD nicht attestieren. Also was man auch wählt - SPD oder CDU - es ist fürn Eimer oder sprich für die Tonne. Und Onkel Lindner von der FDP ist der Selbstdarsteller und Sprücheklopfer schlechthin - im wirklichen realen Leben hat er außer einer krachenden Insolvenz incl. Fördergeldern bisher nicht viel an Lebensleistung vorzuweisen. Authentizität bezüglich
der viel beworbenen Werte wie Liberalismus und Eigen- bzw. Selbstständigkeit sieht für mich anders aus. Was uns fehlt ist ein Helmut Schmidt der im Weißen Haus in Washington in perfektem Englisch dem amerikanischen Präsidenten die Leviten gelesen hat. Aber Politiker mit "Eiern" in der Hose die souverän auch auf der internationalen Bühne a la Helmut Schmidt deutsche Interessen nachhaltig vertreten und umsetzen sehe ich nicht. Politik- Dinosaurier wie Franz Josef Strauss und Jürgen Möllemann welche auch die freie Rede ohne jegliches Redemanuskript perfekt beherrschten sehe ich überhaupt nicht mehr. Die Linke mit Gregor Gysi und Sarah Wagenknecht ist bestimmt keine schlechte Partei - wird leider vom Großteil der Bevölkerung gar nicht wahrgenommen.
 

Wholesaler

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#70
@Elgaucho: Überwiegend stimme ich dir zu. Helmut Schmidt kommt meiner Meinung nach aber viel zu gut weg. Diese für mich nicht nachvollziehbare Beliebheit zieht sich quer durch die Bevölkerung. Willi Brandt ist mir persönlich lieber. Bei Helmut Schmidt konnte ich in seinen letzten Lebensjahren leider nicht erkennen, dass er ein echter Sozialdemokrat ist. Er war ein uneingeschränkter Befürworter der Agenda 2010 und forderte sogar noch weiteren Sozialabbau. Wenn ist mir diese Artikel durchlese, wird mir schlecht:

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/helmut-schmidt-lobt-agenda-2010-a-898071.html

https://rp-online.de/politik/deutschland/helmut-schmidt-lobt-gerhard-schroeder_aid-11021811

https://www.welt.de/politik/article2446428/Die-Agenda-2010-ist-fuer-Schmidt-erst-der-Anfang.html

Zitat: Die Agenda 2010 wertet er als einen sehr späten, lediglich ersten Schritt in die richtige Richtung, im Grunde geht sie ihm nicht weit genug. Auf etliche Jahre will er die Hartz-IV-Bezüge nicht angehoben wissen, damit „ein gehöriger Abstand zu den geringsten Löhnen erreicht“ und der Anreiz zur Annahme eines Jobs größer wird.

So viel zum "Sozialdemokraten" Helmut Heinrich Waldemar Schmidt.
 

AsbachUralt

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#71

RobbiRob

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#72
Freibier für alle, wer kann da schon „Nein“ sagen?

Für Alg1- und Alg2- Empfänger dann aber bitte entsprechend Erhöhung der OAW.
Wäre nur fair .... ;-)
 
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#73
Teile der Führungsriege finden aber prekäre Arbeitsverhältnisse doch nicht so schlecht :doh: und befürworten den Zuzug von billigen Arbeitkräften aus dem Ausland - damit weiterhin auf den Tellern Spargel landet. Kipping könnt Ihr voll vergessen - die Frau sollte zurücktreten!

https://www.neulandrebellen.de/2018/06/es-ist-wieder-spargelzeit/

und

http://www.deutschlandfunk.de/die-l...diert-fuer.694.de.html?dram:article_id=419872

Die gute Frau Kipping hat einen D*ch-Sch*den! Sie sagte u.a. folgendes .....

Zum zweiten finde ich, wir sollten jetzt nicht so tun, als ob Arbeitsmigration für uns nur eine Bedrohung ist. Ich würde es mal anders herum sagen: Wenn alle Arbeitsmigranten, die es bereits hier gibt, dieses Land verlassen würden, dann hätten wir ein richtiges Problem. Wir haben gerade Spargel-Saison. Ich wüsste gar nicht, wie der Spargel bei uns auf den Tisch kommen soll, wenn es da nicht Menschen aus anderen Ländern gäbe. Oder wenn wir in den Pflegebereich gehen: Wenn da alle Menschen ohne deutschen Pass jetzt das Land verlassen würden, dann hätten wir hier ein richtiges Problem.



hier ein guter Kommentar vom ersten Link

Selbst die heutige EU-Freizügigkeit ist schon schlimm genug! Solange nicht mindestens ungefähr gleiche wirtschaftliche und soziale Verhältnisse in den Herkunftsländern herrschen, ist liberale Freizügigkeit massivst asozial! Das muss einmal jemand dieser Frau sagen (besser [verbal] Einprügeln!). Das ist originäre rechtsextreme Gutsherren-Politik!

Echte linke Politik ist für ein Ende von fürchterlichen Arbeitsverhältnissen! Im Endeffekt weiß auch jeder der Marx gelesen hat, gar für ein Ende von Lohnarbeit! Natürlich ist letzteres noch Utopie. Aber dank der Digitalisierung könnte es deutlich näher kommen. (Automatisierung nicht nur von einfachen Aufgaben, wie dem Spargelstechen, sondern auch von komplexen Prozessen. (Sobald Prozessoptimierungen von einer KI übernommen werden und diese selbstständig durchführen und realisieren kann, ohne Hilfe des Menschens, sollte die kapitalistische Gesellschaft wie wir sie heute kennen überwunden worden sein. Sonst wird die Digitalisierung zur kaum vorstellbaren Dystopie. Die düsteren Visionen von div. Autoren dürften dann wie Kindergeburtstage aussehen.)
Bedingungsloses Grundeinkommen? Nicht unbedingt, denn die Gefahr dass es neoliberal ausgeprägt sein wird ist viel zu groß! Aber zumindest ein repressionsfreies soziales Mindesteinkommen, welches den Namen wert ist und nicht zum Inbegriff der Angst wie Hartz 4 wird!
 

Atze Knorke

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#74
An die Forumsrunde, hallo hartzerkaese,

ja, "dass muss drin sein", Frau Kipping, ein Teil der Linken, sorgt seit Monaten für machtpolitische Spannungen. :icon_twisted:

aus 2014 dieser sehr aufschlussreiche Beitrag:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article128926034/Die-schmerzhafte-Entzauberung-der-Linke-Chefin.html

Selbst zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales am 04.06.2018 - stiess wieder einmal der seit ca. 15 Jahren währenden Entrechtungsmaschinerie, eine Sanktions-Petentin, jetzt Frau S. Schlensog (change.org Kampagne) vor, zuvor hatten wir dort Frau I. Hannemann, die sich aus gesundheitlchen Gründen verabschiedet hat. Auch ruhig geworden ist es um unseren Oberhungerer und Verfechter Herrn Boes.
(http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/aktuelles.htm)

Der Parteitag der Linken hatte es wahrlich in sich:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-linke-katja-kipping-will-entscheidung-zur-fluechtlingspolitik-a-1212089.html

'Wer flüchtet schon freiwillig?'
https://www.katja-kipping.de/de/article/1017.wer-flüchtetet-schon-freiwillig.html

Alles dazu auf den nachdenkseiten einschl. Leserbriefe:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=44432

Wer's immer noch glaubt, die Linken sind für die Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten!
 

jockel

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#75
Wir hätten ein ganzes Problembündel schlagartig los, wenn wir unsere obersten Machthaber aus den asozialen Unternehmerparteien CDU und CSU an die Ankerzentren zur Abschiebung überstellen würden.

Die CSU ist eine Exotenpartei, die von einem Bundesland aus eine ganze Republik beherrschen will. Die beherrschen ja nicht mal ein seriöses Deutsch.

CDU und CSU sind bestrebt nur ihren Wohlstand auf Kosten des eigenen Volks zu sichern und verschwenden massiv Steuer- und Beitragsmittel. Es sind Wiederholungstäter.

CDU und CSU leben nicht von Angebot und Nachfrage, sondern von bundesdeutscher Planwirtschaft, was sie sich selbst geschaffen haben - siehe automatisierte Diätenerhöhung und Parteispenden.
 

Realo

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#77
Ich weiß nicht, was für Pillen manche hier einwerfen. Aber es muss ziemlich starker Stoff sein. Und die Partei DIE LINKE wird weder kurz noch mittelfristig je in der Lage sein eine Regierungsverantwortung zu übernehmen. Dazu ist der Laden einfach zu zerstritten.
 

Dagegen72

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#82
Der VdK hatte anscheinend zur letzten Bundestagswahl letztes Jahr dieses Motto:
„Soziale Spaltung stoppen!“ lautete das Motto der VdK-Aktion zur Bundestagswahl 2017. Die zentrale Forderung, soziale Sicherheit in den Mittelpunkt zu stellen, bleibt auch nach der Wahl aktuell! Der Sozialverband VdK appelliert an die künftigen Regierungsparteien, offene Fragen zur Zukunft des Renten-, Pflege- und Gesundheitssystems anzupacken.
https://www.vdk.de/deutschland/page...ng-stoppen_vdk_aktion-zur-bundestagswahl-2017

ich hoffe, alle MitarbeiterInnen haben links gewählt :wink:


ach ja, in Mexiko ist mit Senor Obrador ein Linker Präsident geworden :D https://www.neues-deutschland.de/ar...sident-nur-noch-linienfluege-nutzen-will.html
 

jockel

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#83
Der VdK hatte anscheinend zur letzten Bundestagswahl letztes Jahr dieses Motto:
https://www.vdk.de/deutschland/page...ng-stoppen_vdk_aktion-zur-bundestagswahl-2017

ich hoffe, alle MitarbeiterInnen haben links gewählt :wink:


...
Der VdK muß bei jeder beliebigen Gelegenheit wie viele andere Organisationen auch einen Kniefall und Bitte-bitte machen wenn er Gehör erhalten will. Das heißt noch lange nicht, daß sich was tut, geschweige denn sich was verbessert. Mit den mickrigen Mitgliederbeiträgen kann man nun keine großen Sprünge machen. Das gilt auch für die Verbraucherzentralen. Es sind nunmal keine Lobbyistenverbände,die sich Parteien und Abgeordneten kaufen und schmieren. Aber es macht sich als schöne Anstrichfarbe von Demokratie und Grundordnung.

Wenn was zum Wohle und Vorteil des Volkes sich ändern soll, dann müssen sich zuerst die Eigentumsverhältnisse in der Wirtschaft verändern - Richtung Genossenschafts- und Volkseigentum, so wie es in der DDR war. Aber was hatte der Gaunerhaufen CDU/CSU und FDP nach der Wende als Erstes gemacht - jeden Betrieb privatisiert, um das Volk ausbeuten und unterdrücken zu können. Und Kohl versprach jedem was er hören wollte - das Blaue vom Himmel und das dumm zu haltend Volk glaubte auch jedes seiner Märchen und Lügen.

Und seit Wendezeiten tut sich gar nichts mehr oder nach dem Prinzip linke Tasche - rechte Tasche! In die linke Tasche erhält der deutsche dumme Michel mit 10 Jahre Wartezeit 10% und auf der rechten Seite der Tasche steht die Vielzahl der Privatwirtschaftsbetriebe und Kommunalorgane, um dir 150% aller 2 Jahre rauszuholen.

Warum war die DDR-Wirtschaft so angeblich wenig leistungsfähig?

Der DDR-Bürger erhielt aus dem Staatshaushalt viel an sozialpolitischen Maßnahmen, was sich der bundesdeusche Staat und die Privatwirtschaft durch Lohn- und Sozialdumping konsequent spart.
 

Dagegen72

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#84
Viele die im VDK aktiv sind, sind ehrenamtlich dort beschäftigt. Das wäre ein Ehrenamt, dass unterstützenswert ist, oder?
 
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