DIE LINKE und die Erwerbslosen

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dr.byrd

Gast
Viele wissen es: Ich bin Mitglied. Allerdings stehe ich der Partei gerade in Berlin sehr kritisch gegenüber. Der Murx, der hier seit Jahren in der Politik gegenüber den Erwerbslosen verzapft wird, ist kaum noch zu ertragen.

Aber auch bundesweit habe ich den Eindruck, dass die Interessen der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten in der Partei DIE LINKE noch erheblich unterbelichtet sind. Es sind nur Wenige, die sich da engagieren und den notwendigen Sachverstand haben.

Allerdings gibt es überall in den Ländern und Bezirken kleine aktive Gruppen, die sich einbringen. Um die Richtung in der Partei stärker und wirksamer im Sinne der Erwerbslosen zu beeinflussen, sollten wir uns vernetzen und zusammenschließen.

Einige Berliner Bezirke versuchen da jetzt einen ersten Schritt zu gehen und rufen zur Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft Hartz IV (Arbeitstitel) auf.

Diese LAG soll auch allen parteilosen Interessenten offen stehen.

Insofern bitte ich diesen Thread nicht als Werbung für DIE LINKE misszuverstehen. Mir geht es einzig darum, die Interessen der Erwerbslosen zu stärken.
Dies geschieht z.Z. vielfach außerparlamentarisch (wie hier im Forum), muss aber auch parlamentarisch ausgebaut werden. Jede Chance muss genutzt werden, unsere Stimme zu stärken und lauter hörbar zu machen.

Zumal auf uns alle in nächster Zeit durch die Wirtschaftskrise harte Zeiten zukommen und mit einer Steigerung der Erwerbslosenzahlen zu rechnen ist.

Ziel ist es, noch vor den Bundestagswahlen zu einer Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten in der LINKEN zu kommen. Bitte folgt unserem Beispiel und versucht in euren Bundesländern entsprechende LAGs zu gründen.

Für alle Berliner habe ich mal unseren Aufruf angehängt.
 

Anhänge

  • Aufruf LAG Hartz IV.pdf
    11 KB · Aufrufe: 461
  • Beitrittserklärung LAG Hartz IV.pdf
    12,1 KB · Aufrufe: 334

wolliohne

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gute Sache und längst überfallig,meine Unterstützung hast du. Werde mich vor Ort dafür stark machen
 
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dr.byrd

Gast
gute Sache und längst überfallig,meine Unterstützung hast du. Gibts vielleicht eine Fax Nr. ?

Fax-Nr. gibt es noch nicht. Aber soviel ich weiß, müssen die Beitrittserklärungen auch schriftlich erfolgen.

Die E-Mail von Dieter Hetzel:
dh-software at T-Online.de
 

Mario Nette

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@dr
Mach mal das @ weg - wir wollen doch nicht, dass der Mann jetzt ge-spam-spidert wird.

Mario Nette
 
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dr.byrd

Gast
Ich empfehle als Ansprechpartner Elke Reinke

Elke Reinke - Home

Als Ansprechpartnerin sicher OK, aber die Dinge sollten jetzt von uns selbst in die Hand genommen werden: Erwerbslose aller Bundesländer vereinigt euch.

Schließt euch zusammen, gründet in jedem Bundesland eine LAG Hartz IV, damit wir uns alsbald zu einer Bundesarbeitsgemeinschaft zusammenschließen können.

Berliner, ob Parteimitglieder oder parteilos, unterstützt den Aufruf, tretet der LAG Hartz IV bei.
 
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ExitUser

Gast
Den Aufruf habe ich am 8.10. bekommen. Ich kenne niemanden und vorstellen hat auch niemand nötig.



@Dr

Mach doch erstmal ne IG hier auf, dann können sich die Interessenten erstmal untereinander austauschen.
 
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dr.byrd

Gast
Den Aufruf habe ich am 8.10. bekommen. Ich kenne niemanden und vorstellen hat auch niemand nötig.



@Dr

Mach doch erstmal ne IG hier auf, dann können sich die Interessenten erstmal untereinander austauschen.

Der Aufruf richtet sich erstmal an die Berliner. Wir müssen 50 Unterschriften zusammen haben, um uns als LAG in der LINKEN zu konstituieren. Mehr ist erst mal nicht zu sagen, da wir uns, wenn es klappt, ja erstmals im November treffen werden.
Alles andere ist eine Anregung von mir für andere Bundesländer es uns gleich zu tun. Damit wir vor den Bundestagswahlen noch eine Bundesarbeitsgemeinschaft bilden können.
Die große Resonanz inerhalb weniger Tage zeigt uns, dass die Zeit reif ist, die Dinge in die eigene Hand zu nehmen.
Sobald es Ergebnisse gibt, werde ich berichten. Ich möchte aber von einer IG zum Thema im Forum Abstand nehmen, weil ich das ELO-Forum nicht mit Parteipolitik überfrachten möchte. Ich bin erstmal dankbar, dass ich den Aufruf hier veröffentlichen konnte.
 
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ExitUser

Gast
Der Aufruf richtet sich erstmal an die Berliner. Wir müssen 50 Unterschriften zusammen haben, um uns als LAG in der LINKEN zu konstituieren. Mehr ist erst mal nicht zu sagen, da wir uns, wenn es klappt, ja erstmals im November treffen werden.
Alles andere ist eine Anregung von mir für andere Bundesländer es uns gleich zu tun. Damit wir vor den Bundestagswahlen noch eine Bundesarbeitsgemeinschaft bilden können.
Die große Resonanz inerhalb weniger Tage zeigt uns, dass die Zeit reif ist, die Dinge in die eigene Hand zu nehmen.
Sobald es Ergebnisse gibt, werde ich berichten. Ich möchte aber von einer IG zum Thema im Forum Abstand nehmen, weil ich das ELO-Forum nicht mit Parteipolitik überfrachten möchte. Ich bin erstmal dankbar, dass ich den Aufruf hier veröffentlichen konnte.

Achso, dann viel Glück und Erfolg!

Bin mal gespannt, wann Bayern nachzieht.
 
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Rounddancer

Gast
Nun, hier in Baden-Württemberg hat Die Linke. die LAG Erwerbslose und Geringverdiener kürzlich gegründet.
Es gab nun außer dem Gründungstreffen in Mannheim bereits eines in Karlsruhe. Das nächste LAG-Treffen soll dann Ende November in Stuttgart sein.
 
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dr.byrd

Gast
Nun, hier in Baden-Württemberg hat Die Linke. die LAG Erwerbslose und Geringverdiener kürzlich gegründet.
Es gab nun außer dem Gründungstreffen in Mannheim bereits eines in Karlsruhe. Das nächste LAG-Treffen soll dann Ende November in Stuttgart sein.

Gibt es eine Kontaktadresse oder website?
 

left

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ob ich das richtig verstanden habe, mal so ne Frage.

In der Partei "DIE LINKE" gibt/bilden sich es auf Landesebene Arbeitsgruppen die sogenannten LandesArbeitsGemeinschaften "LAG Erwerbslose und Geringverdiener".

dr.byrdDIE LINKE und die Erwerbslosen
Viele wissen es: Ich bin Mitglied. Allerdings stehe ich der Partei gerade in Berlin sehr kritisch gegenüber. Der Murx, (hier ist die Berliner Linke gemeint)der hier seit Jahren in der Politik gegenüber den Erwerbslosen verzapft wird, ist kaum noch zu ertragen.

Aber auch bundesweit habe ich den Eindruck, dass die Interessen der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten in der Partei DIE LINKE noch erheblich unterbelichtet sind. Es sind nur Wenige, die sich da engagieren und den notwendigen Sachverstand haben.

dr.bird für Berlin sehe ich das genau so.

Da bin ich BAFF, gerade "DIE LINKE" hatte ich noch als kompetent angesehen die Erwerbslosen und Geringverdiener mit ins Boot zuholen und zu vertreten.
Nun sieht es so aus als wäre das alles Makelatur, wenn sich in der Partei schon selbständige Arbeitsgruppen bilden würden, jeweils in den einzelnen Bundesländern(Kreisverbänden) und keine Kommunikation untereinander stattfindet und das noch nicht einmal BUNDESANGELEGENHEIT ist.

Da Frage ich mich schon, ob ich da richtig vertreten werde.
 
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dr.byrd

Gast
Da bin ich BAFF, gerade "DIE LINKE" hatte ich noch als kompetent angesehen die Erwerbslosen und Geringverdiener mit ins Boot zuholen und zu vertreten.
Nun sieht es so aus als wäre das alles Makelatur, wenn sich in der Partei schon selbständige Arbeitsgruppen bilden würden, jeweils in den einzelnen Bundesländern(Kreisverbänden) und keine Kommunikation untereinander stattfindet und das noch nicht einmal BUNDESANGELEGENHEIT ist.

Da Frage ich mich schon, ob ich da richtig vertreten werde.

Nun, im Vergleich zu anderen Parteien ist die LINKE sicher die Interessenvertretung der Erwerbslosen. Aber die Partei ist noch jung. Und eine wirkliche Interessenvertretung der Erwerbslosen in der Partei muss sich von unten nach oben bilden und nicht umgekehrt.
Sicher gibt es in der Bundespartei einzelne, die sich um das Thema mit Sachverstand kümmern (z.B. Katja Kipping) aber entscheidend ist doch, dass sich Erwerbslose selbst um ihre Interessen kümmern. Da sind wir in der Vernetzung noch ganz am Anfang.

@Left
Mach mit. Wir brauchen dich. Eine Interessenvertretung ist nur so stark, wie ihre Mitmacher.
 

Merkur

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Das macht Mut. Lasst uns streiten Seit an Seit.
Klasse aber das will in den alten Ländern keiner ! Ein jeder will für sich selbst murksen. Es gibt so viele Gruppen kleine Parteien wenn die sich zu einer Fusion zusammen schließen würden gäbe es Chancen,aber daran haben sich schon viele verbrannt. Sie könne nicht aus ihrer Haut raus. Wenn die Krise kommt wird es ein Heulen und Zähneklappern geben aber keine Einsicht.
 
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ExitUser

Gast
KEs gibt so viele Gruppen kleine Parteien wenn die sich zu einer Fusion zusammen schließen würden gäbe es Chancen,aber daran haben sich schon viele verbrannt. Sie könne nicht aus ihrer Haut raus. Wenn die Krise kommt wird es ein Heulen und Zähneklappern geben aber keine Einsicht.

Versuche gab es schon fast unzählige, aber alle sind bisher kläglich gescheitert. Es will ja keiner einen Posten verlieren, wenn sich "seine" Partei mit einer anderen zusammen schließt. Dann kommt noch dazu, das sie sich nicht mal halbwegs einigen können, unter welchen Voraussetzungen bzw. welcher Partei.
 

Mario Nette

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Natürlich muss auch (oder gerade?) in der Linken die Themenschwerpunkt der Erwerbslosigkeit von unten nach oben aufgebaut werden. Die Voraussetzungen dafür mögen rein aus der Interessenlange hinsichtlich der Linken, Linke-Wähler und -Sympathisanten besser sein, als beispielsweise bei der FDP. Aber auch bei der Linken gilt: Es ist eine durchaus heterogene Partei: 10.10.2008: Attraktiver für Arbeiter.

Mario Nette
 
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ExitUser

Gast
Achso, dann viel Glück und Erfolg!

Bin mal gespannt, wann Bayern nachzieht.

Bayern hat seit heute eine "LAG Arbeit und Soziales - Hartz IV muss weg".
Die ersten Interessierten trafen sich schon vor einiger Zeit, waren aber zu wenig, um als LAG anerkannt zu werden.
Heute war ein neuer Termin, es war proppenvoll, die LAG wurde gegründet.

Den Arbeitstitel "LAG Hartz IV" haben wir bewusst so erweitert.

Ansprechpartnerin ist Cornelia Möller (MdB, Fraktion DIE LINKE).

Wer Interesse an den Projekten der Linken in Bayern hat, kann sich jederzeit hier infomieren und mitarbeiten:

DIE LINKE. Landesverband Bayern: Termine

Viele Grüße,
angel
 

Ralf Hagelstein

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AG Arbeit und Armut

Die LAG Arbeit und Armut wurde im November 2005 in und bei der Linkspartei.PDS-Landesverband Hamburg gegründet. Sie versteht sich als Schnittstelle zwischen Partei und der ausserparlamentarischen Opposition, den Sozial- und Erwerbslosen-Iniativen und den Gewerkschaften. Sie unterstütz und/oder beteiligt sich an Protestaktionen der Initiativen auf der Straße, trägt deren Anliegen in die Partei und in die Parlamente.

In Hamburg hat die AG z.B.

-aktiv an der Erstellung des Wahlprogrammes zur Bürgerschaftswahl 2008 mitgearbeitet
-innerparteiliche Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt
-Referenten für öffentliche Parteiveranstaltungen zum Thema Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik gestellt

Die AG tagt in der Regel 14-tägig, die Termine werden auf der Hompage des Landesverbandes veröffentlicht.

Kontakt

DIE LINKE.Hamburg, AG Arbeit und Armut
Kreuzweg 7, 20099 Hamburg
ag-arbeit@die-linke-hh.de
www.die-linke-hh.de

Sprecher

Ralf Hagelstein

Hinweis

Die LAG hat beim Bundesausschuss die Anerkennung als bundesweiter Zusammenschluss beantragt.

DIE LINKE: AG Arbeit und Armut
Einfach mal bei mir melden. :icon_wink:
 
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dr.byrd

Gast
Ich habe die guten Nachrichten aus Baden-Württemberg, aus Bayern und aus Hamburg an die Initiatoren der Berliner LAG weitergegeben.
Es sollten sich alle gut absprechen, damit dann wirklich was Gemeinsames herauskommt, um unsere Durchsetzungskraft zu stärken.
Wir könnten dann den Kampf deutlich verschärfen. :icon_party:
 

Volker

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Nicht schlecht dr.byrd,

jetzt müsste ich mir das für NRW überlegen, anstossen und Gründen
dürfte mir nicht schwer fallen wo ich schon eine LAG in NRW gegründet
habe.

Die Frage wäre auch nun eine Bundesweite BAG zu gründen.

Sinnvoll wäre es allemal, zumal man die Erwerbslosen/Geringverdiener nicht Parteimitglied sein müssen aber dennoch ein (weiteres) Sprachrohr in die Partei finden können.

hmmm, die Zeit fehlt mir.

Das Problem die alle dann immer zu den Treffen einzuladen...

Volker
 
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Rounddancer

Gast
Nun, es gibt doch auch unter ERwerbslosen und Geringverdienern, die eine Emailadresse haben, solche, die eine Telefonflatrate haben.
Wenn wir denen je ein halbes oder ganzes Dutzend Telefonnummern von LAG-Mitgliedern geben, und die dann, wenn die ne Einladung per Email reinkommt, die dann den andern in ihrem Zirkel weitertelefonieren, schon wär die Arbeit nimmer so viel.
 
D

dr.byrd

Gast
hmmm, die Zeit fehlt mir.

Das Problem die alle dann immer zu den Treffen einzuladen...

Volker

Du bist bestimmt nicht allein in NRW.

Wer kann, sollte die Idee auch in andere Foren tragen. Auch welche, die im Osten unseres Landes stärker verankert sind. Von dort hört man relativ (zu den Arbeitslosenzahlen) wenig.
 
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