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DIE LINKE.Schleswig-Holstein: Massenaustritte vor dem Superwahltag

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#1
Linkspartei verliert in Schleswig-Holstein die Kreistagsfraktionen in Neumünster und Plön. Ausgetretene Mitglieder formieren sich im Linksbündnis.
Von Edith Bartelmus-Scholich
Wenige Tage vor der Neuwahl von Landtag und Bundestag treten in Schleswig-Holstein zahlreiche Mitglieder aus der Partei DIE LINKE aus. Die Partei verliert zwei Kreistagsfraktionen und eine ganze Reihe Mandats- und FunktionsträgerInnen. Die Ausgetretenen wollen sich als Linksbündnis neu formieren und ihre politische Arbeit gemeinsam fortsetzen.
Mit 13,8% und fünf Abgeordneten zog DIE LINKE 2007 in den Kreistag von Neumünster ein. Es war das beste Kommunalwahlergebnis, welches die Linkspartei aus dem Stand je in einem westdeutschen Bundesland erzielt hatte. Heute ist die gesamte Fraktion geschlossen aus der Linkspartei ausgetreten. Damit aber nicht genug, verliert die Partei auch die Fraktion im Kreistag von Plön. Weitere einzelne MandatsträgerInnen in anderen Kreisen und Städten denken darüber nach, die Partei ebenfalls zu verlassen. Gleichzeitig treten in mehreren Kreisen bis zu 50% der aktiven Mitglieder aus der Partei aus.
Ursächlich für die Massenaustritte ist das Scheitern des pluralistischen Parteikonzeptes, welches mit der Fusion von WASG und PDS begründet werden sollte. Seit Monaten wurden BasisdemokratInnen und AntikapitalistInnen scharf bekämpft und zum Teil gemobbt. Sie stehen einem realpolitischen Kurs, wie er mit Hilfe des Parteivorstands und des Parteiapparats in Berlin Zug um Zug durchgesetzt wurde im Weg. Die Ausgetretenen skizzieren die RealpolitikerInnen im Landesverband wie folgt: inhaltlich sozialdemokratisch, organisatorisch stalinistisch.
Konkret wird festgestellt: "In diesem Jahr hat sich abgezeichnet, dass die Partei sich zu einer zunehmend zentralistischen Organisation entwickelt statt dem pluralistischen Prinzip zu folgen, inhaltliches Engagement aus der Mitgliedschaft wird abgebügelt, inhaltliche Anträge werden in Programmkomissionen verschoben, die nie gegründet wurden oder einfach abgewiesen wie das zu dem Parteitag im Januar vorgelegte 100-Punkte-Programm des Neumünsteraner Kreises zur Landtagswahl. Statt durchdiskutierter Standpunkte der Landespartei wird nun zur vorgezogenen Landtagswahl mit einem Sofortprogramm der Parteigremien, Wahlkampf gemacht, bei dem einfache Mitglieder kein Mitspracherecht hatten." Dass darüber hinaus führende Mitglieder der Landespartei an satirischen Feiern zu Ehren Stalins teilgenommen haben, dass ein symbolisches Reisfeld zu Ehren Pot Pols angelegt wurde und das Passwort für die IT in der Landesgeschäftsstelle "Pot Pol" gelautet haben soll, trug nicht zur Vertrauensbildung bei.
Gleichzeitig weisen die Ausgetretenen auf mangelhafte Abgrenzung und Sensibilität nach ultrarechts in der Landespartei hin. So heißt es in der Austrittserklärung des Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Neumünster, Jörn Seib: "Zur Bundestagswahl wurde dem Kreisverband Neumünster der Direktkandidat Martin Schmielau vorgesetzt, der vor wenigen Jahren noch in der Schillpartei aktiv war. Der Vorschlag kam von dem Kieler Kreisvorsitzenden Heinz Wieser, der im Wahlausschuss mit einer Enthaltung nicht eindeutig gegen den Wahlantritt der NPD stimmte. Auch in der Linken wird links geblinkt und rechts abgebogen. Die Partei setzt sich für ein NPD-Verbot ein und fordert eine Offenlegung der politischen Vita. Schmielau hätte über seine Vergangenheit in der Schillpartei informieren müssen. Wir arbeiten in Neumünster eng mit der antifaschistischen Bewegung zusammen, so ein Kandidat geht da einfach nicht."
Seitens des Landesvorstands wurde nicht versucht die Konflikte zu lösen, sondern die KritikerInnen wurden aufgefordert, ihre Mandate zurückzugeben und die Partei zu verlassen. Offensichtlich wurde auf eine Säuberung ohne größere Konsequenzen für die Partei gesetzt. Die Marginalisierung von basisdemokratischen und antikapitalistischen Kräften läuft in vielen Landesverbänden der Linkspartei seit der Fusion von WASG und PDS zur Partei DIE LINKE. Bisher folgte sie überall dem Muster, dass die missliebigen Minderheiten in den jeweiligen Landesverbänden in kleinen Gruppen oder einzeln in Nischen abgedrängt oder aus der Partei gedrängt wurden. Die Betroffenen wurden in diesen Prozessen passiv oder reagierten nur auf die Angriffe. Zu einer vorwärtsgewandten politischen Strategie fanden sie nicht. Dieses Konzept ist in Schleswig-Holstein nicht aufgegangen. Anders als in anderen Landesparteien haben sich Teile der Minderheit hier entschieden, gemeinsam weiter politisch aktiv zu werden und zwar ohne das ständige Störfeuer dem sie in der Linkspartei ausgesetzt waren. Im Linksbündnis wollen sie eine kommunalpolitische, vor allem aber außerparlamentarische Perspektive für unterschiedliche Linke schafften. Den Schaden, den DIE LINKE.Schleswig-Holstein dabei davonträgt, hat politisch der Landesvorstand zu verantworten.
Edith Bartelmus-Scholich, 24.9.09

DIE LINKE.Schleswig-Holstein: Massenaustritte vor dem Superwahltag
 

Die Antwort

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#2
Dazu paßt auch das Verhalten der Nürnberger Linken:

Wir thematisierten gegenüber Vertretern diverser Parteien die unsäglichen Zustände in Nürnberg. Jener Stadt, die sich hochtrabend, aber leider absolut realitätsfremd, Stadt der Menschenrechte nennt. Der Nürnberger alternative Menschenrechtsbericht zeigt gerade im Verwaltungsbereich unerträglich viele Verstösse gegen die allgemeine Erklärung der Menschenrechte und gegen das Grundgesetz.

Wie erwartet kamen von den wenigsten Angesprochenen überhaupt Reaktionen. Von denen die kamen sticht aber eine Mail besonders heraus, wird darin doch davon berichtet, wie DIE LINKE Nürnberg und besonders ihr Direktkandidat der Stadtrat Weinberg, Herrn Thomas M. in seiner schwierigen Lage zur Seite gestanden hätten, auch öffentlich. Thomas M. hat davon nie erfahren und auch die Nürnberger Medien haben diese öffentliche Unterstützung nicht bemerken können.
Schmückt sich DIE LINKE Nürnberg mit fremden Federn?
 
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#3
das nur mal zu den tollen linken ?
links blinken-rechts abbiegen, kommt mir irgendwie bekannt vor, dann wählt mal alle schön brav, das erwachen kommt dann...:icon_party:
 

Trajan

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#4
Als Mitglied in veschiedenen anderen Gruppen und Foren finde ich es schon sehr amüsant, wenn immer so kurz vor den Wahlen "besorgte linke Bürger" ihre Ängste vor der LINKEN kundtun. Einmal sind sie nicht regierungsfähig, weil zu zerstritten, dann wollen sie wieder einheitlich die DDR einführen. Mal bringt es nichts, die LINKE zu wählen, weil sie eh nicht regieren wollen, dann wird wieder vor Rot-rot-grün im Bund gewarnt, obwohl diese Möglichkeit schon 4 Jahre bestanden hätte. Wenn ich mich nicht irre, hat benlisa 88 schon zur Hessenwahl mit dem Massenaustritt von 20 Mitgliedern im Baunatal gegen die LINKE Stimmung machen wollen.

Ich wünsche hier jedem Fake von der JU oder den JuLis, der die Leute für blöd hält und versucht, potentielle LINKE-Wähler von der Wahl abzuhalten, viel Spass.

Während der Saarland-Wahl hat CDU-Spitzenkandidat und Ex-Richter Peter Müller seinen Anhängern erzählt, dass jemand, der sein Leben lang SPD gewählt habe und sich diesmal unsicher sei halt eben zur Wahl gehen brauche. Wer so dämlich ist und immer noch auf dieses Gequatsche "besorgter" Bürger hereinfällt, tut mir leid.
 
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#5
bin immer wieder erstaunt über diese platten argumente, wahrheit hat nen langen atem, hat nichts mit hetze zu tun....
 

Die Antwort

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#6
Sorry, aber in dem Infopartner Artikel wird klar darauf hingewiesen, daß es sich um ein Fehlverhalten der NÜRNBERGER Linken hat und das man auf gar keinen Fall davon auf die Linken in anderen Städten oder gar die Bundeslinke schließen darf.

Fehlverhalten muß angeprangert werden, soll es abgestellt werden, auch bei DER LINKEN. Nur so können Fehlentwicklungen gestoppt werden.

Ansonsten handelt es sich um überprüfbare Fakten. Muß wer links (sozial) denkt, automatisch Scheuklappen tragen?


Als Mitglied in veschiedenen anderen Gruppen und Foren finde ich es schon sehr amüsant, wenn immer so kurz vor den Wahlen "besorgte linke Bürger" ihre Ängste vor der LINKEN kundtun. Einmal sind sie nicht regierungsfähig, weil zu zerstritten, dann wollen sie wieder einheitlich die DDR einführen. Mal bringt es nichts, die LINKE zu wählen, weil sie eh nicht regieren wollen, dann wird wieder vor Rot-rot-grün im Bund gewarnt, obwohl diese Möglichkeit schon 4 Jahre bestanden hätte. Wenn ich mich nicht irre, hat benlisa 88 schon zur Hessenwahl mit dem Massenaustritt von 20 Mitgliedern im Baunatal gegen die LINKE Stimmung machen wollen.

Ich wünsche hier jedem Fake von der JU oder den JuLis, der die Leute für blöd hält und versucht, potentielle LINKE-Wähler von der Wahl abzuhalten, viel Spass.

Während der Saarland-Wahl hat CDU-Spitzenkandidat und Ex-Richter Peter Müller seinen Anhängern erzählt, dass jemand, der sein Leben lang SPD gewählt habe und sich diesmal unsicher sei halt eben zur Wahl gehen brauche. Wer so dämlich ist und immer noch auf dieses Gequatsche "besorgter" Bürger hereinfällt, tut mir leid.
 

Rounddancer

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#7
In der Regel stellen sich gerade in einer Hoch-Wahlkampfphase ein paar Leute hin, jammernd wie die Klageweiber des Mittelalters. Dabei hätten sie Monate, wenn nicht Jahre gehabt, um laut zu geben. Aber nein, sie bleiben still, bis sie meinen, der Partei am meisten schaden zu können. Nun, nicht selten findet man diese Leute dann recht bald im Kader, in Funktionen und auf "Dankeschön-Positionen" für Verdiente bei anderen Parteien.

Der meist schwarz orientierten Presse ist das ein Fressen. Sie bauscht die paar jammernden Austrittler auf,- vergißt jedoch zu sagen, daß zur selben Zeit in der Regel hunderte neuer Mitglieder beigetreten sind.

So sind in Schleswig-Holstein diese Woche gerademal acht Leute aus Die Linke. aus-, jedoch 57 neue Menschen eingetreten.

Interessanterweise passieren solche Austritte auch bei CDU und SPD immer mal wieder, werden da aber zumeist von der Presse ignoriert.

Wenigstens der Austritt der bekannten Schauspielerin, Autorin, und Tierschützerin Barbara Rütting aus den Grünen wurde ja publiziert. Da sicher um Renate Künast zu schaden.
 

Volker

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#8
Wie gern sowas dann schnell aufgegriffen wird, so ohne jegliches
Nachdenken, ohne jegliches recherchieren, ohne weiteres wird alles vorgekaute nachgekaut, an dümmlichkeit nichtzu übertreffen.

Solche meldungen gab es zur letzten (16ten) BTW, zu einigen
Landtagswahlen, gabs schon zur WASG Antritt in NRW.

Und von wem kamen einige davon, genau.

Kopfschuettel
 
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#9
Wo hast Du die Zahlen her? Gibt es dafür auch eine Quelle oder ist das nur wunsch denken?

In der Regel stellen sich gerade in einer Hoch-Wahlkampfphase ein paar Leute hin, jammernd wie die Klageweiber des Mittelalters. Dabei hätten sie Monate, wenn nicht Jahre gehabt, um laut zu geben. Aber nein, sie bleiben still, bis sie meinen, der Partei am meisten schaden zu können. Nun, nicht selten findet man diese Leute dann recht bald im Kader, in Funktionen und auf "Dankeschön-Positionen" für Verdiente bei anderen Parteien.

Der meist schwarz orientierten Presse ist das ein Fressen. Sie bauscht die paar jammernden Austrittler auf,- vergißt jedoch zu sagen, daß zur selben Zeit in der Regel hunderte neuer Mitglieder beigetreten sind.

So sind in Schleswig-Holstein diese Woche gerademal acht Leute aus Die Linke. aus-, jedoch 57 neue Menschen eingetreten.

Interessanterweise passieren solche Austritte auch bei CDU und SPD immer mal wieder, werden da aber zumeist von der Presse ignoriert.

Wenigstens der Austritt der bekannten Schauspielerin, Autorin, und Tierschützerin Barbara Rütting aus den Grünen wurde ja publiziert. Da sicher um Renate Künast zu schaden.
 
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#11
...und das glaubst Du natürlich, in der Wahlzeit, kurz vor Ladenschluss??? Vielleicht solltest Du mal Kontakt aufnehmen von Linken in SH, ich weiß wovon ich rede...
 
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#12
wir sollten uns schon mal ein wenig mühe geben und genau hinschaun was das für parteien sind, alle parteien müssen berechtigte kritik ertrager-oder ?
das es fehlentwicklung gibt wird jeder ehrliche bemerken, also was soll diese verkleisterung, reicht doch wenn die anderen es machen, als linker nehm ich mir eine solidarische kritik einfach, wir brauchen eine gute linke ...
 
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#14
dann schau bitte genau hin und du wirst sehr fragwürdige verhaltensweisen sehen, sehr viel obrigkeit-wenig basisnähe, nicht nur lupenreine demokraten, es sei denn du willst es nicht sehn....
 

Volker

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#15
dann schau bitte genau hin und du wirst sehr fragwürdige verhaltensweisen sehen, sehr viel obrigkeit-wenig basisnähe, nicht nur lupenreine demokraten, es sei denn du willst es nicht sehn....
Benlissa, wenn ich mir die Welt so ansehe, haben ganz viele merkwürdiges Verhalten. Nicht nur Parteimitglieder, sondern auch Nicht Parteimitglieder, Konfessionlose, Rechte, Mitte, Linke, Oben, Unten Ost, West, Süd, Nord, Konfessionmitglieder, Weisse, Schwarze, Gelbe, Rote, Reiche, Arme.
Assis, Sozial eingestellte, abgefakte,
Junge, Alte, Radler Autofahrer, Fussgänger, Sportler, Drogenabhängige.
Verbrecher aller Color, und Friedliche...

Die alle unter einen Hut zu bringen, können sie alle eh nur selber tun.

Bis es soweit aber ist, wird die Menschheit noch ein langes Tal der Tränen durchlaufen müssen.

leider, Volker
 
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#16
Wie gern sowas dann schnell aufgegriffen wird, so ohne jegliches
Nachdenken, ohne jegliches recherchieren, ohne weiteres wird alles vorgekaute nachgekaut, an dümmlichkeit nichtzu übertreffen.

Solche meldungen gab es zur letzten (16ten) BTW, zu einigen
Landtagswahlen, gabs schon zur WASG Antritt in NRW.

Und von wem kamen einige davon, genau.

Kopfschuettel
Der Beitrag war ja nun daneben.
 

dr.byrd

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#17
dann schau bitte genau hin und du wirst sehr fragwürdige verhaltensweisen sehen, sehr viel obrigkeit-wenig basisnähe, nicht nur lupenreine demokraten, es sei denn du willst es nicht sehn....
DIE LINKE ist keine Vereinigung von Heiligen. Kritik bringt uns weiter, Diskussion bringt uns weiter.

Aber auch die Solidarität ist ein hohes Gut. - Gerade in Zeiten sich verschärfender Klassenkämpfe (Diesmal von Oben nach Unten).

Es kommen Zeiten auf uns zu, da werden wir froh sein, Genossen zu haben.
 
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#18
Der Beitrag war ja nun daneben.
Wenn Du der erlauchten Leserschaft auch mitteilen würdest, was Deiner Meinung nach an dem Beitrag von Volker "daneben" war, wäre es nachvollziehbar. :cool:

Ich habe das "daneben" nicht so wahrgenommen.
 
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#19
Wenn Du der erlauchten Leserschaft auch mitteilen würdest, was Deiner Meinung nach an dem Beitrag von Volker "daneben" war, wäre es nachvollziehbar. :cool:

Ich habe das "daneben" nicht so wahrgenommen.
wenn Du mal erlaucht gelesen hättest, auf was sich Dein Parteikollege bezogen hat, wüsstest Du es.
 
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#20
wenn Du mal erlaucht gelesen hättest, auf was sich Dein Parteikollege bezogen hat, wüsstest Du es.
Erstens bin ich kein Parteikollege, zweitens lässt Dein Ton sehr zu wünschen übrig.

Viel Spaß weiterhin. :cool:
 

Zita

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#21
Sehr eigenartig, dass erst kurz vor den Wahlen bemerkt wird, dass man in einer Partei nicht mit deren Programm einverstanden ist und statt für seine Meinung einzutreten, aus der Partei austritt.

Sehr eigenartig, dass auch in der Nähe von Neumünster einige Mandatsträger die Partei gewechselt haben.

Noch eigenartiger, dass diese ehemaligen Parteimitglieder bei Mitgliedern der "neuen" Partei in Arbeit stehen.

Ein Schelm, der bößes dabei denkt!!!!! Was wird nun aus den ehemaligen Mitgliedern der Linken? Auch ein Jobangebot?
 

Stinkstiefel

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#26
Tatsächlich unsere Zwietracht? Oder sind da nicht zum Teil Lautsprecher unserer Herren am Werkeln? :icon_razz:
 

RudiRatlos

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#27
dann schau bitte genau hin und du wirst sehr fragwürdige verhaltensweisen sehen, sehr viel obrigkeit-wenig basisnähe, nicht nur lupenreine demokraten, es sei denn du willst es nicht sehn....
Seit wann bist du wieder draußen?:icon_twisted:
 
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#29
ist das eigentlich so schwer, wenn eine partei glaubwürdig sein will muss sie ihre forderungen auch selbst erfüllen, da hat die linke bundesweit ein problem mit, deswegen sind viele nicht bereit diesen weg zu gehn, von solchen parteien möchte ich nicht regiert werden...dann unterscheiden sie sich nicht vom rest, da meckern doch auch alle drüber, sie müssen nicht heilig sein nur ehrlich....
 
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#30
fragt sich eigentlich niemand warum alle so scharf drauf sind das wir zur wahl gehen ???
denkt an die europawahl-ein aufheulen aller parteien, das wurde zu recht als frust gegenüber dem europäischen parlament gewertet, auch den linken gegenüber, sie haben angst das immer mehr menschen das system ablehnen durch erfahrung, also klar ein politisches signal-wir sind nicht mehr bereit das mitzumachen...
 

Axel LB

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#31
Wir haben nicht erst im Wahlkampf uns geäußert. Seit über einem Jahr kämpfen wir gegen die innerparteilichen Machenschaften. Wir haben uns an den Kreis-, Landes- und Bundesvorstand gewand. Immer haben wir die Antwort bekommen haltet still, wendet euch gegebenen Falls an die Schiedskommissionen, aber mach bloß lichs öffentlich. Kurz vor den Wahlen, wurden von der Landesschiedskommission Stalinfeiern als Satire abgeten und blieben ungeandet, während Kritiker wegen einer satirischen Plakataktion aus der Partei ausgeschlossen wurden. Mitlerweile wurde bekannt, dass dieses per Anweisung aus Berlin geschehen ist. Die Schiedskommissionen werden instumentiert.

Ich komme aus dem LV Schleswig-Holstein und bin einer der Ausgeschlossenen. Gerns stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung.

Auch wenn alles inziniert aussieht, aber wann ist das Interesse um auf Misstände aufmerksam zu machen am größten ?
In den nächsten 4 Jahren haben wir hier keine Wahlen in Schleswig-Holstein. Auch die Landes- und Bundesvorstände laufen jetzt zu Höchstleistungen auf warum nicht wir ?

Den Zahlen der Eintritte stehe ich skeptisch gegenüber. Hier im Kreis Dithmarschen sind die Mitgliederzahlen von etwa 70 im August 2008 auf jetzt etwa 40 gesunken. Auch sind 8 Mandatsträger ausgetreten. Die gesamten Austritte liegen bei weit über 40 Mitglieder in den letzten Tagen.
Die vom Landesvorstand veröffentlichen Zahlen sind nicht nachvollziehbar.


In der Regel stellen sich gerade in einer Hoch-Wahlkampfphase ein paar Leute hin, jammernd wie die Klageweiber des Mittelalters. Dabei hätten sie Monate, wenn nicht Jahre gehabt, um laut zu geben. Aber nein, sie bleiben still, bis sie meinen, der Partei am meisten schaden zu können. Nun, nicht selten findet man diese Leute dann recht bald im Kader, in Funktionen und auf "Dankeschön-Positionen" für Verdiente bei anderen Parteien.

Der meist schwarz orientierten Presse ist das ein Fressen. Sie bauscht die paar jammernden Austrittler auf,- vergißt jedoch zu sagen, daß zur selben Zeit in der Regel hunderte neuer Mitglieder beigetreten sind.

So sind in Schleswig-Holstein diese Woche gerademal acht Leute aus Die Linke. aus-, jedoch 57 neue Menschen eingetreten.

Interessanterweise passieren solche Austritte auch bei CDU und SPD immer mal wieder, werden da aber zumeist von der Presse ignoriert.

Wenigstens der Austritt der bekannten Schauspielerin, Autorin, und Tierschützerin Barbara Rütting aus den Grünen wurde ja publiziert. Da sicher um Renate Künast zu schaden.
 

Axel LB

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#32
Es geht hier nicht um das Pogramm und die politischen Ziele. Hier geht es lediglich um die innerparteilichen Strukturen. Man kann nich nach außen mehr Demokratie fordern und intern einen absoluten zentralistischen Kurs fahren. Auch wird dieses nicht erst kurz vor der Wahl bemerkt. Schon der Landesparteitag im Herbst 2008 musste wiederholt weden, da einige Kreisverbände unrechtmäßige Delegiertenwahlen kurz vor dem Parteitag durchführten.

Sehr eigenartig, dass erst kurz vor den Wahlen bemerkt wird, dass man in einer Partei nicht mit deren Programm einverstanden ist und statt für seine Meinung einzutreten, aus der Partei austritt.

Sehr eigenartig, dass auch in der Nähe von Neumünster einige Mandatsträger die Partei gewechselt haben.

Noch eigenartiger, dass diese ehemaligen Parteimitglieder bei Mitgliedern der "neuen" Partei in Arbeit stehen.

Ein Schelm, der bößes dabei denkt!!!!! Was wird nun aus den ehemaligen Mitgliedern der Linken? Auch ein Jobangebot?
 

dr.byrd

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#33
Ich komme aus dem LV Schleswig-Holstein und bin einer der Ausgeschlossenen. Gern stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung.

Auch wenn alles inziniert aussieht, aber wann ist das Interesse um auf Misstände aufmerksam zu machen am größten ?
In den nächsten 4 Jahren haben wir hier keine Wahlen in Schleswig-Holstein. Auch die Landes- und Bundesvorstände laufen jetzt zu Höchstleistungen auf warum nicht wir ?
Was bei Euch wirklich los ist, kann ich aus der Entfernung schlecht beurteilen.

Es gibt aber offensichtlich etliche Genossen, die das etwas anders sehen als Du, wenn ich mir mal die Kommentare so durchlese.
Linksblick ONLINE

Ich schätze, ab 28. wird man nicht mehr viel von Euch hören.
 

dr.byrd

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#34
Ich komme aus dem LV Schleswig-Holstein und bin einer der Ausgeschlossenen. Gern stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung.

Auch wenn alles inziniert aussieht, aber wann ist das Interesse um auf Misstände aufmerksam zu machen am größten ?
In den nächsten 4 Jahren haben wir hier keine Wahlen in Schleswig-Holstein. Auch die Landes- und Bundesvorstände laufen jetzt zu Höchstleistungen auf warum nicht wir ?
Was bei Euch wirklich los ist, kann ich aus der Entfernung schlecht beurteilen.

Es gibt aber offensichtlich etliche Genossen, die das etwas anders sehen als Du, wenn ich mir mal die Kommentare so durchlese.
Linksblick ONLINE

Ich schätze, ab 28. wird man nicht mehr viel von Euch hören.

Dann hat die Medienholding Nord das Interesse an euch verloren.
 

Volker

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#35
Mandatsträger ausgetreten. Die gesamten Austritte liegen bei weit über 40 Mitglieder in den letzten Tagen.
Die vom Landesvorstand veröffentlichen Zahlen sind nicht nachvollziehbar.
Viele dieser "Massenaustritte" die dargestellt wurden haben sich meisten auf wenige Leute hinterher reduziert.

Ist mir auch egal, die Linken haben in der Tat Probleme im Miteinander und untereinander.

Zum einen die ehe. WASG. unter deren Mitgliederschaft waren Personen, die man früher als Asoziale bezeichnete. Solche haben jede Versammlung, jede Infostand, teilweise laut schreiend unmöglich gemacht. Hier kam zudem oft das Problem, das die eigentlichen Linken, dies treiben nicht stoppen wollten oder lassen wollten. Es waren auch nicht nur so schlimme Asoziale, sondern Leute mit völlig normalen Leben, aber eben nicht die Spur von Miteinander. Was das ganze dann noch komplettiert, sind diejenigen Kritiker, die Inhaltlich recht haben, und zum teil auch rausgedrängt wurden. Dann aber mit missesten Methoden, Mobbing, Attacken, Gelüge und sonst was gegen die Partei losgelaufen sind. Ein Spruch nur um das mal zu verdeutlichen.

Ein Mitglied (und ehemalige Stadtrat der Grünen), jetzt in der Parteioppossition, die inhaltlich und im der Kritik viel recht hat, erzählt folgende Dinge sinngemäss draussen rum:

Die von X angeschleppt Y, hat von Politik nicht die geringste Ahnung, politisch saudumm, sonst auch nicht gerade die hellste aber geile Titten hats se. (Der danebenstehe) Ja, super geile Titten, die ist zu anderes zu gebrauchen aber nicht für Politik".

Verstehst du jetzt warum ich der sogenannten Opposition nicht gleich glauben schenke und recht gebe? Solch Benehmen geht nicht, ich sachte denen, hört das auf, haben sie nicht. Also lass ich meine Unterstützung für diese Leute weg.

Frag sich wer ist schlimmer?

Wohlgemerckt, das Problem sind meist die Kreisverbände nicht die höheren Ebenen der Partei und schon gar nicht die BT-Fraktion.

Ich verweise auf Nena, Neue Männer brauch das Land. Eine andere Weissheit, sagt, es gibt nur diese Menschen, andere wirst du nicht finden.

Siehe es bitte so es gibt immer zwei Seiten.

Volker
 

Axel LB

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#36
Sichr sehen es einige anders, sonst hätten wir ja hier keine Differenzen. Der Linksblick ist die Webseite des Neumünsteraner Kreis (aus dem am vergangenden Dienstag das Linksbündnis e.V. hervorging). Hier sind einige die alles zu rechtfertigen zu versuchen was die Vorstände verzapfen (M.E. oder Michael).
Auch gebe ich Dir recht, dass spätestens Ende des Monats das Interesse er Medien nach lässt. Das aber sicher bei allen Parteien. Wir haben dann 4 Jahre keine Wahlen in Schleswig-Holstein. Deshalb war es auch wichtig zur jetzigen Zeit auf die Zustände des Landspartei aufmerksam zu machen.
Was bei Euch wirklich los ist, kann ich aus der Entfernung schlecht beurteilen.

Es gibt aber offensichtlich etliche Genossen, die das etwas anders sehen als Du, wenn ich mir mal die Kommentare so durchlese.
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Ich schätze, ab 28. wird man nicht mehr viel von Euch hören.

Dann hat die Medienholding Nord das Interesse an euch verloren.
 

dr.byrd

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#37
Auch gebe ich Dir recht, dass spätestens Ende des Monats das Interesse er Medien nach lässt. Das aber sicher bei allen Parteien. Wir haben dann 4 Jahre keine Wahlen in Schleswig-Holstein. Deshalb war es auch wichtig zur jetzigen Zeit auf die Zustände des Landspartei aufmerksam zu machen.
Derartige Wahl-Inszenierungen kann ich nicht unterstützen, lehne ich total ab. Ich habe da einen anderen Begriff von Solidarität.

Das Solidaritätslied (Brecht/Eisler).

Man sollte schon wissen, wo der politische Gegner sitzt und nicht mit ihm zusammenarbeiten.

Wie ich schon schrieb, wir befinden uns im Klassenkampf, der diesmal vor allem von Oben nach Unten geführt wird.

In euren Auseinandersetzungen finde ich viel Persönliches, das ist unwürdig und der Situation, in der wir uns befinden, nicht angemessen. - Erst mal sich selbst zurücknehmen, bevor man das von Anderen erwartet.
 

Michelle H

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#38
Ich verweise auf Nena, Neue Männer brauch das Land. Eine andere Weissheit, sagt, es gibt nur diese Menschen, andere wirst du nicht finden.
Auf Stadtverbands- oder Kreisebene kannst Du mit den Leuten reden. Egal mit wem. Ob das der von der SPD oder von der CDU oder von der FDP oder der Linken ist. Hallo... das sind Deine Nachbarn! Aber sobald es in den Bereich "Landesverband" geht, wird die große Politik gemacht.
 

Rounddancer

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#39
Deshalb war es auch wichtig zur jetzigen Zeit auf die Zustände des Landspartei aufmerksam zu machen.
Nein, mit solchen Dolchstößen trefft Ihr nicht Eure Gegner, und bringt Euer Anliegen auch nicht weiter, aber Ihr macht Euch zum willfährigem Dolch in den Händen der Kapitalisten, der neoliberalen Parteien, der Verfassungsschützer, des West-Staatsschutzes, der Reichen, der Feinde der vielen kleinen Menschen, die zu vertreten auch Ihr Euch zur Aufgabe gemacht hattet.

Wer sowas macht, wie ihr gerade dann macht, wenn die eigentliche eigene Partei am verwundbarsten ist,-
der sollte wegen parteischädigendem Verhalten hinausgeworfen werden.
Übrigens: Verräter haben den einmal gemachten Verrat ihr Leben lang in ihrer Vita, - und da guckt jeder, sieht dieses Kains-Mal,-
erinnert sich an den Spruch: "Alle lieben den Verrat, doch niemand den Verräter!",- Vertrauenspositionen sind so nicht mehr zu bekommen. Egal wo.
 

Volker

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#40
Auf Stadtverbands- oder Kreisebene kannst Du mit den Leuten reden. Egal mit wem. Ob das der von der SPD oder von der CDU oder von der FDP oder der Linken ist. Hallo... das sind Deine Nachbarn! Aber sobald es in den Bereich "Landesverband" geht, wird die große Politik gemacht.
Hab ich doch. Und ergebnis?

Volker
 

Stinkstiefel

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#41
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz

Das betrifft alle 7 Todsünden. Zum Beispiel auch die Gier.

Wenn ich mr als gieriger Kapitalist überlegen würde, wie ich meinem Todfeind, die Linke, vor der Wahl einen tödlichen Streich versetzte, dann würde ich unter anderem massenhafte Parteiaustritte einkaufen.

Soll nicht heißen, daß ich das unterstelle. Aber als gieriger Kapitalist würde ich kühle Strategen bezahlen, die würden vermutlich genau das als ein vorstellbares Szenario vorschlagen.

Die verlorene Intelligenz ist diese: Das Umverteilen von unten nach oben gefährdet am Ende die Vermögen selbst. Die EU plant schon eine Währungsreform, weil die Zinsen aus den Vermögen (Vermögen in der BRD: 7.5 Billionen €) nicht mehr finanzierbar sind. :icon_lol:


 

Axel LB

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#42
Wo hast Du die Zahlen her? Gibt es dafür auch eine Quelle oder ist das nur wunsch denken?
Die Zahlen wurden vom Landesvorstand veröffentlicht.

DIE LINKE. Schleswig Holstein: DIE LINKE: Es gibt keine „Massenaustritte“ – 57 neue Mitglieder in dieser Woche

Es sind aber mehr als 40 Mitglieder in den letzten Tagen ausgetreten. Bei den genannten 8 handelt es sich um Mandatsträger.
Auch glaube ich persönlich den 1200 Mitgliedern, noch den 57 Neueintritten. Im letzten Jahr waren die Mitgliederzahlen in SH immer rückläufig. In Dithmarschen von etwa 70 im August 2008 auf jetzt etwa 40. In anderen Kreisen mit denen ich in Kontakt stehe sieht es ähnlich aus. AQlso woher diese Zahlen ?
 

Axel LB

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#43
Übrigens: Verräter haben den einmal gemachten Verrat ihr Leben lang in ihrer Vita, - und da guckt jeder, sieht dieses Kains-Mal,-
erinnert sich an den Spruch: "Alle lieben den Verrat, doch niemand den Verräter!",- Vertrauenspositionen sind so nicht mehr zu bekommen. Egal wo.
Wie steht dann die SPD zu Oskar Lafontaine und wie sehen ihn die Linken ? Hat er nicht auch medienwirksam die Partei verlassen, weil es mit den Machenschaften der Schröderliga nicht einverstanden war ? Steht so etwas nur Oskar zu und seinen Umfeld zu und wir sollen schweigen und der Partei dienen ?
 

Stinkstiefel

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#44
Mitgliederzahlen immer rückläufig. In Dithmarschen von etwa in SH 70 im August 2008 auf jetzt etwa 40. In anderen Kreisen mit denen ich in Kontakt stehe sieht es ähnlich aus. AQlso woher diese Zahlen ?
Ja woher die Zahlen? Würde mich auch interessieren.
 

Axel LB

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#45
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz

Das betrifft alle 7 Todsünden. Zum Beispiel auch die Gier.

Wenn ich mr als gieriger Kapitalist überlegen würde, wie ich meinem Todfeind, die Linke, vor der Wahl einen tödlichen Streich versetzte, dann würde ich unter anderem massenhafte Parteiaustritte einkaufen.

Soll nicht heißen, daß ich das unterstelle. Aber als gieriger Kapitalist würde ich kühle Strategen bezahlen, die würden vermutlich genau das als ein vorstellbares Szenario vorschlagen.

Die verlorene Intelligenz ist diese: Das Umverteilen von unten nach oben gefährdet am Ende die Vermögen selbst. Die EU plant schon eine Währungsreform, weil die Zinsen aus den Vermögen (Vermögen in der BRD: 7.5 Billionen €) nicht mehr finanzierbar sind. :icon_lol:


Ich gebe Dir Recht. Es wäre eine mögliche kapitalistische Strategie. Aber ich kann dir auch versichern, dass diese Genossen lediglich von der Partei bitter enttäuscht sind.
 

Rounddancer

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#46
Wie steht dann die SPD zu Oskar Lafontaine und wie sehen ihn die Linken ? Hat er nicht auch medienwirksam die Partei verlassen, weil es mit den Machenschaften der Schröderliga nicht einverstanden war ? Steht so etwas nur Oskar zu und seinen Umfeld zu und wir sollen schweigen und der Partei dienen ?
Nun, Oskar verließ die SPD, weil er dort massivst gemobbt wurde, und er verließ sie zu einem Zeitpunkt, zu dem die SPD fest im Sattel saß,- und sein Weggang nicht der SPD schadete.
 

Axel LB

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#48
Ja woher die Zahlen? Würde mich auch interessieren.
Die kannst Du glauben oder nicht. Es sind auch Kreisvorsitzende, Kassenwarte und Mitgliederbetreuer ausgetreten, die bis zum Schluss Zugiff auf die Statistik hatten (bis Donnerstag). Diese sind natürlich nicht öffentlich, es wurden auch nur die Zahlen genannt.
Hier aber eine Mail:

Gewaltiger Mitgliederschwund im Kreisverband Dithmarschen der Partei DIE LINKE.

Im II. Quartal 2008 erreichte der Kreisverband seine höchste Mitgliederzahl.
Zu dieser Zeit zählte der Kreisverband über 70 Mitglieder.
Diese Mitgliederzahl hielt sich bis zur Kreismitgliederversammlung im August 2008.

Mit der Wahl von XXX zum Kreisvorsitzenden im August 2008 begann der
große Mitgliederschwund.
Bis heute, nach ca.1,5 Jahren seiner Amtszeit haben ca. 30 Mitglieder
die Partei verlassen, so dass heute noch ein Mitgliederbestand von ca. 40 Personen vorhanden ist.

Wenn eine Partei im Laufe eines Jahres mehr als 40% der Mitglieder verliert, dann ist etwas oberfaul in dieser Partei.
 

Axel LB

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#49
Nun, Oskar verließ die SPD, weil er dort massivst gemobbt wurde, und er verließ sie zu einem Zeitpunkt, zu dem die SPD fest im Sattel saß,- und sein Weggang nicht der SPD schadete.
Wir wurden auch massiv gemobbt. Ich hatte 9 Monate per Vorstandsbeschluss kein Rederecht auf Sitzungen, bis die Schiedskommission diesen aufhob. Sollen wir warten bis sich solche Strukturen etablieren ?
Bei solchen Machenschaften gibt es Wiederstand. Auch wenn es weh tut.
 

Stinkstiefel

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#50
Die kannst Du glauben oder nicht. Es sind auch Kreisvorsitzende, Kassenwarte und Mitgliederbetreuer ausgetreten, die bis zum Schluss Zugiff auf die Statistik hatten (bis Donnerstag). Diese sind natürlich nicht öffentlich, es wurden auch nur die Zahlen genannt.
Hier aber eine Mail:

Gewaltiger Mitgliederschwund im Kreisverband Dithmarschen der Partei DIE LINKE.

Im II. Quartal 2008 erreichte der Kreisverband seine höchste Mitgliederzahl.
Zu dieser Zeit zählte der Kreisverband über 70 Mitglieder.
Diese Mitgliederzahl hielt sich bis zur Kreismitgliederversammlung im August 2008.

Mit der Wahl von XXX zum Kreisvorsitzenden im August 2008 begann der
große Mitgliederschwund.
Bis heute, nach ca.1,5 Jahren seiner Amtszeit haben ca. 30 Mitglieder
die Partei verlassen, so dass heute noch ein Mitgliederbestand von ca. 40 Personen vorhanden ist.

Wenn eine Partei im Laufe eines Jahres mehr als 40% der Mitglieder verliert, dann ist etwas oberfaul in dieser Partei.
Falsch. Dann wäre etwas oberfaul in diesem Kreisverband. Und mitunter tauchen auch sehr seltsame Typen auf, die sich dann meist nicht lange halten.

Oh, wie ich diese Extrapolationen liebe! Partei = Kreisverband. Damit ist meine Einschätzung klar. :icon_pause:
 

dr.byrd

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#51
Die kannst Du glauben oder nicht. Es sind auch Kreisvorsitzende, Kassenwarte und Mitgliederbetreuer ausgetreten, die bis zum Schluss Zugiff auf die Statistik hatten (bis Donnerstag). Diese sind natürlich nicht öffentlich, es wurden auch nur die Zahlen genannt.
Hier aber eine Mail:

Gewaltiger Mitgliederschwund im Kreisverband Dithmarschen der Partei DIE LINKE.

Im II. Quartal 2008 erreichte der Kreisverband seine höchste Mitgliederzahl.
Zu dieser Zeit zählte der Kreisverband über 70 Mitglieder.
Diese Mitgliederzahl hielt sich bis zur Kreismitgliederversammlung im August 2008.

Mit der Wahl von XXX zum Kreisvorsitzenden im August 2008 begann der
große Mitgliederschwund.
Bis heute, nach ca.1,5 Jahren seiner Amtszeit haben ca. 30 Mitglieder
die Partei verlassen, so dass heute noch ein Mitgliederbestand von ca. 40 Personen vorhanden ist.

Wenn eine Partei im Laufe eines Jahres mehr als 40% der Mitglieder verliert, dann ist etwas oberfaul in dieser Partei.
Was soll dieser Kinderkram? Was bezweckt ihr damit hier Erwerbslosen-Forum?

Es wäre schön, wenn ihr damit in Neumünster bleiben würdet. Das hilft uns hier nicht weiter.

Wer so was auf seiner Website veröffentlicht, ist irgendwie falsch hier. - Vielleicht auch noch nicht ganz erwachsen. Oder hat den Ernst unserer Lage, noch nicht ganz begriffen.

P.S. Ich klink mich dann mal aus, man sollte euch keine Aufmerksamkeit schenken.
 
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ExitUser

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#52
Was soll dieser Kinderkram? Was bezweckt ihr damit hier Erwerbslosen-Forum?

Es wäre schön, wenn ihr damit in Neumünster bleiben würdet. Das hilft uns hier nicht weiter.

Wer so was auf seiner Website veröffentlicht, ist irgendwie falsch hier. - Vielleicht auch noch nicht ganz erwachsen. Oder hat den Ernst unserer Lage, noch nicht ganz begriffen.

P.S. Ich klink mich dann mal aus, man sollte euch keine Aufmerksamkeit schenken.
Gegenfrage:

Was wollt Ihr eigentlich bezwecken?

Welche Partei hat jemals den Ausgetretenen recht gegeben und durch irgendwelche "Statements" nicht das Gegenteil behauptet?

Das "entkräften" der veröffentlichten Austrittsschreiben durch "Statements" von irgendwelchen anderen Vorständen ist Kinderkram und voraussehbar gewesen.

Das könnte evtl. nur den Linken in S.-H. schaden, aber kaum den Landesverbänden oder den Mitgliedern, die nicht so arbeiten, wie beschrieben.
 

RudiRatlos

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#53
Was soll dieser Kinderkram? Was bezweckt ihr damit hier Erwerbslosen-Forum?

Es wäre schön, wenn ihr damit in Neumünster bleiben würdet. Das hilft uns hier nicht weiter.

Wer so was auf seiner Website veröffentlicht, ist irgendwie falsch hier. - Vielleicht auch noch nicht ganz erwachsen. Oder hat den Ernst unserer Lage, noch nicht ganz begriffen.

P.S. Ich klink mich dann mal aus, man sollte euch keine Aufmerksamkeit schenken.
:icon_daumen: Hier kann man wirklich nicht mehr weiterlesen.:icon_neutral:
 

Stinkstiefel

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#54
Irgendwo mußte doch ein Klopfer wieder herkommen. Die Terrordrohungen waren doch etwas dürftig.

Ich hatte eigentlich damit gerechnet, daß die Blödzeitung am Samstag vor der Wahl bei Gysi im Keller persönlich eine Leiche ausgebuddelt hätte. :icon_twisted:
 

golddollar

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#55
Das habe ich gerade auf TV Total Bundestagswahl gesehen

Wie Die Linke angeblich schlecht da steht.

Und sagt mir nicht ist ja nur Fernsehen. Die vielen

Anrufer sagen mehr aus als jede Forsa Schwindelaussage.

Es wird Dir nichts nützen. ( Du weist schon wer gemeint ist)

hier immer wieder gegen die Linke zu Hetzen. Morgen ist

Zahltag für die Etablierten Parteien. Basta
 

druide65

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#56
Irgendwo mußte doch ein Klopfer wieder herkommen. Die Terrordrohungen waren doch etwas dürftig.

Ich hatte eigentlich damit gerechnet, daß die Blödzeitung am Samstag vor der Wahl bei Gysi im Keller persönlich eine Leiche ausgebuddelt hätte. :icon_twisted:
Mein Informant...ähhh Bekannter der als Schriftsetzer bei der BamS(Oder BumS?) arbeitet,hat mir eben die Schlagzeile gemailt für morgen:

HONECKER LEBT.JAHRELANG IN GREGOR GYSIS KELLERWOHNUNG VERSTECKT!
 
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