Die Linke:Munteres Wüsch-dir-was-Programm

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Martin Behrsing

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In Forderungen an die Sozialpolitik überbieten sich die linken Verbände und Politiker und stellen auch die Systemfrage. Höhere Steuern sollen Milliarden für Bildungsausgaben ergeben.

Die Vorstandssprecher der Linken in NRW, Katharina Schwabedissen und Wolfgang Zimmermann. (Bild: dpa)


https://www.ksta.de/html/artikel/1231945313661.shtml# https://www.ksta.de/html/artikel/1231945313661.shtml#

Die Vorstandssprecher der Linken in NRW, Katharina Schwabedissen und Wolfgang Zimmermann. (Bild: dpa)



GELSENKIRCHEN - Die Linkspartei in Nordrhein-Westfalen hatte am Samstag auf einer Konferenz in Gelsenkirchen mögliche Bündnispartner zur Erreichung ihrer politischen Ziele eingeladen. Parteivorsitzender Wolfgang Zimmermann betonte, für einen Politikwechsel sei vor allem auch außerparlamentarischer Widerstand erforderlich.
Munteres Wüsch-dir-was-Programm - Kölner Stadt-Anzeiger
 


Andi_

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Ich denke, dies ist auch das grundsätzliche Problem der Linken. Sie wird im Volk nur noch als Wünsch-dir-was-Partei verstanden. So sinnvoll einige ihrer Ziele durchaus sind, so unsinnig sind andere Forderungen wie etwa die nach einem System-Wechsel. Wohin sollen wir wechseln? In die SED Fallgrube DDR? Der Kapitalismus hat auch längst nicht abgewirtschaftet, in ihm sind Hoch und Tiefs vorgesehen und gehören einfach dazu. Es wäre für die Linke insofern kein Beinbruch, auf den Boden der Tatsachen zurück zu kehren und ihr Wünsch-dir-was-Programm durch eine solide, an dieses System angepasste, Politik zu ersetzen, wenn sie nicht nur ein Schattendasein eines Illusionisten führen möchte. Hessen hat doch gerade nachhaltig gezeigt, dass die Bürger keine Phantasten wollen und wählen, sondern sich im Zweifel für die entscheiden, die das System nutzen, um die Menschen in diesem System voran bringen.
 

maniac

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...so unsinnig sind andere Forderungen wie etwa die nach einem System-Wechsel. Wohin sollen wir wechseln? In die SED Fallgrube DDR? ...
typisches schwarz, weiß denken, welches der neoliberale Wahnwitz seit Gründung der Linken jeden Tag in den Medien verbreitet. Das ein demokratischer Sozialismus nichts mit dem DDR-Wirtschaftssystemgemein hat, wird wissentlich verschwiegen von den gekauften Masssenmedien.

Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, so dass diese als Wahrheit erscheint...
 
B

B. Trueger

Gast
typisches schwarz, weiß denken, welches der neoliberale Wahnwitz seit Gründung der Linken jeden Tag in den Medien verbreitet. Das ein demokratischer Sozialismus nichts mit dem DDR-Wirtschaftssystemgemein hat, wird wissentlich verschwiegen von den gekauften Masssenmedien.

Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, so dass diese als Wahrheit erscheint...

Hier haben Indoktrination der Massenmedien alá Bild, Spiegel, Focus, Welt und RTL, Pro7, SAT1, ARD, ZDF usw. ganze Arbeit geleistet :icon_twisted:
 

Andi_

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Man kann es auch umkehren. Nur wer durch die Partei-Propaganda verblendet genug ist, kann sich die Wünsch-dir-was-Partei wünschen. Ich lese übrigens keine Bildzeitung und wähle trotzdem keine Wünsch-dir-was-Partei ;)
 
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B. Trueger

Gast
Man kann es auch umkehren. Nur wer durch die Partei-Propaganda verblendet genug ist, kann sich die Wünsch-dir-was-Partei wünschen. Ich lese übrigens keine Bildzeitung und wähle trotzdem keine Wünsch-dir-was-Partei ;)
Ich auch nicht aber ich wähle auch nicht FDP :icon_party:
 

Andi_

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Yepp, desto größer die Buchstaben, spätestens im Bild-Format werden sie wahr? Aber Spaß beiseite. Man sollte Kritik nicht immer als Angriff wahr nehmen. Gerade bei den Linken. Kritik kann auch konstruktiv sein.
 

HartzDieter

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...Der Kapitalismus hat auch längst nicht abgewirtschaftet, in ihm sind Hoch und Tiefs vorgesehen und gehören einfach dazu.
Der Kapitalismus, wie er heute ist, hat meine Meinung nach seinen Ursprung in Amerika, nachdem sich die Kolonien von England getrennt haben, ist er entstanden, ohne Adel und es ist heute noch derselbe. Die 'Tiefs' waren zum Beispiel der 2. Weltkrieg. Heute kann man wegen den Nuklearwaffen keinen Weltkrieg ala Hitler u. Co machen, deshalb geht der Krieg nach innen, gegen die eigenen Bevölkerungen. Der hat mit Hartz IV und mit dem Schröderputsch schon begonnen. Das Jahr 2009 wird ziemlich hart werden.

Es wäre für die Linke insofern kein Beinbruch, auf den Boden der Tatsachen zurück zu kehren und ihr Wünsch-dir-was-Programm durch eine solide, an dieses System angepasste, Politik zu ersetzen, wenn sie nicht nur ein Schattendasein eines Illusionisten führen möchte. ...
Also eine weitere neoliberale Partei, eine Art Sozialdemokratie. Sozialdemokratie funzt aber nicht, sonst gäbe es längst eine sozialdemokratische Partei.
 

druide65

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Das größte Wünsch dir Was Programm hat doch die Große Koalition aufgelegt.
Den "Rettungsschirm".

Nur das die Zielgruppe ziemlich klein und elitär ist.
 

Andi_

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@druide65: Du sprichst mir aus tiefstem Herzen ;) @HartzDieter: 2009 wird primär im Sinne Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! - Startseite in die Geschichte des Abbau der Bürgerrechte eingehen. Erst 2010 wird zum Jahr der Machtlosigkeit des Prekariat und da ist vermutlich die Gleiche oder eine S/G Regierung an der Macht. Für die nächsten 5 Jahre in Hessen ist es zementiert, es wird für die nächsten 4 Jahre in Berlin zementiert werden. Darum beteilige ich mich lieber in einer Partei, die jetzt etwas für die Bürgerrechte 2009 tun kann, wie in einer Partei, die wohl auch 2013 nichts zu sagen hat. Soll jeder halt so tun wie er mag, Hauptsache er bleibt im Herzen sozial und gerecht zu Mitmenschen. Manche Linke hier im Forum werden schon froh sein, dass ich bei ihnen als Braun verkannt nun wenigstens Gelb und nicht Schwarz werde ;)
 

mercator

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Man kann es auch umkehren. Nur wer durch die Partei-Propaganda verblendet genug ist, kann sich die Wünsch-dir-was-Partei wünschen. Ich lese übrigens keine Bildzeitung und wähle trotzdem keine Wünsch-dir-was-Partei ;)
Du fällst wiederholt durch Unkentniss auf, wenn es um die Linke geht. Man kann einiges kritisieren, aber ich wette, Du hast dich mit Inhalten noch nichtmal im Ansatz beschäftigt. Stattdessen kommt nur nebulöses Gequatsche und Stammtischgerede.

Außerdem: eine an das System angepasste Politik? Zum Glück gibt es Menschen, die nicht so blind konformistisch denken. Dieses System sorgt für eine immer stärker wachsende Armut und Ungleichheit auf der einen und ein exoorbitant steigenden Reichtum auf der anderen Seite. Man muß schon reichlich verblendet sein, um das nicht zu sehen.
 

Donauwelle

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Man muss aber - um in der Politik wirklich etwas erreichen zu können - möglichst den Nerv vieler Menschen treffen. Mit der Argumentation, dass man ja neoliberal ist - oder von den Massenmedien verblendet, wenn man nicht konform geht, hat man das wohl auch nicht getan.

Man muss sich fragen, warum denn die vielen Nichtwähler, die bei der Wahl von der SPD abgewichen sind und aufgrund der Sozialpolitik dann wenigstens grün gewählt haben oder eben nicht zur Wahl gegangen sind, die Linke nicht gewählt haben?

Ich bin mir sicher, dass es insbesondere im Westen relativ viele Menschen gibt, denen die jetzige Politik der großen Koalition nicht sozial genug ist - die aber die Linke aufgrund der Verbindungen zur PDS als nicht akzeptabel ansehen. Auch von den jetzigen 5 Prozent, die in der Hessenwahl die Linke gewählt haben, sind eine Menge noch Protestwähler, die Hauptsache links von der SPD gewählt haben und eben nicht für die Politik der Linken stehen.

Ich glaube, die Grünen haben das Zeichen der Zeit am besten erkannt und sind gerade dabei, sich einen großen Teil der Wähler zu holen, die links von der SPD abbröckeln. Die meisten Leute sind eben grundsätzlich mit den Verhältnissen im Staat einigermaßen zufrieden bzw. waren es vor einigen Jahren und wollen keine grundlegenden Änderungen sondern nur Kurskorrekturen.
 

Winterwonderland

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Man muss sich fragen, warum denn die vielen Nichtwähler, die bei der Wahl von der SPD abgewichen sind und aufgrund der Sozialpolitik dann wenigstens grün gewählt haben oder eben nicht zur Wahl gegangen sind, die Linke nicht gewählt haben?
Die Linke in Hessen hat doch in den letzten Wochen den Eindruck erweckt, als sei es eine Chaoten-Truppe. Sorry, aber die Parteiaustritte kamen in der Öffentlichkeit nicht gut an.

Aber der allerwichtigste Punkt ist doch eigentlich, daß es den meisten Menschen in Hessen halt nicht schlecht geht. In Hessen gibt es so viele Arbeitsplätze, daß Tausende Menschen aus anderen Bundesländern täglich nach Hessen pendeln oder für eine ganze Woche in Hessen arbeiten und an den Wochenenden nach Hause fahren.

Vielleicht hat jemand eine Statistik aus Hessen zur Hand, die die Zahl von Hartz-IV-Empfängern oder Aufstockern enthält. Ich denke aber, daß die Zahl eher gering ist.
 

Donauwelle

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@Winterwonderland

Hessen ist ein Land der Gegensätze. Da gibt es einerseits Bezirke wie den Hochtaunuskreis und Wiesbaden - und die ehemaligen Zonenrandgebiete und strukturschwache Gebiete wie dem Vogelsberg, der Gegend um Fulda oder Orten mit hohem Ausländeranteil wie Hanau oder Offenbach.

Ich bin ja quasi auch Einpendler und wohne direkt an der bayrischen Grenze zu Hessen - hier zahlen die Zeitarbeitsfirmen auch nur Mindestlöhne und man findet eigentlich auch nur Jobs über Zeitarbeitsfirmen. Der Flughafen bringt zwar Arbeitsplätze - aber auch die häufig über Zeitarbeitsfirmen, die wenig zahlen. Statistik hab ich hierzu keine - aber letztens gab es eine Diskussion in einem "normalen" Forum darüber, ob die Zahl von heruntergekommenen (hier im Bezug auf Kleidung etc.) Leuten im Stadtbild von Frankfurt in den letzten Jahren nicht erheblich zugenommen hat.

Hessen ist im Gegensatz zu Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eigentlich schon immer rotes Stammland gewesen... - daher ist es ja eigentlich ein Verlust für die Linken, dass man das nicht ummünzen kann...
 

Winterwonderland

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Ich bin ja quasi auch Einpendler und wohne direkt an der bayrischen Grenze zu Hessen - hier zahlen die Zeitarbeitsfirmen auch nur Mindestlöhne und man findet eigentlich auch nur Jobs über Zeitarbeitsfirmen. Der Flughafen bringt zwar Arbeitsplätze - aber auch die häufig über Zeitarbeitsfirmen, die wenig zahlen.
Keine Chance auf einen qualifizierten Job?
 

Donauwelle

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Keine Chance auf einen qualifizierten Job?
Mich scheint man momentan nicht zu suchen... Ich bin als Versicherungskauffrau auf einen Bereich der Industrie- und Gewerbeversicherungen spezialisiert, habe zusätzlich meinen Fremdsprachenkorrespondenten gemacht sowie ein Fernstudium im Bereich Recht an der FernUni in Hagen begonnen (das stockt momentan, weil ich keinen Nerv dafür habe). Die großen Gesellschaften stellen seit Jahren niemanden mehr ein und wollen massiv entlassen, die großen Makler nehmen sich die wenigen Guten, die sich umorientieren wollen direkt von den Gesellschaften (hier wird dann ja auch nicht aufgefüllt, sondern man freut sich darüber), die kleinen Makler suchen eher eine Vorzimmerdame, dafür fehlt mir das Aussehen. Oder es werden Callcenterleute gesucht - dafür nimmt man dann am besten die Auszubildenden, die sich auf dem Markt befinden und niemand Spezialisierten. Ich hab ein perfektes Ausbildungszeugnis, danach makellose Zeugnisse - die könnten gar nicht besser sein. Wobei ich eher der Typ Backoffice bin - ich fühle mich in Businesskleidung unwohl und bin auch nicht der Typ für Repräsentationszwecke.

Ich war in der ersten Zeit meiner Arbeitslosigkeit krank, dann hatte ich erhebliche Schwierigkeiten mit meinem Sohn - seitdem ist eben auch noch das Hemmnis längere Arbeitslosigkeit da. Stellenanzeigen gibt es eigentlich nur noch über Zeitarbeitsfirmen - dort auch eher im Bereich der Lebensversicherungen oder eher einfachere Tätigkeiten.

Andere Bereiche? Es gibt genug Bankkaufleute - in Versicherungsbereichen bei der Bank werden ja eher Aussendienstler gesucht. Es gibt auch genügend arbeitslose Industrie- oder Bürokaufleute - da muss ich mir keine Quereinsteiger suchen. Ich habe nicht mal was dagegen, vorübergehend in einem Callcenter zu arbeiten (solange nicht SKL und Co.) - aber ich habe eine sehr jugendliche Stimme... (Freunde meines Sohnes glauben ihm dann nie, dass er ein Einzelkind ist, sondern denken, ich wäre seine kleine Schwester :icon_neutral:

Die Zeiten, in denen man sich mit Dienstleistungen um den PC selbständig machen konnten (z.B. zur Erstellung von Firmenhomepages) sind endgültig vorbei.

Richtig rosig ist es hier insgesamt nicht. Ich habe 35 km nach Frankfurt, also ist es direktes Einzugsgebiet. Der Sohn meiner Tagesmutter, der jetzt ca. 27 ist, hat seinen Quali gemacht und danach Schreiner gelernt. Mit Hauptschule bekommt man die Lehrstellen ja nur bei den Krautern. Von seinen Schulkameraden arbeiten fast alle in ungelernten Tätigkeiten für unter 10 EUR die Stunde - die können das aber noch, da sie meist noch keine körperlichen Beschwerden haben. Mein Nachbar, ein gelernter Kaufmann mit jetzt über 50, arbeitet seit 10 Jahren für ca. 7-8 EUR als Ungelernter bei einer Zeitarbeitsfirma - den Absprung hat er nie geschafft - er hat den Vorteil, dass er als letzter gekündigt wird und noch Fahrtkosten für Einsätze bekommt und eine Vorzugsbehandlung.

In anderen Gebieten mag die Arbeitslosenrate höher sein - aber die Kontraste sind niedriger. Nimm Frankfurt oder Offenbach - da sind die Banken auf der einen Seite und das Elend auf der anderen. Das Potential wäre also da - es gibt genügend Leute, die links der Mitte wählen würden - nur eben nicht zu weit links...
 

Andi_

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Du fällst wiederholt durch Unkentniss auf, wenn es um die Linke geht. Man kann einiges kritisieren, aber ich wette, Du hast dich mit Inhalten noch nichtmal im Ansatz beschäftigt. Stattdessen kommt nur nebulöses Gequatsche und Stammtischgerede.

Außerdem: eine an das System angepasste Politik? Zum Glück gibt es Menschen, die nicht so blind konformistisch denken. Dieses System sorgt für eine immer stärker wachsende Armut und Ungleichheit auf der einen und ein exoorbitant steigenden Reichtum auf der anderen Seite. Man muß schon reichlich verblendet sein, um das nicht zu sehen.
Jojo, die Linke ist gut und ich bin mit Erkenntnis gesegnet. Wie gesagt mache ich lieber Politik in einer Partei die eine Chance hat, etwas zu verändern. Mir der Linken wird dies nach meiner Einschätzung auch 2013 nicht möglich sein, sie wird selbst dann nicht in eine Regierungskoalition kommen. Der ebenfalls links der Mitte regierenden SPD verdanken wir den Mist wie Hartz IV. In Berlin schaut es nicht besser aus, obwohl Rot-Rot regiert. Wie immer sind es die erdrückenden Schulden, die keine sozialere Politik ermöglich, auch links der Mitte regiert. Ich mag keine rosarote Brille, kann auch so noch ganz gut sehen. Selbst dort wo die Linke also in der Regierung ist, vermag sie das System nicht mal anzukratzen, von Verändern keine Spur. Und dafür soll ich mich begeistern?
 

mercator

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Jojo, die Linke ist gut und ich bin mit Erkenntnis gesegnet. Wie gesagt mache ich lieber Politik in einer Partei die eine Chance hat, etwas zu verändern. Mir der Linken wird dies nach meiner Einschätzung auch 2013 nicht möglich sein, sie wird selbst dann nicht in eine Regierungskoalition kommen. Der ebenfalls links der Mitte regierenden SPD verdanken wir den Mist wie Hartz IV.
Das ist interessant. Du machst lieber Politik in einer Partei, die eine Chance hat, etwas zu verändern. Gut. Gleichzeitig lehnst Du die SPD ab, weil sie Hartz4 mit verbrochen hat. Auch gut.

Jetzt die Frage: welche Partei hat genug Einfluß, etwas zu verändern und ist bzw. war NICHT beteiligt an Hartz4?

Auf Deine Antwort bin ich gespannt.
 


theota

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Das ist interessant. Du machst lieber Politik in einer Partei, die eine Chance hat, etwas zu verändern. Gut. Gleichzeitig lehnst Du die SPD ab, weil sie Hartz4 mit verbrochen hat. Auch gut.

Jetzt die Frage: welche Partei hat genug Einfluß, etwas zu verändern und ist bzw. war NICHT beteiligt an Hartz4?

Auf Deine Antwort bin ich gespannt.
:icon_hihi:
 
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