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Die Linke macht sich selbst überflüssig

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ExitUser

Gast
Bezeichnend, dass du eine Meldung aus 2008 bringst. Ich bringe mal eine aktuellere.

Das die Stasivorwürfe auch nicht wirklich haltbar sind, zeigt dieser Artikel.



Wenn dem so wäre, wie in deinem Artikel beschrieben, wieso sollte dann Herr Havemann für DIE LINKE kandidieren? Ich finde, dass sich Herr Gysi auch einmal selber äußern darf.

Du solltest also mal bei der Wahrheit bleiben.
Der Sohn des bekannten DDR-Regimekritikers Robert Havemann wurde 1968 zu einer Haftstrafe verurteilt, weil er gegen die gewaltsame Beendigung des Prager Frühlings protestiert hatte. Er musste als 16-jähriger vier Monate im Gefängnis einsitzen. 1971 floh Havemann in den Westen.
Havemanns Flucht gab dem Sänger und DDR-Dissidenten Wolf Biermann den Anstoß für das Lied Enfant perdu; dies trug er neben anderen bei seinem bekanntesten Konzert am Vorabend der Ausbürgerung in Köln am 13. November 1976 vor. In dem Lied kritisiert Biermann Havemann und dessen Flucht scharf: „Wer abhaut aus dem Osten, der ist auf unsere Kosten von sich selber abgehaun“, „dort macht er den linken Clown“ sowie mit einem doppeldeutigen „er ist hinüber“ und „Abgang ist überall“. Biermann, nun selbst im Westen, sandte Havemann böse Wünsche: „Lass, lass in die Binsen gehen, damit wir im Osten sehen, dass der, der abfällt, fällt.“
Havemann studierte nach der Flucht an der Hochschule der Künste in West-Berlin im Fach Bühnenbild. 1999 wurde er Laienrichter am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg (vorgeschlagen von der PDS, Amtszeit zehn Jahre).[1] 2002 übernahm er die Kandidatur der PDS für den Bundestag auf der sächsischen Landesliste.
Florian Havemann – Wikipedia

nennt man das nicht auch käuflich?
 
E

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Gast
Die waren vielfach vom Westen gekauft, oder mindestens durch Westwerbung für Jakobskaffee, Bananen und USA-Reisen angelockt.
:icon_kinn:

Meinst Du damit die Menschen, die sich damals im Herbst 1989 u.a. in Leipzig an den Montagsdemos beteiligten?

Soviel Jakobskaffee und Bananen konnte es doch gar nicht geben. :cool:
 

Rounddancer

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Aber die Europawahl ist eine Wahl, bei der ggf. andere Kriterien zählen und das "Soziale" nicht das wichtig ist, da mit "sozial" sicherlich nicht der Bürger in Deutschland gemeint ist...
Nun, das sieht vielleicht im ersten Blick so aus.
ABER: Zu "sozial" zählen auch Gleichberechtigung, Gleichbehandlung der Geschlechter, der Behinderten. Es gehört dazu auch der Arbeitsschutz, die Arbeitszeit, die Arbeitsbedingungen, wie z.B. die Lenkzeiten von Kraft- und Busfahrern, es gehört dazu die Gleichbehandlung von Zeitarbeitern und Festangestellten, was Lohn, aber auch Arbeitszeit, Arbeitsschutz und Behandung am Arbeitsplatz angeht. Es gehören dazu die Kinderrechte, und die Arbeitnehmerrechte, die Deklarationspflichten für die Nahrung und mehr.

Und allein schon diese vielen Punkte sind in Deutschland nicht ohne Druck aus Europa regel- und durchsetzbar, und da hat Deutschland noch viele Defizite,- wie z.B. der die europäische Gleichbezahlungsvorschrift für Zeitarbeiter total aushebelnde deutsche Klausel, die es ermöglicht, für Zeitarbeiter eigene, niedrigere Tarife abzuschließen. Oder das europäische Arbeitsplatzschutzrecht, das in Deutschland noch immer für Arbeitsplätze mit Öffentlichkeitskontakt ausgeschlossen ist, und so weiter.

Also ist die Europawahl, auch was "soziales" angeht, ungeheuer wichtig.
(Schlimm genug, daß zu lange nur ausgediente und aufmüpfige Leute abgestellt wurden, um sie national aus der Politik herauszuhaben, zum Glück hat sich das deutlich gebessert)
 
E

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Gast
Wieso erinnert mich das Trallala einiger "Linken" so an K. E. v. Schnitzler?

Der sagte mal

In diesem Sinne werde ich meine Arbeit als Kommunist und Journalist für die einzige Alternative zum unmenschlichen Kapitalismus fortsetzen, als Waffe im Klassenkampf zur Förderung und Verteidigung meines sozialistischen Vaterlandes. Und in diesem Sinne, meine Zuschauerinnen und Zuschauer, liebe Genossinnen und Genossen: Auf Wiederschauen.'“
Karl-Eduard von Schnitzler – Wikipedia

Leicht abgeändert liest man das hier oft. :icon_pfeiff:
 
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Ich bin des Englischen leider nicht mächtig. Wenn du mir das auf Deutsch beantworten könntest, wäre das sehr nett.
 

maniac

Neu hier...
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Sie muss auf der Grundlage dieses Systems agieren, da auf diesem System unsere Gesetze aufbauen. Dieses System soll aber nicht aufgehübscht werden. Was sie möchte kann hier nachgelesen werden.

Ich weis nicht so recht, was das hier soll. Aber ich lese in diesem Forum immer wieder, dass Mitglieder der LINKE abwertend als Parteisoldaten bezeichnet werden. Die Mitglieder der LINKE sind keine Parteisoldaten, sondern haben sich der Partei angeschlossen, weil sie etwas zum Guten bewegen und die soziale Gerechtigkeit wieder haben möchten.

Die sog. Parteisoldaten haben einen freien Willen, eine freie Meinung und werden von der Partei nicht be- bzw. ausgenutzt. Ihre Gedanken fließen in Diskussionen in den OVen, auf MVen ein. Ich schrieb schon einmal, dass die LINKE durch ihre vielen Strömungen eine sehr lebendige Partei ist. Lebendiger als andere Parteien mit ihren verkrusteten Strukturen, in denen die Mitglieder keine eigenen Gedanken haben dürfen. Hab mal in der SPD eine andere Meinung ...

Uns wird vorgeworfen, dass wir die Nachfolgepartei der SED wären. Das sind wir nicht. Wenn dem so wäre, dann wären CDU/CSU und die FDP die Nachfolgeparteien der NSDAP. Die CDU stellte mit Kurt-Georg Kiesinger einen echten Nazi als Bundeskanzler, der zu Recht eine Ohrfeige bekommen hatte. Von den Blockparteien in der ehemaligen DDR einmal ganz zu schweigen. Die sog. Volksparteien haben also nicht mit Dreck zu schmeißen, so lange ihr Dreck vor der eigenen Haustüre meterhoch ist. Keine Partei hat soviel Mitglieder verloren wie die SPD.

Alle, mit Ausnahme der LINKE, im Bundestag vertretenen Parteien sind in die Abhängigkeit der Großunternehmen und Konzerne geraten. Somit sind CDU/CSU, FDP und Grüne gekaufte Parteien. Sie müssen deren Interessen vertreten, denn sonst gibt es ganz einfach kein Geld.

Grüne und SPD haben nichts zu melden, haben sie doch die Menschen wissentlich in die Armut getrieben. Sich nun als Anwalt derselben aufzuspielen ist nicht nur zynisch und der blanke Hohn. Es zeigt mehr als deutlich, wie wenig ernst sie die Sorgen und Nöte ihrer Wähler nimmt und für wie dumm sie die Wähler hält.

Ich sage nochmal, dass die LINKE die einzige Lobby ist, welche die sozial benachteiligten Menschen in diesem Land haben.
kann ich nur zustimmen...

ich finde es sehr gut von dir, das du dir die mühe machst so ausführlich zu antworten. DANKE :icon_daumen: Weiterso!!!!!
 

a f a

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Ich bin eher Anhänger des rheinischen Kapitalismus bzw. das, was ich darunter verstehe. Ich empfinde es nur so, dass man eben die Thesen der Gründungsväter der BRD (bzw. das was in den Jahrzehnten danach gestaltet wurde) vergessen hat und in den letzten Jahren das Gleichgewicht nicht mehr stimmt.
Hallo Donauwelle,

meinst du Adenauer und Erhard ? Dann gugstu erst hier:

http://www.elo-forum.org/soziale-politik-politisches-zeitgeschehen/38880-operation-wunderland-propaganda-%C4ra-adenauer.html

Insbesondere Teil 2 u. 3:icon_wink:

Gruß
Norbert

Freiheit statt Kapitalismus
 
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Ich bin eher ein Fan dieser Lektüre:

"Da wissen Sie mehr als ich! - Das Mysterium des Rheinischen Kapitalismus"

Becker

:icon_wink:
 

elgoki

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Divide et impera - Teile und Herrsche, das klappt ja wie man hier nachlesen kann, in Deutschland absolut Prima.

Da hat der eine oder die andere eine Kommunistenphobie, anderen geht die Vergangenheit einiger Kandidaten auf die Nerven, wieder andere fordern eine Grundsatzdiskussion über das System.

Also alles in allem wird wieder vorzüglich gestritten, nur eins wird vergessen, das Ziel:

HARTZ IV muss weg!!!

Vor diesem Widerstand muss sich kein Politiker wirklich fürchten - nein, wahrscheinlich muss er sich nur fürchten vor lachen allzu starke Bauchschmerzen zu kriegen.

Na dann (auch bei Tag) gute Nacht!!!


 
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Gast
Divide et impera - Teile und Herrsche, das klappt ja wie man hier nachlesen kann, in Deutschland absolut Prima.

Da hat der eine oder die andere eine Kommunistenphobie, anderen geht die Vergangenheit einiger Kandidaten auf die Nerven, wieder andere fordern eine Grundsatzdiskussion über das System.

Also alles in allem wird wieder vorzüglich gestritten, nur eins wird vergessen, das Ziel:

HARTZ IV muss weg!!!

Vor diesem Widerstand muss sich kein Politiker wirklich fürchten - nein, wahrscheinlich muss er sich nur fürchten vor lachen allzu starke Bauchschmerzen zu kriegen.

Na dann (auch bei Tag) gute Nacht!!!


und durch was soll Hartz 4 ersetzt werden? Träumereien?

Ein BGE (besonders das B) wird es nicht geben, andere Modelle sind auch noch Zukunftsmusik.

Ansonsten: jo das muss eindeutig weg
 
E

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Gast
und durch was soll Hartz 4 ersetzt werden? Träumereien?
Du magst ja irgendwo recht haben, dass es das BGE in naher Zukunft nicht geben wird (allenfalls ein so niedriges, dass man davon nicht leben oder sterben kann), doch es würde doch schon reichen, diese elenden Zwangs-Ein-Euro-Jobs abzuschaffen, die Sanktionen komplett zu streichen und stattdessen eine Grundsicherung (über die Höhe des RS kann man ja noch diskutieren) einzurichten. Damit wären bereits die zwei herausragendsten Merkmale von Hartz verschwunden, und ansonsten:
HARTZ IV muss weg!

LG :icon_smile:
 
E

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Gast
Du magst ja irgendwo recht haben, dass es das BGE in naher Zukunft nicht geben wird (allenfalls ein so niedriges, dass man davon nicht leben oder sterben kann), doch es würde doch schon reichen, diese elenden Zwangs-Ein-Euro-Jobs abzuschaffen, die Sanktionen komplett zu streichen und stattdessen eine Grundsicherung (über die Höhe des RS kann man ja noch diskutieren) einzurichten. Damit wären bereits die zwei herausragendsten Merkmale von Hartz verschwunden, und ansonsten:
HARTZ IV muss weg!

LG :icon_smile:
die Ein-Euro-Jobs gab es vor Hartz IV schon und wird es noch so lange geben, wie sie sich wirtschaftlich und "Arbeitsmarktpolitisch" lohnen.

Kirchen, Sozialverbände, Gewerkschaften und sogar einige Politiker profitieren davon und so lange es noch Geld spart (oder einbringt), wird auch keiner von denen sagen, das sie abgeschafft gehören.

Die Arbeitgeber freut es, weil sie damit ein Druckmittel haben und sehr viel lassen sich auch damit einschüchtern.

Ein BGE wird es deswegen noch lange nicht geben, weil dann keiner mehr gezwungen werden kann, zu Dumnpuinglöhnen zu arbeiten, die Bosse könnten dann nicht einfach mehr etwas über die Köpfe der Arbeiter zu entscheiden, denn wenn es denen nicht passt, bleiben sie daheim, weil sie ja nicht mehr auf den Lohn des AG angewiesen sind.

Mit einem BGE würde die Macht der AG, der Reichen und auch des Staates dahin gehen und das können die nicht zulassen.
 
E

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Gast
die Ein-Euro-Jobs gab es vor Hartz IV schon und wird es noch so lange geben, wie sie sich wirtschaftlich und "Arbeitsmarktpolitisch" lohnen.
Kann ich mich nicht erinnern?
Ich bin der Meinung, diese AGHs wurden mit Hartz eingeführt.

Die Arbeitgeber freut es, weil sie damit ein Druckmittel haben und sehr viel lassen sich auch damit einschüchtern.
Deswegen gehören Ein-Euro-Jobobs und Sanktionen auch abgeschafft - ohne wenn und aber!
Ein BGE wird es deswegen noch lange nicht geben, weil dann keiner mehr gezwungen werden kann, zu Dumnpuinglöhnen zu arbeiten, die Bosse könnten dann nicht einfach mehr etwas über die Köpfe der Arbeiter zu entscheiden, denn wenn es denen nicht passt, bleiben sie daheim, weil sie ja nicht mehr auf den Lohn des AG angewiesen sind.
Ist mir schon klar, deswegen schrieb ich ja auch, dass die Zwangsarbeit und die Sanktionen abgeschafft gehören - SOFORT!
Und wie man das Ding dann nennt, ist sekundär. Meinethalben Grundsicherung, Sozialhilfe oder Sonstwas. Hauptsache, jeder Mensch in D hat tatsächlich ein würdiges Auskommen und gesellschaftliche Teilhabe. (Klingt bescheuert, ich weiß)
Mit einem BGE würde die Macht der AG, der Reichen und auch des Staates dahin gehen und das können die nicht zulassen.
Ist mir klar, ändert aber nichts daran, dass Hartz IV abgeschafft gehört!

LG :icon_smile:
 
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Gast
Kann ich mich nicht erinnern?
Ich bin der Meinung, diese AGHs wurden mit Hartz eingeführt.

Die gab es im alten BSHD schon und waren aug "Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung". Im BSHG waren es die §§ 18 - 20.


Deswegen gehören Ein-Euro-Jobobs und Sanktionen auch abgeschafft - ohne wenn und aber!

Selbst wenn man nur die Sanktionen abschaffen will, braucht man dazu die Mehrheit im Bundestag und im Bundesrat. In keinem Parlament hat dieLinke eine Mehrheit, macht aber mit solchen Sprüchen Wahlkampf.

Ist mir schon klar, deswegen schrieb ich ja auch, dass die Zwangsarbeit und die Sanktionen abgeschafft gehören - SOFORT!

siehe Oben.

Und wie man das Ding dann nennt, ist sekundär. Meinethalben Grundsicherung, Sozialhilfe oder Sonstwas. Hauptsache, jeder Mensch in D hat tatsächlich ein würdiges Auskommen und gesellschaftliche Teilhabe. (Klingt bescheuert, ich weiß)

Hartz IV ist Sozialhilfe.

Ist mir klar, ändert aber nichts daran, dass Hartz IV abgeschafft gehört!

LG :icon_smile:
In 20 oder 30 Jahren vielleicht, oder auch später.
 
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