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Die Linke macht sich selbst überflüssig

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Hotti

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Bist du H4-Bezieherin oder was? Was kümmert dich die Pendlerpauschale????

Herzlichst,
Michelle
Sei mir nicht böse, dass ich antworte. Aber auch, wenn man Hartzer ist, kann man doch auch an seine Mitmenschen denken, die tagtäglich zur Arbeit fahren, und dafür noch bestraft werden, indem sie die Pendlerpauschale einfach gekappt kriegen. Der Sprit wird immer teurer, und die Pendlerpauschale ist absolut gerechtfertigt. Und nein, ich provitiere nicht davon, da ich auch Hartzer bin. Nochmals sorry.
 

Redwing

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AW: Die Linke macht sich (nicht) selbst überflüssig/ KED-Agenten unterwergs?

Nee, also bevor ich erstmal wieder verschwindibusse, muß doch erst noch DAS hier geklärt werden. :cool:

Wer kann politisch überhaupt etwas durchsetzen? Die Linke kann kritisieren - aber nichts ändern. Dazu fehlt ihr die Macht. Und das wissen die Menschen.

Davon abgesehen, daß ich keinen **** auf die subjektiven, getürkten Umfragen bestimmter, ach so "unabhängiger" Institutionen und der von reichen Fädenziehern dirigierten und denen auch größtenteils gehörenden Medien gebe, stimmt dieser Hohlsatz da oben nur so lange, wie die Menschen tatsächlich derart blöd und kurzsichtig sind, so zu denken. Die Linke hat noch nicht ausreichend Macht und Einfluß, weil sie noch nicht ausreichend Leute wählen. Wie paradox und hirnrissig ist es, die Partei deshalb nicht zu wählen und das Ganze so zu zementieren? Und statt dessen lieber die Asis wählen, die zwar NOCH Einfluß haben, aber nur grundfalsche Soziopathenpolitik betreiben, oder was? Wenn das Volk wirklich so bescheuert ist, dann kann man echt nur sagen: Noch nicht genug auf die Fresse gefallen- NOCH.

Na dann sind ja glücklicherweise sehr viele nichts, und diese nichts werden alle im September nicht die Linke wählen
Ach, und was wählst du? Die Parteien, die dir Scheiße garantieren; also wieder das neoliberale Politkartell aus Schwarzgelbrotgrün (ich nenn' es KED)? Die haben immer wieder bewiesen, daß sie für miese, volksfeindliche Politik stehen, während Die Linke solch eine Chance noch nicht hatte. Und von Chance kann man wohl kaum reden, wenn es um eine Landesregierung geht, in der man Juniorpartner ist (wobei man natürlich in dieser Situation überlegen sollte, wie lange eine Regierungsbeteiligung noch mit den eigenen Idealen zu vereinbaren ist, wenn gewisse Seniorparteien einen über den Tisch ziehen wollen...). Die Linke kann sich erst wirklich beweisen, wenn sie mal zwei oder drei Legislaturperioden lang auf Bundesebene als Seniorpartner oder Alleinregierende regiert. Und das geht eben erst dann, wenn sie die erforderlichen Stimmen dafür hat; und da ist: "Die kriegen ja eh nicht genug Stimmen auf Anhieb, also wähl' ich die nicht", der GANZ falsche Weg! Dann sind die, die das sagen, nämlich selber schuld dran! Und wer dann lieber seine Henker wählt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.
Na ja, oder willst du eine Splitterpartei wählen, die eh niemals die 5%-Hürde knackt? Oder gar nichts wählen? Juckt das KED-Pack alles nicht, denn solange die Wahlbeteiligung über 50% liegt, dürfen sie an ihrem Thron klebenbleiben und sich weiter für rückgratlose, kurzsichtige, resultatorientierte Scheiße bezahlen lassen. Und auf Länderebene brauchts nicht mal die 50% Beteiligung, damit die Wahl "legitim" ist. Da wird dann das Ergebnis schöngeredet und dreist so weitergemacht wie bisher, in der Hoffnung, daß der Kollaps erst nach der Zeit der eigenen Regierungsverantwortung eintritt.

Natürlich ist auch mir Die Linke noch zu lasch, aber sie ist ein ausbaufähiger Schritt in die richtige Richtung und hat ihre realistische Chance verdient. Denn soviel Zeit, darauf zu warten, daß eine der vielleicht noch vielversprechenderen Splitterparteien (SAV, PSG, DKP,...) einigermaßen was zu melden hat und überghaupt die Hürden knackt, haben viele Menschen, die von der KED immer grundgesetzwidriger und amoralischer fertiggemacht werden, nun doch wieder nicht. Die einzige Partei, die dem sozialdarwinistischen KED-Haufen da oben im Moment gefährlich werden kann- und deshalb schießt man sich da oben bei den argumentbankrotten Systempopulisten und KED-Demagogen ja auch so darauf ein-, ist Die Linke. Sie kann den sozialen Widerstand und alle, die die Schnauze voll vom unerträglichen KED-Einerlei haben derzeit am besten bündeln. Sie ist die mit Abstand größte und bekannteste linke Partei und soziale Alternative zur KED und knackt auch die Hürden. Über Nichtwählen und das Wählen von winzigen Protestparteien lacht das Pack da oben nur, aber Die Linke kann sie ernsthaft in Bedrängnis bringen und auch irgendwann ablösen- schließlich gibt es kein kapitalistisches "NACH der Krise"; egal, wie sehr sich die KED auch mit ihren utopischen Prognosen und Versprechungen über die Wahl zu schleppen versucht. Wählt diese "Experten" ab, die uns erst in die Krise REINgeführt haben und bei denen kein grundlegender Umdenkprozeß festzustellen ist. Deren asoziale, technokratisch-neoliberale Wirtschaftsdiktaturpolitik ist wieder einmal gescheitert; der Kurs auf Abgrund, wenngleich auf der Talfahrt noch kleine Zwischenhügel liegen mögen.
Was diese "Wirtschaftsexperten" sagten, traf nie ein oder hat letztlich zu diesem menschenfeindlichen, instabilen Mist geführt, den wir jetzt wieder haben. Während das, was wir (echten) Linken ankündigten, peu a peu alles eintrat, eintritt und auch noch eintreten wird. Da sollte jedem klar sein, daß wir auch der bessere Anspechpartner sind, was Problemlösungen angeht und nicht nur die Analysen.
Sollte Die Linke, nachdem sie ihre reale Chance hatte, tatsächlich den gleichen angepaßten Umfallermist wie die (S)PD und "Grüne" hinlegen, dann kann man sie immer noch wieder in die Wüste schicken und eine glaubwürdigere, linke Partei wählen und/oder gleich versuchen, die Sache...außerparlamentarisch zu klären. Da kommen wir vielleicht eh nicht drum rum, wenn das so krank weitergeht. Und genau das darf es nicht, wird es aber, wenn ihr weiter so doof und naiv seid, eure Henker von der gescheiterten KED zu wählen und sie in ihrem Mist auch noch zu bestätigen.

So, ferner möchte ich noch mal darauf hinweisen, daß ich es für durchaus möglich halte, daß die KED-Parteien, die ja schon allerhand Versuche unternehmen, auch das einzige Medium, das sie noch nicht volkommen kontrollieren können, zu beeinflussen und unter Druck zu setzen, diverse Schreiber engagieren, die in kritischen Foren unterwegs sind und ihren systempopulistischen Spam abliefern. Wir hatten hier letztes Jahr (?)diesen Fall, der uns einschüchtern sollte, aber Leute wie Redwing geben keinen **** drauf und schreiben unbeirrt weiter (ach, und ich habe übrigens eher Angst, daß die Faschisten hinter der Maske der Demokraten zurückkheren; hast du gehört, Schäuble?! :biggrin:). Na ja, und die Foren, wo ein Betuchter oben sitzt, werden das schon von alleine regeln, wie auch in Radio und TV. Wo das nicht von allein läuft, werden die Forenleitungen unter Druck gesetzt durch neue, krankhafte, mitunter grundgesetzwidrige Gesetze (na ja, notfalls schreibt man's einfach um) und solche Pöbelpräzedenzfälle, die Schreiber und Forenleitung einschüchtern sollen. Dann gibt's die mit hanebüchener Kinderpornokacke "gerechtfertigte" Zensur, die z.B. in Finnland so ausartete, daß die Page eines Zensurgegners nun auch noch gesperrt wurde, und zu guter Letzt kann es eben aber auch sein, daß bezahlte Schreiber oder verdrehte KED-Parteimitglieder, die das auch noch umsonst machen, den Auftrag haben, in bestimmten Foren die Leute davon abzubringen, die ihnen unangenehmen Parteien zu wählen und die ganzen ausgebluteten, geknechteten und entrechteten Systemopfer dazu zu bringen, nicht nur "schön brav" alles widerstandslos hinzunehmen, sondern "am besten" auch gleich noch weiter die Versager und Soziopathen zu wählen, die ihnen das antun- die eigenen Henker eben.
Ich bin hier nicht firm genug, um Namen eindeutig nennen zu können, aber was Einige hier, wann immer ich da bin, mitunter für'n konspirativen Rotz abliefern, ist schon sehr verdächtig...
Gar nicht drauf reinfallen; einfach trotzdem links wählen und Widerstand leisten! :icon_klatsch:

Redwing over- geht Die Linke wählen, Mann :icon_cool:
 

Hotti

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Ja Redwing, hier freuen sich einige, wenn über DIE LINKE etwas negatives gepostet wird. Das geht dann runter wie Oel. Nur dadurch werden sich die Wähler der Linken nicht abhalten lassen, denn sie wissen, dass DIE LINKE die einizige Partei ist, die gegen diese unsozialen Gesetze vorgeht.

DIE LINKE wählen kann nicht verkehrt sein.
 
E

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AW: Die Linke macht sich (nicht) selbst überflüssig/ KED-Agenten unterwergs?

Ich bin hier nicht firm genug, um Namen eindeutig nennen zu können, aber was Einige hier, wann immer ich da bin, mitunter für'n konspirativen Rotz abliefern, ist schon sehr verdächtig...
So isses!

Gar nicht drauf reinfallen; einfach trotzdem links wählen und Widerstand leisten! :icon_klatsch:
Das sowieso.

Ich habs zwar schon ein paar Mal gesagt, aber ich wiederhole es gerne. Die LINKE. ist die einzige Lobby, -und die einzige Alternative-, die sozial benachteiligte Menschen in Deutschland haben. Da können noch so viele Linksgegner schreiben was sie wollen - ihre Lügen werden deswegen nicht zur Wahrheit.
 
E

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  Th.Starter/in  
Ja Redwing, hier freuen sich einige, wenn über DIE LINKE etwas negatives gepostet wird. Das geht dann runter wie Oel. Nur dadurch werden sich die Wähler der Linken nicht abhalten lassen, denn sie wissen, dass DIE LINKE die einizige Partei ist, die gegen diese unsozialen Gesetze vorgeht.

DIE LINKE wählen kann nicht verkehrt sein.
Auch wenn es jetzt bei Dir eher nach "Zweckoptimismus" liest, die paar Wähler, die die Linken wählen, werden auch nichts ändern.

Ich "freue" mich allerdings weniger, wenn irgendwelche schlechte Nachrichten herauskommen, denn bei den Guten muss man schon sehr suchen und wenn doch, dann sind eher auch "Zweckoptimistisch"


Das liegt aber auch an den Postings bzw. "Aussagen" einiger "Parteimitglieder" nicht nur hier.

Da sollten die Linken mal daran arbeiten. :icon_smile:
 

Drueckebergerin

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Das liegt aber auch an den Postings bzw. "Aussagen" einiger "Parteimitglieder" nicht nur hier.

Kennst Du die hier persönlich und weißt mit Sicherheit, daß sie Parteimitglieder sind??? oder vielleicht doch das Gegenteil? :icon_twisted:

Da sollten die Linken mal daran arbeiten. :icon_smile:
Das tun wir.....genau deshalb bin ich ja eingetreten, statt von draußen zu meckern ! :icon_knutsch:
 
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Das tun wir.....genau deshalb bin ich ja eingetreten, statt von draußen zu meckern ! :icon_knutsch:
Man kann auch von draußen meckern, wenn man das "Innere" schon kennen gelernt hat. Vor allem kann dann keiner kommen und mich "ermahnen", das ich etwas "unkritischer" damit umgehen soll.
 

Hotti

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Auch wenn es jetzt bei Dir eher nach "Zweckoptimismus" liest, die paar Wähler, die die Linken wählen, werden auch nichts ändern.

Ich "freue" mich allerdings weniger, wenn irgendwelche schlechte Nachrichten herauskommen, denn bei den Guten muss man schon sehr suchen und wenn doch, dann sind eher auch "Zweckoptimistisch"


Das liegt aber auch an den Postings bzw. "Aussagen" einiger "Parteimitglieder" nicht nur hier.

Da sollten die Linken mal daran arbeiten. :icon_smile:
:smile: Aber einige verstecken sich vermutlich auch, oder tarnen sich als "Nichtwähler" und machen in Wirklichkeit das Kreuzchen dann bei der Partei, die uns die ganze Shice eingebrockt haben.
 
E

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:smile: Aber einige verstecken sich vermutlich auch, oder tarnen sich als "Nichtwähler" und machen in Wirklichkeit das Kreuzchen dann bei der Partei, die uns die ganze Shice eingebrockt haben.
Passiert immer und war auch immer so, nur gerade diese "einzige Partei, die....." hat davon bisher nichts.

Ich habe auch mal "nen Linken" gewählt, weil ich den persönlich kannte und auch weis, das er sich einsetzt, hat zwar nichts geholfen, denn er war zu weit unten auf der Liste, aber dafür "verschwendete" ich keine Stimme für solche Leute, die nur Rhabarber reden und auch nicht Machtgeil sind, die dann meisten Oben stehen.

Ist aber auch mit den anderen Parteien so.
 

Drueckebergerin

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Passiert immer und war auch immer so, nur gerade diese "einzige Partei, die....." hat davon bisher nichts.

Ich habe auch mal "nen Linken" gewählt, weil ich den persönlich kannte und auch weis, das er sich einsetzt, hat zwar nichts geholfen, denn er war zu weit unten auf der Liste, aber dafür "verschwendete" ich keine Stimme für solche Leute, die nur Rhabarber reden und auch nicht Machtgeil sind, die dann meisten Oben stehen.

Ist aber auch mit den anderen Parteien so.
Da sprichst Du genau den richtigen Punkt an..........diese sind genau die, welche wir brauchen........und deshalb müssen recht viele DieLinke wählen, damit eben nicht nur der bequeme Kandidat rankommt, sondern genau die, die sich kritisch mit der Partei auseinandersetzen.

Deshalb sind sie doch unten auf der Liste......:icon_twisted:
 
E

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Zitat Hotti
a-sozial würde SPD/CDU/CSU/FDP wählen
Zitatende
oder gar nicht

 

Rounddancer

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Nicht zu wählen undterstützt stets den politischen Gegner.

Übrigens: Bei vielen Kommunalwahlen, von denen auch am kommenden Sonntag wieder eine Menge sein werden,
kann auch kumuliert und panaschiert werden. D.h. man kann einzelnen Kandidaten mehrere Stimmen geben, und Kandidaten aus verschiedenen Listen übertragen. Es ist nur wichtig, daß der abgegebene Stimmzettel nicht mehr als die max. Stimmzahl enthält.
 
E

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  Th.Starter/in  
"Nicht zu wählen unterstützt die politischen Gegner"

wenn ich so einen Mist immer lese, dann könnte ich ......

Wenn die "ach so tolle Partei" mal ihren A.... richtig bewegen würde und nicht immer nur Floskeln daher labern würde, könnte sie auch mehr Unterstützer bekommen, aber die pennt lieber vor sich her, klopft sich bei jeder Stimme erst ein paar Monate selbst auf die Schultern und wartet, bis die Leute zu denen kommen.

Langweiler, Sprücheklopfer und Leute, die nur Mist labern, um Stimmen zu bekommen, haben wir genug.
 
E

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  Th.Starter/in  
"Nicht zu wählen unterstützt die politischen Gegner"

wenn ich so einen Mist immer lese, dann könnte ich ......

Wenn die "ach so tolle Partei" mal ihren A.... richtig bewegen würde und nicht immer nur Floskeln daher labern würde, könnte sie auch mehr Unterstützer bekommen, aber die pennt lieber vor sich her, klopft sich bei jeder Stimme erst ein paar Monate selbst auf die Schultern und wartet, bis die Leute zu denen kommen.

Langweiler, Sprücheklopfer und Leute, die nur Mist labern, um Stimmen zu bekommen, haben wir genug.
So kennt man Dich
 
E

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Zitat aus einer Rede von Frank Spieth, die Linke:

Es geht um Zuwendung, und es geht darum, dass pflegebedürftige Menschen weiter am Leben teilnehmen können. Die anderen Fraktionen werden uns jetzt vorwerfen, dass wir mit unserem Antrag einen Wünsch-dir-was-Katalog erstellt hätten,

(Elke Ferner [SPD]: Genau! – Birgitt Bender [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ja!)

der nicht bezahlbar ist. Dieser Vorwurf ist mit Sicherheit falsch. Würde unser Vorschlag, eine Bürgerinnen-und- Bürger-Versicherung einzuführen, umgesetzt, könnten wir die Leistungen mit einem Beitragssatz von 10 Prozent gewährleisten, und das bei Abschaffung aller Zuzahlungen.

(Lachen bei Abgeordneten der CDU/CSU, der SPD, der FDP und des BÜNDNISSES 90/ DIE GRÜNEN – Mechthild Rawert [SPD]: Ein bisschen mehr Mathematik täte gut! Die Berechnung müssen Sie uns vorlegen! Erst heißt es: „Unterfinanziert“, und dann kommen Sie mit 10 Prozent an!)


ZITATENDE

Wir haben 700.000 Einkommensmillionäre in Deutschland. Mit einer tatsächlich solidarischen Gemeinschaft könnte es uns sehr gut gehen. Das zeigt auch Skandinavien. Wie jedoch SPD, Grüne und CDU dazu stehen, kann man aus dem Zitat sehr schön ablesen. Dümmer geht's nimmer. Die Linke ist dringend erforderlich.

Die ganze Rede:
Weiterleitung
 
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760000 Vermögensmillionäre und ca.15000 Einkommensmillionäre leben ungefähr ohne wirklich zu arbeiten auf unsere Kosten.

Wieso auf unsere Kosten? Ich zähle die Erwerbslosen, die Prekären und die
Normalverdiener als eine Gruppe, weil langfristig durch Wechsel zwischen den Gruppen die Grenzen fliesend sind

Das lesen natürlich die Letztgenannten gar nicht gerne, die möchten lieber zu Besserverdienern, den Leistungsträgern und den Führungskräften dazugerechnet werden.

Deshalb bin ich gegen Balkendiagramme und für Tortendiagramme.Da stehen wir nämlich links neben den Führungskräften und die Normalverdiener gucken stumm auf dem ganzen Tisch herum!
So klein kann die Welt sein!
 

Drueckebergerin

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Tja, wenn wir hier bei der Torte sind......und wenn wir dann 10 Leute nehmen, die sich die Torte teilen, kriegt einer 99% der Torte und die anderen 9 teilen sich das verbliebene 1 %...
Behauptet jedenfalls Elmar Altvater und ich glaube, er weiß wovon er spricht.
 

Woodruff

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Noch so ein Fall: Frust über Lafontaine - Berliner Zeitung

Also, wenn ich etwas von sogenannten "Reformern", "Realpolitikern" und "Pragmatikern" lese, dann schrillen bei mir die Alarmglocken. Auch diejenigen, denen wir Hartz IV und andere Sauereien zu verdanken haben, werden so bezeichnet.

Da wundert es auch nicht, dass Kaufmann und Bossmann zur Hartz IV-Partei SPD übergewechselt sind. Sie werden schon dorthin passen...

Auffällig ist, dass alle Vier (Weckesser, Wechselberg, Kaufmann und Bossmann) aus der PDS stammen. Die drei Letzgenannten gehörten sogar zum Berliner Landesverband - und der taugt nun wirklich nicht als Blaupause einer Alternative zu den anderen Parteien...
 

Rounddancer

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Ja, und um das nicht zu vergessen: Gregor Gysi ist heute ab ca. 16 Uhr auf dem Stuttgarter Schloßplatz, und ab ca. 20 Uhr auf dem Marktplatz in Mannheim,
Tobias Pflüger und Wilfried Tellkämper sind da jeweils auch dabei.

Wer aus der Ferne gucken möchte, wieviel da los ist:
Der Schloßplatz hat eine bewegliche Webcam,- ob der Marktplatz in Mannheim auch eine hat, weiß ich net.
 

Stinkstiefel

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Vor allen Dingen ist sie im Saarland und in Thüringen (eins der Schwierigen) komplett überflüssig. :icon_razz:
 
E

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:icon_kinn:

Du beziehst Dich auf die Webcam?

Der Schloßplatz hat eine bewegliche Webcam,- ob der Marktplatz in Mannheim auch eine hat, weiß ich net.
 
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Jetzt wirds unseriös...
700,000 scheint mir zu hopch gegriffen, aber eine zahl von circa
500,000 einkommensmillionären - in deutsche mark - gibt es durchaus
in deutschland, du wirst dich wundern.

rechne dir mal aus, was das pro monat bedeuten würde, nämlich
35,000 - 40,000 euro, und zwar brutto.

das ist für jeden etwas grösseren unternehmer kein geld, für jeden
dritten anwalt und für jeden fünften zahnartzt völlig normal.

nich zu vergessen, dass viele besserverdiener ja nicht zulezzt auch noch
einen gewissen teil an einkommen aus der verzinsung von vermögen haben.

eine million euro klingt viel, aber eine million DM brutto sind dann "nur"
noch 50,000 DM netto im monat. alleine ein angemessenes haus und der
standardmnässige porsche turbo kosten jeweils um die 5000 DM unterhalt
im monat, das bischen kohle ist schnell weg wenn du erst mal soviel hast.


.
 
E

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  Th.Starter/in  
Ja Redwing, hier freuen sich einige, wenn über DIE LINKE etwas negatives gepostet wird. Das geht dann runter wie Oel. Nur dadurch werden sich die Wähler der Linken nicht abhalten lassen, denn sie wissen, dass DIE LINKE die einizige Partei ist, die gegen diese unsozialen Gesetze vorgeht.
es sind aber nicht nur rechtsradikale, anarchisten und SPD mitglieder, die
sich kritisch über die linkspartei äussern, sondern durchaus auch eine
ganze menge ehemaliger mitglieder der linkspartei. und das hat gründe,
die in der struktur und in den führungsperssonen der linkspartei liegen.


recht haben die, die sagen, wer kritisiert, muss eintreten (oder mal
dabeigeswesen sein).

auch dass sie wählbar ist, ist erst mal nicht falsch.

aber verkehrt ist doch die idee, dass man dadurch gross etwas verändern
kann. weder innerhalb der linken noch in der gesellschaft wird deine stimme
irgendwas ändern. ändern wird sich erst etwas wenn du etwas tust.


ich gehöre auch zu denen, die ihre mitgliedschaft in der linkspartei an den
nagel gehängt haben, weil es schlichtweg keinen sinn mehr gemacht hat,
in einer partei mitglied zu sein, die entweder nichst oder sogar gegenteiliges
tut wie ich selbst, wenn es um konkrete projekte vorort geht.

handeln kann man prima auch wenn man nirgends "mitglied" ist.
ich will nicht mitsein, ich will sein, und ich will nicht mitmachen sondern
machen, also mache ich es einfach.

in organisationen allgemein ist es doch immer so, dass dort leute mit zielen
sind, deren handeln sich darauf beschränkt, ihre person und ihre persönlichen
projekte und ideen zu bewerben, und dann gibt es die, die diesen anführern
hinterherlaufen und sie unterstützen - oder kritisieren - weil sie offensichtlich
selbst und alleine nicht zum handeln in der lage sind.

schon die überbewertung der frage ob man die nun wählen soll oder nicht,
halte ich daher für einen gefährlich irrweg. es ist scheiss egal, was du wählst.
wähle von mir aus die CDU oder garnichts. tu was. nur dadurch verändern sich
die dinge.


.
 

mercator

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handeln kann man prima auch wenn man nirgends "mitglied" ist.
ich will nicht mitsein, ich will sein, und ich will nicht mitmachen sondern
machen, also mache ich es einfach.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Einerseits hast du recht, handeln kann man, ohne Mitglied einer Partei zu sein. Aber andererseits, wer nimmt Notiz von dir? So gut wie niemand. Vielleicht dein erweiterter Bekanntenkreis, aber das war es dann auch schon.

Die Endsolidarisierung ist von gewissen Teilen der Gesellschaft gewollt und im Grunde verhälst du dich entsprechend. Was kannst du, als Einzelner, politisch bewirken? So gut wie nichts. Selbst wenn hunderte, vereinzelt und ohne gemeinsame Linie, vor sich hin wurschteln, dann passiert politisch auch nicht viel.

So, und dem stehen mächtige, hochorganisierte und untereinander vernetzte neoliberale Parteien und Lobbyorganisationen gegenüber. Selbst wenn tausende sich, unabhängig von einander, engagieren, haben sie gegen solche Organisationen keine Chance. Sie werden nicht wahrgenommen. Nicht von der Presse, nicht oder kaum in der Öffentlichkeit.

ich gehöre auch zu denen, die ihre mitgliedschaft in der linkspartei an den
nagel gehängt haben, weil es schlichtweg keinen sinn mehr gemacht hat,
in einer partei mitglied zu sein, die entweder nichst oder sogar gegenteiliges
tut wie ich selbst, wenn es um konkrete projekte vorort geht.
Dann läuft bei euch aber auch einiges schief, wenn keine Projekte vor Ort angegangen werden. Wenn das so sein sollte, dann ist immer noch zu überlegen, ob man nicht innerhalb der Partei die Initiative ergreift. Wenn deine Ideen gut waren, sollte das möglich sein. Jedenfalls ist das besser, als schmollend den Laden zu verlassen. Gründe: siehe oben.

Jedenfalls ist das meine Meinung.

Und es ist alles andere als egal, welche Partei man wählt.
 
E

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700,000 scheint mir zu hopch gegriffen, aber eine zahl von circa
500,000 einkommensmillionären - in deutsche mark - gibt es durchaus
in deutschland, du wirst dich wundern.

rechne dir mal aus, was das pro monat bedeuten würde, nämlich
35,000 - 40,000 euro, und zwar brutto.

das ist für jeden etwas grösseren unternehmer kein geld, für jeden
dritten anwalt und für jeden fünften zahnartzt völlig normal.

nich zu vergessen, dass viele besserverdiener ja nicht zulezzt auch noch
einen gewissen teil an einkommen aus der verzinsung von vermögen haben.

eine million euro klingt viel, aber eine million DM brutto sind dann "nur"
noch 50,000 DM netto im monat. alleine ein angemessenes haus und der
standardmnässige porsche turbo kosten jeweils um die 5000 DM unterhalt
im monat, das bischen kohle ist schnell weg wenn du erst mal soviel hast.


.
In Deutschland lebten im Jahr 2002 laut Statistischem Bundesamt 9.907 Euro-Einkommensmillionäre, die im Schnitt 2,8 Millionen Euro pro Kopf verdienten.[1] Dies waren rund 2.400 weniger als 2001. [2] Nach Schätzung des Bundesrechnungshofes sind es über 15.000 Einkommensmillionäre, wobei in diese Schätzung bereits Einkommen oberhalb von 500.000 Euro in die Berechnung mit einfließen. [3] Etwa 760.000 Menschen sind Vermögensmillionäre. Die meisten Einkommensmillionäre lebten 2005 in Nordrhein-Westfalen (3.082), gefolgt von Bayern (2.693) und Baden-Württemberg (1.575)[4]. Eine der höchsten Quoten von Einkommensmillionären in Deutschland hat die Stadt Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mit 61 bei rund 55.000 Einwohnern.
Einkommensmillionär – Wikipedia


Wenn die Zahl sich nur unwesentlich verändert hat, dürften die Einnahmen bei Einkommenmillionären bei einer höheren Steuer nicht viel höher sein.

Herr Ackermann würde sich dann eher arm rechnen, obwohl er ca. 14 Mio. 2007 verdient hatte.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
Aber andererseits, wer nimmt Notiz von dir? So gut wie niemand. Vielleicht dein erweiterter Bekanntenkreis, aber das war es dann auch schon.

Was kannst du, als Einzelner, politisch bewirken? So gut wie nichts. Selbst wenn hunderte, vereinzelt und ohne gemeinsame Linie, vor sich hin wurschteln, dann passiert politisch auch nicht viel.
wer handelt, der erreicht auch dinge. wer dafrü sorgt, dass man ihm zuhört,
sich bekannt macht, auf die menschen zugeht, der wird auch gehört und
hat einen entsprechenden einfluss auf menschen.

eine grosse organisation, egal ob kirche, DGB, oder linkspartei, KÖNNTEN
zwar NOCH MEHR handeln und würden auch besser wahrgenommen als ein
einzelner - aber sie tun halt nichts!

Sie werden nicht wahrgenommen. Nicht von der Presse, nicht oder kaum in der Öffentlichkeit.
da muss ich auch widersprechen. man unter umständen als betroffener oder
als ehrenamtler einen viel höhren credibilty bonus bei den medien als
eine linkspartei.

vor allem wenn man etwas macht, etwas erreicht, und das dann schriftlich beweisen
kann.
während parteien im regelfall nur auswendig gelernte parolen herunterleiern, ohne zu wissen,
was wirklcih sache ist.

die linke setzt ihre von oben angeordneten "kommunaalpolitischne leitlinien" um.
ich hingegen spreche mit betroffenen, mit behördenmitarbeitern, führe prozesse usw.

letzteres DARF eine partei schon laut parteiengesetz garnicht. diese fform der organsation
schränkt ihre mitglieder also in ihren handlungsmöglichkeiten ein.


Dann läuft bei euch aber auch einiges schief, wenn keine Projekte vor Ort angegangen werden. Wenn das so sein sollte, dann ist immer noch zu überlegen, ob man nicht innerhalb der Partei die Initiative ergreift. Wenn deine Ideen gut waren, sollte das möglich sein. Jedenfalls ist das besser, als schmollend den Laden zu verlassen. Gründe: siehe oben.
ich möchte dir darauf eine sehr persönliche antwort geben.

das mit dem schmollen ist eine fehleinschätzung, alles andere was du da
feststellst findet grundsätzlich meine volle zustimmung.

ich bin durchaus der auffassung - weil ich tendenziell durchaus eher
wissenschaftlich als emotional an solche fragen herangehe - dass es
sich um MEINEN FEHLER handelt, wenn ich andere nicht überzeugen konnte.
jeder andere erklärungsansatz würde ja die chance zur verbesserung dieses
zustandes ausschliessen.

wenn es aber doch so ist, das ES nicht funktioniert hat, warum dann damit
weitermachen? vor allem, wenn mir jemand konkret sagt, "so etwas machen wir nicht",
dann versuche ich ihn nicht mehr zu überzeugen.
das hat nicht nur etwas mit den eigenen fähigkeiten andere zu überzeugen zu tun, sondern
auch was mit der freiheit zu tun, die ich meinem gegenüber lassen will.


noch etwas muss deutlich gesagt werden. leute wie ich SIND NICHT ALLEINE.

ich arbeite mit autonomen, DGB oder richtern und polizeibehörden genauso
zusammen wie ich auch versuche beratungsklienten irgendwie in unser loses
erwerbslosengrüppchen einzugliedern.
selbst mit behördenmitarbeitern habe ich es hin und wieder zu tun, und damit
meine ich nicht die termine, bei denen im verwaltugnsverfahren gestritten wird.

ich stelle nur immer wieder fest, dass wenn ich mit 30 anderen leuten etwas
gemeinsam mache, von der linkspartei niemand darunter ist.
und da ist dann irgendwo die grenze erreicht, wo ich nicht mehr alles auf meine
kappe nehmen möchte. viele andere kommen ja auch von alleine wenn ich etwas v
orschlage oder vormache, oder machen eigene aktionen, zu denen ich dann als
solidarischer unterstützer komme.

wenn linkspartei, SPD, DGB oder evangelische kirche sich dazu nicht eigenen, in
diesem rahmen in dem ich es tue zu handeln, dann bin ich hier nicht der oberguru,
der die welt bekehren und überzeugen will.
es wäre schon laut parteiprogramm eigentlich die aufgabe der linkspartei, von sich
aus auf soziale bewegungen zuzugehen und die zusammenarbiet zu suchen.
in einem drittel er landkreise in hessen geschieht das auch, in 2 dritteln der KVs
geschieht es nicht.


wenn die situation die ist, dass ich IN der linkspartei ALLEINE bin wenn ich mich für
hartz IV empfänger einsetze, während ich AUSSERHALB der partei dutzende aufrechte
mitstreiter habe, wäre es ABSURD, zu versuchen innerhalb der partei eine zweiten
mann zu finden, der etwas machen will, um nicht mehr alleine sein.
DRINNEN wäre man alleine, was eine verschlechterung des jetzigen zustandes
darstellen würde.

nein, die drei hanseln von der linkspartei müssten schon zu meinen 30 leuten kommen,
wenn du verstehst was ich meine.
ich kritisieren hier schlichtweg einen bestimmten politikstil. die vorstellung des
typischen linkspartei funktionärs, der sich für die mitte des geschehens hält, weil
er einmal im jahr im stadtparlament etwas schnippisches sagt, während andere
ihre existenz riskieren um die welt zu verändern, halte ich für eine untragbaren
ansatz.
 
E

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  Th.Starter/in  
In Deutschland lebten im Jahr 2002 laut Statistischem Bundesamt 9.907 Euro-Einkommensmillionäre.
tja, wenn dem so ist, dann muss ich zugeben, dass du etwas näher dran warst
als er mit seinen 700,000.

du solltest aber den ein oder anderen noch draufrechnen, der eventuell
versehentlich sein einkommen nicht beim finanzamt angibt.
es ist natürlich ultra selten, aber es soll ja vorkommen. ;)

eine offizielle statistik gibts darüber natürlich nicht.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
tja, wenn dem so ist, dann muss ich zugeben, dass du etwas näher dran warst
als er mit seinen 700,000.

du solltest aber den ein oder anderen noch draufrechnen, der eventuell
versehentlich sein einkommen nicht beim finanzamt angibt.
es ist natürlich ultra selten, aber es soll ja vorkommen. ;)

eine offizielle statistik gibts darüber natürlich nicht.
Das statistische Bundesamt müsste es wissen, denn einen Artikel von 2005 habe ich gefunden.

Ich wär so gerne ... - 12.400 Einkommens-Millionäre - n-tv.de

und hier etwas von 2008

Statistisches Bundesamt: Hamburg vor Bayern - Die meisten Einkommensmillionäre - Nachrichten des Tages - Nachrichten - Hamburger Abendblatt
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
ich hatte mir mal die Einkommen der "Spitzenmanager" zusammen gesucht und siehe da, was die 2007 alles verdient hatten.

Ackermann, Josef Jahresgehalt 14,34 Mio €

Wolfgang Reitzle Jahresgehalt 8,15 Mio €

Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender VW

Jahresgehalt 6,59 Mio.


Herbert Hainer, Vorstandvorsitzender Adidas

Jahresgehalt 4,64 Mio €

Wulf Bernotat Eon-Chef 6,83 Mio.

Dieter Zetsche Daimler 10,67 Mio.

Werner Wenning Bayer AG 3,59 Mio.

Rene Obermann Telekom-Chef 3,48 Mio.

Jürgen Hambrecht BASF 5,72 Mio.

Michael Frenzel TUI 4,48 Mio.

Wieviel Steuern die bezahlt haben, ist fraglich.
 
E

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  Th.Starter/in  
Wieviel Steuern die bezahlt haben, ist fraglich.
ja ja, die manager.

nein, die zahlen aus der statistik stelle ich auch garnicht in abrede.
ich weise nur darauf hin, dass es auch freiberufler, küsntler, finanzberater,
drogendealer, zuhälter und erpresser gibt, von denen man noch nicht einmal
den genauen wohnort kennt, gecshweige denn messen könnte was sie verdienen.

und wenn ein artzt durch abrechnungsbetrug oder auch einfach nur durch
gute leistung seine 40,000 im monat hat, dann wäre er sicherlich nicht
so blöd, die auch beim finanzamt anzugeben.

doch trotzdem, selbst wenn wir die zahl von 12,000 "millionären" mit zwei
multiplizieren, und dann noch annehmen, seine 700,000 sind aus DM zeiten,
dann bist du immer noch dichter dran. komisch nur, dass ich auch irgendwie
500,000 im kopf hatte. keine ahnung wo ich die zahl her hab.


könnte es die zahl der vermögensmilliäre sein? das schiene mir dann fast ein bischen zu wenig ... hmm.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
ja ja, die manager.

nein, die zahlen aus der statistik stelle ich auch garnicht in abrede.
ich weise nur darauf hin, dass es auch freiberufler, küsntler, finanzberater,
drogendealer, zuhälter und erpresser gibt, von denen man noch nicht einmal
den genauen wohnort kennt, gecshweige denn messen könnte was sie verdienen.

und wenn ein artzt durch abrechnungsbetrug oder auch einfach nur durch
gute leistung seine 40,000 im monat hat, dann wäre er sicherlich nicht
so blöd, die auch beim finanzamt anzugeben.

doch trotzdem, selbst wenn wir die zahl von 12,000 "millionären" mit zwei
multiplizieren, und dann noch annehmen, seine 700,000 sind aus DM zeiten,
dann bist du immer noch dichter dran. komisch nur, dass ich auch irgendwie
500,000 im kopf hatte. keine ahnung wo ich die zahl her hab.


könnte es die zahl der vermögensmilliäre sein? das schiene mir dann fast ein bischen zu wenig ... hmm.
kann ja sein, das es jetzt nur noch 500.000 sind.

Dann wäre allerdings der Spruch "In Deutschland ist die Zahl der Millionäre gestiegen" auch wieder fast falsch.

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 72.000 Privathaushalte den Status von Millionären erreicht. Nach einer Studie, die die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) am Donnerstag in New York vorstellte, ist die Zahl der Haushalte mit einem Vermögen von mehr als einer Million Dollar um 21 Prozent von 350.000 (2006) auf 422.000 (2007) gestiegen.
Vermögen weltweit - 72.000 neue deutsche Millionäre - Nicht nur eine Frage des Geldes - sueddeutsche.de

Wieviele Milliardäre es in D gibt, weis ich nicht, aber die soll es hier auch geben.
 

mercator

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ich möchte dir darauf eine sehr persönliche antwort geben.

das mit dem schmollen ist eine fehleinschätzung, alles andere was du da
feststellst findet grundsätzlich meine volle zustimmung.
Okay, aber dann stellt sich immer noch die Frage, ob man private Aktivitäten nicht parallel dazu starten kann. Es ist eben so, dass jeder Austritt aus einer Partei, die derzeit die einzige Alternative zu den neoliberalen Parteien ist, ein Verlust ist. Vor allem, wenn es sich um Leute handelt, die engagiert sind.
 
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