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Die Linke macht sich selbst überflüssig

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  Th.Starter/in  
Aha,
jetzt geht das Spielchen mit den Ablenkungen los. Wie durchsichtig.
Nun, der Einzige der ablenkt bist du. Du hast mir unterstellt die Unwahrheit zu sagen und behauptet, dass mein Beitrag auf Vermutungen basiert. Das kannst du gar nicht wissen, da du mich nicht kennst und nicht weist, woher ich meine Informationen habe.

Deine Reaktion war mir aber schon klar. Die Replik, die man mir vorwirft, mag zwar unter aller Granate sein, sie ist aber angemessen. Die Widerwärtigkeit, mit der sich die Gesellschaft gegenüber sozialschwachen Mitbürgern verhält, widerspiegelt sich in diesem Forum nicht nur durch Beiträge von dir.

Was ich geschrieben habe entspricht den Tatsachen. Das bleibt auch so. Wenn du das als Lüge abtun willst, dann musst du das halt tun. Ich kann das nicht ändern. Überzeugen kann und will ich dich auch nicht, da scheinbar dein Halbwissen aus Quellen wie Bildzeitung und anderen Hetzmedien stammt. Ob das so ist weis ich nicht, aber es ist jedenfalls mein Eindruck.
 
E

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  Th.Starter/in  
Nun, der Einzige der ablenkt bist du. Du hast mir unterstellt die Unwahrheit zu sagen und behauptet, dass mein Beitrag auf Vermutungen basiert. Das kannst du gar nicht wissen, da du mich nicht kennst und nicht weist, woher ich meine Informationen habe.

Du hast mir auch einiges Unterstellt, auch ohne Beweise. Das Du jemals einen Ein-Euro-Job gemacht hast, hast Du auch nirgendwo geschrieben. Ich hatte einen letztes Jahr und habe den auch gut genutzt, was den "Arbeitgebern" garnicht gefallen hat.

Deine Reaktion war mir aber schon klar. Die Replik, die man mir vorwirft, mag zwar unter aller Granate sein, sie ist aber angemessen. Die Widerwärtigkeit, mit der sich die Gesellschaft gegenüber sozialschwachen Mitbürgern verhält, widerspiegelt sich in diesem Forum nicht nur durch Beiträge von dir.

:icon_laber:

Was ich geschrieben habe entspricht den Tatsachen. Das bleibt auch so. Wenn du das als Lüge abtun willst, dann musst du das halt tun. Ich kann das nicht ändern. Überzeugen kann und will ich dich auch nicht, da scheinbar dein Halbwissen aus Quellen wie Bildzeitung und anderen Hetzmedien stammt. Ob das so ist weis ich nicht, aber es ist jedenfalls mein Eindruck.
:icon_laber:

Deine "Angriffe" sind lächerlich, ebenso Deine "Vermutungen", das Halbwissen besitzt Du und willst es zwecks Argumentationsschwäche auf mich schieben.

Echt "LInks" eben.
 
E

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  Th.Starter/in  
Die Replik, die man mir vorwirft, mag zwar unter aller Granate sein, sie ist aber angemessen. Die Widerwärtigkeit, mit der sich die Gesellschaft gegenüber sozialschwachen Mitbürgern verhält, widerspiegelt sich in diesem Forum nicht nur durch Beiträge von dir.
:icon_neutral:

Ich äussere mich nun nicht mehr zu Granaten oder ähnlichen Geschossen.

Auch wenn Sancho in seinem Ton oder seinen Repliken nicht gerade diplomatisch ist, Deine Antworten sind jedoch höchst eigenartig - um es vorsichtig zu formulieren.
 

mercator

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Du behauptest, das man auch Banker sein soll.

Also muss man erstmal selbst Täter sein, um gegen etwas zu sein?
Nein, das war nur zur Verdeutlichung Deines Standpunktes. Lies bitte nochmal mein Posting weiter oben. Du drehst den Sinn meiner Worte ins genaue Gegenteil. :)
 
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  Th.Starter/in  
:icon_laber:
Du hast mir auch einiges Unterstellt, auch ohne Beweise.
Hab ich das?

Das Du jemals einen Ein-Euro-Job gemacht hast, hast Du auch nirgendwo geschrieben.
Warum soll ich das schreiben, wenn ich keinen 1€-Job gemacht habe. Ich bin auch nicht in ALGII-Bezug. Ich wusste aber nicht, dass ein 1€-Job zwingend Voraussetzung ist, um darüber Bescheid zu wissen.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
Nein, das war nur zur Verdeutlichung Deines Standpunktes. Lies bitte nochmal mein Posting weiter oben. Du drehst den Sinn meiner Worte ins genaue Gegenteil. :)

Ich hatte darauf geantwortet.

Seit wann muß man alles, was man kritisiert, auch erlebt haben? So ein gequirlter Quark. Denn dann müsste jeder einzelne in der Menge der Menschen, die z.Z. gegen all diesen Dreck demonstriert, Investmentbanker sein. Na, geht ein Licht auf?
In gewissen Fällen ist es aber trotzdem gut bzw. besser, wenn man eigene Erfahrungen dazu einbringen kann. Z. B. wenn man gegen Ein-Euro-Jobs ist.

Irgendjemand hat bestimmt mal so einen Ein-Euro-Job machen müssen und wenn derjenige/diejenige aus der "Praxis" erzählt, kann man auch besser überzeugen oder den Leuten zeigen, wie es wirklich abgeht.
 
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  Th.Starter/in  
Hab ich das?



Warum soll ich das schreiben, wenn ich keinen 1€-Job gemacht habe. Ich bin auch nicht in ALGII-Bezug. Ich wusste aber nicht, dass ein 1€-Job zwingend Voraussetzung ist, um darüber Bescheid zu wissen.
Also keine wirkliche Ahnung haben, aber mitreden wollen. :icon_neutral:
 
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  Th.Starter/in  
Also keine wirkliche Ahnung haben, aber mitreden wollen. :icon_neutral:
Ah. Ich habe keine Ahnung. Da kommst du jetzt wie drauf? Weil ich keinen 1€-Job habe? Muss man den zwingend haben? Ist das Voraussetzung, um Kenntnisse zu haben?

Ich wusste nicht, dass du der Einzige bist, der Ahnung hat und dessen Meinung über die der anderen steht. So verneige ich mich in tief empfundener Ehrfurcht vor deiner Weisheit. :icon_klatsch:
 
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  Th.Starter/in  
Ah. Ich habe keine Ahnung. Da kommst du jetzt wie drauf? Weil ich keinen 1€-Job habe? Muss man den zwingend haben? Ist das Voraussetzung, um Kenntnisse zu haben?

Ich wusste nicht, dass du der Einzige bist, der Ahnung hat und dessen Meinung über die der anderen steht. So verneige ich mich in tief empfundener Ehrfurcht vor deiner Weisheit. :icon_klatsch:
:icon_laber:

mehr kann man dazu nicht mehr schreiben, weil es eben bäh ist.

Sowas will angeblich die Elos vertreten.

Noch ein Grund, die Linken nicht zu wählen.
 
E

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  Th.Starter/in  
hätte ich auch weglassen können, denn ihr Parteisoldaten bringt selbst genügend Wähler dazu, Euch nicht zu wählen.

Man muss nur Euer Blabla lesen.
Nun, wer hier Blabla schreibt sind die Sanchos dieses Forums. Und Parteisoldaten kenne ich keine. Ich schließe mich aber mal der hier schon geäußerten Vermutung an, es scheint ja auch offensichtlich zu sein, dass du ein Parteisoldat bist. Wie sonst erklärt es sich, dass du an HartzIV unbedingt festhalten willst und 1€-Jobs so toll findest. Ich wage auch mal zu vermuten, dass du gar keinen 1€-Job hast oder hattest, sondern dieses hier nur vortäuschst.
 
E

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  Th.Starter/in  
Man sollte diesen Thread endgültig in Unterstellungs- und Verleumdungs-Thread umbenennen. :cool:
 

B. Trueger

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Und Parteisoldaten kenne ich keine. Ich schließe mich aber mal der hier schon geäußerten Vermutung an, es scheint ja auch offensichtlich zu sein, dass du ein Parteisoldat bist.

Ja wie nun? Du kennst keine Parteisoldaten, Sancho aber ist einer? Erklär doch mal bitte.
 
E

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  Th.Starter/in  
Nun, wer hier Blabla schreibt sind die Sanchos dieses Forums. Und Parteisoldaten kenne ich keine. Ich schließe mich aber mal der hier schon geäußerten Vermutung an, es scheint ja auch offensichtlich zu sein, dass du ein Parteisoldat bist. Wie sonst erklärt es sich, dass du an HartzIV unbedingt festhalten willst und 1€-Jobs so toll findest. Ich wage auch mal zu vermuten, dass du gar keinen 1€-Job hast oder hattest, sondern dieses hier nur vortäuschst.
tja und ich halte nichts von solchen pseudosozialen Leuteverdummern, die nichts anderes können als blöde Vermutungen aufstellen, keine Argumente haben und jedem, der nicht "Links" ist vorzuwerfen, zur "anderen Seite" zu gehören.

Warum sollte man sich also mit solchen Leuten überhaupt noch unterhalten, wenn die offensichtlich nichts drauf haben, außer sich und ihre "Partei" selbst ins Abseits zu stellen.

Es langweilt nur noch, weil solche Leute denkresistend sind.
 
E

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  Th.Starter/in  
tja und ich halte nichts von solchen pseudosozialen Leuteverdummern, die nichts anderes können als blöde Vermutungen aufstellen, keine Argumente haben und jedem, der nicht "Links" ist vorzuwerfen, zur "anderen Seite" zu gehören.
Ich habe keine Vermutungen, sondern Fakten genannt. Es ist deine Vermutung, dass diese Fakten Vermutungen sind. Beweise doch einfach das Gegenteil und gut ist.

Ich vermute, dass du irgendeiner neoliberalen Partei wie SPD, CDU, FDP oder Grüne angehörst oder zumindest deren verachtenswerte Politik zustimmst und hier nur gegen DIE LINKE stänkerst, weil sich mittlerweile die Sorge um Stimmenverluste in den Parteien breit macht. Aber das ist auch ok. Irgendwie muss sich die Angst ja manifestieren.
 
E

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  Th.Starter/in  
Ich habe keine Vermutungen, sondern Fakten genannt. Es ist deine Vermutung, dass diese Fakten Vermutungen sind. Beweise doch einfach das Gegenteil und gut ist.

Ich vermute, dass du irgendeiner neoliberalen Partei wie SPD, CDU, FDP oder Grüne angehörst oder zumindest deren verachtenswerte Politik zustimmst und hier nur gegen DIE LINKE stänkerst, weil sich mittlerweile die Sorge um Stimmenverluste in den Parteien breit macht. Aber das ist auch ok. Irgendwie muss sich die Angst ja manifestieren.
:icon_lol:
 
E

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  Th.Starter/in  
Könnte bitte jemand einen neuen Bembel zu Tisch 19 bringen?

Die Stimmung wird gerade so ausgelassen. :cool:
 

B. Trueger

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:icon_kinn:

Wird Dein Beitrag jetzt mit 50 oder 100 € vergütet? Ich habe gerade unsere Entgelttabelle nicht zur Hand. :cool:
Als ich feststellte, es handelt sich hier um die linke Linke, habe ich mir gedacht: Das machste auch umsonst :icon_twisted:

Ne mal im Ernst. Was der Eine oder Andere hier tagtäglich suggerieren möchte, um mir diese Partei schmackhaft machen zu wollen ist die gleiche Verfahrensweise, wie eben jene Partei dies bei anderen Parteien verurteilen und kritisieren. Tricksen, täuschen, lügen, bagatellisieren, relativieren.

Und wenn man dann als potentieller Wähler nicht auf diesen linken Linke-Zug aufspringen möchte, weil ich mir darüber eben meine eigenen und keine vorgekauten Gedanken mache, dann ist man, gerade hier in diesem Forum nicht "links" Die Definition der Begrifflichkeit "links sein" steht hier also explizit im direkten Verhältnis mit der Linkspartei. Will man die Linkspartei nicht, ist man nicht links. So einfach kann die linke Welt gestrickt sein. Diese einfachen Denkmuster, diese simple Weltanschauung soll dann auch noch unterstützt werden.


Vielleicht habe ich ja ein gewaltiges Defizit, was die Ansicht des "links sein" betrifft. Was also ist "links"? Vielleicht kann mir das mal wer erklären. Ich als alter INSM-Agent und bezahlter Kritiker einer Spezialeinheit zur Torpedierung rechtsstaatlichen, demokratischen Denkens auf Grund selbständiger Hirnfunktion würde das gern wissen.
 
E

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  Th.Starter/in  
Erwarte keine Antwort, Dein Beitrag wird nicht verstanden werden können. :cool:

Hat Tisch 23 nicht gerade auch nachbestellt?
:icon_wink:
 
E

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  Th.Starter/in  
Als ich feststellte, es handelt sich hier um die linke Linke, habe ich mir gedacht: Das machste auch umsonst :icon_twisted:

Ne mal im Ernst. Was der Eine oder Andere hier tagtäglich suggerieren möchte, um mir diese Partei schmackhaft machen zu wollen ist die gleiche Verfahrensweise, wie eben jene Partei dies bei anderen Parteien verurteilen und kritisieren. Tricksen, täuschen, lügen, bagatellisieren, relativieren.

Und wenn man dann als potentieller Wähler nicht auf diesen linken Linke-Zug aufspringen möchte, weil ich mir darüber eben meine eigenen und keine vorgekauten Gedanken mache, dann ist man, gerade hier in diesem Forum nicht "links" Die Definition der Begrifflichkeit "links sein" steht hier also explizit im direkten Verhältnis mit der Linkspartei. Will man die Linkspartei nicht, ist man nicht links. So einfach kann die linke Welt gestrickt sein. Diese einfachen Denkmuster, diese simple Weltanschauung soll dann auch noch unterstützt werden.


Vielleicht habe ich ja ein gewaltiges Defizit, was die Ansicht des "links sein" betrifft. Was also ist "links"? Vielleicht kann mir das mal wer erklären. Ich als alter INSM-Agent und bezahlter Kritiker einer Spezialeinheit zur Torpedierung rechtsstaatlichen, demokratischen Denkens auf Grund selbständiger Hirnfunktion würde das gern wissen.
"Links" ist, alle Träumereien zu versprechen und gleichzeitig genau zu wissen, das man solche Versprechungen niemals einlösen muss.

Dann sucht man sich genügend Naive, die dieses Blabla dann auch noch glauben und sich auch nicht kritisch mit diesen Aussagen auseinander setzen.

Als Parteimitglied braucht bzw. darf man weder eine eigene Meinung haben, noch muss man sich um irgendwelche klare Aussagen kümmern. "wer nicht spurt, gehört nicht zu uns, also gehört er dann zur Konkurrenz".

Selbstkritik ist auch verpönt, denn dann müsste man vorher mal nachdenken, was dann auch verboten ist, man hat das von sich zu geben, was die Mehrheit des Vorstandes gesagt hat.

Also mir wäre das eindeutig zu langweilig und bis auf ganz wenige Ausnahmen gibt es eben hauptsächlich solche "Linke".

:icon_twisted: :icon_smile:
 

B. Trueger

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Ach sooooooooooooooo. Ja ok, da ich eine eigene Meinung habe, bin ich halt nicht links. Ok. Das wollte ich wissen. Aber ich träume, und da komm ich dann schon wieder ins Wanken :icon_twisted:

Ne mal Hand aufs Herz Kinders, wenn ich jemanden von einer Sache überzeugen will, dann überzeuge ich ihn/sie mit Argumenten und räume Unklarheiten, Beanstandungen aus der Welt und gehe auf Kritiken ein, die der- oder diejenige hat und fange nicht an mit Beschimpungen wie Dreckschleudern, neoliberalen Lohnschreibern und diesen ganzen Schmarrn an. Will man auf Kritiken, Bedenken usw. nicht eingehen, will man auch nicht überzeugen, sondern schlicht Stimmung machen. Das machen alle anderen auch, somit kann sich DiLi da ruhig in diese Volkszertreter-Riege mit einreihen. Wenn ich nicht in der Lage bin, jemanden von einer Sache zu überzeugen, stattdessen auf Angriffsmodus stelle, muss sich nicht gewundert werden, dass die Linke nicht die Akzeptanz bekommt, die sie sich erhofft. Und, bekommt sie nicht die Akzeptanz, wie sie sich erhofft, bekommt sie auch kein Gewicht, unsere "Träumereien" auch umzusetzen.

Und das sie keine gewichtige Akzeptanz bekommt, liegt auf der Hand und ist überall einsehbar. Also, woran liegts?
 
E

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  Th.Starter/in  
Ach sooooooooooooooo. Ja ok, da ich eine eigene Meinung habe, bin ich halt nicht links. Ok. Das wollte ich wissen. Aber ich träume, und da komm ich dann schon wieder ins Wanken :icon_twisted:

Ne mal Hand aufs Herz Kinders, wenn ich jemanden von einer Sache überzeugen will, dann überzeuge ich ihn/sie mit Argumenten und räume Unklarheiten, Beanstandungen aus der Welt und gehe auf Kritiken ein, die der- oder diejenige hat und fange nicht an mit Beschimpungen wie Dreckschleudern, neoliberalen Lohnschreibern und diesen ganzen Schmarrn an. Will man auf Kritiken, Bedenken usw. nicht eingehen, will man auch nicht überzeugen, sondern schlicht Stimmung machen. Das machen alle anderen auch, somit kann sich DiLi da ruhig in diese Volkszertreter-Riege mit einreihen. Wenn ich nicht in der Lage bin, jemanden von einer Sache zu überzeugen, stattdessen auf Angriffsmodus stelle, muss sich nicht gewundert werden, dass die Linke nicht die Akzeptanz bekommt, die sie sich erhofft. Und, bekommt sie nicht die Akzeptanz, wie sie sich erhofft, bekommt sie auch kein Gewicht, unsere "Träumereien" auch umzusetzen.

Und das sie keine gewichtige Akzeptanz bekommt, liegt auf der Hand und ist überall einsehbar. Also, woran liegts?

nö, die machen es sich einfach, man "braucht eben nicht die Stimmen solcher Leute". Ebenso sollte man ja auch nicht auf die (potenziellen) Wähler zugehen, sondern warten, bis die auf einen zukommen. (Siehe Aussagen zur letzte LTW in Bayern und anderswo).

Also stehen sie dann so in der Gegend herum und warten, wer nicht kommt, ist ein "Neoliberaler" und "ist mit dem System einverstanden".

Statt hier groß herum zu posaunen, wie "toll" die "einzig wahre Alternative" ist, sollten viele erstmal einen politischen Grundkurs belegen.
 

Hotti

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Wie wäre es denn wenn die Nichtwähler eine eigene Partei aufmachen. Die "Nichtwählerpartei", diese Partei findet dann bestimmt ordentlich Mitglieder, und kann ja dann bei der nächsten BTW antreten. Das wird eine :icon_party:
 
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  Th.Starter/in  
Also stehen sie dann so in der Gegend herum und warten, wer nicht kommt, ist ein "Neoliberaler" und "ist mit dem System einverstanden".
Das ist ausgemachter Blödsinn, den du da schreibst.

Statt hier groß herum zu posaunen, wie "toll" die "einzig wahre Alternative" ist, sollten viele erstmal einen politischen Grundkurs belegen.
Ja, dann fang gleich mal damit an und geh mit gutem Beispiel voran.
 

Hotti

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warum sollte man?

es herrscht "Politikverdrossenheit" und da hilft auch keine "neue" Partei.
Das war eigentlich nicht ernst gemeint, deshalb der Smiley. Trotzdem verstehe ich Dich jetzt nicht. Du möchtest von den jetzigen Parteien keine, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Was hält Dich denn davon ab, mit Gleichgesinnten eine eigene Partei zu gründen? Dann kannst Du doch vieleicht was verändern. Ich habe meine Wahl getroffen, und dazu stehe ich, weil ich zur Zeit keine Alternative sehe.
 
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  Th.Starter/in  
Das war eigentlich nicht ernst gemeint, deshalb der Smiley. Trotzdem verstehe ich Dich jetzt nicht. Du möchtest von den jetzigen Parteien keine, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Was hält Dich denn davon ab, mit Gleichgesinnten eine eigene Partei zu gründen? Dann kannst Du doch vieleicht was verändern. Ich habe meine Wahl getroffen, und dazu stehe ich, weil ich zur Zeit keine Alternative sehe.
weil so eine Partei auch Politik ist und viele in so einer Partei genauso sind, wie in den bestehenede Parteien, eben möglicht mit allen Mitteln Macht bekommen.

Es gibt ja anscheinend auch schon eine Arbeitslosenpartei.

Deutsche Arbeitslosen Partei

warum treten die Elos nicht dort ein?

Weil das Vertrauen allgemein in Parteien kaum noch da ist, sonst gäbe es nicht so niedrige Wahlbeteiligungen.

:icon_smile:

Parteien und Programme reißen keinen mehr mit, weil sie am Großteil der Bevölkerung vorbei gehen. Es wird nur noch gelogen, betrogen, verar... und nach den Wahlen eher das Gegenteil dessen gemacht, was sie vorher "versprochen" haben.
 
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  Th.Starter/in  
Und warum trittst Du da nicht ein?
weil so eine Partei auch Politik ist und viele in so einer Partei genauso sind, wie in den bestehenede Parteien, eben möglicht mit allen Mitteln Macht bekommen.

Weil das Vertrauen allgemein in Parteien kaum noch da ist, sonst gäbe es nicht so niedrige Wahlbeteiligungen.

Parteien und Programme reißen keinen mehr mit, weil sie am Großteil der Bevölkerung vorbei gehen. Es wird nur noch gelogen, betrogen, verar... und nach den Wahlen eher das Gegenteil dessen gemacht, was sie vorher "versprochen" haben.
hatte ich vorher schon beantwortet.

Hat auch was mit Überzeugung und Hoffnung zu tun.

Bisher überzeugt keine Partei und Hoffnungen können sehr schnell zu Enttäuschungen werden.

Deswegen sollte sich jede(r) Wähler/in kritisch mit den Programmen auseinander setzen und nicht auf die Parolen einiger hereinfallen.

Es ist nicht alles Gold was glänzt.
 

Rounddancer

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Wie wäre es denn wenn die Nichtwähler eine eigene Partei aufmachen. Die "Nichtwählerpartei", diese Partei findet dann bestimmt ordentlich Mitglieder, und kann ja dann bei der nächsten BTW antreten. Das wird eine :icon_party:

Das war ja u.a. damals der Grund, die "Freien Wähler" zu gründen.

Das ging dann auf kommunaler Ebene gut, weil da kummuliert und panaschiert werden konnte, also der Wähler die Wahl hat, wen er davon in den Stadtrat bringt.
Aber schon auf Landesebene und erst recht auf Bundesebene zeigt es sich, daß die FW vielfach einfach Einzelgänger sind, zum Teil Querulanten, die sich dann mit Rauswürfen, etc. ganzer Landesverbände bekriegen.
 

Hotti

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hatte ich vorher schon beantwortet.

Hat auch was mit Überzeugung und Hoffnung zu tun.

Bisher überzeugt keine Partei und Hoffnungen können sehr schnell zu Enttäuschungen werden.

Deswegen sollte sich jede(r) Wähler/in kritisch mit den Programmen auseinander setzen und nicht auf die Parolen einiger hereinfallen.

Es ist nicht alles Gold was glänzt.
Aber kann man denn nicht innerhalb einer Partei mehr ausrichten wie ausserhalb? Ich wäre da ehrlich gesagt nicht der richtige, weil meine Kenntnisse dafür nicht reichen. Aber wenn ich so viel Ahnung hätte, wie so manche hier, würde ich mich schon in einer Partei arrangieren, oder was neues gründen. Aber (nicht persönlich gemeint) ich sehe hier nur hetze, hetze, hetze. Und vor allen Dingen sehr viele persönliche Übergriffe. Aber kein Gegenkonzept.
 
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Aber kann man denn nicht innerhalb einer Partei mehr ausrichten wie ausserhalb? Ich wäre da ehrlich gesagt nicht der richtige, weil meine Kenntnisse dafür nicht reichen. Aber wenn ich so viel Ahnung hätte, wie so manche hier, würde ich mich schon in einer Partei arrangieren, oder was neues gründen. Aber (nicht persönlich gemeint) ich sehe hier nur hetze, hetze, hetze. Und vor allen Dingen sehr viele persönliche Übergriffe. Aber kein Gegenkonzept.
Kann man, aber auf der anderen Seite kann man genauso durch das nicht wählen einer Partei einiges erreichen.

Bekommt man keine Wähler, muss man schauen, woran es liegt, um wieder Wähler zu bekommen, muss/sollte man sich nach den Wählern richten. Machen alle Parteien genauso. (auch wenn sie den anderen Parteien dan "Populismus" vorwerfen)

Wenn Parteien sich vor den Wahlen "nach den Wählern" richten und danach das genaue Gegenteil machen, verlieren sie an Glaubwürdigkeit, nach einigen Malen immer mehr. (sieht man zur Zeit bei den angeblichen "Volks-" bzw. "bürgerlichen" Parteien).

Will eine Partei Stimmen haben und "spielt" dann mit den Hoffnungen, weis aber vorher schon, das sie diese Hoffnungen nicht erfüllen kann, ist das genauso falsch.

Das Interesse sinkt, die Beteiligung auch.
 

Hotti

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Natürlich kann man durch nicht wählen auch seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen. Mehr aber auch nicht. Wir werden wahrscheinlich eine schwarz/gelbe Regierung nach den Wahlen haben. Und das zuletzt auch, weil viele nicht wählen gehen.
 

elgoki

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Natürlich kann man durch nicht wählen auch seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen. Mehr aber auch nicht. Wir werden wahrscheinlich eine schwarz/gelbe Regierung nach den Wahlen haben. Und das zuletzt auch, weil viele nicht wählen gehen.
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
 

Arania

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Aber kann man denn nicht innerhalb einer Partei mehr ausrichten wie ausserhalb? Ich wäre da ehrlich gesagt nicht der richtige, weil meine Kenntnisse dafür nicht reichen. Aber wenn ich so viel Ahnung hätte, wie so manche hier, würde ich mich schon in einer Partei arrangieren, oder was neues gründen. Aber (nicht persönlich gemeint) ich sehe hier nur hetze, hetze, hetze. Und vor allen Dingen sehr viele persönliche Übergriffe. Aber kein Gegenkonzept.

Ich würde sagen heute kann man in einer Partei nicht mehr ausrichten als von aussen, zumindest nicht in einer, die Du gerade erst gründest, denn erstens wird es Jahre dauern bis die Partei dann breite Wählerschichten bekommt, und zweitens eine Partei bleibt durch das Parteiengesetz immer eine Partei, die Strukturen sind in jeder gleich

Ich werde diesmal die Partei wählen die dafür eintritt das die Paviane in der freien Wildbahn bleiben dürfen, und gut ist es
 

Donauwelle

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Natürlich kann man durch nicht wählen auch seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen. Mehr aber auch nicht. Wir werden wahrscheinlich eine schwarz/gelbe Regierung nach den Wahlen haben. Und das zuletzt auch, weil viele nicht wählen gehen.
Aber was bringt es, statt dem Deufel den Beelzebub zu wählen?

Ich möchte ein sozialeres System, als es das heute ist - aber eben keine Partei, in denen Teile der Partei den Umsturz des Systems planen...

Ich möchte fairere soziale Leistungen, weniger Bürokratie, auch etwas! höhere Steuersätze für Reichere (irgendwie muss ja alles finanziert werden), möchte aber keine andere Außenpolitik, keine Verstaatlichungen etc.

Ich glaube, eine linke Partei ohne PDS-Mief hätte schon eine große Chance, viele Stimmen gerade auch im Westen abzugreifen. Aber hier gibt es eine Menge Leute, die so denken wie ich - und es ist wirklich so, dass diese aus Mangel an Alternativen bei der Wahl zuhause bleiben werden. Gerade frühere SPD-Wähler, die aufgrund der Agendapolitik diese nicht mehr wählen wollen, bleiben häufig zuhause, weil die Linke eben auch nicht passt.
 

Rounddancer

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Natürlich kann man in einer Partei mehr ausrichten, als von außerhalb.
Aber auch das geht nur, wenn man sich mit anderen zusammentut, nicht als Einzelkämpfer,- oder besser: Nicht als Einzelkämpfer ohne Freundes-, und Unterstützerkreis. Will sagen: Das eigene "Ding" ausbrüten, und dann innerparteilich möglichst viele Leute davon überzeugen, daß man und das eigene "Ding" der richtige Weg sind.
Sowas muß schon im Vorfeld von entscheidenden Kandidaten- und Listenwahlen, etc. gelaufen sein. Die "Hausmacht" muß stehen.

Ich habe da selbst aus Schüchternheit große Fehler gemacht.
Leider. Bin erst zur jeweiligen Abstimmung/Wahl mit meiner Alternative herausgekommen,- da hatten sich die, die mich hätten unterstützen können, schon anderweitig abgesprochen.

Oder betrachten wir den Bürgerrechtler Helmut Palmer. Er wollte immer an die Spitze einer kommunalen Verwaltung,- aber immer als Einzelkämpfer. So hat es nie gelangt. Und er akzeptierte die Leute nur, wenn sie sich selbst genauso hart einsetzten, wie er das tat. So blieb er immer der einsame Wolf.

Sein Sohn hingegen, er hatte klare Konzepte, suchte immer Bündnisse mit anderen, machte sogar einen Deal mit dem OB-Kandidaten der CDU, -
und ist nun erfolgreicher und beliebter OB zwar nicht von Stuttgart, aber von Tübingen. Etwas, das sein Vater nie geschafft hatte.

Überflüssig werden kann Die Linke. schon,- in der Theorie,- dann, wenn alle ihre Ziele erreicht sein werden. Aber da es in der Praxis damit, wenn, dann sehr langsam vorangeht, wird dieser Zustand leider nicht so schnell geschehen.
 

elgoki

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Aber was bringt es, statt dem Deufel den Beelzebub zu wählen?

Ich möchte ein sozialeres System, als es das heute ist - aber eben keine Partei, in denen Teile der Partei den Umsturz des Systems planen...

Ich möchte fairere soziale Leistungen, weniger Bürokratie, auch etwas! höhere Steuersätze für Reichere (irgendwie muss ja alles finanziert werden), möchte aber keine andere Außenpolitik, keine Verstaatlichungen etc.
@ Donauwelle - ich glaube Du träumst - ohne einen grundlegenden Systemwechsel ist eine sozialere und gerechtere Welt nicht möglich und im Gegensatz zu Dir finde ich schon - dass in bestimmten Bereichen (öffentl. Versorgung) eine Verstaatlichung der Betriebe mehr als nötig ist.
 
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Natürlich kann man durch nicht wählen auch seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen. Mehr aber auch nicht. Wir werden wahrscheinlich eine schwarz/gelbe Regierung nach den Wahlen haben. Und das zuletzt auch, weil viele nicht wählen gehen.
Dann sollten sich die Parteien mal um die Wähler bemühen und sie nicht ausgrenzen, angreifen, als "dämlich" hinstellen oder warten, bis die Menschen zu ihnen kommen..
 

Donauwelle

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@ Donauwelle - ich glaube Du träumst - ohne einen grundlegenden Systemwechsel ist eine sozialere und gerechtere Welt nicht möglich und im Gegensatz zu Dir finde ich schon - dass in bestimmten Bereichen (öffentl. Versorgung) eine Verstaatlichung der Betriebe mehr als nötig ist.
Entschuldigung - natürlich ist das möglich. Und meine Träume sind bestimmt nicht so heftig wie die mancher anderer...

Mindestlohn, höhere soziale Sätze, Rücknahmen von einigen Agenda-Sachen, stärkere Kontrolle der Preisabsprachen bei den Energieversorgern, Erhöhung des Spitzensteuersatzes etc. kann man einführen, ohne das System als solches zu verändern. Mehr sozial heißt ja nicht, dass ich dass System völlig umkrempeln muss.

Was bringt mir die Verstaatlichung von Betrieben in der öffentlichen Versorgung? Beamtenklüngel dort - oh, das gab es schon und sollte doch gerade verbessert werden? Eine Verstaatlichung geht quasi auch nicht mehr ohne eine Enteignung... oder einen Rückkauf. Über ersteres würde ich mich, hätte ich Aktien eines Energieunternehmens (und nein, Aktien haben eben nicht nur "Reiche") sehr freuen und der Rückkauf würde die Schulden wieder erheblich steigen lassen. Und die Preise würden dadurch eben auch nicht sinken...
 
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Natürlich kann man durch nicht wählen auch seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen. Mehr aber auch nicht.
Und wen nützt das Nichtwählen? Richtig. Den Parteien die die meisten Stimmen haben und ohnehin schon an der Regierung sind. Das Nichtwählen ist zwar ein Ausdruck der Unzufriedenheit, ändert aber an der Situation nichts. Im Gegenteil. Es verhindert notwendige Änderungen am System, da durch die breite Masse der Nichtwähler stets eine Richtungsänderung verhindert wird.

Wenn man wirklich etwas verändern will, dann sollte man zumindest eine Partei wählen, von der man weis, dass sie ohnehin keine Chance hat in den Bundestag zu kommen. Ungültig wählen bringt im Ergebnis das Gleiche wie nicht wählen.

Wenn die sog. Volksparteien in der Öffentlichkeit ihr Bedauern darüber bekunden, dass so viele Menschen nicht wählen, dann nenne ich das eine glatte Lüge und Heuchelei in höchster Potenz. Diese Parteien, resp. ihrer Vertreter, wissen, dass sie sich wegen der Masse der Nichtwähler im Sattel halten können. Es sind die Nichtwähler, die diesen Parteien zuspielen.
 

a f a

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Entschuldigung - natürlich ist das möglich. Und meine Träume sind bestimmt nicht so heftig wie die mancher anderer...

Mindestlohn, höhere soziale Sätze, Rücknahmen von einigen Agenda-Sachen, stärkere Kontrolle der Preisabsprachen bei den Energieversorgern, Erhöhung des Spitzensteuersatzes etc. kann man einführen, ohne das System als solches zu verändern. Mehr sozial heißt ja nicht, dass ich dass System völlig umkrempeln muss.
Sozusagen Haustierkapitalismus, statt Raubtierkapitalismus. Und das funktioniert, so ganz ohne Ausbeutung der Ärmsten dieser Welt ?:icon_party:

greenpeace magazin: aktuelle Meldungen[tt_news]=49393&tx_ttnews[backPid]=23&cHash=c3140fd964

Die Grenzen des Wachstums – Wikipedia

Entweder träumst du wirklich, oder dir ist das Elend anderer Menschen zu Gunsten unseres Reichtums egal.:mad:

Gruß
Norbert

alles für alle
 

Arania

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Sorry sehe jetzt den Zusammenhang überhaupt nicht, Donauwelles Ansichten haben mit dem von Dir zitierten überhaupt nichts zu tun
 
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  Th.Starter/in  
Sorry sehe jetzt den Zusammenhang überhaupt nicht, Donauwelles Ansichten haben mit dem von Dir zitierten überhaupt nichts zu tun
Der Thread heisst ja auch "Die Linke macht sich selbst überflüssig". :cool:
 

B. Trueger

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Entweder träumst du wirklich, oder dir ist das Elend anderer Menschen zu Gunsten unseres Reichtums egal.:mad:

Gruß
Norbert

alles für alle

Genau das ist der Kern des ganzen. Ohne Ausbeutung anderer, egal ob inländisch oder auf anderen Kontinenten, wäre dem nicht so, wir würden heute den Feldarbeiter noch als Ausbildungsberuf haben. Wir in Deutschland partizipieren daran, dass andere auf der Strecke bleiben. Das kann man nicht leugnen.
 
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Auszug aus einem Grußwort einer DGB-Demo zum 1. Mai in Hamburg:

Blicken wir kurz zurück in das Jahr 2003,
das Jahr, in dem der größte Sozialraub aller Zeiten geplant wurde.


Im Januar stellte Josef Ackermann die Frage:

„Wäre es nicht an der Zeit,
nach fünfzig erfolgreichen Jahren Bundesrepublik,
die Strukturen neu zu entwerfen?“

Diese Vorlage griff der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder
nur zu gerne auf. Im März stellte er seine Agenda 2010 vor und sagte:

„Der Umbau des Sozialstaates und seine Erneuerung sind unabweisbar geworden.“

Im September 2003 sagte Hamburgs erster Bürgermeister Freiherr von Beust:

„Es geht in vielen Bereichen nicht um eine Reform des Systems oder des Sozialstaates,
nicht einmal ein Umbau reicht aus,
sondern es geht um nichts weniger als einen Systemwechsel.“
Dieser "Systemwechsel" ist zu Ungunsten der Besitzlosen gescheitert und muss umgekehrt werden.
 
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  Th.Starter/in  
BERLIN (dpa-AFX) - Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine spürt angesichts drohender Massenentlassungen "soziale Unruhe" in Deutschland. "Die Menschen haben Angst um ihre Arbeitsplätze", sagte Lafontaine der "Welt am Sonntag". "Die Menschen sind sozial beunruhigt." Lafontaine zeigte Sympathien für Protestaktionen in Frankreich, nannte das Einsperren von Managern aber auch problematisch. Die SPD- Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan blieb trotz Kritik bei ihrer Warnung vor möglichen sozialen Unruhen. Die Arbeitgeber riefen die Gewerkschaften zur Besonnenheit auf, nachdem diese den "Casino- Kapitalismus" am 1. Mai verdammt hatten.
da kann man ja noch zustimmen.

Linkspartei-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch riet den Bürgern, in der Wirtschaftskrise ihre Probleme auch in anderer Form zu artikulieren als nur mit dem Wahlzettel. "Wir haben ja 2005 eine Situation gehabt, dass die Hartz- IV-Protestbewegung letztlich eine rot-grüne Regierung beendet hat", sagte Bartsch im Deutschlandfunk.
Das ist Blödsinn, denn die gibts immer noch und es hat sich nichts geändert.

LAFONTAINE SPÜRT SOZIALE UNRUHE WEGEN KRISE :: WIRTSCHAFT & BÖRSE :: ARBEIT-SOZIALES
 
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Dieser "Systemwechsel" ist zu Ungunsten der Besitzlosen gescheitert und muss umgekehrt werden.
So ist es. Er basiert auch auf waschechtem Wahlbetrug. Vielleicht hat ja noch jemand Schröders Wort im Ohr, als er sagte, dass es keine Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe geben würde. Darüber gibt es auch einen Videobeitrag, der von Monitor, Report oder Panorama gesendet wurde. Leider finde ich diesen Beitrag aber nicht mehr.

Nun geht es mit der großen Koalition in den Überwachungsstaat und, sollte die SPD die Bundestagswahl gewinnen, wird mit der SPD fortgesetzt werden. Kontenabfragen dienen nicht der Bekämpfung von Terroristen, sondern wären, wie Herr Dieter Wiefelspütz selber sagt, so oder so eingeführt worden.

Dieter Wiefelspütz sagte :
Sie werden hinnehmen müssen, daß der Gesetzgeber in Sachen Vorratsdatenspeicherung anderer Meinung ist als Sie. Vorratsdatenspeicherung hat mit Terrorismusbekämpfung relativ wenig zu tun. Ich wäre für die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es überhaupt keinen Terrorismus gäbe.
Ich drifte aber ab und bitte diesbezüglich um Verzeihung. Ralf Hagelstein kann ich aber nur zustimmen. Der Systemwechsel muss umgekehrt werden.
 
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  Th.Starter/in  
...
Nun geht es mit der großen Koalition in den Überwachungsstaat und, sollte die SPD die Bundestagswahl gewinnen, wird mit der SPD fortgesetzt werden. Kontenabfragen dienen nicht der Bekämpfung von Terroristen, sondern wären, wie Herr Dieter Wiefelspütz selber sagt, so oder so eingeführt worden.
Ausgerechnet eine Partei, die einen Großteil jener bei sich aufgenommen haben, die einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet der totalen Überwachung vorweisen können, soll das ändern wollen????
 
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  Th.Starter/in  
Ausgerechnet eine Partei, die einen Großteil jener bei sich aufgenommen haben, die einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet der totalen Überwachung vorweisen können, soll das ändern wollen????
Hm ... Sind nicht in der CDU und FDP Mitglieder der alten DDR-Blockparteien, die das Unrecht in der ehemaligen DDR mitzuverantworten haben? Haben sie nicht auch die einschlägigen Erfahrungen auf diesem Gebiet und fließen diese Erfahrungen nicht zufällig gerade ein?

Es ist schon erstaunlich, dass gerade, wenn es um DIE LINKE geht, diese immer auf die SED reduziert wird. Das aber die sog. Volksparteien Aufnahmebecken für die Mitglieder der ehemaligen Blockparteien waren, jene Parteien, die ebenso für das Unrecht mitverantwortlich waren, wird stets unter den Teppich gekehrt. Schlimmer noch. In diesen Parteien fanden nach dem Krieg viele Nazis Unterschlupf.

Ich habe schon einmal geschrieben, dass, bevor man uns mit Dreck beschmeißt, der Dreck vor der eigenen Haustüre, der ebenfalls meterhoch dort liegt, weggekehrt werden sollte.

DIE LINKE ist eine neue Partei, die ihre Mitglieder nicht nur aus der ehemaligen DDR gewonnen hat. Viele Mitglieder, die diese Partei prägen, stammen aus der SPD, WASG, kommen aus den Gewerkschaften.

Um nun auf deine Frage konkret zu antworten. Ja, DIE LINKE will den Überwachungswahn beenden.
 
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Es ist schon erstaunlich, dass gerade, wenn es um DIE LINKE geht, diese immer auf die SED reduziert wird. Das aber die sog. Volksparteien Aufnahmebecken für die Mitglieder der ehemaligen Blockparteien waren, jene Parteien, die ebenso für das Unrecht mitverantwortlich waren, wird stets unter den Teppich gekehrt. Schlimmer noch. In diesen Parteien fanden nach dem Krieg viele Nazis Unterschlupf.
Nun ja, in diesem Thread geht es ja nicht um die Wasserträger aus den Blockparteien, sondern um die Partei DIE LINKE. :cool:
 

Hotti

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Moin Sparks

Sehe das nicht so eng, es ist immer die gleiche Leier. Aber die wollen ja auch keine CDU, keine SPD, usw. Die wollen angeblich gar keine der Parteien, und die Linke ist die böse SED. Aber eine Partei gründen wollen sie auch nicht. Es wird sich alles schön von alleine regeln, wenn keiner mehr da ist der die Zügel in die Hand nimmt. Also, es wird schon.:rolleyes:
 
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Sehe das nicht so eng, es ist immer die gleiche Leier.
Hi Hotti :icon_smile:,

ich sehe das natürlich nicht eng, denn ich weis ja, dass die Leute einfach nur provozieren wollen. Dennoch halte ich es für wichtig, dass nicht nur die halbe, sondern die ganze Wahrheit gesagt wird. Es lesen ja nicht registrierte User mit. Und da besteht die Gefahr, dass der Unsinn, der durch die Provokateure verbreitet wird, bei manchem Mitleser für bahre Münze genommen wird.
 

nine82

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Links is bös. rechts ist soweiso bös, mitte ist bös und nu? gibts noch obn und unten? o_O:icon_neutral:
 

Arania

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Moin Sparks

Sehe das nicht so eng, es ist immer die gleiche Leier. Aber die wollen ja auch keine CDU, keine SPD, usw. Die wollen angeblich gar keine der Parteien, und die Linke ist die böse SED. Aber eine Partei gründen wollen sie auch nicht. Es wird sich alles schön von alleine regeln, wenn keiner mehr da ist der die Zügel in die Hand nimmt. Also, es wird schon.:rolleyes:
Nicht angeblich, zumindest was mich betrifft und eine neue Partei gründen, die den gleichen Strukturen unterliegt wie die alten, nein danke
 

Donauwelle

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Hm ... Sind nicht in der CDU und FDP Mitglieder der alten DDR-Blockparteien, die das Unrecht in der ehemaligen DDR mitzuverantworten haben? Haben sie nicht auch die einschlägigen Erfahrungen auf diesem Gebiet und fließen diese Erfahrungen nicht zufällig gerade ein?

Es ist schon erstaunlich, dass gerade, wenn es um DIE LINKE geht, diese immer auf die SED reduziert wird. Das aber die sog. Volksparteien Aufnahmebecken für die Mitglieder der ehemaligen Blockparteien waren, jene Parteien, die ebenso für das Unrecht mitverantwortlich waren, wird stets unter den Teppich gekehrt. Schlimmer noch. In diesen Parteien fanden nach dem Krieg viele Nazis Unterschlupf.

Ich habe schon einmal geschrieben, dass, bevor man uns mit Dreck beschmeißt, der Dreck vor der eigenen Haustüre, der ebenfalls meterhoch dort liegt, weggekehrt werden sollte.

DIE LINKE ist eine neue Partei, die ihre Mitglieder nicht nur aus der ehemaligen DDR gewonnen hat. Viele Mitglieder, die diese Partei prägen, stammen aus der SPD, WASG, kommen aus den Gewerkschaften.

Um nun auf deine Frage konkret zu antworten. Ja, DIE LINKE will den Überwachungswahn beenden.
Ehrlich gesagt, geht es nicht um die anderen Parteien. Und - unter den Leuten in den Parteien ab 40 wird es eben immer noch Leute geben, die sich eben in der DDR angepasst haben oder vereinzelt auch dort opportunistisch verhalten haben etc. Inwieweit bei diesem der "Machtaspekt" das Wichtigste ist oder ob ihnen nun die Erleuchtung kam oder wie sie die Vergangenheit bewältigen, müssen diese sich selbst fragen lassen. Das ist aber wirklich nicht Thema dieses Threads.

Der Unterschied ist einfach, dass die Linke als Nachfolgepartei der PDS - und diese als Nachfolgepartei der SED - nun einmal in einem ganz anderen Licht zu sehen ist. Und dort die SED-Karrieren gehäuft auftreten (und man bei diesen eben nicht sieht, dass sie sich von "alten" Zöpfen verabschieden!). Dass dort gehäuft von Verstaatlichungen geredet wird, das es dort heute Zirkel wie das "Marxistische Forum" gibt oder auch AGs wie "Cuba Si" (ich hab nichts gegen Cuba, aber könnte es nicht Malawi Yes oder Tansania Go sein...) oder die kommunistische Plattform gibt, gibt einem eben doch zu Denken. Wenn man dann etwas weiterliest - und manch eine Veröffentlichung sieht, dann passt das eben auch. Von Vergangenheitsbewältigung ist hier nicht die Rede...

Und Teile der Leute, die die Linke hier im Westen "angeworben" hat, kommen auch aus diesen Bereichen bzw. sympathisieren damit. Ein Oscar Lafontaine alleine für den demokratischen Anstrich reicht eben nicht...
 
E

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  Th.Starter/in  
Ehrlich gesagt, geht es nicht um die anderen Parteien. Und - unter den Leuten in den Parteien ab 40 wird es eben immer noch Leute geben, die sich eben in der DDR angepasst haben oder vereinzelt auch dort opportunistisch verhalten haben etc. Inwieweit bei diesem der "Machtaspekt" das Wichtigste ist oder ob ihnen nun die Erleuchtung kam oder wie sie die Vergangenheit bewältigen, müssen diese sich selbst fragen lassen. Das ist aber wirklich nicht Thema dieses Threads.

Der Unterschied ist einfach, dass die Linke als Nachfolgepartei der PDS - und diese als Nachfolgepartei der SED - nun einmal in einem ganz anderen Licht zu sehen ist. Und dort die SED-Karrieren gehäuft auftreten (und man bei diesen eben nicht sieht, dass sie sich von "alten" Zöpfen verabschieden!). Dass dort gehäuft von Verstaatlichungen geredet wird, das es dort heute Zirkel wie das "Marxistische Forum" gibt oder auch AGs wie "Cuba Si" (ich hab nichts gegen Cuba, aber könnte es nicht Malawi Yes oder Tansania Go sein...) oder die kommunistische Plattform gibt, gibt einem eben doch zu Denken. Wenn man dann etwas weiterliest - und manch eine Veröffentlichung sieht, dann passt das eben auch. Von Vergangenheitsbewältigung ist hier nicht die Rede...

Und Teile der Leute, die die Linke hier im Westen "angeworben" hat, kommen auch aus diesen Bereichen bzw. sympathisieren damit. Ein Oscar Lafontaine alleine für den demokratischen Anstrich reicht eben nicht...
Du vergisst die Gewerkschafter und eher zweitklassigen Ex-andere Partei-Mitglieder von denen man vorher kaum etwas gehört hatte, die aber erst durch die Gründung eine "bessere Karriere" gemacht haben.
 
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  Th.Starter/in  
Du vergisst die Gewerkschafter und eher zweitklassigen Ex-andere Partei-Mitglieder von denen man vorher kaum etwas gehört hatte, die aber erst durch die Gründung eine "bessere Karriere" gemacht haben.
Egal woher, Hauptsache, der Napf wird voll.
 
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  Th.Starter/in  
Garantien? Schriftliche Nachweise? Quelle?
Guckst du hier.

Die Linke. sagte :
Datenschutz ist ein Grundrecht. Mit dem Volkszählungsurteil von 1983 hat das Bundesverfassungsgericht erkannt, dass zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht gehört, dass ein Mensch selbst darüber bestimmen muss, welche Daten er von sich Preis gibt und wie seine Umwelt ihn durch diese Daten wahrnimmt.
Das hättest du nicht selbst finden können?
 

Archibald

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Debatte pöse oder nicht, hin oder her, Links wählen ist legal und effektives Kontra.
Ganz ohne die Linke sähe es nicht nur für Erwerbslose schon jetzt viel schlimmer aus.

Egal welcher *ismus uns ausbeutet, die richtige Mischung aus "Pro und Kontra" in der Parteienlandschaft des Regierungsviertels verhindert erst einmal vieles für uns Schlimmeres.

@ B.Trueger Was denkst wem ein Aufstand alleine nützen würde? :icon_wink:
Schäuble könnte mit Hilfe eines Aufstandes unsererseits endlich seine feuchten Träume verwirklichen.

LG, Archibald
 
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  Th.Starter/in  
Immer wieder Klasse, was hier so an Doppelmoral vorgestellt wird.

Schreiben Abgeordnete aus anderen Parteien etwas, ist es immer eine "Lüge", schreiben welche aus der Linken, ist es immer die "Wahrheit". Es lügen und betrügen aber alle und daran wird sich auch weiterhin nichts ändern. :icon_party:
 
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  Th.Starter/in  
Im Zusammenhang mit dem Datenwahn möchte ich auch noch auf eine aktuelle Petition hinweisen, die online mitgezeichnet werden kann. Mit über 4000 Mitzeichnern ist sie schon am ersten Tag sehr erfolgreich.
 

B. Trueger

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@ B.Trueger Was denkst wem ein Aufstand alleine nützen würde? :icon_wink:
Schäuble könnte mit Hilfe eines Aufstandes unsererseits endlich seine feuchten Träume verwirklichen.

LG, Archibald
Also ich weiß nicht. Schäubles feuchte Träume werden hier zum Totschlagargument hochsterilisiert, um dies als Legitimiation der eigenen Untätigkeit zu sehen.

Zum einen, weißt du um Schäubles feuchte Träume? Sprichst du mit Schäuble darüber? Vermutlich nicht, denn du wirst jetzt mit der Begründung kommen, dass man es ja übnerall lesen kann, was er vorhat und durch zu setzen versucht. Hast du Angst vor seinem Rollstuhl? Genau, und da sind wir auch beim Thema, denn es gibt keinen Aufstand, keine nichts und Schäuble will dennoch etwas durchsetzen, praktiziert dies auch, was gegen das Rechtsstaatsprinzip verstöß. Ganz ohne Aufstand. Herauszunehmen am ewigen Scheitern Rolli Schäuble vorm BVG. Es ist doch nur noch eine Frage der Zeit, bis das GG so abgeändert wird oder auf die EU übertragen wird, dass das BVG keinen Handlungsspielraum mehr hat. Und dann? Weiter zugucken mit der Argumentation, die EU wartet nur darauf, weil alle feuchte Träume haben? Also, ich hab auch feuchte Träume.

Hitler hatte anno dazumal sicherlich auch nichts Gutes im Sinne und alle haben gewartet, gewartet, zugesehen und gedacht: Wird wohl schon nicht so schlimm. Ob man damals auch so dachte, lieber nichts machen, sonst erfüllt der Adolf noch seine feuchten Träume? Tja, und es gab auch damals einige Mutige, die sich nicht jammernd in die Ecke verkrochen und denen auch die feuchten Träume derer, die gegen Volk, Menschheit, Moral und Ethik verstießen relativ Latte waren. Und es war gut so, dass es ihnen egal war, denn sie halfen mit, dieses Unrechtsregime zu beseitigen und nicht jene, die jammernd alles erdulden.


Zum Schluss gehts hier auch nicht um Schäubles Träume, sondern um die DiLi. Wie du hier auf Schäuble kommst ist mir auch ein Rätsel.
 

Archibald

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Also ich weiß nicht. Schäubles feuchte Träume werden hier zum Totschlagargument hochsterilisiert, um dies als Legitimiation der eigenen Untätigkeit zu sehen.
Naja, Untätig bin ich ja nun nicht gerade. Und das Argument ist nur oberflächlich ein Totschlagargument, zumindest will ich es nicht so angewendet wissen. Sobald ich einen Ausweg weiß, mit meinem Handeln nicht alles nur noch schlimmer zu machen, sobald werde ich auch etwas "Handfestes" unternehmen. Bisher aber würde jede Art von "Gewalt" nur dazu genutzt uns noch weiter einzukesseln.

Ich verfolge Deine Beiträge seit einiger Zeit sehr interessiert, nur kommen dabei auch nur Vorwürfe, aber keine echten Lösungsansätze rüber.

Zum Schluss gehts hier auch nicht um Schäubles Träume, sondern um die DiLi. Wie du hier auf Schäuble kommst ist mir auch ein Rätsel.
Nun auch hier lese ich von Deiner Seite nur davon wie man es nach Deiner Ansicht nicht machen sollte. Dabei lässt Du aber nur noch wenig Freiraum für machbare Alternativen. Wenn Du also letztlich Wähler der Linkspartei verteufelst indem Du die Partei als NoGo definierst und man den Faden im Kontext auch Deiner anderen Beiträge weiterspinnt, bleibt letztlich nur eine Alternative, nämlich die "Mistgabel" auszumotten und den Verantwortlichen auf die Pelle zu rücken. Deshalb der Schäuble Einwand.

DiLi ist sicher nicht im Mindesten perfekt, man kann ihr vieles vorwerfen. Im Moment ist sie insgesamt gesehen jedoch die einzige Wahlalternative für all jene, die sich ans System halten wollen oder müssen und von den restlichen Parteien als Sündenbock für deren bisheriges Versagen herhalten "dürfen".

Wenn Du also so sicher bist wie man es nicht machen soll und Dich dafür hier so offensichtlich einsetzt, wie also könnte man es nach Deiner Meinung besser machen? Bitte realisierbare Vorschläge falls Du welche bringen willst.

Ich für meinen Teil halte es derzeit für die beste Lösung DiLi zu wählen, das schon deshalb, um die anderen Parteien damit in Schach zu halten und dabei ist mir Schnuppe was da früher einmal war oder zukünftig einmal sein könnte.

Mit CDU, SPD, CSU, FDP WEIß ich was zukünftig kommt und dass denen von etwas Paroli geboten werden muss. Da sehe ich nur DiLi als Möglichkeit.

LG, Archibald
 

B. Trueger

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@ Archibald, mir geht es primär darum, die Menschen dazu zu animieren, der Armut, der sozialen Ausgrenzung breiter Bevölkerungsschichten einerseits, dem Abbau bürgerlicher Rechte, dem Überwachungswahn und all dem anderen auf der anderen Seite in der Öffentlichkeit ein Gesicht zu geben. Leben wir in einer Demokratie? Wer hat die Gewalt? Demos = Volk? Warum nutzt man dieses Potential nicht?


Derzeit, wie seit jeher wird immer wieder versucht, die Verantwortung, die ein jeder auch für sich selbst hat und auch jeder für sich selbst, für seine eigenes persönliches Recht einstehen soll, auf andere, hier wieder einer Partei, die DiLi abzutreten. Die werden das schon irgendwie machen, dann brauch ich mich damit nicht zu beschäftigen. Frei nach dieser Devise und weiter zurückglehnt. Parteien können doch nur eine begleitende Funktion übernehmen, gerade dann, wenn Parteien eben nicht das umsetzen, was die Bürger wollen, egal welcher Couleur. DiLi nimmt sich da nicht aus. Sie streicht in Berlin Gelder für soziale Projekte (ARCHE), sie verkauft in Leipzig 1000 Sozialwohnungen. Sie baut an allen Enden und Kanten Scheiße, um das mal auf den Punkt zu bringen. Und es ist eben nicht egal wie es einige hier im Forum kund tun, wenn sich ehemalige Stasi-Schergen dort tummeln, das ist eine Frechheit sondergleichen jenen gegenüber, die unter dieser Stasi-Fuchtel gestanden haben und dies auch am eigenen Körper zu spüren bekamen.
Dahingehend muss man sich schon mal selber die Mühe machen und die eigene Bequemlichkeit überwinden und für sich, für seine Familie und Kinder eintreten. Ist das nicht auch eine Aufgabe als Mitglied einer Familie, einer Firma, einer Gesellschaft?


Grundsätzlich aber haben wir hier die Situation, dass nichts gemacht wird, sondern den Willen eines jeden grundlegend einer nicht unmittelbaren beeinflussbaren Institution übertragen und abgewartet wird, wie sie mit den ihnen übertragenen Aufgaben umgeht. Seit Hartz I schaut man zu. Eigentlich schon seit 30 Jahren. Zuerst erhoffte man sich eine Lösung seitens der SPD, welche ja nun nachweislich nicht eintrifft. Nun erhofft man sich eine Lösung der DiLi, die ebenfalls nicht eintreffen wird. Dies auch aus folgendem Grund:


Die Linke hat nicht das Feedback der Bevölkerung, denn andernfalls hätte diese eine weitaus breitere öffentliche Unterstützung, würde man ihr etwas zutrauen. Weitergehende Verschärfungen in der Legislative wird DiLi nicht unterbinden (können), da sie eine Minderheit in der Opposition einnimmt. Sollte die CDU/FDP als Koalition in die neue Legislaturperiode ziehen, und diese hat bereits heute schon eine Mehrheit – ok, gemeinsam mit der SPD – im Bundesrat, wird DiLi zustimmungspflichtigen Gesetzen nichts entgegenzusetzen haben. Auch in Zukunft, sollte eine Koalition aus CDU/CSU/FDP keine Mehrheit im Bundesrat haben, wird die SPD als erste Partei bei Endloslesungen im Parlament umfallen und Koorperation zeigen, weil es ja um Deutschland geht, wie es dann wieder heißen wird. Ergo, ein Appell in Richtung Bürger, man sei handlungsfähig und man müsse dies unterstützen. Oder aber 4 Jahre Blokadepolitik, die keinem hilft. Denn die Uhr tickt weiter und es verarmen immer mehr in diesem Zeitraum.


Wir werden abermals 4 Jahre zusehen, wie ein Recht nach dem anderen ausgehöhlt oder gar ganz beseitigt wird. Die Linke wird in der kommenden Legislaturperiode keinen entscheidenden Einfluss nehmen können, mit Ausnahme, ihre Zustimmung für etwaige Gesetze zu verweigern. Aber, da wir alle wissen, dass die Grünen, nebst der SPD ebenso kriegsgeil, wie auch den neoliberalen Touch überwunden und konkret in die Gier-Politik gewechselt hat, steht die DiLi allein auf breiter Flur und wird immer überstimmt.


Stelle dir doch selber die Frage, warum die DiLi bei 10%, meinetwegen auch bei 11% herumdümpelt, die anderen Parteien aber nicht partizipieren, sondern die Menschen nicht wählen gehen. Sie sehen in der DiLi keine Alternative, auch wenn das hier noch so entschieden bestritten wird.
Wenn eine Politik grundlegend gegen das eigene Volk entscheidet, die bis dato zu Grunde gelegten Einwände, Debatten und weiß der Geier nicht alles, nebst Petitionen allumfassend fruchtlos blieben, was bitte soll denn noch gemacht werden?. Sich zurückziehen und sagen: Klappt ja eh nichts, ergo überlässt man ihnen das Feld oder aber fährt man dann einen radikaleren Kurs und zeigt: Wir sind damit nicht einverstanden!? Bis hier her und nicht weiter, irrelevant ob da ein Schäuble droht oder nicht. Schäuble ist nicht Gott und braucht für seinen Kaffee auch heißes Wasser.


Wie ist es möglich, dass zu einer Loveparade über eine Million den Weg in die Straßen finden, bei elementaren Dingen wie Freiheit und sozialer Absicherung, Arbeitsplätze und natürlich die Steuergeldverschwendung betreffend der Banken, die ein jeder aber für sich beanspruchen will aber eben auf Grund der derzeitigen Politik nicht bekommt, es nicht schafft, dafür auch mit seinem Gesicht einzustehen? Feigheit, Bequemlichkeit? Ausreden, wie mangelnde liquide Mittel sind ein Grund aber kein Hindernis, denn man kann es auch so koordinieren, dass viele Menschen teilnehmen können, wenn man nur will. Wozu beispielsweise hat dieses Forum, um ein Beispiel heran zu ziehen eine Mitglieder-Map? Wieso legt man nicht Gelder zusammen, um auch jene, die eine Fahrt nicht bezahlen können, dennoch mit zu nehmen? Da fängt doch erstmal die Solidarität an, die immer von anderen gefordert wird. Nein, dazu ist man nicht willig, man ist der Ansicht, es reiche, wenn man nur ein wenig ein Forum voll schreibt und andere beklatscht, wenn sie denn mal etwas aktives auf die Beine stellen. Ein Forum kann doch nur ein Teilstück eine anfänglichen Widerstandes sein, nämlich dahingehend, in einem solchen zu koordinieren und vernetzen aber sich sicherlich nicht den Protest ausschließlich aus einem Forum zu bewerkstelligen. Das ist utopisch, geradezu grotesk.


Darüber hinaus spreche ich aus meinem Blickwinkel. Wenn du DiLi unbedingt haben willst, wähle sie, wie ein jeder andere, dem es so geht wir dir, auch machen wird. Aber, die Mehrheit will dies nicht und das auch völlig zu Recht. Ich eben auch nicht. Und ich bin weder ein Lohnschreiber, noch neoliberal, noch INSM-Agent noch sonst ein Unfug, sondern ich identifiziere mich nicht mit dieser DiLi und bestätige auch nicht deren Amtsträger. Das sollte vielleicht auch mal respektiert werden.


Es ist ja löblich von den Linken für sozial Benachteiligte einzutreten, falsch, eintreten zu wollen triffts besser, nur muss man das auch umsetzen und nicht nur anhand sozialer Phrasen, die in der Praxis verfolgbar nicht oder nur rudimentär umgesetzt werden. Wenn die BTW abgeschlossen sind, die DiLi mit 12% wieder im Bundestag sitzt, dann wirst du dir 4 Jahre das Trauerspiel bestaunen können. Hast du die Zeit, 4 Jahre Eiertanz zu verfolgen? Du eventuell ja, andere aber auch? Gerade jene, die krank sind, die auf aktive Hilfe angewiesen sind, auf Medikamente, die sie gar nicht mehr bezahlen können und es dahingehend keine Änderung im Gesundheitswesen gibt? Ist das Forum denn nach den BTW geschlossen, weil die DiLi dann alles schon richten wird oder werde ich hier weiter verfolgen können, wie man seitens der Argen und Co. schikaniert wird, wo Hilfeschreie kommen, weil die KDU gekürzt oder gar gestrichen wurden und die Leute kurz vor Obdachlosigkeit stehen. Haben die auch noch Jahre Zeit? Ich habe da so meine Zweifel.


Und ich sage das wie ich es sehe. Wenn man sich weiterhin zu Hause hinterm Ofen und hier oder in anderen Foren versteckt und seinen Protest lediglich anhand von Tastenquälerein offeriert, solange wird sich rein gar nichts bewegen. Und je länger man sich versteckt, desto länger wird man an dieser Politik seine Freude haben. Wenn das gewollt ist, bitte. Ich wills nicht aber kann als Minderheit, welcher gern auf die Straße geht, weil ich mich eben nicht verstecke, nicht abwenden. Man muss doch irgendwann einmal einsehen, dass man für sich selbst eintreten muss, irrelevant, was eine Partei verspricht, was sie eh nicht hält. Wie lange will man sich denn dieses Theater eigentlich noch bieten lassen?
 
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Hm ... Sind nicht in der CDU und FDP Mitglieder der alten DDR-Blockparteien, die das Unrecht in der ehemaligen DDR mitzuverantworten haben? Haben sie nicht auch die einschlägigen Erfahrungen auf diesem Gebiet und fließen diese Erfahrungen nicht zufällig gerade ein?

Als geborener DDR Bürger behaupte ich, zu DDR Zeiten war es einfacher in gar keiner Partei zu sein als in einer Blockpartei.

Es ist schon erstaunlich, dass gerade, wenn es um DIE LINKE geht, diese immer auf die SED reduziert wird. Das aber die sog. Volksparteien Aufnahmebecken für die Mitglieder der ehemaligen Blockparteien waren, jene Parteien, die ebenso für das Unrecht mitverantwortlich waren, wird stets unter den Teppich gekehrt. Schlimmer noch. In diesen Parteien fanden nach dem Krieg viele Nazis Unterschlupf.

Etwa 150000 ehemalige NSDAP-Mitglieder waren im Jahre 1953 in der SED. Im Zentralkomitee der SED saßen zur gleichen Zeit 12 ehemalige Nazis.

Ich habe schon einmal geschrieben, dass, bevor man uns mit Dreck beschmeißt, der Dreck vor der eigenen Haustüre, der ebenfalls meterhoch dort liegt, weggekehrt werden sollte.

DIE LINKE ist eine neue Partei, die ihre Mitglieder nicht nur aus der ehemaligen DDR gewonnen hat. Viele Mitglieder, die diese Partei prägen, stammen aus der SPD, WASG, kommen aus den Gewerkschaften.

Stimmt, "nur" gut 70 Prozent der heutigen Linken waren schon unter Honecker in dieser Partei.

Um nun auf deine Frage konkret zu antworten. Ja, DIE LINKE will den Überwachungswahn beenden.

Es gibt wohl keine andere Partei in Deutschland in der Parteiprogramm und Realität so weit auseinaner klaffen wie bei den Linken.

Jetzt ist mir ein Fehler unterlaufen. Die Linke hat meines Wissens gar kein Parteiprogramm.
...
 
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Es wäre schön, wenn du Zitatfunktion richtig benutzt, dann würde ich auch gerne antworten.
 

destina

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Ronald Weckesser, Ex-Parteimitglied der Linken


"Lafontaine ist ein rachsüchtiger Egomane"


Der sächsische Landtagsabgeordnete Ronald Weckesser tritt aus der Partei "Die Linke" aus. Im exklusiven Interview mit dem Tagesspiegel spricht er über seine Gründe für diesen Schritt.

Im Wortlaut
Austrittserklärung von Ronald Weckesser

Herr Weckesser, Sie sind seit gestern kein Mitglied der Linkspartei mehr. Sind Sie nach all den anderen Austritten ein Nachahmungstäter?

Darüber denke ich bereits seit eineinhalb Jahren nach. Jetzt habe ich einfach Pech, dass andere schneller, entschiedener waren, vielleicht mehr Mut hatten. Eine Genossin, mit der ich seit 20 Jahren Politik gemacht habe, ist bereits 2007 bereits ausgetreten. Ich teilte damals ihre Sicht auf die Partei, hielt aber die Schluss folgerung für falsch und sah es als meine Aufgabe an, zur Veränderung der Partei beizutragen. Jetzt habe ich keine Hoffnung mehr, dass dies möglich ist.

Was gab den letzten Anstoß?

Die Verschärfung des Wahlprogramms. Da habe ich gesagt, jetzt ist Schluss. Schon der erste Entwurf war nicht verantwortbar. Dass es dann noch mal zugespitzt wurde, noch mal in Richtung Populismus und jedem alles versprechen, das kann ich einfach nicht mehr tragen.

Das Programm verspricht 200 Milliarden für 2,5 Millionen Arbeitsplätze, will Hartz IV ersetzen und einen Mindestlohn von 10 €. Das schreckt den Finanzexperten im sächsischen Landtag?

Es werden Dinge versprochen, die nicht einmal dann eingehalten werden könnten, wenn wir die Wahl gewännen. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Dinge nicht machbar. Das weiß jeder. Doch die Parteikonzeption lautet, das ist gar nicht wichtig, ob das realisierbar ist. Wichtig ist, dass wir die Forderung haben und andere in Zugzwang bringen.

Carl Wechselberg, der gerade in Berlin die Links-Partei verlassen hat, sieht im Wahlprogramm eine Mitgliederkampgne von Verdi?

Ein sehr schönes Bild. Das Programm ist der Versuch, in der gesellschaftlichen Debatte ein gutes Bild abzugeben, nach dem Motto, Staat und Regierung, mit den Banken sind sie dicke, aber wenn es um die "Kleinen" geht, wird es eng. Auf Wahlplakaten heißt es, Millionäre zur Kasse. Das klingt doll, und die Partei glaubt, die Leute springen darauf an. Doch ich beobachte das Gegenteil, viele sagen, das kann doch gar nicht gehen. So viel Millionäre haben wir doch gar nicht. Dieser Populismus setzt auf Neidkampagnen und niedrigste Instinkte, in der Hoffnung, irgendetwas gesellschaftlich bewegen zu können. Das geht nicht. Für mich ist wichtig, dass so etwas für jeden nachprüfbar ist. Aber mit dem Ansatz, der jetzt verfolgt wird, ist das erledigt. Versprechungen um jeden Preis, Geld sei genug da, man muss es nur anders verteilen. Doch so kann man keine Gesellschaft umbauen, man kann sie nur zur Grunde richten.

Im Wahlprogramm werden SPD, Grüne, FDP und CDU unisono zum neoliberalen Lager?

Alle werden abgewatscht, auch ich bin innerparteilich ein Neoliberaler. Wenn man aber alle zu neoliberalen Feinden erklärt, mit wem will man die Gesellschaft verändern? Ich kann doch Gesellschaft nur verändern, wenn ich Mehrheiten gewinne, aber die Grünen werden abgewie-sen, die FDP und die SPD sowieso. Für Dr. André Hahn, unseren Fraktionsvorsitzenden in Sachsen, gibt es bereits eine Mehrheit jenseits der CDU, man müsse sie nur zusammenbringen. Doch eine Politik dafür wird nicht gemacht. Im Gegenteil. Die SPD hält man nicht für satisfaktionsfähig. Man setzt darauf, dass diese Parteien von sich aus bereit sind, sich dem Führungsanspruch der Linken zu unterwerfen. Das gleiche spielt sich auf Bundesbene ab. Man spricht von einer strategischen Mehrheit links von der CDU, ohne zu berücksichtigen, ob die jeweiligen ‚Partner' überhaupt bereit sind, mitzumachen. Das kenne ich aus der alten DDR. Es gab die Nationale Front, aber die SED hatte immer recht, blieb die führende Partei und die anderen durften mitmachen. Jetzt ist die Linke zwar nicht die führende Partei, aber sie hat den Anspruch es zu sein. Nach dem Motto: Die anderen sind sowie so zu blöde das zu begreifen, sie müssen nur auf uns hören.

Warum machen die eher pragmatischen Gruppierungen in der Partei das mit?

Die PDS, aus der SED kommend, hatte den Vorsatz, an der realen Entwicklung in der Gesellschaft anzuknüpfen, für die Bürger da zu sein, sie hatte das Gefühl, wir müssen etwas wieder gut machen. Sie wollte praktische Rehabilitation für das, was die SED angerichtet hatte. Das hat lange gehalten, vor allem in der Kommunalpolitik. Dass es jetzt rückläufig ist, hängt vor allem mit der Altersstruktur zusammen. Die Generation meiner Eltern, die DDR-Aufbaugeneration, ist jetzt 80 und stirbt. Ich selbst gehöre zur 89er-Generation, die erst spät in Verantwortung hineingewachsen ist. Dadurch gab es lange ein gewisses Selbstverständnis und eine Solidarität innerhalb der Partei. Das kippt jetzt massiv. Uns fehlen die Vierzig- bis Fünfzigjährigen, und die ganz Jungen sind so ungeduldig, können, wie Frau Kipping aus Dresden (stellvertretende Bundesvorsitzende), nicht abwarten. Dass sie all das, was aufgebaut wurde, wieder zerschlagen, wird übersehen. Es entsteht ein Bündnis von Leuten, die sonst nichts miteinander zu tun haben, die sich aber im Fundamentalismus einig sind. Danach spielt die wirkliche Welt keine Rolle, es kommt nur auf die richtige Überzeugung an. Und die Parteistrukturen sind inzwischen so schwach, dass es leicht ist, sie von innen zu erobern. Das passiert überall.

Auch im Westen kam es zu Austritten, weil sich viele an SED-Gepflogenheiten erinnert fühlen.

Das hat mit West und Ost nichts zu tun. Das wäre zu einfach. Das hat mit einem alten Denkmodell zu tun. Es geht davon aus, dass die Gesellschaft dazu da ist, auf ihre Vordenker zu hören und sich von ihnen führen zu lassen. Das ist zwar schon der Untergang der SED gewesen, der Untergang eines ganzen Weltsystems, doch die machen frisch fröhlich, überzeugt von der eigenen Unfehlbarkeit, das Gleiche wieder. Die PDS war schon mal eine Volkspartei, heute ist die Linke auf dem Weg zu einer Sekte.

Gregor Gysi verweist stolz auf die 10 Prozent potentieller Wählerstimmen.

Mit der von Oskar Lafontaine geprägten Politik kann man 10 Prozent immer fesseln, aber doch nicht mehr. Meine Befürchtung ist, wir sacken im Osten ab, legen im Westen leicht zu, und das Ganze wird ein unberechenbarer Haufen, der nicht kooperationsfähig ist. Für mich ist dieser Preis zu hoch. Es ist desaströs, wie dieser rachsüchtige Egomane seine Privatfehde mit der SPD ausficht, eine reale Partei ruiniert, nur um im Westen der SPD zu zeigen, wo der Hammer hängt.

Sie warnen in Ihrer Austrittserklärung vor führenden Leuten in der Partei. Sie dürften auf keinen Fall "reale Macht über Menschen und deren Schicksal gewinnen".

Eine lang gereifte Erkenntnis. Ich will zum Beispiel nicht unterstützen, dass mein Fraktionschef, Dr. Hahn, Ministerpräsident von Sachsen wird. Sein Charakter spricht dagegen. Das alles sind Leute, die persönlichen Ehrgeiz über gesellschaftliche Veränderungen stellen. Sie werfen über Nacht ihre Überzeugung über Bord und behaupten das Gegenteil. Beispiel Mindestlohn. Mit der Forderung nach 7,50 € hatte die Partei Erfolg, das habe ich unterstützt. Auch Gewerkschaften und SPD haben sich darauf eingelassen, doch dann hieß es plötzlich, nein, es müssen 8,50 € sein. Und jetzt stellt sich Herr Lafontaine hin und sagt, warum eigentlich nicht 10 €. Das ist willkürlich, unbegründet und verantwortungslos. Es geht nur noch darum, den politischen Gegner in die Falle zu kriegen.

Nach 1989, schreiben Sie, habe die Partei Abschied genommen von den " zu erziehenden und zu lenkenden Volksmassen". Gilt das für die tonangebenden Linken heute nicht mehr?

Das ist das Irre. Die kommen doch gar nicht aus dieser Tradition, sage ich mir, das lebt doch nicht wieder auf. Nein, die erfinden es neu, weil die Verlockung, so zu denken, naheliegend ist. Wenn man sich so verhält, erlebt man, wie man aus einer Minderheitenposition heraus Dinge verändern kann, weil die Mehrheit einfach nicht mitkriegt, was passiert. Sie ist diffus, während die Minderheit gut organisiert ist. Das ist die Idee der alten Kaderpartei, das waren die Kommunisten mit ihrem Hochmut. Die haben eine halbe Welt in Schutt und Asche gelegt. Nun passiert es wieder, nicht als Wiederaufleben stalinistischer Denkweisen, nein, dazu sind die meisten viel zu jung. Sie erfinden es neu. Es macht die Sache nicht besser.

Frau Kaufmann wird vorgeworfen, aus Rache zur SPD übergetreten zu sein, weil sie keinen sicheren Listenplatz für die Europa-Wahlen bekam. Geht es Ihnen ähnlich?

Nein, ich habe mich gar nicht beworben. 2004 habe ich bereits gesagt, das ist meine letzte Wahlperiode im Landtag, ich trete nicht wieder an.

Auch nicht zu einer anderen Partei über?

Nein, es waren zwar einige vorstellig. Aber das geht nicht, so einer bin ich nicht. Ich werde Rentner, ich habe es satt. Oswald Metzger ist ein abschreckendes Beispiel.

Das Gespräch führte Benedict Maria Mülder





Ronald Weckesser, geboren 1948, war seit 1975 Mitglied der SED. Für die PDS / Die Linke ist er seit 1990 Mitglied im Dresdner Stadtrat, davon 12 Jahre Fraktionsvorsitzender. Bundesweit bekannt wurde er durch seinen Einsatz für die Privatisierung städtischen Wohnungseigentums. Seit 1999 ist er auch Mitglied im sächsischen Landtag, wo er bis 2008 finanzpolitischer Sprecher seiner Partei war. Nachdem mehrere Ausschlussverfahren gegen ihn scheiterten, zieht der ‚demokratische Sozialist', der in der Partei "Die Linken" nicht mehr seine politische Heimat sieht, nun selbst die Konsequenzen.
 

Rounddancer

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Vermutlich gibt es da noch ein Informationsdefizit selbst bei unteren Amts- und Mandatsträgern der Partei.

Denn normal sollten die wissen, daß die Forderung nach den 10 EUR/Stunde Mindestlohn nicht auf Oskars Phantasiewiese entstand, sondern von den Erwerbslosen-Initiativen und den LAG's und der BAG "Hartz IV (muß weg!)" herkommt, (und damit von den Leuten, ohne deren Stimmen bei der letzten Bundestagswahl die PDS noch PDS und weiter nur durch zwei Frauen vertreten wäre, wenn überhaupt) und sehr wohl begründet ist.

Schließlich muß man in einer Verhandlung immer mehr fordern, als man eigentlich erhofft, kriegen zu können. Geht man mit der untersten Schmerzgrenze ins Verhandlungspoker, dann liefert man dem Verhandlungsgegner gleich den Seilzug mit, um einen über den Tisch zu ziehen.

Ein Kompromiß ist nur dann ein guter Kompromiß, wenn er beiden Verhandlungsgegnern weh tut, sagte einmal jemand.

Dafür, daß er in Dresden so vehement für die Privatisierung der städtischen Wohnungen kämpfte, dafür hätten den nun Ausgetretenen die Dresdner schon längst ans Andreaskreuz binden und auspeitschen sollen.
Ich gehe eh davon aus, daß der Mann, wenn er seinen Weck gegessen hat, in der Senioren-Union, der Rentner-Organisation der CDU, auftauchen wird.
 

Hotti

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Na, das sollte doch dann die jenigen freuen, die schreien "die Linke ist SED", denn nun ist es ja wieder einer weniger.
 

Drueckebergerin

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Vermutlich gibt es da noch ein Informationsdefizit selbst bei unteren Amts- und Mandatsträgern der Partei.
Denn normal sollten die wissen, daß die Forderung nach den 10 EUR/Stunde Mindestlohn nicht auf Oskars Phantasiewiese entstand, sondern von den Erwerbslosen-Initiativen und den LAG's und der BAG "Hartz IV (muß weg!)" herkommt, (und damit von den Leuten, ohne deren Stimmen bei der letzten Bundestagswahl die PDS noch PDS und weiter nur durch zwei Frauen vertreten wäre, wenn überhaupt) und sehr wohl begründet ist.
Trefflich, Heinz !
Und auch der zweite Entwurf zum Wahlprogramm ist noch in der Diskussion, es läuft gerade in der BAG die Abstimmung unter den Mitgliedern über weitere Änderungsvorschläge.

Am Mittwoch hatten wir im Bundestag im Clara-Zetkin-Saal eine sehr interessante Diskussion über den jetzigen Entwurf der Mindestsicherung, dieser ist ja bekanntlich ein Kompromiß aus dem Klaus-Ernst-Papier vom Januar und dem Entwurf von Katja Kipping.
(Tja, ein Kompromiß eben, und Du hast ja oben sehr gut beschrieben, was ein Kompromiß ist. )

Insbesonders Klaus Ernst mußte sich sehr viel Kritik anhören und mein Eindruck war, daß er zumindest über das eine oder andere nachdenken wird.....schau mer mal :icon_smile:
 

Michelle H

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Hi there...

hatte ein nettes Wochenende in der Eifel. Bißchen Motorrad-Fahren. Untergebracht waren wir auf einem kleinen Campingplatz in Mulartshütte. War sehr nett.

Aber Hartz-IV oder die Wirtschaftskrise ist da gar kein Thema. Am Wochenende waren die Pisten gut besucht, und auch sämtliche Kneipen in der Region. Irgendwie ist keine Krise zu spüren, und was will die Linke eigentlich? Die existiert in der Eifel gar nicht.
 

Drueckebergerin

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hatte ein nettes Wochenende in der Eifel. Bißchen Motorrad-Fahren. Untergebracht waren wir auf einem kleinen Campingplatz in Mulartshütte. War sehr nett.

Aber Hartz-IV oder die Wirtschaftskrise ist da gar kein Thema. Am Wochenende waren die Pisten gut besucht, und auch sämtliche Kneipen in der Region. Irgendwie ist keine Krise zu spüren, und was will die Linke eigentlich? Die existiert in der Eifel gar nicht.
Wie schön, daß es in der Eifel keine Krise gibt....
Ob das auch so bleibt, wenn nach den Wahlen Hartz IV mal eben um 100,-€ gekürzt wird?
(Wenn sich vielleicht rausstellt, daß man das Kurzarbeitergeld nun leider doch nicht solange zahlen kann??)

Dann wär ja auch gleichzeitig die EU-Vorgabe, Asylbewerbern die gleichen Leistungen wie Hartz IV Empfängern zu gewähren, perfekt erfüllt.
 

Woodruff

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"Alle werden abgewatscht, auch ich bin innerparteilich ein Neoliberaler."

[...]

Ronald Weckesser, geboren 1948, war seit 1975 Mitglied der SED. [...] Bundesweit bekannt wurde er durch seinen Einsatz für die Privatisierung städtischen Wohnungseigentums.
"Lafontaine ist ein rachsüchtiger Egomane"


Dem 59-Jährigen wird vorgeworfen, als Dresdner Stadtrat einem Antrag des rechtsextremen Nationalen Bündnisses zugestimmt zu haben. [...]

Der 59-Jährige ist bereits zum wiederholten Male innerhalb seiner Partei unter Druck geraten. Weckesser wird vorgeworfen, im Dresdner Stadtrat mehrfach mit der CDU und gegen die eigene Partei gestimmt zu haben. So votierte der Politiker für den Verkauf des Dresdner Wohnungsunternehmens Woba und setzte sich damit über Beschlüsse der Linken hinweg.
Die Linke will Weckesser ausschließen | MDR.DE


Politiker, die die Welt nicht braucht :icon_tonne:

Und natürlich stürzt sich sich die Presse auf Weckesser, Wechselberg und Sylvia-Yvonne Kaufmann :icon_rolleyes:

Für mich wird die Linke durch den Weggang solcher Leute wählbarer. Hoffentlich geht André Brie auch bald...
 

nine82

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Hm die sollen mal schauen was sich in ihren reihen so alles Tummelt, die Taten einiger Parteimitglieder macht se einfach nur unglaubwürdig ......
 

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Austrittserklärung
Ronald Weckesser, Ex-Parteimitglied der Linken


"Lafontaine ist ein rachsüchtiger Egomane"
Als ich diesen Beitrag gelesen habe, musste ich sofort an Oswald Metzger (GRÜNE=>CDU) denken müssen.
Die Parallelen eines politischen Werdeganges (auch Pfründesuche genannt) zu Ronald Weckesser (SED=>PDS=>Die.Linke) sind für mich offensichtlich.
Ein Nasenpopeler, der hofft auf eine Goldader zu stoßen.

Gut ist dass dieser ehemalige SED Politikstarter aus DIE.LINKE verschwindet, und schaun wir mal, wo er wieder auftaucht.
 

Arania

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Laut seiner Aussage nirgendwo, er möchte keiner Partei mehr angehören und ich fand sein Interview sehr gut
Aber hier kennt ja jeder Herrn Lafontaine besser als die Leute die mal mit ihm zu tun hatten
 

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Laut seiner Aussage nirgendwo, er möchte keiner Partei mehr angehören und ich fand sein Interview sehr gut
Aber hier kennt ja jeder Herrn Lafontaine besser als die Leute die mal mit ihm zu tun hatten
jaja, hier sind viele Leute die in Parteien Mitglied oder auch tätig waren/sind, die glauben/wissen/verstehen was so läuft und die Meinung anders denkender nicht so wirklich akzeptieren.
 

Drueckebergerin

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Ist nicht Sylvia-Yvonne Kaufmann die Dame, die von Die.Li nicht mehr für irgendein Mandat aufgestellt wurde, daraufhin zur SPD wechselte und dort sofort eines erhielt? :icon_klatsch:
Wieviele hier Oskar persönlich kennen weiß ich nicht, aber ich habe den Eindruck, viele, die Kommentare zum Artikel im Tagesspiegel geschrieben haben, kennen Herrn Wecksesser persönlich.... :icon_smile:
 

Rounddancer

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Ist nicht Sylvia-Yvonne Kaufmann die Dame, die von Die.Li nicht mehr für irgendein Mandat aufgestellt wurde, daraufhin zur SPD wechselte und dort sofort eines erhielt? :icon_klatsch:
Nun, war bisher MdEP für Die Linke., wollte auch wieder an einen aussichtsreichen Platz, um im Europaparlament weitermachen zu können. Allerdings tritt sie für den Lissaboner Vertrag ein, den die Linke. mehrheitlich ablehnt. Trat gegen einen Teil der vom PV vorgeschlagenen Kandidaten an, und verlor. Daraufhin wechselte sie dann zur SPD,- allerdings, ich hab gerade nachgeguckt: Dort hat sie kein Mandat, weder zur EU, noch zur Bundestagswahl.
 

Eka

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Ist nicht Sylvia-Yvonne Kaufmann die Dame, die von Die.Li nicht mehr für irgendein Mandat aufgestellt wurde, daraufhin zur
Genau, sie hat auch zwei Kampfkandidaturen verloren. Gefrustet, gegangen und in der SPD aufgetaucht mit Handschlag von Müntefering. ;-)

Das war doch sie *kopfkratz*
 
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Die Linke lehnt nicht nur den Vetrag von Lissabon ab, sondern sie betreibt sogar einen Prozeß vor dem BVG (wegen Marktradikalität, Festlegung Wirtschaftssystem, Festlegung auf militärische "Weiterentwicklung" etc.).

Und um einmal daran zu erinnern: Per Einstweilger Anordnung ist vom BVG auf Betreiben der Linken der Vorstoß der Bayern-CSU gegen die Versammlungsfreiheit und damit gegen die Grundrechte erst einmal weitestgehend außer Rechtskraft gesetzt worden.

Also überflüssig scheinen mir die Linken nicht zu sein. Was für ein Blödsinn!
 

Drueckebergerin

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Und der Antrag von DieLi im letzten Jahr auf Wiedereinführung der Pendlerpauschale wurde abgelehnt........
Als die unCSU ihn dieses Jahr einbrachte ging´s plötzlich.........wie mit -zig anderen Anträgen von DieLi :icon_twisted:
 

Michelle H

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Und der Antrag von DieLi im letzten Jahr auf Wiedereinführung der Pendlerpauschale wurde abgelehnt........
Als die unCSU ihn dieses Jahr einbrachte ging´s plötzlich.........wie mit -zig anderen Anträgen von DieLi :icon_twisted:
Bist du H4-Bezieherin oder was? Was kümmert dich die Pendlerpauschale????

Herzlichst,
Michelle
 
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