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Die Linke macht sich selbst überflüssig

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  Th.Starter/in  
Die größte Stimmungskanone ist die Partei DIE LINKE, die sich selbst demontiert.
Tut sie das? Ich lese zwar immer, dass sie sich angeblich demontiert oder überflüssig macht, aber diejenigen, die das schreiben, nennen kein konkretes Beispiel.
 
E

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  Th.Starter/in  
Tut sie das? Ich lese zwar immer, dass sie sich angeblich demontiert oder überflüssig macht, aber diejenigen, die das schreiben, nennen kein konkretes Beispiel.
huch, jetzt mach se doch nicht noch wuschig:icon_twisted: ...
 

Hotti

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Da du es aber nicht lassen kannst, auf meinen Nick herum zu reiten ohne mein Ansinnen dieser Wahl zu kennen
Darauf fällt mir nur das Wort Glaskugel ein.:icon_twisted:
 

Rounddancer

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Leute, nicht wertvolle Zeit und Men/Womenpower im Kampf/Streit mit Gegnern/Feinden/Trollen/Linkspartei-Phobikern und anderen Uneinsichtigen vergeuden.
Stärken wir uns, und strahlen wir aus, denen, die offen, und/oder unentschlossen sind, daß wir die bessere Alternative haben/wissen.

Wer sich uns anschließt, ist wohlgelitten, wer nicht, der ist einfach noch nicht reif genug.
 

Jürgen3

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Leute, nicht wertvolle Zeit und Men/Womenpower im Kampf/Streit mit Gegnern/Feinden/Trollen/Linkspartei-Phobikern und anderen Uneinsichtigen vergeuden.
Stärken wir uns, und strahlen wir aus, denen, die offen, und/oder unentschlossen sind, daß wir die bessere Alternative haben/wissen.

Wer sich uns anschließt, ist wohlgelitten, wer nicht, der ist einfach noch nicht reif genug.
War das mal SED-Motto?
 
E

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  Th.Starter/in  
Brüder seht die rote Fahne,
weht Euch kühn voran.
Um der Freiheit heil'ges Banner,
schart Euch Mann für Mann.
Haltet stand, wenn Feinde drohen,
schaut das Morgenrot.
Vorwärts ist die große Losung,
Freiheit oder Tod.


Oskars Morgenliedchen.

:cool:
 
E

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  Th.Starter/in  
Dann doch lieber Frank Zappa's " We're only in it for the money", wenngleich es etwas schwieriger zu pfeiffen ist.
 

Jürgen3

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Eine Linkspartei-Phobie wäre auch etwas merkwürdig, die Christlich-Demokratische Union Deutschlands hat ja schon 1952 die führende Rolle der SED vorbehaltslos anerkannt.
 

Rote Socke

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An alle Links-Phobieisten,

Könntet ihr mal wieder in die Gegenwart zurück kehren!
 
E

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  Th.Starter/in  
:icon_kinn:

Ob es sich um eine Phobie handelt, lasse ich mal dahin gestellt.

Wenn hier jedoch die Begrifflichkeit Phobie gerne gewählt wird, nun gut:

Bitte nicht "Links-Phobie" mit der Phobie gegen DIE LINKE in einen Topf werfen und verquirlen.

Dank je wel!
 

Jürgen3

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Willst du Ketzer damit etwa den gottgegebenen Alleinvertretungs- und Unfehlbarkeitsanspruch der Partei Die Linke bei sämtlichen diesbezüglichen sozialen und gesellschaftlichen Themen in Frage stellen?
 
E

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  Th.Starter/in  
Man/frau sollte wirklich vorsichtig sein, denn sonst werden wir noch zum Flagellantentum gezwungen. :icon_pfeiff:
 
E

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  Th.Starter/in  
Willst du Ketzer damit etwa den gottgegebenen Alleinvertretungs- und Unfehlbarkeitsanspruch der Partei Die Linke bei sämtlichen diesbezüglichen sozialen und gesellschaftlichen Themen in Frage stellen?
Ein solcher Anspruch existiert nicht. Da die anderen Parteien aber allesamt neoliberal geprägt sind, können sie für sich solche Ansprüche auch nicht stellen. Allen voran die Vorgängerregierung, die Millionen Menschen in die Armut gestürzt haben und sich nun als deren Anwalt aufspielen möchten.

Schaut man sich das Wahlprogramm der SPD an, kann man sehen, dass vieles einfach von der LINKE abgekupfert wurde. So what.
 
E

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  Th.Starter/in  
Leute, nicht wertvolle Zeit und Men/Womenpower im Kampf/Streit mit Gegnern/Feinden/Trollen/Linkspartei-Phobikern und anderen Uneinsichtigen vergeuden.
Stärken wir uns, und strahlen wir aus, denen, die offen, und/oder unentschlossen sind, daß wir die bessere Alternative haben/wissen.

Wer sich uns anschließt, ist wohlgelitten, wer nicht, der ist einfach noch nicht reif genug.
jo Träumerle, wenn man sonst wenig Ahnung hat, muss eben sowas schreiben.

über 70 Mio Trolle und "Phobiker" in D, dann kanns auch nix werden.

:icon_twisted:
 
E

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  Th.Starter/in  
über 70 Mio Trolle und "Phobiker" in D, dann kanns auch nix werden.:icon_twisted:
Wollt Ihr den Totalen Krieg? JAAAAAA!
Die verbrecherischen Sklavenhalter in diesem Ländle besitzen jede Macht, das Volk so zu manipulieren, daß sie ihre Schlächter selbst wählen. Ein Teil dieser Drecksarbeit läuft auch hier im Forum.
 
E

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  Th.Starter/in  
Wollt Ihr den Totalen Krieg? JAAAAAA!
Die verbrecherischen Sklavenhalter in diesem Ländle besitzen jede Macht, das Volk so zu manipulieren, daß sie ihre Schlächter selbst wählen. Ein Teil dieser Drecksarbeit läuft auch hier im Forum.

tja, sieht man ja bei Dir und Deinen "Kommentaren"
 
E

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  Th.Starter/in  
tja, sieht man ja bei Dir und Deinen "Kommentaren"
Mein liebster bester Sancho,
Nur mal so ganz logisch und zum Mitdenken:
Mit SPD, CDU. Grüne und FDP wählen wir die Versklavung. Das ist sicher.

Du betreibst offensichtlich hier, daß Leser sich in die Gruppe der Nichtwähler einreihen. Wer dies tut, muß vor seinem Gewissen verantworten, daß die Sklavenhalter von seiner Arbeit profitieren.

Noch mal ganz kurz zur Linken. Der Stil der Linkenfindlichen hier im Forum ist übelster Dreck. Mit Diskussion und Kritik hat das nicht zu tun.

Und nun zu meiner Fernsteuerung:
Vor einigen Jahren in Magdeburg auf eine Montagsdemo stand einer und brüllte immer wieder: "1-Euro-Jobs sind Zwangsarbeit!" Das war ich. Das war damals noch gar nicht begriffen worden. Und ich werde mit aller Kraft gegen die üblen menschenverachtenden Strukturen dieses Systems vorgehen.
 
E

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  Th.Starter/in  
Mein liebster bester Sancho,
Nur mal so ganz logisch und zum Mitdenken:
Mit SPD, CDU. Grüne und FDP wählen wir die Versklavung. Das ist sicher.

Die Linken sind genauso "Neoliberal" wie die anderen Parteien auch. Ziel dieser "großen Linken" ist, sich mit der SPD auf Landes- und Bundesebene zusammen zu tun, das geht auch nur, wenn die genauso "Neoliberal" sind, wie die gewünschten Partner. Wenn die jetzt mit "an der MAcht" wärem, würde sich nichts ändern, denn dann können sich die "ach so tollen Linken" damit herausreden, das es die SPD nicht will. Wo wäre dann eine Verbesserung?


Du betreibst offensichtlich hier, daß Leser sich in die Gruppe der Nichtwähler einreihen. Wer dies tut, muß vor seinem Gewissen verantworten, daß die Sklavenhalter von seiner Arbeit profitieren.

Ich "betreibe" hier, die Leute mal zum nachdenken zu bringen, denn Eure "Heilsbotschaften von der einzig richtihgen Partei für uns Kleine" sind mehr als lasch. Wenn Ihr dann nicht weiter kommt, wird eben unterstellt.

Noch mal ganz kurz zur Linken. Der Stil der Linkenfindlichen hier im Forum ist übelster Dreck. Mit Diskussion und Kritik hat das nicht zu tun.

Wenn man sich mit Kritik nicht auseinander setzen will, kann man auch keine Diskussion führen. Das "nichts sehen, nichts hören, nichts wissen wollen" merkt man bei Euch aber ganz ordentlich.

Und nun zu meiner Fernsteuerung:
Vor einigen Jahren in Magdeburg auf eine Montagsdemo stand einer und brüllte immer wieder: "1-Euro-Jobs sind Zwangsarbeit!" Das war ich. Das war damals noch gar nicht begriffen worden. Und ich werde mit aller Kraft gegen die üblen menschenverachtenden Strukturen dieses Systems vorgehen.
Warst Du zu dem Zeitpunkt selbst in so einem Ein-Euro-Job?

Wenn nein, dann ist es genauso Nutzlos, wie Politiker, die über den Alkohol- oder Tabakkonsum von Hartz IV - Empfängern reden. Heiße Luft ohne es mit eigenen Erfahrungen zu unterlegen.


Wenn ja, dann liegt es weiterhin an den Leuten, die sich damit kaum oder garnicht beschäftigt haben bzw. wollen.
 
E

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  Th.Starter/in  
Ein Teil dieser Drecksarbeit läuft auch hier im Forum.
*grübel-grumpfel*

Schon eine schöne Bezeichnung für Menschen, die die Partei DIE LINKE kritisch betrachtet und auf vorhandene Missstände innerhalb dieser Organisation hinweisen.

Wie würde Dir es gefallen, wenn man Dir oder anderen im Gegenzug ebenfalls Drecksarbeit vorwerfen würde, nur weil Du oder Ihr Werbung für diese Partei betreibt?

Bisher habe ich von ganz anderen User/innen Statements zum Nichtwählen gelesen, allerdings nicht von Sancho.

Woher willst Du auch erahnen oder gar wissen, wen ich zum Beispiel wähle?

Vielleicht wähle ich ja auch unter größten Bauchschmerzen und mit Widerwillen DIE LINKE, da es keine große Alternative für mich gibt - ähnlich wie ich Ende der 1970er die SPD und Anfang der 1980er die Grünen gewählt habe?
 

maniac

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schon interessant wie hier viele auf die partei "die linke" eindreschen.... es gibt keine alternative für sozial schwache. Nicht wählen? dann beschwert euch nicht wenn die cdu weiter an der macht ist mit guido westerwelle als außenminister und rechnet mit ganz schlimmen weiteren kürzungen im sozialbereich...

sicherlich gibts auch in der linke ein paar schwarze schafe die nur der macht willen in der partei sind und nicht wirklich wegen der verteidigung der sozial schwachen...
Eine Partei ist niemals eine einheitliche Masse.... wie DUMM muss man sein um sowas zu denken?
 
E

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  Th.Starter/in  
Hallo maniac,

Nicht wählen? dann beschwert euch nicht wenn die cdu weiter an der macht ist mit guido westerwelle als außenminister und rechnet mit ganz schlimmen weiteren kürzungen im sozialbereich...
Hier hat keine/r das Nichtwählen propagiert. :icon_smile:
 

B. Trueger

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Man kann hier wirklich zum Schluss kommen, dass sich die DiLi nicht überflüssig macht, sondern grundlegend in ihrer derzeitigen Konstellation überflüssig ist.

Ich wähle aber sicherlich nicht diese Truppe, denn mein Fazit aus dem, was sich hier so aus den Mitgliedern dieser Partei herauskristallisiert, ist ernüchternd. Und, ich stehe mit meiner Entscheidung sicherlich nicht allein, falls noch ein Nachtritt folgen sollte, von wegen auf mich kann man verzichten. :icon_smile:

Darüber hinaus möchte ich auch anmerken, wer eine Mehrheit, welche die DiLi nicht wählen möchte verunglimpft, ist in meinem Augen kein Demokrat.
 

Donauwelle

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schon interessant wie hier viele auf die partei "die linke" eindreschen.... es gibt keine alternative für sozial schwache. Nicht wählen? dann beschwert euch nicht wenn die cdu weiter an der macht ist mit guido westerwelle als außenminister und rechnet mit ganz schlimmen weiteren kürzungen im sozialbereich...

sicherlich gibts auch in der linke ein paar schwarze schafe die nur der macht willen in der partei sind und nicht wirklich wegen der verteidigung der sozial schwachen...
Eine Partei ist niemals eine einheitliche Masse.... wie DUMM muss man sein um sowas zu denken?
Wieso gibt es keine Alternative?

Ehrlich gesagt ist der wirtschaftliche Faktor nicht der einzige, der für mich bei einer Bundestagswahl wichtig ist - es gibt auch anderes! Die Linken haben zwar die Einführung von Mindestlöhnen und Erhöhung der HartzIV-Sätze in ihrem Programm (wobei ich an der Durchsetzbarkeit von letzterem in der heutigen Situation nicht glaube, egal von welcher Partei es kommt), aber mir gefallen bereits einige ihrer Forderungen im Bereich der Wirtschaftspolitik nicht, in anderen Bereichen habe ich ganz andere Auffassungen!

Ich finde es schwer zu entscheiden, was ich wählen werde - ich bin mir momentan absolut unschlüssig. Aber nur weil "die Linke" sich "sozial schwach" auf die Fahne schreibt, werde ich sie nicht wählen...Momentan könnten es z.B. auch die Grünen sein, auch wenn mir dort auch einiges nicht gefällt. Aber, damit mir das gesamte Wahlprogramm gefällt, muss ich wohl eine eigene Partei gründen!
 
E

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  Th.Starter/in  
Wieso gibt es keine Alternative?

Ehrlich gesagt ist der wirtschaftliche Faktor nicht der einzige, der für mich bei einer Bundestagswahl wichtig ist - es gibt auch anderes! Die Linken haben zwar die Einführung von Mindestlöhnen und Erhöhung der HartzIV-Sätze in ihrem Programm (wobei ich an der Durchsetzbarkeit von letzterem in der heutigen Situation nicht glaube, egal von welcher Partei es kommt), aber mir gefallen bereits einige ihrer Forderungen im Bereich der Wirtschaftspolitik nicht, in anderen Bereichen habe ich ganz andere Auffassungen!

Ich finde es schwer zu entscheiden, was ich wählen werde - ich bin mir momentan absolut unschlüssig. Aber nur weil "die Linke" sich "sozial schwach" auf die Fahne schreibt, werde ich sie nicht wählen...Momentan könnten es z.B. auch die Grünen sein, auch wenn mir dort auch einiges nicht gefällt. Aber, damit mir das gesamte Wahlprogramm gefällt, muss ich wohl eine eigene Partei gründen!
Lies Dir die Wahlprogramme durch, denke vielleicht noch darüber nach, was sich umsetzen lässt und wähle dann die Partei, mit der Du über 60% Übereinstimmung hast.

Wäre z. B. eine Alternative.
 
E

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  Th.Starter/in  
Eine Partei ist niemals eine einheitliche Masse...
So ist es. Dazu habe ich hier schon was geschrieben. Der neoliberale Einheitsbrei, der noch übrig bleibt, ist nicht wählbar. Die Linke ist in der Tat die einzige Lobby, die sozial benachteiligte Menschen in Deutschland haben.
 

B. Trueger

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So ist es. Dazu habe ich hier schon was geschrieben. Der neoliberale Einheitsbrei, der noch übrig bleibt, ist nicht wählbar. Die Linke ist in der Tat die einzige Lobby, die sozial benachteiligte Menschen in Deutschland haben.

Aus diesem Alternativlosigkleitsgequatsche höre ich immer den Gas-Gerd rausposaunen.

Fehlt eigentlich nur noch: DiLi ist alternativlos. Basta!
 

Donauwelle

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@Sancho - ist mir schon klar. Ich hab noch ein paar Monate und sichte noch...


------

Ich hab mir gerade folgende Seite der bayrischen Linken angeschaut...

DIE LINKE. Landesverband Bayern: Dr. Martina Tiedens

Oh, ja - ich glaube, mich machen Berichte über die Teilnahme an Arbeitsbrigaden in Cuba und Che Guevara Bilder so richtig an...

(und dann frage ich mich, wer denn da die Ratschläge gibt)
 

Donauwelle

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Die Tante ist auf Platz 21 der Europawahl-Liste.
Aber eine von zweien, die scheinbar für Bayern hier ins Rennen geschickt werden... - dort stehen nur 2 Personen! Dann sollen sie schauen, wer sie repräsentiert...

Mitglied im Marxistischen Forum, das immer noch Teil der Linken ist und derartige Pamphlete herausgibt... http://die-linke.de/fileadmin/download/zusammenschluesse/marxistisches_forum/mf_heft53.pdf

(hab nur mal kurz gegoogelt...)

--------------------

Erster auf der Europaliste...
Bisky, der bereits in der DDR eine leitende Position hatte, die er bestimmt nicht bekommen hat, weil er so oppositionell war...
Zweiter auf der Europaliste...
Sabine Wils, bis 1989 in der DKP
Dritte:
Gabi Zimmer
Vor der Wende Funktionärin in der SED

--------------------
 
E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
Wenn du eine andere Alternative kennst, so nenne sie doch einfach mal. Würde mich Unwissenden interessieren.
Halleluja,

der Wahlkampf scheint ja auch hier schwer zu Gange zu sein.

Sollen wir jetzt alle ein Statement abgeben wen wir wählen?

Reicht es nicht, wenn hier schon reichlich Werbung für DIE LINKE betrieben wird (die man dann auch noch nicht mal kritisieren darf)?

Da ist mir die Heilsarmee lieber, die ist wenigstens umgänglich und nicht so aufdringlich. :cool:
 
E

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  Th.Starter/in  
Nur mal so am Rande. Ich bin ein Linker, kritisiere aber durchaus. Ich weise auch Abgeordnete direkt auf Mängel hin. Das tue ich konstruktiv.

Was hier so abgeht, hat mit Kritik wenig zu tun. Das meiste ist übelste Dreckschleuderei. Und Einige werden dafür bezahlt.
 

Donauwelle

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Nur mal so am Rande. Ich bin ein Linker, kritisiere aber durchaus. Ich weise auch Abgeordnete direkt auf Mängel hin. Das tue ich konstruktiv.

Was hier so abgeht, hat mit Kritik wenig zu tun. Das meiste ist übelste Dreckschleuderei. Und Einige werden dafür bezahlt.
Was verstehst du unter "Dreckschleuderei"?

Konkret?
 

B. Trueger

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Wenn du eine andere Alternative kennst, so nenne sie doch einfach mal. Würde mich Unwissenden interessieren.
Nun, ich kann dir keine Alternative nennen, da es derzeit keine Alternative gibt. DiLi ist dahingehend schon mal keine, weil die derzeitige Problematik im Arbeitsmarktbereich, im Kapitalmarkt usw. eine schlichte systemische Problematik und Ursache ist, die aber eben nicht aufgegriffen wird. Auch nicht von den Linken, denn die DiLi agiert auf Grundlage des derzeit bestehenden Systems und will auch dieses System beibehalten, nur etwas aufgehübscht.

Gravierende Punkte werden in der DiLi gar nicht angesprochen und das auch aus gutem Grunde: Würde man nämlich tatsächlich gewillt sein, eine systemische Änderung zu forcieren, um allen Menschen an Fortschritt und Entwicklung, an Nahrung und Wohnraum, an sozialer Teilhabe partizipieren zu lassen, wären viele derzeitig installierte und etablierte Institutionen schlicht überflüssig, weil sie nichts mehr zu vertreten und verteidigen haben, was sie sich unentwegt auf ihre sozialen Fahnen pinseln.

Wir sind einfach am Ende des derzeit Machbaren angekommen, was unter Ausbeutung von Menschen und ökologischen Ressourcen bis dato ja gar nicht möglich gewesen wäre. und genau das will man weiter treiben, nur soll es etwas sozialer, etwas gerechter zugehen. Die Ursache an sich, der Kern bleibt aber davon völlig unberührt und das ist meiner Auffassung der Kardinalfehler.

Etwas sozialer Kapitalismus, sozialistischer Kapitalismus, kapitalisierter Sozialismus, all das führt letztendlich abermals in die selbe Sackgasse, nur in einer anderen Form und Auslegung.
 

Rounddancer

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Nur mal so am Rande. Ich bin ein Linker, kritisiere aber durchaus. Ich weise auch Abgeordnete direkt auf Mängel hin. Das tue ich konstruktiv.
das mache ich auch, direkt und parteiintern. Denn, Managementregel Nummer 2: Lob gehört in die Wlt, Kritik ins Vieraugengespräch im Hinterzimmer.

Was hier so abgeht, hat mit Kritik wenig zu tun. Das meiste ist übelste Dreckschleuderei.
Darum: Den jeweiligen User anklicken, sein persönliches Profil aufrufen, da ist eine Schublade "Kontakt/ignorieren", die öffnen. Dann auf "Ignorieren" klicken und das dann bestätigen. Fertig ist die Laube.


Und Einige werden dafür bezahlt.
Das glaube ich nicht. Ich denke eher an das, was, wer war das noch, als "nützliche Idioten" bezeichnet hatte.
Oder höchstens inform von dem, was der Volksmund als "Gotteslohn" bezeichnet,- also als: Spätestens im Himmel würde man/frau dafür belohnt (bei uns Christen sind das ja nicht die 72 Jungfrauen, die den Muslimen da versprochen werden,- aber vielleicht kommen wir halt in den Himmel, statt in die Hölle? Der Volksmund kennt ja auch noch das: "Es soll Dir am Kindersegen wieder herauskommen!"
Aber Geld? Ich glaube nicht.
 
E

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  Th.Starter/in  
Was hier so abgeht, hat mit Kritik wenig zu tun. Das meiste ist übelste Dreckschleuderei. Und Einige werden dafür bezahlt.
Auch sehr schön.

Gottlob verzichtest Du diesmal auf den Vergleich mit einem berüchtigten Scharfrichter aus unsäglicher Zeit.
 

Donauwelle

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B.Trüger

Und da siehst du z.B. ganz andere Punkte, warum du die Linke nicht wählst, wie ich sie sehen würde.

Ich bin eher Anhänger des rheinischen Kapitalismus bzw. das, was ich darunter verstehe. Ich empfinde es nur so, dass man eben die Thesen der Gründungsväter der BRD (bzw. das was in den Jahrzehnten danach gestaltet wurde) vergessen hat und in den letzten Jahren das Gleichgewicht nicht mehr stimmt.

An der Linken stört mich hauptsächlich das Personal - nein, ich brauche keine Partei, deren führende Mitglieder oder Kandidaten hauptsächlich aus ehemaligen Mitgliedern von SED, KPD etc. besteht - auch wenn als westdeutscher Speerführer ja Oscar Lafontaine alle anderen verdeckt. Wo sind da die Leute, die sich gegen das damalige System und dem Unrecht dort aufgelehnt haben?
 

Arania

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@Heinz, da machst Du es Dir nun aber auch etwas einfach, denn genau dasselbe könnte man auch über die Parteisoldaten der Linken sagen,. oder nicht?
 

B. Trueger

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B.Trüger

Und da siehst du z.B. ganz andere Punkte, warum du die Linke nicht wählst, wie ich sie sehen würde.

Ich bin eher Anhänger des rheinischen Kapitalismus bzw. das, was ich darunter verstehe. Ich empfinde es nur so, dass man eben die Thesen der Gründungsväter der BRD (bzw. das was in den Jahrzehnten danach gestaltet wurde) vergessen hat und in den letzten Jahren das Gleichgewicht nicht mehr stimmt.

An der Linken stört mich hauptsächlich das Personal - nein, ich brauche keine Partei, deren führende Mitglieder oder Kandidaten hauptsächlich aus ehemaligen Mitgliedern von SED, KPD etc. besteht - auch wenn als westdeutscher Speerführer ja Oscar Lafontaine alle anderen verdeckt. Wo sind da die Leute, die sich gegen das damalige System und dem Unrecht dort aufgelehnt haben?
Ja, das mag sein, dass ich andere Punkte habe, warum ich DiLi nicht wähle. Ich gehe auch davon aus, dass andere noch andere Punkte haben, um DiLi nicht zu wählen. Ich versuche das ja auch als Ganzes zu betrachten.

Wir fahren auf unserem PC ein falsches BIOS, da ist es meiner Ansicht völlig irrelevant, welches OS ich dann installiere, wenn der Boot-Vorgang schon mit Katastrophen behaftet ist und man alle 60-80 Jahre in den abgesicherten Modus wechseln muss, damit überhaupt noch was läuft.
 
E

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  Th.Starter/in  
Darum: Den jeweiligen User anklicken, sein persönliches Profil aufrufen, da ist eine Schublade "Kontakt/ignorieren", die öffnen. Dann auf "Ignorieren" klicken und das dann bestätigen. Fertig ist die Laube.
Sowas kann man auch Feigheit, Ideen- und Argumentationslos nennen.
 

Rounddancer

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Wo sind da die Leute, die sich gegen das damalige System und dem Unrecht dort aufgelehnt haben?
Die waren vielfach vom Westen gekauft, oder mindestens durch Westwerbung für Jakobskaffee, Bananen und USA-Reisen angelockt.

Der Normal-Ossi guckte, wie er für sich und seine Familie so glatt wie möglich und ohne Widerstand durchkam. Er hatte möglichst seine Wohnung, dazu ne Datsche, und das wars.
Und wenn bei der Arbeit mal kein Material da war, ging er halt zum Friseur oder vertrieb sich sonst die Zeit, der Arbeitsplatz war ja sicher, und das Gehalt auch.
 

mercator

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Warst Du zu dem Zeitpunkt selbst in so einem Ein-Euro-Job?

Wenn nein, dann ist es genauso Nutzlos, wie Politiker, die über den Alkohol- oder Tabakkonsum von Hartz IV - Empfängern reden. Heiße Luft ohne es mit eigenen Erfahrungen zu unterlegen.
Seit wann muß man alles, was man kritisiert, auch erlebt haben? So ein gequirlter Quark. Denn dann müsste jeder einzelne in der Menge der Menschen, die z.Z. gegen all diesen Dreck demonstriert, Investmentbanker sein. Na, geht ein Licht auf?
 
E

ExitUser

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Seit wann muß man alles, was man kritisiert, auch erlebt haben? So ein gequirlter Quark. Denn dann müsste jeder einzelne in der Menge der Menschen, die z.Z. gegen all diesen Dreck demonstriert, Investmentbanker sein. Na, geht ein Licht auf?

Aha, Investmentbanking ist also Zwangsarbeit?

Schreien alle seit 2005, das Investmentbanking falsch ist und abgeschafft werden muss oder erst seit der Krise?

Also auch Quark, was Du schreibst.
 

Arania

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Nein. Und Du weißt, daß ich ein sehr seriöser, lebenserfahrener Mensch bin.
Ja, das habe ich zumindest angenommen, aber da Du jetzt bestreitest das hier im Forum massiv Werbung für die Linke bestritten wird, komme ich ins Grübeln, entweder Du möchtest das nicht sehen oder Du siehst es wirklich nicht, und ehrlich : letzteres kann ich nicht glauben

Von mir aus kann hier übrigens jeder werben für wen er möchte, muss sich dann aber auch gefallen lassen wenn nicht jeder Begeisterung dafür zeigt
 

Rounddancer

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Nein, wenn hier gesagt wird, daß Die Linke derzeit die einzige nicht-neoliberale Partei ist, die die Chance hat, was für die kleinen Menshen (Arme, Alte, Rentner, Arbeitslose, etc.) zu tun (und die andern Parteien dadurch vor sich hertreibt), dann ist das keine Werbung,- sondern nachweißliche Tatsache.

Ok, da gibt es zwar noch die ÖDP, die werden sicher in den nächsten Wahlmonaten etliche bayrische Bürger wählen,-
aber eine Chance, in die Parlamente zu kommen, außer in ein paar Gemeinderäte, hat sich nicht wirklich. Und damit ist sie nutzlos für die, für uns kleine Menschen.
 

Donauwelle

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Nein, wenn hier gesagt wird, daß Die Linke derzeit die einzige nicht-neoliberale Partei ist, die die Chance hat, was für die kleinen Menshen (Arme, Alte, Rentner, Arbeitslose, etc.) zu tun (und die andern Parteien dadurch vor sich hertreibt), dann ist das keine Werbung,- sondern nachweißliche Tatsache.

Ok, da gibt es zwar noch die ÖDP, die werden sicher in den nächsten Wahlmonaten etliche bayrische Bürger wählen,-
aber eine Chance, in die Parlamente zu kommen, außer in ein paar Gemeinderäte, hat sich nicht wirklich. Und damit ist sie nutzlos für die, für uns kleine Menschen.
Dann ist das keine Tatsache - sondern deine Meinung. Was bringt mir das nicht-neoliberale, wenn die von dir genannte Alternative auf lauter verbrämten EX-SED-Funktionären, Kommunisten etc. besteht und sie eben aufgrund ihrer inneren Zusammensetzung nicht wählbar ist. Dann ist sie nämlich keine Alternative - und man muss eben versuchen, eine der anderen etablierten Parteien zu wählen, mit der man zumindest einen kleinen Konsens findet.
 

maniac

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...lauter verbrämten EX-SED-Funktionären, Kommunisten etc. ...
... au mann... langsam fällt mir nichts mehr ein...

:icon_neutral:

laberst den gleichen mist nach was die CDU/CSU verbreitet...

wenn dummheit wehtun würde...
 

Donauwelle

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... au mann... langsam fällt mir nichts mehr ein...

:icon_neutral:

laberst den gleichen mist nach was die CDU/CSU verbreitet...

wenn dummheit wehtun würde...
... au mann... langsam fällt mir nichts mehr ein...

:icon_neutral:

laberst den gleichen mist nach was die CDU/CSU verbreitet...

wenn dummheit wehtun würde...
Wieso labere ich irgendwas nach? Ich hab mir vorhin die Lebensläufe angeschaut (siehe oben), da ich in Bayern lebe und mir dort die Kandidaten für die Europawahl angeschaut habe - und da noch der Einwand kam, dass die 2. bayrische Kandidatin ja nur auf Platz 21 war, hab ich das noch bei den ersten 3 der Bundesliste gemacht. Ich kann nichts für deren Vergangenheit! Für mich ist sowas aber nicht wählbar - das ist meine Einstellung. Die CDU/CSU ist für mich aber auch nicht wählbar, wenn dich das tröstet.

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Übrigens - dann beglückwünsche ich dich mal zu deinem IQ, wenn ich "dumm" bin, dann muss deiner ja schon fast deinen Schädel sprengen. :cool: Ich könnte das auch von allen anderen denken, die nicht dieselbe Einstellung haben.

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@Maniac

Es kann sein, dass für einige die PDS-Vergangenheit nicht wichtig ist und sie nur auf das Heute schauen. Ich erwarte aber von einem Politiker mehr, ggf. erwarte ich zuviel. Ich erwarte, dass er insgesamt zu seiner Linie steht, jetzt und in der Vergangenheit - und diese ggf. selbst kritisch beleuchtet. Die Linke macht aber ein Spagat, der für mich nicht glaubhaft ist. Einerseits versucht sie, die Stammklientel derer, die noch ans DDR von gestern glauben, nur weil sie darin Arbeit oder eine Position hatten, nicht zu vergraulen - genauso eben wie Personen, die dazu stehen. Die meisten Posten in der Parteispitze sind an diese vergeben. Andererseits ein demokratischer Anstrich, der aber an mancher Stelle eben abbröckelt, wenn man manche Veröffentlichung sieht, die der sog. linke Flügel der Linken macht. Da muss man nicht suchen, man stolpert über diese Veröffentlichungen, sobald man auf die Webseite kommt. Ich hatte, ohne großes Suchen, vorhin einen Bericht in der Hand, in dem die Verstaatlichung aller Banken gefordert wird. Mir graust es momentan schon bei den Bestrebungen, die HRE zu verstaatlichen (m.E. ist das verfassungswidrig), auch wenn ich ein gewisses Verständnis dafür habe, dass man nicht möchte, dass die bisherigen Anteilseigner nicht von den Staatssubventionen profitieren sollen. Ich hab mich vorher nicht sehr häufig mit der Linken befasst, da sie insgesamt außer dem sozialen Bezug nicht mein Bild von Wirtschaft und Außenpolitik im Programm hat - ich hab mich zuvor bereits mal durch die Programmpunkte gelesen. Aber es ist nicht das Programm, das stört. Ggf. hätte ich bei einem Wahl-o-mat sogar die meisten Übereinstimmungen mit den Linken. Bei dem zur Europawahl waren alle Parteien bei meinen Kriterien mit Gewichtungen etwa auf derselben Ebene. Aber die Europawahl ist eine Wahl, bei der ggf. andere Kriterien zählen und das "Soziale" nicht das wichtig ist, da mit "sozial" sicherlich nicht der Bürger in Deutschland gemeint ist...
 
E

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...

Der Normal-Ossi guckte, wie er für sich und seine Familie so glatt wie möglich und ohne Widerstand durchkam. Er hatte möglichst seine Wohnung, dazu ne Datsche, und das wars.
Und wenn bei der Arbeit mal kein Material da war, ging er halt zum Friseur oder vertrieb sich sonst die Zeit, der Arbeitsplatz war ja sicher, und das Gehalt auch.
Danke für diese Offenbarung. DAS nenne ich Wahlwerbung! Ich werde für Verbreitung sorgen.

Was tat dann wohl ein 'Nicht-Normal-Ossi'? Er hieß z. B. Gysi und hat eine Stasi-Vergangenheit, schaufelte seine Taschen voll und feixte über den Rest der Republik.


„Die “untragbaren Sauereien” des Gregor Gysi“– titeln gleich mehrere Systemblättchen unisono.



Bezeichnend auch Dein 'Ossi'- und 'Wessi'-Gelaber.
 
E

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  Th.Starter/in  
Danke für diese Offenbarung. DAS nenne ich Wahlwerbung! Ich werde für Verbreitung sorgen.

Was tat dann wohl ein 'Nicht-Normal-Ossi'? Er hieß z. B. Gysi und hat eine Stasi-Vergangenheit, schaufelte seine Taschen voll und feixte über den Rest der Republik.



Bezeichnend auch Dein 'Ossi'- und 'Wessi'-Gelaber.
Bezeichnend, dass du eine Meldung aus 2008 bringst. Ich bringe mal eine aktuellere.

Das die Stasivorwürfe auch nicht wirklich haltbar sind, zeigt dieser Artikel.

Der Sohn des Regimekritikers, Florian Havemann, hat indes die Arbeit Gysia als Anwalt für seinen Vater in der DDR gewürdigt. „Unabhängig von der Frage, ob Herr Gysi IM war, was ich nicht beurteilen kann, hat er im Sinne unseres Vaters gehandelt“, sagte Havemann der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“: „Unser Vater wollte über Gregor Gysi eine Verbindung zur Parteiführung herstellen. Das ist ihm gelungen. Ab dem Zeitpunkt, als er Anwalt unseres Vaters war, hat es keinen Prozess mehr gegeben.“ Dass nun wieder Vorwürfe gegen Gysi erhoben würden, habe politische Gründe, die im Erstarken der Linken zu suchen seien, sagte Havemann.
Auch der Havemann-Freund und Zeithistoriker Manfred Wilke sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Zuspitzung auf die Stasi-Frage sei „absurd“, Havemann habe Gysi bewußt als „Postboten“ zur Parteiführung eingesetzt.
Wenn dem so wäre, wie in deinem Artikel beschrieben, wieso sollte dann Herr Havemann für DIE LINKE kandidieren? Ich finde, dass sich Herr Gysi auch einmal selber äußern darf.

Du solltest also mal bei der Wahrheit bleiben.
 

Hotti

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Und Einige werden dafür bezahlt.
Das kann man aber nur vermuten, aber zu mindest bei einen User hier im Forum vermute ich das auch. Die Aufgabe dieses Users sehe ich darin, Stimmen für die unsoziale SPD zurück zugewinnen. Aber das ist eben nur eine Vermutung.
 
E

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  Th.Starter/in  
Bezeichnend, dass du eine Meldung aus 2008 bringst. Ich bringe mal eine aktuellere.

Das die Stasivorwürfe auch nicht wirklich haltbar sind, zeigt dieser Artikel.



Wenn dem so wäre, wie in deinem Artikel beschrieben, wieso sollte dann Herr Havemann für DIE LINKE kandidieren? Ich finde, dass sich Herr Gysi auch einmal selber äußern darf.

Du solltest also mal bei der Wahrheit bleiben.
Der Sohn des bekannten DDR-Regimekritikers Robert Havemann wurde 1968 zu einer Haftstrafe verurteilt, weil er gegen die gewaltsame Beendigung des Prager Frühlings protestiert hatte. Er musste als 16-jähriger vier Monate im Gefängnis einsitzen. 1971 floh Havemann in den Westen.
Havemanns Flucht gab dem Sänger und DDR-Dissidenten Wolf Biermann den Anstoß für das Lied Enfant perdu; dies trug er neben anderen bei seinem bekanntesten Konzert am Vorabend der Ausbürgerung in Köln am 13. November 1976 vor. In dem Lied kritisiert Biermann Havemann und dessen Flucht scharf: „Wer abhaut aus dem Osten, der ist auf unsere Kosten von sich selber abgehaun“, „dort macht er den linken Clown“ sowie mit einem doppeldeutigen „er ist hinüber“ und „Abgang ist überall“. Biermann, nun selbst im Westen, sandte Havemann böse Wünsche: „Lass, lass in die Binsen gehen, damit wir im Osten sehen, dass der, der abfällt, fällt.“
Havemann studierte nach der Flucht an der Hochschule der Künste in West-Berlin im Fach Bühnenbild. 1999 wurde er Laienrichter am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg (vorgeschlagen von der PDS, Amtszeit zehn Jahre).[1] 2002 übernahm er die Kandidatur der PDS für den Bundestag auf der sächsischen Landesliste.
Florian Havemann – Wikipedia

nennt man das nicht auch käuflich?
 
E

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  Th.Starter/in  
Die waren vielfach vom Westen gekauft, oder mindestens durch Westwerbung für Jakobskaffee, Bananen und USA-Reisen angelockt.
:icon_kinn:

Meinst Du damit die Menschen, die sich damals im Herbst 1989 u.a. in Leipzig an den Montagsdemos beteiligten?

Soviel Jakobskaffee und Bananen konnte es doch gar nicht geben. :cool:
 

Rounddancer

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Aber die Europawahl ist eine Wahl, bei der ggf. andere Kriterien zählen und das "Soziale" nicht das wichtig ist, da mit "sozial" sicherlich nicht der Bürger in Deutschland gemeint ist...
Nun, das sieht vielleicht im ersten Blick so aus.
ABER: Zu "sozial" zählen auch Gleichberechtigung, Gleichbehandlung der Geschlechter, der Behinderten. Es gehört dazu auch der Arbeitsschutz, die Arbeitszeit, die Arbeitsbedingungen, wie z.B. die Lenkzeiten von Kraft- und Busfahrern, es gehört dazu die Gleichbehandlung von Zeitarbeitern und Festangestellten, was Lohn, aber auch Arbeitszeit, Arbeitsschutz und Behandung am Arbeitsplatz angeht. Es gehören dazu die Kinderrechte, und die Arbeitnehmerrechte, die Deklarationspflichten für die Nahrung und mehr.

Und allein schon diese vielen Punkte sind in Deutschland nicht ohne Druck aus Europa regel- und durchsetzbar, und da hat Deutschland noch viele Defizite,- wie z.B. der die europäische Gleichbezahlungsvorschrift für Zeitarbeiter total aushebelnde deutsche Klausel, die es ermöglicht, für Zeitarbeiter eigene, niedrigere Tarife abzuschließen. Oder das europäische Arbeitsplatzschutzrecht, das in Deutschland noch immer für Arbeitsplätze mit Öffentlichkeitskontakt ausgeschlossen ist, und so weiter.

Also ist die Europawahl, auch was "soziales" angeht, ungeheuer wichtig.
(Schlimm genug, daß zu lange nur ausgediente und aufmüpfige Leute abgestellt wurden, um sie national aus der Politik herauszuhaben, zum Glück hat sich das deutlich gebessert)
 
E

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  Th.Starter/in  
Wieso erinnert mich das Trallala einiger "Linken" so an K. E. v. Schnitzler?

Der sagte mal

In diesem Sinne werde ich meine Arbeit als Kommunist und Journalist für die einzige Alternative zum unmenschlichen Kapitalismus fortsetzen, als Waffe im Klassenkampf zur Förderung und Verteidigung meines sozialistischen Vaterlandes. Und in diesem Sinne, meine Zuschauerinnen und Zuschauer, liebe Genossinnen und Genossen: Auf Wiederschauen.'“
Karl-Eduard von Schnitzler – Wikipedia

Leicht abgeändert liest man das hier oft. :icon_pfeiff:
 
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  Th.Starter/in  
Ich bin des Englischen leider nicht mächtig. Wenn du mir das auf Deutsch beantworten könntest, wäre das sehr nett.
 

maniac

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Sie muss auf der Grundlage dieses Systems agieren, da auf diesem System unsere Gesetze aufbauen. Dieses System soll aber nicht aufgehübscht werden. Was sie möchte kann hier nachgelesen werden.

Ich weis nicht so recht, was das hier soll. Aber ich lese in diesem Forum immer wieder, dass Mitglieder der LINKE abwertend als Parteisoldaten bezeichnet werden. Die Mitglieder der LINKE sind keine Parteisoldaten, sondern haben sich der Partei angeschlossen, weil sie etwas zum Guten bewegen und die soziale Gerechtigkeit wieder haben möchten.

Die sog. Parteisoldaten haben einen freien Willen, eine freie Meinung und werden von der Partei nicht be- bzw. ausgenutzt. Ihre Gedanken fließen in Diskussionen in den OVen, auf MVen ein. Ich schrieb schon einmal, dass die LINKE durch ihre vielen Strömungen eine sehr lebendige Partei ist. Lebendiger als andere Parteien mit ihren verkrusteten Strukturen, in denen die Mitglieder keine eigenen Gedanken haben dürfen. Hab mal in der SPD eine andere Meinung ...

Uns wird vorgeworfen, dass wir die Nachfolgepartei der SED wären. Das sind wir nicht. Wenn dem so wäre, dann wären CDU/CSU und die FDP die Nachfolgeparteien der NSDAP. Die CDU stellte mit Kurt-Georg Kiesinger einen echten Nazi als Bundeskanzler, der zu Recht eine Ohrfeige bekommen hatte. Von den Blockparteien in der ehemaligen DDR einmal ganz zu schweigen. Die sog. Volksparteien haben also nicht mit Dreck zu schmeißen, so lange ihr Dreck vor der eigenen Haustüre meterhoch ist. Keine Partei hat soviel Mitglieder verloren wie die SPD.

Alle, mit Ausnahme der LINKE, im Bundestag vertretenen Parteien sind in die Abhängigkeit der Großunternehmen und Konzerne geraten. Somit sind CDU/CSU, FDP und Grüne gekaufte Parteien. Sie müssen deren Interessen vertreten, denn sonst gibt es ganz einfach kein Geld.

Grüne und SPD haben nichts zu melden, haben sie doch die Menschen wissentlich in die Armut getrieben. Sich nun als Anwalt derselben aufzuspielen ist nicht nur zynisch und der blanke Hohn. Es zeigt mehr als deutlich, wie wenig ernst sie die Sorgen und Nöte ihrer Wähler nimmt und für wie dumm sie die Wähler hält.

Ich sage nochmal, dass die LINKE die einzige Lobby ist, welche die sozial benachteiligten Menschen in diesem Land haben.
kann ich nur zustimmen...

ich finde es sehr gut von dir, das du dir die mühe machst so ausführlich zu antworten. DANKE :icon_daumen: Weiterso!!!!!
 

a f a

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Ich bin eher Anhänger des rheinischen Kapitalismus bzw. das, was ich darunter verstehe. Ich empfinde es nur so, dass man eben die Thesen der Gründungsväter der BRD (bzw. das was in den Jahrzehnten danach gestaltet wurde) vergessen hat und in den letzten Jahren das Gleichgewicht nicht mehr stimmt.
Hallo Donauwelle,

meinst du Adenauer und Erhard ? Dann gugstu erst hier:

http://www.elo-forum.org/soziale-po...ion-wunderland-propaganda-%C4ra-adenauer.html

Insbesondere Teil 2 u. 3:icon_wink:

Gruß
Norbert

Freiheit statt Kapitalismus
 
E

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  Th.Starter/in  
Ich bin eher ein Fan dieser Lektüre:

"Da wissen Sie mehr als ich! - Das Mysterium des Rheinischen Kapitalismus"

Becker

:icon_wink:
 

elgoki

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Divide et impera - Teile und Herrsche, das klappt ja wie man hier nachlesen kann, in Deutschland absolut Prima.

Da hat der eine oder die andere eine Kommunistenphobie, anderen geht die Vergangenheit einiger Kandidaten auf die Nerven, wieder andere fordern eine Grundsatzdiskussion über das System.

Also alles in allem wird wieder vorzüglich gestritten, nur eins wird vergessen, das Ziel:

HARTZ IV muss weg!!!

Vor diesem Widerstand muss sich kein Politiker wirklich fürchten - nein, wahrscheinlich muss er sich nur fürchten vor lachen allzu starke Bauchschmerzen zu kriegen.

Na dann (auch bei Tag) gute Nacht!!!


 
E

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  Th.Starter/in  
Divide et impera - Teile und Herrsche, das klappt ja wie man hier nachlesen kann, in Deutschland absolut Prima.

Da hat der eine oder die andere eine Kommunistenphobie, anderen geht die Vergangenheit einiger Kandidaten auf die Nerven, wieder andere fordern eine Grundsatzdiskussion über das System.

Also alles in allem wird wieder vorzüglich gestritten, nur eins wird vergessen, das Ziel:

HARTZ IV muss weg!!!

Vor diesem Widerstand muss sich kein Politiker wirklich fürchten - nein, wahrscheinlich muss er sich nur fürchten vor lachen allzu starke Bauchschmerzen zu kriegen.

Na dann (auch bei Tag) gute Nacht!!!


und durch was soll Hartz 4 ersetzt werden? Träumereien?

Ein BGE (besonders das B) wird es nicht geben, andere Modelle sind auch noch Zukunftsmusik.

Ansonsten: jo das muss eindeutig weg
 
E

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  Th.Starter/in  
und durch was soll Hartz 4 ersetzt werden? Träumereien?
Du magst ja irgendwo recht haben, dass es das BGE in naher Zukunft nicht geben wird (allenfalls ein so niedriges, dass man davon nicht leben oder sterben kann), doch es würde doch schon reichen, diese elenden Zwangs-Ein-Euro-Jobs abzuschaffen, die Sanktionen komplett zu streichen und stattdessen eine Grundsicherung (über die Höhe des RS kann man ja noch diskutieren) einzurichten. Damit wären bereits die zwei herausragendsten Merkmale von Hartz verschwunden, und ansonsten:
HARTZ IV muss weg!

LG :icon_smile:
 
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  Th.Starter/in  
Du magst ja irgendwo recht haben, dass es das BGE in naher Zukunft nicht geben wird (allenfalls ein so niedriges, dass man davon nicht leben oder sterben kann), doch es würde doch schon reichen, diese elenden Zwangs-Ein-Euro-Jobs abzuschaffen, die Sanktionen komplett zu streichen und stattdessen eine Grundsicherung (über die Höhe des RS kann man ja noch diskutieren) einzurichten. Damit wären bereits die zwei herausragendsten Merkmale von Hartz verschwunden, und ansonsten:
HARTZ IV muss weg!

LG :icon_smile:
die Ein-Euro-Jobs gab es vor Hartz IV schon und wird es noch so lange geben, wie sie sich wirtschaftlich und "Arbeitsmarktpolitisch" lohnen.

Kirchen, Sozialverbände, Gewerkschaften und sogar einige Politiker profitieren davon und so lange es noch Geld spart (oder einbringt), wird auch keiner von denen sagen, das sie abgeschafft gehören.

Die Arbeitgeber freut es, weil sie damit ein Druckmittel haben und sehr viel lassen sich auch damit einschüchtern.

Ein BGE wird es deswegen noch lange nicht geben, weil dann keiner mehr gezwungen werden kann, zu Dumnpuinglöhnen zu arbeiten, die Bosse könnten dann nicht einfach mehr etwas über die Köpfe der Arbeiter zu entscheiden, denn wenn es denen nicht passt, bleiben sie daheim, weil sie ja nicht mehr auf den Lohn des AG angewiesen sind.

Mit einem BGE würde die Macht der AG, der Reichen und auch des Staates dahin gehen und das können die nicht zulassen.
 
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  Th.Starter/in  
die Ein-Euro-Jobs gab es vor Hartz IV schon und wird es noch so lange geben, wie sie sich wirtschaftlich und "Arbeitsmarktpolitisch" lohnen.
Kann ich mich nicht erinnern?
Ich bin der Meinung, diese AGHs wurden mit Hartz eingeführt.

Die Arbeitgeber freut es, weil sie damit ein Druckmittel haben und sehr viel lassen sich auch damit einschüchtern.
Deswegen gehören Ein-Euro-Jobobs und Sanktionen auch abgeschafft - ohne wenn und aber!
Ein BGE wird es deswegen noch lange nicht geben, weil dann keiner mehr gezwungen werden kann, zu Dumnpuinglöhnen zu arbeiten, die Bosse könnten dann nicht einfach mehr etwas über die Köpfe der Arbeiter zu entscheiden, denn wenn es denen nicht passt, bleiben sie daheim, weil sie ja nicht mehr auf den Lohn des AG angewiesen sind.
Ist mir schon klar, deswegen schrieb ich ja auch, dass die Zwangsarbeit und die Sanktionen abgeschafft gehören - SOFORT!
Und wie man das Ding dann nennt, ist sekundär. Meinethalben Grundsicherung, Sozialhilfe oder Sonstwas. Hauptsache, jeder Mensch in D hat tatsächlich ein würdiges Auskommen und gesellschaftliche Teilhabe. (Klingt bescheuert, ich weiß)
Mit einem BGE würde die Macht der AG, der Reichen und auch des Staates dahin gehen und das können die nicht zulassen.
Ist mir klar, ändert aber nichts daran, dass Hartz IV abgeschafft gehört!

LG :icon_smile:
 
E

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  Th.Starter/in  
Kann ich mich nicht erinnern?
Ich bin der Meinung, diese AGHs wurden mit Hartz eingeführt.

Die gab es im alten BSHD schon und waren aug "Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung". Im BSHG waren es die §§ 18 - 20.


Deswegen gehören Ein-Euro-Jobobs und Sanktionen auch abgeschafft - ohne wenn und aber!

Selbst wenn man nur die Sanktionen abschaffen will, braucht man dazu die Mehrheit im Bundestag und im Bundesrat. In keinem Parlament hat dieLinke eine Mehrheit, macht aber mit solchen Sprüchen Wahlkampf.

Ist mir schon klar, deswegen schrieb ich ja auch, dass die Zwangsarbeit und die Sanktionen abgeschafft gehören - SOFORT!

siehe Oben.

Und wie man das Ding dann nennt, ist sekundär. Meinethalben Grundsicherung, Sozialhilfe oder Sonstwas. Hauptsache, jeder Mensch in D hat tatsächlich ein würdiges Auskommen und gesellschaftliche Teilhabe. (Klingt bescheuert, ich weiß)

Hartz IV ist Sozialhilfe.

Ist mir klar, ändert aber nichts daran, dass Hartz IV abgeschafft gehört!

LG :icon_smile:
In 20 oder 30 Jahren vielleicht, oder auch später.
 
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  Th.Starter/in  
In 20 oder 30 Jahren vielleicht, oder auch später.
Hartz IV ist Sozialhilfe.
Nicht ganz! Sozialhilfe ist, wenn man es genau nimmt, eine Unterstützung seitens des Staates an die Armen. Sie wird nach einer Bedürftigkeitspüfung ausgezahlt, und ist an keine Gegenleistung geknüpft.
Z.B. Arbeit gegen Sozialhilfe.

Anders Hartz IV. Da wird der Bedürftige "akiviert" jede Arbeit anzunehmen, Maßnahmen anzutreten oder sich in einem Ein-Euro-Jobob als Zwangsarbeiter zu verdingen. Und tut er es nicht, oder nicht in ausreichendem Maße, dann werden ihm seitens der Verwaltung empfindliche Geldstrafen auferlegt, die das sog. Existensminimum, welches Hartz ja darstellen soll, bis auf Null unterschreiten können.
Und das hat weder etwas mit Rechtsstaat noch mit Fürsorge zu tun, welche bei im GG verankert sind.
Und u.a. deswegen gehört Hartz IV endgültig abgeschafft!

LG :icon_smile:
 

Arania

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Das ist auch nicht ganz richtig, auch Sozialhilfeempfänger müssen - wenn sie können- gemeinnützige Arbeit verrichten
 

Hotti

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Nein. HartzIV war noch nie Sozialhilfe. HartzIV ist aber ein Verbrechen.
Stimmt, ich kenne einige Betroffene, die sagen "Sozialhilfe war besser", wobei besser nicht gut heissen soll. Aber Hartz IV und die heutige Sozialhilfe liegen eng nebeneinander, und ein Verbrechen ist es, da sind wir einer Meinung.
 
E

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  Th.Starter/in  
Nicht ganz! Sozialhilfe ist, wenn man es genau nimmt, eine Unterstützung seitens des Staates an die Armen. Sie wird nach einer Bedürftigkeitspüfung ausgezahlt, und ist an keine Gegenleistung geknüpft.
Z.B. Arbeit gegen Sozialhilfe.

weil jetzt nur noch Erwerbsunfähige Sozi bekommen, mit einigen Ausnahmen, ansonsten ist Hartz IV zum großen Teil das alte BSHG.

Anders Hartz IV. Da wird der Bedürftige "akiviert" jede Arbeit anzunehmen, Maßnahmen anzutreten oder sich in einem Ein-Euro-Jobob als Zwangsarbeiter zu verdingen. Und tut er es nicht, oder nicht in ausreichendem Maße, dann werden ihm seitens der Verwaltung empfindliche Geldstrafen auferlegt, die das sog. Existensminimum, welches Hartz ja darstellen soll, bis auf Null unterschreiten können.
Und das hat weder etwas mit Rechtsstaat noch mit Fürsorge zu tun, welche bei im GG verankert sind.
Und u.a. deswegen gehört Hartz IV endgültig abgeschafft!

LG :icon_smile:
siehe oben, ansonsten was in § 11 SGB 12 steht, liest sich irgendwie ähnlich.
 
E

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  Th.Starter/in  
§ 20 war glaube ich der mit dem Entgelt.
Nö, war auch §19

(2) Wird für den Hilfesuchenden Gelegenheit zu gemeinnütziger und zusätzlicher Arbeit geschaffen, kann ihm entweder das übliche Arbeitsentgelt oder Hilfe zum Lebensunterhalt zuzüglich einer angemessenen Entschädigung für Mehraufwendungen gewährt werden; zusätzlich ist nur die Arbeit, die sonst nicht, nicht in diesem Umfang oder nicht zu diesem Zeitpunkt verrichtet werden würde. Von dem Erfordernis der Zusätzlichkeit kann im Einzelfall abgesehen werden, wenn dadurch die Eingliederung in das Arbeitsleben besser gefördert wird oder dies nach den besonderen Verhältnissen des Leistungsberechtigten und seiner Familie geboten ist.
§ 19 BSHG - Bundessozialhilfegesetz -

im 20er ging es um die "Erforderlichkeit zur Gewöhnung an Arbeit"
 
E

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  Th.Starter/in  
Aber Hartz IV und die heutige Sozialhilfe liegen eng nebeneinander, und ein Verbrechen ist es, da sind wir einer Meinung.
Und ob es das ist.

Ich erinnere an der Artikel 23 der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" und den Artikel 7 des Int. Sozialpaktes.

Artikel 7
Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf gerechte und günstige Arbeitsbedingungen an, durch die insbesondere gewährleistet wird
a) ein Arbeitsentgelt, das allen Arbeitnehmern mindestens sichert
i) angemessenen Lohn und gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit ohne Unterschied;
Zudem ist der Int. Sozialpakt nach einem Urteil des VG Minden, vom 26.03.2007, Az.: 9 K 3614/06, geltendes Bundesrecht.

Weiterhin verstößt HartzIV gegen verschiedene Artikel unseres wohl nicht mehr für jeden geltenden Grundgesetzes.

Ein ganz besonderes Schmankerl aber ist die sog. "U25-Regelung".

In Köln hielt die Bundeswehr einige Werbeveranstaltungen ab. Die ARGEn verpflichtete Jugendliche unter Androhung von Sanktionen an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Wer sich bei der Bundeswehr verpflichtet (hatte), verpflichtet sich auch für mindestens 1 Jahr Auslandseinsatz. I.d.R. heißt das, husch zum Hindukusch. Da muss man sich mal an den Kopf fassen und die Logik hinterfragen. U25 bedeutet, dass die Jugendlichen zu jung sind, um von zu Hause auszuziehen, aber sie sind nicht zu jung, um nach Afghanistan geschickt zu werden, um dort erschossen oder durch Bomben, Minen oder Raketen getötet zu werden.

HartzIV ist in vielerlei Hinsicht ein Verbrechen. HartzIV muss weg. Und zwar sofort.
 
E

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  Th.Starter/in  
Das ist auch nicht ganz richtig, auch Sozialhilfeempfänger müssen - wenn sie können- gemeinnützige Arbeit verrichten
Richtig. Nur gab es damals das Lohnabstandsgebot. Das bedeutete, dass man die Soziempfänger nicht zu Dumpinglöhnen auf den Arbeitsmarkt schicken durfte, um das Lohnniveau der Realwirtschaft nicht zu zerstören. Deswegen haben die Soziempfänger relativ selten gearbeitet.
Hotti
Stimmt, ich kenne einige Betroffene, die sagen "Sozialhilfe war besser", wobei besser nicht gut heissen soll. Aber Hartz IV und die heutige Sozialhilfe liegen eng nebeneinander, und ein Verbrechen ist es, da sind wir einer Meinung.
Ich habe damals eine Zeitlang ergänzende Sozialhilfe bekommen. Und auch damals gab es SBs die einfach nur A****löcher waren, und andere, die den HE einfach als Menschen sahen, der ohne Unterstützung nicht klarkommt.
Es war in sofern ´besser´, dass ein SB nicht die Macht hatte, die ihm heute per Gesetz verliehen wird. D.h. Sozialhilfe war das Existenzminimum, davon durfte nichts gekürzt werden - fertig. Ohne Debatte.
Sancho
ansonsten ist Hartz IV zum großen Teil das alte BSHG.
Es mag sein, dass Hartz IV auf den Grundsteinen des BSHG aufgebaut wurde, doch allein durch die Sanktionen, die Machtausweitung der SBs und die völkerrechtlichen Gesetzesbrüche hat es mit der Sozialhilfe nichts mehr zu tun.
Hotti
Aber Hartz IV und ein Verbrechen ist es, da sind wir einer Meinung.
JA! :icon_daumen:

LG :icon_smile:
 

Rounddancer

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Kann ich mich nicht erinnern?
Ich bin der Meinung, diese AGHs wurden mit Hartz eingeführt.
Nein.

Genauer: Im Sozialhilferecht konnten schon immer Sozialhilfeempfänger zu gemeinnützigen Arbeiten herangezogen werden,-
denen wurden die Arbeitskleider, Werkzeuge, und ggf. das Fahrgeld gestellt,- aber keine MAE bezahlt.

Allerdings waren früher Sozialhilfeempfänger zu zirka >60 Prozent Sozialrentner, die in einem Alten- oder Altenpflegeheim waren, und deren Rente allein für die Heimkosten nicht ausreichte. In dem Fall sprang die Sozialhilfe ein,- diese Rentner waren dann nicht zur gemeinnützigen Arbeit verpflichtet,- aber sie bekamen auch nur ein monatliches Taschengeld von 80 DM, heute sind es ca. 86 EUR für alle ihre persönlichen Belange.

Und im Arbeitslosenhilfe-Recht mußten Arbeitlosenhilfeempfänger auf Verlangen ABMs, also Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen antreten,- das waren Zeitverträge, die aber entlohnt, Renten-, und krankenversichert waren.
 

Arania

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§ 19 Abs. 2 BSHG
Nochmal, auch da gab es kein Lohnabstandsgebot, denn auch da wurden die Leute gar nicht offiziell auf dem Arbeitsmarkt geführt
 

mercator

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Aha, Investmentbanking ist also Zwangsarbeit?

Schreien alle seit 2005, das Investmentbanking falsch ist und abgeschafft werden muss oder erst seit der Krise?

Also auch Quark, was Du schreibst.
Du hast behauptet, man müsse das, was man kritisiert, mit eigenen Erfahrungen untermauern können. Ich sage, das ist Blödsinn.
 
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Es mag sein, dass Hartz IV auf den Grundsteinen des BSHG aufgebaut wurde, doch allein durch die Sanktionen, die Machtausweitung der SBs und die völkerrechtlichen Gesetzesbrüche hat es mit der Sozialhilfe nichts mehr zu tun.


LG :icon_smile:
Sanktionen gab es auch zu BSHG-Zeiten, auch i. d. R. 30%. "Macht" hatten die SBs auch wie jetzt, denn wenn die ganz gekürzt hatten, gabs auch nichts mehr, höchstens Gutscheine. Als Gerichte waren damals die Verwaltungsgerichte zuständig und die haben dann eher "Verwaltungstechnisch" geurteilt.
Ein gutes Urteil gab es aber im Vergleich zu den jetzigen Urteilen, das diese AGHs im Höchstfall so um die 20 Stunden/Woche sein sollten. Das wurde zwar auch gerne ignoriert, aber nur wenn die Leute das Urteil nicht kannten.

Viel Unterschied zwischen damals und heute gab es nicht.
 
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  Th.Starter/in  
@afa

Bezug nehmend auf den von mir zur Verfügung gestellten Link bitte ich an dieser Stelle um Entschuldigung. Es war nicht meine Absicht, ausgerechnet auf 'rechts' aufmerksam zu machen; ich habe (leider!) nicht geprüft, wer die Eltern dieser website sind.

Nichtsdestotrotz ist das m. M. nach kein Grund, den kompletten Beitrag der Zensur anheimfallen zu lassen.:cool:
 
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Du hast behauptet, man müsse das, was man kritisiert, mit eigenen Erfahrungen untermauern können. Ich sage, das ist Blödsinn.
Du behauptest, das man auch Banker sein soll.

Also muss man erstmal selbst Täter sein, um gegen etwas zu sein?

Die Geldvernichtung der Bänker war und ist in vielen Zeitungen zu lesen.

In wievielen Zeitungen, das vielleicht sogar noch täglich, wird über die Sinnlosigkeit und die Ausbeutung der Ein-Euro-Jobber geschrieben?

Du verwechselst also Täter- und Opferrolle und meinst, das das reicht?

Dann viel Glück.

Wenn einer schreit, das Ein-Euro-Jobs "Sklavenarbeit" ist, dann frage ich, woher er das weis, hat er selbst noch keine gemacht, sind seine "Beweise" schwach, wenn er dann erzählt, das er oder ein Bekannter, der mit ihm das gleiche schreibt, auch schon so einen "Job" gemacht hat, dannkann er auch erzählen.

Das soll jetzt keinesfalls heißen, das jeder einen dieser Ein-Euro-Jobs machen soll, sondern das es auch hilfreich sein kann, wenn man jemanden dabei hat, der sowas schon gemacht hat. Dann hat man auch "Argumente aus eigener Erfahrung".
 
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Wenn einer schreit, das Ein-Euro-Jobs "Sklavenarbeit" ist, dann frage ich, woher er das weis, hat er selbst noch keine gemacht, sind seine "Beweise" schwach, wenn er dann erzählt, das er oder ein Bekannter, der mit ihm das gleiche schreibt, auch schon so einen "Job" gemacht hat, dannkann er auch erzählen.
Ein Euro-Jobs sind Zwangsarbeit. Alleine schon deswegen, da man gezwungen wird, diese Jobs anzunehmen. Sanktionen können heute die Existenz komplett vernichten, weil die ARGEn die Menschen in die Obdachlosigkeit sanktionieren können. An Hand deiner Einstellung entnehme ich, dass du so etwas unterstützt.

Ein Euro-Jobs helfen nicht, dass die Menschen wieder in den ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen. Sie helfen aber den Unternehmen Löhne und Gehälter massiv zu drücken. Ein Euro-Jobs gehören umgehend in sozialversicherungspflichtige Jobs umgewandelt.

In Köln werden z.Zt. 14 Ein-Euro-Jobber für Aufräum- und Sortierarbeiten beim Kölner Stadtarchiv eingesetzt. Es wird eine Aufstockung auf 50 angestrebt. Sie erhalten nur 70 Cent/Stunde bzw. 5.60 Euro am Tag für einen Knochenjob. Diese Jobs gehören sofort tariflich entlohnt nebst Zulage, da hier auch Asbest mit im Spiel ist. Die Gemeinnützigkeit ist hier noch nicht geklärt. Darüber habe ich an anderer Stelle im Forum schon berichtet.

Das ganze System der "sozialen Absicherung" ist mittlerweile zum Haupteil auf Angst aufgebaut. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor dem Abrutschen in HartzIV, Angst vor Zwangsumzüge, Angst vor dem Verlust der Existenz. Man kann sagen, die 4 Angstsäulen des "Solidarprinzips". Das Solidarprinzip wird von Regierung, wie Opposition ohne DIE LINKE., mit Füßen getreten, damit ein paar Wenige in dieser Republik gut leben können. So einfach ist das. So klar ist das.

Lieber Sancho, ich halte deine Einstellung, -und die manch anderer "Poster" auch-, für menschenverachtend und kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte.
 
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Ein Euro-Jobs sind Zwangsarbeit. Alleine schon deswegen, da man gezwungen wird, diese Jobs anzunehmen. Sanktionen können heute die Existenz komplett vernichten, weil die ARGEn die Menschen in die Obdachlosigkeit sanktionieren können. An Hand deiner Einstellung entnehme ich, dass du so etwas unterstützt.

Ein Euro-Jobs helfen nicht, dass die Menschen wieder in den ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen. Sie helfen aber den Unternehmen Löhne und Gehälter massiv zu drücken. Ein Euro-Jobs gehören umgehend in sozialversicherungspflichtige Jobs umgewandelt.

In Köln werden z.Zt. 14 Ein-Euro-Jobber für Aufräum- und Sortierarbeiten beim Kölner Stadtarchiv eingesetzt. Es wird eine Aufstockung auf 50 angestrebt. Sie erhalten nur 70 Cent/Stunde bzw. 5.60 Euro am Tag für einen Knochenjob. Diese Jobs gehören sofort tariflich entlohnt nebst Zulage, da hier auch Asbest mit im Spiel ist. Die Gemeinnützlichkeit ist hier noch nicht geklärt. Darüber habe ich an anderer Stelle im Forum schon berichtet.

Das ganze System der "sozialen Absicherung" ist mittlerweile zum Haupteil auf Angst aufgebaut. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor dem Abrutschen in HartzIV, Angst vor Zwangsumzüge, Angst vor dem Verlust der Existenz. Das Solidarprinzip wird von Regierung, wie Opposition ohne DIE LINKE., mit Füßen getreten, damit ein paar Wenige in dieser Republik gut leben können. So einfach ist das. So klar ist das.

Lieber Sancho, ich halte deine Einstellung, -und die manch anderer "Poster" auch-, für menschenverachtend und kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte.
Das kann nur jemand schreiben, der wirklich keine Ahnung hat, wie man das politisch rüberbringen kann bzw. von Politik und Taktiken sehr wenig Ahnung hat.

Deine "Meinung" fußt auf Vermutungen, die nicht weiter bringen, bisher nicht weiter gebracht haben und auch weiterhin nicht weiter bringen.

Es wird nur nachgeplappert, was andere sagen, die selbst keine Ahnung haben und deswegen wird es auch nichts.

Genauso wird mal wieder, wahrscheinlich weil die Argumente ausgehen, wieder etwas vermutet, das wiederum nicht stimmt.

Dann "arbeite" mal in Deiner LAG weiter und "glaube" daran, das Ihr überhaupt etwas mit Eurem Halbwissen ändern könnt.
 
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Über Sinn oder Unsinn von Ein-Euro-Job's muss hier sicherlich nicht gestritten werden. :icon_smile:

Das System der Ein-Euro-Job's und der wundersamen Geldvermehrungsmaschinerie für die Massnahmeträger, die Auswirkung auf den Beschäftigungssektor und die Löhne sind doch eigentlich sattsam bekannt ohne selbst zu einem Ein-Euro-Job verdonnert worden zu sein.

Ich stimme nicht allen Punkten in Sanchos Beitrag zu, aber eine solche Replik ist m.E. unter aller Granate:

Lieber Sancho, ich halte deine Einstellung, -und die manch anderer "Poster" auch-, für menschenverachtend und kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte.
Irgendwie lässt der Ton hier bei einigen zu wünschen übrig. :cool:
 
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Deine "Meinung" fußt auf Vermutungen, die nicht weiter bringen, bisher nicht weiter gebracht haben und auch weiterhin nicht weiter bringen.
Woher willst du wissen, dass meine Meinung eine Vermutung ist. Da bitte ich doch mal um den Beweis.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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