Die Linke hat letzte Woche einen Gesetzesentwurf eingebracht, bei dem es um eine Erhöhung des Hartz 4 Satzes auf 582 Euro ging. Wäre das förderlich oder gehört Hartz 4 inzwischen ganz reformiert oder abgeschafft?

Ronald BW

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Die Hungerlöhne die wir unseren Spitzenpolitikern noch nicht mal gönnen
werden nicht dazu geeignet sein Probleme zu lösen, da dafür keine guten Leute zu bekommen sind
80% der Berufspolitiker ist auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar
was natürlich die Frage aufwirft warum hier nicht mehr Langzeitarbeitslose kandidieren
schlimmer kann es ja in Sachen Inkompetenz nicht werden
 

Onkel Tom

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Naja, schon ganz interesannt, wie hier die Meinungen bezüglich Geldumlauf, Steuerbeteiligung
und Verpflichtung von gesetzlicher Sozialversicherungsmitgliedschaft auseinander gehen.

Ließt man diesen Thread zurück, fällt mit auf, das in erster Linie ins eigene Portmonaie
geschaut wird und entsprechend nur des eigenen EGO beklagt oder verteidigt wird..

Die Leute, die stets Ebbe im Geldsäckel haben, beschweren sich darüber, das sie vom
Geldumlauf her wenig bis unerträglich bedacht werden und die ein Auskommen haben,
verteidigen sich damit, "Wer arbeitet und Risiko wagt, gewinnt und kommt irgendwann in
den Genus von "Lebensleistungen"..

Allein schon der Begriff "Lebensleistung" ist verdammt altmodisch geworden, da seit H4
und der Rentenversicherungsanpassung ein sogenanntes Gerechtigkeitsempfinden zu
"Lebensleistung" reine Makulatur darstellt. Wenige brauchen nur 4 volle Jahre den richtigen
Arbeitsplatz zu besetzen und schon besteht im Anschluss Rentenansprüche, als wenn
man schon 103 Jahre Rente eingezahlt hätte, wie es bei manch Politikerposten der Fall ist.

Andere haben sich 30-40 Jahre auf dem Bau abgerackert und dürfen sich glücklich schätzen,
wenn ihre Rente so eben reicht, das man nicht beim Grundsicherungsamt antanzen muss.

Und dann wird hier von "Lebensleistung" geseibert ??

Die Erhöhung des H4-Regelsatz ist ein Anfang, den ich ok finde, doch das sollte nicht
schon alles gewesen sein.
Der Erwerbslose steht hier im Mittelpunkt, bezüglich was man ihn gönnt, seine Erwerbs-
losigkeit zu überbrücken.. Das reicht bei langem nicht. In erster Linie sollte des
Erwerbslosen Mitbestimmungsrechte, Entscheidungsfreiheiten sowie Anhörungsmöglichkeit
zu sozialpolitischen Entscheidungen (wieder) hergestellt werden..

Derzeit sind ALG-2-Bezieher_innen von dem so gut wie völlig ausgeschlossen..
Leute, denen es jobmäßig und im Portmonaie relativ gut geht, entscheiden darüber,
mit wieviel Geld Erwerbslose auszukommen haben. Was Erwerbslose davon halten,
ist politisch betrachtet versperrt..

Im Prinzip haben wir hier nur eins gemeinsam. Jeder will gerecht behandelt werden und
Geldverschwendung, wie sie z.B. in der Erwerbslosenindustrie immer wieder zum
Vorschein kommt, abgebaut oder sinnvoller eingesetzt sehen.

In der Tat.. Ein Ein Euro Jobber kostet dem Sozialetat inklusive H4-Regelsatz durch-
schnittlich ca. 1750 Eur pro Monat (Stand: 2006). Macht in 10 Monaten Laufzeit satte
17500 Euro. Zieht man ca. die Hälfte davon für "passive Leistungen" (Lebensunterhalt)
wieder ab, verbleiben ca 8750 Eur (50%), die der Erwerbslosenindustrie verbleiben.

Was ist denn dagegen ein zu wenden, wenn sich Erwerbsloser lieber 10 Monate auf
dem Stellenmarkt umschaut und dazu parallel für ca. 8000 Euro einer echten
Fortbildung nachgeht, ein Führerschein macht oder sonstiges, was seiner Behauptung
auf dem Arbeitsmarkt verbessern könnte ?

Nein ! Das geht nicht, wolle ma nicht, da die Erziehungspeitsche a la "biedere Dich
billig dem AG an und mache ihn reich und glücklich" bei Seite gelegt werden müsste..

Der gesellschaftliche Schaden, der bereits duch bisherige Arbeitsmarktpolitik entstanden
ist, macht sich nicht allein am Portmonaie des einzelnen bemerkbar.
Der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Befürwortung, demokratische Verhältnisse
weiter fort zu entwickeln, zerbröselt immer mehr..

Wie die Geschichte in D beweist, hatten wir das schon öfters, das anhand von Täuschung
und Ungerechtigkeiten Kriege ausgebrochen sind. Ob wir das gemeinsam mal meistern
können, durch feinfühligere Verteilung von Geldern den nächsten Krieg zu entkommen ?

Die Partei Die Linke stößt mit der H4-Erhöhung vor.. Die SPD will es einfach nicht wahr
haben, das H4 nicht nur ein Fehler ist. Zu den Schmerz, der diesbezüglich von der
Bevölkerung ertragen wurde, wird genau so emphatielos ignoriert..
Die CDU bleibt dabei, das der Erwerbslose weiter das Prügelkissen für andere Frustrierte
jeglicher Art zu bleiben haben.

Jo, und manche sind ja wirklich sooo dämlich, das sie im Glauben sind, etwas zu wählen,
die gegenwärtiges noch verschärfen wollen.. Toll, wenn eines Tages nur noch zählt
"Alles dem stärkeren und wer nicht mithalten kann solle doch verrecken"..

Bissel mehr Ehrlichkeit und Selbstreflektion könnte D besser tun..

:popcorn:
 

Matt45

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Eine "Typische" Geschichte aus der Wirtschaft im"Schönen" Deutschland. Eine Milliardär kauft und spart beim Personal. Wie lange hält es eine Gesellschaft noch aus?


Weniger Geld für Kaufhof-Verkäufer?

Nach dem Ausstieg des bisherigen Mit-
eigentümers Hudson's Bay stehen Kauf-
hof-Beschäftigte angeblich vor Lohnein-
bußen. Der neue Alleineigentümer des
Warenhauskonzerns Galeria Karstadt
Kaufhof, die Signa Holding des Inves-
tors Rene Benko, wolle Verkäufer - wie
bei Karstadt schon seit Jahren üblich -
als "Warenverräumer" einsetzen, berich-
tet die "Rheinische Post"

Statt bislang 2579 Euro brutto könnten
Mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen dann
nur noch 1727 Euro im Monat verdienen,
so das Blatt unter Berufung auf Zahlen
der Gewerkschaft Verdi. Quelle: Videotext ARD Tafel 137

Was macht nun eine Familie mit einen Kind? Aufstocken oder etwas anderes suchen?
Oder gibt es zukünftig den Arbeitsplatz gar nicht mehr?

Ich sehe beim "Hartz" mindestens immer zwei Probleme, weil ich die Lohnklassen ganz unten mit einbeziehe.
 

Gollum1964

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Die Partei Die Linke stößt mit der H4-Erhöhung vor.. Die SPD will es einfach nicht wahr
haben, das H4 nicht nur ein Fehler ist
. Zu den Schmerz, der diesbezüglich von der
Bevölkerung ertragen wurde, wird genau so emphatielos ignoriert..
Die CDU bleibt dabei, das der Erwerbslose weiter das Prügelkissen für andere Frustrierte
jeglicher Art zu bleiben haben.
moin Onkel Tom,

wenn ich mir allerdings die aktuellen Wahlumfragen anschaue, werden die beiden "Volksparteien" langsam aber sicher zur Kasse gebeten. Auch bei der CDU scheint nun das Gesetz der Schwerkraft zu gelten. Der Prozeß wird auch munter so weitergehen, da ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Nicht umsonst hat keiner in der SPD mehr Lust, sich auf den Schleudersitz Parteivorsitz zu begeben. Gestern hat auch unser Chef - Herr Heil - abgesagt.

Profitieren tun nun die Grünen (immer noch besser als AFD). Diese haben ebenfalls Hartz4 mitverbockt, aber im Gegensatz zu der SPD sind die meisten damaligen Protagonisten dort von der Bildfläche verschwunden. Man kann nur hoffen, dass die Leute dort aus dem SPD-Desaster gelernt haben und zumindest punktuelle Verbesserungen einleiten.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
 

Onkel Tom

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Moin Gollum.

Zur SPD muss ich auch ein wenig schmunzeln.. In den letzten Jahren war es bei denen ein
"Kommen und Gehen".. Nach Schröder, der nun ordendich bei Gasprom "versorgt" ist,
traten Politiker in der Spitze der SPD auf, die zumindest ein dummen dezunierenden Spruch
gegen ALG-Bezieher_innen auf Lager hatten..

Schröder : Wir können doch nicht jede Woche eine neue Sau durchs Dorf jagen wegen der
neuen Arbeitsmarkpolitik..
Münte: Wer nicht arbeitet, soll weniger essen können..
Beck: rasier und wasch dich mal, dann findest Du auch ein Job !
... Und so weiter..
Weiter kommt hinzu, das das Parteibuch in der Erwerbslosenindustrie inn und der
"leichteren Arbeit" dienlich ist.. Der ganze, Filz um den "sozialen Arbeitsmarkt" wird es
doch niemals zulassen, das sich die Interessen der "Arbeiterklasse" a la gleiches Geld
für gleiche Arbeit durchsetzen lassen..

Und an solch Spaltungseffekte soll Lohnerwerbsabhängiger noch Hoffnungen verknüpfen ?

Hmm.. wirklich dumm gelaufen.. Wie sollte die SPD auf dem Geschmack kommen, das
Sanktionsgehabe zu entschärfen und (ungewollt) damit Macht gegenüber dem Erwerbslosen
ab zu mildern ? Schnitt ins eigene Knie ihrer Parteimitglieder ?

Ich vermute, das Heil hier auch mal lesen könnte und das er sich dem SPD-Charos distanziert,
verstehe ich.. Soo viel Verantwortung und anbei noch "Ein Sack voll Flöhe" auf Geschlossenheit
zu bekommen ist wirklich zu viel..

Da hat so mancher Erwerbslose schon mehr Popo in der Hose eigenverantwortlich zu handeln.

Fazit: SPD = Vertrauensverlust ohne Ende..

CDU/CSU ? Pest oder Colera ?..

Bin mal gespannt, wie sich das nun in Bremen entwickelt. Groko (cdu/spd) hat m.E. abgedankt
und es nicht mehr sinnvoll ist. Derzeit z.B. der Zank um Grundrente etc..

Jo, da hattu wahr, die Hoffnung stirbt zuletzt ;)
 

Ottokar

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Ich finde das Differenzieren zwischen CDU/CSU/FDP/GRUNE/Linke macht eigentlich wenig Sinn. Ist im Prinzip wie maximal Fraktionen einer Partei,
die nach örtlicher Gegenheit sich formiert. Besonders deutlich wird es wenn zusammen regiert wird. In der "Opposition" kann man immer mal auf "den Putz" hauen.
 

Buerosklave

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Manche scheinen zu vergessen, dass die Erreichbarkeitsanordnung keinen Hausarrest vorsieht,sondern daß man lediglich seine Briefpost persönlich zur Kenntnis nehmen und kurzfristig Termine im Amt, Vorstellungsgespräche o.ä. wahrnehmen können muss. Dabei ist sogar explizit erwähnt,daß es für die Post am Samstag genügt,wenn man sie Sonntagabend liest, was defacto die Erlaubnis darstellt, sich am Wochenende andernorts aufzuhalten. Insofern sollte man sich auch nicht in die Hose machen, wenn einen der Außendienst des JC nicht daheim antrifft...man tut nichts Unrechtes, wenn man nicht daheim ist, solange man seine Post selbst zur Kenntnis nimmt.
Ideen wie die von "Gescheitert1524" sind einfach nur Gaga und unnötig.
 

noillusions

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Ließt man diesen Thread zurück, fällt mit auf, das in erster Linie ins eigene Portmonaie
geschaut wird und entsprechend nur des eigenen EGO beklagt oder verteidigt wird..
Darum ist es auch wichtig zu wissen was in "anderen Sphären" passiert. Entscheidend ist für manche Leute aber auch leider nur, ob ihnen so was wie ALG2 auch mal passieren könnte oder nicht. Denken sie wird ihnen nie passieren, interessiert sie das nicht. Im besten Fall sollte diese egoistische Einstellung nicht sein.
Wichtig finde ich auch einen Blick auf die entgegengesetzte Seite, den Wohlhabenden. Wie können Wohlhabende so lax kontrolliert werden, während Elo sprichwörtlich "um jeden Preis" kontrolliert werden? Es gibt, auch für die Leutz der "hart arbeitenden Mitte", die sich hier auch immer wieder mal melden, und von denen einige nach eigenen Worten auch nicht auf Rosen gebettet sind (was ich ihren Schilderungen zufolge übrigens für glaubwürdig halte) häufig nur den Blick nach unten, aber nicht nach oben. Klar, wer Wohlhabend ist kann sich unsichtbar machen, seine Karossen in Garagen verstecken, muß nicht zu Fuß zum Discounter dackeln usw.
Wer arm ist, von dem ist auf Heller und Pfennig erfasst was er kostet, es gibt so etwas wie den typischen Elo, der, sagen wir round About 900 Euro/Monat kostet. Manche rechnen noch die Verwaltung plus Massnahme/Weiterbildungsrattenschwanz zu.
Da gibt es dann eine "Hausnummer" an die man sich klammern kann. "Auf der anderen Strassenseite" gibt es solche Hausnummern nicht.
Aus den Augen aus dem Sinn...
 

Buerosklave

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Es gibt, auch für die Leutz der "hart arbeitenden Mitte", die sich hier auch immer wieder mal melden, und von denen einige nach eigenen Worten auch nicht auf Rosen gebettet sind (was ich ihren Schilderungen zufolge übrigens für glaubwürdig halte) häufig nur den Blick nach unten, aber nicht nach oben. Klar, wer Wohlhabend ist kann sich unsichtbar machen, seine Karossen in Garagen verstecken, muß nicht zu Fuß zum Discounter dackeln usw.
Ich würde das eher als Feigheit der "hart arbeitenden Mitte" bezeichnen, dass sie lieber auf Erwerbslosen rumtrampelt. Denn diese stehen vermeintlich in der Hierarchie unter ihnen und laden geradezu dazu ein, den eigenen Frust abzulassen. Selbst dann, wenn sie wissen, dass diese nichts für das eigene Elend können. Aber ist ja sicherer, sich an jemandem abzureagieren, der nichts dafür kann, statt sich an den zu halten, der Schuld daran ist, dass auch die "hart arbeitende Mitte" mit dem kärglichen Lohn kaum noch über die Runden kommt.
 

swavolt

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Also
ich stelle hier mal mein Hartz system vor.
Wenn keiner arbeitet wie bisher, nur mit höheren Regelsätzen und Anhebung des Kindergeldes auf den Regelsatz. Kindergeld nur noch für Bedürftige.
Wenn es einen Hauptverdiener gibt mit ca. 1000 € oder mehr dann wird das zugrunde gelegt + den Regelsätzen der Familienmitglieder.
Wer weniger verdient bekommt den Differenzbetrag aufgestockt.
Jeder Aufstocker und jemand mit vielen Kindern ist dann z.B. besser gestellt und wird nicht mehr drangsaliert, solange es einen Hauptverdiener gibt.

Natürlich gibt es dann keine Anpassungen an die Vergangenheit wie jetzt, wo man mit dem Regelsatz des letzen Jahres leben muss sondern bekommt quasi immer die letzte Erhöhung schon für nächste Jahr mit und dann wird geschaut ob die ausreichend war und dann muss man den Differrenzbetrag entweder zurückzahlen oder bekommmt etwas wenn die Erhöhung größer war.
Wobei es dann nur einen Erhöhungsbetrag gibt für alle - auch für Politiker und Richter. Und nicht wie jetzt jeder ein anderes System.

Und wenn noch jemand fragt woher das Geld kommt, soll sich das Steuersystem der Linken angucken. Das wird dann solange an den Steuersätzen der Reichen(über ca. 200 000 € Einkommen je Jahr) geändert bis es passt.
 

IronFist

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Und wenn noch jemand fragt woher das Geld kommt, soll sich das Steuersystem der Linken angucken. Das wird dann solange an den Steuersätzen der Reichen(über ca. 200 000 € Einkommen je Jahr) geändert bis es passt.
Wo, in %, enden dann diese Steuersätze? Und welche Motivation sollte jemand haben, der von allem was über 200.000 Euro liegt sagen wir mal 80% abgeben muß, 250.000 Euro zu verdienen? „Da bleib ich doch glatt daheim, wenn ich die 200.000 Euro beisammen hab.“
 

Ronald BW

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Ich stelle fest das auch hier die meisten in antiquierten Steuersystemen zu Hause sind
und offensichtlich sich wenig bis gar keine Gedanken über die Funktionsweise ( Stichwort: Monetarismus) von Geld machen

Was das jetzige Steuer und Geldsystem angeht, ist egal an welcher Schraube noch gedreht wird keine Lösung in Sicht
Das ist aus dem ganz einfachen Grund so weil es mathematisch für das jetzige System keine Lösung geben kann
Es gibt eben Dinge an denen nicht festgehalten werden kann, das muss schon etwas radikaler angefasst werden
Es geht um Parameter nicht darum den Feind zu suchen, also Maßstäbe so wie Meterstab

Ich erachte es als wichtig gerade die Einkommens- und Vermögensfrage sauber zu definieren
es ist doch Lachhaft jemand ab 200 000 Einkommen pro Jahr als reich zu bezeichnen, nicht mal netto trifft das zu
Klar wenn ich mir sagen lasse das ich mit poppeligen 3000 netto/mtl zur Mittelschicht gehöre kommt so was zustande
wobei ja etliche meinen das schon bei 1700 brutto/mtl Mittelschicht erreicht wäre

So ab 10 000 brutto/mtl lasse ich unterste Mittelschicht gerade noch so gelten
 

swavolt

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Motivation - um noch mehr Geld zusammen zu raffen - denn es ist egal wieviel Prozent Steuern es dann gibt weil der Lohn gezahlt wird.
Hauptsache man hat eben den Tausender mehr als andere.

es ist doch Lachhaft jemand ab 200 000 Einkommen pro Jahr als reich zu bezeichnen
Ja, sowas ist ein ganz armes Würstchen.
Anscheinend verstehst du das Steuersystem nicht und hast utopische Ansichten.

Solange das Geld überall auf der Welt eine Heimat findet, sind das Träumereien.
Du redest von Vermögen.
Erstens geht es hier nur ums Einkommen, nicht um das vorhandene Vermögen.
Wieviel % haben den 200 000 im Jahr.
Und wofür brauchen sie dann noch mehr?
Und vorallem wenn sie 300 000 verdienen und sie am Ende nur 20 000 für die dritten 100 000 netto bekommen, wer glaubt das irgendjemand dann trotzdem drauf verzichtet.
80 000 kann der Staat dann verteilen - Soziales usw.

Wie ich schon mehrmals sagte - machen.
Und danach sehen was rauskommt und dann um- abändern.
Es wird leider immer nur geredet und nie gemacht bzw. geändert.
 

Ronald BW

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Anscheinend verstehst du das Steuersystem nicht und hast utopische Ansichten
Ein Steuersystem sollte die Gesellschaft nicht spalten sondern steuern
Es macht keinen Sinn Systeme zu betreiben die immer die Option von Betrug und Ausnahmen beinhalten
Also muss es so geregelt werden das eben nicht die Möglichkeit besteht der Steuer zu entgehen
Es geht mir nicht um Utopie mir geht es allein um die Machbarkeit von Sozial und Wirtschaftssystemen
Offenbar hast du deine Hausaufgaben nicht gemacht da du nur in der alten Jauche Teile und Herrsche am rühren bist
Mit deiner süffissanten Bemerkung
Ja, sowas ist ein ganz armes Würstchen
wird ja nun gar nichts auf den Weg gebracht, ein blöder Spruch sonst nichts dahinter

Es ist möglich Schwarzarbeit ohne jede Kontrolle abzuschaffen
Es ist möglich zu besteuern ohne das irgendjemand eine Steuererklärung braucht
Es ist nicht nötig zu wissen was jemand verdient oder besitzt um es zu besteuern
Es ist auch möglich all jene zu besteuern die jetzt nicht nur nichts beitragen sondern sogar Zuschüsse bekommen

wer dem Glauben von Kontrolle aufsitzt verspielt nicht nur seine sondern auch die Zukunft der folgenden Generation
 
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Klar wenn ich mir sagen lasse das ich mit poppeligen 3000 netto/mtl zur Mittelschicht gehöre kommt so was zustande
wobei ja etliche meinen das schon bei 1700 brutto/mtl Mittelschicht erreicht wäre
Du bist doch so für Mathematik: Die Mittelschicht ist der Bereich von 70 bis 150 % des Medianlohns.
Da ist man als Alleinlebender so mit 1300 netto dabei. Es gibt auch andere Definitionen, aber da wird es dann begrifflich etwas unpassend.

Viele wollen das nicht wahrhaben, weil sie selbst aus ihrer privilegierten Position heraus sich gar nicht vorstellen können, dass so viele Menschen so wenig Geld haben.
 

noillusions

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Wo, in %, enden dann diese Steuersätze? Und welche Motivation sollte jemand haben, der von allem was über 200.000 Euro liegt sagen wir mal 80% abgeben muß, 250.000 Euro zu verdienen? „Da bleib ich doch glatt daheim, wenn ich die 200.000 Euro beisammen hab.“
Das ist doch auch in Ordnung, schließlich gibt es ja noch Erwerbslose die auch gern etwas verdienen möchten. Dann ist die Bahn frei für die.
Wo die 80% herhast weiß ich aber nicht, bei die Linke ist das glaube ich nicht.
 

Ronald BW

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Viele wollen das nicht wahrhaben, weil sie selbst aus ihrer privilegierten Position heraus sich gar nicht vorstellen können, dass so viele Menschen so wenig Geld haben.
Es ist immer schwierig in den Schuhen der anderen zu laufen, darum wird auch gern was von reich gefaselt obwohl die Fakten nicht so sind
Wohlstand ist da wo Sicherheit und gutes Auskommen ist und natürlich das eingebunden sein in das Gemeinwohl
Reichtum beginnt da wo sich einseitig vom Gemeinwohl entfernt wird und auch Mitbewerber aggressiv eliminiert werden
letztendlich um vermeintliche Werte zu schaffen die die Gesellschaft in sich zerstören.

Es ist immer schwierig komplizierte Vorgänge auf das wesentliche zu reduzieren um einen Ansatz zu bekommen
Aus meiner Sicht müssen wir raus aus dem niemand blickt mehr durch
Es ist nicht sinnvoll wenn an einem Pfosten sieben Verkehrszeichen hängen und das ist es was sich durchzieht
 

IronFist

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Wie ich schon mehrmals sagte - machen.
Und danach sehen was rauskommt und dann um- abändern.
Es wird leider immer nur geredet und nie gemacht bzw. geändert.
Na, mit „ein wenig Sarkasmus“ sag ich dir jetzt mal, daß ist in der Politik gang und gäbe, daß man „mal macht“ und dann schaut was raus kommt. Es wird und wurde, leider viel zu oft erstmal gemacht und dann geändert.

Egal, ob es nun Gesetze oder Umsetzung irgendwelcher Projekte sind oder waren.
 
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