Die Krankenkasse zahlt nicht mehr, in meinem Beruf arbeiten kann ich nicht mehr, Arbeitsamt will nicht zahlen..

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Hallo & Moin,
Ich weiss nicht mehr weiter :cry: ich brauche Hilfe, weiss aber nicht woher ( vielleicht euer Schwarmwissen ?) Ich hole jetzt mal ganz weit aus, was alles passiert ist...
Ich habe mir im Mai 2017 einen Brustwirbel ausgerenkt auf der Arbeit, vom Arzt wieder eingerenkt bekommen. Dann ca 4 Wochen später fingen immer wieder tagsüber an meine Finger an zu kribbeln. Bin dann anfang August zum damaligen Hausarzt gewesen, der mich dann weiter zum Orthopäden geschickt hat ( Verdacht Bws in der Hws ). Da wir hier in Ostfriesland nicht die Menge an Ärzten haben, bekam ich erst Ende Oktober einen Termin. Dieser schickte mich dann weiter zum Neurologen ,VD Karpaltunnelsyndrom. Der Termin beim Neurologen sollte erst im März 2018 sein, eher kein Termin zu machen.

Mitte Januar 2018 ging dann gar nichts mehr mit dem Arm-wieder zum Hausarzt ( Diagnose Schleimbeutelentzündung Schulter & Ellenbogen, Sehnenscheidenentzündung Schulter & Handgelenk und und und ), der hat sich dann darum gekümmert ,das innerhalb von 3 Tagen beim Neurolgen saß. Nerv wurde durch gemessen, Schiene verortnet, kam aber keine Besserung. Hausarzt schickte mich wieder zum Orthopäden, der meinte sollte es operieren lassen, weiter zum Handchirugen, der hat nur den Namen vom Orthopäden gelesen, hat mich zum anderen Orthopäden und Neurolgen geschickt. Neurologe Nr.2 , leichtes Karpaltunnelsyndrom & Überlastungssyndrom, Orthopäde Nr.2 wieder eingerenkt , Armgesprizt gegen die Entzündungen und wollte bestimmte Blutwerte haben, weil er Verdacht in Richtung Rheuma hatte. Mein alter Hausarzt hat sich geweigert Blut abzunehmen, tut nicht Not, daraufhin habe ich den Hausarzt gewechselt ( was auch nicht gerade einfach war ) . Laut Blutwerte kein Rheuma, der Orthopäde ließ sich aber nicht von abbringen ( es gab auch keine Krankengymnastik , nix,), daraufhin bin ich anfang November in der Rheumatolgie in Bremen gelandet.

Rheuma war es nicht, ich habe Arthrose im Isg, Hüfte rechts, Knie & dicker Anton sowie in der rechten Schulter. Empfehlung war orthopädische Reha.
Das hatte mein neuer Hausarzt schon im Sommer gesagt und nach Aufforderung der Krankenkasse im Juni 2018 mündlich am Telefon ( das war schon nach 4 Wochen Krankengeld wirklich Terror von denen mit manchmal wöchentlichen Anrufen ) , schriftliche Aufforderung August 2018.

Reha wurde auch sofort genehmigt, Termin war mitte November, hieß aus dem Kh , 4 tage später in die Reha. Dort landete ich dann auf der Rheumatologie ( ich musste vorher einen Fragebogen ausfüllen, was mich schon etwas gewundert hat ). Selbst mit den Ergebnissen vom KH das es kein Rheuma ist, hieß es denn ich hätte Fybromalyalgie :unsure: Aha, Anwendungen brachten gar nichts, nach 14 Tagen wurde ich "rausgeschmissen" weil ich mich dagegen gewert habe mit dieser pseudo Diagnose ( im nachhinein hieß es ich wollte gehen ). Bin aber Arbeitsunfähig entlassen worden. Da kam die Krankenkasse nach 4 Wochen an (telefonisch) , daß das nur 4 Wochen zählen würde und so - die Antwort könnt ihr euch denken, was dann meinerseits kam ;)

Jetzt hatten wir es schon Anfang Januar 2019 und keine Besserung in sicht. So saß ich dann bei meinem HNO Arzt, und "heulte" mich bei dem aus :whistle: der hörte sich das an und meinte wir sollten meinen Schlaf mal kontrollieren, gesagt getan , starke Schlafapnoe schon zuhause mit Gerät , weiter zum Schlaflabor. In dieser Wartezeit kam die Krankenkasse auf die Idee, nach Aktenvorlage beim Mdk mir das Krankengeld zu streichen, zahlt seit März nicht mehr-Widerspruch habe ich geschrieben, Rentenkasse sieht keinen neuen Sinn für eine erneute Reha mit der richtigen Diagnose - Widerspruch geschrieben, Umschulungsantrag habe ich auch gestellt-wurde auch abgelehnt, Widerspruch geschrieben, da war ich vor ca 4 Wochen beim Gutachter.

Mittlerweile war ich auch im Schlaflabor, Diagnose extremste Schlafapnoe, nachts hänge ich jetzt am "Schnorchel", 3 Monate "einschlafen" und dann gehts je noch vorhanden Problemen weiter zu den jeweiligen Fachärzten... Bis ich wieder "fit" bin, kann man noch ungefähr 4-5 Monate rechnen.
Meine Fragen, darf die KK einfach nach Akteneinsicht , das Geld streichen? Wie lange dauert so ein Verfahren? Woher erfahre ich , auf welche Unterlagen wurde das beschlossen ( der Gutachter hatte nur einen Bericht vom Neurolen und den Reha Bericht, alles andere hatte ich dabei ;-))

Ich bin verheiratet mit 2 Kindern, wir brauchen das KK zum Leben,( Sparkonto ist fast leer ) - war auch beim Arbeitsamt, die fühlen sich nicht zuständig.
Ich bin im Moment Berufsunfähig, aber nicht Arbeitsunfähig...
Was kann ich tun ?
Und mit dem ganzen Stress und Ärger werden meine Nerven auch nicht besser...ich bin einfach überfordert mit der ganzen Situation..
 

saurbier

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Hallo weis.nicht.mehr.weiter,

nun eine odysse, wie sie manch einem hier wohl bekannt vorkommen dürfte.

Wie war denn das Ergebnis aus deiner Reha und war dies eine DRV oder KK Reha.

Mit welchen Hinweisen hat man dich denn aus der Reha entlassen, da müßte es ja eine Einschätzung bezüglich deiner Erwerbsfähigkeit geben und ggf. auch eine Empfehlung wie man seitens der DRV bzw. Ärzte weiter verfahren sollte.

Das die KK dir jetzt das KG gestrichen hat, nun so ganz neu ist das leider auch nicht.

Da bleibt dir halt nur ein Antrag nach §§ 86a/86b SGG beim zuständigen Sozialgericht mit welchem dann die KK seitens des Gerichts aufgefordert wird das KG weiterhin zu zahlen.

Hier mal ein guter Wegweiser dazu:

einstweiliger Rechtsschutz §§ 86a/86b SGG

Hier mußt du dann für dich selbst klären ob du solch eine Klage selber durchführen willst, oder doch lieber einen Rechtsanwalt einschalten willst, was ggf. besser wäre.

Die frage ist da auch, wie lange hast du denn inzwischen KG erhalten und wann würdest du da denn regulär ausgesteuert und könntest ggf. bei der AfA einen ALG-I Antrag nach § 145 SGB III stellen.

Hast du schon mal bei all den gesundheitlichen Beschwerden darüber nachgedacht bei der DRV eine EMR zu beantragen.

Und wie sieht es denn aktuell mit einer AU aus, schreibt dich jetzt überhaupt noch ein Arzt weiter AU, denn du kannst ja sicherlich nicht arbeiten, oder.

Du schreibst hier ja was von Berufsunfähig, da kommt nochmals die Frage, wie sieht dazu dein Reha-Abschlussbericht aus, wie weit ist da deine Erwerbsfähigkeit eingeschränkt (zeitlich, auch auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, mit welchen gesundheitlichen Einschränkungen).


Grüße saurbier
 
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Der ReHa bericht ist ein Widerspruch in sich, :icon_lol:
Das steht im Originalbericht :
Die Patientin ist tätig als Fleischereifachverkäuferin.Seit Januar 2018 besteht bereits Arbeitsunfähigkeit. Frau X traut sich eine Wideraufnahme ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit nicht mehr zu, insbesondere augrund der beschriebenen Kälteempfindlichkeit. Die Patientin strebt eine Umschulungsmßnahme an.

Aus internistischer-rheumatologischer Sicht ist Frau X in der Lage, ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit täglich sechs Std und mehr auszuführen. Die Entlassung erfolgt weiterhin arbeitsunfähig aufgrund der anhalten Beschwerden.

Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt können aus internistisch-rheumatologischer Sicht dauerhaft körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten unter Vermeidung von schwere Hebe- und Tragebelastung , dauernden Arbeiten in WS-Zwangshaltung sowie Arbeiten mit hohen Anforderungen an die Kraft der Hände täglich sechs Stunden und mehr ausgeführt werden.
-
( Kommentar von mir- was mache ich denn in einer Fleischerei ? Ich arbeite nicht bei Edeka:icon_stop: wo alles fein in 100g abgepackt ist , sondern in einem Familienbetrieb , wo alles noch selber gemacht wird und bei uns hat alles irgentwo Gewicht, die "Verkaufzeit" macht nur 1/3 der Arbeit aus , der Rest ist produzieren 😥

Die ärztliche Leistungseinschätzung wurde mit der Patientin mehrfach erörtert, es zeigten sich erhebliche Diskrepanzen zur Selbsteinschätzung, die Patienten war mit der Beurteilung nicht einverstanden.

Sie möchte LTA beantragen und eine Umschulungsmaßnahme durchführen, was aufgrund der bereits langen AU- Zeit und frustranen Behandlungsversuchen langfristig sinnvoll erscheint.----

-----
Seit ich jetzt den "Schnorchel" nachts trage , geht es mir von Tag zu Tag besser. Mein Hauptproblem ist , daß mir bei bestimmten (berufsbedingten ) körperlichen Abläufen zb 30 min Geschnetzeltes schneiden mir einfach das Messer aus der Hand fällt und ich die Hand den Rest des Tages nicht gebrauchen kann:icon_neutral: weil ich dann eine Ameisenkolonie im Arm habe , etwas aus der Gefriertruhe nehmen ergibt ein Gefühl als würde ich einen Weidezaun anfassen :icon_evil:oder Wäschekorb die Treppe hochtragen, oben angekommen , öffnet sich einfach die Hand :icon_sad: das passiert , wenn ich über 2kg mit der Hand trage ständig, einschätzung Neurologe & Orthopäde , werde ich wahrscheinlich auch nicht wieder los, weil durch Stresshormone durch die Apnoe, der Nerv sich an die Muskeln geklebt hat, ist auch nicht operabel😭 kriege zwar KG, Tens-Gerät und manuelle Therapie und es hilft :icon_party: aber sobald es mehr als 2 kg auf einem Arm heben und mit zwei ,liegt die Grenze bei 5kg , dann gehts nicht mehr.

-------

Zu deinen Fragen, Reha war von der DRV -Orthopädische beantragt und genehmigt bekommen- Reha Fachklinik hat mich auf die Rheumatologie umgesetzt -deswegen die Diskrepanzen, weil ich zur Orthopädie wollte, mit der "Sport" Prüfung , ob ich gesundheitlich in der Lage bin, meinen Job auszuführen. Das wurde nämlich nicht auf der Rheumatologie gemacht-da gab es Wellness-Kuschelkurs mit Massagen & Bäder :icon_lol:

Ausgesteuert offiziel wäre Ende Juli...

AU weiterhin vom Hausarzt, vom Orthopäden und vom Schlafmediziner:icon_party:kriegt die KK auch fleißig weiterhin geschickt.

AlG I habe ich am 29.4. beantragt
 
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saurbier

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Hast du denn mal mit deinen Ärzten über einen Rentenantrag gesprochen.

Vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit, hier eine Teil-EMR zu beantragen, auch wenn da wohl nach dem Reha-Ergebnis zuerst mal geringe Chancen sind.

Darf ich fragen wie alt du bist. Bei jüngeren <40 neigt die DRV ja eher mal dazu noch eine LTA zu bewilligen, da könnte dann ggf. auch eine Umschulung bei raus kommen. Bei ü40 sieht es leider mit Umschulung eher schlechter aus, denn die wollen eben nicht mehr zahlen.

Du solltest auf jedenfall aufpassen das man dir nicht wohlmöglich mit einer LTA kommt, wo man dir dann lediglich Unterstüzung anbietet, aber eben keine direkte Umschulung. Unterstützung kann leider vieles sein, nur schiebt die DRV damit eher die Verantwortung für deine weitere Zukunft damit an dich ab. Heißt du kannst dir einen neuen Arbeitgeber suchen (größtes Risiko überhaupt einen zu finden) und bekämst dann ggf. Lohnzuschuss und weitere berufliche Hilfsmittel.

So wie sich das Reha-Ergebnis bisher anhört, fehlt dir leider nichts, was deine Erwerbsfähigkeit massiv einschränkt und damit automatisch ein Handeln der DRV erzwingen würde, denn wer mehr als 6 Std./tägl. Leistungsfähig ist, dem fehlt mal nichts, leider.

Da können dir jetzt leider nur deine behandelnden Ärzte weiter helfen, indem sie deine bisherige Arbeit als nicht mehr durchführbar attestieren. Dazu müßten die aber auch gegenüber der DRV bescheinigen das die durchgeführte Reha völlig fehl am Platz war und du zwingend in eine Orthopädische Reha müßtest.

Wenn das der Fall wäre, dann bliebe dir noch die Möglichkeit, in wenigen Wochen ganz dreist einen Rentenantrag zu stellen, den die DRV dann prüfen müßte.

Mich verwundert aktuell aber auch, daß man mit die seitens des Sozialdienstes nicht in der Reha mal über eine Umschulung gesprochen hat und dies lediglich seitens der Ärzte im Bericht Erwähnung fand. Hier kannst du vorerst leider jetzt nur abwarten wie die DRV entscheiden wird, was eben immer etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Sollte dann dann nichts kommen, dann bliebe dir nur ein neuer Anlauf (siehe zuvor).


Grüße saurbier
 
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Ich bin just 40 geworden 😅 fühle mich eigentlich noch zu fit für die Rente.

Wie gesagt, ich würde mich auch über Hilfe freuen, wenn es um Hilfe geht, das ich zb Richtung Autoverkäufer oder sowas gehe- da fehlen mir die Computerkenntnisse , oder Schuhe verkaufen 😅 aber keine Ehrfahrung mit Ec etc - bei uns kann man nur mit Bargeld bezahlen und im Marktwagen ist Kopfrechnen angesagt.

Meine Reha bestand dahin, dass ich mittwochs vormittags anreisen durfte, den Tag bei der Rheumatologin saß und bis montags gar keine Anwendungen hatte, bis ich beim Chefarzt war und dann kam der Kuschelkurs- mittwochs war Oberarzt dran, der fing an , daß sie als Ärzte eine Umschukung gutheißen würden und als ich den Montag darauf bei dem Sozialdienst war, hieß es plötzlich, hätte keine Order dafür, das mit mir zu beantragen.


Ich hab mich von mir aus beim Landkreis auf eine Ausbildung beworben, Tests soweit bestanden, übermorgen zum Vorstellungsgespräch:peace: is ja nicht mehr so , daß ich in der Ecke sitze und heule , wie doof das alles ist
 
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