Die Klage in der Krise - Warum gerade jetzt Rechte wahrnehmen?

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edy

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„Öffentlichkeit, Politik und Betroffene scheinen bislang noch nicht
begriffen zu haben, welche einschneidenden Veränderungen „auf dem
Arbeitsmarkt“ spätestens mit Beendigung der kommenden Bundestagswahl
eintreten werden. Es gibt kaum ein größeres Unternehmen, das nicht bereits
Massenentlassungen angekündigt oder aber in Aussicht gestellt hat. Davon
ist die gesamt Republik betroffen. Die Werftenbranche in Norddeutschland
ebenso wie die Automobilindustrie, vor allem die
Automobilzulieferindustrie in Süddeutschland. Der Einzelhandel, wie z.B.
Karstadt ebenso wie die exportorientierten Häfen und die Logistikbranche.
Es ist ganz deutlich: Die Verlängerung der Bezugsdauer des
Kurzarbeitergeldes, ja das Instrument der Kurzarbeit überhaupt, haben
politische Gründe: Durch die Kurzarbeit werden die Auswirkungen der Krise
weder gemildert noch deren Ursachen auch nur ansatzweise bekämpft. Die
Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes hat aber Bedeutung für
die Frage, w a n n konkret Massenentlassungen anstehen. Dabei soll das
Steuerungsinstrument der Kurzarbeit ganz offensichtlich möglichst bis zum
Abend der Bundestagswahl eingesetzt werden. Vorbehalte dagegen werden von
keiner politischen Kraft, aber auch nicht von den Gewerkschaften oder den
Betriebsräten geäußert. Im Gegenteil: Allen Akteuren erscheint es sinnvoll
(Motto: „Wenigstens etwas!“) den Einschnitt so lang wie möglich
hinauszuzögern. Besonders „engagiert“ist darin die Politik selbst, denn
sie hat ganz offensichtlich überhaupt keine Vorstellung davon, wie sie
diesen Massenentlassungen begegnen soll. Doch haben die Gewerkschaften
dazu ein Konzept? Oder hat „Die Linke“ dazu ein Konzept? Welche Konzepte
haben Betriebsräte?...“ Debattenbeitrag von Rolf Geffken (pdf), wir danken
für die Freigabe!
https://www.labournet.de/diskussion/arbeitsalltag/allg/krise_geffken.pdf
 
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