Die Idiotie des Krankenversicherungssystems:

Kleeblatt

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Es ist müßig sich über Sinn / Unsinn der Entscheidungen von insbesondere der GKV-en zu unterhalten.
Einerseits beklagen diese den "OP-Wahn", andererseits forcieren sie genau das indem sie anerkannte Alternativen ablehnen / nicht bezahlen.
Beispiel: Jemand hat in beiden Schultergelenken schmerzhafte Kalkablagerungen und ist z.Z. nachweislich nicht mehr op-fähig.
Die GKV will aber nur die entsprechende OP zur Kalkentfernung bezahlen. Die wesentlich unkomliziertere Methode der Stoßwellentherapie wird nachdrücklich verweigert.
So ! Was jetzt tun ? Betroffener hat starke Schmerzen in beiden Schultergelenken und kann sich schlecht bewegen / hantieren und kaum noch schlafen. GKV sagt, - das interessiert uns einfach nicht. Punkt.

Beide OP´s würden zusammen knapp 4000, - € kosten, - DAS wollen die gerne zahlen.
Die Stoßwellentherapie kostet pro Schulter samt Nachbehandlung 158,- € = 316,- € für beide Schulter, geht ohne Betäubung und der erste Effekt setzt bereits nach der 1. Behandlung ein (insgesamt 3 Behandlungen im jeweiligen Abstand von 1 Woche). Noch 3-4 Wochen warten und Schulter ist völlig schmerzfrei und absolut frei beweglich, = wie neu.

Ist nur EIN ! Beispiel für den absoluten Wahnsinn !

Oder:
Man läßt sich unter Vollnarkose ambulant operieren. Ist um Längen kostengünstiger als KH. NUR das man DANN bei den GKV-en keinen Anspruch hinterher auf Fahrdienste ect. mehr hat. Hat man nur wenn die OP im KH gemacht worden ist.

Ich könnte ohne Ende weitererzählen aus dieser Ecke, - mein Bekanntenkreis hat inzwischen einschlägige Erfahrungen mit dem GKV-Irrsinn.
ABER immer schön jammern das doch alles soooo teuer sei.
Tja, - na WER WILL es denn so teuer ?
Die Patienten schon mal nicht.

(Übrigens, - klar wurde die Stoßwellentherapie dann gemacht, - auf eigene Kosten. Es gab keinerlei anderen Ausweg aus diesem Jammer. Prima, - wieder hat die Erpressung durch die GKV super funtioniert, - auf Kosten der Schmerzen von Mitgliedern und deren Ausweglosigkeit.)
 
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