Die Häufchen-Jäger von Berlin (1 Betrachter)

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Gegen solche 1 Euro Jobs sollte man sich besonders intensiv wehren, denn das ist eine klare Aufgabe der Straßenreinigung. Und für Verstöße gibt es Polizei und Ordnungsamt.
 

Woodruff

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Mich wundert ja, dass sie die Häufchen nicht eigenhändig beseitigen müssen.

Besitzer von Kampfhunden würde ich auch nicht unbedingt ansprechen :icon_wink:
 
S

Sissi54

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Schwachsinn haben die sich da einfallen lassen !

Was nützt hier eine Beschreibung der Person ?

Kann jemand bestraft werden, weil eine Beschreibung einer Person vorliegt ?
Wenn nicht auf frischer Tat ertappt, dann ist das alles sinnlos.

Einziger Erfolg, Uniformierung von ALG II-Empfängern. :icon_neutral:
 
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Rounddancer

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Was ist da los? Berlin will doch vom EEJ wenigstens zum ÖBS. Wollen die davon nur wegen ein bißchen Hundekot davon abweichen?
Wenn der Hundekot so ein Problem ist, dann sollen die die Alg II-Empfänger eben regulär (und sei es anfangs zum ÖBS-kompatiblen Einsteigertarif von 1350 EUR) beim Ordnungsamt einstellen. Dann können die, mit Knöllchenblock, Uniform, und möglichst "Sautreiber" bestückt, ignorante Hundehalter und nebenbei auch noch die Nichteinhaltung der Nichtraucherschutzgesetze per Knöllchen ahnden, Personalien feststellen und mehr.

Vielleicht übertreibt es die Berliner Stadtreinigung aber auch etwas mit ihrer Hundekot-Phobie, denn wie ich erst kürzlich vor Ort feststellen konnte, sind in Berlin so viele öffentliche Papierkörbe per Aufschrift als Behälter für Hundekot beschildert, daß hundlose Besucher Berlins Sorge haben, ob sie denn ihr Mc Donalds Hamburger-Papierchen, den verbrauchten Fahrschein, oder das gebrauchte Taschentuch da auch reinwerfen
dürfen, oder nicht.

Ach ja: Hundekot-Tüten-Automaten gibts in Berlin auch an mehreren Stellen.
 
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Der fürs Ordnungsamt zuständige Stadtrat Peter Beckers (SPD) zum KURIER: "Sie sprechen Halter an, warnen vor Gesundheits-Risiken. Hundewürmer können bei Kindern schlimme Entzündungen hervorrufen."
Au, ja, das wird tiefen Eindruck bei den Hundebesitzern hinterlassen.
Personalien dürfen die Hartz-IV-Empfänger zwar nicht aufnehmen. Aber sie beschreiben dem zuständigen Ordnungsamt die jeweiligen "Sünder". Denen drohen dann beim nächsten Mal Bußgelder bis zu 40 Euro, einkassiert von den Außenamts-Mitarbeitern des Bezirks-Amtes. Auch die BSR wird informiert, schickt ihr Personal in die Hundekot-Gebiete.
Ey, super, da wird der Willkür Tür und Tor geöffnet, wenn da ein Hundebesitzer "beim nächsten Mal" erwischt wird, nur weil eine vage Beschreibung auf ihn passen könnte.

Die Hartz-IV-Empfänger bekommen pro Stunde als Aufwandsentschädigung 1,50 Euro. 30 Stunden sind sie in der Woche im Einsatz. Das Projekt gilt zunächst für 9 Monate. Dann sollen die nächsten Hartz-IV-Empfänger auf Streife gehen.
Was tut man nicht alles, um die Erwerbslosen aus der Statistik zu kicken.

Der SPD-Abgeordnete Michael Arndt: "Diese Initiative sollte in allen Innenstadtbezirken Schule machen. Denn die BSR ist im Kampf gegen Hundekot total überlastet."
Eine echte Alternative wäre es, das Personal bei der BSR aufzustocken.

LG
 

Tinka

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Das erinnert mich an diesen Sklaven-Maßnahmen-Träger Koala e.V. in HH, der u.a. eine Abteilung hat, in der die 1€-Jobber den Elbstrand ablaufen/kontrollieren/säubern müssen.

Strandläufer
Das Projekt Strandläufer führt KoALA mit Unterstützung der Hamburg Port Authority und des Bezirksamts Altona durch. Zwischen Övelgönne und Teufelsbrück sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz unterwegs:

Die Strandläufer informieren über Hafen, Elbufer und Umgebung. Sie kennen die Busverbindungen und die Abfahrtzeiten der Fähren. Für alle Fälle haben sie ein Pflaster und ein Handy dabei.
Außerdem reinigen sie den Strand mit einem Spezialgerät von Glasscherben und anderem gefährlichen Unrat. Ebenso achten sie auf die Einhaltung einiger Regeln – für ein gedeihliches Miteinander von Anwohnern, Besuchern und Gewerbetreibenden. Über ihre Arbeit berichtet der Strandbote.

Die Strandläufer arbeiten im Rahmen eines Ein-Euro-Jobs. Zugleich erweitern sie ihre beruflichen Perspektiven – durch unsere Angebote zur Weiterbildung und eine Berufswegeplanung.
Der auf zehn Monate befristete Arbeitsalltag bei KoALA und eventuell ein daran anschließendes Praktikum in Betrieben erhöht die Chancen unserer Mitarbeiter auf einen regulären Arbeitsplatz – unser gemeinsames Ziel.

KoALA
:eek: Hundekot-Tüten haben die Ein-Euro-Jobber natürlich auch dabei...
 

Arania

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bei uns übernehmen die 1-Euro-Jobber schon seit langem Ordnungsdienste, das die in Berlin jetzt erst damit anfangen wundert mich
 
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Das erinnert mich an diesen Sklaven-Maßnahmen-Träger Koala e.V. in HH, der u.a. eine Abteilung hat, in der die 1€-Jobber den Elbstrand ablaufen/kontrollieren/säubern müssen.
:eek: Hundekot-Tüten haben die Ein-Euro-Jobber natürlich auch dabei...
Ja, Koala e.V., die haben doch monatelang im Elbe-Wochenblatt für ihren Strandläufer-Unsinn geworben. :icon_rolleyes:
Der auf zehn Monate befristete Arbeitsalltag bei KoALA und eventuell ein daran anschließendes Praktikum in Betrieben erhöht die Chancen unserer Mitarbeiter auf einen regulären Arbeitsplatz – unser gemeinsames Ziel.
Ein regulärer Arbeitsplatz? Als was?
Als Strandläufer? Ist das jetzt ein Ausbildungsberuf?
Habe ich was verpasst?

Diese Ausbeuterträger ticken doch nicht ganz sauber! :icon_kotz:

LG
 

Tinka

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Ja, Koala e.V., die haben doch monatelang im Elbe-Wochenblatt für ihren Strandläufer-Unsinn geworben. :icon_rolleyes:

Diese Ausbeuterträger ticken doch nicht ganz sauber! :icon_kotz:

LG
Genau die!
Und alle "Projekte" :rolleyes: und der ganze Verein noch so widerlich sozialpädagogisch, links-alternativ aufgehübscht & verpackt.

Wenn frau dort in Altona ins Büro zur Ein-Euro-Job-Info geht, wird sie von arbeitslosen Sozialpädagoginnen, die selbst 1 €-Jobberinnen sind "beraten".

Ein perverser Verein...

LG
 
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Genau die!
Und alle "Projekte" :rolleyes: und der ganze Verein noch so widerlich sozialpädagogisch, links-alternativ aufgehübscht & verpackt.
Wenn frau dort in Altona ins Büro zur Ein-Euro-Job-Info geht, wird sie von arbeitslosen Sozialpädagoginnen, die selbst 1 €-Jobberinnen sind "beraten".
Ein perverser Verein...
LG
Meinst du das "Büro" in der Großen Bergstrasse? Wo die Ein-Euro-Jobberinnen den halben Tag auf einer Bank vor der Tür hocken, und darauf warten, dass sie einen Einsatz haben.
Da wird doch momentan Reklame gelaufen, dass die EEJobberinnen z.B. alten Leutz die Gardinen aufhängen, Besorgungen machen und Begleitung zu Ärzten anbieten. Kostet den Auftraggeber 0,-€, nur das Fahrgeld muss er zahlen.
Das ist so zum :icon_kotz:.
Und die "Pädagogen" hocken die ganze Zeit vor ihren PCs und schlürfen Kaffee.

LG
 

Tinka

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Und die "Pädagogen" hocken die ganze Zeit vor ihren PCs und schlürfen Kaffee.

LG
Hocken kaffeeschlürfend vor den PC`s, bringen ihre Hunde mit, gehen zwischendurch zum Supermarkt, telefonieren privat, kommen häufig zu spät oder sind krank (obwohl sie nur 1x pro Woche "Unterricht" halten müssen), machen ständig "Teamsitzungen", quatschen ewig privat mit den Kolleginnen, aber haben bei konkreten Anfragen keine Ahnung und verschlampen ihre eigentlichen Aufgaben...

...usw., usw. mit anderen Worten, sie machen sich einen fröhlichen Lenz, leider völlig an ihrer Aufgabe vorbei.

Den Laden in der GR. Bergstr. meinte ich nicht, sondern den in Ottensen, Kleine Rainstrasse/Hohenesch (??), aber dort geht`s genauso zu.

Dann gibt's u.a. noch die Dependence Mitnmang50+ in Gr. Bergstrasse, das ist auch so ein absurder Spaßverein, wie die anderen, wo zum Beispiel ältere Russinen (kaum Deutsch, kaum IT-Kenntnisse) zur Internet-Job-Recherche und Lebenslaufschreiben stundenlang vor den PC`s alleingelassen werden.

Es ist ganz unglaublich und dazu noch diese links-alternative Masche :icon_kotz:, die Macher sahnen ab und die Anderen merken nix..

LG
 
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Gast
...usw., usw. mit anderen Worten, sie machen sich einen fröhlichen Lenz, leider völlig an ihrer Aufgabe vorbei.
Die haben tatsächlich keine Aufgaben, außer regelmässig bei der Arge neue Jobberinnen (sind ja faktisch nur Frauen) zu rekrutieren, um sich ihren eigenen Arbeitsplatz zu sichern. Dazu brauchen sie eben zwingend die Fördergelder, die sie aus jedem Sahnetopf abschöpfen können, um sich nicht selbst als Strandläuferin ausgebeutet zu werden.

Den Laden in der GR. Bergstr. meinte ich nicht, sondern den in Ottensen, Kleine Rainstrasse (??), aber dort geht`s genauso zu.
Ach, das Stammlokal von Koala - da, wo alles begann. Ich weiß, wo du meinst.

Dann gibt's u.a. noch die Dependence Mitnmang50+ in Gr. Bergstrasse, das ist auch so ein absurder Spaßverein, wie die anderen, wo zum Beispiel ältere Russinen (kaum Deutsch, kaum IT-Kenntnisse) zur Internet-Job-Recherche und Lebenslaufschreiben stundenlang vor den PC`s alleingelassen werden.
Hauptsache der Rubel rollt......

Es ist ganz unglaublich und dazu noch diese links-alternative Masche :icon_kotz:, die Macher sahnen ab und die Anderen merken nix..
Im letzten Jahr gab es so einen Bericht im Elbe-Wochenblatt über irgendeine Maßnahme, und da wurden die Fördergelder abgezogen. Du meine Güte, was die Tussi von dem Trägerverein rumgejault hat.
Es wäre ja

  • "so furchtbar für die Erwerbslosen, wenn die Maßnahme nicht weitergefördert wird",
  • "die Maßnahme müsse unbedingt weitergehen, damit insbesondere die schwer Vermittelbaren eine echte Chance bekommen",
  • "die Erwerbslosen in der Maßnahme wären verzweifelt, dass sie nicht mehr weiter für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert würden :icon_kotz:"
Die Erwerbslosen selbst kamen in dem Artikel nicht zu Wort. :icon_twisted:
Ich frage mich:"Warum nicht????" *grübel* *grübel*

LG
 
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sogehtsnich

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Ein "Häufchen Jäger" lernt ein nettes Mädel kennen und so wie sich die Sache entwickelt, bleibt auch der Anstandsbesuch bei den zukünftigen Schwiegereltern nicht aus.
Der zukünftige Schwiegervater fragt:
"Mit was verdienen Sie Ihr Geld?"
Antwort:
"Mit Scheiße!"
 

Drueckebergerin

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bei uns übernehmen die 1-Euro-Jobber schon seit langem Ordnungsdienste, das die in Berlin jetzt erst damit anfangen wundert mich
Die fangen nicht erst jetzt damit an, F-K ist wohl ein bißchen hinter der Zeit.

Sowas Ähnliches hat mein EX letzten Sommer schon in Spandau gemacht, je einer vom Ordnungsamt und ein 1-OY-Jobber sind gemeinsam auf "Pirsch" gegangen und haben jeden Hundehaufen notiert und gemeldet.......... :icon_twisted:

Der 1 OY-Jobber trug eine gelbe Weste....was wohl, wenn der Stoff knapp wird ? :eek:
 

M.aus.B

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Ich machs sogar freiwillig: Ich würde gleich die Hunde abschaffen. Die in den Parteibüros, die in den Jobcentern, die bei den Trägern rumhuppen und bellen. Und ich hätte gleich den passenden Entsorgungsort: Chinesische Kohlebergwerke: Die sind billig (wir wollen ja nicht, das Steuergelder für diese Aufgabe verplembert wird) und ab einer gewissen Mindestmenge könnte sich der ganze Sche*** selber dauerhaft "verplompen" und versiegeln.:icon_tonne:
Also eine Abwrackprämie für Sozialstaatsentsorger ...
 
G

Gelöschtes Mitglied 26

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Was mich ja dabei ganz besonders "irritiert":

Die Hartz-IV-Empfänger bekommen pro Stunde als Aufwandsentschädigung 1,50 Euro. 30 Stunden sind sie in der Woche im Einsatz. Das Projekt gilt zunächst für 9 Monate. Dann sollen die nächsten Hartz-IV-Empfänger auf Streife gehen.
Der SPD-Abgeordnete Michael Arndt: "Diese Initiative sollte in allen Innenstadtbezirken Schule machen. Denn die BSR ist im Kampf gegen Hundekot total überlastet."
1. 9 Monate, danach neue ? Ich dachte diese Ein-Euro-Job sollen ein Weg in eine Arbeitsstelle sein, hier gibt man ja nun offiziel zu, das die Jobs sowieso nur besfristet sind und keine Chance auf einen Arbeitsplatz bieten.

2. Die BSR ist überlastet ??? Was haben diese Ein-Euro-Jobs dann mit "zusätzlich" zu tun ? Wenn die BSR überlastet ist muß da mehr Personal mit entsprechender Ausbildung und Rechten eingesetzt werden ...
 
E

ExitUser

Gast
Was mich ja dabei ganz besonders "irritiert":

1. 9 Monate, danach neue ? Ich dachte diese Ein-Euro-Job sollen ein Weg in eine Arbeitsstelle sein, hier gibt man ja nun offiziel zu, das die Jobs sowieso nur besfristet sind und keine Chance auf einen Arbeitsplatz bieten.
Diese Ein-Euro-Jobs sollten nie ein Weg in eine Arbeitsstelle sein, sondern lediglich ein Weg aus der Arbeitslosenstatistik.

2. Die BSR ist überlastet ??? Was haben diese Ein-Euro-Jobs dann mit "zusätzlich" zu tun ? Wenn die BSR überlastet ist muß da mehr Personal mit entsprechender Ausbildung und Rechten eingesetzt werden ...
[/quote]Ja, soweit die Theorie - nur - das kostet Geld! Und die Ein-Euro-Jobber bringen Geld. Je nach Stadt, Kommune, Träger, ect. zwischen 300 - 550,- Euro im Monat! Hier bei uns in HH ein lohnenden Geschäft für die HAB, die sich als größter Träger und Vermittler wie ein Flächenbrand über die Stadt ausgebreitet hat. Allein für die Vermittlung eines Ein-Euro-Jobobbers bekommt die HAB einmalig rd. 350,- Gebühr von den Argen gezahlt. Im Jahre 2006 hat die HAB in Hamburg rd. 26 Mio Euro umgesetzt!!!

LG
 
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