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Die gesetzliche Krankenversicherung will die Zahlung des Krankengelds einstellen, bei Weigerung die Einwilligungserklärung zu unterschreiben

Malu

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Hallo Allerseits,

vielen Dank erstmal für das Forum und die Möglichkeit hier Hilfe zu bekommen!!!

Zu Mir: 44, nach Mobbing, Zusammenbruch und AU, direkt gekündigt worden. Seit 14 Monaten AU, 6 Wochen Reha im Herbst 2018, AU und übelst retraumatisiert entlassen. Seither vom FA weiter AU geschrieben.

In mehreren Briefen forderte mich die KK nun auf eine Einwilligungserklärung mit folgendem Wortlaut zu unterschreiben:
„Ich bin damit einverstanden, dass der Entlassungsbericht meiner Reha an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung weitergeleitet wird. Meine Einwilligung gilt nur, soweit diese Informationen für die Beurteilung meiner Arbeitsunfähigkeit ab dem XX.XX.2018 erforderlich sind.
Hinweise: Ihre Einwilligung ist freiwillig. Wenn Sie jedoch nicht einwilligen, können z.B. weitere therapeutisch notwendige Maßnahmen ggf. nicht zeitnah eingeleitet werden. Weitere Nachteile entstehen Ihnen dadurch nicht.“

Dieser Aufforderung bin ich mehrfach nicht nachgekommen.
Jetzt bekomme ich ständig Telefonanrufe der KK in denen immer größerer Druck auf mich ausgeübt wird den Bericht freizugeben, unter anderem mit der Androhung beim Medizinischen Dienst vorgeladen zu werden. Wie man mir sagte müsse ich da aber auch hin, wenn ich den Bericht freigebe?!? Trotz den der KK vorliegenden aktuellen AU, Diagnosen und Einschätzungen meines Psychologen und meines FA ...

Heute habe ich nun einen Brief der Kasse erhalten mit folgendem Inhalt:
„leider habe ich Ihre Einverständniserklärung bisher nicht erhalten und möchte sie an mein Schreiben vom XX. Januar 2019 mit bereits erfolgter Aufforderung erinnern.
Ich bitte Sie, mir die Einverständniserklärung bis zum XX.März 2019 zukommen zu lassen, andernfalls werden wir Ihre Krankengeldzahung ab dem Folgetag einstellen.
Beiliegend ein Auszug aus dem Sozialgesetzbuch zu Ihren Mitwirkungspflichten, Paragraphen: 60, 66 und 67....“

Meine psychische Verfassung ist immer noch dermaßen schlecht, dass ich zusätzlichen Stress grad wirklich nicht abkann. (Deshalb auch sorry, falls es mein Thema schon gibt - Konzentration und so... )
Was mache ich denn jetzt ganz konkret?
 

Ularfa

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Schau mal HIER da ist der gleiche Fall. Wenn die KK die AU anzweifelt können sie ja den MDK einschalten, was sie ja so oder so jederzeit machen können, hat aber nichts mit dem Rehabericht zu tun.

Jetzt bekomme ich ständig Telefonanrufe der KK in denen immer größerer Druck auf mich ausgeübt wird
Teile der KK mit das sie deine Telefonnummer löschen sollen, oder blockiere die Nummer wenn du kannst. Du bist nicht verpflichtet mit der KK zu telefonieren.
 

bibumuc

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Zu Mir: 44, nach Mobbing, Zusammenbruch und AU, direkt gekündigt worden. Seit 14 Monaten AU, 6 Wochen Reha im Herbst 2018, AU und übelst retraumatisiert entlassen. Seither vom FA weiter AU geschrieben.
Wenn du seit 14 Monaten AU bist, solltest du dir wohl ganz generell mal Gedanken darüber machen, wie es demnächst für dich weiter geht. Denn es ist ja absehbar, daß der Krankengeldbezug so oder so in nicht allzu ferner Zukunft ausläuft.

Was steht denn in dem Bericht, was die KK nicht erfahren soll? Anders als Arbeitsagentur und JC, ist die KK doch ohnehin über deine Diagnosen mehr als gut informiert. Was also würden sie erfahren, wenn sie den Bericht lesen? Sollte dort stehen, also in einem 4 oder 5 Monate alten Bericht, daß du arbeitsfähig bist, müßte nach dem Zeitablauf, ohnehin nochmal der MDK eingeschaltet werden. Das aber würde wieder Zeit bringen.
 

GuteLaune001

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Hallo Malu,

was möchtest du denn mit der Verweigerung der Unterschrift erreichen. dein Anspruch auf Krankengeld endet nach 78 Wochen, also in ein paar Monaten. Danach hast du Anspruch auf ALG1, wenn du "Gesund" bist, ansonsten ALG2. Dieses ganze hin und her ist förderlich für deine Gesundheit.

MFG Sonnenschein
 

Fabiola

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dein Anspruch auf Krankengeld endet nach 78 Wochen, also in ein paar Monaten. Danach hast du Anspruch auf ALG1, wenn du "Gesund" bist, ansonsten ALG2.
Was soll der Unsinn? Nach Ende des Krankengeldes hat @Malu Anspruch auf AlgI nach 'Nahtlosigkeit', wenn Malu noch nicht gesundet ist. Erst wenn der Anspruch auf AlgI verbraucht ist, dann käme AlgII in Frage.

@Malu
"Ich bin damit einverstanden, dass der Entlassungsbericht meiner Reha an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung weitergeleitet wird ...".
Um den Entlassungsbericht dem MDK zukommen zu lassen, braucht es nicht den Umweg über den Schreibtisch der KK-Sachbearbeiterin. Der Reha-Bericht geht die SB nun mal gar nichts an.
Die KK darf Dir aber gerne die Adresse des MDK nennen, um den Bericht dort direkt hin zu schicken - wenn Du das denn möchtest. Verpflichtet bist Du dazu nicht.
Dass eine Pflicht besteht, den Reha-Bericht an den MDK auszuhändigen - na dafür lass Dir mal die gesetzliche Grunlage schriftlich nennen. Die bloßen Mitwirkungsparagrafen (60, 66 und 67) reichen dafür nicht aus.

@bibumuc und @GuteLaune001:
Der Reha-Bericht geht die KK-SBs nun mal rein gar nichts an.
Was steht denn in dem Bericht, was die KK nicht erfahren soll?
Ich zumindest würde nicht wollen, dass jede/r x-beliebige KK-Verwaltungsangestellte/r meinen kompletten Bericht liest. Das sind schließlich sensible gesundheitliche Daten, die SB einen 'feuchten' angehen.
 

bibumuc

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Der Reha-Bericht geht die KK-SBs nun mal rein gar nichts an.
Ich zumindest würde nicht wollen, dass jede/r x-beliebige KK-Verwaltungsangestellte/r meinen kompletten Bericht liest. Das sind schließlich sensible gesundheitliche Daten, die SB einen 'feuchten' angehen.
Der oder die SB der KK, zumindest die in der Krankengeldstelle, kennen (im Gegensatz zu JC und/oder AA) ohnehin sämtliche Diagnosen, die die Ärzte bisher im Rahmen der Behandlung gestellt und abgerechnet haben.

Nun gut, man könnte natürlich argumentieren, dass in dem Bericht auch persönliche Eindrücke der Behandler und Aussagen der/des Kranken stehen. Wenn ich nicht will, daß diese die KK sieht, würde ich sie schwärzen oder aber anbieten, den Bericht direkt an den MDK zu geben.

Ein generelles Verweigern der Herausgabe halte ich persönlich jedenfalls nicht für zielführend.
 

Ularfa

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Ein generelles Verweigern der Herausgabe halte ich persönlich jedenfalls nicht für zielführend.
Und aus welchem Grund?

Wenn die KK etwas anzweifelt, kann sie gerne den MDK einschalten. Und wenn sie jetzt weiter AU geschrieben ist, kann sich der MDK an den behandelnden Arzt wenden. Eine Verpflichtung den Entlassungsbericht irgend jemanden auszuhändigen gibt es nicht. Wäre das rechtlich möglich, dann würde hier niemand um ein explizites Einverständnis bitten.

Darüber hinaus ist der Bericht lediglich eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Reha und Entlassung und ich wollte auch nicht das dann damit vielleicht etwas entschieden werden soll, was sowieso nur zum Nachteil sein soll.

Was sollte denn deiner Meinung nach "zielführend" sein? Glaubst du das die "zielführend" am Ende des KG mal entscheiden, "Och wir zahlen mal 2 Monate länger weil sie uns eine Unterschrift gegeben hat" ?
 

bibumuc

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Und aus welchem Grund?
Ich denke, die Begründung für meine Empfehlung habe ich ausführlich dargelegt.

Ergänzt um 14:15
Wenn die/der TE schreibt, das sie/er psychisch krank bzw. angeschlagen ist und keine zustzliche Stress verkraftet, sollte man evtl. den Mittelweg der Vernunft wählen um ans Ziel zu kommen. Nicht den Weg des größtmöglichen Widerstandes.
 
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Doppeloma

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Hallo bibumuc,

Der oder die SB der KK, zumindest die in der Krankengeldstelle, kennen (im Gegensatz zu JC und/oder AA) ohnehin sämtliche Diagnosen, die die Ärzte bisher im Rahmen der Behandlung gestellt und abgerechnet haben.
In der Regel begrüße ich neue User hier erst mal aber in deinem Falle fällt mir das irgendwie gerade sehr schwer und ich erkläre dir auch gerne warum.
Du solltest hier vielleicht erst mal mehr nachlesen, ehe du mit Behauptungen kommst, die noch nicht mal der rechtlichen Wahrheit entsprechen.

Die Mitarbeiter der KK =Sachbearbeitung (SB für die Mitgliederbetreuung) wissen GAR NICHTS (außer dem ICD-Code vom Krankenschein) zu den Krankheiten oder Behandlungen (es sei denn man erzählt es ihnen "freiwillig") und stell dir vor, es geht sie auch überhaupt NICHTS an !!! :icon_evil:

Für die Rückmeldung aus einer Reha bei der KK bekommt man nicht ohne Grund eine Extra-Bescheinigung, wo NUR die Aufenthaltes-Dauer und die Enlassung als Arbeits-FÄHIG oder eben als Arbeits-UNFÄHIG bescheinigt wurde von der Reha-Klinik und mehr hat diese KK-SB auch gar nicht zu interessieren, weder telefonisch (dazu wurde schon alles Wichtige geschrieben und ich schließe mich voll an) noch persönlich oder schriftlich.

Die angeführten "Mitwirkungs-Pflichten" (nach § 60 ff. SGB I) haben dafür keinerlei Bedeutung, denn die KK selbst hat schon gesetzlich keinen Anspruch auf medizinische Unterlagen, deswegen wird ja auch immer wieder, um die "Zustimmung/ Erlaubnis" gebeten (angeblich immer um "besser helfen zu können").

Es handelt sich also klar, um die Unterschrift auf eine Schweigepflicht-Entbindung und die käme wenn man das freiwillig selbst möchte NUR für den MDK DIREKT in Frage, denn nur dort sitzen Ärzte und NICHT am Beratungstresen oder in KK-Büros.

Nun gut, man könnte natürlich argumentieren, dass in dem Bericht auch persönliche Eindrücke der Behandler und Aussagen der/des Kranken stehen. Wenn ich nicht will, daß diese die KK sieht, würde ich sie schwärzen oder aber anbieten, den Bericht direkt an den MDK zu geben.
Dann muss man bis auf Name und Anschrift eigentlich ALLES "schwärzen" ... wo hast du diesen Unsinn her ???

Dazu wurde hier schon reichlich geschrieben und wenn du keine Ahnung hast, dann halte dich bitte hier schnellstens raus ... sonst wird dafür gesorgt, dass du in diesem Thema nicht mehr schreiben kannst, mit Fehlinformationen (im O-Ton der KK-SB), kann der TE nichts anfangen.

Er sucht hier HILFE für die Gegenwehr und nicht weiteren Druck, weil angeblich alles lt. KK so seine Richtigkeit haben soll.
Dass der MDK oft nach einer Reha beauftragt wird (oder werden soll) ist uns allen hier nicht so besonders neu (das war schon vor über 10 Jahren bei meiner Reha nicht anders, meinen Bericht haben die niemals bekommen) ... denn SB ohne medizinische Ausbildung haben darin überhaupt NICHT zu lesen ...

Der MDK wird (von den KK-SB) oft nur "vorgeschoben", wer ernsthaft krank ist, muss sich um eine Untersuchung dort gar nicht so viele Gedanken machen, man kann immer anbieten dann aktuelle med. Berichte von den Ärzten mitzubringen wenn man einen Termin dort (schriftlich und per Post) bekommt.

Welche Unterlagen das konkret sein werden, bestimmt man immer noch SELBER und damit wäre schon eine "Mitwirkungs-Pflicht" erfüllt (die es dabei gar nicht gibt), außer den Termin dann auch wahrzunehmen, denn nach § 62 SGB I ist man dazu tatsächlich verpflichtet.

Dann MUSS ein Arzt (beim MDK) dort eben selbst herausfinden was los ist, genau so ist das ja auch gedacht wenn geprüft werden soll, ob eine AU für die Zukunft auch weiterhin nötig ist.

In meinem Falle war das von dr KK nicht mal geplant, denn der MDK hatte bereits für die Reha-Aufforderung (per Aktenlage) angemerkt, dass ich im vorhandenen Job (und ähnlichen Tätigkeiten) NICHT mehr arbeiten KANN und die Entlassung erfolgte dann auch weiter AU auf unbestimmte Zeit ...

Was bitte sollte die KK da nun aus dem Bericht herauslesen können, der MDK hatte sich bereits VOR der Reha klar dazu geäußert ???
Man sollte sich immer (beim behandelnden Arzt) diese Gutachten (direkt beim MDK !!!) anfordern lassen, es MUSS immer eins geben von VOR der Reha ...

Ein generelles Verweigern der Herausgabe halte ich persönlich jedenfalls nicht für zielführend.
Ob du das nun für zielführend halten möchtest oder nicht ist eigentlich völlig EGAL, in den Reha-Berichten sucht die KK dann nur (sehr laienhaft) nach Ansatzpunkten, das Krankengeld möglichst noch vor der Aussteuerung einstellen zu können, die wollen sich NUR selber helfen Geld zu sparen ... dabei muss man nicht noch freiwillig "helfen" wollen.

Der Betroffene hat dieses Ziel sicher NICHT ... Was denen wirklich zusteht, bekommen sie schon gesetzlich und brauchen unsere Unterschriften dafür gar nicht zu "erbetteln" . :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Malu

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Teile der KK mit das sie deine Telefonnummer löschen sollen, oder blockiere die Nummer wenn du kannst. Du bist nicht verpflichtet mit der KK zu telefonieren.
Ich bin schon mal nicht drangegangen und hatte am nächsten Tag einen Brief in der Post, dass ich mich melden solle, sie hätten ein paar Fragen an mich...
Und als ich anrief hieß es so sinngemäß: "da ich ja AU wäre hätte ich auch zu Hause zu sein und müsse ans Telefon."
 

Kerstin_K

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Ich bin schon mal nicht drangegangen und hatte am nächsten Tag einen Brief in der Post, dass ich mich melden solle, sie hätten ein paar Fragen an mich...
Und als ich anrief hieß es so sinngemäß: "da ich ja AU wäre hätte ich auch zu Hause zu sein und müsse ans Telefon."
Selten so einen Quatsch gelesen. War wäre denn, wenn Du zum Beispiel im Krankenhas liegst oder gerade beim Arzt bist? Dann kannst Du auch nicht ans Telefon gehen.

AU sein heisst nicht, dass man Hauarrest hat, man darf nur nichts machen, was der Genesung zuwieder läuft. Das heisst, mit fiebrigem Infekt abends in die Disco kommt nicht so gut, aber warum soll man zum Beispiel mit einer psychischen Diagnose nicht spazierengehen?

Auf solche Briefchen brauchst Du gar nicht zu reagieren, die kannst Du gleich in dei Rundablage befördern. Wenn die KK was von Dir will, können sie Dir einen Brief schreiben und fertig.
 
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Ularfa

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Malu

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Der oder die SB der KK, zumindest die in der Krankengeldstelle, kennen (im Gegensatz zu JC und/oder AA) ohnehin sämtliche Diagnosen, die die Ärzte bisher im Rahmen der Behandlung gestellt und abgerechnet haben.
Genau das habe ich der SB auch gesagt und dass ich gerne bereit bin den Bericht beim MDK-Termin vorzuzeigen. Am nächsten Tag kam der Brief...
Nun gut, man könnte natürlich argumentieren, dass in dem Bericht auch persönliche Eindrücke der Behandler und Aussagen der/des Kranken stehen. Wenn ich nicht will, daß diese die KK sieht, würde ich sie schwärzen oder aber anbieten, den Bericht direkt an den MDK zu geben.
Genau darum geht es u.a.. Außerdem stimmen in dem Bericht ettliche Zahlen, Daten und Fakten nicht.
Mir ging es in der Reha von Woche zu Woche schlechter, was einfach komplett ignoriert wurde - auch beim EB.
Als Weiterbehandlung "empfiehlt" man mir dann aber doch unter anderem eine akutstationäre Behandlung.
Die DRV hat mich schon - trotz Widerspruch, in eine Rehaklinik geschickt in die ich nicht wollte. Meine Wunschklinik hatte eine andere Therapieform, die vielleicht den Totalabsturz verhindert hätte?
Jetzt habe ich einfach nur Angst, dass man mich wieder wo hinschickt, wo ich nicht hin will. Ich will einfach nur noch meine Ruhe und mich irgendwie stabilisieren, wieder annährend sowas wie ein "Leben" haben und nicht nochmal so einen Albtraum erleben....

Ein generelles Verweigern der Herausgabe halte ich persönlich jedenfalls nicht für zielführend.
Darum habe ich hier angefragt um eine möglichst "entlastende" Lösung zu finden.....
 
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