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Die Folterknechte aus der Lagerhalle

Snickers

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Unglaublich...........was der / die Täter auf dem Kerbholz haben.....
Aber der RA vom Täter beschwert sich über mangelnde Menschenrechte für den Täter? :icon_motz:

Im Gericht wurde am Donnerstag nur die Anklage verlesen. Siegfried Schäfer, der Verteidiger des Hauptangeklagten, sorgt sich derweil um die „Menschenrechte“ seines Mandanten: Er durfte länger keinen Besuch im Knast bekommen, was „besonders schmerzhaft“ sei.


Opfer mit Schaufelstiel gequält: Die Folterknechte aus der Lagerhalle | Nachrichten - Hamburger Morgenpost
 

flandry

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Nicht viel Unterschied zu Hartz-IV-Behörden. Rechte beschneiden, drohen, schikanieren am laufenden Band.
Und dann wegen Gefahren durch zornige Besucher Sicherheitsmaßnahmen einfordern.:biggrin:
 
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Aber trotzdem werden sich wieder sehr viele Menschen für den armen Täter einsetzen.AN das Opfer wird dabei nicht gedacht.
 

Der aufmüpfige

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Och Meeennsch, diese armen armen Täter, immer auf die schwachen.:icon_hihi:

Der hatte doch bestimmt eine gaaaaaanz gaaaaanz schwwere Kindheit, musste vermutlich schwere Obstkisten schleppen oder ähnliches. Dann hatte er auch noch Albträume.

Dann ist da auch noch der allseits immer gerne hervorgeholte "Migartionshintergrund, und in dieser miesen Gegend aufgewachsen ist der arme Kerl auch, da muss man doch Mitleid haben.

Alle gucken eien an, nur weil man mal wieder der alten Omi die Handtasche klaut, na ja, und wenn sie um Hilfe schreit haut man schon mal mit der Faust oder was diese Klientel sonst so mit sich führt zu, kann ja auch kein rischtigesch deutsch. Da versteht man schon mal statt "Hilfe" los schlag mich doller, kann passieren, hat die Oma doch auch selbst Schuld wenn die kein türkisch kann, gell?

Und die Brüder und Nachbarn machen es vor, böse Gegend, da wird man automatisch zum Dealer und zum Verbrecher, wer da nicht zum brutalen Wiederholungstäter wird ist ein looser uns gehört einfach nicht da zu, und da zu gehören wollen die alle.

Und dann hier und da mal einen Diebstahl, da und dort mal ne Vergewaltigung oder ne schöne gewalttätige Körperverletzung, was sich halt gerade so anbietet oder gerade so "in" ist.

Und dann kommt der böse Staat und die bösen Bullen und sacken ihn ein, der fiese Richter sagt dann auch noch das man so was nicht tut und veranlasst den Umzug in den Strafvollzug.



Und da darf man dann nicht mal richtig was reißen, nicht mal Besuch bekommen oder ne Daddelkiste ist erlaubt, wenigstens ne Omi zum verhauen könnte man doch mal vorbeischicken, man muss doch seine sozialen Kontakte pflegen und muss sich schließlich auch fit halten wenn man denn irgend wann mal wieder in die böse freie Wildbahn entlassen wird.
 

ThisIsTheEnd

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Ob es einigen Foristen nun passt oder nicht, Menschenrechte gelten für alle Menschen. Egal ob es sich dabei um einen Mörder oder eben um den Psychopathen aus dem verlinkten Artikel handelt. Ob regelmäßiger Besuchsempfang im Knast dazu gehört, habe ich mangels Interesse nicht recherchiert.
 

ladydi12

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Hallo in die Runde,

ich äußere mich dazu jetzt auch mal, denn auch ich wurde in meinem Leben Opfer übler Gewaltattacken.

Unglaublich...........was der / die Täter auf dem Kerbholz haben.....
Aber der RA vom Täter beschwert sich über mangelnde Menschenrechte für den Täter? :icon_motz:

Opfer mit Schaufelstiel gequält: Die Folterknechte aus der Lagerhalle | Nachrichten*- Hamburger Morgenpost
Hierzu sage ich nur

ach du armes, armes Täterchen, du tust mir ja sooooo leid....
und da du vermutlich noch muslimischen Glaubens bist, darfst du dir hier ja eh alles erlauben und die Knäste werden, extra für dich, noch mit Moscheen ausgerüstet.
Daß dein Opfer auch Menschenrechte hat, darunter das auf ein gewaltfreies Leben sowie körperliche und seelische Unversehrtheit, ist für dich eh nicht von Belang. nachzulesen ist das u.a. in den ersten 20 Artikeln unseres Grundgesetzes und in UN- Menschenrechtscharta.

@ dem seinen Strafverteidiger, falls Sie hier mitlesen (das gilt auch für Ihre ggf. hier mitlesenden Kollegen)

eine Frage habe ich an Sie:

Wurden Sie in Ihrem Leben Opfer einer Straftat? Wenn ja, wann war das und was für eine Straftat war das?

@ Marty Mc Fly,

Aber trotzdem werden sich wieder sehr viele Menschen für den armen Täter einsetzen.AN das Opfer wird dabei nicht gedacht.
da hast du vollkommen recht. Täter werden in dieser Gesellschaft noch richtig hofiert und es wird für deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft mehr getan als für die Opfer von Gewalttaten, die, neben dem daß sie für den Rest ihres Lebens mit den Folgen der Gewalttat zu kämpfen haben, auch noch um jede Reha und ähnliches an Entschädigung mitunter gerichtlich kämpfen müssen; während von den Tätern nichts an Wiedergutmachung geleistet wird.

@ Der aufmüpfige,

Och Meeennsch, diese armen armen Täter, immer auf die schwachen.:icon_hihi:

Der hatte doch bestimmt eine gaaaaaanz gaaaaanz schwwere Kindheit, musste vermutlich schwere Obstkisten schleppen oder ähnliches. Dann hatte er auch noch Albträume.

Dann ist da auch noch der allseits immer gerne hervorgeholte "Migartionshintergrund, und in dieser miesen Gegend aufgewachsen ist der arme Kerl auch, da muss man doch Mitleid haben.

Alle gucken eien an, nur weil man mal wieder der alten Omi die Handtasche klaut, na ja, und wenn sie um Hilfe schreit haut man schon mal mit der Faust oder was diese Klientel sonst so mit sich führt zu, kann ja auch kein rischtigesch deutsch. Da versteht man schon mal statt "Hilfe" los schlag mich doller, kann passieren, hat die Oma doch auch selbst Schuld wenn die kein türkisch kann, gell?

Und die Brüder und Nachbarn machen es vor, böse Gegend, da wird man automatisch zum Dealer und zum Verbrecher, wer da nicht zum brutalen Wiederholungstäter wird ist ein looser uns gehört einfach nicht da zu, und da zu gehören wollen die alle.

Und dann hier und da mal einen Diebstahl, da und dort mal ne Vergewaltigung oder ne schöne gewalttätige Körperverletzung, was sich halt gerade so anbietet oder gerade so "in" ist.

Und dann kommt der böse Staat und die bösen Bullen und sacken ihn ein, der fiese Richter sagt dann auch noch das man so was nicht tut und veranlasst den Umzug in den Strafvollzug.



Und da darf man dann nicht mal richtig was reißen, nicht mal Besuch bekommen oder ne Daddelkiste ist erlaubt, wenigstens ne Omi zum verhauen könnte man doch mal vorbeischicken, man muss doch seine sozialen Kontakte pflegen und muss sich schließlich auch fit halten wenn man denn irgend wann mal wieder in die böse freie Wildbahn entlassen wird.
du triffst damit voll und ganz ins Schwarze:icon_daumen::icon_daumen:

@ThisIsTheEnd;

Ob es einigen Foristen nun passt oder nicht, Menschenrechte gelten für alle Menschen. Egal ob es sich dabei um einen Mörder oder eben um den Psychopathen aus dem verlinkten Artikel handelt. Ob regelmäßiger Besuchsempfang im Knast dazu gehört, habe ich mangels Interesse nicht recherchiert.
normalerweise stimme ich dir zu, doch leider ist es so, daß es Täter auch nicht interessiert, ob für deren Opfer die Menschenrechte ebenfalls gelten.
Täter denken nämlich nicht.

meint ladydi12
 

Der aufmüpfige

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@ladydi12

Danke schön, viele Grüße und alles gute.

An die Opfer wird nicht gedacht, dir Täter werden "weichgespült" und gepampert, aber sichwer haben die Menschenrechte...

Aber die Frage ist doch, wie sind solche Gewalttäter sozialisiert?

Haben die Gewalttäter (oft genug Wiederholungstäter) als sie das wehrlose Opfer krankenhausreif und zu mehreren am Boden liegend noch mal gegen den Kopf getreten haben an die immer von ihnen geforderten Menschenrechte gedacht?

Wo waren denn da die "Menschenrechte" als die "armen entrechteten Gewalttäter" zugeschlagen und ihre Opfer gequält und misshandelt haben, da haben die auf Recht und Gesetz geschissen! (sory), da war den Gewalttätern der "Spaß" wichtiger das Opfer halb tot zu prügeln und zu treten, oder haben sie da an die Menschenrechte des Opfers gedacht?

Ich selbst kann das sehr wohl beurteilen da ich oft genug mit betroffenen und Opfern zu tun gehabt habe und zu tun habe, so wohl ehrenamtlich als auch im Sanitätsdienst wo man die Opfer findet, oft wird man sogar belächelt oder es wird versucht die Rettungskräfte und Polizei an ihrer Rettung und Hilfe zu hindern.

Oft genug kommt es auch vor das gewisse Personen noch am Tatort sind und blöde grinsen und saudumme und beleidigende Kommentare in Richtung Polizei und den anderen Einsatzkräften absondern.

Ich bin bestimmt keiner der gegen Menschenrechte ist, ich bin sozial und bin auch ehrenamtlich voll engagiert, aber bei dem was wir da erleben an Verrohung (von Hemmschwelle kann fast keine Rede mehr sein) und wachsenden Gewaltpotential habe ich mehr Mitgefühl und Mitleid mit den Opfern als mit den Gewalttätern.

Wo waren denn die Rechte ihrer Opfer bei ihrer Gewalttat?


Mein Mitgefühl für die Gewalttäter hält sich in Grenzen für die Gewalttäter und Wiederholungstäter die ihre "Rechte" erst entdecken wenn sie selbst schon den Opfern genau diese Rechte gewalttätig und brutal weggenommen und ignoriert haben.
 

ladydi12

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Hallo Der aufmüpfige,

du sprichst ein wahres Wort aus. Ich bin, wie schon gesagt, in meinem Leben auch schon mehrmals Opfer von Gewalttaten geworden und habe mit den Spätfolgen entsprechend zu kämpfen.

meint ladydi12
 

Der aufmüpfige

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Hallo Der aufmüpfige,

du sprichst ein wahres Wort aus. Ich bin, wie schon gesagt, in meinem Leben auch schon mehrmals Opfer von Gewalttaten geworden und habe mit den Spätfolgen entsprechend zu kämpfen.

meint ladydi12
Genau darauf zielte ich ab, für die armen Gewalttäter stehen Soziologen, Psychologen und Therapeuten parat, es werden ihnen Wiedereingliederungsmaßnahmen (z.B. Segeltörns (ja, stimmt wirklich!)oder "Bergurlaube"), so genannte Resozaliesierungsmaßnahmen.

Wenn sie noch keinen Führerschein haben ist es unter Umständen möglich den im Gefängnis (selbstverständlich zum Nulltarif ) zu machen,damit sie eien guten Neustart hinlegen können...

Die lachen uns als Gesellschaft und ihre Opfer aus, so sieht die traurige Realität aus, die geben an wie oft die erwischt wurden und was für geile Action und "Zuwendung" (eben diese angesprochenen Resozialisierungsmaßnahmen) abgegriffen wurden. Damit kann man richtig gut bei seien "Kumpels" prahlen, so ist das!

Für ihre Opfer haben sie nichts als Spot, Häme und lachen über sie, von Einsicht oder Reue keine Spur, wenn überhaupt wird sich darüber noch lustig gemacht und die Opfer noch mal verhöhnt.

So, und jetzt kommen wir zu den eigentlichen Verlierern, den Opfern!

Die Opfer müssen um Beistand kämpfen, müssen Therapien und psychologische Unterstützung hart erbetteln und erkämpfen, trotz aller seelischen Wunden. Schon mal was von Traumata gehört?

Die Opfer sind durch solche Gewalttaten meist schwer traumatisiert, trauen sich tagsüber kaum und bei Dämmerung gar nicht mehr aus dem haus, egal, interessiert aber keine sau (sorry), Hauptsache die armer Schwerverbrecher bekommen alles was sie benötigen, wen interessieren die Opfer?

Warum bekommen die so schwer Hilfe und Zuwendung, die hätten es viel nötiger, oder müssen die nicht geheilt werden? Warum müssen die mit ihrem Erlebnissen weiter leben und mit ihrem Trauma selbst zurechtkommen?

Warum wird für die wirklich betroffenen Opfer nicht so gesorgt wie für die Täter?

Da werden ganz falsche Ansätze gemacht und es werden ganze falsche Prioritäten gesetzt!
 

ladydi12

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Hallo derAufmüpfige,

auch hier stimme ich dir voll und ganz zu :icon_daumen::icon_daumen:
obwohl Führerschein im Knast dürfte wegen der fahrpraktischen Seite etwas schwierig werden außer derjenige ist Freigänger, dann könnte das klappen :icon_kinn:
Segeltörns und Bergurlaube :icon_kinn: gibt es die immer noch für die (werdende) Knastfraktion?
Soweit ich weiß gab es die früher für straffällig gewordene Jugendliche als Abenteuerurlaub..:icon_kinn:

Doch nun weiter zu den Opfern:

Bei denen kommt noch das mitunter jahrelange Verdrängen der Geschehnisse hinzu, zu sehen beispielsweise bei den Opfern des ersten und zweiten Weltkriegs darunter den Trümmerfrauen, an denen schwerste Gewalttaten über Jahre hinweg begangen wurden und die heute noch mit einer mickrigen Rente abgespeist werden.

Da ich selber, wie gesagt, in meinem Leben Opfer von Gewalttaten wurde und diese jahrelang verdrängte und die Erinnerungen daran sich in Form sogenannter Flashbacks sich bei mir zurückmelden, weiß ich, wovon ich spreche. Bei mir handelte es sich zwar vorwiegend um Prügel- und Mobbingattacken während der Schulzeit, andere Opfer, bei denen es um Mord u.ä. geht, haben es sicher noch etwas schwerer.

meint ladydi12
 
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