Die fiesen Tricks der Neoliberalen (1 Betrachter)

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dersichdenwolfärgert

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Die fiesen Tricks der Neoliberalen

Die fiesen Tricks der Neoliberalen, diese erkennt man erst wenn man im Detail hintergründig beginnt zu interpretieren.
Denn im Spiel um die Macht im Staat benötigen die Neoliberalen ihre ersehnten Feinde, dem Turbokapitalismus ging der Feind aus-der Staatssozialismus verschwand von der Bildfläche, man wandte sich dem Neoliberalismus zu und entdeckte den gemeinsamen Feind.

Es war der, der die Staatsbedürftigkeit des Volkes zu seinem Programm hatte, man begann zu demontieren nicht nur an unseren Sozialsystemen sondern hartnäckig an dem was einmal die
Solidarität war.

Das übertuschte man und setzte einiges gar nicht um sondern vollzog Trennungslinien im Sozialwesen, nur so lässt sich die Härte der verbliebenden Hartz-Gesetze erklären.

Wer in dieser Gesellschaft Hartz IV bezieht ist nicht mehr einer von uns, die Leitthese der sog. Elite im Neoliberalismus.
Beschäftigen wir uns einmal mit dieser sog. Elite, dabei stellen wir fest welche Parallel-Gesellschaften sich hier innerhalb von wenigen Jahren entwickelten.

All sie kamen aus Elternhäusern die vielleicht noch wertkonservativ und freiheitlich liberal geprägt waren, es waren somit die biederen Nachbarn von nebenan.

Die Kinder waren nicht die großen Vordenker und auch nicht jene die Faßbrause auf Partys tranken, ihre Kinder sollten es einfach nur besser haben ohne besser zu sein.

Man gönnte ihnen Privatschulen und ermöglichte ihnen ein Studium, man wusste in diesen Kreisen ziemlich früh, wo man den Staat melken konnte.

Diese sog. junge Elite kam mittels Empfehlung und Querverbindungen in einen Beruf, mit oder ohne Studienabschluss.
Sie wurden gesetzt, das waren die gesetzten Kollegen die mitunter anders waren, waren sie überhaupt Kollegen oder nur zeitlich begrenzte Abschnittsgefährte?

Sie starteten mitunter sogar im Tarifvertrag, blieben dort aber nicht lange sondern missachteten all das was in der Nähe der Gewerkschaft war, sie missachteten jene Kollegen aus der großen linken Familie.

Man setzte sie auf jene Projekte der Zukunft an und damit startete man den Wettlauf in Richtung des Neoliberalismus, indem man den Tarifvertrag aushebelte.

Es ist gar nicht einmal lange her als man die übertariflichen Angestellten präsentierte, sie bekamen den ÜT Vertrag, mitunter den AT Vertrag aber zu leitenden Angestellten wurden sie nie.
Was besagten nun solche ÜT bzw. AT Verträge?
Zunächst wollten sich Arbeitgeber damit aus dem Tarifvertrag herauskaufen, damit lockte man aber auch.

Mitunter lockte man etliche in eine Falle, deshalb blendete man sie, der Vertrag lag über der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Dazu gab es die gestrickten Angebote der privaten Krankenkassen, die nahmen gerne jene jungen und gesunden Einzelpersonen.
Zunächst rechnete es sich für alle Ats und Üts, ihre Frauen blieben in der gesetzlichen Krankenkasse und natürlich die Kinder auch.
Damit öffnete man das Tor zum Ausbluten der Versicherungen auf Solidarität und niemand tat etwas dagegen, die Privaten selektierten ihre Klienten.

Das war der erste Schritt, ein weiterer folgte nämlich der Wettbewerb zum Steuern sparen, ganz nach dem Vorbild der Großunternehmen in dieser Republik, die innerbetrieblich Wettbewerbe zur Steuerersparnis starteten.

Das sagenumwogende Wort von der Gehaltsumwandlung machte die Runde, man wandelte einen Teil des Bruttogehaltes um, damit man weniger Steuern bezahlte.
Da machten Drucksachen die Runde, „ warum schenkst du Vater Staat dein Geld, wir befreien dich von einem Teil deiner Steuerlast.“
Man unterlief also der Steuergerechtigkeit indem man unversteuertes Einkommen für etwas anderes einsetzte.

Daraus entwickelte man Steuersparmodelle, das waren Kapitallebensversicherungen die man beleihen konnte, das waren Modelle zur Alterssicherung, zum Dienstwagen und zum Erwerb einer Immobilie.

Damit sank die Steuerlast und zudem der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung.
Man narrte also den Staat und das Sozialsystem, die gesetzliche Rentenversicherung bekam einen kleineren Teil und musste sich damit zufrieden geben.

Nun blieb der Neoliberalismus nicht untätig, die nächsten Angriffe fuhr man konsequent auf das Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung, man rechnete Rendite aus auf höchst gefährliche Anlagen und köderte damit die nächsten Klienten.
Der Trend zeigte nämlich innerhalb von wenigen Jahren kamen 6 von 10 dieser Ats und Üts an die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung.

Diese monatlichen Sozialbeiträge waren die größten Posten in ihren Abrechnungen und dagegen wollten sie immer schon etwas unternehmen.

Heute weiß man es, ihr Versicherungsverlauf zeigte eine Summe von 500 bis 600 Euro als die Rentenhöhe beim Eintritt ins Rentenalter, das ist genau die Summe die diese Menschen beim Renteneintritt monatlich an ihre private Krankenkasse überweisen müssen.
Wissen sollte man aber einiges von dem was sie taten, zunächst beliehen sie ihre Kapitallebensversicherung, die sie aus unversteuertem Geld aufbauten um sich ihr Haus vor den Toren der Stadt zu bauen.

Der Fiskus klingelte erst später bei der Fälligkeit der Lebensversicherung, nur der Steuersatz war niedriger als der Zinssatz für die Finanzierung der Immobilie.
Ihre Altersvorsorge hatte andere Beine, zunächst die recht preiswert erworbene Immobilie und dann die Private Rente, die fast kaum steuerlich belastet wird.

Sie macht in der Regel ca. 800 Euro im Monat aus.
In der Regel sind das aber Lebensversicherungen von mehr als 250 000 Euro und das macht den Unterschied und zudem gibt es den goldenen Handschlag.

Da fließen bis zu 25 Monatsgehälter, den Termin wissen die genau und arbeiten darauf jahrelang hin.

Bei Gehältern um die 10 000 Euro sind das 250 000 Euro und der Spitzensteuersatz liegt bei 42%, teilt man das auf das kpl. Jahr bekommen sie noch Steuern zurück.

Innerhalb dieser Größenordnung entzieht man sich in eine andere Welt, eine Welt in der einem die Armut anderer ankotzt, ganz am Rande notiert, denen ist es wurst ob sie mit 65 oder 70 den Tanker verlassen.
Quelle:Die fiesen Tricks der Neoliberalen
dsdwä
 
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