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Die ewige Suche nach Altenpflegern ...

franzi

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Markus1977

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Na ist doch gut, wenn die Menschen den Arbeitgeberverbrechern nicht mehr hinterherlaufen.

Dann sollen die AG eben den AN hinterherlaufen. Dann sind sie Irgendwann gezwungen, Zugeständnisse an die Pfleger zu machen. Angebot und Nachfrage!

JC-Politik wird (glücklicherweise) nicht greifen, da Umschulungen finanzpolitisch ja grundsätzlich unerwünscht sind.

Und der BFD heiß glücklicherweise auch BFD. :icon_razz:
 

Roter Bock

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Dann lass die mal alle suchen...bis Geld und Arbeitsbedingungen wieder stimmen.

Roter Bock
 
E

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Es ist nun mal nicht jeder dafür geeignet. Aber wer geeignet ist, kann und will...
 

Texter50

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Dann lass die mal alle suchen...bis Geld und Arbeitsbedingungen wieder stimmen. Roter Bock
:danke: Da bin ich ganz bei Dir. :icon_hug:

Aber, mit ü55 isset dann wohl zu spät oder muss ich umplanen?
Und dabei wollte ich in meinem nächsten Leben als Stofftier zur Welt kommen... :icon_lol:
 

JulieOcean

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"Arbeitsagenturen und Jobcenter setzen deshalb (...) darauf, Arbeitslose zu Pflegefachkräften umzuschulen sowie die Aus- und Weiterbildung zu unterstützen."
Ist ja so weit so gut.

Aber wirklich attraktiv wird der Pflegebereich doch nur, wenn eben die Missstände abgebaut werden, die es den Leuten heute verleiden, einen Pflegeberuf zu ergreifen.

Als da wären: schlechte Bezahlung, zu hohe Arbeitsbelastung und geringe Anerkennung der Arbeit.

Bloße Arbeitsangebote an Erwerbslose (vielleicht noch ein wenig Zwang ausüben?) helfen da wenig.

Außerdem ist nicht jeder für einen Pflegeberuf geeignet. Der große Knaller dürfte es also nicht werden. Und wenn es schief geht, höre ich schon Sprüche wie: "Die Arbeitslosen" wollen gar nicht arbeiten.

Der Chef der Arbeitsagenturen appellierte auch an die Unternehmen in der Branche, Beschäftigten ohne Abschluss eine Perspektive zu bieten.
Klar. Für zwei fuffzig die Stunde. Womit wir wieder bei der Wurzel des Übels wären.
 

franzi

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Kleine Anekdote:

Habe heute einen Elo getroffen, der mir erzählte, er habe mehr als ein Jahr lang eine Angehörige gepflegt. Aufgrund dieser Vorkenntnisse wolle er sich nun als Hilfskraft in der Pflege bewerben.

Bisher waren seine diesbezüglichen Bemühungen jedoch erfolglos.
Seine Vorkenntnisse interessieren niemanden.

Er wäre auch bereit, die Ausbildung nachzuholen, aber mit seinem Alter (50 plus) ist das wohl nicht einfach.
 

hope40

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Ich glaube :

Es wird im bereich der "pflege "nie eine angemessene Vergütung geben, weder fuer proffesionelle pfleger, noch fuer Angehörige, wenn man die verantwortung/seelische belastung/koerperliche belastung im pflegealltag gegenueber stellt.

Wer erwartet, in der pflege angemessen bezahlt zu werden, hat, aus meiner sicht, mit "Zitronen gehandelt", daher ist ein gewisser idealismus /ne berufung zu diesen berufen (auch privat) unabdingbar.


Gescheite Arbeitsbedingungen und ne ordentliche technische ausstattung mit hilfsmitteln waeren auch ein wuenschenswerter anfang, den wirds nicht geben, solange sich das menschenbild nicht aendert, der mensch als Kostenfaktor. ..und damit ist eher nicht zu rechnen, weil alte/kranke DIE verdienstquelle schlechthin sind und wehrlos !

Ein schritt nach vorn ist/waere schon die abschaffung der "minutenpflege ", das "entruempeln"der ungemein zeitaufwendigen /unsinnigen buerokratie....

Der "dienst am menschen "egal, in welcher form, hatte noch nie "prestige "(bis auf einzelne ausnahmen, wie "mutter theresa "zb)...ich denke :

Ein entlasten von buerokratischen aufgaben waere ein wahrer gewinn , in heimen, wie auch in der angehoerigenpflege, ist doch die buerokratie existenziell zeitraubend und dadurch existenzbedrohend.

Ich ahne aber, die "pflegereform "wird den umgekehrten weg gehen..noch mehr kleinliche buerokratie um "bedarfe zu ermitteln "..ist sie eingefuehrt, bleibts dabei .
 

franzi

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Bei dem "Bedarfe ermitteln" geht es ja auch wieder nur um kleinliche Münzenzählerei.

Mögliche Lösungen:

Variante A wäre: alle einzelnen Bedarfe minutiös ermitteln
Nachteil: sehr viel Papierkram, sehr aufwändig

Variante B: eine pauschale Abdeckung aller Bedarfe
Zitiere hier Hr. Alt: "Es wird ungerechter werden"

Variante C: man nimmt einmal großherzig wirklich Geld in die Hand und erkennt, dass zum menschenwürdigen Leben ein "Mehr" an Mitteln erforderlich ist.


Vermutlich wird es eine Lösung irgendwo im Bereich von A und B geben. C wird man - mit Hinweis auf die ach so leeren Kassen - nicht in Erwägung ziehen.
 

hope40

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Nun ja...es liegt mehr/weniger an der definition des Begriffs "bedarf", die frage ist:

Wessen bedarf ????
 

Anna B.

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Der Zeitbedarf für das Zähneputzen ist ja mehr als lächerlich: ich glaube..2 Minuten..

d.h. für die Pflegekraft...Zahnbürste ggf. anreichen, vorher Zahnpasta drauf, dann putzt die zu pflegende Person (gerade auch im Bereich aktivierende Pflege) seine Zähne...ggf. Prothese noch reinigen, Mund ausspülen, Bürste abwaschen, wegräumen...

das alles in 2 Minuten?....wie war das? soll man nicht mindestens 3 Minuten die Zähne putzen?...dann benötig man auf jeden Fall mehr Zeit, als die vorgegebenen 2 Minuten..

Schuhe anziehen, ist auch nur einem winzigen Zeitabschnitt fertigzubringen...
aber...die alten Herrschaften wollen ja noch selber entscheiden, welche Schuhe sie anziehen wollen...das dauert erstmal...bis dann entschieden ist und der Schuh an den Füßen sitzt...dauert das auch wieder länger..

nein, dass soll in auch 2 Minuten abgehandelt werden?...das nennt sich dann würdevolle Pflege...

ja,ja...
 

hope40

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Nun ja, die "aktivierende pflege "is ne schoene theorie, wuerde auch jede menge geld sparen helfen, kommt in der praxis, nicht nur aus zeitmangel nicht /selten vor, denn richtig geld verdienen kann man nur am inaktiven /hilf,-/wehrlosen bewohner/patienten (aber auch angehoerigen, nur, da ist die motivation des "geld verdienens "meist ne andere/existenzerhaltende )

Es ist kein geheimnis, das, gerade in pflegeheimen , die bewohner mit hoeheren pflegestufen "bevorzugt "sind (aber nicht in der pflege ) und das alles getan wird, das sie nicht aktiver/gesuender/selbstaendiger werden..ein schelm, wer boeses dabei denkt.:icon_dampf:
 

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Es ist nun mal nicht jeder dafür geeignet. Aber wer geeignet ist, kann und will...
.... wird im deutschen Pflegesystem bei Schichtarbeit für Kleingeld sicher glücklich werden.

Fazit:

Hauptsache die Lobby kriegt einen dicken Happen vom Milliardenkuchen und wo Personal und Pflegefälle auf der Strecke bleiben ist doch egal, denn mittels Dokumentation lässt sich auf dem geduldigen Papier alles schön schreiben.
 
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