Die Deutschen wollen mehrheitlich eine CDU/CSU/FDP-Koalition (1 Betrachter)

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B. Trueger

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So schreibt zum Beispiel Heise:

Nach einer vom ARD-Morgenmagazin in Auftrag gegebenen Umfrage von Infratest dimap, die am 20. und 21. Hanuar bei tausend deutschen Bürgern durchgeführt wurde, wollen die Deutschen mehrheitlich (52%) derzeit eine Koalition von CDU/CSU und FDP. Damit ist die linke Mehrheit nicht mehr vorhanden, gerade einmal 18 Prozent wünschen sich eine Koalition aus SPD, Grünen und der Linken. 40 Prozent wären für eine Wiederauferstehung der rotgrünen Koalition. Eher unlustig mit 38 Prozent würde die Weiterführung der großen Koalition goutiert werden.
Hat sich wohl ausgelinkt. Und ja, die Umfrage ist garantiert gefälscht. Wäre sie zu Gunsten der Linken ausgefallen, dann sicherlich nicht aber so... :icon_smile:

Heißt wohl im Umkehrschluss: Hartz bleibt bestehen und das noch viele, viele Jahre, denn die Bevölkerung scheint mit dem, was im Moment läuft, ergo Hartz, Steuergeldgeschenke an Banken usw. mehrheitlich darin eine Übereinstimung ihrer persönlichen Interessen zu sehen. Na, da kann man doch allen Glück wünschen und weiter gehts im Hamsterrad. Volle Fahrt voraus.
 

McMurphy

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Die Deutschen wollen mehrheitlich keine CDU/CSU/FDP Lösung.

Nimm die Wahlbeteiligung bei uns in Hessen, da wird aus einer Mehrheit sehr schnell eine Minderheit, trotz Wahlsieg.

40% der Hessen die Wählen dürfen haben dies nicht getan -
 
R

Rounddancer

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Dann sollen die unter denen, die KEIN Schwarz/Gelb haben wollen, gefälligst wählen gehen.

Sonst sind sie nämlich für die Demokratie nicht vorhanden,- und jeder sinnvolleren Lösung als Schwarz/Gelb im Weg.

So jedoch stehen derzeit rechnerisch 49% aus Schwarz und Gelb nur 47% aus Rot/Grün/Rot gegenüber.
Und das heißt nunmal Schwarz/Gelb.
Und damit nicht nur weitere Verschlechterungen für die, die nicht als reich bezeichnet werden können. Dazu die Verlängerung der Laufzeiten der gefährlichen Atomkraftwerke, dadurch erhöhte Gefahr eines neuerlichen Super-GAUs, Weiterbau von Gorleben als Endlager, Ausbau der Studiengebühren, weiter Sparen bei den Ausgaben für öffentliche Schulen, dafür Ausbau von Privatschulen und -universitäten, in die sich nur Kinder Reicher einkaufen können, (die aber, insolvent geworden, dann doch Staatsknete brauchen), etc. Und vieles anderes mehr.
Leider.
 
E

ExitUser

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"Die Deutschen wollen mehrheitlich eine CDU/CSU/FDP-Koalition" -fragt sich nur, wie lange noch?

...[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]In der Tat lehrt die Geschichte, daß Wirtschaftkrisen, also Stagnation oder Schrumpfung des Produktionsausstoßes, politische Instabilität auf dem Fuß folgt. Historiker verweisen auf die Tatsache, daß der Aufstieg des Nazismus durch die Weltwirtschaftskrise 1929 gefördert worden ist. Auch die Oktoberrevolution von 1917 wäre nicht denkbar gewesen ohne die ihr vorausgehende ökonomische Zerrüttung Rußlands. Und ohne das Wirtschaftsdesaster der Planwirtschaft gäbe es heute noch die Sowjetunion und die weltpolitische Rivalität zweier Ideologien...[/FONT]
weiterlesen: Wachstumswahn. Wie wir uns selbst vernichten
 

Vater Flodder

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Dann sollen die unter denen, die KEIN Schwarz/Gelb haben wollen, gefälligst wählen gehen.
Jeder der nicht wählen geht und sich wundert, dass die "Falschen" an der Macht sind ist in meinen Augen ein Dummerchen.

Und Dummerchen gehen besser nicht wählen, kann nur Dummes bei rauskommen.


sind sie nämlich für die Demokratie nicht vorhanden
Das Wahlrecht ist nämlich genauso konzipiert. Ihre Stimmen zählen eben nicht.

Die etablierten Parteien stört das nicht wirklich, da sie eine gewisse "Stammwählerschaft" haben.

Und was meint ihr wie die über diese nichtswissenden Nichtwähler lachen - völlig zurecht übrigens :icon_klatsch:
 
S

sogehtsnich

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Das raffen die Nichtwähler nie!
Allerdings sind sie die ersten, die die Welt umkippen wollen und mit der großen Klappe sind sie vorrn dran!
 

tumor

Neu hier...
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unser dummvolk soll sich schön weiterhin alles gefallen lassen, mit seinen autos rumfahren und auch weiterhin sein dschungelcamp angucken.vielen geht es halt noch nicht schlecht genug und sie haben es nicht anders verdient;wählen und nichtwählen bringt nix.unser dummvolk ist halt einfach schon verblödet und das wissen die politiker genau.nur mit verblödeten kann man diese micky-maus-scheisse abziehen.der westerwelle lacht sich bestimmt schon ins fäustchen,ogott, ich könnte :icon_kotz:
meine worte mögen hart klingen, aber das ist nu8nmal meine meinung.


grüße
tumor
 

Fortunatus

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Bei uns haben Politik und Medien eine gefährliche Mischung aus politischer Unwissenheit, Desinformation und Verdrossenheit geschaffen. Entsprechend werden derzeit die Wahlen vor allem durch Stammwähler entschieden. Wobei es viele Unionsstammwähler gibt, die aus Protest die Guido-Spaß-Partei oder Freien Wähler wählen, wodurch sich politisch gar nichts ändern kann. Schon seit vielen Jahren weiß ich aus Gesprächen, dass es nicht schick ist über Politik zu reden oder gar dafür aktiv einzustehen. Das hat mir auch schon eine Jobchance vertan, da ich aktiv für eine Partei tätig war, die dem kirchlichen Arbeitgeber ein Dorn im Auge ist und das war eine angepasste Partei. Im Büro sollte man tunlichst nur über das Dschungelcamp und derartiges reden, alles andere ist politisch nicht korrekt. Viele Menschen, die ich kenne, die früher SPD und Grüne gewählt haben, sind mittlerweile so verärgert, dass sie nicht mehr wählen gehen, da sie in den Linken nur Radikale sehen. Die Medienschelte wirkt zudem sehr gut. In den letzten Monaten habe ich oft genug gehört, dass Ypsilanti eine große Lügnerin ist, die bestraft gehört und das von eigentlich links denkenden Menschen. Da denken die Menschen gar nicht mehr darüber nach, dass Koch wirklich die schlechtere Alternative ist. Die Bürger erkennen nicht mehr die Verfilzung zwischen Energiekonzernen, Frankfurter Flughafen und den "aufrechten Vier" einschließlich Herrn Koch oder es ist ihnen egal. Hauptsache sozial ist, was Arbeit schafft. Dass nun munter darauf losgeholzt wird um die Startbahn zu bauen, wird von einem Großteil der Medien totgeschwiegen. Dazu kommt noch eine unglaubliche Passivität und Kapitulationsbereitschaft der Deutschen. Wären sie in den Achtzigern noch wegen Startbahnen, Sozialabbau und Verlängerung von Atomkraftwerklaufzeit auf die Straße in Massen gegangen, so ist eine Demo heute eh nur noch eine Nebenmeldung in den Nachrichten wenn überhaupt. Die Politik gibt ohnehin das Gefühl, dass der einzelne Bürger nichts machen kann und lieber die Schnauze halten soll. Dazu gehören sicherlich auch Massendemos wie gegen den Irakkrieg, die schlichtweg ignoriert wurden und der Krieg wurde halt durchgezogen. Das wir von Egomanen regiert werden, die nicht ums geringste von ihrer Politik, die ihnen wohl eingeflüstert wird, abweichen und nur so vor Arroganz strotzen, konnten wir in den letzten Wochen wieder aufs Beste beobachten. Da werden alle Banken gerettet auf Kosten des Bürgers und der Staat weigert sich aber, richtig Verantwortung und Leitung über die Banken zu übernehmen. Man schmeißt mit den Milliarden nur so um sich und jahrelang war angeblich kein Geld da, sich um die Ärmsten zu kümmern. Alles um in erster Linie die Vermögen der Reichsten zu retten, die sich jahrelang in Raubtiermentalität durch den Niedergang der Arbeiterschaft bereichert haben und schön dafür gesorgt haben, dass die Politik jede Schweinerei mitmacht. Belohnt werden natürlich dafür die Parteien, die es noch schlimmer gemacht hätten. Die 2005 schon den Sozialabbau noch mehr verstärkt hätten und gleichzeitig den Großteil aller Arbeiter, Angestellten und Beamten noch mehr Existenzgrundlage entzogen hätten. Für mich gibt es nur noch ein nahezu fatales Fazit, wir brauchen Schwarz-Gelb im Herbst und dann sollen Angie und Guido die Nacht- und Sonntagszuschläge besteuern, den Kündigungsschutz aufheben, die Gewerkschaften entmachten, den Banken noch mehr Spielräume geben und alle Sozialleistungen nach einer gewissen Zeit komplett auslaufen lassen. All das machen, was sie schon lange diskutiert haben. Entweder sind dann die Menschen endlich bereit sich zu wehren oder wir leben bald in einer gewählten Diktatur. Schwarz-Gelb wird leider von vielen Bürgern mittlerweile als einzig machbare Koalition angesehen. Bekräftigt wird das noch, wenn Münte dieses Wochenende wieder mit den alten Vergleichen der Linkspartei eine Regierungsfähigkeit abspricht indem er ihr "nation soziale" Politik und Europafeindlichkeit vorwirft. Ähnlich argumentiert auch die Grünenspitze. Gleichzeit schließt Westerwelle im Prinzip jede Koalition mit SPD und Grünen aus. Da bleibt dann nicht viel. Die SPD wurden von Innen heraus endgültig vernichtet und wird wohl als Partei auf Dauer verschwinden. Die Grünen haben es schon lange geschafft nahezu alle linksdenkenden in der Partei zu verdrängen und bestehen hauptsächlich aus Karrieregeilen aus besserem Haus mit Studium, die in der FDP nicht so schnell vorankommen wir in dieser Partei.
Um es klarzustellen, ich finde das nicht gut, dass aufgrund einer elitären, gierigen Minderheit ein ganzes Volk zu leiden hat, wenn das Volk sich aber bereitwillig zu sehr verdummen lässt und der Satz: "Man kann ja eh nichts ändern!" zum Standard wird, dann haben wir es wohl nicht anders verdient. Für meinen Teil habe ich die politische Arbeit aufgegeben, mir ist es zuwider immer als "Spaßbremse", "Verschwörungstheoretiker" und sowieso als "Sozialschmarotzer" dazustehen. Etwas verzweifelt habe ich da nur noch im Hinterkopf, wenn mir wieder jemand erklärt, dass man nicht wählen gehen kann, bzw. eh nichts ändern kann, dass es demjenigen auf Dauer auch nicht gut gehen wird. In vielen Fällen sind das aber dann Menschen, die sobald sie selbst von Arbeitslosigkeit betroffen sind, sich in ihren Gedanken auf Sündenböcke stürzen, die ihnen vorgegeben werden. So wiederholt sich die Geschichte, da wohl ein Großteil der Menschheit einfach nicht lernfähig ist.
 

amondaro-no1

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So schreibt zum Beispiel Heise:

Nach einer vom ARD-Morgenmagazin in Auftrag gegebenen Umfrage von Infratest dimap, die am 20. und 21. Hanuar bei tausend deutschen Bürgern durchgeführt wurde, wollen die Deutschen mehrheitlich (52%) derzeit eine Koalition von CDU/CSU und FDP. Damit ist die linke Mehrheit nicht mehr vorhanden, gerade einmal 18 Prozent wünschen sich eine Koalition aus SPD, Grünen und der Linken. 40 Prozent wären für eine Wiederauferstehung der rotgrünen Koalition. Eher unlustig mit 38 Prozent würde die Weiterführung der großen Koalition goutiert werden.
Hat sich wohl ausgelinkt. Und ja, die Umfrage ist garantiert gefälscht. Wäre sie zu Gunsten der Linken ausgefallen, dann sicherlich nicht aber so... :icon_smile:

Heißt wohl im Umkehrschluss: Hartz bleibt bestehen und das noch viele, viele Jahre, denn die Bevölkerung scheint mit dem, was im Moment läuft, ergo Hartz, Steuergeldgeschenke an Banken usw. mehrheitlich darin eine Übereinstimung ihrer persönlichen Interessen zu sehen. Na, da kann man doch allen Glück wünschen und weiter gehts im Hamsterrad. Volle Fahrt voraus.

Natürlich !! gerade ARD und ZDF sind Überparteilich und Unabhängig !!

Die sitzen doch noch mehr im Boot der Handlanger (CDU/CSU,SPD ) der Wirtschaft als andere.



Die Kunden von Infratest dimap


Heute ist Infratest dimap einer der leistungsstärksten Anbieter von Wahl- und Politikforschung in Deutschland. Zu den Kunden gehören neben der ARD und seinen angeschlossenen Rundfunkanstalten eine Reihe führender Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften und Magazine. Weitere Auftraggeber sind Regierungseinrichtungen, Verbände, Universitäten, Botschaften, internationale Organisationen sowie Wirtschaftsunternehmen.

Quelle:

Infratest dimap - Infratest dimap
also befangen und nicht seriös,zumal sie von diesen Bezahlt werden !!

Kein wunder das auf einmal die Deutschen grade CDU/CSU und FDP als
Regierung haben wolllen. Zumal die CDU jja in den Regierungseinrichtungen momentan sitzt !!

Wenns ums Geld und Macht geht,da hält man zusammen,was auch kommen mag !!

Ich schenke dieser Manipulierten Umfrage null Aufmerksamkeit,weil diese nicht Repräsentativ ist !! Eher ein Manipulation um das Volk zu täuschen !!


greatz
 
E

ExitUser

Gast
Bei uns haben Politik und Medien eine gefährliche Mischung aus politischer Unwissenheit, Desinformation und Verdrossenheit geschaffen. Entsprechend werden derzeit die Wahlen vor allem durch Stammwähler entschieden. Wobei es viele Unionsstammwähler gibt, die aus Protest die Guido-Spaß-Partei oder Freien Wähler wählen, wodurch sich politisch gar nichts ändern kann. Schon seit vielen Jahren weiß ich aus Gesprächen, dass es nicht schick ist über Politik zu reden oder gar dafür aktiv einzustehen. Das hat mir auch schon eine Jobchance vertan, da ich aktiv für eine Partei tätig war, die dem kirchlichen Arbeitgeber ein Dorn im Auge ist und das war eine angepasste Partei. Im Büro sollte man tunlichst nur über das Dschungelcamp und derartiges reden, alles andere ist politisch nicht korrekt. Viele Menschen, die ich kenne, die früher SPD und Grüne gewählt haben, sind mittlerweile so verärgert, dass sie nicht mehr wählen gehen, da sie in den Linken nur Radikale sehen. Die Medienschelte wirkt zudem sehr gut. In den letzten Monaten habe ich oft genug gehört, dass Ypsilanti eine große Lügnerin ist, die bestraft gehört und das von eigentlich links denkenden Menschen. Da denken die Menschen gar nicht mehr darüber nach, dass Koch wirklich die schlechtere Alternative ist. Die Bürger erkennen nicht mehr die Verfilzung zwischen Energiekonzernen, Frankfurter Flughafen und den "aufrechten Vier" einschließlich Herrn Koch oder es ist ihnen egal. Hauptsache sozial ist, was Arbeit schafft. Dass nun munter darauf losgeholzt wird um die Startbahn zu bauen, wird von einem Großteil der Medien totgeschwiegen. Dazu kommt noch eine unglaubliche Passivität und Kapitulationsbereitschaft der Deutschen. Wären sie in den Achtzigern noch wegen Startbahnen, Sozialabbau und Verlängerung von Atomkraftwerklaufzeit auf die Straße in Massen gegangen, so ist eine Demo heute eh nur noch eine Nebenmeldung in den Nachrichten wenn überhaupt. Die Politik gibt ohnehin das Gefühl, dass der einzelne Bürger nichts machen kann und lieber die Schnauze halten soll. Dazu gehören sicherlich auch Massendemos wie gegen den Irakkrieg, die schlichtweg ignoriert wurden und der Krieg wurde halt durchgezogen. Das wir von Egomanen regiert werden, die nicht ums geringste von ihrer Politik, die ihnen wohl eingeflüstert wird, abweichen und nur so vor Arroganz strotzen, konnten wir in den letzten Wochen wieder aufs Beste beobachten. Da werden alle Banken gerettet auf Kosten des Bürgers und der Staat weigert sich aber, richtig Verantwortung und Leitung über die Banken zu übernehmen. Man schmeißt mit den Milliarden nur so um sich und jahrelang war angeblich kein Geld da, sich um die Ärmsten zu kümmern. Alles um in erster Linie die Vermögen der Reichsten zu retten, die sich jahrelang in Raubtiermentalität durch den Niedergang der Arbeiterschaft bereichert haben und schön dafür gesorgt haben, dass die Politik jede Schweinerei mitmacht. Belohnt werden natürlich dafür die Parteien, die es noch schlimmer gemacht hätten. Die 2005 schon den Sozialabbau noch mehr verstärkt hätten und gleichzeitig den Großteil aller Arbeiter, Angestellten und Beamten noch mehr Existenzgrundlage entzogen hätten. Für mich gibt es nur noch ein nahezu fatales Fazit, wir brauchen Schwarz-Gelb im Herbst und dann sollen Angie und Guido die Nacht- und Sonntagszuschläge besteuern, den Kündigungsschutz aufheben, die Gewerkschaften entmachten, den Banken noch mehr Spielräume geben und alle Sozialleistungen nach einer gewissen Zeit komplett auslaufen lassen. All das machen, was sie schon lange diskutiert haben. Entweder sind dann die Menschen endlich bereit sich zu wehren oder wir leben bald in einer gewählten Diktatur. Schwarz-Gelb wird leider von vielen Bürgern mittlerweile als einzig machbare Koalition angesehen. Bekräftigt wird das noch, wenn Münte dieses Wochenende wieder mit den alten Vergleichen der Linkspartei eine Regierungsfähigkeit abspricht indem er ihr "nation soziale" Politik und Europafeindlichkeit vorwirft. Ähnlich argumentiert auch die Grünenspitze. Gleichzeit schließt Westerwelle im Prinzip jede Koalition mit SPD und Grünen aus. Da bleibt dann nicht viel. Die SPD wurden von Innen heraus endgültig vernichtet und wird wohl als Partei auf Dauer verschwinden. Die Grünen haben es schon lange geschafft nahezu alle linksdenkenden in der Partei zu verdrängen und bestehen hauptsächlich aus Karrieregeilen aus besserem Haus mit Studium, die in der FDP nicht so schnell vorankommen wir in dieser Partei.
Um es klarzustellen, ich finde das nicht gut, dass aufgrund einer elitären, gierigen Minderheit ein ganzes Volk zu leiden hat, wenn das Volk sich aber bereitwillig zu sehr verdummen lässt und der Satz: "Man kann ja eh nichts ändern!" zum Standard wird, dann haben wir es wohl nicht anders verdient. Für meinen Teil habe ich die politische Arbeit aufgegeben, mir ist es zuwider immer als "Spaßbremse", "Verschwörungstheoretiker" und sowieso als "Sozialschmarotzer" dazustehen. Etwas verzweifelt habe ich da nur noch im Hinterkopf, wenn mir wieder jemand erklärt, dass man nicht wählen gehen kann, bzw. eh nichts ändern kann, dass es demjenigen auf Dauer auch nicht gut gehen wird. In vielen Fällen sind das aber dann Menschen, die sobald sie selbst von Arbeitslosigkeit betroffen sind, sich in ihren Gedanken auf Sündenböcke stürzen, die ihnen vorgegeben werden. So wiederholt sich die Geschichte, da wohl ein Großteil der Menschheit einfach nicht lernfähig ist.
:icon_klatsch: :icon_daumen:

Entweder sind dann die Menschen endlich bereit sich zu wehren oder wir leben bald in einer gewählten Diktatur.
Irgendjemand hier im Forum hat die dazu passende Signatur:
Wer in einer Demokratie schläft, wird in einer Diktatur aufwachen.
Deutschlands Reaktion :icon_mued:

LG
 

Winterwonderland

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Dazu kommt noch eine unglaubliche Passivität und Kapitulationsbereitschaft der Deutschen. Wären sie in den Achtzigern noch wegen Startbahnen, Sozialabbau und Verlängerung von Atomkraftwerklaufzeit auf die Straße in Massen gegangen, so ist eine Demo heute eh nur noch eine Nebenmeldung in den Nachrichten wenn überhaupt.
Eventuell hat es auch etwas mit Lernfähigkeit zu tun, sich nicht gegen eine neue Flughafenstartbahn und Atomkraft zu wenden. Schon mal darüber nachgedacht? Die 70er und 80er mit hysterischen Umweltschützern sind halt vorbei.
 

Fortunatus

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Eventuell hat es auch etwas mit Lernfähigkeit zu tun, sich nicht gegen eine neue Flughafenstartbahn und Atomkraft zu wenden. Schon mal darüber nachgedacht? Die 70er und 80er mit hysterischen Umweltschützern sind halt vorbei.
Also ist es lernfähig, sich nicht mehr für eine gesunde Umwelt für die nachfolgenden Generationen einzusetzen? Nicht mehr für eine soziale, gerechte Gesellschaft zu kämpfen? Flugplatzausbau und Atomkraft als alternativlose Arbeitsplatzerhalter? Kann man Umweltschutz einfach mit dem Adjektiv "Hysterie" abtun? Auch wenn in den 70er und 80er manches übertrieben gewesen sein mag, so ist es jetzt grundfalsch gar nicht mehr zu protestieren, wenn in einem Land menschenverachtende Politik wie Hartz IV realisiert wird. Nur zu schweigen und abzunicken wenn Menschen aus ihren Jobs, Wohnungen und Leben gedrängt werden? Immer mehr Menschen gezwungen werden zu unwürdigen Bedingungen zu arbeiten und gleichzeitig zusätzlich Stütze zu benügen. Wenn ein Volk jahrelang belogen wird, dass keine Gelder mehr für Soziales da sind, aber die Schere zwischen Reich und Arm immer mehr auseinanderklafft, somit falsche Politik bis zum Untergang durchgedrückt wird, dann sollte sich langsam wieder etwas rühren und ich meine da keine Gewalt. Die Gewalt kommt dann, wenn wieder falsche Propheten Sündenböcke präsentieren und die Bürger sich ihnen in ihrer Hoffnungslosigkeit und Ungebildetheit aus Protest ergeben.
 

Winterwonderland

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Also ist es lernfähig, sich nicht mehr für eine gesunde Umwelt für die nachfolgenden Generationen einzusetzen? Nicht mehr für eine soziale, gerechte Gesellschaft zu kämpfen? Flugplatzausbau und Atomkraft als alternativlose Arbeitsplatzerhalter?
Die meisten Menschen wollen günstigen Strom und problemlos in den Urlaub fliegen. Das wäre mal eine linke Position, der sich die meisten Wähler anschließen könnten.

Wer sich auf den Gleisen festbindet, um einen CASTOR-Transport zu verhindern, ist doch längst nur noch eine Lachnummer. Was hat das mit "links sein" zu tun?
 

Fortunatus

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Die meisten Menschen wollen günstigen Strom und problemlos in den Urlaub fliegen. Das wäre mal eine linke Position, der sich die meisten Wähler anschließen könnten.

Wer sich auf den Gleisen festbindet, um einen CASTOR-Transport zu verhindern, ist doch längst nur noch eine Lachnummer. Was hat das mit "links sein" zu tun?
Von Castor habe ich nichts geschrieben, lasse ich mir auch nicht unterjubeln. Aber natürlich werden schwarz-gelb dafür sorgen, dass Besserverdienende sich weiterhin den Strom leisten können und problemlos in den Urlaub kommen. Auch das Zeitalter der Atomkraft wird sich bald dem Ende neigen, wenn die Rohstoffe dafür aufgebraucht sind, dann werden so oder so Alternativen gebraucht. Billigeren Strom hätten wir auch, wenn der Staat Energie nicht privatisiert hätte und vier Konzerne den Preis bestimmen. Für mich als Betroffener in diesem Forum geht es nicht um billige Flugreisen. Die kann ich mir schon seit 8 Jahre nicht mehr leisten, genausowenig wie irgendeinen Urlaub. Ökostrom leisten sich in meinem Bekanntenkreis vor allem die Studierten und Beamten, die es sich leisten können. Das ist das traurige, um in unserer Gesellschaft ökologisch zu handeln, muss man heute oft das nötige Kleingeld haben. Auch wäre es mal nicht verkehrt nachzudenken, warum wir im Westen so wahnsinnig viel Energie verbrauchen, dass der nimmersatte Hunger danach zu Kriegen und immer weiterer Umweltvernichtung führt.
Um mal aufs ursprüngliche Thema zurückzukommen. Wer glaubt, dass schwarz-gelb zu einer gerechteren Gesellschaft führt und anscheinend glauben das ja gleichbleibend die Leute, die noch zur Wahl gehen, dann nur zu. Auch wenn ich mich wiederhole, wir brauchen diese Regierung dringend im Herbst. Vielleicht täusche ich mich ja auch. Lasst uns mehr Freiheit wagen! Sozial ist, was Arbeit schafft!
 

Winterwonderland

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Für mich als Betroffener in diesem Forum geht es nicht um billige Flugreisen. Die kann ich mir schon seit 8 Jahre nicht mehr leisten, genausowenig wie irgendeinen Urlaub. Ökostrom leisten sich in meinem Bekanntenkreis vor allem die Studierten und Beamten, die es sich leisten können.
Ökologisch = links? Das halte ich für eine gewagte These!

Es tut mir selbstverständlich leid, daß Du nicht in Urlaub fliegen kannst, aber Millionen Einwohner in D können es. Und wer sich Ökostrom leistet, sollte mal einen Arzt aufsuchen. Ob der Strom aus der Steckdose aus Wasser- oder aus Atomkraft stammt, merkt man nämlich nicht.
 

Fortunatus

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Ökologisch = links? Das halte ich für eine gewagte These!

Es tut mir selbstverständlich leid, daß Du nicht in Urlaub fliegen kannst, aber Millionen Einwohner in D können es. Und wer sich Ökostrom leistet, sollte mal einen Arzt aufsuchen. Ob der Strom aus der Steckdose aus Wasser- oder aus Atomkraft stammt, merkt man nämlich nicht.
Das ist schön, dass es sich Mio. Einwohner in Deutschland leisten können nach Malle oder sonstwohin zu fliegen. Die meisten Arbeitslosen und immer mehr Arbeitende können es sich nicht leisten, selbst wenn sie es wollten. Mir ist Urlaub ehrlichgestanden recht schnuppe, da ich noch nie groß geflogen bin, auch in Zeiten wo es mir noch finanziell gut ging, aber ich will jetzt hier das Thema nicht auf persönliches reduzieren, aber ich freue mich selbstverständlich, wenn Du deinen Horizont in anderen Regionen der Welt erweitern kannst. Natürlich könnten wir jetzt auch über den Sinn oder Unsinn des derzeitigen Ökostroms diskutieren. Ich habe auch nirgends was davon geschrieben, dass ich ökologisch immer mit Links verbinde. Die ÖDP schafft es ja auch soweit ich das verstehe, konservatives Denken mit Ökologie zu verbinden. Das Beispiel des Ökostroms meiner Freunde sollte ein meinetwegen nicht gutes Beispiel dafür sein, dass ökologisches Handeln wie Fair Trade-Artikel, Strom aus Alternativenergien, bessere Elektrogeräte, bessere Dämmung oder Eigenstromerzeugung auch etwas mit dem entsprechenden Geldbeutel zu tun hat. Der Geldbeutel wird aber bei mir mehr Menschen trotz Arbeit leerer und leerer.
Mal grundsätzlich, ich bin auch mit Leuten befreundet, die bei der Union oder SPD politisch aktiv sind. Auch die beklagen eine ungerechte Politik in ihren Parteien und wollen sowohl mehr Ökologie, als auch soziale Gerechtigkeit. Mit der derzeigen Politikerriege werden wir diese aber nicht bekommen. Die grundsätzliche Frage zu dem Thema ist doch, will wirklich die Mehrheit des Volkes im Herbst eine schwarz-gelbe Regierung? Sind die Menschen sich wirklich bewusst, was da auf sie zukommt? Wie lange schlucken die Menschen eigentlich noch eine Politik, die sich schon lange von dem unterscheidet, was sie wirklich wollen? Ist nicht gerade die gesetzliche Wegbereitung unter Rot-Grün für Hedge Fonds und Banken-Casion schuld an der derzeitigen Misere? Wenn man nun eine Partei wie die FDP wählt, wählt man da nicht ausgerechnet eine Partei, denen die Freiheit für Banken und Unternehmen noch nicht weit genug gegangen ist und die in ihren Aussagen ein munteres "Weiter so!" befeuert?
 

Arania

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Ökologisch = links? Das halte ich für eine gewagte These!

Es tut mir selbstverständlich leid, daß Du nicht in Urlaub fliegen kannst, aber Millionen Einwohner in D können es. Und wer sich Ökostrom leistet, sollte mal einen Arzt aufsuchen. Ob der Strom aus der Steckdose aus Wasser- oder aus Atomkraft stammt, merkt man nämlich nicht.
Um es zu ergänzen auch der Ökostrom kommt eventuell aus dem Atomkraftwerk da es nur um die Besteuerung geht
 

Trajan

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Die Mehrheit der Deutschen ist auch für die Beibehaltung von Hartz IV und dem kann man nur zustimmen. Schließlich hat die Mehrheit immer recht!
 
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