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Die berechtigte Angst geht um: Vom Konjunkturpaket zum Staatsbankrott ...

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#1
Vom Konjunkturpaket zum Staatsbankrott?

Im Kampf gegen die Wirtschaftskrise jagt ein Konjunkturprogramm das nächste. Nebeneffekt: Die Staaten häufen immer mehr Schulden an. Eine Wette auf Erfolg – aber was wenn die Wette verloren wird?


Es geht die Angst um, die Angst vor einer weltweiten tiefen Rezession. Um das Schlimmste zu vermeiden, werden immer wieder neue Konjunkturprogramme aus dem Boden gestampft, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Dahinter steht eine einfache Idee: Wenn die private Nachfrage ausfällt, springt der Staat ein und füllt die Nachfragelücke. Da die Wirtschaft bislang nicht so recht auf die Hilfe vom Staat ansprang, werden immer neue Hilfspakete aufgelegt. Das kostet die Staaten viel Geld. Vor allem, weil sie nicht nur die Nachfrage ankurbeln müssen, sondern auch mit Finanzspritzen für die Banken das Finanzsystem unterstützen.

Die Folge: Die Staatsverschuldung steigt. Die höheren Ausgaben stehen in der Wirtschaftskrise sinkenden Einnahmen gegenüber.

Risikoaufschläge auf Staatsanleihen hält Scheide mittelfrisitg durchaus für möglich. Einige Länder wie Portugal, Irland, Griechenland oder Spanien zahlen sie ja bereits.
Es kann sein, dass es dann auch uns trifft, sollte die Staatsverschuldung sehr hoch sein und sollte man unsicher sein, wie es dann letztendlich finanziert wird.“
Deutsche Welle


Von wegen "sollte man unsicher sein, wie es dann letztendlich finanziert wird". So ein absoluter Quatsch-Satz.

Bankrott ist Bankrott - wo nichts ist, ist nichts zu holen!


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wolliohne

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#2
Bin Laden nur eine Erfindung der Neoliberalen Kräfte ?

US-Geheimdienste:


Wirtschaftskrise bedroht die Sicherheit


US-Geheimdienstkoordinator Dennis Blair bei der Vorstellung seines Jahresberichts

Die größte Gefahr für die Sicherheit der USA droht nach Ansicht der US-Geheimdienste durch die weltweite wirtschaftliche Krise. Sollte diese noch länger dauern, könnte sie einige Länder destabilisieren. Die Gefahr durch Al Kaida habe sich dagegen verringert. [tagesschau.de]

Sicherheitsbericht: US-Geheimdienst fürchtet Rezession mehr als Bin Laden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
 
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#3
Historische Rezession

Deutsche Wirtschaft bricht auf breiter Front ein

http://www.welt.de/wirtschaft/article3197547/Deutsche-Wirtschaft-bricht-auf-breiter-Front-ein.html#article_comment
Die Rezession in Deutschland nimmt beunruhigende historische Dimensionen an: Die Wirtschaft brach im letzten Quartal vergangenen Jahres um 2,1 Prozent ein. Das war der größte Rückgang gegenüber einem Vorquartal seit 1990. Damit rutscht Deutschland immer tiefer in die Rezession.


Für dieses Jahr sagt die Bundesregierung die schwerste Rezession seit 1949 voraus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte demnach um 2,25 Prozent sinken. Einige Ökonomen halten sogar ein Minus von drei bis vier Prozent für möglich. http://www.welt.de/wirtschaft/article3197547/Deutsche-Wirtschaft-bricht-auf-breiter-Front-ein.html
 
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#4
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#6
Deutsche lehnen Konjunkturpaket der Koalition ab


13. Februar 2009, 14:00 Uhr
Das zweite Konjunkturpaket ist durch den Bundestag. Überzeugt sind aber längst noch nicht alle. Eine Mehrheit der Bundesbürger würde nach einer Umfrage dem Konjunkturpaket der Bundesregierung eine Erhöhung bei Hartz IV, Renten und Mindestlöhnen zur Stärkung der Kaufkraft vorziehen. Auch in der Politik gibt es noch harte Kritik.


Das Gegenkonzept fordert unter anderem die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes auf 500 Euro, einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro und 100 Euro mehr für alle Rentner, die zurzeit weniger als 800 Euro bekommen.

Finanzkrise: Deutsche lehnen Konjunkturpaket der Koalition ab - Nachrichten Politik - WELT ONLINE
 
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#7
Die Globalisierung schlägt zurück


Noch merken die meisten Bundesbürger von dieser Entwicklung wenig. Die Krise scheint weit weg zu sein.Die Einkaufsstraßen sind voll, die meisten Händler verkaufen nach wie vor recht ordentlich, und die Zahl der Beschäftigten ist mit gut 40 Millionen höher als jemals zuvor seit der Wiedervereinigung. Doch schon bald wird die Krise ihre tiefe Spuren hinterlassen.


Die Kurzarbeit, die nun in vielen Unternehmen verordnet wird, bei Auto- und Maschinenbauern, in der Chemieindustrie und zuletzt bei Siemens, ist ein erster Vorbote. In ein paar Monaten wird die Welle der großen Entlassungen beginnen. Dann werden Hunderttausende ihren Job verlieren, auch in Unternehmen, die die Krise vor wenigen Monaten noch gar nicht gespürt haben. Losgehen wird es in jenen Branchen, die vor allem vom Export leben. Aber auch der Handel wird irgendwann spüren, dass die Menschen weniger Geld haben.
Deutschland in der Rezession - Die Globalisierung schlägt zurück - Wirtschaft - sueddeutsche.de
 
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#8
Arbeitslose
Die Budgets der Bundesagentur für Arbeit für die Qualifikation von Arbeitslosen werden um mehrere Milliarden Euro aufgestockt. Außerdem sollen 5000 neue Vermittler eingestellt werden.
Das heißt im Klartext: mehrere Hunderttausend Sinnlos-Ein-Euro-Jobs mehr (damit die Statistik nicht allzu horrormäßig aussieht) und 5.000 neue Verfolgungsbetreuer.
 
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#9
Das heißt im Klartext: mehrere Hunderttausend Sinnlos-Ein-Euro-Jobs mehr (damit die Statistik nicht allzu horrormäßig aussieht) und 5.000 neue Verfolgungsbetreuer.
Ich habe das zuerst so gelesen:

a) "mehrere Milliarden Euro" werden in Weiterbildungsmaßnahmen gesteckt. Aber Du hast Recht, damit können auch Ein-Euro-Job's gemeint sein. Beides ist Unsinn bzw. Schrott.

Weiterbildungen für welche dann offenen Stellen, wenn das so weitergeht mit dem Stellenabbau und der Kurzarbeit, auf die vielleicht auch nur Arbeitslosigkeit folgt?

Das ist sinnlos. Geld aus dem Fenster rauswerfen. Bezahlt von uns allen.

Der eigentliche Hintergedanke bei den Weiterbildungen und den Ein-Euro-Job's ist:

a) wir verschönern uns die Arbeitslosenstatistik
b) mit den Ein-Euro-Job's soll der Laden (das Gemeinwesen + der angekratze oder vielleicht auch darbende Mittelstand) am Laufen gehalten werden. Naja, vielleicht bin ich ja auch nur Pessimist.

Wenn der Trend nach unten weiter so geht, wäre es für die Betroffenen, den Steuerzahler (wir alle) und den Staat finanziell gesehen sinnvoller, die Aufgaben der Arbeitsverwaltung auf eine reine Auszahlstelle zu reduzieren. Oder vielleicht habe ich da zu kurz gedacht?
 
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