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Die Ausfälle des Herrn Sarrazin

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Paolo_Pinkel

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#1
Hier einige Beispiele provokanter Äußerungen des scheidenden Berliner Finanzsenators

Berlin. Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat am Donnerstag Abschied von der Politik genommen. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) händigte dem 64-Jährigen eine Dankesurkunde aus. Anschließend überreichte Wowereit Sarrazins Nachfolger, dem früheren Bremer Finanzsenator und jetzigen Unternehmer Ulrich Nußbaum (parteilos), die Ernennungsurkunde. Sarrazin, der Anfang 2002 sein Amt in Berlin antrat, wechselt zum 1. Mai in den Vorstand der Bundesbank nach Frankfurt am Main.
Der 64-Jährige ist in seiner Zeit in der Politik wiederholt mit provokanten Äußerungen aufgefallen. Hier zum Abschied Sarrazins vom Senatorenamt einige seiner Ausfälle:

- im Februar 2002 über Beamte: "Die Beamten laufen bleich und übelriechend herum, weil die Arbeitsbelastung so hoch ist."



- im November 2002 zur Debatte über höhere Kita-Gebühren: "Es wird ja so getan, als ob der Senat die Kinder ins Konzentrationslager schicken wollte."



- im März 2002 zum Berliner Stadtbild: "Nirgendwo schlurfen so viele Menschen in Trainingsanzügen durch die Straßen wie in Berlin."



- im November 2003 über Studenten, die sein Büro besetzten: "Ihr seid alle Arschlöcher."



- im Januar 2005 zu einem gemeinsamen Land Berlin-Brandenburg: "Das vereinte Land Berlin-Brandenburg ist natürlich immer eine Stadt Berlin mit angeschlossener landwirtschaftlicher Fläche."



- im August 2006 zur Berliner Finanzlage: "Lassen Sie mich mal so sagen: Der Schutt ist abgeräumt. Wir leben nicht mehr im Jahr 1945, sondern wir leben im Jahr 1947."



- im September 2007 über Arbeitslose: "Wer als "Hartz IV''-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft da hineinlegen, Arbeit zu finden."



- im Februar 2008 zum Thema Schwarzarbeit: "Ehe jetzt einer im 20. Stock sitzt und den ganzen Tag nur fernsieht, bin ich schon fast erleichtert, wenn er ein bisschen schwarz arbeitet."



- im Februar 2008 zu einem Speiseplan für "Hartz IV"-Empfänger: Für 4,25 Euro könne man sich "vollständig, gesund und wertstoffreich ernähren". Auf Kritik konterte er: "Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von "Hartz-IV''-Empfängern das Untergewicht."



- im Februar 2008 zum Berliner Bildungssystem: "Bayerische Schüler können aber mehr ohne Abschluss als unsere in Berlin mit Abschluss."



- im Juni 2008 zur Mindestlohn-Debatte: "Für fünf Euro würde ich jederzeit arbeiten gehen. Das wären 40 Euro pro Tag."



- im Juli 2008 zu steigenden Energiepreisen: "Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können." (ddp)

Politik: Die Ausfälle des Herrn Sarrazin - HNA Online

Gruss

Paolo
 

Paolo_Pinkel

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#2
Sarrazin

Ich vertrete die Ansicht, dass unsere Parteien in ihren Reihen Leute haben, die man getrost als Hetzmaschinen bezeichnen kann. Diese Leute zeichnen sich dadurch aus, dass sie, selbst aus Steuermitteln über Gebühr alimentiert,...
Thilo Sarrazin

Gruss

Paolo
 

Caroline

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#4
Hallo, Paolo !

Nur mal ganz nebenbei - die Artikel von G. Flegelskamp
unterliegen dem Copyright.
 

Caroline

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#6
Hallo, Woodruff !

Ja, aber nicht nur deswegen. Ich finde es halt auch aus moralischer Sicht nicht in
Ordnung. Wenn es ausdrücklich erlaubt ist, OK - aber so ? Da setzt sich einer hin
und schreibt und schreibt und liefert der Allgemeinheit eine gute Arbeit. Dann
kommt jemand daher, drückt 1x Copy & Paste und ballert das irgendwo rein. Ich
finde es eben einfach nicht ganz fair den kompletten Artikel zu kopieren. Zumal es
eben auch verboten ist.
 

Woodruff

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#7
Ich finde es sowieso übersichtlicher, wenn man nur auszugsweise zitiert.
 

Paolo_Pinkel

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#8
Hallo, Paolo !

Nur mal ganz nebenbei - die Artikel von G. Flegelskamp
unterliegen dem Copyright.
Hi,

Mal ganz nebenbei. Wo siehst du das mit dem Copyright?
So. Hab den Artikel nun in der Zitatversion gekürzt damit keiner einen Herzklabaster bekommt:icon_knutsch:

Gruss

Paolo
 

Woodruff

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#9
:icon_daumen:

Viele denken: "Wo kein Copyright drunter ist, dass kann ich einfach kopieren". Diese Ansicht ist aber falsch, es muss kein Copyright drunter sein. Der Schöpfer ist der Urheber (§ 7 UrhG) und hat damit alle Rechte an den Texten/Grafiken etc., sofern er die Rechte nicht weitergegeben hat. Sollten die Nutzungsrechte vom Urheber weitergegeben werden, so haftet der, der diese Nutzungsrechte übernommen hat für die Texte.
Content Diebstahl, Urheberrechte, Nutzungsrechte, Content, Copyright
 
E

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Gast
#10
na um die Urheberschaft seiner Äußerungen braucht sich der Sarrazin ja nicht zu fürchten. Wer sollte sonst "so etwas" sagen. Wobei man ihn auch als Teil einer Gesamtideologie betrachten könnte. Sollte man?..
 

Bienchen

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#11
Über dieses Individium rege ich mich schon gar nicht mehr auf.

Ich sehe es so: Er solle mal in den Spiegel sehen - da sieht er einen verbitterten alten Mann, der mit seinem Leben nicht zurecht kommt.
 

Paolo_Pinkel

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#12
Heftige Kritik an Sarrazins "asozialem Gequatsche"

(281) 14. Mai 2009, 16:18 Uhr
Die harschen Worte von Thilo Sarrazin ziehen ebenso harte Kritik nach sich. Der Hamburger Ver.di-Chef bezeichnet die Aussagen des Bundesbankvorstands über Hartz-IV-Empfänger als "asoziales Gequatsche". Sarrazin schüre Hass auf "Menschen, die sich kaum wehren können". Auch Seniorenvertreter sind empört...
Hartz-IV-Debatte: Heftige Kritik an Sarrazins "asozialem Gequatsche" - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

Gruss

Paolo
 
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Gast
#13
Sein neuer Arbeitgeber ist "not amused". Bundesbank-Präsident Axel Weber lässt am Mittwoch über seinen Sprecher mitteilen: "Die Äußerungen Sarrazins geben nicht die Position der Bundesbank wieder."
In Bundesbankkreisen heißt es, Sarrazin habe das Gespräch mit dem Stern dem Vernehmen nach schon vor seinem Amtsantritt am 1. Mai geführt. Das scheint die Sache aber nicht besser zu machen. Denn inzwischen ist Sarrazin kein Sozialpolitiker mehr, sondern arbeitet für die Bundesbehörde. Und Bundesbank-Vorstände äußern sich generell nur zu Themen, die ihr Ressort betreffen. Alles andere ist tabu.
Ärger um Ex-Finanzsenator - Bundesbank geht auf Distanz zu Sarrazin - Politik - sueddeutsche.de
 
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#14
"So Unrecht hat Herr Thilo Sarrazin mit seiner Aussage nicht!"

16. Mai 2009 19.00 Uhr,
Herr Sarrazin spricht mir in vielen Punkten aus der Seele. Während Arbeitnehmer und Rentner bei Wasser-, Strom- und Heizungsverbrauch sparen müssen, sprudelt bei Hartz-IV-Empfängern munter das Wasser bei Festbeleuchtung mit erhöhten Raumtemperaturen. Die Steuerzahler finanzieren es ja.
B.Z.-Leserbriefe : "So Unrecht hat Herr Thilo Sarrazin mit seiner Aussage nicht!" - B.Z. - Berlins größte Zeitung
 
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#15
Das machen wir nächste Woche aber anders!

Parteiwechsel - die neue Politiker-Mode in Berlin

Sonntag, 17. Mai 2009 02:37 - Von Matthias Heine
Muss man eigentlich irre sein, um Finanzminister zu werden? Wahrscheinlich nicht. Aber es hilft. Ich kann mir vorstellen, wie sich Thilo Sarrazin wochenlang schlaflos in seinem Bett hin und her gewälzt hat, weil ihm Peer Steinbrück den Titel "Amokschwätzer der Nation" streitig machen wollte.
Mit seinem "Schweiz-Burkina-Faso"-Vergleich hatte der fiese Bundesminister scheinbar uneinholbar vorgelegt. Dann entschloss sich der alte Champion des politischen Sprechdurchfalls, alles auf eine Karte zu setzen und noch einmal richtig anzugreifen. Unruhig kontrollierte er immer wieder seine Pöbelagenda: "Mütter, Hartz-IV-Empfänger, Berliner, Beamte, Leute, die es gerne warm haben... Habe ich auch nichts vergessen?" Hat er nicht. Seitdem liegen Steinbrück und Sarrazin wieder gleichauf. Solange bis Steinbrück nächste Woche nachlegt: "Die Schweiz - das ist noch nicht mal Obervolta, sondern höchstens Untervolta."
Das machen wir nächste Woche aber anders! - Parteiwechsel - die neue Politiker-Mode in Berlin - Heine - Kolumne - Berliner Morgenpost

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