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Die Armen haben Geld genug - es muss mehr in Bildung investiert werden

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Die Antwort

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
...In Deutschland haben die Armen Geld genug. Sie besitzen Spülmaschinen, Mikrowellenherde, DVD-Spieler, meist mehrere Fernseher, die neuesten Handys sowieso. Das listen die Erhebungen des Statistischen Bundesamtes detailliert auf. Hartz-IV-Empfänger verfügen heute über einen höheren materiellen Lebensstandard als westdeutsche Facharbeiter in den 1970er Jahren oder 16 Millionen DDR-Bürger kurz vor der Wende. Wenn das Haben der einzige Maßstab zur Beurteilung von sozialen Situationen wäre, wenn nur das monatliche Haushaltseinkommen zählen würde - dann könnten wir uns zufrieden zurücklehnen. Dann müssten wir uns um die soziale Gerechtigkeit in Deutschland keine Gedanken machen...
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sogehtsnich

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#2
Sie besitzen Spülmaschinen, Mikrowellenherde, DVD-Spieler, meist mehrere Fernseher, die neuesten Handys sowieso.
Ja...nee...iss kla....komisch, ich besitze von dem gar nix, nur ein Handy, Baujahr 2002!
Bin ich jetzt Megaarm???

An die Berichterstatter: Kennt ihr die Aussage von Dieter Nuhr???
Soviel dazu, dass Reporter objektiv berichten!
Wird Zeit, dass denen mal das Maul gestopft wird!
 
E

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Gast
#3
Walter Wüllenweber schreibt wenig wahres aber dafür eine Menge falsches! Den Artikel bitte vollständig lesen!
 

zebulon

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#4
Deutschland ist ein reiches Land, trotzdem lebt jeder achte Deutsche in Armut. Aber wie kann Armut wirksam bekämpft werden? "Mehr Geld in die Sozialkassen", fordert Armutsforscher Christoph Butterwegge. stern-Autor Walter Wüllenweber widerspricht: "Die Armen haben Geld genug - es muss mehr in Bildung investiert werden."
Völlig irrelevant. Solange bei denen automatisch die Kasse und Status stimmt, ist es gleich ob wir Arme uns für die aufgezählten, größtenteils überflüssigen Konsumartikel verschulden können dürfen, oder ob wir per gesetzlichen Einlauf als Zwangsbildung das Coca-Cola Abitur "spendiert" bekommen.

Das ist unerträglich. Die so genannten Armen werden zwar gut versorgt, aber all die Sozial-Milliarden helfen ihnen nicht, sich aus ihrer Situation zu befreien. Unzählige internationale Studien belegen: In keinem westlichen Land ist der Aufstieg so schwer wie in Deutschland. Einmal unten - immer unten. Kann ein Sozialstaat vollständiger scheitern?
Die merken NICHTS, NULL.

Vielleicht wird ja auch mit dem Argument Sozialtransferleistungen wieder an sich in Frage gestellt. (Wenn's nichts bewirkt kann man es ja auch weglassen)

Tja liebe Systemgünstlinge, ihr wollt eben für euere ausgegebenen HartzIV-Gelder auch was haben, und wenn es nur die Macht ist, denen die in eurem System darauf angewiesen sind, immer sagen zu können "Platz! Sitz! Mach' Männchen...." usw. Erst dann fühlt man sich auch mit (Fernseh-) Status und seinem Besitz erst so richtig wohl.

Jetzt weiß ich auch, wieso mir auf einmal wieder so speiübel ist?
 

FAR2009

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#5
Der Bericht von Wüllenleber geht leider, wie die meisten im Stern, an der Wirklichkeit vorbei.
Ich habe auch DVD-Player, Mikrowelle, Handy, PC und sogar ein altes Auto. Bin aber trotzdem arm wie eine Kirchenmaus, und an manchen Tagen, gegen Monatsende, wenn ich die Kühlschranktüre öffne, schauen mich die Mäuse mit verheulten Augen an. Soll ich Dinge, die ich in besseren Zeiten vor Hartz4-Bezug angeschafft habe, abschaffen, um Statistiken von Armen zu entsprechen?
Nett wär auch ein Bezug auf "Arme", die trotz Ausbildung, Studium und Berufserfahrung, von heut auf morgen auf die Strasse gekickt wurden, weil zu alt, zu teuer oder nur überflüssig.
Ist man zu alt, ist die ganze angeeignete und durch Erfahrung untermauerte Bildung einen Sche...dreck wert. So siehts leider aus.

Und wenn ich solche Sätze lese kommt mir das frisch erworbene Fastfood wieder hoch:
Jeder Praktiker weiß: Vielen Hartz-IV-Familien, denen man 200 Euro für die Bildung ihrer Kinder überweisen würde, investierten einen Großteil des Geldes in Zigaretten, Unterhaltungselektronik oder Fastfood
Ich kenne übrigens einen Diplom-Physiker der Taxi fährt ...
 

Arania

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#6
Vielen Hartz-IV-Familien,
VIELE- nicht alle, und das stimmt leider, wie sicher jeder aus seiner Umgebung wenn er sie beobachtet weiss

Hier wird nur leider- wie überall- wieder verallgemeinert, aber das macht ja fast jeder, der seine Sichtweise verbreiten möchte
 

M.aus.B

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#8
Glück Auf,

wobei ein Hartzi ja in jedem Falle materiell arm ist, das ansich ist schon schlimm. Aber wer sagt denn, das die Verfasser solcher widerlichen Artikel nicht auch arm sind. Sie mögen zwar auf der Sonnenseite des Geldflusses stehen, aber im Geiste sind sie arm. Sie denken nur an die eigenen Vorteile, daran wie man am besten den hintern an die Wand kriegt, und auf wen man alles abwälzen kann. Das ist einfach nur armeselig, da verzichte ich auch lieber auf nen Plasmafernseher (bei dem niveaulosen Programm ist der auch gar net nötig ).
Aber auf jeden Fall hat der gute Mann wieder auf den Schwächsten rumgehackt, sich produziert und seinem Klientel genüge getan. :icon_kotz:
 

Ruebe

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#9
Der Artikel ist sehr verallgemeinernd und wirkt teilweise zynisch. Woran mag das liegen? Ich für meinen Teil vermute eine verblüffende Unkenntnis über die Zusammensetzung der Betroffenen in Bezug auf ihre bisherige Lebensweise. ALG-II-Empfänger sind nun mal kein in sich geschlossenes soziales Milieu, sondern eine gleichgemachte Masse von Menschen, die vor Hartz IV rein gar nichts miteinander gemein hatten. Und so gibt es eben auch unterschiedliche Bildungsgrade, Besitzverhältnisse, Kulturansprüche usw.

Es gibt nun mal Leute, die sich ständig neue PC-Spiele kaufen und dann zur Tafel gehen müssen, wie es auch Leute gibt, die lieber ihre Kinder gut versorgen und dafür keine oder nur wenige PC-Spiele besitzen. Die Masse der Betroffenen bewegt sich irgendwo in der Mitte. Ebenso ist es mit der Bildung. Hier spielt u.a. auch das Elternhaus eine Rolle, denn nicht jedes Hartz-Kind geht morgens hungrig in die Schule.
 

pinguin

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#10
Ja...nee...iss kla....komisch, ich besitze von dem gar nix, nur ein Handy, Baujahr 2002!
Bin ich jetzt Megaarm???
Na, da top ich Dich doch noch. Weder Spülmaschine, weder Handy, weder Fernseher, weder Auto, noch sonst dergleichen, dafür jede Menge Bücher.
 

Die Antwort

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#11
Dazu auch das Contra aus dem Stern

...Entgegen einer idealistischen Sichtweise bestimmt die materielle Lage nach wie vor den Bildungsdrang und die kulturelle Prägung der Menschen, nicht umgekehrt. Während ein schlechter Schulabschluss die Erwerbschancen vieler Menschen verringert, wirkt er sich schließlich kaum nachteilig auf den Wohlstand einer Person aus, wenn diese bereits vermögend ist oder Kapital besitzt. Es ist paradox, dass der Sinn einer halbwegs gerechten Verteilung des Wohlstandes ausgerechnet zu einer Zeit immer häufiger angezweifelt wird, in der Geld in fast allen Gesellschaftsbereichen ständig an Bedeutung gewinnt...

Pro und Contra : Hilft mehr Bildung gegen Armut? - Politik - STERN.DE
 

sogehtsnich

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#12
Selbst wenn eine Hartz IV Familie (welche beleidigender Ausdruck) NOCH
Spülmaschine, Mikrowellenherd, DVD-Spieler, mehrere Fernseher, das neueste Handy hat, sobald eins den Geist aufgibt, ist Schicht im Schacht!
 

Ruebe

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#13
Ich bleibe dabei, dass man die verschiedenen Milieus betrachten muss, aus denen die Betroffenen ursprünglich kommen, anstatt von einer autogenen 'Hartz-IV-Schicht' auszugehen. Wenn jemand seinen Job verliert, kommen ihm nicht nach einem Jahr Bildungsniveau, Standpunkte, Kulturbedürfnisse usw. abhanden. Auch nicht die Handys oder Mikrowellenherde. Bildung wird zukünftig immer wichtiger werden, nicht nur wegen des sozialen Status.
 

Donauwelle

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#14
Man muss dabei auch mal fragen, was diese Dinge kosten.

Den DVD-Player gibt es für 50 EUR oder weniger, die Mikrowelle kostet keine 100 EUR, das Handy gibt es billigst beim Discounter und ersetzt häufig den Festnetzanschluss und alte Fernseher werden einem nachgeworfen. All das sind insgesamt auch keine Dinge mehr (im Gegensatz zu früher), die in irgendeiner Weise einen Wohlstand darstellen.

Ich habe auch keinen DVD-Player (aber wir haben 2 PCs mit integriertem DVD-Spieler sowie eine alte PS2 - alles vor der Arbeitslosigkeit angeschafft), 2 Uralthandys mit Prepaidkarte und sogar 2 Fernseher (ein alter 37-cm-Fernseher und einen großen 70er von 1985). Spülmaschine haben wir aber keine. Meine Mikrowelle von 1985 habe ich als Weihnachtsgeschenk von meinen Eltern gegen ein Billiggerät vom Aldi ersetzt bekommen.

In Durchschnittshaushalten wären diese Geräte bereits mehrmals gegen neuere Geräte ersetzt worden. Ich kann doch ein Leben in 2009 nicht mit einem Leben vor 30 Jahren vergleichen. Dafür kann man sich vieles, was 1980 Standard war, heute nicht mehr leisten - z.B. Brot vom Bäcker oder Metzger etc. Man muss doch den Standard von "Armen" heute am Standard von "Normalen" heute vergleichen. 1980 hatten viele normale Haushalte noch keinen PKW, ein ZweitPKW war noch viel seltener. Heute besitzt eigentlich jeder Erwachsene außerhalb der Großstadt einen eigenen PKW.
 

Ruebe

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#15
Es sind in der Regel eher die Folge- als die Anschaffungskosten, die immer mehr Menschen in die Schuldenfalle treiben. Wir wissen ja alle, was zielgruppenorientierte Werbung ist. Wer also das moderste Handy hat (egal woher und wie teuer), muss unbedingt auch eine ganze Kollektion von Klingeltönen und Hintergrundbildchen haben usw. Hier kann man endlos fortsetzen.
 
E

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Gast
#17
Wer diesen Wüllenweber ernst nimmt, ist selbst dran Schuld. Der hat vom Sozialen und von Hartz IV genauso viel Ahnung wie ein Hund vom Eier legen, weil er alles nur nachplappert, was Andere aus der Politik (meistens auch ohne Ahnung) labern. Mal so, mal so.

Bildung kostet Geld!
Was nützt aber ein Mehr an "Bildung", wenn diese nicht bei denen ankommt, die sie evtl. brauchen (z. B. um auf dem Laufenden zu bleiben, sich einige selbst erworbenen Kenntnisse durch irgendwelche Nachweise bestätigen zu lassen etc.)?


Bildung gibts erst ab "Mittelschicht" und die "Bildung" der "Unterschicht" wird sich in Bewerbungstrainings und sonstigem Müll ergötzen.

Was nützt einem Erwerbslosen, wenn er "tolle" Bewerbungsschreiben oder Lebensläufe schreiben kann, aber bei den aktuellen Erfordernissen weit hinten dran ist? NICHTS!!!

Wenn schon "mehr Bildung" gefordert wird, dann aber auch mehr Geld, so dass man auch ohne solche sinnlosen Maßnahmen der ARGEn sich selbst weiter bilden kann, denn dann hat man auch bessere Chancen.
 

mercator

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#18
Ich habe den Artikel gestern schon gelesen und war kurz davor, diesem Vollpfosten eine Hassmail zu schreiben. Habe es dann gelassen, weil es der Mühe nicht wert ist. Ich frage mich, ob der wirklich so dämlich ist und meint, nur weil ALG2-Empfänger 'ne Glotze und einen Mikrowellenherd haben, ginge es ihnen finanziell gut? Nein, ganz so blöd ist der nicht. Es ist viel schlimmer. Der Wüllenweber ist durch und durch verkommen, denn der Artikel verbreitet in der Einleitung und am Schluss nichts weiter, als diese sattsam bekannten Hetzparolen. Es ist immer die gleiche Masche. In der Mitte findet man dann, sozusagen als Alibi für diesen Schund, ein wenig Sozial(staats)kritik.

Übrigens: um das dumme Argument zu widerlegen, Bildung sei das Allheilmittel gegen Armut, braucht man nur den Contra-Artikel von Butterwegge zu lesen.
 

ShankyTMW

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#19
Wer diesen Wüllenweber ernst nimmt, ist selbst dran Schuld. Der hat vom Sozialen und von Hartz IV genauso viel Ahnung wie ein Hund vom Eier legen, weil er alles nur nachplappert, was Andere aus der Politik (meistens auch ohne Ahnung) labern. Mal so, mal so.

Bildung kostet Geld!
Was nützt aber ein Mehr an "Bildung", wenn diese nicht bei denen ankommt, die sie evtl. brauchen (z. B. um auf dem Laufenden zu bleiben, sich einige selbst erworbenen Kenntnisse durch irgendwelche Nachweise bestätigen zu lassen etc.)?


Bildung gibts erst ab "Mittelschicht" und die "Bildung" der "Unterschicht" wird sich in Bewerbungstrainings und sonstigem Müll ergötzen.

Was nützt einem Erwerbslosen, wenn er "tolle" Bewerbungsschreiben oder Lebensläufe schreiben kann, aber bei den aktuellen Erfordernissen weit hinten dran ist? NICHTS!!!

Wenn schon "mehr Bildung" gefordert wird, dann aber auch mehr Geld, so dass man auch ohne solche sinnlosen Maßnahmen der ARGEn sich selbst weiter bilden kann, denn dann hat man auch bessere Chancen.
DAS ist genau der Punkt bei dem es mir in dem Artikel auch :icon_kotz: ist. Es stimmt schon das Bildung wichtig ist, aber wie das Umgesetzt wird, vor allem im sinne des "Förd.. Ähh .. Fordern und Fordern" Prinzips das man derzeit immer noch schön durchzieht plus diverser Weisungen anhand Demografischer Entwicklungen (Lieblingsablehnungsgrund meiner SB hier) statt das vorhandene Wissen und Können zu erweitern udn zu fördern ist das geschreibsel in dem Artikel eigentlich nur der reinste Hohn.
 

Die Antwort

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#20
Kommentar von HJGraf zum Thema:

Walter Wüllenweber, seines Zeichens Redakteur beim Magazin „Stern“, hat am 22.06.2009 einen Artikel veröffentlicht, als Antwort auf die Forderung von Christoph Butterwegge „Mehr Geld in die Sozialkassen“. Christoph Butterwegge, Armutsforscher, vertritt im wesentlichen die Ansicht, dass Armut nicht allein über den Begriff „Bildung“ und den Bildungsstand definiert werden kann. Ein Mensch kann arm sein, obwohl er eine hohe Bildung erhalten hat und umgekehrt wirkt sich ein niedrigerer Bildungsstand nicht unbedingt auf die finanzielle Lage aus. Besonders dort, wo bereits ein gewisser Wohlstand vorhanden ist, bleibt dieser meist ohne Rücksicht auf den Bildungsstand erhalten. Der Armutsforscher legt den Begriff „Armut“ auch weiter aus, ...
Geld oder Bildung zur Beseitigung von Armut?
 
E

ExitUser

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#21
Bildung hilft gegen Armut?
Das wurde im Sternartikel widerlegt, denn Herr Wüllenweber hat gab uns ein deutliches Beispiel, dass auch ein Universitätsabschluss nicht gegen geistige Armut hilft.

LG :icon_smile:
 

zebulon

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#22
Armut schlägt sich nicht bloß als chronisches Minus auf dem Bankkonto nieder, sondern führt zu vielfältigen Benachteiligungen, etwa auf den Gebieten der Bildung, der Kultur, der Gesundheit, der Freizeit und des Wohnens.
Hier hat Butterwege das ganz gut umrissen. Irgendwann wirkt sich die soziale Ausgrenzung deformierend auf deine Persönlichkeitsentwicklung aus. Du wirst in deiner Umgebung nicht mehr ernst genommen. Jeder Schwachkopf versucht dir gute Ratschläge zu geben oder er nutzt deine Schwäche aus, um Dominanz über dich auszuüben. Das führt dann zu Rückzug und innere Emigration. Derjenige, der das übersteht und daraus gestärkt hervorgeht, ist nicht mehr derselbe wie vorher und wird ein Feind der Gesellschaft sein.
 
E

ExitUser

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#23
Vielleicht werden Diplome, Zertifikate usw. bald auf Esspapier gedruckt, damit sie dann auch einen "Nährwert" haben? :icon_wink:

Wenn selbst Akademiker kaum noch einen guten Job finden (siehe einige Berichte über Akademiker und Ein-Euro-Jobs usw), was soll dann kurzfristig gesehen Bildung noch bringen?

Zu dem kommt noch hinzu, das sehr viele Arbeitgeber auch noch entsprechende Berufserfahrung verlangen, die man dann auch nicht bekommt, eben wegen der fehlenden Berufserfahrung.

Das ist alles nur hohles Gelaber, bei dem die Politik wie immer von eigentlichen Problem ablenken will.

Vom nicht vorhanden sein von ausreichend bezahlten Jobs.
 

Kaleika

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#24
Kennt Ihr das noch?
Doof geboren ist keiner...

Kinderlieder


Doof geborn ist keiner! Doof wird man gemacht!
Und wer behauptet: „Doof bleibt doof!“ , der hat nicht nachgedacht.
Doof geborn ist keiner! Doof wird man gemacht!
Und wer behauptet: „Doof bleibt doof!“, vor dem nehmt Euch in Acht.
Erika ist mies und fad, doch Papi ist Regierungsrat,
drum macht sie ganz bestimmt das Abitur.
Paule ist gescheit und schlau, doch sein Vater ist beim Bau,
drum geht er bis zur neunten Klasse nur.
Doof geborn ist keiner! Doof wird man gemacht!
Und wer behauptet: „Doof bleibt doof!“ , der hat nicht nachgedacht.
Doof geborn ist keiner! Doof wird man gemacht!
Und wer behauptet: „Doof bleibt doof!“, vor dem nehmt Euch in Acht.
Einigen hilft alle Welt, doch den meisten fehlt das Geld,
sie müssen dauernd kämpfen für ihr Recht.
Darum Kinder aufgepasst, dass Ihr Euch nichts gefallen lasst,
denn keiner ist von ganz alleine blöd!
Doof geborn ist keiner! Doof wird man gemacht!
Und wer behauptet: „Doof bleibt doof!“ , der hat nicht nachgedacht.
Doof geborn ist keiner! Doof wird man gemacht!
Und wer behauptet: „Doof bleibt doof!“, vor dem nehmt Euch in Acht...

Das lernte ich vor etwa 30 Jahren kennen.

Kaleika
 

zebulon

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#25
Wenn selbst Akademiker kaum noch einen guten Job finden (siehe einige Berichte über Akademiker und Ein-Euro-Jobs usw), was soll dann kurzfristig gesehen Bildung noch bringen?
Akademiker können schon noch einen guten Job bekommen,.....zumindest wenn sie für die EU (Monsanto) arbeiten und sich für die Einführung von Gen-Nahrungsmitteln aussprechen.

Hehe.. Hallo Kaleika,
so passt das Wichtigste des Threads in einen Reim. :biggrin:
 

ladydi12

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#26
Hallo FAR,

der war gut :icon_lol::icon_lol::icon_lol:habe selten so gelacht:icon_lol:

Stell dir mal vor, bei mir tanzen die Viecher sogar Walzer im Kühlschrank :fg:

Aber so ist es leider bei vielen von uns wirklich, daß Berufsausbildung und Lebenserfahrung nichts mehr wert sind.

meint ladydi12

Ich habe auch DVD-Player, Mikrowelle, Handy, PC und sogar ein altes Auto. Bin aber trotzdem arm wie eine Kirchenmaus, und an manchen Tagen, gegen Monatsende, wenn ich die Kühlschranktüre öffne, schauen mich die Mäuse mit verheulten Augen an.

Und wenn ich solche Sätze lese kommt mir das frisch erworbene Fastfood wieder hoch:
Ich kenne übrigens einen Diplom-Physiker der Taxi fährt ...
 

ladydi12

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#27
AW: Präkariatäre Bildung

Hallo Isidoro,

kennt ihr euch (du und Aber Hallo) etwa? :neugierigwerd::icon_smile:

fragt ladydi12

[/U]

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand


Greets Aber hallo
 

Linchen0307

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#29
Nur um noch mal auf Spülmaschine, Handy, Fernseher usw. zurück zu kommen.
Vieles von den beschriebenen Gegenständen besitzen wir auch, allerdings von vor 2006, denn wir hatten auch mal ein Leben vor HartzIV
:icon_eek:
 

Hotti

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#30
Für die meisten Menschen schon. Und nun? In 20 Jahren heißt es dann für die wenigsten Menschen?

Greets Aber hallo
Das muss ja nicht zwangsläufig so sein. Es brauchen diese menschenunwürdigen Gesetze nur zurück genommen werden, und schon ist deine Theorie im Eimer. Aber man kann es drehen und wenden wie man will, der .rsch bleibt immer hinten.
 
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