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Die "Arbeitslosenbetreuungsindustrie" – vom Sklavenschiff zur bras (1)

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Mario Nette

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#1
Die "Arbeitslosenbetreuungsindustrie" – vom Sklavenschiff zur bras (1)

Sonntag, 15. November 2009 | Thema: Arbeitsmarkt, Deutschland, Hintergründe, Politik, Wirtschaft

Von Herbert Thomson | scharflinks | – In der Bundesrepublik arbeiten außerhalb der staatlichen Apparate (Bundesagentur für Arbeit, Argen, Sozialämter) ca. 50 000 Menschen in der "Betreuung", Vermittlung, Fortbildung und Beschäftigung von erwerbslosen Menschen.

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Mario Nette
 

Nustel

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#3
Vielerorts lassen sich die kirchlichen und gemeinnützigen Einrichtungen in der örtlichen Presse als Gutmenschen preisen, wenn es ihnen gelingt einen Second Hand Laden zu eröffnen oder mit "Ein-Euro-JobberInnen" einen Spielplatz zu sanieren. Schließlich hat man Menschen einen Job gegeben. Die von diesen Trägern selbst gewählte Aufgabenbezeichnung lautet in Anpassung an die neoliberalen Begriffswelt "Arbeitsmarktpolitische Dienstleister". .
Da schau man sich mal Kitas in einer ostdeutschen Stadt an.

(Oganisation bekannt!)
Vier Erzieherinnen, drei Hartzer, eine Praktikantin. Ein "gemeinnütziges" Unternehmen "stellt" Hartzer ein, obwohl dies nicht gemeinnützig ist. Hartzerinnen werden "bewußt" von Festangestellten selektiert und "sollen" lediglich ihren "Dienst" verrichten.
Solche "Vereine" sind keine DIENSTLEISTER, sondern klipp und klar AUSBEUTER.
 

Merkur

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#4
Es ist schon ein Wunder das sie noch nicht die Kinderarbeit wieder eingeführt haben. Jetzt wo sie die Bildung so runter fahren.
 

2Sam

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#5
Es ist schon ein Wunder das sie noch nicht die Kinderarbeit wieder eingeführt haben. Jetzt wo sie die Bildung so runter fahren.
Sei Dir nicht so sicher, dass es die nicht schon gibt.

Wie nennt man es, wenn Kinder (!) in den Schulferien arbeiten und dieser Verdienst dann vom Alg II/ dem Sozialgeld der Familie abgezogen wird ...
 

jane doe

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#6
macht arbeit frei?

danke für den hinweis auf den artikel. ich bin erschüttert.
 

Solomon

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#7
AW: Die "Arbeitslosenbetreuungsindustrie" – vom Sklavenschiff zur bras (1)

danke für den hinweis auf den artikel. ich bin erschüttert.
Ich nicht! Ich bin mit meiner Meinung bestätigt worden!

Die Repressalien, die man auf dem Amt erleben muss. Das willenlos machen. Das glauben machen, das man selber an allem Schuld ist, die damit verbundene Erniedrigung. Das alles ist ein durchdachtes System (Mittel).

Hmm, lebt es sich in einer pseudo Sozialenmarktwirtschaftsillusion besser, oder mit der Wahrheit, das man nicht viel daran ändern kann?!

Fazit: Ich kann jedem empfehlen den Text mal in Ruhe zu lesen.
 

Nustel

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#8
Es ist schon ein Wunder das sie noch nicht die Kinderarbeit wieder eingeführt haben. Jetzt wo sie die Bildung so runter fahren.
Das "obere" Klientel ist nur interessiert daran, dass ihre "BRUT" aussreichend Bildung erhält. Das Arbeiterkind soll gefälligst weiter in niedere Jobs zum Ausbeuten stramm stehen.
Schließlich "funktioniert" es sonst nicht.
Damit wäre die Drei-Klassengesellschaft weiter auf "Kurs" gebracht.
man siehe sich nur das fascho system an, was momentan "versucht zu regieren".
Meine Meinung!!!!
 

newslave

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#9
Hallo zusammen,
Personaldienstleister sind das Krebsgeschwür des Arbeitsmarktes und das finanzielle Ende für den Arbeitnehmer. Wenn man schon 300 Euro mitbringen muss, damit der PDL überhaupt mal ein Stellenangebot rausrückt, dann stimmt irgendetwas auf dem Arbeitsmarkt nicht. Die PDL's halten die offenen Stellen solange zurück, bis das ein naiver Arbeitnehmer das Geld investiert um ein Stellenangebot zu bekommen, das einer Nötigung gleicht. Firmen beschweren sich darüber, keine Fachkraft mehr zu finden... Hallo, wie naiv muss man als Geschäftsführer sein??? Über den PDL werden Firmen eh nur den Schrott des Arbeitsmarktes bekommen, weil kein normaler Mensch mit 700 Euro im Monat auskommt und bestimmt nicht arbeiten geht, um sein finanzielles Ende herauszuzögern. Aber einen Vorteil hat die Sache: Mit diesem PDL'schen Verdienst, hat der Arbeitgeber kein Druckmittel mehr in der Hand. Früher musste man durch Arbeitsverlust aufs Ausgehen oder den Urlaub verzichten. Heute ändert sich nichts! Ich kann durch den Vollzeitjob weder am Wochenende ausgehen noch mir Zahnersatz leisten. Es geht hier um etwa 1000 Euro für Zahnersatz. Sparzeit: etwa zwei bis drei Jahre! Also werde ich gezwungen den anderen Weg zu nehmen. Arbeitsstelle verlieren, Zahn machen lassen und sich dann wieder Bewerben. Zeitaufwand: etwa drei Monate. Ach ja.. noch was.. Zuschüsse vom Amt muss man beantragen. Leider gibt mir der PDL nicht frei um dieser Sache nachzukommen, was übrigens auch für Bewerbungsgeschräche gilt :icon_party:. Was ich auch für Schwachsinn halte, denn wenn ich für meine Arbeit gerecht Entloht würde, dann brauche ich keine Zuschüsse von irgendwelchen Ämtern! Die Politik unterstützt durch Schönrederei diesen Menschenhandel. In Teilen von Afrika wird der Handel mit meschlicher Arbeitsleistung unter Strafe gestellt und so sollte es auch hier in Deutschland sein! Die Meschen in Afrika haben zwar selten fliessendes Wasser aber deren Gehirn funktioniert noch, was man von deutschen Politikern nicht behaupten kann. Die Geldgier unserer Staatsmänner und Frauen übersteigt meine Vorstellungskraft. Anstatt sich um die Menschen zu kümmern geht es nur noch darum diese zu bestrafen oder Sperren, sich die Taschen voll zu stopfen und dann einen schönen Ruhestand zu genießen (siehe Schröder und sein russischer Saufgenosse). Mein Vorschlag: Steckt Peter Hartz für den Rest seines Lebens in den Knast wegen tausender von Schicksalen die er zu verantworten hat. Handel mit Menschen oder menschlicher Arbeitskraft verstößt gegen das Grundgesetz! Alle Personaldienstleister sollten zumindest eine Bewährungsstrafe bekommen. Ersetzt diese inkompetenz in Berlin durch Leute die was auf dem Kasten haben und nicht dieses Trauerkabinett was mir heutzutage im TV frech entgegengrinst.
 

ethos07

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#10
....Mein Vorschlag: Steckt Peter Hartz für den Rest seines Lebens in den Knast wegen tausender von Schicksalen die er zu verantworten hat. Handel mit Menschen oder menschlicher Arbeitskraft verstößt gegen das Grundgesetz! Alle Personaldienstleister sollten zumindest eine Bewährungsstrafe bekommen. Ersetzt diese inkompetenz in Berlin durch Leute die was auf dem Kasten haben und nicht dieses Trauerkabinett was mir heutzutage im TV frech entgegengrinst.
WER soll hier machen, wen sprichst du hier an? Am besten doch erstmal dich selbst... und dann mach bitte Vorschläge, wo DU daran mitarbeiten kannst - mehr oder weniger schlaue Texte anderen an den Kopf werfen können wir noch viele, bringt aber nicht viel.
 

papier

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#11
"Arbeitsmarktpolitische Dienstleister"

Und so sozial! Weil ich mich mich denen verweigert habe, durfte ich mit einer dreimonatigen 100%- Sanktion leben.
Meine Unwilligkeit gegenüber einem Club der Super- Pädagogen mit Supervision
konnte gar nicht schnell genug gemeldet werden.

Sehr pädagogisch. und erzieherisch wertvoll!
 

Mario Nette

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#12
@papier
Und dabei haben die davon noch nicht mal was, wenn sich einer weigert. Das ist einfach nur stinknormale Rache, die sie an dir nehmen.

Mario Nette
 

papier

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#13
So ist es!

Peinlich peinlich, das die sich nicht anders zu währen wissen wenn da jemand nicht spurt.
 
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