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Die Angst vor dem Absturz wächst

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klaus1233

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#1
Die Angst vor dem Absturz wächst

Heitmeyer-Studie: Die Angst vor dem Absturz wächst - taz.de

Heitmeyer will also festgestellt haben, dass die Ressentiments gegen uns zurück gegangen sind. Medial habe ich auch den Eindruck, dass man sich zurückgehalten hat in letzter Zeit, ich führe das aber mehr auf den Wahlkampf zurück und dass der Blödsinn vom versoffenen faulen Arbeitslosen sich langsam abnutzt.

Aber was fällt den Deutschen zur Finanzkrise dann als erstes ein: das internationale Finanzjudentum, das hat der H. den Leuten damals so ins Gehirn gehämmert, dass es selbst mehre Generationen später wieder bei passender Gelegenheit hervorkriecht.
 

Mario Nette

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#2
Heitmeyers Stichprobe hat eine Größe von 2.000. Die Aussagekraft bei über 80 Mio. Bundesbürger scheint mir dadurch doch ein wenig zu leiden. Aber wer weiß, was die Statistiker alles so für Tricks auf Lager haben ...

"Drei von vier Menschen in Deutschland sehen Fehler im kapitalistischen Wirtschaftssystem." - und wie viele sehen das System des Kapitalismus selbst als Fehler?

Wichtig: "Gerade wer sich direkt von der Wirtschaftskrise betroffen fühle, neige eher dazu, vorurteilsbeladen Unterschiede zwischen Menschengruppen zu behaupten und Solidarität aufzukündigen."

Mario Nette
 

Nustel

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#3
Mal naiv gefragt:"Lebt so ein Mensch davon, wie dieser Heitmeyer, oder verdient es sich etwas dazu, solchen populistischen Schwachsinn zu vertreiben?
Warum erhalten solche Personen eine Plattform,- mit wie diese Umfrage--- Meinungsmache zu machen?
So ein verbaler, unnützer Schwachsinn gehört da wo es hingehört: In die Tonne. Und dieser Vogel hinterher.
 

klaus1233

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#4
„Solche Haltungen finden Nährboden bei Menschen, die solidarische Auseinandersetzungen mit den Krisenfolgen nie erlebt haben und sich das auch nicht vorstellen können. Das weitgehende Verschwinden der alten Arbeiterkultur, wo es zumindest noch in Schwundstufen so etwas wie gewerkschaftliche Solidarität gegeben hat und die gesellschaftliche Marginalisierung einer politischen Linken, die für solidarische Auswege aus der Krise propagiert, sind der politische Rahmen für die in den Studien beschriebenen Phänomene von Abstiegsangst, kombiniert mit der Abgrenzung von Schwächeren und einer Zunahme antisemitischer Erklärungsmuster.“

TP: Kalte Gesellschaft, aufgefressen von Angst

Wobei anzumerken ist, dass es die Linken waren, die Ex-Arbeiterpartei der Sozialdemokraten und Anhänger der katholischen Soziallehre, die für Hartz plädierten und mitgetragen und mitgewirkt haben, die die Tarife mit den Zeitarbeitsfirmen abschlossen, die der Liberalisierung im Bundestag zustimmten, die in der BA im Aufsichtsrat sitzen und auch in vielen Argen Aufsicht führen und alles gut heißen. Es wird alles von Gewerkschaftlern, Linken und katholischer Soziallehre abgenickt, alle Machenschaften der Bürokratie gegen uns. Und das seit vielen Jahren, der ganze Sozialabbau seit Jahrzehnten. Und daher rührt auch der beklagte Schwund der Solidarität und der Niedergang der Linken, nicht umgekehrt. Es sind die unfähigen PISA-Köpfe an der Spitze, die alles in den Sand gesetzt haben, herunter gewirtschaftet, und ihre Basis tausendmal für dumm verkauft haben, um ihre politische Karriere und Absicherung wegen.
 
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