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zebulon

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@Ofra

ja, das kenn' ich sogar von meinen besten Freunden. Wie darauf dir gegenüber reagiert wird, da trennt sich die Spreu vom Weizen.
 

ofra

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ich hatte wegen der hypothekenkrise schon eine familienkrise. insbesondere mit meinem vater. er bezeichnete mich als frech und wichtigtuerisch. er verbat mir sogar, weiter über dieses thema zu sprechen. ich entgegnete, ich sehe es als meine pflicht, darauf aufmerksam zu machen, weil es um ein sehr ernstes thema geht. darauf wurde er noch wütender und sagte: wir sehen das alles im fernsehen in den nachrichten. das ist völlig ausreichend.

naja, wenn er meint ...
 

zebulon

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Im Prinzip müsste man ja sagen: "Ok, deren Sache". Das Problem könnte aber sein, dass die Medien bis zum letzten Augenblick die Problematik herunterspielen und beruhigen.

Bei einem Währungskollaps, also dem "worst case", ist es dann zu spät zu reagieren. Man bekäme dann für sein Geld vielleicht schon über Nacht nichts mehr.

Dieser mögliche Währungskollaps ist das Problem. Ich habe gestern in einem Forum gelesen, dass 90% des EURO sowieso irgendwie im oder durch den Dollarraum gedeckt sind. Das würde bedeuten, dass der EURO sozusagen mit, oder kurz nach dem Dollar implodiert. Dieser Umstand ist aber den wenigsten bekannt. Vermutlich räumen die Leute, die sich oberflächlich mit dieser Problematik beschäftigen sogar einen möglichen Dollarkollaps ein, glauben aber, dass der EURO hält bzw. dass vorher für die beschriebenen Absicherungsmaßnahmen wie Edelmetallkauf oder dem Anlegen von Notvorräten noch genügend Zeit ist. Das könnte sich dann aber als Milchmädchenrechnung herausstellen.

Mich würde mal interessieren, ob es in der Geschichte sowas wie einen schlagartigen Währungskollaps schon mal gegeben hat ?

In der heutigen Situation kann es ja sogar noch schlimmer kommen, weil dieses ganze Finanz-, Produktions- und Handelssystem global vernetzt ist und einer nie dagewesenen Spezialisierung unterliegt, was es - soweit ich das beurteilen kann - sehr anfällig für solche Störungen macht. Dazu kommt noch eine hohe Bevölkerungsdichte. Da wäre ein unglaubliches Chaos vorprogrammiert.
 

commie

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Hier mal ein Interview mit Dr. Norbert Reuter vom verdi-Bundesvorstand, der wohl mehr Ahnung von dieser Sache als ein paar Zinssekten-Freaks:


Wer ernsthaft dazu aufruft, Lebensmittel zu bunkern, hat wirklich jeden Bezug zur Realität verloren. Meint ihr ernsthaft, das kapitalistische System geht an solch einer lächerlichen Krise zugrunde, wenn es schon wesentlich schlimmere überstanden hat? Das schlimmste, was passieren kann, das sagt ja auch Herr Reuter, ist der Verlust von weiteren Arbeitsplätzen durch Firmenpleiten (und Verlust von Aktiengeld z. B. aus Hedge-Fonds, was hier aber wohl keinen betreffen dürfte). Aber auch das ist ja schon schlimm genug.
 

Jenie

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.... wir können nur mitteilen und mehr nicht... ich ernte auch nur spott, lächeln und ablehnung. Die menschen wollen das garnicht hören und wahrhaben...... Typisch und normal.
sie wollen belogen werden -- wollen stest wissen das alles in ordnung ist usw. Ich denke ich werde ein wenig davon in meinen Webblog noch packen -- wir haben dann unsere pflicht und schuldigkeit getan....
wer nicht hören will muss fühlen....


Grüßle
Jenie
 

Jenie

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commie schrieb:
Wer ernsthaft dazu aufruft, Lebensmittel zu bunkern, hat wirklich jeden Bezug zur Realität verloren. Meint ihr ernsthaft, das kapitalistische System geht an solch einer lächerlichen Krise zugrunde, wenn es schon wesentlich schlimmere überstanden hat? Das schlimmste, was passieren kann, das sagt ja auch Herr Reuter, ist der Verlust von weiteren Arbeitsplätzen durch Firmenpleiten (und Verlust von Aktiengeld z. B. aus Hedge-Fonds, was hier aber wohl keinen betreffen dürfte). Aber auch das ist ja schon schlimm genug.
Nein glaube ich nicht und hoffe es nicht.......... Aber 100% ausschliessen möchte ich es auch nicht. den das was da momentan auf uns zurollt bedeutet zumindest härtere schlechtere zeiten. eine wirkliche realistische vorstellung hat niemand davon was letzlich wirklich passiert.
dazu fehlt auch die erfahrung. Aber sich ernsthaft damit ausseinanderzusetzen bedeutet auch sich innerlich vorzubereiten für den fall - sich innerlich mit dem schlimmsten abzufinden. sich locker zu machen und letztlich etwas zu tun um schlechteres abzuwenden.
Unsere Politiker währen schlecht bedient wenn sie nicht beruhigen würden.. den dann würde panik im volk ausbrechen -- also reicht die panik dann beim knall (falls er mal kommt) schlauer ist es wirklich ruhig halten und vorbereitungen und vorkehrungen zu treffen um dann den menschen schnell helfen zu können.

Grüßle
Jenie
 

Vanzella

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ich denke, in den nächsten wochen werden wir keine ehrlichen informationen mehr bekommen, von öffentlichen quellen.
das problem ist, dass viele menschen das für bare münze nehmen, was in den medien berichtet wird, dazu gehören auch personen aus meinem verwandten- und bekanntenkreis.
ich hab versucht, die zu informieren und zu warnen. ich ernte nur lacher, ungläubiges kopfschütteln oder mir wird naivität unterstellt, nach dem motto: du dummerchen, du hast von solchen dingen eh keine ahnung ...
gerade frauen wird oft nicht zugetraut, dass sie sich in finanziellen dingen auskennen und in der lage sind, diese richtig zu beurteilen. - manchmal hasse ich es, eine frau zu sein ...

daher hab ich meine private "aufklärungs-kampagne" wieder eingestellt.
Geht mir nicht anders, ofra. Im Verwandtenkreis heißt es, dass ich ein ewiger Pessimist wäre, wenn ich versuche, aufzuklären. Meine Mutter meint immer: Reg dich nicht auf, die machen doch, was sie wollen. Wir können doch sowieso nichts tun."

Aufklärungsarbeit außerhalb des PC erspare ich mir deshalb jetzt.

Wenn ich sehe/höre/lese, wie diese Krise z.B. in diversen Foren verharmlost wird, dann frage ich mich manchmal, ob meine Familie doch recht hat und nur ich der Pessimist bin?

So what. Bedauerlicherweise dauert es bis zum Zusammenbruch wohl doch noch länger. Schade, kann mir eigentlich nicht schnell genug gehen. Lieber sehr schnell schlecht leben als langfristig weiterhin so darben, wie wir das jetzt müssen.
 

Hartzer Knaller

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Vanzella schrieb:
Schade, kann mir eigentlich nicht schnell genug gehen. Lieber sehr schnell schlecht leben als langfristig weiterhin so darben, wie wir das jetzt müssen.
Sehr viele beherzigen das auch. Ich schätz mal mind. eine Zahl im einstelligen Millionenbereich.
Mind. 650.000 versuchen das sichtbar, 11000 schaffen es jährlich.
Naja, Statistik.
Aber insofern ist das keine bloße Ironie.
 

ofra

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irgendwie ist es jetzt um das thema in den medien eigenartig still geworden ...
in den nachrichten kaum noch berichte zur bankenkrise ...
 

Vanzella

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hatte gestern ein Gespräch mit einem Bankangestellten, selbst dieser meinte, es sei nicht so schlimm ............ wenn, dann betrifft es bloß die großen Banken.
Der glaubt auch unseren Medien .......... der Arme .........
............. der hat mich nur mitleidig belächelt :icon_rolleyes:
Diese Aussage beschäftigt mich schon den ganzen Tag. Kann mich bitte jemand aufklären?

Was sind denn dann "Kleinbanken"? z.B. die Commerzbank - so war zu lesen - sei auch betroffen. Ist das dann eine "Großbank"? Irgendwie verstehe ich die obige Aussage nicht, sorry.

grübelnde Grüße
 

zebulon

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Commie schrieb:
Wer ernsthaft dazu aufruft, Lebensmittel zu bunkern, hat wirklich jeden Bezug zur Realität verloren. Meint ihr ernsthaft, das kapitalistische System geht an solch einer lächerlichen Krise zugrunde, wenn es schon wesentlich schlimmere überstanden hat? Das schlimmste, was passieren kann, das sagt ja auch Herr Reuter, ist der Verlust von weiteren Arbeitsplätzen durch Firmenpleiten
Was ich an Informationen habe reicht mir, um Vorsorge zu treffen. Es ist ja immer so, dass später alle sagen: Da hätte man vorhersehen können. Solche Krisen entwickeln sich nichtlinear. Man kann den Zusammenbruchspunkt nicht vorhersehen. Es sind auch nicht alleine reine Finanzsystemparameter ausschlaggebend, sondern auch wieviel Akzeptanz bzw. Vertrauen die Menschen dem System noch entgegenbringen. Ich urteile aus dem Bauch heraus und entscheide mich für eine Vorsorge. Du scheinst den Kapitalisten ja einiges zuzutrauen. Ich zweifle daran, dass man die Situation noch im Griff hat.
 

Hartzer Knaller

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Hunger macht pöse und ich wollt sowieso schon mal verhungern. Aber da hat keiner mitmachen wollen.
Da bin ich dann nicht mehr so allein.ätsch
 

bin jetzt auch da

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Diese Aussage beschäftigt mich schon den ganzen Tag. Kann mich bitte jemand aufklären?

Was sind denn dann "Kleinbanken"? z.B. die Commerzbank - so war zu lesen - sei auch betroffen. Ist das dann eine "Großbank"? Irgendwie verstehe ich die obige Aussage nicht, sorry.

grübelnde Grüße
hi Vanzella,
mit den Kleinbanken meinte der wohl KSK, Voba und Raiba, die sind zumindest hier bei uns auf dem Land vertreten, was größeres gibts gar nicht. KSK und Voba haben ja viele kleine Filialen mit max 4 - 6 Mitarbeiter und die Raiba ist jeweils eine eigenständige Bank, hat aber dann auch nicht sehr viel mehr Mitarbeiter.
Trotzdem denk ich doch, hängen die im Grunde alle miteinander zusammen .........
Von der Voba weiß ich, daß diese selber gar keine Kleinkredite (z.B. für ein Auto) vergibt. Sobald eine Anfrage diesbezüglich kommt, müssen die das an die Norisbank weiterleiten ........

Nuja, Commerzbanken, Deutsche Bank gibts glaub gar nicht im ländlichen Bereich, mir ist zumindest diesbezüglich nichts bekannt .......

jetzt grübel ich selber darüber, was eine Kleinbank ist und wo die Großbank anfängt .............. :icon_kinn:
 

bin jetzt auch da

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DÜSSELDORF/NEW YORK (dpa-AFX) - Der Düsseldorfer Energieversorger E.ON will sich von der New Yorker Börse zurückziehen. Die Notierung der American Depositary Shares (ADS) an der NYSE solle beendet werden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mit.
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=575161

tja, die haben scheinbar die Schnauze voll .............

ROUNDUP 2: Angst um Konjunktur nach Kreditkrise - Stimmungsbarometer fällt
MANNHEIM/LEIPZIG/BERLIN (dpa-AFX) - Die weltweite Finanzmarktkrise schlägt auf die Konjunkturerwartungen in Deutschland durch. Das Stimmungsbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sackte um 17,3 Punkte ab und liegt nun mit minus 6,9 Punkten auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2006. Experten und Politiker versicherten am Dienstag abermals, die US-Hypothekenkrise werde die Konjunktur höchstens geringfügig belasten.
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=575177

ja komisch, zuerst hieß es, Deutschland würde diese Krise nicht betreffen, jetzt heißt es auf einmal, daß es die Konjunktur höchstens geringfügig belastet .................. warten wir mal ab, was uns als nächstes erzählt wird ...........

ich glaub denen nicht ein einziges Wort!
Wir werden verarscht!!! :icon_motz:
 

KasparHauser

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Hier spricht KasparHauser

Naja, Verarschung würde voraussetzen, daß bewußt gehandelt wird.
Banker sind aber meist sehr dumm - eben Fachidioten.

Die IKB ist schon vor zwei Jahren von einem eigenen Analytiker
gewahrnt worden.

Also mal meine Sicht der Dinge in Kurzform:

Die derzeitige Krise ist eine Finanzkrise, ähnlich 1987, 1998 und 2001.
Diemal geht die vom amerikanischen Immobiliensektor aus.
Dort haben wohl mehrere 100.000 Familien Häuser kaufen können, die sie sich nicht leisten können. Vermutlich also junge und unerfahrene Familien, die von erfahrenen Bankern zu dem Kauf getrieben wurden. Diese Familien werden die Häuser mit hohem Verlust verkaufen müssen und diese Verluste begleiten die Familien wohl - ich kenne das Recht in Amerika nicht, gibt es da auch Erlaß von Schulden, wie in Deutschland mit Privatinsolvenz?

Klar ist, daß diese Familien sich wohl kaum noch ein neues Auto und neue Möbel kaufen können. Ferner sind viele gewahrnt, da deren Zinsen nächstes oder übernächstes Jahr "angepaßt" werden. Auch diese müßten ihren Konsum kräftigt einschränken, wenn die nicht auch das Haus verlieren wollen.

Diese ganze Diskussion wird zumindest hier nicht gezeigt. Scheint mir aber rational zu sein.

Damit fallen sicherlich mehr als 1 Mio Haushalte als Konsumenten für Autos, Kühlschränke, Möbel, Computer usw. aus. Die können sich nur noch wesentliche Dinge - also Grundnahrungsmittel - leisten. Damit werden aber sicherlich in Amerika Arbeitsplätze verloren gehen. Dieser Einbruch im Konsum wurde nicht vorhergesehen und vielleicht immer noch nicht erkannt.

Naja, die Arbeitslosigkeit ist in Amerika noch nicht sehr hoch, eine Krise ist was anderes.

Auch werden die Importe Armerikas zurückgehen. Auch noch kein Problem, verringert sogar gewünscht das Handelsbilanzdefizit.

Nun, für dieses und nächstes Jahr wird sich dies auch ein wenig auf uns auswirken. BSP steigt wohl doch nicht ganz so stark, wie erwünscht.

Andererseits wird die EZB wohl kaum die Zinsen erhöhen. Damit hätte sie auch das Wachstum verringert. Welche diese Effekte für Deutschland und die EU stärker sind - keine Ahnung. Setzt kompliziert Modelle voraus.

Meine Meinung ist also klar, diese Krise ist keine. Es ist - zumindest in der realen Wirtschaft - nur eine Korrektur von überhöhten Preisen. Sicherlich wird das Wachstum etwas leiden - aber nur das der nächsten 6 Quartale, danach wird dies durch die vermutlich unterbleibenden Zinserhöhung wohl überdeckt.

Wer Lebensmittel horten will, sollte auf das Haltbarkeitsdatum achten.
Da die Preise sicherlich in diesem Bereich steigen werden, kann nur ein Verlust entstehen, wenn was vergammelt.

Da China die Zinsen erhöht hat, kann es sein, daß dort die Konjunktur weit weniger steigt, als bisher angenommen. Mal sehen, was das für Auswirkungen hat.
KH
 

Vanzella

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hi Vanzella,
mit den Kleinbanken meinte der wohl KSK, Voba und Raiba, die sind zumindest hier bei uns auf dem Land vertreten, was größeres gibts gar nicht. KSK und Voba haben ja viele kleine Filialen mit max 4 - 6 Mitarbeiter und die Raiba ist jeweils eine eigenständige Bank, hat aber dann auch nicht sehr viel mehr Mitarbeiter.
Trotzdem denk ich doch, hängen die im Grunde alle miteinander zusammen .........
Von der Voba weiß ich, daß diese selber gar keine Kleinkredite (z.B. für ein Auto) vergibt. Sobald eine Anfrage diesbezüglich kommt, müssen die das an die Norisbank weiterleiten ........

Nuja, Commerzbanken, Deutsche Bank gibts glaub gar nicht im ländlichen Bereich, mir ist zumindest diesbezüglich nichts bekannt .......

jetzt grübel ich selber darüber, was eine Kleinbank ist und wo die Großbank anfängt .............. :icon_kinn:
Danke für deine Info.

Fakt ist eins. Bist du gezwungen, eine Schuldnerberatung aufsuchen zu müssen, weil du z.B. einen Kredit nicht mehr bezahlen kannst, verweist man von den dortigen Stellen gern darauf, dass trotz "Ackermann" die Deutsche Bank im Gegensatz zu anderen Banken sehr "entgegenkommend" und "freundlich" zu den Kunden sei.

Erwähnt wird seitens der Schuldnerberatungen auch, dass die Citibank problemlos Kredite zu horrenden Zinssätzen gewährt. Dies stimmt definitiv so nicht mehr. Dort will mal zuerst eine "Gehaltsabrechnung". Krankengeldzahlung und unkündbare Anstellung reichte nicht aus, einen Kredit zu bekommen (vor 1 Jahr).
 

Debra

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Diese Familien werden die Häuser mit hohem Verlust verkaufen müssen und diese Verluste begleiten die Familien wohl - ich kenne das Recht in Amerika nicht, gibt es da auch Erlaß von Schulden, wie in Deutschland mit Privatinsolvenz?
lolol ... whaaa?! Das kannst Du ja mal versuchen. :icon_lol: Schätze dann kommt irgendwann so ein Heini wie "Dog, der Kopfgeldjäger" mit seiner fetten Frau und bringt Dich persönlich in den Knast. Wenn Du in Amerika nicht kreditwürdig bist, bist Du am *****. Dann hast Du entweder Freunde oder Verwandte, wo Du wohnen kannst, oder Du musst eben im Auto schlafen. Autos gibt's dort nachgeschmissen für 500$. Alles andere kriegst Du nicht, keine Wohnung, nichts. Eigentlich kannst Du dann nur noch nach Alaska gehen und in der Fischfabrik arbeiten, damit Du die Schulden los wirst.

Allerdings hab ich mal gehört, dass deutsche Titel in Florida nicht vollstreckt werden können. Ob das allerdings für dorthin geflüchtete Amis gilt, weiß ich nicht. Und selbst wenn, dann kommen private Kopfgeldjäger und entführen dich einfach über die Grenze. Für England soll das auch gelten - also jedenfalls können Engländer nicht zur Zahlung verdonnert werden, für Schulden, die sie in Deutschland gemacht haben, hab ich mal vor Jahren gehört - vielleicht weiß Rotkäppchen da mehr.
 

Debra

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Klar ist, daß diese Familien sich wohl kaum noch ein neues Auto und neue Möbel kaufen können. Ferner sind viele gewahrnt, da deren Zinsen nächstes oder übernächstes Jahr "angepaßt" werden. Auch diese müßten ihren Konsum kräftigt einschränken, wenn die nicht auch das Haus verlieren wollen.
Wozu soll man sich denn in USA Möbel kaufen? Die kann man doch mieten! (Ach so, geht ja nicht, ohne Kredit). :icon_rolleyes: Na, Amis sind da hart im Nehmen, die suchen sich dann eher nen 2. Vollzeitjob, um alles zahlen zu können.
Als ich hier Panik hatte, meine Wohnung zu verlieren, sagte ein US-Freund völlig verständnislos zu mir: "Na und? In Amerika fliegen Leute JEDE Woche aus ihrer Wohnung! Wozu also das Geschrei?"
 
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Kaspar, ich glaube du irrst dich gewaltig. Da rollt etwas auf uns zu. Das wird mindestens wie 1929, wenn nicht schlimmer.

Der Zusammenbruch des Weltfinanzsystems steht vor unserer Tür. Ausgelöst hat es der Kollaps des Zweitrangigen Hypothekemarktes in USA und das Ende des inflationären Yen Carry Trade in Japan. Ausgelöst, aber nicht verursacht.
Das Kartenhaus der "kreativen Finanzinstrumente", wie Alan Greenspan die verschieden Finanzderivate genannt hatte, sind dabei einzustürzen. Während sich der Übernahmewahnsinn seitens der Hedgefonds und privaten Beteiligungsgesellschaften in den letzten Jahren und Monaten zu immer wilderen Raubzügen gesteigert hat, bleiben jetzt die Investmentbanken, die einen Großteil dieser Übernahmen finanziert hatten, auf diesen faulen Krediten sitzen. Weitere US-Hypothekenfinanzierer werden Insolvenz anmelden, weitere Banken werden in den Strudel der Kreditkrise hineingezogen werden. In den USA stehen noch fast zehn Billionen Dollar an Hypothekenkrediten aus, davon über ein Drittel mit schlechter Bonität. In Deutschland haben die Beispiele der IKB-Bank und der WestLB gezeigt, daß die Vorstände sich schwertun, das Ausmaß der Verluste zuzugeben.

Der Mythos, daß die Zentralbanken endlos viele Möglichkeiten hätten, um einen Krach immer wieder hinauszuzögern, platzt: sie befinden sich nun zwischen der Unmöglichkeit der Inflationsbekämpfung durch höhere Zinsraten, was angesichts der deutlichen Inflation bei Nahrungsmitteln, Rohstoffen und Erdöl dringend erforderlich wäre, aber dazu führt, daß Blasen wie der US-Hypothekenmarkt etc. um so schneller platzen, und der weiteren Unmöglichkeit der Kreditkrise, die durch den „reversed leverage“-Kollaps ausgelöst wurde. Wenn die Zentralbanken nun versuchen, eine Kettenreaktion durch Liquiditätsspritzen in dreistelliger Milliardenhöhe zu verhindern, wie es in der zweiten Augustwoche innerhalb von 24 Stunden geschah, bedeutet dies nur, daß es zu einer Hyperinflation wie in Weimar-Deutschland 1923 kommt - nur diesmal nicht in einem Land, sondern im Weltmaßstab.

Es ist eine Zwickmühle, aus der es keinen Ausweg gibt: das System ist am Ende.

Es drohen katastrophale Konsequenzen für die Weltbevölkerung. Wenn die Staaten ihre Ausgaben nicht mehr finanzieren können, drohen die Gesellschaften im Chaos zu versinken. Das Modell der sogenannten Globalisierung ist heute genauso bankrott, wie es 1989-91 das kommunistische System gewesen ist. Alle Prinzipien, die mit der Globalisierung assoziiert sind, wie "outsourcing", d.h. Verlagerung hochqualifizierter Arbeitsplätze in Billigproduktionsländer, das shareholder-value-Denken, Geld macht Geld, just in time-Produktion, benchmarking etc. werden ausrangiert. Der Zustand der zusammenbrechenden Infrastruktur in den G7-Staaten ist der beste Indikator für das Scheitern der ungezügelten freien Marktwirtschaft.

(Textteile aus Bürgersolidarität)
 
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Für England soll das auch gelten - also jedenfalls können Engländer nicht zur Zahlung verdonnert werden, für Schulden, die sie in Deutschland gemacht haben, hab ich mal vor Jahren gehört - vielleicht weiß Rotkäppchen da mehr.
Weiss ich nicht, Debra.
 

Hartzer Knaller

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Mein Hauptproblem heut und hier ist Hartz 4.
Egoistisch?
Nein.
Hab gar keine andere Wahl.
Diese Krise tangiert mich nur insofern, als dass es mich wütend/traurig macht, wenn vor allem die ärmeren Schichten abgezockt werden.
Und wenns nicht die Inflation ist, wer ich als Hartzer anderweitig fieser abgezockt, z.B. Gerichtszugangskosten.
 

zebulon

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KasparHauser schrieb:
Also mal meine Sicht der Dinge in Kurzform:

Die derzeitige Krise ist eine Finanzkrise, ähnlich 1987, 1998 und 2001.
Diemal geht die vom amerikanischen Immobiliensektor aus.
Dort haben wohl mehrere 100.000 Familien Häuser kaufen können, die sie sich nicht leisten können. Vermutlich also junge und unerfahrene Familien, die von erfahrenen Bankern zu dem Kauf getrieben wurden. Diese Familien werden die Häuser mit hohem Verlust verkaufen müssen und diese Verluste begleiten die Familien wohl - ich kenne das Recht in Amerika nicht, gibt es da auch Erlaß von Schulden, wie in Deutschland mit Privatinsolvenz?
Ja, das könnte aber nur ein herausgelöstes Segment der Probleme sein. Ich habe schon gelesen, dass nicht nur Immobilien sondern auch andere Konsumartikel über diese Form der Kreditvergabe finanziert wurden oder noch werden. Dann darf man nicht vergessen, dass über ein ausgeklügeltes System letztlich diese Kredite weltweit als Anleihen zu "Wertstoff der Börse" umgewandelt wurden und überall verteilt sind.
Außerdem dienten diese ganzen faulen Kredite wiederum als Sicherheiten für andere Anleihen oder Kredite, soweit ich das bisher verstanden habe.

Jetzt gerade kommt ja heraus, das letztlich zur Stützung dieses ganzen kettenbriefartigen, kreditgestützten Derivatenkonstrukts eine zusätzliche Liquidität notwendig wäre, dass die gesamten US-Schulden aussehen ließe wie das "Frühstücksgeld einen Kindergartenzöglings", so fasst zumindest John Sinclair, ein heute von Eichelburg zitierter Autor die Situation zusammen. Das klingt dann schon nach einer ganz neuen Qualität der Finanz-/ Börsen-/ Bankenkrise, oder was immer das ist.

Ich würde also mal zumindest in Betracht ziehen wollen, dass hier verharmlost und/oder gelogen wird (und das gilt dann auch für Norbert Reuter vom verdi-Bundesvorstand. Ja Commie, ich habe mir das Interview angehört ) , und die reine Immobilienkrise vielleicht nur die Spitze des Eisbergs darstellt.

Wie in den Medien gelogen wird, das wissen wir ja alle aus eigener Erfahrung.
 
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Mein Hauptproblem heut und hier ist Hartz 4.
Egoistisch?
Nein.
Hab gar keine andere Wahl.
Diese Krise tangiert mich nur insofern, als dass es mich wütend/traurig macht, wenn vor allem die ärmeren Schichten abgezockt werden.
Und wenns nicht die Inflation ist, wer ich als Hartzer anderweitig fieser abgezockt, z.B. Gerichtszugangskosten.
Das ist bald für alle vorbei, Hartz Knaller. Wahrscheinlich noch 2007, sonst 2008. Später glaube ich nicht. Schau, da werden noch so viele Leute ihren Job verlieren, dann werden alle ihre Ersparnisse verlieren, am Ende hat keiner etwas und es wird von null mit einer Reform angefangen. Klingt nicht gut, es ist aber ein Neubeginn und eine Perspektive. Sonst musst du noch mindestens bis 2010 mit Hartz 4 weiterleben. Kommt so ein Crash, sind wir 2010 spätestens damit über den Berg. Habe ich, glaube ich, schon mal wie mit dem tiefsten Punkt einer Ehescheidung verglichen.

Und wenn es vorbei ist, lass los und vergiss es. Verzeih den Abzockern, den Ausbeutern usw. Die kriegen schon ihr Fett noch ab. Es gibt keine Ursache ohne Wirkung.
 

Hartzer Knaller

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@Zebulon
Vorher ist aber der Klimakollaps dran.
Da kommt die Finanzkrise zu spät.lol :icon_razz:
 
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@Zebulon
Vorher ist aber der Klimakollaps dran.
Da kommt die Finanzkrise zu spät.lol :icon_razz:
Ich glaube nicht an den Klimakollaps. Unser Sommer ist recht kalt, der letzte war auch kalt, der vorletzte Winter war auch kalt, in Südamerika gab es im tropischen Gebieten Schnee. Zum ersten Mal! Die ganzen fleißigen Lieschen, die dort zuhause sind, die Zitronenbäume usw. sind erfroren. Die kommen nie wieder. Glaubst du wirklich an Erderwärmung, Vogelgrippe, usw.?

Das einzige gute an dem Erderwärmungsschwindel ist, dass vielleicht aus Angst mal etwas für den Umweltschutz getan wird.

Was ich tatsächlich glaube, ist, dass sich das Klima in bestimmten Erdteilen verändert und die Pole sich verlagern. Das muss aber ein kosmisches Ereignis sein. Auch die Polarlichter, die einmal Mitten in Europa zu sehen waren, deuten darauf hin. Da stimmt etwas nicht, und das entzieht sich unsere Macht.
 

Hartzer Knaller

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@Rottkäpchen

Ich muss gar nichts. Nicht mal verzeihen.
Alle werden ihre Ersparnisse nicht verlieren. Deswegen klingts nicht gut.
Und es gibt immer wieder tiefere Punkte.
Dass die ihr fett weg kriegen, seh ich nicht so richtig.
Aber einige erwischt man vllt.
 

Hartzer Knaller

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Ich glaube nicht an den Klimakollaps. Unser Sommer ist recht kalt, der letzte war auch kalt, der vorletzte Winter war auch kalt, in Südamerika gab es im tropischen Gebieten Schnee. Zum ersten Mal! Die ganzen fleißigen Lieschen, die dort zuhause sind, die Zitronenbäume usw. sind erfroren. Die kommen nie wieder. Glaubst du wirklich an Erderwärmung, Vogelgrippe, usw.?

Das einzige gute an dem Erderwärmungsschwindel ist, dass vielleicht aus Angst mal etwas für den Umweltschutz getan wird.

Was ich tatsächlich glaube, ist, dass sich das Klima in bestimmten Erdteilen verändert und die Pole sich verlagern. Das muss aber ein kosmisches Ereignis sein. Auch die Polarlichter, die einmal Mitten in Europa zu sehen waren, deuten darauf hin. Da stimmt etwas nicht, und das entzieht sich unsere Macht.

Ich glaub nicht an den Klimakollaps, an die Erderwärmung und Folgen eher. Ich habe aber auch in den 60-iger bis... Klimaereignisse persönlich erlebt, die heftiger waren als heutige.
Vorletzten Winter gabs so viel Schnee wie in den Sechziger und siebzigern.
Es gab da auch verregnete und kalte Sommer usw.
Polarlichter hab ich schon vor 40 jahren gesehn und da durft ich die DDR nicht soweit verlassen, dass ich nicht mitten in Europa war.
Will sagen meine persönlichen Vororterlebnisse lassen keinen Trend erkennen.
Vogelgrippe u.a. mags geben, sicher. Sie ficht mich überhaupt nicht an, bis auf den Hype selber und die, die ihn verursachen.
 

Hartzer Knaller

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Ja, da weisst du ja,wenn du vorbei gegangen bist, das da Klimakollaps drin stand.

Und, wir sind hier in einem Thread zur Bankenkrise.
Bitte beachten!!!
 

zebulon

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Ungeschützter Bankverkehr
von Wolfgang Münchau


Aus der FTD vom 22.08.2007

Man lese diesen aktuellen Artikel von Wolfgang Münchau aus der Financial Times Deutschland, der einige meiner gestrigen Befürchtungen bestätigt, wenn auch etwas vorsichtiger ausgedrückt. Unter anderem wird da auch angeführt, dass die Probleme nicht auf den Immobilienmarkt beschränkt sind sondern auch Kredite für andere Konsumartikel in den faulen Anlagen stecken und das die Banken ein systemisches Problem haben und wer sein Geld da auf dem Sparbuch hat, ein Idiot ist. (Ok! Idiot hat er nicht gesagt, aber man kann sich's dabei denken)

PS.: Finde auch die anderen Artikel von Wolfgang Münchau zur Krise sehr lesenswert (siehe Auswahlmöglichkeit oben im grauen Kasten). Er erklärt die Zusammenhänge gut verständlich.
 

Hartzer Knaller

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"der einige meiner gestrigen Befürchtungen bestätigt, wenn auch etwas vorsichtiger ausgedrückt."

Das klingt sehr beunruhigend. Kollapsmässig, sag ich sag ich mal wieder..
 

Hartzer Knaller

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Hab mein Gold gut versteckt im Schubfach.lol
Ca. 50 € würd ich kriegen.
Muss ich bestimmt nicht verkaufen.
Ehering und so...
Oder Arge?
 

Atlantis

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Solange keine Wohnungsdurchsuchung deswegen kommt!
dann bekommen sie halt ein fass flüssiges gold.
hier gibt es noch ein bauer der würde mir
bestimmt ein fass überlassen für die hausdurchsuchung.
sie dürften sogar umsonst in meinem fassgold baden.:icon_hihi:
 

Hartzer Knaller

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Solange keine Wohnungsdurchsuchung deswegen kommt!
Wenn ich dies nicht einkalkulieren würde, hätte ich es nicht gesagt.
Bzgl. meiner Finanzen hab ich nichts zu befürchten, weil ich weit unter den zugelassenen Großzügigkeiten liege.
Da kann alles geprüft werden. Ich sag denen auch alles. Ist zwar demütigend und frustrierend, aber da hab ich nichts gegenzusetzen bzw. will es nicht.
 

Atlantis

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deine einstellung ist die eines kricher´s.
ich sag den alles ich bin ja so unschuldig und hab nichts zu verbergen.
sollen die doch mal ihre eigene hose runter lassen.
auf verdacht geht so etwas schon mal gar nicht.
 

Hartzer Knaller

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Finde ich nicht.
Ich bin auch nicht unschuldig und rein.
Ganz menschlich.
Ich hatte auch Zoff mit den Argen wie viele andere auch.

Z.B. als ich die Kontoauszüge vorlegen musste.
Alles an Argumentation vorgebracht, was ich hier studiert hab. Hab versucht ruhig zu bleiben.
Hab sie vorgelegt am Ende, ja.
Widerspricht sich auf den ersten Blick.
Aber ich zieh deswegen nicht vor Gericht. Dafür sind mir meine Nerven und Zeit zu schade.
Auch wenn mans nicht glaubt, ich mach auch mal Kompromisse. Nenn es doch von mir aus den Schwanz einziehen.
Mit den Kontoauszügenvorlegen komm ich klar. Das ist nicht mein größtes Problem.Sollte es meines mal werden, geh ich auch vor Gericht, wenn ich mich beherrschen kann, die Ruhe dazu hab und vorher keinen Blödsinn mache.
Mit meiner Falli arbeite ich gut zusammen. Das läuft bisher auf Freiwilligkeit.
Na und, ist das so schlimm?
Sie würde es wahrscheinlich durchboxen, dass ich keine Auszüge vorlegen müsste. Das will ich gar nicht. Nicht alle werden von ihr betreut.
Käm mir dann auch komisch vor.
Durchsetzen für alle an der Arge? ja, aber so weit sind wir nicht mit unserer Ini.
Ich hab meine Judensterne einer SB vorgelegt und mit ihr diskutiert. Sie hätte mich auf die schwarze Liste setzen können, wenn sie es nicht hat.
Das riskier ich.
Ich hab hjgrafs Hungermonografie(wie ich es hjgraf versprochen hatte) abgeben und nach seinem(SB´s) entrückt verlegenen und leicht spöttischen Lächeln gefragt. Er wich verbal mit zwei ne ne, ist schon ok, zurück.
Phantasie? Nö, war real.
Belanglosigkeiten? Für mich nicht.

Und solche Sachen gibts etliche.
Gerichtssachen sind mir hier bei uns noch nicht untergekommen. ich bin seit Mai im ELO. Davon mehrere Wochen nicht so richtig "fit" gewesen.
Unsere INI gibts seit vllt.5 Wochen 2+1. Lach nicht, die 2 sind meine Söhne.
Na und. Es ist nicht so leicht die Jugend zu sowas zu bewegen. Vor allem nicht, wenn sie ihre gutsituierten Freunde informieren zu unangenehmen Wahheiten etc.

Mit deinen "Argumenten" hab ich kein so Riesenproblem.
Du musst nicht mit mir zusammenarbeiten.
Aber du kannst gern sachlich weiter kritisieren.

Ps: Wenn du dies lesen solltest hjgraf bist du auf dem neuesten Stand bzgl. unserer Verabredung.
 
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Wenn ich dies nicht einkalkulieren würde, hätte ich es nicht gesagt.
Bzgl. meiner Finanzen hab ich nichts zu befürchten, weil ich weit unter den zugelassenen Großzügigkeiten liege.
Da kann alles geprüft werden. Ich sag denen auch alles. Ist zwar demütigend und frustrierend, aber da hab ich nichts gegenzusetzen bzw. will es nicht.
Trag den Ehering immer schön am Finger, da fällt er noch am wenigsten auf. Und lass dich nicht scheiden!
 
E

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ich bin geschieden.
Auch das noch!!! Vergrabe den Ring!!! Schnell!!! Hast du zufällig auch noch den von deiner Frau, oder hat sie den behalten? Mein ex hat mir nämlich seinen Ring vererbt, und ich Kamel habe ihn in den 90er Jahren auch noch gemeinsam mit meinem zum Einschmelzen gegeben. Ich konnte die nicht mehr sehen! Ich habe 30 DM für beide bekommen. Auch mein damaliges Zahngold habe ich verkauft. Ich habe aber Neues bekommen.
 

Debra

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Gibt es eigentlich noch Gold zu kaufen?
Und was habt Ihr schon alles eingekauft?
 
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Gibt es eigentlich noch Gold zu kaufen?
Und was habt Ihr schon alles eingekauft?
Es gibt Gold zu kaufen beim Edelmetallhändler. Ohne Geld gibt der dir aber auch nichts raus.

Debra, ich bin mir ziemlich sicher, dass das Gold einen riesigen Sprung nach oben macht, sobald es nicht mehr gedrückt werden kann. U.U. wird es noch kurzfristig so sehr gedrückt, dass es noch ganz schön fällt. Danach schießt es hoch. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass noch ein Goldverbot, ähnlich wie einmal in Amerika (bis 1972, glaube ich), kommt, wo es nur noch im Ausland verkauft werden konnte, weil man im Inland einen vom Staat bewusst niedrig gehaltenen Preis dafür bekam.

Eigentlich glaubt keiner so recht, dass das nochmal kommt, man kann es aber nicht ausschließen.
 

Atlantis

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Es gibt Gold zu kaufen beim Edelmetallhändler. Ohne Geld gibt der dir aber auch nichts raus.

Debra, ich bin mir ziemlich sicher, dass das Gold einen riesigen Sprung nach oben macht, sobald es nicht mehr gedrückt werden kann. U.U. wird es noch kurzfristig so sehr gedrückt, dass es noch ganz schön fällt. Danach schießt es hoch. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass noch ein Goldverbot, ähnlich wie einmal in Amerika (bis 1972, glaube ich), kommt, wo es nur noch im Ausland verkauft werden konnte, weil man im Inland einen vom Staat bewusst niedrig gehaltenen Preis dafür bekam.

Eigentlich glaubt keiner so recht, dass das nochmal kommt, man kann es aber nicht ausschließen.
das ist ja das elend das wir hartzer kein geld dazu haben.
 

Nimschö

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Tja...

...für Goldankäufe in großem Stil wirds wohl bei keinem von uns reichen...

Aber was die ganze Krise zeigt ist:
Man kann, wenn man als Rohstoff, Produktionsmaschinerie und Endprodukt ausschließlich Geld hat nicht auf sichere Geschäfte hoffen. Insbesondere nicht, wenn man gierig wird...
Man kann aus "Geld" nur bedingt "mehr Geld" in großem Stil machen, ohne herbste Rückschläge zu kassieren.
Ich empfehle den Leuten die Geld( in Millionenbeträgen, also wahrscheinlich keiner der hier mitliest) haben ihre Kröten in Bauten, Produktion oder sonst irgendwas mit realer Wertschöpfung zu investieren...
 

Curt The Cat

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Und zur Ansicht setze ich HIER noch mal den Link zum Collapse-O-Meter....

:icon_wink:
 

ofra

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das sieht ja gar nicht gut aus ...
 
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Die Banken trauen sich auch untereinander nicht mehr, und geben sich untereinander keine Kredite mehr, weil keiner genau weiss, inwieweit der andere nicht betroffen ist. D.h., bei "Trockenheit" greifen alle Banken auf Geld der EZB. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Die China-Bubble soll auch am platzen sein.
 

zebulon

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Der Dollar fällt wieder, die Aktien scheinen sich zu erholen.
 

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wenn sich die börsendaten erholen, weiss man ja nie, ob es eine künstlich erzeugte erholung ist oder tatsächlich eine besserung in sicht ist.
 

zebulon

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HSH Nordbank Probleme im Zusammenhang mit der US-Immobilienkrise eingeräumt

HSH redet Risiken klein

[FONT=Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif]Von Frank M. Drost[/FONT]

[FONT=Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif]Nach IKB und SachsenLB hat nun auch die HSH Nordbank Probleme im Zusammenhang mit der US-Immobilienkrise eingeräumt. Mit 1,8 Mrd. Euro ist die Landesbank nach eigenen Angaben im eingebrochenen Markt für US-Hypotheken engagiert. Doch die HSH Nordbank beschwichtigt – und hält die Risiken für beherrschbar....

http://www.handelsblatt.com
[/FONT]
 

ofra

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fällt euch was auf?: dieser blumige stil, der sich durch sämtliche meldungen zieht ...
 

ofra

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so, ihr lieben, ich geh jetzt schlafen. morgen früh ist der collaps-zähler bestimmt schon bei 7,0.
 

Atlantis

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so, ihr lieben, ich geh jetzt schlafen. morgen früh ist der collaps-zähler bestimmt schon bei 7,0.
............schlaf gut und Hey, psst! Siehst du die kleine, weiße Wolke, wie sie am Himmel steht? Sag keinem, dass ich sie dir schenke!
 

mercator

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Ich bleibe dabei: es wird keinen völligen Crash geben, die Gesamtlage bleibt stabil. Wer will wetten?
 

ofra

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wann kommt die abriss-birne?
 
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Ich bleibe dabei: es wird keinen völligen Crash geben, die Gesamtlage bleibt stabil. Wer will wetten?
Ich Mercator, wenn es nicht spätestens bis Dez. 2008 einen weltweiten Bankencrash ähnlich wie in Argentinien mit anschließender Misere gibt, dann sage ich gar nichts mehr und fühle mich wie eine null, und wenn es bis 12/2008 wie bisher weitergeht, dann beginnst du ein betriebswirtschaftliches Studium und siehst zu, dass du auch menschlich weiterkommst.
 

Hartzer Knaller

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hab grad im kaffesatz von gestern gesehn, dass beides möglich ist. kann aber auch gut sein, dass die birne dort was verwackelt hat.

ich brüh dann noch mal neu auf.
 

mercator

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@mercator: Dein Wort in Gottes Ohr.
Warum? Na gut, ich hätte bei einem echten Zusammenbruch mit allen Folgen, die sowas nachsich ziehen würde, durchaus etwas zu verlieren. Kein Geld, aber einen Job und deshalb bisher ein recht angenehmes Leben. Aber letztlich fände ich es gar nicht schlecht, wenn all diesen Anbetern des ungezügelten und letztlich menschenverachtenden Kapitalismus der Angstschweiß von der Stirn tropft.

Ich Mercator, wenn es nicht spätestens bis Dez. 2008 einen weltweiten Bankencrash ähnlich wie in Argentinien mit anschließender Misere gibt, dann sage ich gar nichts mehr und fühle mich wie eine null, und wenn es bis 12/2008 wie bisher weitergeht, dann beginnst du ein betriebswirtschaftliches Studium und siehst zu, dass du auch menschlich weiterkommst.
Die Wette gilt. Dein Einsatz gefällt mir. ;) Außerdem bin ich menschlich gar nicht so schlecht, wie Du denkst.
 

athene

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hab nur mal zusammengetragen, welche Gerüchte derzeit in der Presse zu hören und zu lesen sind:


Große Sparkassen-Landesbanken (Tochtergesellschaften) und ihre Zweckgesellschaften (Funding-Vehikel)

a.) Sachsen LB, bei deren Tochter SachsenLB Europe, soll ein abzusicherndes Investitionsvolumen von über 60 Mrd. Euro stecken, derzeit fehlen der Sachsen LB weitere 400 Millionen Euro, um Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Auf ihre Zweckgesellschaften in Dublin „Ormond Quay“ entfalle ein Volumen von 17,3 Mrd. Euro, auf „Georges Quay“ 5,9 Mrd. Euro und auf „Sachsen-Funding“ rund 2,5 Mrd.

b.) die WestLB soll neben den 35 Mrd. Dollar für Brightwater weitere Milliardenbeträge in den Gesellschaften „Mellon Compass“, „Greyhawk“ und „Paradigm“ verwalten.

c.) die die HSH Nordbank, ist über ihre Zweckgesellschaften „Poseidon“ und „Carrera“ drin mit 4,4 Mrd. Euro, mit 1,8 Mrd. Euro auf Verbriefungen im US-Wohnimmobilienmarkt.

d.) bei der BayernLB sollen in den beiden Zweckgesellschaften "Giro Funding US Corp" und "Giro Balanced Funding Corp" schätzungsweise zehn Mrd. Dollar, weitere fünf Mrd. Dollar sollen bei der "Giro Lion Funding" auf Jersey stecken.

e.) die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) soll über ihre Tochter „Lake Constance Funding“ mit rund 9 Mrd. Dollar engagiert sein.

Noch nicht bekannt sind:
f.) die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP)
g.) die Norddeutsche Landesbank (Nord/LB)
h.) die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) mit ihrer Zweckgesellschaft Opus Alpha in Dublin, (die hatte ja schon in den 70ern ihren Immo-Skandal 1974 stand sie vor der Insolvenz und Oswald durfte seinen Hut nehmen).

hier neue Meldung zur Sachsen LB

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=dab2007825-2092J

ich seh etliches wackeln, da nicht nur Sparkassen betroffen sind.
 

zebulon

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Die Krise schlägt jetzt schon auf die Realwirtschaft durch. Eichelburg hat auf seiner Systemkrisenseite den Link zu dem Blog von Ambrose Evans-Pritchard, eines London Daily-Telegraph Journalisten. Der schreibt u.a.:

"Germany’s Chamber of Industry told me yesterday that it had been flooded with distress calls from family Mittlestand firms unable to roll over credit lines."

Übersetzt heisst das, dass in Deutschland die DIHK zur Zeit massenhaft Notanrufe von mittelständischen Familienunternehmen bekommt, weil denen anscheinend von den Banken massiv die Kreditlinie gekürzt wird. Das heisst, dass auch verstärkt gesunde Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, weil die - zur Führung ihrer Geschäfte notwendigen - Kredite nicht mehr, oder nicht mehr in vollem Umfang gewährt werden, eben die besagte Liquiditätskrise.

Während man den Banken das Geld hinterherwirft um Zockerverluste zu ersetzen, kriegen die Firmen die Wertschöpfung betreiben kein Geld mehr. So sieht dann die Mittelstandsförderung der großen Koalition aus.

Interessant ist für mich, wie man in dieses Katastrophenszenario das gestrige Journalisten-Briefing "Die Grundlagen des Aufschwungs stärken" von Müntemerkel einordnen soll. Nochmal zur Erinnerung:

"Es gehe nun darum, dass immer mehr Menschen auch selbst erfahren sollen, dass es ihnen besser gehe. Schließlich sei Verbrauchersicherheit eine Grundlage für wirtschaftliches Wachstum. Das Thema Nummer eins heißt: Wie können die Menschen am Wohlstand teilhaben? Der Aufschwung ist kein Selbstzweck."

Vermute mal dass diesen Arschgesichtern jetzt dämmert, wo absehbar ist wenn die Amerikaner über kurz oder lang als Konsumenten der durch Sklaverei erstellten Produkte wegfallen, dass dann der heimische Binnenmarkt fehlt. Leider wurde der verwüstet zurückgelassen, bis auf die 20% reichen Eliten natürlich. Das reicht aber für eine gesunde Volkswirtschaft nicht. Vielleicht geht denen mittlerweile wirklich der Kackstift.

Für derjenige der Englisch lesen kann die Quelle im Telegraph Blog: Brace yourself for the insolvency crunch
 

Debra

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Vermute mal dass diesen Arschgesichtern jetzt dämmert, wo absehbar ist wenn die Amerikaner über kurz oder lang als Konsumenten der durch Sklaverei erstellten Produkte wegfallen, dass dann der heimische Binnenmarkt fehlt. Leider wurde der verwüstet zurückgelassen, bis auf die 20% reichen Eliten natürlich. Das reicht aber für eine gesunde Volkswirtschaft nicht. Vielleicht geht denen mittlerweile wirklich der Kackstift.

Klingt ja ganz nach RS-Erhöhung.
 

zebulon

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Könnte sein. Überfällig wär's ja. Aberletztlich beseitigt das die Ursachen natürlich nicht.

@Athene:Danke für die detaillierten Informationen. :O)
Erwähnen sollte man zu dieser Aufstellung noch, dass etliche Kommunen Verluste durch die Subprime-Krise haben, weil die auch Geld dareingesteckt haben. Auf Hartgeld.com habe ich eine Zahl von 30% aller Kommunen gelesen.
 

Debra

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Aber letztlich fände ich es gar nicht schlecht, wenn all diesen Anbetern des ungezügelten und letztlich menschenverachtenden Kapitalismus der Angstschweiß von der Stirn tropft.
Spieler brauchen so was. Zockermentalität. Dazwischen gibt es nichts.
 

athene

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das schrieb auch schon Egon W. Kreutzer im Artikel:
Zitat:
"das Beben der Märkte

d) Das Überspringen der Krise auf den Rest der Welt

Deutschland, das sich unter Gerhard Schröder und Angela Merkel zu Gunsten der Exportindustrie freiwillig zum Armenhaus Europas verwandelt hat, wird es in Europa mit am schlimmsten Treffen, weil die Massenkaufkraft bereits massiv reduziert ist und der "selbsttragende Abschwung" des Binnenmarktes längst eingeleitet ist.
....wenn die Politik mitten im Crash mit ihrem Latein endgültig am Ende ist.

http://www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/0PAD33.html
 

athene

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@zebulon,
vermutlich haben nicht nur Kommunen/Städte Verluste, habe auch darüber gelesen.
Ich warte auf den Tag, wo ich lese, auch die großen Rentenversicherungsanstalten haben Verluste, ob jetzt BFA, oder LVA (nennt sich jetzt Deutsche Rentenversicherung), die "arbeiten" auch mit dem Geld....
und wer sonst alles noch zockt...:icon_kinn:
 

zebulon

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Ja Athene, das stimmt. Das Lebensversicherungen Probleme bekommen, habe ich auch vor ein/zwei Wochen gelesen. Ich vermute mal, dass die Lebensversicherungen das am Längsten verbergen können, weil die vielleicht nicht so liquide sein müssen wie Banken. Ob die Rentenversicherungen da auch mit drin stecken ? Eigentlich dürfen die ja mit dem Geld nicht spekulieren. Aber man wundert sich auch mittlerweile schon gar nicht mehr darüber, wenn über irgendwelche Tricks Gesetze umgangen oder Grauzonen genutzt werden.
 

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wenn dann riester-renten und ähnliches auch verzockt wurden, dann hat die regierung endgültig ihre glaubwürdigkeit verloren.
 
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Ja Athene, das stimmt. Das Lebensversicherungen Probleme bekommen, habe ich auch vor ein/zwei Wochen gelesen. Ich vermute mal, dass die Lebensversicherungen das am Längsten verbergen können, weil die vielleicht nicht so liquide sein müssen wie Banken. Ob die Rentenversicherungen da auch mit drin stecken ? Eigentlich dürfen die ja mit dem Geld nicht spekulieren. Aber man wundert sich auch mittlerweile schon gar nicht mehr darüber, wenn über irgendwelche Tricks Gesetze umgangen oder Grauzonen genutzt werden.
Vor allem die Betriebsrenten haben in Aktien investiert.
 

zebulon

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Wo das mit den Betriebsrenten hinführt, kann man sich gut vorstellen. Nachdem man schon von Betrieben lohnabhängig ist, beschleicht glaube ich, jeden halbwegs klar denkenden Zeitgenossen ein mulmiges Gefühl, wenn diese Betriebe dann noch Herr über die Altersvorsorgen sein sollen. Ich glaube in den USA regt man sich schon gar nicht mehr auf, wenn die Betriebsrente weg ist. Wahrscheinlich ist man angenehm überrascht, wenn man dann mit 70 (vorzeitiger Ruhestand) überhaupt was heraus bekommt.

Ich bin mal gespannt was passiert, wenn die Leute ihren Lebensversicherern nicht mehr trauen und die in Scharen vorzeitig auflösen wollen. Ob da dann noch überhaupt was geht ? Bis mit den Renten was an die Öffentlichkeit kommt, vergeht bestimmt noch eine Zeit. Die Lebensversicherungen geraten wahrscheinlich als erste in die Schusslinie könnte ich mir vorstellen. Das hängt aber auch davon ab, wie und wem diese einzelnen Versicherer zu einer gewissen Transparenz ihrer Anlagen verpflichtet sind. Da hab' ich bisher keine Infos und ich bin selber nicht vom Fach. Ich muss mich in diese Materie selbst einlesen.
 

Vanzella

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Wenn ich was von "Betriebsrenten" lese, muss ich mal eine dumme Frage stellen:

Wie sieht es mit den Zusatzrenten aus dem öD aus? Im Falle meines jetzt laufenden Rentenverfahrens wurde mir seitens eines RA erklärt, dass ich "einen rechtlich durchsetzbaren Anspruch" auf diese Zusatzrente habe (26 Jahre im öD berufstätig gewesen). Kann ich mir die dann auch abschminken?

Diese Zusatzrente wurde bis vor einigen Jahren vom AG gezahlt. Seit einigen Jahren zahle ich die allein, ich meine, es waren 78 DM im Monat und der letzte Bescheid weist einen monatlichen Anspruch von ca. 150 Teuronen aus.

Wäre die Zusatzrente weg????
 

ofra

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wenn die kunden reihenweise das vertrauen in diese institute verlieren und ihre verträge auflösen, dann kommen die versicherungen auch schön ins schleudern. folge: tausende arbeitsplätze werden abgebaut.
und das alles nur, weil sich einige zocker der gier hingegeben haben, und alle anderen ins verderben mitgerissen haben.
 

zebulon

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Hallo Vanzella,

ich würde dir empfehlen mal nachzuforschen, von wem, wie genau und über welche Anlageprodukte deine Rente finanziert wird. Ohne diese Infos kann man NICHTS sagen. Wie gesagt, ich bin nicht vom Fach. DAS man aber um seine Altersvorsorge beunruhigt sein sollte, ergibt sich für mich schon generell daraus, das sogar fast von offizieller Seite (Tagsthemen, Bafin-Chef Sanio, Trichet von der EZB) ein Banken-, oder sogar Währungskollaps (zumindest den Dollar betreffend) befürchtet wurde/wird. Man sollte da also, wenn sich diese Krise weiter so verschärft, wirklich mit einigem rechnen.
 
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