• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
in Frankreich brennt ja grad der Baum, trotz der steigenden Kurse gehen die Banken den Bach runter, und die Bayern LB vermisst nun auch grad einige Milliarden, ach das wird noch richtig lustig.
Der nächste Sturz an der Börse ist vorprogrammiert, bis dahin sind wieder einige Lemminge eingestiegen, die nun glauben es geht wieder aufwärts, so wie das Merkel und Glos ja ständig sagen, nix passiert alles in Butter in Europa. :icon_twisted:

Milliardenbetrug - Société Générale leidet - n-tv.de

und angeblich hat nur ein unscheinbarer kleiner Händler Schuld, ich schmeiss mich weg. :icon_party:
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Kein neuer Eintrag seit gestern. Sonst häufen sich die tagesaktuellen Stellungnahmen ... ?
die würden mit Stellungnahmen kaum noch nachkommen

und angeblich hat nur ein unscheinbarer kleiner Händler Schuld, ich schmeiss mich weg.
das ist reine Ablenkung - während die Kunden über diese Sauerei diskutieren, werden sie gleichzeitig weiter geschlachtet
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Hallo Fleet, danke für das Angebot, da komm' ich gern drauf zurück. In einem anderen Thread hab' ich mal einen Überblick geschrieben. Lies vieleicht einstweilen erst mal hier.

Bin im Moment nur ziemlich schlecht drauf, weil klar ist was jetzt auf mich zukommt und ich bekomme schon im Vorfeld eine wahnsinnige Wut.

Nachtrag: Hatte zum falschen Thread verlinkt. Jetzt stimmts aber.
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
in Frankreich brennt ja grad der Baum, trotz der steigenden Kurse gehen die Banken den Bach runter, und die Bayern LB vermisst nun auch grad einige Milliarden, ach das wird noch richtig lustig.
Der nächste Sturz an der Börse ist vorprogrammiert, bis dahin sind wieder einige Lemminge eingestiegen, die nun glauben es geht wieder aufwärts, so wie das Merkel und Glos ja ständig sagen, nix passiert alles in Butter in Europa. :icon_twisted:

Milliardenbetrug - Société Générale leidet - n-tv.de

und angeblich hat nur ein unscheinbarer kleiner Händler Schuld, ich schmeiss mich weg. :icon_party:

Ja jetzt wo immer mehr Auffliegt von dem ganzen schwindel... werden Banken verklagt und schuldige gesucht.....
Meine güte die haben auch schon besser gelogen....
 

Debra

Elo-User/in

Mitglied seit
24 Mrz 2007
Beiträge
2.927
Gefällt mir
12
Ja, ist schon seltsam, die Geschichte mit dem Betrüger ... angesichts der Krise. Bzgl. Aktien kaufen, the Frightener. Ich glaub, da können nur wirkliche Insider verdienen. Und es lohnt sich wohl auch nur, wenn man sehr viel Geld investieren kann. Dann würde ich mir Banken oder Versicherungen kaufen - die sind gesunken, jetzt wieder gestiegen.
 

Debra

Elo-User/in

Mitglied seit
24 Mrz 2007
Beiträge
2.927
Gefällt mir
12
Eine geringere Schuldenaufnahme durch Sparmaßnahmen würde sofort zu einer Wirtschaftskrise führen, weil der Kapitalzuwachs nicht mehr rentabel investiert werden kann.
Aber nicht gleich zu einer weltweiten. Wenn ein Land total verschuldet ist und Sparmaßnahmen einführt - so wie D - kann der Kapitalzuwachs doch immer noch in Asien oder andere Entwicklungsländer investiert werden - wie es ja auch passiert und passiert ist, oder? :icon_kratz:

Diese Verschuldungen wurden nun als beispielsweise CDOs in Pakete aufgesplittet gehandelt. Jeder hat zugegriffen aber niemand hat daran gedacht, was wohl passiert, wenn Schulden nicht mehr getilgt werden können. Nun haben sie den Salat und das ist auch gut so.
Das war ja irgendwie das Risiko für die hohen Gewinne, oder? - Ich hab immer noch die Hoffnung - dass die Beteiligten schon genug Geld haben, um diese Verluste abschreiben zu können. Haben sie eben Pech gehabt. Sind doch nur peanuts für die, oder? :icon_frown:
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Also, ich weiß nicht.

Was spielen diese Überlegungen noch für eine Rolle?

Jeder, der öfter MONOPOLY gespielt hat, weiß wie ein Schuldgeldsystem funktioniert. Egal welche Verbiegungen die einzelnen Protagonisten auch machen, es führt auf jeden Fall in den Kollaps.

Der einzige Unterschied zu der Situation wie wir sie als Kinder im Spiel erlebt haben besteht darin, dass heute eine Medienindustrie damit beschäftigt ist uns vorzugaukeln, wir seien IN WIRKLICHKEIT ERST AM ANFANG DES SPIELS, oder das Geld was die Bank den Verlierern, die immer auf die Schlossallee tappen leihen, könnten diese je zurückzahlen usw.
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Das Märchen vom guten Zins

Klaus Popp - Signum Verlag 2006

Nie zuvor gab es so viel Wohlstand zu verteilen. Dennoch verursachen Wirtschaftskrisen zunehmend Angst, Verunsicherung und Not. Die bekannten Lösungsvorschläge sind voller Widersprüche.
weiterlesen...
 

B. Trueger

Forumnutzer/in

Mitglied seit
24 Sep 2007
Beiträge
1.347
Gefällt mir
0
Das Märchen vom guten Zins

Klaus Popp - Signum Verlag 2006

Nie zuvor gab es so viel Wohlstand zu verteilen. Dennoch verursachen Wirtschaftskrisen zunehmend Angst, Verunsicherung und Not. Die bekannten Lösungsvorschläge sind voller Widersprüche.
weiterlesen...

Eben, es gibt keinen guten Zins. Habenzinsen wachsen exponentiell, somit wachsen auch Schuldzinsen exponenziell, eben nur bis zu dem Punkt, wo man schlichtweg ausgeblutet und zahlungsunfähig ist. Zins ist der Faktor, auf dem alles beruht. Zins wird auch alles zerstören, das ist unausweichlich.
 

Rote Socke

Elo-User/in

Mitglied seit
17 Sep 2005
Beiträge
1.035
Gefällt mir
62
Einerseits ist der Zins eigentlich der Risikoausgleich falls der Verleiher sein Geld nicht wieder bekommen sollte.
Anderer Seits, Geld verleihen könnte man auch Geld "vermieten" nennen.
Der Zins ist dann die Miete.
Sofern finde ich das auch OK als man sich eine Summe ausleiht und tatsächlich materiell zu verbessern (dingens benötigte Güter) oder Arbeitsplätze schafft.

Ein Verbrechen ist es aber wenn Geld des Geldes wegen ge- und verliehen wird.
Beispiel:
Ich leihe mir einen bestimmten Betrag von der Bank oder von Freunden aus
1000€ zu 10% Zins = 1100€
Verleihe diese 1000 € aber weiter zu 15% Zins. = 1150€
Nach Ablauf zahle ich der Bank dann Ablauf der Frist 1100€ und streiche die 50€ ein.

Der Irrsinn vom Zins wird hier sehrschön beschrieben:
Josephspfennig - Wikipedia
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
Einerseits ist der Zins eigentlich der Risikoausgleich falls der Verleiher sein Geld nicht wieder bekommen sollte.
Anderer Seits, Geld verleihen könnte man auch Geld "vermieten" nennen.
Der Zins ist dann die Miete.
Sofern finde ich das auch OK als man sich eine Summe ausleiht und tatsächlich materiell zu verbessern (dingens benötigte Güter) oder Arbeitsplätze schafft.

Ein Verbrechen ist es aber wenn Geld des Geldes wegen ge- und verliehen wird.
Beispiel:
Ich leihe mir einen bestimmten Betrag von der Bank oder von Freunden aus
1000€ zu 10% Zins = 1100€
Verleihe diese 1000 € aber weiter zu 15% Zins. = 1150€
Nach Ablauf zahle ich der Bank dann Ablauf der Frist 1100€ und streiche die 50€ ein.
mh ok da hast du recht. das wäre so schon ok. wenn ich jetzt an das schuldzinsystem in dem Film Fabian und die 5% denke dann müsste man nicht nur die 1000 euro auf den Markt geben sondern die 100 euro (10%) dazu. Damit nicht irgendwo wieder laufend minus entsteht...

Da es aber doch auch guthaben zinsen gibt und die Menschen sparen müsste man hier doch auch was machen damit dahin das Geld nicht verschwindet. Aber welche Alternativen gäbe es den?
Ein Null zins System und ein null sparbuch und ein Null kredit?
keine aktien usw..?
Wäre das dann so wie die menschen den komunismus beschreiben?
Alle hätten das gleiche ? nein oder? Ich könnte ja mehr verdienen und auch sparen -- aber halt alles ohne zinsen..

das ist glaube ich garnicht so einfach -- den irgendwie muss das Geld ja anscheinent immer im umlauf bleiben das heisst zuviel sparen geht auch nciht --- immer wieder den kauf antreiben damit die wirtschaft lebt.. wenn ich das richtig verstanden habe. zumindest machen die das wohl bei dem Regio - geld so das man so und soviel regelmässig wieder ausgeben muss sonst verliert man wohl an geld damit es im umlauf bleibt.
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Jeder, der öfter MONOPOLY gespielt hat, weiß wie ein Schuldgeldsystem funktioniert. Egal welche Verbiegungen die einzelnen Protagonisten auch machen, es führt auf jeden Fall in den Kollaps.

Der einzige Unterschied zu der Situation wie wir sie als Kinder im Spiel erlebt haben besteht darin, dass heute eine Medienindustrie damit beschäftigt ist uns vorzugaukeln, wir seien IN WIRKLICHKEIT ERST AM ANFANG DES SPIELS, oder das Geld was die Bank den Verlierern, die immer auf die Schlossallee tappen leihen, könnten diese je zurückzahlen usw.
gute Erklärung - denn irgendwann gibt es nur noch 1 Besitzer (vielleicht 2) die anderen sind ausgeschieden und leben außerhalb des Spiels.

Zur Unterhaltung ein anderes Spiel - "Such das Geld/Leichen in der Bank":

Wie die Katastrophe ihren Lauf nahm
Von Michael Kröger
Ein einzelner Händler verzockt 4,9 Milliarden Euro - das gab es noch nie. Wieso versagten die Sicherungssysteme der Société Générale? Könnte das in Deutschland auch passieren? Manche Insider spekulieren nun, dass die krummen Geschäfte den Börsencrash zu Wochenbeginn ausgelöst haben...
...Klar ist: Statt sich rechtzeitig von riskanten Posten zu trennen, hat Kerviel sie irgendwo in einem verborgenen Winkel der Bank geparkt - offenbar weil er hoffte, dass seine Spekulationsverluste durch eine glückliche Fügung noch in den Griff zu bekommen wären, wenn es nur niemand mitbekommt.
Quelle und Rest : Societe Generale: Wie die Katastrophe ihren Lauf nahm - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Wieviel "Parkplätze" gibt es in den Banken noch und vor allem, wie sieht ein solcher Parkplatz aus ? Stellt da ein Mitarbeiter seinen Aktenkoffer ab ? Wie sicher sind diese Parkplätze, wenn nicht mal die eigene Bank sie kennt ? :icon_mrgreen:
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
gute Erklärung - denn irgendwann gibt es nur noch 1 Besitzer (vielleicht 2) die anderen sind ausgeschieden und leben außerhalb des Spiels.

Zur Unterhaltung ein anderes Spiel - "Such das Geld/Leichen in der Bank":



Wieviel "Parkplätze" gibt es in den Banken noch und vor allem, wie sieht ein solcher Parkplatz aus ? Stellt da ein Mitarbeiter seinen Aktenkoffer ab ? Wie sicher sind diese Parkplätze, wenn nicht mal die eigene Bank sie kennt ? :icon_mrgreen:
Grins... Die schreiben ja schon von Legende.... Fakt ist doch immernoch und bleibt irgendjemand hat das Geld der faulen Kredite kassiert und dafür nichts verkauft....
Also ist das Geld auch irgendwo gelandet...

Die können sich drehen wie sie wollen es ist egal wen sie dafür in die öffentlichkeit zerren -- wenn man sich mal die mühe macht und ein wenig die kommentare liest -- stellt man fest das kaum einer mehr denen irgendwas glaubt.

Schade das der Eilantrag gegen Wahlcomputer abgelehnt wurde -- den ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen das die mehrheit der Menschen noch Cdu koch usw... wählt.
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Ex-Börsenschwindler Leeson berichtet von zahllosen vertuschten Fällen
Der frühere Börsenhändler und verurteilte Betrüger Nick Leeson wirft den Banken eine mangelhafte Risikokontrolle vor. Solche Fälle wie jetzt bei der Société Générale könnten überall passieren. Seiner Erfahrung nach vertuschen die Geldhäuser Betrügereien häufig, damit sie nicht bekannt werden.....
.....Auch finanziell gerät die Bank in arge Bedrängnis. Nach Angaben des Unternehmens hat der Fall Kerviel zu einem Rekordverlust von 4,9 Milliarden Euro geführt - zusätzlich zu den zwei Milliarden Euro, die das Haus wegen der weltweiten Finanzkrise ohnehin abschreiben muss.
Quelle und Rest : Bankenbetrug: Ex-Börsenschwindler Leeson berichtet von zahllosen vertuschten Fällen - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
was bedeutet der 2 Absatz :
- wurden die Abscheibungen/Betrugszahlen "verwechselt" ?
- müssen die bisher bekannten Abschreibungen nun mit 2,5 multipliziert und als "mögliche" Betrugsabschreibung angesetzt werden ?
Welche Massengräber sind in den Banken noch zu finden ? Von einzelnen Leichen kann man dann nicht mehr reden.

Wann verzichten die anderen Manager auf ihr Gehalt ? Muß es unbedingt Betrug sein ?

War das nun eigentlich Betrug oder ein entsprechendes gehalt für seine Leistungen ? Denn er hat zumindest gezeigt, daß sämtliche Manager, usw. überflüssig sind.
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Zu der Thematik von Klaus Popp:

Ob das Problem wirklich am Zins liegt, ist die Frage. Was aber auf jeden Fall problematisch ist, dass der Staat in dieser Form Schuldner bei den privatisierten Banken werden kann, bzw. die Rolle der Zentralbanken. Der Staat müsste vielleicht selber in einem transparenten Verfahren Geld schöpfen können. Auch die Auslagerung der Verantwortlichkeiten auf die EZB und weg von nationalstaatlichen Einflüssen auf Geldschöpfung und Fiskalpolitik ist glaube ich ein großer Fehler. Wenn sich da oben Verbrecher festsetzen, kommt man schlecht dran. Die können dann das ganze System kontrollieren. Soviel Macht sollte nicht ohne andere Kontrollorgane ausgeübt werden.
 
E

ExitUser

Gast
Im Fokus

Schickte die Société Générale die Märkte auf Talfahrt?

Die Nachricht schlug am Donnerstag wie eine Bombe ein. Die französische Großbank Société Générale hat im Handel mit Futures 4,9 Mrd. Euro verloren. Dabei handelt es sich um Börsentermingeschäfte auf Basiswerte wie Aktien, Indizes oder Währungen. Das Kreditinstitut präsentierte den – ansonsten unbedeutenden - Händler Jérôme Kevelier als Hauptschuldigen, der die Sicherungsmechanismen der Bank unerlaubter Weise umgangen habe und so ein hohes Risiko aufbauen konnte, welches dann zu den Verlusten führte. Konkret:

Kevelier arbeitete nach den Angaben der Société Générale in der Handelsabteilung der Bank. Händler haben einen gewissen Spielraum, was die offenen Positionen angeht, solange eine bestimmte Risikoschwelle nicht überschritten wird. Wenn das Gesamtrisiko für eine Bank zu groß wird, greifen interne Kontrollmechanismen und verhindern weitere Positionen in diese Richtung bzw. fordern zum Aufbau von Absicherungspositionen auf.

Demnach soll Kevelier im vergangenen Jahr peu á peu auf steigende Kurse an den europäischen Börsen spekuliert haben und im großen Stil Futures auf europäische Aktienindizes erworben haben. Diese Derivate verfügen über einen sogenannten Hebel, der die Risiken z.B. im Vergleich zum Kassamarkt deutlich erhöht. Da mit solchen Wertpapieren also immense Risiken verbunden sind, schließen die Banken für gewöhnlich Gegengeschäfte ab, die das Risiko verringern. Übliche Praxis ist dabei, dass Wetten auf unterschiedliche Entwicklung zweier Indizes abgeschlossen werden. Das heißt, es werden z.B. gleichzeitig Long-Positionen auf den Dax eröffnet und Short-Positionen auf den EuroStoxx. Damit setzt die Bank bei steigenden Kursen auf eine Outperformance des Dax und bei fallenden Kursen auf einen stärkeren Rückgang des Euro Stoxx, hat aber unter dem Strich ein kalkulierbares Risiko.

(...)weiter
Na Hauptsache, sie haben ein Bauernopfer für ihre schmierigen Geschäfte.
An der Tatsache allerdings ändert das nichts.
 

athene

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Gefällt mir
0
Marktgerüchte über eine Gewinnwarnung von ING machten die Runde.

Händler verwiesen zudem auf Gerüchte, denen zufolge ein US-Hedge-Fonds in Schwierigkeiten stecken soll: "Angeblich löst ein US-Hedge-Fonds gerade Positionen in Fortis, Aegon und ING auf."

boerse.ARD.de : Am Ende fehlt dem Dax der Atem

Banken in aller Welt könnten Analysten zufolge weitere 143 Mrd. Dollar brauchen,........

Banken könnten 143 Milliarden Dollar brauchen


Game Over - Update von dottore :

DasGelbeForum - Game Over - Update
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Jedenfalls ist das kapitalistische "System", das IMMER Nachschuldner braucht ("Debitismus"), um zeitlich voran gegangene Schuldner zu retten, ZUR ZEIT tot. Mauseot, schachteltot.
Im Prinzip bestätigt er ja, was auch wir hier gerade diskutieren. Ich kann mich erinnern, das ein Freund und ich schon beim Zusammenbruch des Ostblocks philosophiert haben, dass das kapitalistische System dann eigentlich bald nachfolgen muss. Die Erkenntniss, das wir eine grundlegende Reform underes gesamten Finanzsystems brauchen, zieht auch immer weitere Kreise. In diesem Zusammenhang sollte man sich auch nochmal den Thread:
Deutschland führt eine Scheindiskussion!

ansehen. IKS-HESSEN, könnte aus dem Unternehmer- oder Politikerlager sein, hat sich hier auch Gedanken in diese Richtung gemacht, sieht die Probleme ebenfalls im Finanzsystem und sich eine sehr komplexe Lösung.

Kein Wunder: Der Mittelstand verarmt und irgendwann brechen auch Großkonzerne ein, die ihre Produkte nicht mehr abgesetzt bekommen, wenn die nicht lebenswichtig sind.
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Im Prinzip bestätigt er ja, was auch wir hier gerade diskutieren. Ich kann mich erinnern, das ein Freund und ich schon beim Zusammenbruch des Ostblocks philosophiert haben, dass das kapitalistische System dann eigentlich bald nachfolgen muss. Die Erkenntniss, das wir eine grundlegende Reform underes gesamten Finanzsystems brauchen, zieht auch immer weitere Kreise. In diesem Zusammenhang sollte man sich auch nochmal den Thread:
Deutschland führt eine Scheindiskussion!

ansehen. IKS-HESSEN, könnte aus dem Unternehmer- oder Politikerlager sein, hat sich hier auch Gedanken in diese Richtung gemacht, sieht die Probleme ebenfalls im Finanzsystem und sich eine sehr komplexe Lösung.

Kein Wunder: Der Mittelstand verarmt und irgendwann brechen auch Großkonzerne ein, die ihre Produkte nicht mehr abgesetzt bekommen, wenn die nicht lebenswichtig sind.
da stimme ichmit dir überein - nur dürfen in neue Ideen nicht die alten Probleme eingepackt werden, damit wären die bereits vergiftet - ebenso wenn die alten Täter dicke mitmischen.
Die verkaufen am Ende alles als Neuanfang und "vergessen" dabei die Ursachenforschung und Problemlösung - sondern erteilen sich selbst eine Generalabsolution und werden sie doch noch darauf angesprochen, gibt es die üblichen Antworten "das ist doch schon lange her, das kann man mit huete nicht mehr vergleichen, damit haben/hatten wir nichts zu tun, usw."
 

athene

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Gefällt mir
0
Sanierung der WestLB gefährdet

Das Institut stünde damit praktisch vor dem Aus.
Doch die Sparkassenverbände, denen jeweils 25,2 Prozent an der WestLB gehören, wollen ihren Anteil nicht über den bereits zugesagten Anteil aufstocken.
Auch das Land will den Anteil der Sparkassen nicht übernehmen.
Bei der Sitzung am Freitag war auch der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Haasis, anwesend, um über ein Einspringen des Einlagensicherungsfonds der S-Finanzgruppe zu verhandeln.
Allerdings lehnte auch Haasis es ab, der WestLB weiteres Geld zu geben. Damit droht das gesamte öffentlich-rechtliche Finanzsystem auseinanderzubrechen.

Banken: Sanierung der WestLB gefährdet - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Sowas nennt man dann eine Pleitebank.

Zuviel Risiko

Landesbanken in Not

Die Landesbanken LBBW, BayernLB, WestLB und HSH Nordbank haben einem Magazinbericht zufolge fast 80 Mrd. Euro in riskante Wertpapiere investiert.

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Helmut Linssen hatte am Donnerstag vor dem Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags gesagt, es werde darüber nachgedacht, "ob man alles, was mit Subprime zu tun hat, ausgliedern kann".

Zuviel Risiko - Landesbanken in Not - n-tv.de

Das SOS Signal ist deutlich zu hören
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
SOCIETE GENERALE
Polizei verhört Milliardenzocker - Bank in Erklärungsnot
Die französische Finanzpolizei vernimmt den Milliardenzocker Jérôme Kerviel - aber sie hat auch einige Fragen an seinen Arbeitgeber: Handelte der Banker wirklich auf eigene Faust oder wussten die Verantwortlichen der Société Générale von seinen riskanten Geschäften?
Paris - Für die Familie von Jérôme Kerviel ist die Sache klar: Der 31 Jahre alte Händler werde von seinem Arbeitgeber zum Sündenbock gemacht. Inzwischen ist er in Polizeigewahrsam, wird von Ermittlern verhört.
Quelle und Rest : Societe Generale: Polizei verhört Milliardenzocker - Bank in Erklärungsnot - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
so langsam wird es interessant - ich glaube, bis auf dei Arbeitgeber glaubt kein normaler Mensch an dieses Märchen des "Alleinverantwortlichen".
In einer Bank gilt grundsätzlich das "4-Augen-Prinzip", also müssen schon 2 Leute davon gewußt haben - dann gibt es regelmäßige Abrechnungen, die müssen auch schon aufgefallen sein, soviel ich weiß, werden die Tonbänder der Händler alle 15 Minuten auch abgetippt.

Sollte der Typ tatsächlich alleinverantwortlich sein, glaube ich nicht, daß er ein "Einzelfall" war, denn in dieser Bank dürfte es noch mehr seiner Sorte geben, oder anders gesagt, es geht bereits im Tagesgeschäft drunter und drüber :)
 
E

ExitUser

Gast
ich weiss nicht ob der hier schon gepostet wurde, aber der ist klasse und passt so gut. :icon_mrgreen:

YouTube - Volker Pispers - Berufsgruppen die diese Welt nicht braucht


der ganze Schwachsinn in 7 Minuten auf den Punkt gebracht.

Nächste Woche wird eventuell ganz düster werden, da muss Ben wohl wieder Zinsen senken, spätestens bei 0 ist dann aber game over.
Allein die Landesbanken hier in Dummland, da kommen Summen ins Gespräch da wirds einem schwindlig, aber Verluste werden ja hier Sozialisiert, werden wir dann demnächst wieder an den Lebenmittelpreisen sehen. :icon_mrgreen:

Zuviel Risiko - Landesbanken in Not - n-tv.de
 

B. Trueger

Forumnutzer/in

Mitglied seit
24 Sep 2007
Beiträge
1.347
Gefällt mir
0
Ja, Pispers ist als Kabarettist unverzichtbar. Ich mag ihn auch. Grandios seine Ansicht und Formulierungen. Wenn ich den sehe, könnt ich mich nass machen:icon_lol:
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Interessant bei dem Statement von Volker Pisper über Berater ist ja der Hintergrund, dass Berater kein Gewerbe anmelden müssen und daher freiberuflich agieren können. Wenn ich Fliesen verlege oder Verputze oder ähnliches, ist das ein Handwerk und erfordert eine Gewerbeanmeldung. Vielleicht sollten die Handwerker zukünftig die Leute das selber machen lassen und lediglich "Beratungen" durchführen. Vielleicht erklärt das auch die Zunahme des Beraterwesens.

Ich hatte ja eigentlich auf eine Atempause der Bankenkrise gehofft, aber wenn ich das über die WestLB so lese....:icon_eek:


Hier habe ich einen interessanten kleinen Artikel bei Eichelburg gefunden. Es geht um Papierzertifikate, die von Investoren aus Bequemlichkeit gerne als Ersatz für physische EM's ins Anlageportfolio genommen werden. Der relativ kurze Text beleuchtet aber auch ein Schlüsselproblem unserer Demokratie und wirft ein bezeichnendes Licht auf das amerikanische Bankenwesen, wobei sich unseres da ja davon nicht grundsätzlich unterscheidet.

Gold and Silver ETF's (GLD, SLV) Disparities With Gold Price Means Higher Risk

Ich habe denText mal aus dem Englischen übersetzt und hänge ihn an dieses Post dran.
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Interessant bei dem Statement von Volker Pisper über Berater ist ja der Hintergrund, dass Berater kein Gewerbe anmelden müssen und daher freiberuflich agieren können. Wenn ich Fliesen verlege oder Verputze oder ähnliches, ist das ein Handwerk und erfordert eine Gewerbeanmeldung. Vielleicht sollten die Handwerker zukünftig die Leute das selber machen lassen und lediglich "Beratungen" durchführen. Vielleicht erklärt das auch die Zunahme des Beraterwesens.

sicher, denn Berater tun selbst ja nichts - die lassen es den Kunden tun und lehnen damit jede Verantwortung ab. Vielleicht sollte man statt Beratern Betrunkene anheuern, denn "Kinder und Betrunkene sagen die Wahrheit" - wäre auch günstiger und sicher genauso effektiv. So lange Berater nicht persönlich haften kann ich auch auf dem Jahrmarkt aus der Hand lesen lassen.

Ich hatte ja eigentlich auf eine Atempause der Bankenkrise gehofft, aber wenn ich das über die WestLB so lese....:icon_eek:
die WestLB dürfte Geschichte sein und es geht vermutlich nur noch die "Bank" für eine Übernahme aufzuhübschen bevor sie offiziell auf den Markt kommt. Da müssen zuerst noch die Zuschüsse fließen.

Ich warte auf die noch ausstehenden Offenbarungseide der Landesbanken von Hessen, Bayern und natürlich Baden-Würt. (vermutlich nach der nächsten Landtagswahl) - das dürfte dann "lustig" werden
 
E

ExitUser

Gast
ich habe schon gedacht, dass eventuell bald der Landesbanken-Solidaritätszuschlag ins Leben gerufen wird. Nur 5 € von unserem Regelsatz für eine gute Sache. :icon_lol:

Der "fähige" Michael Glos wirds schon richten, der ist ja schliesslich Experte. :icon_mrgreen:
 

athene

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Gefällt mir
0
"Spiegel": WestLB braucht Milliarden

Rating-Agenturen fordern nach einem Bericht des "Spiegel", die mit hohen Verlusten kämpfende WestLB mit bis zu vier Milliarden Euro frischem Kapital auszustatten.
Weitere Treffen der Eigner seien geplant. Die Engagements der WestLB, um die es in den Gesprächen gehe, hätten ein Volumen von rund 20 Milliarden Euro.
NRW-Finanzminister Helmut Linssen hatte bereits gesagt, die Subprime-Krise werde wohl auch andere Banken erreichen. Sie sei nicht nur ein Problem der WestLB, sondern ein bundesweites Problem.
In Finanzkreisen hieß es zudem, es gebe Überlegungen zu einer bundesweiten Risikogesellschaft für die Landesbanken. Auch das Bundesfinanzministerium sei mit diesen Gedankenspielen befasst worden.....

Spiegel: WestLB braucht Milliarden - Eigner dementieren | Unternehmen | Reuters

Hier auch aus dem Spiegelartikel, schreibt User LenzHannover:

"... Aber auch viele Sparkassen in Nordrhein-Westfalen kämen in schweres Fahrwasser. Denn sie alle haben die WestLBAnteile zu völlig überhöhten Werten in ihren Bilanzen stehen. Die Zahlen müssten noch vor dem Jahresabschluss 2007 korrigiert werden. Damit aber brauchten einige der Institute, darunter beispielsweise die Köln-Bonner Sparkasse, ebenfalls frisches Eigenkapital. Sollten die Eigentümer das nicht bereitstellen, müsste der Einlagensicherungsfonds der S-Finanzgruppe einspringen.

"...Das gesamte öffentlich-rechtliche Bankensystem steht damit auf der Kippe. „Wir erleben eine extrem heikle Gratwanderung“, sagt ein hoher Regierungsbeamter in Berlin, „und wenn sich nicht alle Beteiligten vernünftig verhalten, wird sie im Absturz enden.“
" „Die Frage ist nicht mehr, ob wir weich oder hart aufschlagen werden“, sagt er. „Die Frage ist nur noch, wie hart der harte Aufschlag wird.“

DasGelbeForum

also eine Risikogesellschaft, wo Risikoaktiva der Banken gebündelt werden.
Die Landesbanken : WestLB, BayernLB, LBBW und HSH Nordbank haben ja insgesamt fast 80 Milliarden Euro in riskante Wertpapiere investiert.
Dann kommen da noch kleine Sparkassen. Von der Postbank, Volksbank der Deutschen Bank, Commerzbank Dresdner Bank......kommt dann auch noch was dazu.

Wieviele Milliarden wollen die da einsammeln. :icon_confused:

Dann sollen die doch gleich sagen, SOS wir haben fertig!
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Wieviele Milliarden wollen die da einsammeln. :icon_confused:

vor allem bei wem ? Denn der Staat hat ja seit JAhren nicht genügend Geld für soziale Leistungen - oder hat uns die Regierung etwa belogen und die haben noch Milliarden unter der Matratze

Dann sollen die doch gleich sagen, SOS wir haben fertig!
die warten noch alle auf den Jahrabschluß und die Entlastung
 

athene

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Gefällt mir
0
früher wurden Geldgeschäfte nicht in Gebäuden, sondern auf Holzbänken gemacht. Bankrott geht auf "banca rotta" (zerbrochene Bank des Geldwechsler) zurück. War einer der Geldwechsler in irgend einer Weise nicht mehr geschäftsfähig, wurde dessen Bank zerbrochen (zerhackt). Er konnte sie natürlich flicken, aber die Leute wussten dann, dass sie lieber bei denen leihen sollten, deren Bank ganz ist.

:icon_kinn: vielleicht sollte so eine Kennzeichnung wieder eingeführt werden, am Eingangsbereich eines Geldinstituts, damit der Kunde erkennen kann...
 
E

ExitUser

Gast
Nach kurzer Suche findet man die aktuellen (vorläufigen) Zahlen vom 16. Januar: Rücklagen insgesamt: $39,988 Mrd., erforderlich $38,275 Mrd. Davon verfügbar: -1,389 Mrd. US Dollar. Die Banken haben also die von der Fed geliehene Geldmenge von $15,4 Mrd. im Dezember innerhalb von zwei Wochen um weitere $26,0 Mrd. auf $41,4 Mrd. erhöht. Die verfügbare Rücklage ist komplett aufgebraucht und sogar negativ geworden. Wie negativ kann sie werden? Denkt Euch mal die Zahlen vom Januar in die obigen Charts.
US Banken scheinbar in extremer Geldnot » Trader`s Quest

wie lange geht das wohl noch gut ?

ENDGAME auf der Zielgraden
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Mittelständler spüren Krise

N-TV | Samstag, 26. Januar 2008
Restriktive Kreditvergabe
Mittelständler spüren Krise


Immer mehr deutsche Firmen bekommen die restriktivere Kreditvergabe vieler Banken als Folge der Finanzkrise zu spüren. "Nach unseren Erkenntnissen haben derzeit rund eine Million Firmen eindeutig Schwierigkeiten, die Kreditkonditionen zu halten oder überhaupt an Kredite heranzukommen", sagte Creditreform-Vorstandsmitglied Helmut Rödl der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag".

"Damit bekommt jede dritte Firma in Deutschland inzwischen die Kreditklemme zu spüren." Vor allem schwach kapitalisierte Firmen mit einer Eigenkapitalquote von unter zehn Prozent seien betroffen. Die verbreitete Meinung, dass die kleinen Betriebe wegen der guten Konjunktur ordentlich verdienten, sei falsch, sagte Rödl. "Die Finanzkrise verschärfe die in vielen Fällen ohnehin angespannte Ertragssituation."

weiterlesen...
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
Wie das "Plunge-Protection Team" die Finanzmärkte manipuliert

Das so genannte “Plunge-Protection Team” (deutsch Etwa: “Börsenchrash-Verhinder-Team”) wurde nach der Börsenkrise vom 19. Oktober 1987 vom damaligen US-Präsident Ronald Reagan geschaffen, um künftige Krisen zu verhindern.
Es besteht aus den Chefs der US-Börsen, der Börsenaufsichten, der Federal Reserve (Zentralbank) und dem Finanzminister.

weiterlesen...Politblog.net » Wie das "Plunge-Protection Team" die Finanzmärkte manipuliert
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
Montag, 28. Januar 2008
Nikkei-Index im Minus
Talfahrt in Tokio



Die Aktienbörse in Tokio ist am Montag nach dreitägiger Aufholphase wieder massiv eingebrochen. Angesichts der Sorge über die Folgen der US-Kreditkrise und der erneuten Talfahrt an anderen asiatischen Börsenplätzen stürzte der Nikkei-Index für 225 führende Werte um 541,25 Punkte oder 3,97 Prozent auf den Stand von 13.087,91 Punkten.

Nikkei-Index im Minus - Talfahrt in Tokio - n-tv.de

Interessant bei ARd börse gibt es eine Abstimmung über den angeblichen zocker der Milliarden verprasst haben soll.
die Mehrheit gibt natürlich der Bank die schuld --
Will man mit derlei umfragen nachsehen ob wir doof sind und uns belügen lassen?
hehe ich habe so das Gefühl das die Umfragen die sich sowas von gehäuft haben dazu dienen sich auf uns halbwegs abzustimmen und zu schauen welchen schritt man als nächstes vorbereitet --
Zunehmends und immer mehr kann man den unglauben im Volke bei vielen Kommentaren lesen.
 
E

ExitUser

Gast
Societe Generale legt Einzelheiten des Betrugsfalls offen

Die französische Großbank Societe Generale hat Einzelheiten des Milliardenbetrugs offen gelegt. In einer Erklärung beschrieb das Institut das Vorgehen ihres Mitarbeiters Kerviel, der am Wochenende ein Geständnis vor der Polizei ablegte. Nach Angaben der Bank handelte er allein. Kerviel habe bei seinem Handel mit 50 Milliarden Euro zwar einfache Finanzinstrumente benutzt, seine Geschäfte aber mittels moderner Computertechnik verborgen. Die Spekulationen verursachten einen Verlust in Höhe von knapp fünf Milliarden Euro.
So, aha, also ein einzelner.
Dann kann man sich in etwa ausrechnen, wieviel Schaden es überall wirklich gibt. Die vielen kleinen bösen Kerviels ...
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
will auch einer von diesen bösen Kerls sein, die da an den Hebeln spielen dürfen. Bei 50 Milliarden Spekulationssumme und 5 Milliarden Abschreibungen kann es ja nicht sooo... schwer sein, 50 Millionen für sich abzuzweigen. :biggrin:
 

Nimschö

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Aug 2007
Beiträge
2.086
Gefällt mir
832
den Link fand ich grad in einem anderen Forum, nun bin ich beruhigt und gebe offizielle Entwarnung, wir werden alle gerettet. :icon_mrgreen:

Deutsche sicher: Nur Merkel kann die Wirtschaft retten - Bild.de
Also, also... Ich weiß garnicht was ich sagen soll... :D

Wir sind sicher, Jungs und Mädels!
Das Pfannengesicht rettet uns alle! Seht Ihr nicht den ungestümen Tatandrang und den messerscharfen Intellekt in den Augen dieser Fr... Person? :D

Im Ernst: Die kann doch nichtmal ne Katze ausm Tiefschlaf retten... :D
 
E

ExitUser

Gast
Das einzige was die retten wird ist ihr Arsch wenn es hier brenzlig wird, und das Ratzfatz. Die "regiert" dann vom Ausland aus, kann sie ja ohnehin ganz gut, vielleicht von Goergies Farm. :icon_mrgreen:

Aber man achte mal auf die Wortwahl, sellbst in diesem Schmierblatt

Es war die Woche der Börsenpanik und einer heraufziehenden weltweiten Wirtschaftskrise.
komisch, bis vor 2 Wochen hatten wir noch den grössten Aufschwung aller Zeiten, der nie endet und nun das.
 

Nimschö

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Aug 2007
Beiträge
2.086
Gefällt mir
832
Das einzige was die retten wird ist ihr Arsch wenn es hier brenzlig wird, und das Ratzfatz. Die "regiert" dann vom Ausland aus, kann sie ja ohnehin ganz gut, vielleicht von Goergies Farm. :icon_mrgreen:
Ach, selbst Georgie lächelt die doch nur an, weil er wieß, daß die wieder geht wenn sie ihren verbalen Valiumausstoß abgelassen hat :D

Ne, ich bin immer wieder verblüfft, wie gut es immer noch klappt, die ganze Krise kleinzureden... Meine halbe Verwandschaft glaubt bis zum jetzigen Augenblick, daß die Krise irgendwo weit weg ist und garnichts mit ihnen zu tun hat. Und da sind z.T. leitende Angestellte bei, die es eigentlich besser wissen müßten... o_O
 
E

ExitUser

Gast
Ne, ich bin immer wieder verblüfft, wie gut es immer noch klappt, die ganze Krise kleinzureden... Meine halbe Verwandschaft glaubt bis zum jetzigen Augenblick, daß die Krise irgendwo weit weg ist und garnichts mit ihnen zu tun hat. Und da sind z.T. leitende Angestellte bei, die es eigentlich besser wissen müßten... o_O
genauso, gehts mir auch, es ist nur zum Verzweifeln und ich gebe es nun auf. Wer es nicht sehen will, der wird es nie sehen.
Es ist schlicht und einfach so, das die unterbewusst nicht akzeptieren wollen, weil dann schlicht und einfach das Weltbild zusammenbricht, welches Jahrelang eingetrichtert und erlebt wurde.
 

Nimschö

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Aug 2007
Beiträge
2.086
Gefällt mir
832
genauso, gehts mir auch, es ist nur zum Verzweifeln und ich gebe es nun auf. Wer es nicht sehen will, der wird es nie sehen.
Es ist schlicht und einfach so, das die unterbewusst nicht akzeptieren wollen, weil dann schlicht und einfach das Weltbild zusammenbricht, welches Jahrelang eingetrichtert und erlebt wurde.
Hm, ja... kommt immer drauf an wie flexibel die leute im Denken sind...
Mein Önkelchen hat immerhin nach einigem Blabla mal selber nen bißchen rumgeguckt und sagte, er hätte seine Finanzen angesichts der gefundenen Daten "leicht umstrukturiert"...
Solche kleinen Erfolge halten einen als Schwarzseher und Unheilverkünder doch aufrecht :)

Tja, wovor ich als Laie ja noch etwas ratlos stehe ist die Frage: Wo wird uns was wie hart treffen? Das uns irgendetwas irgendwo irgendwie treffen wird halte ich mittlerweile für unasuweichlich...
 

Vanzella

Elo-User/in

Mitglied seit
15 Jan 2007
Beiträge
297
Gefällt mir
0
Eigenartig, diese Meldung hat wohl in den Medien nix zu suchen, oder?


Einheitlicher Zahlungsverkehr kommt: Kampfansage an Bargeld « DiePresse.com

Kerviel der Sündenbock:

Banken-Skandal: "Kerviel den Hunden zum Fraß vorgeworfen" « DiePresse.com


Asiens Börsen wieder auf Talfahrt « DiePresse.com

Händler begründeten den Ausverkauf in China mit einem massiven Schneefall im Land."

Kein Grund, sich Sorgen zu machen. Bei uns ist ja alles in bester Ordnung. Wir haben den Aufschwung, wie uns immer wieder eingehämmert wird.

Van
 
E

ExitUser

Gast
Der Tag an der Börse ist gemischt und der Dax hielt sich leicht im Minus bei -1,5%. Nach Drittel der Börse im Dow Puls zwischen 12.1 und 12.3.
Auch Eichelburg berichtet nicht lebhaft.

Allerdings zeichnen sich im bekannten Rechercheumfeld düstere Szenarien ab. Man sieht auch wie sehr unbeherrschbar die Entwicklungen sind. Wünschen die einen ein schnelles Eintreffen ihrer Befürchtungen, mahnen die anderen, wenn auch sehr beharrlich, zum Abwarten.

Alles was ich heute kurz querlesen konnte, war in den standard Medien die "das große Wunder des heiligen Aufschwungs", auch von einer "Allheilenden Kanzlerin".

Wirtschaftsblätter und Fachzeitschriften stellen rethorische Fragen, manchmal subversiv, als gelte es die Wahrheit an der Szensur der Chefredation vorbeizuschmuggeln.

Scheinbar gibt's immer noch genug Hebelchen um an dem nach Außen scheinenden Illusionen festzuhalten.

Was die WestLB betrifft, denke ich wird hier nochmals irgendwie der Lurch nur den Schwanz lassen müssen. Das kann sich Rüttgers nicht erlauben, denn der hängt gewaltig mit drin.
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Scheinbar gibt's immer noch genug Hebelchen um an dem nach Außen scheinenden Illusionen festzuhalten.

Was die WestLB betrifft, denke ich wird hier nochmals irgendwie der Lurch nur den Schwanz lassen müssen. Das kann sich Rüttgers nicht erlauben, denn der hängt gewaltig mit drin.
aber so langsam gasen die Leichen aus und kommen an die Oberfläche - da kann das Leichtgewicht Rüttgers sicher nicht mehr alle unter Wasser drücken.
Nicht einmal eine Woche haben die abstrusen Theorien des Einzeltäters gehalten :

SOCIETE GENERALE
Spekulationsaffäre erfasst das Top-Management
Insiderhandel, Kursmanipulation - in der Spekulationsaffäre bei der Société Générale tun sich wahre Abgründe auf. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat der Broker Kerviel zwar allein gehandelt. Neue Indizien bringen jetzt aber das Top-Management in Erklärungsnot.
Quelle und Rest : Societe Generale: Spekulationsaffäre erfasst das Top-Management - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Erinnert mich irgendwie an eine Gebetsmühle "die anderen sind schuld - die anderen sind schuld-....."
 

Vanzella

Elo-User/in

Mitglied seit
15 Jan 2007
Beiträge
297
Gefällt mir
0
aber so langsam gasen die Leichen aus und kommen an die Oberfläche - da kann das Leichtgewicht Rüttgers sicher nicht mehr alle unter Wasser drücken.
Nicht einmal eine Woche haben die abstrusen Theorien des Einzeltäters gehalten :



Erinnert mich irgendwie an eine Gebetsmühle "die anderen sind schuld - die anderen sind schuld-....."

siehe Einschätzung von "dottore":

DasGelbeForum - DEBITISMUS - konkrete Folgerungen
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Mich hat heute in den Nachrichten die Meldung über die Einführung dieses SEPA elektrisiert. Ich frage mich, warum man das vorhandene System SWIFT, was über die IBAN/BIC Nummer geht, nicht ausbaut.

Meine Vermutung: Das SWIFT-System ist nicht ganz so gut zu überwachen wie man das gerne möchte. Die Transaktionsdaten werden auf einem Servesystem in Belgien gespeichert soweit ich das weiß. Das haben zwar die Amis ungehindert Zugriff d'rauf, aber wohl kaum der Fuzzy auf Sachbearbeiterebene. Liegt hier ein Verdacht vor, muß der Zugriff vermutlich über das BKA mittels eines richterlichen Beschlusses durchgeführt werden. Zu tumb für totalitäre Zwecke. :biggrin:
 

Erntehelfer

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Feb 2007
Beiträge
551
Gefällt mir
2
Mich hat heute in den Nachrichten die Meldung über die Einführung dieses SEPA elektrisiert. Ich frage mich, warum man das vorhandene System SWIFT, was über die IBAN/BIC Nummer geht, nicht ausbaut.
Ich habe nur darüber lachen müssen, denn es ist offensichtlich ein technischer Rückschritt. Rückbuchungen auf Grund von Zahlendrehern werden damit schwieriger. Die Kunden bezahlen es, während die Banken Synergieeffekte nutzen werden. Angeblich werden Überweisungen aber auch schneller. Es ist soetwas wie Öl im Kartenhaus.
 
E

ExitUser

Gast
Hab noch bissi gestöbert

Die Deflationäre Zeitbombe

Mike Whitney sagte :
A growing number of market analysts believe we're already in recession. David Rosenberg of Merrill Lynch put it like this: "According to our analysis, this [recession] isn't even a forecast any more but is a present day reality."
Summary: When banks don't lend and consumers don't borrow; the economy crashes. End of story. The whole system is predicated on the prudent use of credit. That system is now in terminal distress. Everyone to the bunkers.

Perhaps the whole “inflation-deflation” debate is academic. The real issue is the length and severity of the impending recession. That's what we really want to know. And how many people will needlessly suffer. Mike Whitney lives in Washington state.
Nicht ganz brandaktuell, aber treffend.
Er nimmt zwar am Ende etwas die Luft raus, aber ansonsten sind es für mich klare Worte.
 

athene

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Gefällt mir
0
Neue Handelsplattform für Kredite startet

Mitten in der Finanzkrise bekommen deutsche Banken ein neues Refinanzierungsinstrument. In Hannover geht die Risk Management Exchange AG (RMX) mit einer neuen Plattform für den Handel mit Firmenkrediten an den Start.

Neue Handelsplattform für Kredite startet

SocGen hätte Verlust abwenden können

Fragwürdiges Insidergeschäft
Ein Nachspiel dürfte die Affäre auch für ein Verwaltungsratmitglied der französischen Bank haben. Wie die französische Börsenaufsicht AMF mitteilte, stieß das aus den USA stammende Gremienmitglied Robert A. Day am 9. Januar Aktien im Wert von 85,7 Millionen Euro ab.

boerse.ARD.de : SocGen hätte Verlust abwenden können

Société Générale
Stecken Russen hinter dem Bankenskandal?

Der wegen Betrugsverdachts festgenommene französische Börsenhändler Jérôme Kerviel (31) erhebt seinerseits schwere Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber...
Die Bank habe nach Aufdeckung seiner riskanten Terminkontrakte selbst sehr hohe Verluste herbeigeführt, zitierte die Zeitung „Le Figaro“ die Anwälte. Dahinter stecke der Versuch der Bank, die eigenen Verluste der vergangenen Monate zu verschleiern.
Französische Medien berichteten von Gerüchten, wonach Kerviel an einem russischen Komplott gegen die französische Bank mitgewirkt haben soll. ....

neue Gerüchte: Hinter dem Finanz-Desaster könnte ein Russen-Komplott stecken. :icon_question:

Stecken Russen hinter dem Bankenskandal? - Nachrichten Finanzen - WELT ONLINE

Na, es wird ja immer besser
 
E

ExitUser

Gast
Muhaaaa

Der wegen Milliardenverlusten der Bank Société Générale beschuldigte Börsenhändler Jérôme Kerviel erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bankmanager. Er habe nicht betrogen und der Bank zunächst Gewinne beschert, sagte der 31-Jährige. Jetzt tauchen neue Gerüchte auf: Hinter dem Finanz-Desaster könnte ein Russen-Komplott stecken.
Das ist ja reißerischer als bei der BILD.:icon_cool:
Ei des isch aber genial ... jetzt war's Väterchen Frost.

Ich glaube, hier entwickelt sich ein Medienknaller.
Auf jeden Fall lenkt's prima ab und bei all der Phantasie ( des schier denkbar Unmöglichen), den unsere Banken und Politiker so an den Tag legen, erleben wir hier vielleicht die Geburt des "Einzig Schuldigen"
Man diffamiert eine gewisse Manager- und Analystenschicht und wirft sie den Enteigneten zum Fraß vor.

Ja und us Meggel huldigt und strebt weiter. Hab ich heute noch gehört, das nun auch noch die "Wundersame Arbeitsplatzvermehrung" folgen soll, alls so heilische Dinge und so.
Die vollbringt dann das Wunder aus zwei Fischen die Vollbeschäftigung zu schaffen.
So unner die 3 Mio soll't des im erschten Schritt sein.
 

Faustus

Elo-User/in

Mitglied seit
26 Sep 2006
Beiträge
307
Gefällt mir
3
Stabil?

Es wird trotzdem nicht zum hier und anderswo erhofften Crash kommen. Ich behaupte immer noch, das System in sich zu stabil.
Irrtum!

Wer auf die Seite der BA geht und die Arbeitsmarktstatistik genauer anschaut, der dürft fast umfallen. Das man sich was in den niht vorhandenen Bart lügt
wissen wir ja schon, aber man muß genau hinsehen um darauf zu kommen.
Nur noch rund 50% der arbeitenden verdienen so viel, das sie keine Hilfen benötigen. Wenn man von 5Millionen Arbeitslosen ausgeht (da wurde ja auch beschönigt), müssen 4 arbeitende einen arbeitslosen und 4 Geringverdiener
unterstützen.
Wenn jetzt alle Geringverdiener und Arbeitslose die noch rauchen, damit aufhören und vielleicht auch noch ihr Auto verschrotten, dann dürfte
es gewaltig rappeln.
Ein Finanz und Währungssystem kann nur funktionieren wenn der "Rubel" rollt.
Das Ganze ist wie ein blutkreislauf. Wenn der Abgewürgt wird, stirbt der ganze Organismus. Die Reichen haben mit ihrer dummen Gier es schon fast so weit gebracht, der rest liegt nun an uns. Wenn wir auch dazu übergehen nur noch das zu kaufen was wir zum nackten überleben brauchen, kriegt das System den Rest
 

athene

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Gefällt mir
0
Im Unterschied zu bisherigen Überweisungen sind im SEPA statt nationaler Kontonummer und der Bankleitzahl eine internationale Kontonummer (IBAN) und eine internationale Bankleitzahl (BIC) nötig. Bei der IBAN müssen auf dem Überweisungsträger künftig bis zu 32 Stellen eingetragen werden. Verbraucherschützer haben dies mit Hinweis auf mögliche Fehlerquellen kritisiert.
Handelszeitung - FOKUS/SEPA (Single Euro Payments Area)

Sepa: Neue Kontonummern und Vorsicht bei Zahlendrehern
Verbraucherschützer raten, bei den neuen Zahlen- und Buchstabencodes gut aufzupassen. Bei der SEPA-Überweisung hat nämlich nicht mehr der Name des Empfängers Priorität, sondern die Nummer. Falsche Angaben, etwa durch Zahlendreher gehen damit zu Lasten des Verbrauchers. :icon_kotz:

AFP: Neue Kontonummern und Vorsicht bei Zahlendrehern

Insgesamt befürchten Verbraucherschützer, dass langfristig die Bankkunden die Zeche für die Milliardeninvestitionen zahlen müssen.


Sepa soll Bargeldvorliebe bremsen
Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (Sepa) sollte nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) helfen, die Europäer allmählich von ihrem massiven Gebrauch von Bargeld abzubringen. Denn er verursacht hohe Kosten.

"Viele Länder benutzen zu viel Bargeld. Dass die Europäer anders als etwa die US-Amerikaner fürchteten, bargeldlose Zahlungen könnten sie zu übertriebenen Ausgaben verleiten: "Die Leute denken, dass sie mehr Kontrolle haben, wenn sie Bargeld benutzen - man kann nicht mehr ausgeben, als man hat. Sie sind es nicht gewohnt, Schulden auf ihren Kreditkarten zu machen", sagte sie.

FTD.de - Europa - Nachrichten - Sepa soll Bargeldvorliebe bremsen

Liikanen (EZB): Zahlungsraum Sepa kann Wachstum ankurbeln
Der indirekte Einfluss von Sepa könne vielfältig sein. "Es gibt Kalkulationen, wonach die europäische Wirtschaft um fast ein Prozent jährlich zusätzlich zulegen kann", sagte Liikanen.

Liikanen (EZB): Zahlungsraum Sepa kann Wachstum ankurbeln | Konjunktur | Reuters

Euro-Zahlungsverkehr soll Wirtschaft Milliarden bringen

Euro-Zahlungsverkehr soll Wirtschaft Milliarden bringen | Konjunktur | Reuters

Nun ist klar, warum Sepa eingeführt wird :icon_motz:
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
Im Unterschied zu bisherigen Überweisungen sind im SEPA statt nationaler Kontonummer und der Bankleitzahl eine internationale Kontonummer (IBAN) und eine internationale Bankleitzahl (BIC) nötig. Bei der IBAN müssen auf dem Überweisungsträger künftig bis zu 32 Stellen eingetragen werden. Verbraucherschützer haben dies mit Hinweis auf mögliche Fehlerquellen kritisiert.
Handelszeitung - FOKUS/SEPA (Single Euro Payments Area)

Sepa: Neue Kontonummern und Vorsicht bei Zahlendrehern
Verbraucherschützer raten, bei den neuen Zahlen- und Buchstabencodes gut aufzupassen. Bei der SEPA-Überweisung hat nämlich nicht mehr der Name des Empfängers Priorität, sondern die Nummer. Falsche Angaben, etwa durch Zahlendreher gehen damit zu Lasten des Verbrauchers. :icon_kotz:

AFP: Neue Kontonummern und Vorsicht bei Zahlendrehern

Insgesamt befürchten Verbraucherschützer, dass langfristig die Bankkunden die Zeche für die Milliardeninvestitionen zahlen müssen.


Sepa soll Bargeldvorliebe bremsen
Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (Sepa) sollte nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) helfen, die Europäer allmählich von ihrem massiven Gebrauch von Bargeld abzubringen. Denn er verursacht hohe Kosten.

"Viele Länder benutzen zu viel Bargeld. Dass die Europäer anders als etwa die US-Amerikaner fürchteten, bargeldlose Zahlungen könnten sie zu übertriebenen Ausgaben verleiten: "Die Leute denken, dass sie mehr Kontrolle haben, wenn sie Bargeld benutzen - man kann nicht mehr ausgeben, als man hat. Sie sind es nicht gewohnt, Schulden auf ihren Kreditkarten zu machen", sagte sie.

FTD.de - Europa - Nachrichten - Sepa soll Bargeldvorliebe bremsen

Liikanen (EZB): Zahlungsraum Sepa kann Wachstum ankurbeln
Der indirekte Einfluss von Sepa könne vielfältig sein. "Es gibt Kalkulationen, wonach die europäische Wirtschaft um fast ein Prozent jährlich zusätzlich zulegen kann", sagte Liikanen.

Liikanen (EZB): Zahlungsraum Sepa kann Wachstum ankurbeln | Konjunktur | Reuters

Euro-Zahlungsverkehr soll Wirtschaft Milliarden bringen

Euro-Zahlungsverkehr soll Wirtschaft Milliarden bringen | Konjunktur | Reuters

Nun ist klar, warum Sepa eingeführt wird :icon_motz:

Sie wollen nur die entgültige kOntrolle und kämen damit wieder einen schritt näher............

Verursacht Bargeld zu hohe kosten??? Bla bla bla ... gelogener kuhmist ist das sonst nichts... Die wollen nur das wir dahinwandern wo sie uns hinhaben wollen:

Kreditsystem mit Karten -- vorsicht Fernsehwerbung -- gibt die ersten shoppingkarten für Teenies --- natürlich müssen die Eltern aufladen.......

Das alles führ lediglich dazu das viele sich noch leichter - schneller und noch mehr verschulden sonst ncihts.....

Dahin wollen sie uns --- Schuldner sind perfeckte sklaven
 

athene

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Gefällt mir
0
@Fleet

Die Société Générale steht auch wegen anderer Affären im Blickpunkt. Vom 4. Februar an muss sie sich einem Prozess wegen Geldwäsche stellen. :icon_mrgreen:

schreibt die FTD

eine ehrenwerte Bank also
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Milliardenvernichter Kerviel auf freiem Fuß

SOCIETE GENERALE
Milliardenvernichter Kerviel auf freiem Fuß
Fälschung, Vertrauensbruch, Computer gehackt: Ein Gericht hat ein Verfahren gegen Jérôme Kerviel eingeleitet, der bei der Société Générale 4,8 Milliarden Euro verzockt hat. Den Vorwurf des Betrugs ließ es aber fallen und den Broker frei - stattdessen gibt es neue Vorwürfe gegen die Konzernspitze.....

.....Und noch eine brisante Nachricht hatte die Staatsanwaltschaft zu bieten, die ein Beben im Top-Management der Bank auslösen dürfte: Die Verantwortlichen seien schon im November über fragwürdige Transaktionen ihres Händlers Jérôme Kerviel informiert worden. Das Alarmsignal sei von der Derivatebörse Eurex gekommen, an der die Deutsche Börse beteiligt ist.....
Quelle und Rest : Societe Generale: Milliardenvernichter Kerviel auf freiem Fuß - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Da paßt zu dem Vorgehen der Manager für mich nur noch die alte Weisheit : Lügen haben kurze Beine

Leider lügen unsere Banker/Politiker genauso, doch komischerweise dauern die Entlarvungen viel länger - obwohl vieles offensichtlich ist - doch das Netzwerk hilft denen weiter - NOCH
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Dunnerknittel Faustus, du hast VÖLLIG recht und es in wenigen Sätzen auf den Punkt gebracht. Besonders genial dabei finde ich, dass du das Post von Mercator zu Beginn des Bankenkrisenthreads hier nochmal zitierst. Da bin ich auch vor kurzem nochmal drüber gestolpert.

MERCAAAATOORRR.....:biggrin:
 

timo27

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Dez 2007
Beiträge
34
Gefällt mir
0
Secret.TV - Unzensiert Spezial - Der Crash kommt

Finanzprofessor Max Otte ist der Autor des Bestsellers "Der Crash kommt". Im Interview mit Jo Conrad steht er Rede und Antwort zum Thema Börsencrash und die aktuelle Situation an den Finanzmärkten.

- Wer verdient an einem Börsencrash?

- Kann ein Crash gemacht sein?

- Kann eine Leitzinssenkung einen Kurseinbruch verhindern?

- Wieso verschulden sich die Staaten?


Aufgezeichnet am 26.01.2008 in Fichtenau.

Länge: ca. 15 Minuten


Film in hoher Qualität >>

Film in niedriger Qualität >>
 
E

ExitUser

Gast
Das habe ich bei Eichelburg gefunden:

Bank implode !

Na dann geht ja wenigstens der Lesestoff nicht aus.

Wie schätzt ihr den Verlauf nun ein, wird es sehr schnell, schnell, gar nicht, oder eigentlich nur unkontrollierbar zum Crash kommen.

Vor allem - bleibt uns das Internet :icon_sad: ... mmh zumindest so lange, bis sich nach und nach die Technik von alleine verabschiedet und niemand da sein wird, der's repariert ?!
 
E

ExitUser

Gast
Bezahlt wird: na durch wen wohl: durch uns alle
klar, meine Schätzung das die Lebenmittel bis zum Sommer um 20-30 % steigen werde ich wohl bald nach oben korrigieren müssen.:icon_dampf:

Für den Michel ist klar wer Schuld ist: der Arbeitslose, faule Schmarotzer natürlich. :icon_mrgreen:
 
E

ExitUser

Gast
Aber es wird doch alles gut

Schmarasit, schau her, was die "Weisen" sprechen:
boerse.de: Herr Appeltauer, wie lange werden die Börsen benötigen, um sich von dem Einbruch zu erholen?

Jochen Appeltauer: Für die aktuelle Ausgabe des boerse.de-Aktienbriefs haben wir die letzten sieben Crash-Phasen seit 1987 eingehend untersucht. Dabei haben wir herausgefunden, dass der Dax im Schnitt sechs Wochen nach dem Ausverkauf wieder nach oben drehte und beträchliche Kursgewinne folgten. Ein ähnliches Szenario erwarten wir auch für die kommenden Monate.
Die haben da schon nen braunen Rand um den Mund. Neee - nicht vom Schoggi naschen, sondern vom Scheisse labern.

Und wer Schuld ist, ist doch altbekannt.
In jedem Arbeitslosen steckt eben ein kleiner "Kerviel", neben verstecktem Vermögen halten sie sich nun auch noch an den Börsen gut.
Auch weil er strikt den Konsum verweigert. So'n ALGII-Empfänger gibt einfach kein Geld aus und kauft nur das Nötigste.
Auch entzieht er dem Markt jede Menge Geld, weil er nicht nur sein Vermögen versteckt, sondern auch noch das schwarzverdiente Geld
hortet.
Ich hab das mal nicht als Ironie gekennzeichnet, solche Meinungen gibt es wirklich. Und glaubste wohl, es gibt sogar welche, die nicht mal wissen was HartzIV ist.

Ich war heut mal in besseren Kreisen unterwegs - oder ich hatt' nen Traum ...
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Das Statement von Appeltauer ist nun wirklich an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Jetzt scheint es noch mal eine letzte Welle verbissener Realitätsverleugnung zu geben, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Das merke ich auch im Bekannten-/ Freundeskreis obwohl ich längst aufgegeben habe zu warnen oder überhaupt darüber zu reden. Ich lege halt eine gewisse Zielstrebigkeit für Vorsorgemaßnahmen an den Tag. Das merken die Leute irgendwie intuitiv. Deswegen habe ich erstaunt diese Leserzuschrift bei Eichelburg gefunden:
[17:00] Noch eine Zuschrift aus Deutschland:
Habe gerade die Leserkommentare gelesen und muss zustimmen, daß man überall gegen eine Wand redet.
Die Leute sind so verbrettert, daß sich kaum einer vorstellen kann, daß hier etwas nicht stimmt !
Die laufen mit geschlossenen Augen gegen die Wand. Und das wird blutige Nasen geben, jede Menge.
Naja, wer nicht hören will, muss eben fühlen. Körperlich oder finanziell.
Diese Beobachtung kann ich nur bestätigen und finde mich voll darin wieder.


The Bank Implode-O-Meter - Your play-by-play for the end game of modern banking. ist mir auch aufgefallen. Wenn man aufmerksam darin liest, gewinnt man den Eindruck, die einzige Bank die Ende 2008 noch nicht implodiert ist, wird die Samenbank sein. :biggrin:
 

Erntehelfer

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Feb 2007
Beiträge
551
Gefällt mir
2
Wie schätzt ihr den Verlauf nun ein, wird es sehr schnell, schnell, gar nicht, oder eigentlich nur unkontrollierbar zum Crash kommen.
Schnell.

Eichelburg erwartet nämlich schon für morgen eine neue Zinssenkung der FED.
Gold $922 - man versucht wieder zu drücken für eine Fed-Zinssenkung morgen. ....
Hartgeld.com Startseite
Gruß Erntehelfer
 
E

ExitUser

Gast
es lässt sich doch ganz leicht ablesen wie lange das Spiel noch geht. Spätestens wenn die Leitzinsen bei 0 sind ist Game Over, also bis dahin keine Panik, solange ist alles in Ordnung: :icon_mrgreen:

Na gut, mal schauen, eventuell wird dann ja der Amero eingeführt und dadurch wieder Zeit gewonnen. Spätestens wenn der Zins unter die 2 % fällt, sollte man jedoch anfangen Notvorräte zu bunkern und alles was dazugehört, oder sich absetzen, je nachdem.
 

athene

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Gefällt mir
0
scheint wirklich ernst zu sein, denn im FDP- Forum wird schon über die Kondratieff-Zyklen geschrieben, mit der Feststellung
Zitat:
"Demgemäß befinden wir uns gerade am Ende eines Herbstes und laufen in einen sogenanten Kondratieff-Winter hinein, der schon mal 20-30 Jahre dauern kann......."

FDP :: Arbeitsmarkt-, Wirtschafts-, und Steuerpolitik :: Re: Hypothekenkrise Entsehung und Auswirkungen

Wenn die sich schon damit beschäftigen :icon_kinn: :icon_kinn: :icon_kinn:


hier noch mal ne kleine Info zu den Kondratieff-Zyklen

FinanzBlog - die etwas anderen Finanznachrichten
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Schweizer Bank erwartet Milliardenverlust
Neue Hiobsbotschaft von der UBS: Die größte Schweizer Bank rechnet für 2007 mit einem Reinverlust von 2,7 Milliarden Euro. Noch nie zuvor hatte das Institut rote Zahlen geschrieben. Schlecht steht es auch um die französische BNP Paribas.
Quelle und Rest : US-Hypothekenkrise: Schweizer Bank erwartet Milliardenverlust - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
UMFRAGE
Bürger sehen schwarz für die Konjunktur
Börsencrash, Job-Kahlschlag bei Nokia, schwache Wachstumsprognosen: Die schlechten Nachrichten der vergangenen Wochen schlagen den Deutschen aufs Gemüt. Laut einer Umfrage fürchten 45 Prozent, dass es konjunkturell bergab geht.
Quelle und Rest : Umfrage: Bürger sehen schwarz für die Konjunktur - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
wieso befürchten auf einmal beinahe die Hälfte der Befragten, daß es bergab geht ? oder wurden bisher nur die Zahlen veröffentlicht, alsi die Hälfte die glaubte daß es bergauf geht ?
Betonung auf aufglauben - hier schon befürchten.

PS. der Thread wird bald 100 - paddieeeee :icon_party::icon_party::icon_party:
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Die US-Notenpresse laufen lassen, wie einst Hitler es tat …

Ein sehr lesenswerter Artikel aus der beliebten und schon öfter angezapften Informationsquelle ZEIT-FRAGEN :
Die US-Notenpresse laufen lassen, wie einst Hitler es tat …

Weltweit können Sie sich auf folgendes einstellen

Irgendwann in diesem Jahr werden wir unsere weltweiten Abonnenten davon unterrichten können, dass eine grössere Zentralbank oder eine Gruppe von Zentralbanken sich weigert, weiter US-Dollars zu kaufen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Wert des Dollars zusammenbrechen! Seine Pirouetten nach dem ersten Sturz werden ein interessanter Anblick sein. Bei diesem Vorgang wird der Dollarcrash globale Zweifel am tatsächlichen Wert ihres eigenen ungedeckten Papiergelds und an der Sicherheit der Anlagen in den Banken dieser Länder und ihren finanziellen Institutionen enorm verstärken.....
 
E

ExitUser

Gast
Sag mal, lese ich in diesem Bericht letztlich richtig heraus, dass die Eurozone weitestgehend von einer Geld oder Kreditkrise verschont bleibt, oder bleiben kann !? Das sollte dann allerdings nicht bedeuten, dass eine Wirtschaftskrise auch so milde an uns vorbei geht.

Auf jeden Fall ist das alles harter Stoff und ich muss oftmals mehrfach lesen, um die Aussagen annähernd richtig zu verstehen.

Es liegen in der Tat "Welten" zwischen den Fachleuten und dem normalen Volk. Kein Wunder, dass hierdurch auch das gewaltige Potential an Manipulationen bis auf's Letzte ausgereizt wird.

Eine Berufs/Beratersparte dieser Art müsste in der Tat eigentlich vor Aufnahme ihrer Tätigkeit "vereidigt" werden und dürfte nie ohne Kontrolle sein. Doch das Beherrschen dieses "Stoffes" überfordert sogar hochstudierte Professoren.
Unmenschen wie Bush sind entweder völlig beratungsresistent oder einfach zu "doof".
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
MIESE WACHSTUMSDATEN
US-Wirtschaft schmiert ab
Das Wirtschaftswachstum in den USA hat sich dramatisch verlangsamt. Die größte Volkswirtschaft der Welt legte in den letzten drei Monaten 2007 nur noch um 0,6 Prozent zu. Nach Immobilienkrise und Börsencrash grassiert jetzt die Angst vor einer Rezession.
Quelle und Rest : Miese Wachstumsdaten: US-Wirtschaft schmiert ab - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
wie lange kann noch der hosenanzug und die restliche bande den "deutschen" aufschwung gegen den rest der welt verteidigen ?
bzw. oder wann werden denen die drogen weggenommen und sie müssen die realität bekannt geben ?
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Fleet schrieb:
Sag mal, lese ich in diesem Bericht letztlich richtig heraus, dass die Eurozone weitestgehend von einer Geld oder Kreditkrise verschont bleibt, oder bleiben kann !?
Also ich hab es nicht aus dem Artikel herausgelesen, das die Eurozone von der Kreditkrise verschont bleiben soll, müsste den Artikel aber daraufhin nochmal genauer durchlesen.

Ich glaube aber nicht, dass wir verschont bleiben. Die Leute, die ihre Lebensersparnisse und Vermögen in diesen Finanzderivaten geparkt haben, HABEN ihr Vermögen im prinzip schon verloren, sie haben es nur noch nicht gemerkt.

WIE sich das aber genau für UNS im Vergleich zur USA auswirkt, hängt glaube ich unter anderem auch von der EZB ab, grob gesagt, wenn sie die Geldmengenausweitung von den USA NICHT mitmachen, dann bekämen wir eine Deflation weil die Amis (und andere) vor dem kollbierenden Dollar in den Euro flüchten => knapper Euro=> Wertsteigerung, aber auch=> Absatzrückgang unserer Produkte=> Geldverknappung??

Macht die EZB die Geldmengenausweitung mit (vielleicht bleibt ihr nichts anders übrig, zur Katastrophenvermeidung) erben wir das Inflationsproblem.

Eine Berufs/Beratersparte dieser Art müsste in der Tat eigentlich vor Aufnahme ihrer Tätigkeit "vereidigt" werden und dürfte nie ohne Kontrolle sein.
Das müsste unbedingt kontrolliert werden, und zwar am Besten wieder über ein demokratisches und transparentes öffentliches Verfahren.
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
Hedgefonds - die verkannten Segenbringer

Hedgefonds - die verkannten Segenbringer
Sie sind ein beliebter Sündenbock für Merkel & Co: Hedgefonds geraten immer wieder ins Visier der Politik - und gelten vielen als Gefahr für Stabilität und Wirtschaft. Zu Unrecht, kritisiert Christian Reiermann: Die aktuelle Finanzkrise haben staatlich beaufsichtigte Banken verschuldet.
Quelle und Rest : Finanzkrise: Hedgefonds - die verkannten Segenbringer - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
schon interessant, wie nun plötzlich neue Schuldige aus der Kiste geholt werden - das scheinen für die ganze Politik, usw. ganz neue Erkenntnisse aufbereitet zu werden.
Wenn ich daran denke, daß bei den Landesbanken anscheinend 90 Milliarden fehlen sollen, andere Banken 180 Milliarden ZUSÄTZLICH zu den bisherigen 130 abschreiben sollen, ist mir klar und das eigentlich schon lange, wo das ganze Geld hingeht.
Was wurde diese Woche mal vorgerechnet ? Sachsen muß ca. 3 Milliarden sichern plus die Leichen und die Schönrechnerei - dann wurde erwähnt, daß 1 Jahr früher wie bisher Fremdsprachenunterricht 10 Millionen für ALLE Kinder kosten würde.
 

effe

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Jan 2008
Beiträge
35
Gefällt mir
0
Secret.TV - Unzensiert Spezial - Der Crash kommt

Finanzprofessor Max Otte ist der Autor des Bestsellers "Der Crash kommt". Im Interview mit Jo Conrad steht er Rede und Antwort zum Thema Börsencrash und die aktuelle Situation an den Finanzmärkten.

- Wer verdient an einem Börsencrash?

- Kann ein Crash gemacht sein?

- Kann eine Leitzinssenkung einen Kurseinbruch verhindern?

- Wieso verschulden sich die Staaten?


Aufgezeichnet am 26.01.2008 in Fichtenau.

Länge: ca. 15 Minuten

Film in hoher Qualität >>

Film in niedriger Qualität >>

.
 
E

ExitUser

Gast
Fed senkt den Leitzins auf um 0,5 Punkte auf 3 % und der Dollar machtn Abflug, der Euro nun fast bei 1,49 $. :icon_twisted:

good bye America :icon_party:

Edit:
Gold schoss innerhalb paar Minuten um 20 € nach oben, ich glaub das Spiel ist nun sehr bald aus, hoffentlich nicht zu schnell.
 

Erntehelfer

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Feb 2007
Beiträge
551
Gefällt mir
2
... hoffentlich nicht zu schnell.
Keine Bange, da ist noch Potential drin, bis 1%, aber die Message hat der SPEICHEL schon wieder aus dem Artikel gekillt. In der Eilmeldung stand es noch drin. Schade, man hätte einen Screenshot davon machen sollen.
 

Erntehelfer

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Feb 2007
Beiträge
551
Gefällt mir
2
Wenn man dem "Godmode-Trader Index Tool" glauben kann, dann ist die Zinssenkung schon wieder verpufft. Die Zockerfreaks hatten den Billigzins sicherlich wie immer schon einkalkuliert. Dax und Dow befinden sich aktuell im Minus.
 

athene

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Dez 2005
Beiträge
647
Gefällt mir
0
125 Punkte in einer Woche ist doch schon mal was, der Diskontsatz, wo sich die Zocker bei der Fes mit Geld eindecken können, auch runter auf 3,5 %

Bei der Fed gehts zu, wie in der Metzgerei von Else Stratmann: Darf's ein bißchen mehr sein....
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
ressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

30.01.2008, Herbert Schui

Merkel & Co. sehen der Finanzkrise tatenlos zu

"Das war der Gipfel gepflegter Untätigkeit", kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Herbert Schui, das gestrig Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem britischen Premier Gordon Brown, dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und dem italienischen Ministerpräsidenten Romano Prodi zu den Auswirkungen der Finanzkrise. Herbert Schui weiter:

"Naiver geht es nicht: Die Staatschefs bitten den Finanzsektor, alle faulen Kredite aufzudecken und Interessenskonflikte öffentlich zu machen. Dabei weiß jeder, dass das nicht passieren wird. Appellieren reicht nicht! Wann wollen die Staatschefs endlich regieren?

Offensichtlich ist: Der nichtregulierte Finanzsektor muss dichtgemacht werden. Und Zweckgesellschaften dürfen nicht länger vor der Bankbilanz versteckt werden. Transparenz reicht allerdings nicht. Es gibt auch Krisen, die völlig transparent sind. Wer nur nach Transparenz ruft, will besser zusehen, aber nicht besser handeln."

- - - - - - - - - - - - -

Weitere Informationen:

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Pressestelle
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
Es ist schon echt Grausam was da passiert. Gestern hat mein Papa rotz und Wasser geweint. Er war sein Leben lang für ein Finanzuntermehmen Tätig - hat sieben Kinder Groß bekommen und seine ganze Altersabsicherung selbst angelegt gehabt.
Ihnen gings noch bis vor einem Jahr sehr gut ...
Er hat viel verloren weil die Versicherer das Geld nicht so ausschütten wie es ihm zustünde. Er hat eine stinkwut auf die SPD. Dem Onkel gehts sauschlecht er hat sein halbes Vermögen in USA verloren einen teil konnte er wohl retten.
Mich schüttelt es hinten und vorne wo ich jetzt die reaktionen beim Erwachen so sehe. Meine Güte da wird einem das Ausmaß erst mal bewusst --- die Menschen haben ein Leben lang geschuftet und jetzt??
sie sind schon zu alt für den mist hatten sich schon zurückgelehnt und nun müssen sie schauen wie sie retten was zu retten ist.
Mir tun die Rentner echt leid -- nicht nur die andere auch klar.
Ich bete mal wieder ganz fest das man die Idioten dafür drankriegt....
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
gErade bei Eichelburg gefunden...

jetzt werden die Reichen auch noch beschissen ist ja klar unten ist wohl alles abgeschöpft...


Die Reichen beginnen sich gegen die Banken und Anlageberater zu wehren: Handelsblatt: Aufstand der Millionäre
Francis Claessens hat in der Vergangenheit einige schlechte Erfahrungen mit Banken und Vermögensverwaltern gemacht. Darum hat der 56-jährige Holländer in London eine nun Art Selbsthilfegruppe für Vermögende ins Leben gerufen. Und die Resonanz zeigt: Die Zeit für seine Idee scheint reif.
„Das ist ein Flohmarkt hinter Marmorsäulen“, urteilt er heute, wenn er an Banken und Vermögensverwalter denkt.
Denen wird ähnliches Zeug wie dem Normalbürger untergejubelt - nur feiner verpackt.
Ich hatte heute ein interessantes Telefonat: deutsche Grossbanken verkaufen immer noch grössere Beteiligungen an Immobilienfonds aus Bubble-Ländern - auf Druck.
Egal wieviele Millionen jemand hat: wenn jemand nicht die erforderlichen Investor-Eigenschaften mitbringt (der I-Quadrant nach Robert Kiyosaki), zerrinnt das Geld. Die notwendigen Vorraussetzungen sind verschieden zu jeder anderen Berufsgruppe.
 

zebulon

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Aug 2005
Beiträge
2.633
Gefällt mir
60
Jenie schrieb:
Er hat viel verloren weil die Versicherer das Geld nicht so ausschütten wie es ihm zustünde. Er hat eine stinkwut auf die SPD. Dem Onkel gehts sauschlecht er hat sein halbes Vermögen in USA verloren einen teil konnte er wohl retten.
Mich schüttelt es hinten und vorne wo ich jetzt die reaktionen beim Erwachen so sehe. Meine Güte da wird einem das Ausmaß erst mal bewusst --- die Menschen haben ein Leben lang geschuftet und jetzt??
sie sind schon zu alt für den mist hatten sich schon zurückgelehnt und nun müssen sie schauen wie sie retten was zu retten ist.
Das ist tragisch, aber auch von Interesse. Könntest du mal herausfinden, um welche Versicherungen es sich handelt? Falls das ZU öffentlich ist, könntest du mir auch einen Tipp per PN geben. Ich habe gerade im Bekanntenkreis einen bzw. sogar mehrere Fälle. Das hat schon irgendwie den Anschein als seien umfassend Vermögen/Guthaben eingefroren. Fraglich ist, ob sie überhaupt vorhanden sind.
 
E

ExitUser

Gast
S&P prüft Rating für Papiere über 500 Milliarden Dollar

Den Finanzmärkten drohen neue massive Milliarden-Belastungen im Zuge der Kreditkrise: Die einflussreiche Rating-Agentur Standard & Poor's hat in der bisher größten Aktion seit Beginn der Turbulenzen Wertpapiere von mehr als 500 Milliarden Dollar auf den Prüfstand gestellt. Weltweit dürfte dies nach Einschätzung der Agentur bei deutlich mehr Banken als bisher zu Wertverlusten von dann insgesamt rund 265 Milliarden Dollar (178 Mrd. Euro) führen. [Quelle]
Und was ist das hier?

Echter Schaden oder prima passend?

Eine Milliarde Menschen ohne Internet

Ein Defekt an einem Unterseekabel im Mittelmeer hat weite Teile Indiens und des Mittleren Ostens vom Internet abgeschnitten. Der Ausfall war zunächst in Ägypten aufgetreten und setzte sich dann über die Länder der arabischen Halbinsel und den Iran bis nach Indien fort. Derzeit haben damit nach ersten Schätzungen bis zu einer Milliarde Menschen keinen Zugriff auf das weltweite Informationsnetz – das ist der wohl größte Internetausfall aller Zeiten.

Indien leidet besonders unter dem Ausfall: Dort haben sich ganze Industriezweige darauf spezialisiert, ausgelagerte Online-Services für westliche Konzerne zu übernehmen. So läuft die Kundenbetreuung zahlreicher US-Unternehmen über Call-Center in indischen Metropolen. Ohne Internetverbindung kann dort die Arbeit nicht fortgesetzt werden. Insgesamt sind 60 Prozent der indischen Bevölkerung ohne Netzverbindung.
Wieviele Broker und Trader sind davon betroffen.
Ettliche Banken haben Ihren Support in Indien.

Zufall oder nicht ?
 

Erntehelfer

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Feb 2007
Beiträge
551
Gefällt mir
2
Wer die Funktionsweise des Internet kennt, der wird wissen, daß das so wie beschrieben nicht sein kann. Die Ursachen lagen gewiss nicht bei einem Kabel.
 
E

ExitUser

Gast
unfassbar was heute an schlechten Meldungen zutage kommt, da ist nichts, aber auch gar nichts positives mehr am Horizont zu sehen. Der Dax kackt auch mächtig ab und gleich wirds an der Wall Street wohl richtig rund gehen, trotz Zinssenkung. Wir erleben grad die absolute Endphase dieses wahnsinnigen Kasinokapitalismus, bis zum Schluss werden sie uns belügen, so dreist es nur geht.

Mal schauen, wann dann endgültig game over ist, aber hier schrieben ja nur Profilneurotiker, deshalb kann das ja alles nicht so schlimm sein. :icon_mrgreen:

Noch mal zur Erinnerung:bald anfangen, spätestens bei 2% Leitzinsen, Notvorräte zu kaufen, Systemgläubige werden dann nämlich dumm aus der Wäsche schauen. :icon_idee:
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten