Die 1 Euro Jobvernichter

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edy

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Umfrage Bundesagentur für Arbeit: Die Ein-Euro-Jobvernichter

„Fast jeder zweite Ein-Euro-Jobber verdrängt nach eigener Aussage mit
seiner Tätigkeit entgegen der gesetzlichen Vorschrift reguläre
Arbeitsplätze. Bei einer Befragung im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit
(BA) gaben 45 Prozent an, die gleiche Arbeit zu verrichten wie
festangestellte Kollegen. Jeder Vierte sagte, für den Ein-Euro-Job sei
eine abgeschlossene Ausbildung erforderlich…“ Artikel von Markus Sievers
in der FR vom 29.05.2009
Umfrage Bundesagentur für Arbeit: Die Ein-Euro-Jobvernichter | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft

Siehe dazu auch: Ruhig gestellt mit einem Euro

„Nun kommen auch vom Arbeitsmarkt Zeichen der Hoffnung. Trotz Krise ist
die Arbeitslosenzahl im Mai erstaunlich stark gesunken, der Kurzarbeit sei
Dank. Damit spricht alles dafür, dass die Vier-Millionen-Marke dieses Jahr
entgegen den Befürchtungen nicht überschritten wird. Das ist eine gute
Nachricht für alle, die einen regulären Arbeitsplatz haben oder sich
Hoffnung darauf machen. Für eine große Gruppe spielt das Auf und Ab der
Konjunktur schon lange keine Rolle mehr. Massenweise sitzen sie fest in
Ein-Euro-Jobs ohne Aussicht auf eine reguläre Beschäftigung. Das war vor
der Krise so, und das wird in der Krise mit Sicherheit nicht besser…“
Kommentar von Markus Sievers in der FR vom 29.05.2009
Kommentar: Ruhig gestellt mit einem Euro | Frankfurter Rundschau - Kommentare

b) Praxis und neue Entwicklungen bei 1-Euro-Jobs

Arbeitsmarkt aktuell 04/2009 des DGB, Bereich Arbeitsmarktpolitik, vom Mai
2009 (pdf)
https://www.arbeitnehmerkammer.de/sozialpolitik/dukumente/2009-05-29-DGB.pdf

Siehe dazu:

1) Billige Arbeitskräfte in der Sackgasse

„Mittlerweile gibt es rund 750.000 1-Euro-Jobs. Sie verdrängen reguläre
Arbeitsplätze und bieten kaum Perspektiven. Offenbar wird nur 12 Prozent
der Betroffenen überhaupt eine Vollzeitstelle angeboten. Der
Bundesrechnungshof beschäftigt sich im Rahmen seiner Prüfungen der
Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes auch mit der "Durchführung
der Grundsicherung für Arbeitssuchende" und fand in den vergangenen Jahren
immer wieder Grund zur Beanstandung…“ Artikel von Thorsten Stegemann in
telepolis vom 14.06.2009
TP: Billige Arbeitskräfte in der Sackgasse

2) Ist der DGB aufgewacht?

„Schön, dass es nun auch dem SPD-getreuen DGB am Beispiel der
Ein-Euro-’Jobs’ aufgefallen ist, welche katastrophalen Auswirkungen die
Hartz-Gesetzgebung (an der er selbst mitwirkte) hat…“ Kommentar vom 18.
Juni 2009 in den KEA-Nachrichten
Ist der DGB aufgewacht? « KEA-Nachrichten

IX. Diskussion > (Lohn)Arbeit: Realpolitik (Arbeitsmarkt- und
Sozialpolitik) > Hartz IV > Proteste gegen 1-Euro-Jobs & „weisse Schafe >
Ins Wespennest gestochen. Wiesbaden: Lokalpolitiker schäumen wegen
Aufklärungsaktion zu »Ein-Euro-Jobs«

a) Ein-Euro-Jobs in Wiesbaden: "500 Arbeitsplätze vernichtet"

„Seit Wiesbaden eine so genannte Optionskommune ist, hat die Stadt 500
reguläre Arbeitsplätze vernichtet - 300 davon in der Domäne
Mechtildshausen. Diesen Vorwurf erheben die Gewerkschafter Horst
Schmitthenner und Veit Wilhelmy. Ersetzt hätte die Stadt die Stellen durch
Ein-Euro-Jobber. Bei deren Einsatz gehe es der Stadt, so der Vorwurf der
Gewerkschafter, nur darum, die eigenen Bilanzen zu schönen - nicht darum,
die Betroffenen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren…“ Artikel von
Mario Thurnes in der FR Frankfurt und Hessen vom 22.04.2009
Ein-Euro-Jobs in Wiesbaden: "500 Arbeitsplätze vernichtet" | Frankfurter Rundschau - Wiesbaden

b) Alles zum Ärger über den Einsatz von Ein-Euro-Jobbern in Wiesbaden in
einem FR-Spezial
Frankfurter Rundschau - Ein-Euro-Jobber Wiesbaden
 
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