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Diabetes - Erfahrung?

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Linchen0307

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#1
Hat jemand hier Erfahrung mit Insulinresistenz ?
Ernährungsberatung wird von der KK zu 100% übernommen, aber ich befürchte, das die Ernährung mit HartzIV nicht zu bewerkstelligen ist ?!
 

Arania

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#2
AW: Erfahrung?

Die Insulinresistenz kann beim Typ-2-Diabetiker am besten durch eine starke Reduktion der Kalorienzufuhr und durch vermehrte körperliche Aktivität durchbrochen werden.
Auch eine kurzfristige Steigerung der Insulinzufuhr auf sehr hohe Dosen, um eine normnahe Blutzuckereinstellung zu erzwingen, durchbricht nach einigen Tagen die Insulinresistenz, was an der weitaus geringeren Insulindosis erkennbar ist, die danach zur Therapie notwendig ist.
Die Insulinresistenz kann auch durch Medikamente reduziert werden:

Insulinresistenz – Wikipedia

Hier ist so wie ich das verstehe nur Diät angesagt
 

Linchen0307

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#3
AW: Erfahrung?

So weit war ich schon, Arania....
Diät ja, aber es sind wie ich das mitgekommen habe, sehr viel teurere Lebensmittel, die zum Verzehr geeignet sind.
Eine Begleitmedikation soll es auch geben, diese aber erst, nachdem die Ernährungsberatung angeleiert ist.
Z. B. soll kein helles Mehl verwendet werden, dunkles ist teurer. Oel muss ich zusätzlich auf Colesterin achten... ich werde mal gucken, wie die Geschichte aussieht. Am 23. diesen Monats hab ich den Termin mit der Beraterin.
 

Muzel

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#4
AW: Erfahrung?

Ich weiß nicht, was das für eine Ernährungsberatung ist, insbesondere, wer sie durchführt. Ich habe selbst eine solche Beratung mitgemacht und da wurden auch Fragen der Kosten für Lebensmittel und der Insulinresistenz besprochen. Diese Beratung fand voll stationär in einem KH statt. Sie hat 7 Tage gedauert.
 

Linchen0307

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#5
AW: Erfahrung?

Also, die Beratung findet im Endokrinologikum statt und soll über 10 Termine gehen.
Mehr weiß ich auch noch nicht.
 

Rounddancer

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#6
AW: Erfahrung?

Hm, normale, aktuelle Vorschriftslage ist, daß wir Typ 2-Diabetiker keinen Mehraufwandzuschlag bekommen.

Allerdings hatte ich einen Kurs-Kameraden, auch Typ2-Diabetiker, und in Alg II,- und der hat einfach den Mehraufwand wg. Diabetes Typ 2 beantragt,-

und bekam ihn. Er wagte es sogar, deswegen im Amt nachzufragen,- und das bestätigte ihm dann: "Wir geben das ALLEN Diabetikern jeder Art!"

Ich selbst, der ich von meinem Typ 2 erst Ende Januar 2007 erfuhr, hab, auf die Vorschriftslage vertrauend und um den Mitarbeitern des JC unnötige Arbeit zu ersparen, keinen Antrag darauf gestellt. (der Kurskamerad hat sein JC woanders als ich).

Optimale Ernährung bei Typ 2 ist viel Rohkost, etwas Vollkornprodukte, keine speziellen Diätprodukte (!), wenig Fett, wenig Zucker, viel Ballaststoffe.
 

Muzel

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#7
AW: Erfahrung?

Ich habe eine Ernährungsberatung unter der Leitung von Prof. Berger teilgenommen (ich weiß ich, ob den jemand kennt). Dessen Ziel war es den Diabetikern eine ganz normale Ernährung zu ermöglichen. Die sollte aber kontrolliert sein. Dabei war seine Behandlungsmaxime "Eigenverantworung der Patienten".
 

Linchen0307

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#8
AW: Erfahrung?

Momentan bin ich völlig überfragt, ist eine Insulinresitenz automartisch Diabetis II oder ist Diabetis II eine Folgeerkrankung? Von Diabetis II sprach mein Arzt nämlich nicht. Die Ärzte im Endokrinologikum in HH werden als die Hormonpäpste bezeichnet, selbst von niedergelassenen Ärzten.
Ich fühle mich eigentlich gut dort aufgehoben.
 
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