DGB: Leiharbeit - Boom auf Kosten der Allgemeinheit? (1 Betrachter)

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Mario Nette

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DGB: Leiharbeit - Boom auf Kosten der Allgemeinheit?

[...]

(Seite 6)

Bundesagentur für Arbeit und Leiharbeit:

Die Leiharbeit boomt auch deswegen, weil die Leiharbeitsunternehmen in zunehmendem Maße von der Bundesagentur für Arbeit (BA) bei den Besetzungsprozessen unterstützt werden. Die BA leistet so einen wesentlichen Beitrag zu den Rekrutierungskosten. Bekanntlich werden die Leiharbeitsagenturen von der BA als Premiumkunden behandelt, auch wenn diese oftmals betriebliche Risiken auf die Solidargemeinschaft abwälzen.

Während bei anderen Arbeitnehmern/innen bei der Arbeitslosmeldung penibel darauf geachtet wird, dass die Kündigungsfristen eingehalten werden, dass zuvor Urlaubstage genommen wurden und in Zweifelsfällen die Arbeitnehmer alle Klagemöglichkeiten gegen die Kündigung ausschöpfen, werden Kündigungen von Leiharbeitern durch die BA häufig ohne Rückfragen akzeptiert. Dabei gibt es Hinweise darauf, dass die in der Regel ohnehin schon kurzen Kündigungsfristen nicht eingehalten wurden, verleihfreie Zeiten nicht bezahlt wurden, häufig Urlaubszeiten nicht gewährt werden und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vorenthalten wird.

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Mario Nette
 

wolliohne

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nicht wirklich neues.

Wir sollten den DGB unbedingt mehr i.d.Pflicht nehmen.
 

Hotti

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Wir sollten den DGB unbedingt mehr i.d.Pflicht nehmen.
Die Gewerkschaft kannst Du in Wirklichkeit auch (fast) vegessen. Ich bin immer noch Mitglied in der Ig-Metall. Und ich habe diese IG-Metall mal gebeten, mehr für die Arbeitslosen zu tun. Also mehr Leute für Demos zu motivieren. Die Antwort habe ich leider seit einen Pc-Crash nicht mehr. Aber es war eine Antwort mit Ablehnung. Weil sie das nicht dürfen, hat man mir mitgeteilt. Das ist aber schon eine Weile her. Wie gesagt habe ich das Schreiben nicht mehr, sonst hätte ich es gerne hier gepostet.

Auf den DGB würde ich mich da nicht verlassen. Die kochen ihr eigenes Süppchen.
 

amondaro-no1

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DGB: Leiharbeit - Boom auf Kosten der Allgemeinheit?

[...]

(Seite 6)

Bundesagentur für Arbeit und Leiharbeit:

Die Leiharbeit boomt auch deswegen, weil die Leiharbeitsunternehmen in zunehmendem Maße von der Bundesagentur für Arbeit (BA) bei den Besetzungsprozessen unterstützt werden. Die BA leistet so einen wesentlichen Beitrag zu den Rekrutierungskosten. Bekanntlich werden die Leiharbeitsagenturen von der BA als Premiumkunden behandelt, auch wenn diese oftmals betriebliche Risiken auf die Solidargemeinschaft abwälzen.

Während bei anderen Arbeitnehmern/innen bei der Arbeitslosmeldung penibel darauf geachtet wird, dass die Kündigungsfristen eingehalten werden, dass zuvor Urlaubstage genommen wurden und in Zweifelsfällen die Arbeitnehmer alle Klagemöglichkeiten gegen die Kündigung ausschöpfen, werden Kündigungen von Leiharbeitern durch die BA häufig ohne Rückfragen akzeptiert. Dabei gibt es Hinweise darauf, dass die in der Regel ohnehin schon kurzen Kündigungsfristen nicht eingehalten wurden, verleihfreie Zeiten nicht bezahlt wurden, häufig Urlaubszeiten nicht gewährt werden und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vorenthalten wird.

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Mario Nette

Ich weiiss garnicht was der DGB will,immerhin hat man zur Schröder Ära dies noch unterstützt.Und viele DGB Funktionäre sitzen doch auch in Vorständen von Firmen die sich doch gerne mit Leiharbeite eindecken um
Kapitalmaximierung zu betreiben !!


greatz
 

MrsNorris

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Die Gewerkschaft kannst Du in Wirklichkeit auch (fast) vegessen. Ich bin immer noch Mitglied in der Ig-Metall. Und ich habe diese IG-Metall mal gebeten, mehr für die Arbeitslosen zu tun. Also mehr Leute für Demos zu motivieren. Die Antwort habe ich leider seit einen Pc-Crash nicht mehr. Aber es war eine Antwort mit Ablehnung. Weil sie das nicht dürfen, hat man mir mitgeteilt. Das ist aber schon eine Weile her. Wie gesagt habe ich das Schreiben nicht mehr, sonst hätte ich es gerne hier gepostet.

Auf den DGB würde ich mich da nicht verlassen. Die kochen ihr eigenes Süppchen.
Ist noch gar nicht so lange her, da habe ich Leute von der IG Metall vor der Arge getroffen. Haben Flugzettel gegen hartz4 verteilt und dazu aufgefordert, Widerspruch gegen seinen Bescheid einzulegen.
 
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