DGB fordert mehr Sicherheit vor Absturz in Hartz IV

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edy

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DGB fordert mehr Sicherheit vor Absturz in Hartz IV
[SIZE=-1]Evangelischer Pressedienst - Germany
"Nach dem Jobverlust stürzt mittlerweile mehr als jeder Dritte ohne Zwischenstopp in der Arbeitslosenversicherung direkt ins Hartz-IV-System ab", ..[/SIZE]
 

galadriel

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Hat nicht der DGB dieses Stillhalteabkommen mit Schröder bei der Einführung von HIV geschlossen? :confused:
 

Kaleika

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Hat nicht der DGB dieses Stillhalteabkommen mit Schröder bei der Einführung von HIV geschlossen? :confused:

Das Fähnchen richtet sich immer am Wind aus....

Und sie setzen auf das Vergessen der Menschen.......

LG :icon_smile:

In der Reihenfolge denke ich auch.
Diese Meldung des DGB pass ganz wunderbar zu der Forderung vom Wochenende, wo Ökonomen forderten, dass das ALG I verlängert werden müsste, um den Schrecken, in der Krisenzeit ins ALG II zu fallen, abzumildern.

Ob der DGB genauso wie die Ökonomen wollen, dass deren geplante Lockerung jedoch im Aufschwung wieder zurückgenommen werden müsste und zwar auf ein niedrigeres Niveau als jetzt - das las ich bisher nirgends.

Kaleika
 

Drueckebergerin

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Naja...schon vergessen??
Heute trifft es die Guten, vorher waren nur die "Unqualifizierten" und "Drückeberger" in Hartz IV......
 

desmona

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Interessant ist ja schon alleine die Definition "Absturz"...ins HIV-System

Von diesen "Abgestürzten" wird aber täglich gefordert sich "wieder" in den 1.Arbeitsmarkt zu integrieren:icon_twisted:...und natürlich sind sie selber schuld, wenn das nicht gelingt:icon_kotz:

Nach dem Jobverlust stürzt mittlerweile mehr als jeder Dritte ohne Zwischenstopp in der Arbeitslosenversicherung direkt ins Hartz-IV-System ab"
 

zebulon

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Jetzt betrifft es ja auch das eigentliche Klientel des DGB, die mit diesem Absturz rechnen müssen. Für die bisherigen HartzIV-linge hat sich der DGB natürlich nicht interessiert. Nun hängt aber die Existenzberechtigung des DGB mit dran, weil ihr Klientel und damit die Mitglieder schwinden.
 

physicus

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Heute trifft es die Guten, vorher waren nur die "Unqualifizierten" und "Drückeberger" in Hartz IV

ne wenn dem so wäre hätten wir den gesamten BT hier vertreten ^^
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

ich bin auch der Meinung, dass der DGB erst jetzt aktiv wird, weil er seine eigene Glaubwürigkeit und die damit verbunde Existenz gefährdet sieht. Wobei die Glaubwürdigkeit ohnehin schon mehr als nur angekratzt ist. Als Hartz-IV eingeführt wurde war dem DGB schon klar was das für Auswirkungen haben wird. Auch für die, zu dem damaligen Zeitpunkt noch arbeitende Bevölkerung, die dann in dieses System gedrängt wurde. Der DGB hat das als "Kollateralschaden" akzeptiert und somit wissentlich zugelassen. Jetzt kann der DGB nicht mehr still halten, weil ihm sonst das gleihe Schicksal wie der SPD droht.

Gruss

Paolo
 
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Hi,

ich bin auch der Meinung, dass der DGB erst jetzt aktiv wird, weil er seine eigene Glaubwürigkeit und die damit verbunde Existenz gefährdet sieht. Wobei die Glaubwürdigkeit ohnehin schon mehr als nur angekratzt ist. Als Hartz-IV eingeführt wurde war dem DGB schon klar was das für Auswirkungen haben wird. Auch für die, zu dem damaligen Zeitpunkt noch arbeitende Bevölkerung, die dann in dieses System gedrängt wurde. Der DGB hat das als "Kollateralschaden" akzeptiert und somit wissentlich zugelassen. Jetzt kann der DGB nicht mehr still halten, weil ihm sonst das gleihe Schicksal wie der SPD droht.

Gruss

Paolo

Wer entscheidet denn beim DGB? Das sind doch auch nur die höchsten Schlipsträger! Die haben doch genau wie unsere ReGIERung von nichts ne ahnung. Die haben damals doch bestimmt auch an Vollbeschäftigung geglaubt....
 

Paolo_Pinkel

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Wer entscheidet denn beim DGB?

Hi,

das ist schnell erklärt. Es sind die die jetzt geschlossen mit den Spezialdemokraten in den Wahlkampf ziehen und sich nach mehreren Jahren Abstinenz wieder für die Arbeitnehmer einsetzen. Selbes Vorgehen wie bei der SPD. Erst seine Klientel verraten und verkauft und nun kommt man voller Demut angekrochen und hofft, dass das dumme Wahlvieh die Ereignisse der letzten Jahre vergessen hat.

Gruss

Paolo
 
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Hi,

das ist schnell erklärt. Es sind die die jetzt geschlossen mit den Spezialdemokraten in den Wahlkampf ziehen und sich nach mehreren Jahren Abstinenz wieder für die Arbeitnehmer einsetzen. Selbes Vorgehen wie bei der SPD. Erst seine Klientel verraten und verkauft und nun kommt man voller Demut angekrochen und hofft, dass das dumme Wahlvieh die Ereignisse der letzten Jahre vergessen hat.

Gruss

Paolo

Und warum ist das so?! Du kannst hin sehen wo Du willst, die Basis wird nicht mehr gehört, es entscheiden nur noch ganz wenige Köpfe.
 

Paolo_Pinkel

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Und warum ist das so?! Du kannst hin sehen wo Du willst, die Basis wird nicht mehr gehört, es entscheiden nur noch ganz wenige Köpfe.

Hi,

warum wohl? Man will auch in einer Partei Karriere machen, weil man keine Lust hat im realen Wirtschaftsleben um seine Existenz zu kämpfen so wie es Millionen andere Menschen tun müssen. Es ist doch komfortabel sich in einer Partei stromlinienförmig, gewissen- und kritiklos zu verhalten um sich somit einfach ein gutes Einkommen sowie einer sicheren Pension zu erschleichen.

Die Basis? Was ist das? Du meist die Träge Masse in einer Partei? Die paar Damen und Herren die hin und wieder Scheingefechte führen um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass innerparteilich gestritten wird? Alles Kalkül! Aufwachen! Am Ende wird das gemacht was die Parteispitze entscheidet, weil man ansonsten schnell auf die Abschußliste gerät und gegen einen willigeren Kandidaten ausgetauscht wird.

Und das will man ja nicht. Denn dann müsste man ja in die böse freie Wirtschaftswelt und für sein Geld arbeiten. Dafür sind diese Kreaturen dann doch zu schlau.

Gruss

Paolo
 

Kleeblatt

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Diese Aussagen des DGB sind wohl vor allem der Tatsache geschuldet, daß Arbeitslose in ALG II weder das Geld haben weiterhin Mitgliedsbeiträge zu zahlen, noch einen Sinn darin sehen in einer "Gewerkschaft" Mitglied zu sein, die sich bisher nicht um die Arbeitslosen gekümmert hat (ganz im Gegenteil) und es zukünftig auch nicht tun wird.

Je mehr Gewerkschaftsmitglieder arbeitslos werden desto sinnloser eine Gewerkschaft.
Als es noch möglich war sich für die Rechte der Mitglieder einzusetzen haben sie es nicht getan. Jetzt, wo denen das Geld und damit die Mitglieder wegfallen und sie sinnlos werden, also keinen Bestandsgrund mehr haben,
entdecken die Gewerkschaften auf einmal die RESTklientel !!! der NOCH-Arbeit-Habenden und versuchen krampfhaft wenigstens dieses Häufchen zu "retten" so lange es nur geht = Mitgliedsgelder noch so lange als nur möglich zu erhalten.

Tja, also was sollen die hohen Funktionäre und deren gesamter bürokratischer Unterbau wohl machen wenn sie niemand mehr finanziert ?
Zu welcher Tätigkeit könnte man diese Leute wohl noch gebrauchen auf dem freien Arbeitsmarkt ? :icon_twisted:
 
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