DGB-Chef warnt vor sozialen Unruhen in Deutschland

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wolliohne

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Hotti

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Herr Sommer, ich hoffe das es ein richtiger heisser Tanz wird, und es die richtigen treffen wird.
 

a f a

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Auja,

wenn der oberste Arbeitnehmerführer auf den Tisch haut, zittern Politik und Wirtschaft (vor Lachen), ich freu mich schon auf den "heißen" Herbst, oder war der nicht schon ?:icon_party:

Gruß
Norbert

Freiheit statt Kapitalismus
 

Hotti

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Na, mit heissen Tanz meine ich natürlich, dass wir zum Tanz bitten, und nicht der blinde Sommer. Mit Münte wär ich gerne mal zusammen auf der Tanzfläche, ich würde ihm gerne ordentlich auf die Stinksocken treten.
 

Jürgen3

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Sommer im April 2004:

"Sozialabbau ist Mist. Lasst es einfach sein", rief der DGB-Chef Michael Sommer. "Wir bleiben dabei, auf Basis der Agenda 2010 gibt es keinen Schulterschluss." So sei die Zumutbarkeitsregelung für Langzeitarbeitslose nicht hinnehmbar. "Wir werden keine Ruhe geben bis sie weg ist." Auch den verschärften Regeln für die Empfänger von Arbeitslosenhilfe werde er nicht akzeptieren. "Wenn diese unsoziale Politik nicht aufhört, kommen wir wieder."

5 Jahre sind vergangen. Was sind die Ergebnisse?
 

Paolo_Pinkel

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5 Jahre sind vergangen. Was sind die Ergebnisse?
Hi,

genau DAS habe ich auch gedacht und hätte es geschrieben! Diese Scheinheiligkeit stinkt zum Himmel. Wäre es dem DGB so ernst wie man es propagiert frage ich mich ernsthaft, ob er die Auswirkungen seid Hartz-IV verschlafen hat?

Gruss

Paolo
 

TransAM

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Warum gehen wir nicht mal auf die Strasse, so wie z.B. die Ex - DDRler gemacht haben, gut es war ein anderer Hintergrund, aber was würde uns daran hindern. Vielleicht werden unsere sogenannten Volksvertreter mal wach. Ich weiss, das ein Generalstreik nicht zulässig ist, auch diese Art der Einschränkung der Meinungsfreiheit gehört verboten. Aber was wäre wirklich bei einen Generalstreik etc., wollen die uns alle in den überfüllten Knästen unterbringen. Was wäre, wenn schlagartig 10 oder 20 Million Menschen auf der Strasse gegen diese Regierung öffentlich demonstrieren / protestieren.

Aber scheinbar geht es einigen Leuten noch zu gut oder sind nur noch am resignieren. Aber ohne das wir unsern Hintern in Bewegung zu bekommen, wird sich nichts ändern.

Was meint ihr wenn z.B. nach der nächsten Wahl Schwarz / Gelb regiert, dann geht es uns erst mal richtig an den Kragen.
 
E

ExitUser

Gast
Sommer im April 2004:
"Sozialabbau ist Mist. Lasst es einfach sein", rief der DGB-Chef Michael Sommer. "Wir bleiben dabei, auf Basis der Agenda 2010 gibt es keinen Schulterschluss."
Der DGB hat mit am runden Tisch gehockt, als die Agenda 2010 ausgeknobelt wurde. Hielt der nicht seine Anwesenheit für unverzichtbar, weil nur so soziale Auswüchse und Härten vermeidbar wären........
Paolo_Pinkel
Wäre es dem DGB so ernst wie man es propagiert frage ich mich ernsthaft, ob er die Auswirkungen seid Hartz-IV verschlafen hat?
Dem DGB ist es ernst, doch anders, als es wünschenswert wäre. Ihm laufen die Mitglieder weg, und er hofft mit einer sozialen Komponente wieder ins Fahrwasser zu kommen. Denn ich bin mir sicher, dass Sommer und Münte sich tatsächlich einbilden, dass die sPD ab Herbst wieder in D alleinregiert, schließlich versprechen sie den Menschen so viele schöne rote, linke, soziale Neuerungen..... Und dafür leistet Sommer schon mal mal Wahlkampfunterstützung. :icon_kotz:

LG :icon_smile:
 

Paolo_Pinkel

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Dem DGB ist es ernst, doch anders, als es wünschenswert wäre. Ihm laufen die Mitglieder weg,

und das zurecht! Wer in 5 Jahren bei den Hartz-Gesetzen, der Zeitarbeitssklaverei und der Lohnabwärtsspirale die Füße still gehalten hat darf sich über eine solche gerechtfertigte Reaktion nicht wundern wenn Mitglieder ihre Rechte durch eine Gewerkschaft nicht mehr vertreten sehen sondern das berechtigte Gefühl haben, dass sie verauft wurden und noch immer werden.

und er hofft mit einer sozialen Komponente wieder ins Fahrwasser zu kommen. Denn ich bin mir sicher, dass Sommer und Münte sich tatsächlich einbilden, dass die sPD ab Herbst wieder in D alleinregiert,

tja. Einbildung ist auch Bildung. Allerdings wird die Realität anders aussehen. Davon bin ich überzeugt. Es gibt einfach zu viele Menschen die in Schieflage geraten sind und an dich sich lange Zeit nicht erinnert wurde. Das diese Klientel jetzt plötzlich wieder im Fokus steht lässt auch jedem noch so politisch uninteressierten zeigen, dass es nicht ernst gemeint sein kann.

schließlich versprechen sie den Menschen so viele schöne rote, linke, soziale Neuerungen..... Und dafür leistet Sommer schon mal mal Wahlkampfunterstützung.

Wird nix bringen. Dafür hatten sie Jahre die sie sprichwörtlich verplempert haben. Zumindest wird das den betroffenenim Gedächtnis haften geblieben sein die darunter leiden durften. Und die Quittung bekommen die am 27. Sept.
Gruss

Paolo
 

TransAM

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@hotti

sorry, aber wennst :icon_kotz: dann bitte bei der Määääääääääääh -ekel:icon_smile:

@Jürgen3

Sicher kannst noch schlimmer kommen, z.B. 1 eurojobber in der freien Marktwirtschaft, oder generell nur noch Gutscheine für Hartz 4ler, glaub mal, den in Berlin fällt noch vieles ein wie sie uns klein halten können und den Industrieellen und Wirtschaftsbossen weiterhin Bonis geben.

Meiner Meinung nach, ist ein Volksaufstand schon lange überfällig
 

Merkur

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Gegen das Volk gerüstet
Auszug:
Nicht nur in meinem Bundesland Schleswig-Holstein sind die Zivilschutzämter dabei, Lebensmittelkarten herstellen zu lassen und einzulagern. Im Falle einer Hyperinflation will man Produktion und Vertrieb von Versorgungsgütern zwangsbewirtschaften und rationieren - Lebensmittel nur mehr in kleinsten Mengen "auf Marken" - wie einst zu Kriegs- und zu Nachkriegszeiten. Die Kreisämter sind angewiesen, für den Ausfall der Wasser- und Energieversorgung vorzuplanen.
alles hier :Gegen das Volk gerüstet - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - info@nrhz.de - Tel.: +49 (0)221 22 20 246 - Fax.: +49 (0)221 22 20 247 - ein Projekt gegen den schleichenden Verlust der Meinungs- und Informationsfreiheit - Köln, Kölner, Leverkusen,
Es wird schwer in den Zeiten die kommen werden .
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

danke für den Link. Hab es gelesen. Die Inhalte sind mir bekannt und sowas in der Richtung wurde auch hier schon gepostet allerdings als Verschwörungstheorie abgetan. Wie man sieht aber doch nicht.

Gruss

Paolo
 

M.aus.B

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... ich freu mich schon auf den "heißen" Herbst, oder war der nicht schon ?:icon_party:
...
Glück Auf,
beim DGB ist immer heißer Herbst und das vier Jahreszeiten lang. Denn die produzieren jede Menge HEISSE LUFT, die Pfeifen !:icon_dampf:
Diese Sacktreter haben H4 mit beschlossen und sie haben NICHTS dagegen getan. Sie haben den Titel Gewerkschaft schon lange nicht mehr verdient ! Sie sind durch und durch korrupt.
 

mercator

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Glück Auf,
beim DGB ist immer heißer Herbst und das vier Jahreszeiten lang. Denn die produzieren jede Menge HEISSE LUFT, die Pfeifen !:icon_dampf:
Diese Sacktreter haben H4 mit beschlossen und sie haben NICHTS dagegen getan. Sie haben den Titel Gewerkschaft schon lange nicht mehr verdient ! Sie sind durch und durch korrupt.
Wenn es hier zu einem "heißen Herbst" kommt, dann hat der DGB damit nichts mehr zu tun.
 

Paolo_Pinkel

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Sommer und der DGB: überflüssig wie das Geldsystem

Autor: Daniel Neun, Mittwoch, 22. April 2009, 12:23
Zur Zeit treffen sich 40 Personen im Kanzleramt. Wie es vor ein paar Tagen hiess, sollen laut der Bundesregierung die "Unternehmer, Gewerkschafter, Wissenschaftler und Koalitionspolitiker" die Krise des Geldsystems sowie der derzeit herrschenden Wirtschaftsordnung durch eine "gemeinsame Kraftanstrengung" bewältigen(1). Die Veranstaltung wird heute in der Presse "Konjunkturgipfel" (2) genannt, obwohl dort nach Auskunft der Bundesregierung vom 18.April kein weiteres Konjunkturpaket beraten wird. Dementsprechend wurde das Treffen vor ein paar Tagen noch "Spitzentreffen" betitelt.


Einer der Teilnehmer der Elite-Runde ist der Vorsitzende des "Deutschen Gewerkschaftsbundes" (DGB), Michael Sommer. Er warnte, wie vor kurzem der Vorstandsvorsitzende der "Deutschen Bank" Josef Ackermann, vor "sozialen Unruhen" (2). Eine üble Panikmache, die von Versagen, Korruption und skrupelloser Selbstbereicherung der Herren Funktionäre aus Kapital und "Gewerkschaften" ablenken soll.

Dem DGB, dessen oberstes demokratisches Entscheidungsorgan "Bundeskongress" genau alle 4 Jahre tagt (3), laufen die Mitglieder weg. Die mit ihr engstens verstrickte SPD ist heute in der wöchentlichen Forsa-Umfrage auf 23% gefallen (4). Michael Sommer, ein enger Freund Gerhard Schröders der die Vorbereitung der Hartz-Gesetze 2003 mit ermöglichte und absegnete, steht mit dem Rücken zur Wand.

Die Forderung des obersten DGB-Funktionärs nach "100 Milliarden Euro" für ein neues "Konjunkturprogramm" ist zutiefst zynisch. Seit 20 Jahren, dem Zerfall des Ostblocks, sinken kontinuierlich die realen Löhne der Arbeitenden. Systematisch wuchs dagegen der Reichtum der Oberschicht und der Gelderfinder in den Banken. Der DGB tat nichts, er hielt die Arbeitenden ruhig, machte lächerliche Versprechungen und liess sich durch die Bank weg auf faule Kompromisse ein.

Der DGB ist einer der Hauptverantwortlichen für den sozialen Abstieg von Millionen und die erfolgreich hemmnungslos ausgelebte Raffgier des Finanzadels. Jetzt, nach willig hingenommenen Lohn- und Sozialkürzungen, nach Beschwichtigungen und Schwatzorgien gegenüber den eigenen Beitragszahlern, soll der Staat 100 Milliarden Euro für das Versagen auch des DGB bezahlen. Dabei muss jedem klar sein, dass der Staat sich diese von den "pivaten", kommerziellen Banken erfinden lässt und den Schuldenturm zu Babel auf dem Rücken der Deutschen noch höher schraubt. Die Methode dabei ist so hinterhältig wie einfach:

Braucht der Staat z.B. plötzlich 100 Milliarden Euro, bietet er selbst erfundene "Staatsanleihen" zum Verkauf an. Daraufhin erfinden sich die kommerziellen, demokratisch vollkommen unkontrollierten Banken selbst 100 Milliarden Euro und kaufen diese "Staatsanleihen".

Der Staat hat auf einmal 100 Milliarden Euro aus dem Nichts. Und 100 Milliarden neue Schulden bei den Banken. Und für diese neuen Schulden müssen dann Millionen Menschen ihr Leben lang sehr real arbeiten gehn.

Denn das ist das einzige Reale im Wahnsinn Kapitalismus: die immerwährende Arbeit des einfachen Menschen, der keine Ahnung davon hat was da eigentlich sein ganzes Leben lang mit ihm gemacht wird.


Keinen Laut hat Sommer und der DGB zu Demokratieabbau, struktureller Republikzerstörung und drohendem Militäreinsatz im Innern von sich gegeben. Keinen Laut zu dem Wahnsinn des staatlichen Ausverkaufs an die Banken, die auf riesigen, selbst erfundenen Geldmengen ohne Bezug zur Wirklichkeit sitzen, diese nicht mehr loswerden weil sie keinen Dummen mehr finden und jetzt auch noch zum Staat rennen und von ihm Geld fordern, welches die Banken dann extra für ihn erfinden, damit der Staat sein Siegel drunter setzt, weil es nur so seinen Wert bekommt.

Das ist der Kapitalismus: die Banken erfinden ihr Geld, und der Staat gibt ihm mit seinem Siegel den Wert. Ein Wahnsinn, der gerade zusammenbricht, weil niemand mehr erfundene Werte ohne jede Substanz will.

Wovor jetzt DGB und Kapital also warnen, ist die Demokratie. Käme die endlich in Gang, würde die Bevölkerungsmehrheit einfach diese überflüssigen Leistungsempfänger in Banken und "Gewerkschaften" abschaffen, ein Geldsystem unter demokratischer Kontrolle installieren und die Voraussetzungen für eine neue wirtschaftliche Gründerzeit von unten durch kleine Betriebe ohne bürokratischem Wasserkopf und Gelderfinderei schaffen.

Stattdessen warnt die korrupte Oberschicht vor dem Volk. Eine miese Taktik, die ihr niemand abnimmt.

Quellen:
(1) EU: Deutschland soll Sozialleistungen erhöhen
(2) https://www.welt.de/wirtschaft/article3600511/DGB-Chef-Sommer-droht-mit-sozialen-Unruhen.html
(3) Deutscher Gewerkschaftsbund – Wikipedia
(4) SPD fällt auf 23% - Radio Utopie
Sommer und der DGB: überflüssig wie das Geldsystem - Radio Utopie

Gruss

Paolo
 
E

ExitUser

Gast
Staatsbürgschaft für Bürger

Man soll von sozialen Unruhen nicht alarmistisch reden. Man soll etwas dafür tun, dass sich die Bürger sicher fühlen können. Der Staat muss für die soziale Sicherheit seiner Bürger bürgen.

Nicht die Poilzei und nicht die Justiz waren jahrzehntelang Garant des inneren Friedens in der Bundesrepublik Deutschland; nicht Strafrechtsparagraphen und Sicherheitspakete haben für innere Sicherheit gesorgt.
Es war der Sozialstaat. Er war das Fundament der wirtschaftlichen Prosperität, er war die Geschäftsgrundlage für gute Geschäfte, er verband politische Moral und ökonomischen Erfolg.
Aus der Marktwirtschaft wurde ein deutsches Wunder, das Wirtschaftswunder, weil es den Sozialstaat gab. Ohne den Sozialstaat hätte es nicht nur einmal gekracht in der Republik. Der Sozialstaat hat soziale Gegensätze entschärft.
Das gilt es in der Krise zu bedenken, die die größte Wirtschaftskrise ist, die die Bundesrepublik seit ihrer Gründung erlebt hat.

Der vormalige Generalstaatsanwalt Kay Nehm hat kurz vor dem Ende seiner Amtszeit vor einem "Auseinanderdriften der Gesellschaft" gewarnt, das den inneren Frieden gefährden könne. Diese Warnung stammt aus dem Jahr 2006.
Warnung vor sozialen Unruhen - Staatsbürgschaft für Bürger - Politik - sueddeutsche.de
 
E

ExitUser

Gast
Krisenstimmung

Gerede von sozialen Unruhen ist "brandgefährlich"

Die Konjunkturprognose ist düster: Der Wirtschaft droht ein beispielloser Absturz. Eine Million Menschen könnten ihre Arbeit verlieren. DGB-Chef Michael Sommer und SPD-Politikerin Gesine Schwan warnen vor "sozialen Unruhen" und stoßen damit auf wenig Verständnis. Unions-Politiker Bosbach nennt die Äußerungen "brandgefährlich".
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, hat die Warnung vor sozialen Unruhen heftig kritisiert. Bosbach sage bei MDR INFO, diese Äußerungen seien "brandgefährlich". Die wirtschaftliche Lage eines Landes werde nicht dadurch besser, dass man soziale Unruhen an die Wand male.





"Deutschland kann mit Krisen umgehen"

Deutschland habe bereits bewiesen, dass es mit riesigen Problemen fertig werden könne. Bosbach verglich die Situation mit der Zeit nach der Wiedervereinigung. Die Menschen in den neuen Bundesländern hätten in den letzten zwei Jahrzehnten gewaltige Kraftanstrengungen unternommen. Die Herausforderungen von damals seien vergleichbar mit Herausforderungen in der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise.
"Selbst wenn wir tatsächlich einen Einbruch von sechs Prozent in der Wirtschaft hätten, dann hätten wir die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Jahre 2004/2005. Und auch damals sind keine sozialen Unruhen ausgebrochen."


Wolfgang Bosbach, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Das Original hier:
 
E

ExitUser

Gast
Deutschland habe bereits bewiesen, dass es mit riesigen Problemen fertig werden könne.
Hat Deutschland eben noch nicht bewiesen, das es mit Krisen/Problemen umgehen kann, denn sonst wäre die Krise "große Koalition" schon längst überwunden und richtige Volksvertreter an der Macht.

Auch wenn man die erstmal mit der Lupe suchen müsste.
 
R

rEvOlUtIoN

Gast
Nun,ich hoffe doch sehr das es soziaöe Unruhen gibt !!

Da man sich verbündet und zusammen hält gegen das parasitäre Verhalten von den da oben.

Schon alleine die Lügen der Merkel und Steinbrück und derren Grossen Geldvernichtungs Koalition und ihren Wasch-Banken !!

Den eins vergessen die Idiote da oben,das Deutsche Volk ist zwar Lahm,aber
wie heisste es "Wir sind Europa" nicht nur das Deutsche Volk wird sich wehren sondern wird man alle Länder mit ins Boot holen !! Eine Gemeinschaft,ein Kampf !!

Die Franzosen machen das richtig so,Manager fest setzen die Politik heraus vordern !!

Sollen sie Polizei mit Schlagstöcke schicken,wir haben diese auch,wenn nötig.Wasserwerfer können sie Mitbrigen,wir mit Güllewerfer als Antwort !!


Den muss man halt mal wieder beibingen wär der Staat ist !! Das Volk !!


Haltet zusammen !!


greatz
 
E

ExitUser

Gast
"Unsere Demokratie ist gefestigt"

Arbeitgeber und Politiker warnen vor Panikmache - die Warnung vor Unruhen halten sie für übertrieben. Menschen weiter zu verunsichern sei "dumm", Mäßigung eher die Devise.

Angesichts der tiefen Rezession warnen Politiker und Arbeitgeber eindringlich vor Panikmache. Gerade in der gegenwärtigen Krise sei eine negative Stimmungsmache "äußerst schädlich", sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der Zeitung Die Welt. Gesellschaftliche Verantwortungsträger sollten sich nicht "an wilden Spekulationen und wahltaktischen Manövern" beteiligen. Hundt verwies darauf, dass die Unternehmen derzeit alles dafür täten, das Beschäftigungsniveau in ihren Betrieben zu halten.
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) rief zu Zurückhaltung auf. "Ich halte es für verantwortungslos, nachgerade für dumm, in einer solchen Situation eher noch einen Beitrag zur Verunsicherung zu leisten", sagte der Minister im ZDF. Er sehe mit Freude, "dass es in diesem Land ein hohes Maß an Besonnenheit gibt und ich würde mir dieses Maß an Besonnenheit auch wünschen bei jenen, die jetzt von sozialen Unruhen zu murmeln beginnen", sagte er an die Adresse von DGB-Chef Michael Sommer und der SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht wegen der sozialen Sicherungssysteme keine Gefahr von Unruhen wegen der Wirtschaftskrise. "Es wird auch jetzt niemand in materielle Existenzbedrohung kommen", sagte Schäuble im Sender N24. Die Politik habe die Krise zwar nicht verhindern können, "aber wenn die Politik das tut, was sie kann, dann muss es nicht zu Unruhen kommen".
Rezessionsängste - ''Unsere Demokratie ist gefestigt'' - Politik - sueddeutsche.de

Was kaum auffällt ist, je schärfer und "mit Nachdruck" manche Voraussagen dementiert werden, umso realer sind diese Befürchtungen.

Angefangen von "es wird keine Krise kommen" und die Regierung trotz immer mehr werdender Meldungen über eine bevorstehende Krise ihre "Prognosen eines "Aufschwungs"" auf ein leichtes Plus vorlegte, über die weiteren "Prognosen" das es dann doch, aber nur einen leichte Abschwung geben wird, um dann doch immer weiter nach Unten korrigieren zu müssen, bis zu dem Abweisen von "unsinnigen Befürchtungen von sozialen Unruhen".

Die wissen es, das es brodelt und versuchen trotzdem mit ihrer Volksverdummung von Dementis, Gefälligkeitsgutachten von bezahlten Forschern und dummen Gerede die Menschen in einem künstlichen Sicherheitsgefühl zu halten.

Durch die "Maßnahmen" wie Kurzarbeitergeld, Abwrackprämie usw. wird es vielleicht etwas verzögert, aber nicht verhindert.
 
E

ExitUser

Gast
Die wissen es, das es brodelt und versuchen trotzdem mit ihrer Volksverdummung von Dementis, Gefälligkeitsgutachten von bezahlten Forschern und dummen Gerede die Menschen in einem künstlichen Sicherheitsgefühl zu halten.
Durch die "Maßnahmen" wie Kurzarbeitergeld, Abwrackprämie usw. wird es vielleicht etwas verzögert, aber nicht verhindert.
Hoffentlich!
Ich komme mir manchmal vor, als würde man bei schwülem Wetter im Hochsommer sehnsüchtig auf ein bereinigendes Gewitter warten.
Und man lauscht dann schon gespannt auf das Grollen in der Ferne.........

LG :icon_smile:
 
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