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DGB-Chef warnt vor sozialen Unruhen in Deutschland

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wolliohne

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#1

Hotti

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#2
Herr Sommer, ich hoffe das es ein richtiger heisser Tanz wird, und es die richtigen treffen wird.
 

a f a

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#3
Auja,

wenn der oberste Arbeitnehmerführer auf den Tisch haut, zittern Politik und Wirtschaft (vor Lachen), ich freu mich schon auf den "heißen" Herbst, oder war der nicht schon ?:icon_party:

Gruß
Norbert

Freiheit statt Kapitalismus
 

Hotti

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#4
Na, mit heissen Tanz meine ich natürlich, dass wir zum Tanz bitten, und nicht der blinde Sommer. Mit Münte wär ich gerne mal zusammen auf der Tanzfläche, ich würde ihm gerne ordentlich auf die Stinksocken treten.
 

Jürgen3

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#5
Sommer im April 2004:

"Sozialabbau ist Mist. Lasst es einfach sein", rief der DGB-Chef Michael Sommer. "Wir bleiben dabei, auf Basis der Agenda 2010 gibt es keinen Schulterschluss." So sei die Zumutbarkeitsregelung für Langzeitarbeitslose nicht hinnehmbar. "Wir werden keine Ruhe geben bis sie weg ist." Auch den verschärften Regeln für die Empfänger von Arbeitslosenhilfe werde er nicht akzeptieren. "Wenn diese unsoziale Politik nicht aufhört, kommen wir wieder."

5 Jahre sind vergangen. Was sind die Ergebnisse?
 

Paolo_Pinkel

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#6
5 Jahre sind vergangen. Was sind die Ergebnisse?
Hi,

genau DAS habe ich auch gedacht und hätte es geschrieben! Diese Scheinheiligkeit stinkt zum Himmel. Wäre es dem DGB so ernst wie man es propagiert frage ich mich ernsthaft, ob er die Auswirkungen seid Hartz-IV verschlafen hat?

Gruss

Paolo
 

TransAM

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#7
Warum gehen wir nicht mal auf die Strasse, so wie z.B. die Ex - DDRler gemacht haben, gut es war ein anderer Hintergrund, aber was würde uns daran hindern. Vielleicht werden unsere sogenannten Volksvertreter mal wach. Ich weiss, das ein Generalstreik nicht zulässig ist, auch diese Art der Einschränkung der Meinungsfreiheit gehört verboten. Aber was wäre wirklich bei einen Generalstreik etc., wollen die uns alle in den überfüllten Knästen unterbringen. Was wäre, wenn schlagartig 10 oder 20 Million Menschen auf der Strasse gegen diese Regierung öffentlich demonstrieren / protestieren.

Aber scheinbar geht es einigen Leuten noch zu gut oder sind nur noch am resignieren. Aber ohne das wir unsern Hintern in Bewegung zu bekommen, wird sich nichts ändern.

Was meint ihr wenn z.B. nach der nächsten Wahl Schwarz / Gelb regiert, dann geht es uns erst mal richtig an den Kragen.
 

Hotti

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#8
Was meint ihr wenn z.B. nach der nächsten Wahl Schwarz / Gelb regiert, dann geht es uns erst mal richtig an den Kragen.
Musstest Du das jetzt schreiben? Mir ist so schon schlecht.
 
E

ExitUser

Gast
#10
Sommer im April 2004:
"Sozialabbau ist Mist. Lasst es einfach sein", rief der DGB-Chef Michael Sommer. "Wir bleiben dabei, auf Basis der Agenda 2010 gibt es keinen Schulterschluss."
Der DGB hat mit am runden Tisch gehockt, als die Agenda 2010 ausgeknobelt wurde. Hielt der nicht seine Anwesenheit für unverzichtbar, weil nur so soziale Auswüchse und Härten vermeidbar wären........
Paolo_Pinkel
Wäre es dem DGB so ernst wie man es propagiert frage ich mich ernsthaft, ob er die Auswirkungen seid Hartz-IV verschlafen hat?
Dem DGB ist es ernst, doch anders, als es wünschenswert wäre. Ihm laufen die Mitglieder weg, und er hofft mit einer sozialen Komponente wieder ins Fahrwasser zu kommen. Denn ich bin mir sicher, dass Sommer und Münte sich tatsächlich einbilden, dass die sPD ab Herbst wieder in D alleinregiert, schließlich versprechen sie den Menschen so viele schöne rote, linke, soziale Neuerungen..... Und dafür leistet Sommer schon mal mal Wahlkampfunterstützung. :icon_kotz:

LG :icon_smile:
 

Paolo_Pinkel

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#11
Dem DGB ist es ernst, doch anders, als es wünschenswert wäre. Ihm laufen die Mitglieder weg,

und das zurecht! Wer in 5 Jahren bei den Hartz-Gesetzen, der Zeitarbeitssklaverei und der Lohnabwärtsspirale die Füße still gehalten hat darf sich über eine solche gerechtfertigte Reaktion nicht wundern wenn Mitglieder ihre Rechte durch eine Gewerkschaft nicht mehr vertreten sehen sondern das berechtigte Gefühl haben, dass sie verauft wurden und noch immer werden.

und er hofft mit einer sozialen Komponente wieder ins Fahrwasser zu kommen. Denn ich bin mir sicher, dass Sommer und Münte sich tatsächlich einbilden, dass die sPD ab Herbst wieder in D alleinregiert,

tja. Einbildung ist auch Bildung. Allerdings wird die Realität anders aussehen. Davon bin ich überzeugt. Es gibt einfach zu viele Menschen die in Schieflage geraten sind und an dich sich lange Zeit nicht erinnert wurde. Das diese Klientel jetzt plötzlich wieder im Fokus steht lässt auch jedem noch so politisch uninteressierten zeigen, dass es nicht ernst gemeint sein kann.

schließlich versprechen sie den Menschen so viele schöne rote, linke, soziale Neuerungen..... Und dafür leistet Sommer schon mal mal Wahlkampfunterstützung.

Wird nix bringen. Dafür hatten sie Jahre die sie sprichwörtlich verplempert haben. Zumindest wird das den betroffenenim Gedächtnis haften geblieben sein die darunter leiden durften. Und die Quittung bekommen die am 27. Sept.
Gruss

Paolo
 

TransAM

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#12
@hotti

sorry, aber wennst :icon_kotz: dann bitte bei der Määääääääääääh -ekel:icon_smile:

@Jürgen3

Sicher kannst noch schlimmer kommen, z.B. 1 eurojobber in der freien Marktwirtschaft, oder generell nur noch Gutscheine für Hartz 4ler, glaub mal, den in Berlin fällt noch vieles ein wie sie uns klein halten können und den Industrieellen und Wirtschaftsbossen weiterhin Bonis geben.

Meiner Meinung nach, ist ein Volksaufstand schon lange überfällig
 

Merkur

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#13
Gegen das Volk gerüstet
Auszug:
Nicht nur in meinem Bundesland Schleswig-Holstein sind die Zivilschutzämter dabei, Lebensmittelkarten herstellen zu lassen und einzulagern. Im Falle einer Hyperinflation will man Produktion und Vertrieb von Versorgungsgütern zwangsbewirtschaften und rationieren - Lebensmittel nur mehr in kleinsten Mengen "auf Marken" - wie einst zu Kriegs- und zu Nachkriegszeiten. Die Kreisämter sind angewiesen, für den Ausfall der Wasser- und Energieversorgung vorzuplanen.
alles hier :Gegen das Volk gerüstet - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - info@nrhz.de - Tel.: +49 (0)221 22 20 246 - Fax.: +49 (0)221 22 20 247 - ein Projekt gegen den schleichenden Verlust der Meinungs- und Informationsfreiheit - Köln, Kölner, Leverkusen,
Es wird schwer in den Zeiten die kommen werden .
 

Paolo_Pinkel

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#14
Hi,

danke für den Link. Hab es gelesen. Die Inhalte sind mir bekannt und sowas in der Richtung wurde auch hier schon gepostet allerdings als Verschwörungstheorie abgetan. Wie man sieht aber doch nicht.

Gruss

Paolo
 

M.aus.B

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#15
... ich freu mich schon auf den "heißen" Herbst, oder war der nicht schon ?:icon_party:
...
Glück Auf,
beim DGB ist immer heißer Herbst und das vier Jahreszeiten lang. Denn die produzieren jede Menge HEISSE LUFT, die Pfeifen !:icon_dampf:
Diese Sacktreter haben H4 mit beschlossen und sie haben NICHTS dagegen getan. Sie haben den Titel Gewerkschaft schon lange nicht mehr verdient ! Sie sind durch und durch korrupt.
 
E

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#16
Glück Auf,
beim DGB ist immer heißer Herbst und das vier Jahreszeiten lang. Denn die produzieren jede Menge HEISSE LUFT, die Pfeifen !:icon_dampf:
Diese Sacktreter haben H4 mit beschlossen und sie haben NICHTS dagegen getan. Sie haben den Titel Gewerkschaft schon lange nicht mehr verdient ! Sie sind durch und durch korrupt.
:icon_daumen: :icon_klatsch: Chapeau! Ins Schwarze getroffen!

LG :icon_smile:
 

mercator

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#17
Glück Auf,
beim DGB ist immer heißer Herbst und das vier Jahreszeiten lang. Denn die produzieren jede Menge HEISSE LUFT, die Pfeifen !:icon_dampf:
Diese Sacktreter haben H4 mit beschlossen und sie haben NICHTS dagegen getan. Sie haben den Titel Gewerkschaft schon lange nicht mehr verdient ! Sie sind durch und durch korrupt.
Wenn es hier zu einem "heißen Herbst" kommt, dann hat der DGB damit nichts mehr zu tun.
 

Paolo_Pinkel

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#18
Sommer und der DGB: überflüssig wie das Geldsystem

Autor: Daniel Neun, Mittwoch, 22. April 2009, 12:23
Zur Zeit treffen sich 40 Personen im Kanzleramt. Wie es vor ein paar Tagen hiess, sollen laut der Bundesregierung die "Unternehmer, Gewerkschafter, Wissenschaftler und Koalitionspolitiker" die Krise des Geldsystems sowie der derzeit herrschenden Wirtschaftsordnung durch eine "gemeinsame Kraftanstrengung" bewältigen(1). Die Veranstaltung wird heute in der Presse "Konjunkturgipfel" (2) genannt, obwohl dort nach Auskunft der Bundesregierung vom 18.April kein weiteres Konjunkturpaket beraten wird. Dementsprechend wurde das Treffen vor ein paar Tagen noch "Spitzentreffen" betitelt.


Einer der Teilnehmer der Elite-Runde ist der Vorsitzende des "Deutschen Gewerkschaftsbundes" (DGB), Michael Sommer. Er warnte, wie vor kurzem der Vorstandsvorsitzende der "Deutschen Bank" Josef Ackermann, vor "sozialen Unruhen" (2). Eine üble Panikmache, die von Versagen, Korruption und skrupelloser Selbstbereicherung der Herren Funktionäre aus Kapital und "Gewerkschaften" ablenken soll.

Dem DGB, dessen oberstes demokratisches Entscheidungsorgan "Bundeskongress" genau alle 4 Jahre tagt (3), laufen die Mitglieder weg. Die mit ihr engstens verstrickte SPD ist heute in der wöchentlichen Forsa-Umfrage auf 23% gefallen (4). Michael Sommer, ein enger Freund Gerhard Schröders der die Vorbereitung der Hartz-Gesetze 2003 mit ermöglichte und absegnete, steht mit dem Rücken zur Wand.

Die Forderung des obersten DGB-Funktionärs nach "100 Milliarden Euro" für ein neues "Konjunkturprogramm" ist zutiefst zynisch. Seit 20 Jahren, dem Zerfall des Ostblocks, sinken kontinuierlich die realen Löhne der Arbeitenden. Systematisch wuchs dagegen der Reichtum der Oberschicht und der Gelderfinder in den Banken. Der DGB tat nichts, er hielt die Arbeitenden ruhig, machte lächerliche Versprechungen und liess sich durch die Bank weg auf faule Kompromisse ein.

Der DGB ist einer der Hauptverantwortlichen für den sozialen Abstieg von Millionen und die erfolgreich hemmnungslos ausgelebte Raffgier des Finanzadels. Jetzt, nach willig hingenommenen Lohn- und Sozialkürzungen, nach Beschwichtigungen und Schwatzorgien gegenüber den eigenen Beitragszahlern, soll der Staat 100 Milliarden Euro für das Versagen auch des DGB bezahlen. Dabei muss jedem klar sein, dass der Staat sich diese von den "pivaten", kommerziellen Banken erfinden lässt und den Schuldenturm zu Babel auf dem Rücken der Deutschen noch höher schraubt. Die Methode dabei ist so hinterhältig wie einfach:

Braucht der Staat z.B. plötzlich 100 Milliarden Euro, bietet er selbst erfundene "Staatsanleihen" zum Verkauf an. Daraufhin erfinden sich die kommerziellen, demokratisch vollkommen unkontrollierten Banken selbst 100 Milliarden Euro und kaufen diese "Staatsanleihen".

Der Staat hat auf einmal 100 Milliarden Euro aus dem Nichts. Und 100 Milliarden neue Schulden bei den Banken. Und für diese neuen Schulden müssen dann Millionen Menschen ihr Leben lang sehr real arbeiten gehn.

Denn das ist das einzige Reale im Wahnsinn Kapitalismus: die immerwährende Arbeit des einfachen Menschen, der keine Ahnung davon hat was da eigentlich sein ganzes Leben lang mit ihm gemacht wird.


Keinen Laut hat Sommer und der DGB zu Demokratieabbau, struktureller Republikzerstörung und drohendem Militäreinsatz im Innern von sich gegeben. Keinen Laut zu dem Wahnsinn des staatlichen Ausverkaufs an die Banken, die auf riesigen, selbst erfundenen Geldmengen ohne Bezug zur Wirklichkeit sitzen, diese nicht mehr loswerden weil sie keinen Dummen mehr finden und jetzt auch noch zum Staat rennen und von ihm Geld fordern, welches die Banken dann extra für ihn erfinden, damit der Staat sein Siegel drunter setzt, weil es nur so seinen Wert bekommt.

Das ist der Kapitalismus: die Banken erfinden ihr Geld, und der Staat gibt ihm mit seinem Siegel den Wert. Ein Wahnsinn, der gerade zusammenbricht, weil niemand mehr erfundene Werte ohne jede Substanz will.

Wovor jetzt DGB und Kapital also warnen, ist die Demokratie. Käme die endlich in Gang, würde die Bevölkerungsmehrheit einfach diese überflüssigen Leistungsempfänger in Banken und "Gewerkschaften" abschaffen, ein Geldsystem unter demokratischer Kontrolle installieren und die Voraussetzungen für eine neue wirtschaftliche Gründerzeit von unten durch kleine Betriebe ohne bürokratischem Wasserkopf und Gelderfinderei schaffen.

Stattdessen warnt die korrupte Oberschicht vor dem Volk. Eine miese Taktik, die ihr niemand abnimmt.

Quellen:
(1) EU: Deutschland soll Sozialleistungen erhöhen
(2) http://www.welt.de/wirtschaft/article3600511/DGB-Chef-Sommer-droht-mit-sozialen-Unruhen.html
(3) Deutscher Gewerkschaftsbund – Wikipedia
(4) SPD fällt auf 23% - Radio Utopie
Sommer und der DGB: überflüssig wie das Geldsystem - Radio Utopie

Gruss

Paolo
 
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#19
Staatsbürgschaft für Bürger

Man soll von sozialen Unruhen nicht alarmistisch reden. Man soll etwas dafür tun, dass sich die Bürger sicher fühlen können. Der Staat muss für die soziale Sicherheit seiner Bürger bürgen.

Nicht die Poilzei und nicht die Justiz waren jahrzehntelang Garant des inneren Friedens in der Bundesrepublik Deutschland; nicht Strafrechtsparagraphen und Sicherheitspakete haben für innere Sicherheit gesorgt.
Es war der Sozialstaat. Er war das Fundament der wirtschaftlichen Prosperität, er war die Geschäftsgrundlage für gute Geschäfte, er verband politische Moral und ökonomischen Erfolg.
Aus der Marktwirtschaft wurde ein deutsches Wunder, das Wirtschaftswunder, weil es den Sozialstaat gab. Ohne den Sozialstaat hätte es nicht nur einmal gekracht in der Republik. Der Sozialstaat hat soziale Gegensätze entschärft.
Das gilt es in der Krise zu bedenken, die die größte Wirtschaftskrise ist, die die Bundesrepublik seit ihrer Gründung erlebt hat.

Der vormalige Generalstaatsanwalt Kay Nehm hat kurz vor dem Ende seiner Amtszeit vor einem "Auseinanderdriften der Gesellschaft" gewarnt, das den inneren Frieden gefährden könne. Diese Warnung stammt aus dem Jahr 2006.
Warnung vor sozialen Unruhen - Staatsbürgschaft für Bürger - Politik - sueddeutsche.de
 
E

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#20
Krisenstimmung

Gerede von sozialen Unruhen ist "brandgefährlich"

Die Konjunkturprognose ist düster: Der Wirtschaft droht ein beispielloser Absturz. Eine Million Menschen könnten ihre Arbeit verlieren. DGB-Chef Michael Sommer und SPD-Politikerin Gesine Schwan warnen vor "sozialen Unruhen" und stoßen damit auf wenig Verständnis. Unions-Politiker Bosbach nennt die Äußerungen "brandgefährlich".
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, hat die Warnung vor sozialen Unruhen heftig kritisiert. Bosbach sage bei MDR INFO, diese Äußerungen seien "brandgefährlich". Die wirtschaftliche Lage eines Landes werde nicht dadurch besser, dass man soziale Unruhen an die Wand male.





"Deutschland kann mit Krisen umgehen"

Deutschland habe bereits bewiesen, dass es mit riesigen Problemen fertig werden könne. Bosbach verglich die Situation mit der Zeit nach der Wiedervereinigung. Die Menschen in den neuen Bundesländern hätten in den letzten zwei Jahrzehnten gewaltige Kraftanstrengungen unternommen. Die Herausforderungen von damals seien vergleichbar mit Herausforderungen in der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise.
"Selbst wenn wir tatsächlich einen Einbruch von sechs Prozent in der Wirtschaft hätten, dann hätten wir die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Jahre 2004/2005. Und auch damals sind keine sozialen Unruhen ausgebrochen."


Wolfgang Bosbach, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Das Original hier:
 
E

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Gast
#21
Deutschland habe bereits bewiesen, dass es mit riesigen Problemen fertig werden könne.
Hat Deutschland eben noch nicht bewiesen, das es mit Krisen/Problemen umgehen kann, denn sonst wäre die Krise "große Koalition" schon längst überwunden und richtige Volksvertreter an der Macht.

Auch wenn man die erstmal mit der Lupe suchen müsste.
 

rEvOlUtIoN

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#22
Nun,ich hoffe doch sehr das es soziaöe Unruhen gibt !!

Da man sich verbündet und zusammen hält gegen das parasitäre Verhalten von den da oben.

Schon alleine die Lügen der Merkel und Steinbrück und derren Grossen Geldvernichtungs Koalition und ihren Wasch-Banken !!

Den eins vergessen die Idiote da oben,das Deutsche Volk ist zwar Lahm,aber
wie heisste es "Wir sind Europa" nicht nur das Deutsche Volk wird sich wehren sondern wird man alle Länder mit ins Boot holen !! Eine Gemeinschaft,ein Kampf !!

Die Franzosen machen das richtig so,Manager fest setzen die Politik heraus vordern !!

Sollen sie Polizei mit Schlagstöcke schicken,wir haben diese auch,wenn nötig.Wasserwerfer können sie Mitbrigen,wir mit Güllewerfer als Antwort !!


Den muss man halt mal wieder beibingen wär der Staat ist !! Das Volk !!


Haltet zusammen !!


greatz
 
E

ExitUser

Gast
#23
"Unsere Demokratie ist gefestigt"

Arbeitgeber und Politiker warnen vor Panikmache - die Warnung vor Unruhen halten sie für übertrieben. Menschen weiter zu verunsichern sei "dumm", Mäßigung eher die Devise.

Angesichts der tiefen Rezession warnen Politiker und Arbeitgeber eindringlich vor Panikmache. Gerade in der gegenwärtigen Krise sei eine negative Stimmungsmache "äußerst schädlich", sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der Zeitung Die Welt. Gesellschaftliche Verantwortungsträger sollten sich nicht "an wilden Spekulationen und wahltaktischen Manövern" beteiligen. Hundt verwies darauf, dass die Unternehmen derzeit alles dafür täten, das Beschäftigungsniveau in ihren Betrieben zu halten.
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) rief zu Zurückhaltung auf. "Ich halte es für verantwortungslos, nachgerade für dumm, in einer solchen Situation eher noch einen Beitrag zur Verunsicherung zu leisten", sagte der Minister im ZDF. Er sehe mit Freude, "dass es in diesem Land ein hohes Maß an Besonnenheit gibt und ich würde mir dieses Maß an Besonnenheit auch wünschen bei jenen, die jetzt von sozialen Unruhen zu murmeln beginnen", sagte er an die Adresse von DGB-Chef Michael Sommer und der SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht wegen der sozialen Sicherungssysteme keine Gefahr von Unruhen wegen der Wirtschaftskrise. "Es wird auch jetzt niemand in materielle Existenzbedrohung kommen", sagte Schäuble im Sender N24. Die Politik habe die Krise zwar nicht verhindern können, "aber wenn die Politik das tut, was sie kann, dann muss es nicht zu Unruhen kommen".
Rezessionsängste - ''Unsere Demokratie ist gefestigt'' - Politik - sueddeutsche.de

Was kaum auffällt ist, je schärfer und "mit Nachdruck" manche Voraussagen dementiert werden, umso realer sind diese Befürchtungen.

Angefangen von "es wird keine Krise kommen" und die Regierung trotz immer mehr werdender Meldungen über eine bevorstehende Krise ihre "Prognosen eines "Aufschwungs"" auf ein leichtes Plus vorlegte, über die weiteren "Prognosen" das es dann doch, aber nur einen leichte Abschwung geben wird, um dann doch immer weiter nach Unten korrigieren zu müssen, bis zu dem Abweisen von "unsinnigen Befürchtungen von sozialen Unruhen".

Die wissen es, das es brodelt und versuchen trotzdem mit ihrer Volksverdummung von Dementis, Gefälligkeitsgutachten von bezahlten Forschern und dummen Gerede die Menschen in einem künstlichen Sicherheitsgefühl zu halten.

Durch die "Maßnahmen" wie Kurzarbeitergeld, Abwrackprämie usw. wird es vielleicht etwas verzögert, aber nicht verhindert.
 
E

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#24
Die wissen es, das es brodelt und versuchen trotzdem mit ihrer Volksverdummung von Dementis, Gefälligkeitsgutachten von bezahlten Forschern und dummen Gerede die Menschen in einem künstlichen Sicherheitsgefühl zu halten.
Durch die "Maßnahmen" wie Kurzarbeitergeld, Abwrackprämie usw. wird es vielleicht etwas verzögert, aber nicht verhindert.
Hoffentlich!
Ich komme mir manchmal vor, als würde man bei schwülem Wetter im Hochsommer sehnsüchtig auf ein bereinigendes Gewitter warten.
Und man lauscht dann schon gespannt auf das Grollen in der Ferne.........

LG :icon_smile:
 

MenschMaier

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#26
Interessant in dem Zusammenhang ist auch, daß es vielfach hiess:
DGB Chef DROHT mit sozialen Unruhen!!

hier zb.
DGB droht Unternehmen mit sozialen Unruhen - Politik - Deutschland - Handelsblatt.com

Googelt man mit den Begriffen "DGB Droht Sozial" findet man in der Trefferliste noch die Überschrift "DGB Chef DROHT mit sozialen Unruhen!!",
im entsprechenden Titel des Blatts dann allerdings geändert in "Sommer warnt!
Ulkig finde ich das.

Gestern im Satiregipfel war ein Typ, der es absolut auf den Punkt bringt!

ARD Mediathek: Satire Gipfel - Politisches Kabarett mit Mathias Richling und seinen Gästen - Donnerstag, 23.04.2009 | Das Erste

Ab Minute 17:00 etwa.
Must see

mm
 

Woodruff

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#27
CSU fordert von SPD Rückzug Gesine Schwans

(PR-inside.com 24.04.2009 12:42:02)


Berlin (AP) Die CSU fordert die SPD auf, ihre Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl am 23. Mai, Gesine Schwan, zurückzuziehen. «Schwan wird zu einer Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland. Mit ihrem saudummen Dahergerede von sozialen Unruhen provoziert sie die Spaltung unserer Gesellschaft», sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt dem «Münchner Merkur» (Samstagausgabe). Nach DGB-Chef Michael Sommer hatte auch Schwan von einer Gefahr sozialer Unruhen als Folge der Wirtschaftskrise gesprochen. Dafür wird sie auch in der SPD kritisiert. Dobrindt sagte weiter: «Schwan spielt Lafontaine in die Hände, der in Deutschland die Straßen brennen sehen und einen Generalstreik ausrufen will. Damit hat sich Frau Schwan endgültig disqualifiziert für das höchste deutsche Staatsamt.» Er richtete einen Appell an SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier: «Machen Sie endlich reinen Tisch! Ziehen Sie Ihre Kandidatin zurück und stoppen Sie die Zusammenarbeit mit den Hetzern der Linkspartei.
CSU fordert von SPD Rückzug Gesine Schwans
 
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#28
Debatte um soziale Unruhen geht weiter

In die Debatte um mögliche soziale Unruhen hat sich jetzt auch die Kirche eingeschaltet. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Meyer, zeigt Verständnis für die Warnungen. Beide christlichen Kirchen hätten schon lange mit Nachdruck auf katastrophale Folgen hingewiesen, wenn allein auf unbegrenzten Wettbewerb gesetzt werde. In Kirchengemeinden an sozialen Brennpunkten seien die Zeichen wachsender Armut schon unverkennbar. Dagegen krisitierte SPD-Fraktionschef Struck solche Warnungen, vor allem die Äußerungen der sozialdemokratischen Präsidentschaftskandidatin Schwan. Das untergrabe die Bemühungen der Bundesregierung, die Krise abzumildern.
drück mich
 

left

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#29
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt dem «Münchner Merkur» (Samstagausgabe). Nach DGB-Chef Michael Sommer hatte auch Schwan von einer Gefahr sozialer Unruhen als Folge der Wirtschaftskrise gesprochen. Dafür wird sie auch in der SPD kritisiert. Dobrindt sagte weiter: «Schwan spielt Lafontaine in die Hände, der in Deutschland die Straßen brennen sehen und einen Generalstreik ausrufen will.CSU fordert von SPD Rückzug Gesine Schwans
Wenn es nur mit "brennenden Straßen" möglich ist, solche Dummschwätzer wie CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt und viele andere wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, dann müssen in <Deutschland die Straßen brennen>.

Ein Volk muss die Möglichkeit haben mittels GENERALSTREIK gegen die ReGIERung zu demomstrieren.
Das Volk muss die Macht haben.
 

left

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#30
Debatte um soziale Unruhen geht weiter

In die Debatte um mögliche soziale Unruhen hat sich jetzt auch die Kirche eingeschaltet. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Meyer, zeigt Verständnis für die Warnungen. Beide christlichen Kirchen hätten schon lange mit Nachdruck auf katastrophale Folgen hingewiesen, wenn allein auf unbegrenzten Wettbewerb gesetzt werde. In Kirchengemeinden an sozialen Brennpunkten seien die Zeichen wachsender Armut schon unverkennbar. Dagegen krisitierte SPD-Fraktionschef Struck solche Warnungen, vor allem die Äußerungen der sozialdemokratischen Präsidentschaftskandidatin Schwan. Das untergrabe die Bemühungen der Bundesregierung, die Krise abzumildern.
drück mich
soviel Falschheit in sowenigen Sätzen

KIRCHEn..... die mit am meisten an den 1 EURO Jobber verdienen:icon_neutral:

POLITIK/Struck.... Mitverursacher der Armut, die die sich stets bemüht haben:icon_neutral:
 

Syndrom

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#32
"Soziale Unruhen" völlig ausgeschlossen?

DGB-Chef Michael Sommer und SPD-Bundespräsidentenkandidatin Gesine Schwan haben mit Warnungen vor sozialen Unruhen scharfe Kritik ausgelöst.

Sogar die Kanzlerin warnt vor "Panikmache"

Ist das alles wirklich nur "heiße Luft", oder erleben wir doch einen "heißen Herbst"?

Besonders wenn man dann noch diese Meldungen liest:

"Städtebund-Chef erwartet Sozialkürzungen"
"Zumwinkel erhält Pension in Millionenhöhe
"

Das sind nur 2 Beispiele.

Was meint Ihr dazu?
 
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#33
Ist zwar von 2005, aber im Prinzip zeitlos gültig und passt zu allem, was sich die "Volksvertreter" und ihre Enflüstererbande von der Wirtschaftslobby alles erlauben, um ihre "Wähler", Arbeitnehmer und Konsumenten zu vera*****n!

YouTube - Georg Schramm - Respekt wäre uns lieber gewesen (Scheibenwischer RBB, 2005)


Mir ist in der letzten Zeit auch aufgefallen, dass man in der Stadt beim einkaufen, oder schon alleine beim vorbeigehen, Geprächsfetzen von Leuten mitbekommt, die sich über Hartz IV oder Arbeitsbedingungen und im allgemeinen über die jetzigen und zukünftigen Lebensbedingungen unterhalten. :icon_rolleyes:

Sind die Politiker einfach so realitätsfern und abgestumpft, dass sie nichts mehr mitbekommen, oder tun sie nur so dämlich!?

Gestern bei Monitor:

Werner Maas: "Vor zehn, 15 Jahren, wenn mir da einer gesagt hätte, irgendwann bist du mal in der "Klapse", dann hätte ich gesagt, du spinnst, aber ich kam mir zum Schluss vor wie der Hamster im Rad. Ja, nach dem Motto, du musst halt funktionieren, du musst hier dich bewegen, du musst einfach mitmachen. Und irgendwann kam dann auch bei mir der Punkt, wo es einfach nicht mehr ging. Ja, wo es also von der Physis her noch ging, aber die Psyche machte dann einfach nicht mehr mit."

Quelle: DasErste.de - Monitor - Krise essen Seele auf: Doping am Arbeitsplatz
Also wenn man in der jetzigen Situation es nicht schafft starke Protestaktionen in Bewegung zu bringen, wann dann?
Das größte Hindernis um wirkungsvoll zu protestieren, ist ja eigentlich nur der gerade angefangene Wahlkampf!

Aber wie sagt Dr. Hirschhausen so schön, man muss das Ziel vor Augen haben und sich nicht ständig mit den Hindernissen beschäftigen...:icon_party:
 
E

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#34
Ist zwar von 2005, aber im Prinzip zeitlos gültig und passt zu allem, was sich die "Volksvertreter" und ihre Enflüstererbande von der Wirtschaftslobby alles erlauben, um ihre "Wähler", Arbeitnehmer und Konsumenten zu vera*****n!

YouTube - Georg Schramm - Respekt wäre uns lieber gewesen (Scheibenwischer RBB, 2005)


Mir ist in der letzten Zeit auch aufgefallen, dass man in der Stadt beim einkaufen, oder schon alleine beim vorbeigehen, Geprächsfetzen von Leuten mitbekommt, die sich über Hartz IV oder Arbeitsbedingungen und im allgemeinen über die jetzigen und zukünftigen Lebensbedingungen unterhalten. :icon_rolleyes:

Sind die Politiker einfach so realitätsfern und abgestumpft, dass sie nichts mehr mitbekommen, oder tun sie nur so dämlich!?.
Ist mir auch aufgefallen. Sogar im Bus. Nicht ganz nüchtern, aber durchaus laut, wurde darüber geredet, was wir uns hier noch alles gefallen lassen müssen. Sie sahen vor sich schon den ersten Kranken, der vor dem Krankenhaus liegen gelassen wird. Waren zwei ältere Damen.

Auch wenn ich das noch ein wenig überzogen fand, der Zorn war eindeutig da. Wenn sich das entlädt, dann werden wir jungen Leute beschämt sein. Aber noch ist nichts verloren. Das ist jetzt aber parteiübergreifend gemeint. Nicht das hier wieder schwadroniert wird...
 

Ingvar

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#35
AW: "Soziale Unruhen" völlig ausgeschlossen?


Was meint Ihr dazu?
Wenn unsere Regierung es wirklich wagen würde die Sozailleistungen zu senken nachdem den Bankern Milliarden in den allerwertesten geblasen wurde,
dann kann man wirklich davon ausgehen das es ein sehr heißer Herbst wird.
 
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#36
SPD auf Distanz zu Schwan

BERLIN (dpa/AFP/BZ). Mit ihrer Warnung vor sozialen Unruhen hat sich die Kandidatin der SPD für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan, Unmut auch in den eigenen Reihen zugezogen.

Nach SPD-Fraktionschef Peter Struck ging am Freitag auch SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier deutlich auf Distanz. "Ich glaube, die sozialen Unruhen sollten wir nicht herbeireden", sagte der Außenminister. Über seinen Sprecher ließ er zudem mitteilen, er warne davor, "die Folgen einer Entwicklung, die wir nicht genau kennen, zum jetzigen Zeitpunkt zu dramatisieren". Struck sagte der Rheinischen Post, es sei nicht gut, "wenn wir davon reden, dass hier Unruhen ausbrechen könnten wie in Frankreich oder anderswo". Dies untergrabe die Bemühungen der Bundesregierung, die alles tue, um die Krise für die Menschen abzumildern. Kanzlerin Angela Merkel warnte davor, die Menschen zu verunsichern. Bisher habe sich die Bevölkerung in der Wirtschaftskrise sehr besonnen verhalten. Sie sei zuversichtlich, dass dies so bleibe. Später wurde die CDU-Vorsitzende noch deutlicher: Es sei "völlig unverantwortlich, Panik und Ängste zu schüren und etwas vorherzusagen, was nicht der Realität entspricht", kritisierte sie.
Deutschland: SPD auf Distanz zu Schwan - Badische-Zeitung.de


was ist schlimmer, Besorgnis über evtlle Unruhen in D zu äußern, oder alles nur herunter zu spielen, dann aber dumm schauen, wenn es doch passiert?

Schwan selbst verteidigte bei Focus-Online ihre Position. Auch sie rechne zwar nicht mit brennenden Barrikaden wie in Frankreich. Aber man dürfe die Realität auch nicht ausblenden. Am Vortrag hatte Schwan vor einer Gefahr für die Demokratie gewarnt, falls der Absturz der Wirtschaft anhalte. Ähnlich hatte sich der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, geäußert. Dieser verzichtete am Freitag in einer Rede auf eine Wiederholung seiner Warnung.
 

wolliohne

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#37
Spätestens im Herbst werde es knallen

, sagte Otte, der an der FH Worms lehrt und eine große Krise bereits 2006 in seinem Buch „Der Crash kommt“ vorausgesagt hatte, dem „Berliner Kurier“ vom Freitag. Sollte die Wirtschaft tatsächlich um sechs Prozent schrumpfen in diesem Jahr, bedeute das „erheblich mehr Arbeitslose als bisher“. Dann sei eine Arbeitslosenzahl von „fünf bis sechs Millionen bis 2011“ realistisch. Ganz besonders gefährdet seien Jobs in der Autoindustrie und im Maschinenbau.

Ps.damit niemand mehr sagen kann er hätte es nicht gewusst!

Wirtschaftsforscher: Reiseverbot gegen die Krise - Finanzkrise - FOCUS Online
 

Rounddancer

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#38
Irgendwann wird sogar hier in Deutschland die kritische Masse erreicht sein,- und dann das Volk auf die Straßen gehen, Manager einsperren, die Fallbeile herausholen wird.

Nur: Das braucht noch eine ganze Weile.

Allerdings haben wir damals, kurz vor dem Fall der Mauer zur "DDR" das "Das braucht noch eine ganze Weile" auch gesagt,- und dann war es, nur einige Wochen später soweit ...

Allerdings fürchte ich, daß es zum Erreihen der kritischen Masse dann wieder einmal der Initiative eines charismatischen Politikers bedarf. Gesine Schwan ist das nicht, DGB-Chef Sommer auch nicht.
 

wolliohne

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#39
Prantl,Garant ist der Sozialstaat

Nicht die Polizei und nicht die Justiz waren jahrzehntelang Garant des inneren Friedens in der Bundesrepublik; nicht Strafrechtsparagraphen und Sicherheitspakete haben für innere Sicherheit gesorgt.

Es war der Sozialstaat: Er war Fundament der wirtschaftlichen Prosperität, Geschäftsgrundlage für gute Geschäfte; er verband politische Moral und ökonomischen Erfolg.



Sorge vor Unruhen in der Krise - Der Lärm der Unken - Politik - sueddeutsche.de
 

druide65

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#40
Michael Sommer, Vorsitzender des DGB, hat auch bei hartaberfair seine Befürchtung geäußert, dass es in Deutschland zu sozialen Unruhen kommen könnte, sollte es aufgrund der Wirtschaftskrise zu Massenentlassungen kommen. Ist seine Sorge begründet?
Gerd Nollmann:
Soziale Unruhen können nicht seriös wissenschaftlich prognostiziert werden. Wenn es zu Demonstrationen kommt, können diese durchaus eine Eigenlogik entwickeln, die in Gewalt mündet. Frühere Forschungen zu den weiteren Wirkungen von Arbeitslosigkeit weisen allerdings eher in eine andere Richtung. Arbeitslosigkeit führt eher zu Resignation und zu Folgeproblemen in den Familien, von denen die Öffentlichkeit oft wenig erfährt.
Hart aber Fair Faktencheck
 

wolliohne

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#41
[FONT=&quot]Soziale Unruhen würden spd wählen!
[/FONT]
 

druide65

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#43
Schon die Überschrift lässt mich fast :icon_kotz:
Der Titel sollte wohl ehr eine Zynische übertriebene Überschrift sein:icon_wink:

Der armen Gräfin "Eduscho" Pfuel kamen ja wirklich fast die Tränen.
So eine Palastrenovierung kann einen schon arm machen:icon_rolleyes:
 

a f a

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#44
Ist das alles wirklich nur "heiße Luft", oder erleben wir doch einen "heißen Herbst"?
Das sich der seit langem schwelende Volkszorn gewaltsam entladen wird, steht, für mich jedenfalls, völlig außer Frage. Die Frage müsste eigentlich lauten, welche armen Schweine wird es treffen ? Unsere sogenannten "Leistungsträger" und Eliten ?, im Leben nicht.:icon_evil: Nö, ich befürchte eher Reichskristallnacht, Rostock-Lichtenhagen oder Ähnliches.:frown:

Gruß
Norbert

Freiheit, Gleichheit, Solidarität
 
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#46
Ich finde es schwachsinnig, gegen Entlassungen zu protestieren. Wenn eine Firma keine Aufträge mehr hat, muss sie entlassen. Logisch, oder?

Man sollte sich vielmehr geschlossen gegen eine unfähige Regierung auflehnen, die es als reinen Sport betrachtet, 'ihr' Volk zu belügen und zu betrügen!

Dafür ist weder eine Gewerkschaft noch eine SPD erforderlich.
 

Hotti

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#47
Ich finde es schwachsinnig, gegen Entlassungen zu protestieren. Wenn eine Firma keine Aufträge mehr hat, muss sie entlassen. Logisch, oder?
Nur verhält sich das leider oft anders. Ich darf Dich mal an Nokia erinnern. Ich selber war auch ein Opfer der Arbeitsplatzverlagerung. Da ging es aber "nur" um 250 Mitarbeiter, und davon hat nur keine S.. was gehört. Und ich bin der Meinung, auch wenn Aufträge ausbleiben, kann man das einige Zeit mit Kurzarbeit auffangen. Selbst wenn es dann zu Entlassungen kommt, sollte jeder eine Wiedereinstellungsgarantie bekommen, wenn der Laden dann wieder anzieht. Und zwar zu den gleichen Bedienungen, wie vor der Entlassung, und nicht durch eine Schweinarbeitsfirma, oder Dumpinglohn.
 

Woodruff

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#48
Deutsche fürchten soziale Unruhen

Eine Mehrheit der Bevölkerung teilt nach einer Umfrage die Befürchtungen von DGB-Chef Michael Sommer vor sozialen Unruhen als Folge der Wirtschaftskrise. Innenminister Schäuble hält die Sorgen für unbegründet.


54 Prozent der Befragten rechneten mit sozialen Unruhen in Deutschland, berichtete die Zeitung „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf eine Erhebung des Emnid-Instituts unter 501 Deutschen. In Ostdeutschland seien es sogar 61 Prozent.

Jeder Dritte bereit zum Protest

Fast jeder Dritte Befragte (32 Prozent) sagte demnach, er würde sich angesichts der Krise persönlich an Demonstrationen oder Protesten beteiligen. 65 Prozent lehnten dies ab. Verständnis für solche Proteste hätten 79 Prozent.

[...]
Umfrage: Deutsche fürchten soziale Unruhen - Deutschland - FOCUS Online
 

FAR2009

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#49
Das scheint ja auch hier zu passen:

AW: Hartz-IV-Empfänger haut Job-Center-Mann
Hallo beisammen!

nur ne kleine Anmerkung zum ursprünglichen Thread. Falls das Ganze überhaupt wahr ist, was ja in der Maurerbibel, will sagen BILD, nicht unbedingt sein muss, kann man solche Reaktionen durchaus verstehen. Man stelle sich den verzweifelten Leidensgenossen doch nur einfach mal vor, wie er nach wer weiss wie langer Zeit mit Sorgen und von Hartz4 auf ein Mindestsozialniveau herunterrasiert vor einem rethorisch geschulten Bürschen im Anzug steht, der im Hinterkopf schon die nächsten 3 Kunden bearbeitet, und gar kein Interesse geschweige denn ein Fünkchen Empathie für sein Gegenüber hegt. Mich wunderts, dass nicht schon längst mehr passiert ist in unserem herunter gekommenen Sozialstaat.

Aber wer seine Antennen ausfährt registriert wie es an allen Ecken und Enden brodelt. Und das macht einem Angst!

Was wird passieren wenn die graue Masse, das zum Bodensatz des Sozialen Systems gemachte Prekariat sich vom Sofa erhebt, und keine Lust mehr hat auf Mittags-Talkshows, Katastrophen-Media-Events und ähnliche Gladiatorenveranstaltungen, sich nicht mehr zufrieden gibt mit Brot und Spielen, ein Bewusstsein für die eigene Verarschnung entwickelt, aufmuckt und womöglich einen Schönhuber 2 wählt und wieder beginnt Hurra zu schreien? Die Gelegenheit rückt ja immer naher in diesem Superwahljahr 2009.
Mich erinnern die momentane Zustände immer mehr an die Weimarer Republik und den ganzen Scheiss der danach kam.
Das sind doch die wahren Sorgen und Probleme die auf uns zukommen können. Macht euch das keine Angst?
 
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#50
Soziale Unruhen in Deutschland
Die Finanzkrise trifft die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht, Politiker reden von globaler Rezession und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit als Folge einer einsetzenden Kreditklemme. Für die Bestsellerautoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu steht indes fest: Die Krise war hierzulande seit langer Zeit vorhersehbar, ............

Fazit des Autoren-Duos: Die Zeichen stehen in Deutschland auf Sturm, soziale Unruhen und Revolten könnten das Straßenbild bestimmen. Mit solchen Thesen wartet das Sachbuch „Brennpunkt Deutschland – Warum unser Land vor einer Zeit der Revolten steht“ auf, das am 10. Februar 2009 im Bastei Lübbe Verlag erscheint. Lifegen.de sprach exklusiv mit beiden Autoren des Werks über die akuten Risiken für die Bundesrepublik.

LifeGen.de: Kommen wir zur steigenden Arbeitslosigkeit.....

Vollborn:...die niemanden überrascht. Wir haben seit Jahren zwischen sieben und acht Millionen Menschen, die Leistungen von der Bundesagentur für Arbeit beziehen. Zudem entlassen große Unternehmen seit Jahren massiv. Vor allem dann, als hierzulande alle vom „Wirtschaftswunder 2.0“ sprachen, strichen Großunternehmen Stellen im großen Stil.

LifeGen.de:Die Politik betonte über Jahre hinweg die Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Jobs.

Vollborn: Vergisst aber auch heute dabei zu erwähnen, dass jemand mit beispielsweise 580 Euro im Monat kaum auskommen kann, wenn er noch Kinder und eine ebenso schlecht verdienenden Partner hat..........

LifeGen.de: Als da wären?

Vollborn: Schauen Sie sich doch zum Beispiel die Berichte der Hans Böckler Stiftung an. Haben Sie darüber einen Aufmacher in der Tagesschau gesehen? ........
LifeGen.de - Soziale Unruhen in Deutschland: Das Gesamtsystem Bundesrepublik ist in Gefahr (INTERVIEW)
 

druide65

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#51
Das scheint ja auch hier zu passen:

AW: Hartz-IV-Empfänger haut Job-Center-Mann
Hallo beisammen!

nur ne kleine Anmerkung zum ursprünglichen Thread. Falls das Ganze überhaupt wahr ist, was ja in der Maurerbibel, will sagen BILD, nicht unbedingt sein muss, kann man solche Reaktionen durchaus verstehen. Man stelle sich den verzweifelten Leidensgenossen doch nur einfach mal vor, wie er nach wer weiss wie langer Zeit mit Sorgen und von Hartz4 auf ein Mindestsozialniveau herunterrasiert vor einem rethorisch geschulten Bürschen im Anzug steht, der im Hinterkopf schon die nächsten 3 Kunden bearbeitet, und gar kein Interesse geschweige denn ein Fünkchen Empathie für sein Gegenüber hegt. Mich wunderts, dass nicht schon längst mehr passiert ist in unserem herunter gekommenen Sozialstaat.

Aber wer seine Antennen ausfährt registriert wie es an allen Ecken und Enden brodelt. Und das macht einem Angst!

Was wird passieren wenn die graue Masse, das zum Bodensatz des Sozialen Systems gemachte Prekariat sich vom Sofa erhebt, und keine Lust mehr hat auf Mittags-Talkshows, Katastrophen-Media-Events und ähnliche Gladiatorenveranstaltungen, sich nicht mehr zufrieden gibt mit Brot und Spielen, ein Bewusstsein für die eigene Verarschnung entwickelt, aufmuckt und womöglich einen Schönhuber 2 wählt und wieder beginnt Hurra zu schreien? Die Gelegenheit rückt ja immer naher in diesem Superwahljahr 2009.
Mich erinnern die momentane Zustände immer mehr an die Weimarer Republik und den ganzen Scheiss der danach kam.
Das sind doch die wahren Sorgen und Probleme die auf uns zukommen können. Macht euch das keine Angst?

Das ist nicht zu unterschätzen das einige Menschen aus Verzweiflung an den rechten Rand getrieben werden.
Selbst wenn es nur paar Tausend sind...sind das schon paar Tausend zuviel...
 
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#52
und wenn es auch eine Auftragsflaute gibt, dann wird das immer Unternehmerrisiko bleiben. Sollte aber Gewinn eingefahren werden, muss der Lohn erhöht werden. (was zu oft nicht getan wird) Wer sich nicht daran hält, hält sich auch nicht an die vereinbarten Regeln für eine soziale Marktwirtschaft und lehnt dieses System ab. Der braucht nicht mit dem Finger auf andere zeigen und ihnen vorwerfen, was er selbst einleitet.

Übrigens ich habe schon Maurer getroffen die würden es mit jeden Philosophen aufnehmen können. Diese lesen keine Guild-zeitung
 

Rote Socke

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#53
... die es als reinen Sport betrachtet, 'ihr' Volk zu belügen und zu betrügen!

Dafür ist weder eine Gewerkschaft noch eine SPD erforderlich.

Doch gerade um das Volk zu belügen sind die o.g. Organisationen erforderlich.
 
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#55
CDU spricht offen über Hartz IV Kürzungen
Die CDU Berlin spricht im Zusammenhang der Wirtschaftskrise offen über Hartz IV Kürzungen.

Die Wirtschaftskrise wird ihren sozialen Tribun fordern. Die ersten Vorboten einer verelenden Gesellschaft sind bereits zu spüren. Die CDU Berlin spricht bereits jetzt davon, dass offenbar ein Zusammenbruch der Sozialsysteme bevor steht. Nach den vorgelegten Prognosen des Bundeswirtschaftsministerium fordert die CDU vom Berliner Senat ein "Deeskalationsprogramm zur Erhaltung der zwingend notwendigen sozialen Infrastruktur". Das sogenannte Deeskalationsprogramm soll nach Meinung der CDU dazu dienen, möglichen sozialen Unruhen vorzubeugen.

Gregor Hoffmann, sozialpolitischer Sprecher der CDU Fraktion im Berliner Senat gab schon einmal einen düsteren Ausblick auf das kommende Jahr nach der Bundestagswahl. Aufgrund des prognostizierten massiven Anstiegs der Erwerbslosigkeit sei "bereits zum heutigen Zeitpunkt klar, daß der Status Quo der Leistungsangebote nicht beibehalten werden kann", so Hoffmann. Der Anhebung des Arbeitslosengeld II Regelsatzes im Juli 2009, wird im kommenden Jahr eine Leistungskürzung folgen. Im "kommenden Jahr wird es eine Reduzierung geben", so der CDU Politiker. Damit ist einer der Punkte offengelegt, die wir nach den Bundestagswahlen zu erwarten haben. Es wird jetzt höchste Zeit, dass sich die Betroffenen zusammenschließen, um gemeinsam ihre Interessen auf Regelleistungserhöhung und gegen Sozialkürzungen zu vertreten. (26.04.2009)
Klick
Man gedenkt an den entsprechenden Stellen zu kürzen......
 
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#56
Wenn dann schon das Urteil des BVG da sein sollte... dürfen die dann einfach so kürzen?
Aus welchen Gründen auch immer, ich denke das dürfen die nicht so einfach.
 
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#58
Vielleicht kommt ja mal die Zeit wo geschrieben wird:

DGB-Chef ruft zu sozialen Unruhen in Deutschland auf!
 

Atlantis

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#59
Sie benutzen die Krise, um die Menschen zu beherrschen: kein Geld mehr da, wir müssen die Schulden abbauen, jetzt muss der Gürtel enger geschnallt werden, wir müssen die Löhne kürzen, die Renten, das Arbeitslosengeld...
Das geht erst auf dem Höhepunkt der Krise und nach der Wahl los!
Denn Banken Milllarden im Ars.. Schieben dann in den Medien von Kürzungen Brabbeln das überlebt diese Unternehmerpartei CDU FDP nicht.
Jeder der diese Bonzenpartei noch Wählt muss nicht ganz Frisch sein.
In Island hat heute die Linke bei den Wahlen Gewonnen nachdem Sie ihre alte Partei in die Wüste Geschickt haben.
 
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#60
Sie benutzen die Krise, um die Menschen zu beherrschen: kein Geld mehr da, wir müssen die Schulden abbauen, jetzt muss der Gürtel enger geschnallt werden, wir müssen die Löhne kürzen, die Renten, das Arbeitslosengeld...
Das geht erst auf dem Höhepunkt der Krise und nach der Wahl los!
Denn Banken Milllarden im Ars.. Schieben dann in den Medien von Kürzungen Brabbeln das überlebt diese Unternehmerpartei CDU FDP nicht.
Jeder der diese Bonzenpartei noch Wählt muss nicht ganz Frisch sein.
In Island hat heute die Linke bei den Wahlen Gewonnen nachdem Sie ihre alte Partei in die Wüste Geschickt haben.

CDU/CSU/FDP haben zusammen trotzdem noch die Nase vorn und die Linken konnten aus der Krise nichts dazu gewinnen.
 

Atlantis

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#61
CDU/CSU/FDP haben zusammen trotzdem noch die Nase vorn und die Linken konnten aus der Krise nichts dazu gewinnen.

Darum sollten alle Rentner die heute noch eine gute Rente bekommen aufgeklärt werden das ab 2010 ihre Renten Gekürzt werden soll.
Damit Sie sich überlegen, ob sie diese Parteien noch wählen.
 
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#62
Darum sollten alle Rentner die heute noch eine gute Rente bekommen aufgeklärt werden das ab 2010 ihre Renten Gekürzt werden soll.
Damit Sie sich überlegen, ob sie diese Parteien noch wählen.
Das mit dem Aufklären der Rentner ist so eine Sache. Von meiner Mutter weiß ich, dass viele Rentner diesmal nicht das Dreigestirn cDUcSUfdP wählen wollen,.....soviel zur Theorie. Aber ich entsinne mich noch der letzten Senatswahlen in HH, da wollen auch viele Rentner diesmal die Linke wählen,....am Ende haben sie dann doch wie die unchristlichen gewählt. Warum? Aus Gewohnheit. "Das haben wir schon immer so gemacht......und bei den anderen Parteien weiß man ja nicht woran man ist...."

Ja dann.......


LG :icon_smile:
 
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#63
Darum sollten alle Rentner die heute noch eine gute Rente bekommen aufgeklärt werden das ab 2010 ihre Renten Gekürzt werden soll.
Damit Sie sich überlegen, ob sie diese Parteien noch wählen.
und wie es eben in "der menschlichen Natur" eben ist, glauben es erst alle, wenns soweit ist. "Die Regierung sieht im zweiten Halbjahr eine Überwindung der Krise".

Willst Du aufklären, dann fange mit den bereits vollzogenen Lügen und Verar... der Vergangenheit an. Daran können sich viele vielleicht nicht mehr erinnern, aber es kommt dann wieder ins Gedächtnis.
 

Kleeblatt

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#67
Soziale Unruhen sehe ich in diesem Land noch laaaaaange nicht.
Dazu geht es der überwiegenden Mehrheit der Leute noch zu gut.
Solange wenigstens die Grundbedürfnisse halbwegs gesichert sind und gelegentlich mal ein kleiner "Urlaub" drin ist, wird sich hier niemand auf die Straße stellen, jedenfalls nicht in zig tausender Größen.

Angestellte im ÖD und Beamte schon mal bestimmt nicht, Freiberufler u.ä. fast nicht, Pensionäre und gut Berentete auch nicht, alle mit noch relativ gut verdienenden oder kleinem Vermögen (Eigenheim ect.) besitzenden Eltern ebenfalls nicht (finanzielle Ausweichmöglichkeiten).
Die meisten Arbeitslosen nicht, denn solange Wohnung und KV bezahlt wird und sich wenigstens zum groben Überleben noch Geld gezahlt wird, es Tafeln, Sozialkaufhäuser und Kleiderkammern als Ausweichoption gibt, schon mal bestimmt nicht.
Die Bauern nicht, weil schlußendlich eine Wirtschaftskrise gerade ihnen sauber in die Hände spielen wird.
ect. pp.

WER also sollte denn hier einen "Aufstand" proben ?
Ist doch alles pures Wunschdenken, vor allem von denen die ganz bestimmt sich DAS dann ausschließlich in den Fernsehnachrichten ansehen werden.

Es ist einfach nur langweilig sich diesem Wunschdenken hinzugeben.

Erst wenn es wenigstens ! 70 % der gesamten deutschen Bevölkerung so richtig dreckig geht, dann stehen mal Leutchen auf der Straße. DAS jedoch wird die Politikerriege zu verhindern wissen. Es wird immer so viel geben, daß niemand wirklich verhungert oder erfriert, seien es Lebensmittelmarken oder Wärmestuben.
Der durchschnittliche Deutsche ist leicht zufrieden zu stellen und ist zuerst mal nur ein Maulheld.
 

Merkur

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#68
Der durchschnittliche Deutsche ist leicht zufrieden zu stellen und ist zuerst mal nur ein Maulheld.
:icon_daumen:
Es fehlt auch die Organisation und das Vertrauen und Verlass. Wenn ich schon höre die Gewerkschaft hat zur Demo gegen H4 aufgerufen und ist selber nicht hin gegangen wie sollte man das was von den Mitgliedern erwarten und gar von den Arbeitslosen selbst. Und dann finden die Proteste doch nur am Samstag statt wo sich kein Politiker in Berlin aufhalten tut.
Um was zu bewegen sollte jede Demo von seiner Arge aus gehen. Da muss jeder sowieso hin.
 

MenschMaier

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#70
"Nichts wäre angesichts der tiefsten Krise des Kapitalismus mehr zu befürchten als soziale Friedhofsruhe"

Die Friedhofsruhe ist ja heute schon kaum mehr nachvollziehbar

Hunko verwies auf eine Emnid-Umfrage, nach der sich 32 Prozent der Befragten persönlich an Demonstrationen und Protesten angesichts der Krise beteiligen wollten. 79 Prozent der Befragten erklärten, sie hätten Verständnis für solche Proteste. Der Linke-Politiker wertete dies als ein "großartiges Signal, dass die Menschen in diesem Land nicht länger bereit sind, die Kosten der Krise zu tragen, für die sie nicht verantwortlich sind."

501 Befragte, habe ich gelesen... die sollten mal die Leute vor und in den ARGEN fragen!

Soziale Unruhen würden in der gegenwärtigen Debatte gezielt mit Gewalt und Faschismus in Verbindung gebracht. Das Beispiel Island zeige das genaue Gegenteil: Sozialer Protest gegen die Krise könne eine Regierung stürzen, Neuwahlen erzwingen und neue gesellschaftliche Hoffnung erzeugen.

Aber ausser Hoffnung wird da nicht viel rauskommen. Die Isländer haben zu früh aufgehört!

Der nordrhein-westfälische FDP-Generalsekretär Christian Lindner nannte es einen "Skandal, dass die Linkspartei den sozialen Frieden in unserem Land mit Klassenkampf-Hetze gefährden will".

"Sozialer Frieden"?? Wo? Hier bei uns?
Eher "Asoziales Klein Klein" der herschenden Kaste.

mm

"Man sollte sie aus ihren Chefetagen zerren und mit einem Genickschuss erledigen"
Zitat: Unmut in den USA - Der Volkszorn in der Krise - Kultur - sueddeutsche.de
 

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#71
"Sozialer Frieden"?? Wo? Hier bei uns?
Eher "Asoziales Klein Klein" der herschenden Kaste.

mm

"Man sollte sie aus ihren Chefetagen zerren und mit einem Genickschuss erledigen"
Zitat: Unmut in den USA - Der Volkszorn in der Krise - Kultur - sueddeutsche.de
Auszug aus dem obigen Zitat
Doch mehr als überzogen ODER
"Die gesamte Geschäftsführung und ihre Familien sollten mit Klaviersaiten um ihre Hälse hingerichtet werden. Wenn die Regierung das nicht hinbekommt, werden wir, das Volk, das selbst in die Hand nehmen und für Gerechtigkeit sorgen."
 

MenschMaier

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#72
Auszug aus dem obigen Zitat
Doch mehr als überzogen ODER
Das ist ein Kommentar dazu. Zeigt aber doch wie weit es da schon kocht!
Allerdings bin ich grundsätzlich gegen Sippenhaftung; Es mag Ausnahmen geben.
Ansonsten gehe ich durchaus mit den Aussagen konform.
Allerdings ist es sicher ein Unterschied so zu denken, und dann , falls es wirklich soweit ist, auch so zu handeln!


mm
 
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#73
Vielleicht kommt ja mal die Zeit wo geschrieben wird:

DGB-Chef ruft zu sozialen Unruhen in Deutschland auf!

Berlin - Viel unverblümter kann man einen Aufruf zu Gewalt wohl nicht formulieren: "DGB-Chef Sommer fürchtet, dass es zu sozialen Unruhen kommen könnte. Wir wollen explizit diese sozialen Unruhen und werden alles tun, damit sie eintreffen." - Willkommen bei der Pressekonferenz der Organisatoren der "Revolutionären 1. Mai-Demonstration", zu der am Freitagabend in Berlin-Kreuzberg 10.000 Teilnehmer erwartet werden.

1. Mai in Berlin: "Wir wollen soziale Unruhen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
 
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Berlin - Viel unverblümter kann man einen Aufruf zu Gewalt wohl nicht formulieren: "DGB-Chef Sommer fürchtet, dass es zu sozialen Unruhen kommen könnte. Wir wollen explizit diese sozialen Unruhen und werden alles tun, damit sie eintreffen." - Willkommen bei der Pressekonferenz der Organisatoren der "Revolutionären 1. Mai-Demonstration", zu der am Freitagabend in Berlin-Kreuzberg 10.000 Teilnehmer erwartet werden.

1. Mai in Berlin: "Wir wollen soziale Unruhen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Wir wollen explizit diese sozialen Unruhen und werden alles tun, damit sie eintreffen.
kommt das von diesen Antifaschisten bzw. den "radikalen Linken"?

erstermai.nostate.net | Heraus zum Revolutionären 1. Mai 2009
 

wolliohne

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#76
Sozialer Protest nie nötiger als jetzt

MdB Rüdiger Sagel Offensichtlich wollen insbesondere die Regierungsparteien SPD und CDU die immer schlechter werdende soziale Wirklichkeit von Millionen Menschen in Deutschland nicht wahrhaben und reagieren mit den immer selben Reflexen auf berechtigte Kritik, äußert der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (LINKE) zu den Attacken aus dem Regierungslager.


"Die Empörung aus Angst, gerade im Wahljahr 2009, ist bei den anderen Parteien unübersehbar. Statt endlich für die betroffenen Menschen konkrete Verbesserungen zu beschließen, versuchen gerade CDU und SPD mit Ablenkungsmanövern und mit Parolen jenseits der Wirklichkeit, die sozialen Misstände zu übertönen.




DIE LINKE. NRW : Detailansicht der News[tt_news]=9535&tx_ttnews[backPid]=939&cHash=290ef4d9ba
 

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#77
Auszug aus:
»Zeit des Zorns. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft«

Von Jutta Ditfurth
Bei aller Kritik an den Fehlern und inhumanen Folgen mancher Revolutionen – was ging ihnen voraus? Wogegen richteten sie sich, und wie wäre es den Menschen im feudalistischen Frankreich und im zaristischen Rußland ergangen, hätte es keine notwendigerweise auch gewaltsamen Erhebungen gegeben? Hat nicht ihre ungeheure »Gutmütigkeit« (Marx) die Pariser Kommune im Mai 1871 in ihrem Blut ertränkt? Hätte die Bastille 1789 mit einer Lichterkette erstürmt werden können? Ist die Oktoberrevolution von 1917 als gewaltfreie Sitzblockade denkbar? Die Befreiung vom Faschismus durch eine Love-Parade?
»Unser Ziel ist, daß Menschen ein Leben ohne Ausbeutung, Diskriminierung, Hunger und Krieg führen können. Dafür sind energischere Maßnahmen als Mahnwachen und Kundgebungen nötig. Ein Bündel von Maßnahmen, dessen Wirksamkeit am größten ist, wenn wir viele sind und wissen, was wir tun. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, die auf Solidarität aufbaut und auf sozialer Gleichheit, in der es keine Ausbeutung und keine Herrschaft von Menschen über Menschen mehr gibt, eine Gesellschaft, in der wir basisdemokratisch entscheiden, wie wir leben und arbeiten wollen. Das ist ein tollkühner Plan. Und wir müssen alles selbst machen. Die Mittel, durch die wir dieses Ziel erreichen könnten, werden manche eine soziale Revolution nennen. Einverstanden.«
29.04.2009: Die große Wut (Tageszeitung junge Welt)


:icon_daumen::icon_klatsch:

Gruß
Norbert

alles für alle
 

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#78
Jedenfalls:
Die RBB-Sendung "Kontraste" (Do., 30.04., 21.45 Uhr, ARD)
macht damit auf, daß schon jetzt linke Kreise regelmäßig Autos in Berlin anzündeten
Brandanschläge in Berlin - auf Spurensuche in der linken Hauptstadtszene


Der Trailer dazu:
9397
 

Hotti

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#80
Ich sag nur eins "Auf sie mit Gebrüll". Ich hoffe das es richtig rappelt. Und hoffentlich geht das auch hier bei uns in Bochum weiter. Dann kann ich auch mit.
 

Rounddancer

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#81
Der Deutsche bringt sich eher selbst um oder wird depressiv, bevor er soziale Unruhen hervorbringt. Sagt jedenfalls ein "Prostestforscher" der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ich fürchte, er hat recht.

Ja, er hat Recht. Denn für uns Deutsche ist es eine Schande, arm, arbeitslos, asozial, erfolgslos, erwerbslos, krank zu sein. Und jeder hofft für sich, daß er tunlichst nicht zu den Versagern zählen wird. Und wenn doch, dann sucht er die Schuld zuerst bei sich.
Und viele von uns sind versucht zu sagen, zurecht.

Rappeln wird da nix. Und wenn doch, dann werden die meisten Deutschen nicht die Chaoten, sondern die verletzten Polizisten, etc. bedauern.
 
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#82
Ja, er hat Recht. Denn für uns Deutsche ist es eine Schande, arm, arbeitslos, asozial, erfolgslos, erwerbslos, krank zu sein. Und jeder hofft für sich, daß er tunlichst nicht zu den Versagern zählen wird. Und wenn doch, dann sucht er die Schuld zuerst bei sich.
Und viele von uns sind versucht zu sagen, zurecht.

Rappeln wird da nix. Und wenn doch, dann werden die meisten Deutschen nicht die Chaoten, sondern die verletzten Polizisten, etc. bedauern.
Solange die Polizei selbst nicht mit brutalsten Methoden gegen die Demonstranten vorgeht, werden immer die Opfer bedauert.
 

B. Trueger

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#83
Ich sag nur eins "Auf sie mit Gebrüll". Ich hoffe das es richtig rappelt. Und hoffentlich geht das auch hier bei uns in Bochum weiter. Dann kann ich auch mit.
Ach, du wartest also genüsslich, bis sich die Front vor deiner Haustür verlegt, damit du dann auch mitmachen darfst? Ja, das nenn ich doch mal Enthusiasmus. Warum wartest du eigentlich, wenn ich mal fragen darf und gehst nicht mit "gutem" Beispiel voran?

Ich möchte dir Hotti hier nicht zu nahe treten aber wenn ich mir deine übrigen Beiträge mal so zu Gemüte führe, habe ich eher den Eindruck, als das, sollte es tatsächlich mal soweit kommen, du:

a) vom Fenster aus in Unterhemd das Treiben auf der Straße verfolgst

b) vorsorglich ein Schild in deinem Garten aufstellst: Betreten des Rasens verboten!

c) du der erste sein wird, welcher die Polizei holen wird, wenn der Mob an deiner Haustür klopft, in der Annahme, bei dir sei etwas zu holen und dich über nächtlichen Lärm beschwerst.
 

Hotti

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#84
Ach, du wartest also genüsslich, bis sich die Front vor deiner Haustür verlegt, damit du dann auch mitmachen darfst? Ja, das nenn ich doch mal Enthusiasmus. Warum wartest du eigentlich, wenn ich mal fragen darf und gehst nicht mit "gutem" Beispiel voran?

Ich möchte dir Hotti hier nicht zu nahe treten aber wenn ich mir deine übrigen Beiträge mal so zu Gemüte führe, habe ich eher den Eindruck, als das, sollte es tatsächlich mal soweit kommen, du:

a) vom Fenster aus in Unterhemd das Treiben auf der Straße verfolgst

b) vorsorglich ein Schild in deinem Garten aufstellst: Betreten des Rasens verboten!

c) du der erste sein wird, welcher die Polizei holen wird, wenn der Mob an deiner Haustür klopft, in der Annahme, bei dir sei etwas zu holen und dich über nächtlichen Lärm beschwerst.
Was soll das? Ich war trotz meiner Einschränkung immer bei den Montagsdemos .Es ist für mich sehr oft schwer genug auch nur eine Stunde an Demos teil zu nehmen, und habe es trotzdem getan. Ich möchte sehen wie Du es mit Morbus Crohn anstellen würdest. Ich wollte Dir erst nicht antworten,weil Du es scheinbar nur auf Streit anlegst. Und ich bitte Dich mich nun einfach in Ruhe zu lassen, und ich lasse Dich in Ruhe ja?
 

Kleeblatt

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#85
Leute, seid nett zueinander, denn hier stehen wir alle auf derselben Seite.

Wer nicht durch die unsäglichen grundrechtsverletzenden Hartz IV-Gesetze betroffen ist, der ist es direkt oder undirekt durch die vielen anderen neuen "Gesetze" (Zwangserlasse), welche die Lobbyisten durch willfährige Politiker durch´s Land prügeln lassen.
Inzwischen hat jeder Bürger eine ganze Menge Grund und Anlaß sich auf die Straßen zu begeben.
Es stinkt so gewaltig in diesem Land, - das hält man einfach nicht mehr aus.
Es muß ausgemistet werden, dringend.
Ich für meinen Teil gehe unverdrossen zu den dafür geeigneten Demos.
Lieber brennende Füße am Abend im Eiswasser als das noch länger ertragen was uns da alles ge- ver- angeboten wird.
Und wenn jemand sich trotz Krankheit wenigstens eine kurze Strecke hinwagt oder "nur" an der Kundgebung teilnimmt :icon_daumen:, - egal, jeder Bürger zählt.
 

B. Trueger

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#86
Was soll das? Ich war trotz meiner Einschränkung immer bei den Montagsdemos .Es ist für mich sehr oft schwer genug auch nur eine Stunde an Demos teil zu nehmen, und habe es trotzdem getan. Ich möchte sehen wie Du es mit Morbus Crohn anstellen würdest. Ich wollte Dir erst nicht antworten,weil Du es scheinbar nur auf Streit anlegst. Und ich bitte Dich mich nun einfach in Ruhe zu lassen, und ich lasse Dich in Ruhe ja?

Siehst du Hotti und genau das ist es auch. Zum Einen habe ich hier keine Glaskugel, welche mir die Krankengeschichten der User hier vermittelt, ebenso keine Krankenakten oder dergleichen. So Hotti, kommen wir doch mal auf den Punkt:

Wie heißt das Topic hier? Soziale Unruhen werden befürchtet. Ja, es ist nicht wortgenau, ich beziehe mich inhaltlich darauf, falls auch daran etwas auszusetzen ist. Was beinhaltet denn sowas in der Regel, also Unruhen? Geht mit sowas nicht Zerstörung, Verletzte, Plünderei, Brandschatzen, Tote usw. einher, ergo das ganze erdenkliche Repertoire?

Und was schreibst du eben zu dieser Thematik?

Ich sag nur eins "Auf sie mit Gebrüll". Ich hoffe das es richtig rappelt. Und hoffentlich geht das auch hier bei uns in Bochum weiter. Dann kann ich auch mit.
Da steht nichts davon, dass du krank bist, sondern dass du mitmischen willst. Allerdings nur vor der eigenen Haustüre, sofern eben in deiner Straße der Mob plündernd, brandschatzend, zerstörend durchzieht.

Mir geht es auch nicht um Streit. Demnach würde ich versuchen dich zu diskreditieren. Ich hänge nicht an den Rockzipfel anderer, um ihnen unterschwellig zu sagen: wie, du bist ein Fan von B. Trüger? Soll heißen, gib dich nicht mit dem da ab. Damit versuchst du sogar Stimmung gegen mich zu machen, als könnten andere nicht lesen und sich selber ein Bild über mich und über meine Beiträge machen. Dieses Aufstacheln und hetzen auf andere Personen, die deine politsche Meinung inhaltlich nicht teilen, ist genau das, was unter anderem deine Linkspartei so forciert. Dass ich hier nicht jedem wohl gesonnen bin ist mir klar, weiß ich, ist aber für mich jetzt nicht ausschlaggebend. Ich rede nun mal nicht anderen nach deren Mund. Ich bin hier auch im Forum nicht, um mit jedem der User hier lieb Kind zu sein, sondern um zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. Daher schreibe ich auch meine Beiträge selber und berufe mich nicht unentwegt auf copy & paste.

Zum Verständnis Hotti. Ich brauche keine Fans, ich brauche, um meine Standpunkte klar zu vertreten keine Rückendeckung, Beifallklatscher und Zustimmer, um mich in meiner Sicht der Dinge bestätigt zu fühlen. Man hat entweder eine Meinung oder man hat sie nicht, irrelevant, wer sie teilt oder nicht. Hotti,ich vertrete meinen Standpunkt auch, wenn ich damit alleine stehe, wenn ich davon überzeuigt bin. Ich halte nicht mein Meinungsfähnchen in den Wind und schwenke immer noch der größtmöglichen Zustimmung. Ich bin hier weiß Gott nicht auf Stimmenfang, als das ich andere Menschen überzeugen müsste. Das überlasse ich jedem selbst, der alles differenziert betrachtet und nicht in die gleichen Kerben wie die Masse schlägt.

Wenn du das als Streit auffasst, dann tust du mir wirklich Leid, weil du dahingehend meiner Einschätzung nach nicht kritikfähig bist. Natürlich liege ich in meinen Annahmen auch mal falsch und es kommt jemand, der mich überzeugend belehrt: so wie du das siehst ist es nicht, weil.... dann kommen die nachvollziehbaren Beispiele....

Aber Hotti, mit Polemik und Eiertanz beißt man bei mir auf Granit und ich werde dann auch immer das letzte Wort haben. Liegt wohl an meinem Naturell. Tja, ich bin Widder, das auch zu 100% und stolz drauf. Ich geh auch mal mit dem Kopf durch die Wand, habe meine Macken und Fehler aber ich ignoriere nicht die Gegebenheiten.
 
E

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#89
Rechte haben ein Interesse daran, dass soziale Proteste aus den Fugen geraten. Wir müssen aufpassen, die schlafen nicht. Das meine ich noch zu diesem Thema. Von denen müssen wir uns immer abgrenzen. Gewaltfreiheit ist stark, so stark das Rechte keinen Fuß an die Erde bekommen.

LG
Zid
 
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#90
Rechte haben ein Interesse daran, dass soziale Proteste aus den Fugen geraten. Wir müssen aufpassen, die schlafen nicht. Das meine ich noch zu diesem Thema. Von denen müssen wir uns immer abgrenzen. Gewaltfreiheit ist stark, so stark das Rechte keinen Fuß an die Erde bekommen.

LG
Zid
kann man bei den Rechten und auch bei den "Linksradikalem" vermuten, obwohl ich manchmal denke, das es bei einigen eher um die Zerstörungswut geht und solche Proteste eher als Vorwand nehmen.
 

manuela72

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#91
wenn es überhaupt soziale unruhen in deutschland geben wird, dann gehen sie von den organisierten arbeitnehmern aus. und diese werden dann für sich und ihre eigenen interessen kämpfen. von den arbeitslosen erwarte ich selbst dann noch die übliche verhaltensweise: kopf einziehen und aus der deckung heraus mehr geld einfordern.

aber die betonung liegt auf überhaupt geben wird.
 
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#92
wenn es überhaupt soziale unruhen in deutschland geben wird, dann gehen sie von den organisierten arbeitnehmern aus. und diese werden dann für sich und ihre eigenen interessen kämpfen. von den arbeitslosen erwarte ich selbst dann noch die übliche verhaltensweise: kopf einziehen und aus der deckung heraus mehr geld einfordern.

aber die betonung liegt auf überhaupt geben wird.
ne Online-Demo? :icon_twisted:
 

B. Trueger

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#94
wenn es überhaupt soziale unruhen in deutschland geben wird, dann gehen sie von den organisierten arbeitnehmern aus. und diese werden dann für sich und ihre eigenen interessen kämpfen. von den arbeitslosen erwarte ich selbst dann noch die übliche verhaltensweise: kopf einziehen und aus der deckung heraus mehr geld einfordern.

aber die betonung liegt auf überhaupt geben wird.

Und hier stimme ich dir uneingeschränkt zu.
 
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#95
Interview zu Folgen der Rezession "Arbeitslosigkeit erzeugt Resignation statt Wut"

Wer in Deutschland arbeitslos wird, sucht die Schuld meist bei sich. Es gebe auch vor dem 1. Mai keine Anzeichen für wütende Massenproteste, sagt der Soziologe Diewald im Interview mit tagesschau.de. Doch die Krise schüre das Gefühl einer ungerechten Gesellschaft.
tagesschau.de: Im April lag die Arbeitslosenzahl bei fast 3,6 Millionen, bis Ende 2010 könnten es laut Schätzungen bis zu fünf Millionen sein. Leben wir in einer Gesellschaft des sozialen Abstiegs?

Martin Diewald: Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Gefahr des sozialen Abstiegs etwas zugenommen hat – weniger auf der Ebene der beruflichen Position als auf der Ebene der Einkommen. Das ist eine Veränderung im Vergleich zu den langen goldenen Jahren eines kollektiven Aufstiegs.


Tagesschau.de: Wie reagieren die Menschen auf Arbeitslosigkeit? Mit Wut oder mit Resignation?

Diewald:
In Deutschland eher mit Resignation. Ausbrüche von Wut haben wir bis jetzt nicht registrieren können. Ich kenne keine Untersuchung, die so etwas oder gar soziale Unruhen in Form von Aufständen auf den Straßen als wahrscheinlich betrachten würde. Arbeitslosigkeit wird eher als individuelles Versagen gesehen und nicht als gesellschaftliches.
Interview: "Warnung vor sozialen Unruhen fahrlässig" | tagesschau.de

:icon_kotz: :cool:
 

mercator

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#96
wenn es überhaupt soziale unruhen in deutschland geben wird, dann gehen sie von den organisierten arbeitnehmern aus. und diese werden dann für sich und ihre eigenen interessen kämpfen. von den arbeitslosen erwarte ich selbst dann noch die übliche verhaltensweise: kopf einziehen und aus der deckung heraus mehr geld einfordern.

aber die betonung liegt auf überhaupt geben wird.
Das würde ich ja mal sehr bezweifeln. Von organisierten Arbeitnehmern wird gewerkschaftstypische Folklore mit leuchtend roten Westen, Pappschildern und Trillerpfeifen ausgehen. Natürlich nur nach behördlicher Genehmigung. Denn solange die Gewerkschaft im Spiel ist, ist auch die SPD im Spiel. Und die hat, wie alle anderen etablierten Parteien, natürlich ein Interesse daran, einen möglichen Widerstand oder gar soziale Unruhen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Mit anderen Worten: solange die Gewerkschaften und mit ihnen die organisierten Arbeitnehmer mit im Boot sind, wird alles in mehr oder weniger geordneten Bahnen verlaufen. Sollte es z.B. am 1. Mai zu Kravallen kommen, dann gehen die von den linksautonomen aus.
 

Paolo_Pinkel

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#97
Lob der Unruhe

Unruhe hat einen schlechten Ruf in Deutschland. Zu Unrecht, denn Unruhestifter haben dieses Land verbessert, ihr Unruhegeist ist ein demokratisches Elixier.

In den zornigen Jahren des 19. Jahrhunderts entdeckten die Deutschen die Straße als den Ort des Protestes. Erbitterung und Empörung über Behörden, Majestäten und Fabrikherren machten sich Luft in Protestmärschen, Demonstrationen und Manifestationen. Die Hungrigen wogen in den Bäckereien das Brot nach; war es in Ordnung, zog man weiter, war es zu leicht, wurde es genommen und verteilt. In Hunderten Volksversammlungen wurde über Gott und die Welt, den Straßenbau, die Industrieverschmutzung und über das allgemeine Wahlrecht gestritten; die Arbeiter forderten kürzere Arbeitszeit und "anständige Behandlung". Zusammen mit Dienstboten und Handwerksgesellen kämpften sie um ihre gesellschaftliche Anerkennung...
Protest in Deutschland - Lob der Unruhe - Politik - sueddeutsche.de

Michael Sommer weiß, zu welcher Klasse er gehört

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, ist ja noch nie dadurch aufgefallen, dass ihm das Wohl und Wehe deutscher Arbeitnehmer sonderlich nahe gegangen wäre, während schon lange klar ist, dass ihn Renter, Arbeitslose, Kranke und Schwache überhaupt nicht interessieren.

Er gehört als mächtiger Gewerkschaftsfunktionär eben zur Klasse der Herrschenden, mit denen sich die Gewerkschaften so gerne in Aufsichtsräten und beim Golfen tummeln, wenn sie nicht gerade kostenlos urlauben wie Herr Bsirske. So ist es auch klar, dass Sommer gegenüber dem MDR folgendes Statement loslässt:

Wir halten uns als deutsche Gewerkschaften an Recht und Gesetz. Das Streikrecht ist gewährleistet und darf nicht angetastet werden. Und wir nehmen von allen Möglichkeiten des Demonstrationsrechtes im und außerhalb des Betriebs Gebrauch

Mit diesen netten und systemkonformen Worten wendet sich Sommer gegen die Möglichkeit eines Generalstreiks, die in anderen Ländern Europas durchaus legal ist, bei uns aber verboten wurde, damit sich das Volk nicht gegen die Leute aus Sommers Klasse erheben kann. Natürlich will Sommer keinen Generalstreik. Dann würde ja sofort klar, welche Pfeifen die Gewerkschaftsführer sind, die jedem Ansinnen des Großkapitals mit einem Lachen nachgeben.

Dass die Reallöhne sanken, während das Kapital sich dumm und dämlich verdiente, war Sommer recht. Wir hörten kein Wort von ihm gegen Hartz IV und es war ihm egal ob die Menschen von ihrer Arbeit leben können. Letztes Jahr kamen die Gewerkschaften nicht umhin, mal ein paar Prozente für die Arbeitnehmer zu holen. Das war zwar noch lange kein Ausgleich, aber wenigstens ein Lichtblick.

Kaum kommt die nächste Rezession, sind es Sommers Truppen, die die Lohnerhöhungen zusammen mit ihren Tarifpartnern gleich wieder einpacken. Jetzt heißt es: Lohnverzicht für Arbeitsplätze. Das alte Märchen der Arbeiterverräter vom Typ Sommer. Es hat nie die Arbeitsplätze wieder gegeben, die vernichtet wurden, und es wird auch kein Arbeitsplatz erhalten.

Sommer und seine Mittäter setzten für das Großkapital eine breite Lohndumpingrunde durch, die Menschen wurden in Kurzarbeit auf Kosten der Allgemeinheit geparkt und werden dann trotzdem brutal entlassen. Der Lohnverzicht nutzt nur Herrn Sommer und seinen Freunden. Das sind keine Gewerkschaften, das sind Handlanger des Großkapitals.

Mit diesen Gewerkschaften ist es wie mit diesen Parteien. Man muss sie hinwegfegen, um wieder Luft zum Atmen und Raum zum Denken zu bekommen. Lasst den Verräter Sommer quatschen, was auch immer er will. Generalstreik ist angesagt, und wer so blöd ist, für den Verrat von Sommer und Co. auch noch Gewerkschaftsbeiträge zu bezahlen, dem ist einfach nicht zu helfen. Nehmt ihnen das Geld. Sie leben parasitär von den Mitgliedern. Die gehen, sobald ihr sie nicht mehr bezahlt.

Dann bekennen sie sich offen zu ihren Auftraggebern und werden Aufsichtsräte mit riesigen Einkommen. Deutschland braucht völlig neue Gewerkschaften. Der DGB hat die Arbeiter längst verraten. Sommer und Ackermann sind vom gleichen Kaliber und müssen gleich behandelt werden.
Michael Sommer weiß zu welcher Klasse er gehört

Gruss

Paolo
 

MenschMaier

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#98

...Mit diesen Gewerkschaften ist es wie mit diesen Parteien. Man muss sie hinwegfegen, um wieder Luft zum Atmen und Raum zum Denken zu bekommen. Lasst den Verräter Sommer quatschen, was auch immer er will. Generalstreik ist angesagt, und wer so blöd ist, für den Verrat von Sommer und Co. auch noch Gewerkschaftsbeiträge zu bezahlen, dem ist einfach nicht zu helfen. Nehmt ihnen das Geld. Sie leben parasitär von den Mitgliedern. Die gehen, sobald ihr sie nicht mehr bezahlt....

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Nie in einer Partei gewesen. Nie einer Gewerkschaft angehört.
Spätestens seit Monika Wulf- Matthies Verrat an den Arbeitnehmern 1994
hätte es allen klar sein müssen was diese "Pseudo Arbeitnehmer Vertreter" wirklich abziehen! Diese Frau ist das widerlichste Beispiel für mich, aber doch bei weitem nicht das einzige.

Monika Wulf-Mathies – Wikipedia
Monika Wulf-Mathies - hat folgende Bedeutung
Datum 00/04 - Seiten der Zeit: DATUM Globus

Erinnert sich noch jemand an Franz Steinkühler?

STEINKÃœHLER-SKANDAL: „Absetzen und rausschmeißen“ - Wirtschafts-News - FOCUS Online

Bsirske und sein Urlaub letztes Jahr zeigt doch, daß sie (alle) absolut keine Scham, Ehre, Moral oder sonstiges humanes Denken verinnerlicht haben.

Die Liste liesse sich fortsetzen; Würde dann aber wohl off topic.

Es wird Zeit!

mm
 

nine82

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#99
Rechte haben ein Interesse daran, dass soziale Proteste aus den Fugen geraten. Wir müssen aufpassen, die schlafen nicht. Das meine ich noch zu diesem Thema. Von denen müssen wir uns immer abgrenzen. Gewaltfreiheit ist stark, so stark das Rechte keinen Fuß an die Erde bekommen.

LG
Zid

*hust* engstirnigkeit for the win wa?
Ich würde mich erstema mit dem thema befassen und solche menschen kennenlernen eh ich sowas äussere, weil beim genauen hirn einschalten und mal nachdenken sollte dir klar sein das nicht alle gleich sind es gibt überall schwarze schafe und bei den rechten wird gerne vermittelt das alle so hirnlos dämlich sind, und ich kenne leute von beiden seiten, rechte sowie linke.
und wenn du dich abgrenzen willst dann tu es bitte von beiden seiten da beide seiten gewaltbereit sind nichtnur die rechten auch die linken sind dies, manche weitaus mehr als einem lieb sein kann.

Aber gerade in so Zeiten wo sowas pasieren kann sollte man sich doch mal im klahren sein egal ob rechts oder links oder mitte oder obn oder unten Mensch ist Mensch .... wer da ausgrenzt ist nicht viel besser als die leute die h4´ler diskriminiert oder uns in diese Scheisse ritten, zusammenhalt sollte da gegeben sein sonst bringen unruhen nichts oder wir können deutschland wieder teilen.

uund was bedenklicher sein sollte sind die nazionalsozialistischen autonomen, ich würde das ganze links und rechtsgewäsch mal ausser acht lassen und überlegen ob die nicht ein noch höheres interesse an unruhen haben und wie weit die gehen würden?!
 

Paolo_Pinkel

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Mai-Demonstrationen und Randale, Wahlversprechungen

Was waren die Schwerpunktthemen der letzten Woche in den Medien? Lassen wir mal die als Schweinegrippe hochgepuschte Influenza außen vor. Offenbar war die Reaktion der Bevölkerung weniger panisch, als man sich das erhofft hatte und so wird jetzt "vorsichtig" Entwarnung gegeben. Bei weltweit bisher knapp 800 Infizierten gleich von Pandemie zu sprechen, wirft ein bezeichnendes Bild auf unsere Presselandschaft, die WHO, die Mediziner und die Politik.


Dann waren die Maikundgebungen. DGB-Chef Sommer sprach harte Worte über die Macher der Finanzkrise, also über die Leute, mit denen er sich sonst in Nobel-Restaurants trifft, um (aus meiner Sicht) abzusprechen, was sich Gewerkschaften erlauben dürfen und was nicht. Aber bei Maikundgebungen darf man anders reden, schließlich ist der erste Mai der Tag der Arbeit (diesen 1. Mai 2009 sollte man als den Tag der Arbeitslosigkeit bezeichnen).


In anderen Städten, so schreibt die empörte Presse, hat es viel Randale gegeben. Erneut ist die Rede vom schwarzen Block, den linksradikalen Autonomen. Nun ist es üblich, dass die Zahl der Demonstranten von der Medienwelt nach unten, die Zahl der Ausschreitung nach oben korrigiert wird. Aber was sind Autonome eigentlich? Wikipedia schreibt, sie seien lose autonome Netze von Linksradikalen bzw. anarchistischen Gruppen, hervorgegangen aus der APO (außerparlamentarische Opposition) der Studentenbewegung der 68er Jahre. Weiter liest man:
  • Autonome Gruppen sind in Bezugsgruppen organisiert. Untereinander bestehen lose Verbindungen und Netzwerke. Die Autonomen streben danach, auch unabhängig von der bestehenden Gesellschaftsordnung, selbstbestimmte Freiräume zu schaffen. Im Allgemeinen verfolgen sie antiautoritäre, sozialrevolutionäre und dem Anarchismus nahe stehende Ideale. Von den Staatsschutz-Behörden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird die autonome Bewegung als linksextrem eingestuft.
Soweit ich das Szenario mitbekommen habe (ich habe mich damals nicht sonderlich dafür interessiert), waren es vor allem Studenten, meist aus gutbürgerlichen Verhältnissen, die in diesen Gruppierungen eigentlich eine Revolution gegen ihr Elternhaus führten und mit linken Parolen ihre Hinwendung zur "Arbeiterklasse" demonstrierten. Aber sie waren nicht links. Sie schlossen sich lediglich Gruppierungen an, die zwar linke Parolen lautstark zu verkünden wussten, hektischen Aktionismus veranstalteten, dann aber, bereits kurze Zeit nach dem Studium eine wundersame Wandlung durchmachten. Aus den zerrissenen Jeans wurde der graue oder blaue Flanell, die Umhängetasche aus Stoff oder selbstgestrickt wich dem ledernen Aktenköfferchen und der Run auf die Managementpositionen begann, begleitet mit einer Amnesie aller linken Ideale und Parolen, hin zu dem, was Papa und seine Freunde zuvor immer gepredigt hatten. Aus diesen Reihen und ihrer Mitläufer sind Leute hervorgegangen, wie Cohn-Bendit und Joschka Fischer.


Betrachte ich mir heute die Bilder, dann sind diese Jugendlichen eigentlich regelrecht uniformiert (schwarzer Block) und sicherlich keine Linken im Sinne des Wortes. Sie sind auf Randale aus und bilden das Stroh, während Verfassungsschutzorgane aus meiner Sicht die Aufgabe übernehmen, als Zündholz oder Feuerzeug zu fungieren, damit die entsprechenden Demonstrationen im Bewusstsein der Bevölkerung ihren Inhalt verlieren und stattdessen den negativen Tatsch der Gewalt bekommen. Verlaufen können sich die Zündler nicht, schließlich sind die Autonomen ja uniformiert. Linke, so weit ich sie kenne, wollen keine Randale, sondern eine politische Botschaft vermitteln. Die Botschaft mag falsch sein, aber sie ist nicht mit Gewalt verbunden.
Die Arbeitsloseninitiative Tacheles e. V. hat aus Anlasse des Maifeiertages eine Pressemeldung herausgegeben:

  • Pressemitteilung des Bündnis gegen Polizeigewalt auf der 1. Mai - Demo in Wuppertal
    Das Bündnis gegen Polizeigewalt verurteilt den provokativen und unverhältnismäßigen Polizeieinsatz auf der autonomen 1. Mai - Demo in Wuppertal. Das Bündnis wirft der Polizei massive Verstöße gegen das Versammlungsrecht, Straftaten und Wortbruch vor und erklärt die zuvor vereinbarte Vermittlung für gescheitert. Dieser Wuppertaler Polizeieinsatz hat eine neue Qualität der Grundrechtseinschränkung gegen Demonstrationen.
    Aus Sicht des Bündnisses ist es notwendig, in und außerhalb Wuppertals eine breite öffentliche Diskussion über diesen Polizeieinsatz zu führen.

    Abschließend muss das Bündnis feststellen: es wäre vielmehr angezeigt gewesen, einen Teil der Polizisten tatsächlich zum Schutz von Demonstrations- und Versammlungsfreiheit einzusetzen, so zum Beispiel bei der Dortmunder DGB - Demo, um rechtsextreme Übergriffe zu verhindern und deren Versammlung zu schützen, anstatt in Wuppertal die Versammlungsfreiheit massiv einzuschränken.
    Das Bündnis und seine Beobachter resümieren und stellen Fragen.
    Die PM ist im Internet Downloadbar unter folgender Adresse: http://www.harald-thome.de/media/files/Dies%20und%20das/PM-Polizeigewalt-03.05.2009.pdf
Ich denke, diese Aussagen sollten ernst genommen werden. Angesichts der derzeitigen Krise tut die Obrigkeit wirklich alles, das Demonstrationsrecht zu unterminieren und eine Änderung im GG ist aus meiner Sicht nur noch eine Frage der Zeit, um Demonstrationen gänzlich zu verbieten. Der Faschismus in Deutschland ist wieder aufgewacht. Dass er tot sei, hat man uns weisgemacht, aber intern wurde er sorgsam gehegt und gepflegt, von den gleichen Kreisen, die ihn schon 1933 zu verantworten hatten.
Ansonsten dominiert natürlich der Wahlkampf. Seehofer und Merkel wollen Steuerentlastungen, wobei Merkel betont, es gehe dabei auch um die Leistungsträger. Das finden offenbar einige Ministerpräsidenten zu dick aufgetragen und äußern sich, man solle nicht versprechen, was man nicht halten könne. Wollen die etwa aus der bisher üblichen Wahlkampfmethode ausscheren? Den für mich dicksten Klops äußerte der Fraktionsvorsitzende der CDU-CSU im "Bericht aus Berlin" der ARD. Dort erklärte er am Sonntagabend:

  • "Da können wir einen Teil des Wachstum nehmen, um Schulden zurückzubezahlen. Einen Teil um es in Innovationen hineinzugeben, in Forschung, in neue Dinge und einen Teil für die Entlastung der Menschen, die ja jetzt unglaublich viel auch beigetragen haben."
Vermutlich ist das versehentlich die ehrlichste Aussage, denn wir werden ein Minus-Wachstum haben und dieses Minus (und ein wenig mehr) wird man auf uns verteilen, in die Innovation wird man nach der alten mathematischen Regel "Null mal Null ist Null" investieren und beim Schuldenberg ergeben bekanntlich Minus mal Minus ein Plus (an Schulden). Der Mann, der für die Abwicklung Ost nach der Wende als Staatssekretär verantwortlich war und aus meiner Sicht mindestens eine halbe Billion des Schuldenberges zu verantworten hat (neben der never ending story "Solidarbeitrag"), der anschließend in maßgeblicher Stelle beim IWF die Finanzkrise "vorbereiten" half und in diesem Jahr darauf hofft, eine zweite Amtszeit als Bundespräsident zu bekommen (ihm gefällt die Villa Schaumburg, um es im Jugend-Jargon auszudrücken: " 'ne coole Hütte"), mahnt heute salbungsvoll: "Mein Rat ist: Nehmt die Bürger ernst; keine Schaukämpfe, keine unhaltbaren Versprechen." Herr Köhler, Sie haben mir die Tränen in die Augen getrieben und mein Zwerchfell aufs Äußerste strapaziert.


Scholz (SPD) verkündet, dass die Renten im nächsten Jahr auf keinen Fall gekürzt werden. Außerdem weiß er der Presse zu berichten, dass die vorausschauende Politik seines Ministeriums mit der Kurzarbeit die Instrumentarien rechtzeitig ermöglicht hätten, um einer massiven Ausweitung der Arbeitslosigkeit zu begegnen.


Pofalla (CDU) kann da nicht zurückstehen. Auch er verkündet, die Rente würde nicht gekürzt. Tja, liebe Rentner, wenn Ihr diesen Märchen glaubt, seid Ihr selber Schuld. Natürlich werden sie nicht sagen, wir kürzen die Renten um x-Prozent. Sie machen es, wie sie es seit geraumer Zeit machen. Sie lassen Euch die Rente brutto, aber netto kappen sie sie weiter durch Zusatzlasten wie KK- oder PV-Beiträge und was ihnen noch so einfällt. Schon heute zeichnet sich ab, dass die KK-Beiträge dank Ulla Schmidts famosem Gesundheitsfond erneut angehoben werden. Das ist der Sinn dieser Maßnahme, denn die nächste Anhebung, darauf würde ich wetten, geht ausschließlich zu Lasten der Arbeitnehmer und der Rentner (wie schon einmal die 0,9%). Die Arbeitgeber werden dann nicht paritätisch belastet und als Begründung wird die Krise angeführt. Alle Einbußen der Krise werden auf uns abgewälzt und immer noch gibt es viel zu viele Narren, die diese Politik auch noch gut finden. Aber eine Erhöhung der KK-Beiträge kommt einer Lohn- und Rentenkürzung gleich.
Den Arbeitslosen sei noch gesagt, dass Nullrunden bei den Renten auch Nullrunden beim ALG II sind, was bei dem zu erwartenden massiven Anstieg der Inflationsrate einer staatlich verordneten Schlankheitskur gleichkommt, wie sie zu Beginn der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts schon einmal existierte.


Wenn nun Scholz lauthals tönt, mit der Kurzarbeit die Instrumente gefunden zu haben, um ein Ansteigen der Arbeitslosigkeit zu verringern, wird mir schlecht. Es ist noch nicht lange her, da haben die gleichen Politiker wie heute eine Anhebung der Arbeitszeiten gefordert und in ihrem Wirkungskreis (öffentlicher Dienst) auch verwirklich, CDU/CSU und SPD und FDP und Grüne haben Beifall geklatscht. Große Industrieunternehmen haben diese Anregung natürlich gerne aufgenommen und umgesetzt. Begründet haben sie es, damit entstünden neue Arbeitsplätze und auch diese konfuse Mathematik wurde ihnen von Teilen der Bevölkerung abgenommen.
Dann ist man daran gegangen, die Arbeitslosenquote zu verringern. Nicht wirklich, sondern auf dem Papier. Wofür hat man schließlich ein stat. Bundesamt? Man hat die Ein Euro Jobs geschaffen, den Niedriglohnsektor ausgeweitet, Arbeitslose in eine Scheinselbständigkeit geschickt, über 58-Jährige aus der Statistik gestrichen und vor allem Clements Lieblingskind, die Zeitarbeit, erheblich ausgeweitet. Damit wurde Clement gleichzeitig ein Bombenjob im Zeitarbeitsgeschäft zugesichert, wenn er sein Mandat an den Nagel hängt. Jetzt kommt plötzlich Scholz daher und verkündet, Kurzarbeit sei die Lösung. Richtig! Kürzere Arbeitszeit ist die Lösung, sie wäre es bereits seit 20 Jahren gewesen. Aber nicht in Form von Kurzarbeit und nicht auf alleinige Kosten der Arbeitnehmer. Scholz ist wirklich ein würdiger Nachfolger von Clement. Ich konnte ihn, genau wie Clement, noch nie ausstehen und halte ihn für eine Art Clement-Verschnitt, nicht ganz so laut, aber nicht weniger von den Interessen der Lobby geleitet.


Dirk Niebel (FDP) mahnt, wie könnte es bei der FDP anders sein, auf Steuersenkung. Die Leistungsträger müssen entlastet werden, mein Niebel. Ich gebe ihm recht, nur bei dem Begriff Leistungsträger haben wir wohl leichte Unterschiede in unseren Vorstellungen. Für Niebel sind die Leistungsträger natürlich in erster Linie die Politiker, die Manager, die Wissenschaftler. Richtig, diese Leute haben viel geleistet. Sie haben in jahrelanger mühevoller Kleinarbeit ein scheinbar intaktes System zugrunde gerichtet und an ihrer Spitze fanden wir immer die FDP und CDU/CSU, dicht dahinter her stolpernd SPD und Grüne. Eifrig und voller Bewunderung haben sie das scheinbare Perpetuum Mobile, die leistungslose Geldvermehrung gepriesen und gefördert. Wer kein Geld hatte, dass sich selbst vermehren konnte, war eben selber Schuld. Dass sich aber das Geld gar nicht vermehrte, sondern vom wachsenden Schuldenberg in die Taschen der Profiteure wanderte, ist den verzückten, himmelwärts gerichteten Augen dieser "Leistungsträger" offenbar entgangen? Nein, durchaus nicht. Sie haben es gesehen, vertuscht und im Stillen gedacht: "Warum nicht, solange es gut geht und uns nutzt!"

Ich sehe die Leistungsträger als die an, die nicht nur den Erfolg in der BRD geschaffen, sondern auch das immer maroder werdende Getriebe noch am Laufen gehalten haben. Jetzt ist das Getriebe zusammengekracht, aber Niebel will die Verursacher entlasten, zu Lasten derer, die als Einzige vielleicht noch in der Lage wären, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Aber das ist die Politik der FDP seit Jahren. Und CDU/CSU haben mit der FDP gemeinsam alle Anstrengungen unternommen, den wirtschaftlichen Erfolg zunichte zu machen. Doch dann kamen SPD und Grüne und meinten, sie könnten es besser. Sie konnten es besser. Mit der Agenda 2010 haben sie den Niedergang erheblich beschleunigt. und egal, auf welche dieser 5 Parteien (CDU, CSU, FDP, SPD, Grüne) ich auch schaue, ich sehe nur einen abgrundtiefen Morast aus Heuchelei und Lüge.


Deshalb, liebe Bürger dieses Landes: Wählt in diesem Jahr, wie Ihr immer gewählt habt, CDU bzw. CSU, SPD, FDP, Grüne oder gar nicht (was einer Zustimmung dieser Politik gleich kommt), denn Ihr wollt doch dem Untergang dieses Landes nicht im Wege stehen, ODER????
Mai-Demonstrationen und Randale, Wahlversprechungen,

Gruss

Paolo
 
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